Leipziger Startup Immunkarte.de stellt Covid-19-Impfnachweis aus der Apotheke vor

Leipzig (ots) Das Leipziger Startup Immunkarte.de stellt heute seinen fälschungssicheren und maschinenlesbaren Covid-19-Impfnachweis aus der Apotheke vor.

Alltagsfreundliche Eingangkontrolle mit der Immunkarte Covid-19 (Beispieldarstellung) / Leipziger Startup Immunkarte.de stellt Covid-19-Impfnachweis aus der Apotheke vor Aufnahme: am 24.04.2021 in Berlin

Die scheckkartengroße Immunkarte Covid-19 wird ab Montag in Partnerapotheken deutschlandweit ausgestellt. Die Immunkarte Covid-19 weist fälschungssicher und alltagsfreundlich den Corona-Impf-Status des Trägers aus – zum Beispiel bei einem Friseurbesuch. „Bei jedem Träger der verifizierten Immunkarte können Sie sicher sein, dass er vollständig gegen Covid-19 geimpft ist und praktisch keine Gefahr mehr für seine Mitmenschen darstellt“, erklärt Tamim Al-Marie, Apotheker und Geschäftsführer von Immunkarte.de. „Die Immunkarte erfüllt damit die Anforderungen der neuen Corona-Verordnungen in den Bundesländern Bayern, Berlin und Hessen.“ Ein QR-Code auf der Rückseite der Karte kann – z.B. am Eingang eines Restaurants oder Clubs – einfach gescannt werden und bestätigt so den Impfstatus seines Trägers.

Die Immunkarte kann im Alltag schnell kontrolliert werden – durch einen einfachen Scan mit der ebenfalls ab Montag im Apple– und Playstore verfügbaren App „Immunkarte“: Automatisch wird hier geprüft, ob die Impfung gegen Covid-19 vollständig ist und bereits die vorgeschrieben 14 Tage zurückliegt. Es wird bei gültigem Immunisierungsstatus ein Passbild des Kartenträgers angezeigt, damit nicht bei jeder Eingangskontrolle zusätzlich der Personalausweis kontrolliert werden muss. So kommt es zu kürzeren Warteschlangen bei Eingangskontrollen. Das Bild kann nur durch zertifizierte Partner-Apotheken bei der Ausstellung der Karte hinterlegt werden. Bei der Ausstellung wird vom Apotheker auch der Personalausweis geprüft. Das Start-up Immunkarte.de arbeitet dafür zunächst mit 75 Apotheken zusammen, ab dem 15.5. soll die Zahl der ausstellenden Apotheken auf über 500 anwachsen.

„Die Immunkarte ist leicht zu handhaben, fälschungssicher und durch den Code auf der Rückseite im Alltag leicht überprüfbar“, sagt Geschäftsführer Al-Marie, der das Immunkarte-Team, zu dem auch mehrere Apotheker gehören, als Start-up vor acht Wochen in Leipzig gegründet hat, und fügt hinzu: „Das Risiko jemanden mit Covid-19 anzustecken, ist bei Geimpften nach aktuellem Kenntnisstand sogar geringer als bei Menschen, die einen negativen Schnelltest vorweisen“.

Website: https://immunkarte.de

Alice Weidel: „Deutschland ist bei Steuern & Abgaben die Nr.1 – mit den Grünen würde es noch schlimmer“

Berlin (ots) In keinem anderen Industrieland müssen Arbeitnehmer so viele Steuer zahlen wie in Deutschland. Eine aktuelle Studie der OECD, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, zeigt: Deutschland ist „Steuern- und Abgaben-Weltmeister“ (Handelsblatt). Ein durchschnittlich verdienender Single musste demnach im Vorjahr 38,9 Prozent seines Gehalts in Form von Steuern und Sozialbeiträgen an den Fiskus abführen. Die Belastung für ein verheiratetes Paar mit einem Verdiener und zwei Kindern lag bei immer noch 32,9 Prozent.

Dr. Alice Weidel MdB, stellvertretende Bundessprecherin

Dazu Alice Weidel, Fraktionsvorsitzende und stellvertretende Bundesprecherin:

„Steuerweltmeister – 16 Jahre Merkel haben uns diesen unrühmlichen und beschämenden Titel eingebracht. Der unersättliche Staat streicht immer mehr von dem ein, was sich berufstätige Bürger Tag für Tag hart erarbeiten. Ob die Steuerlast noch drückender wird, oder ob sie endlich abgebaut wird, entscheidet die Bundestagswahl.

Wer grün wählt, sollte sich klar sein, dass er damit dem ungebremsten Steuerwahnsinn seine Stimme gibt. Die ‚Energiewende‘, eine ‚einladende Einwanderungspolitik‘ und andere ‚Weltrettungspläne‘ lassen sich nur finanzieren, wenn den Arbeitnehmern weitere immense Lasten aufgebürdet werden. Die eingenommenen Mittel würden dann übrigens zum großen Teil nicht an den deutschen Staat fließen, sondern direkt in die Geldvernichtungsmaschinerie eines aufgeblasenen EU-Haushaltes. Auch das ist im grünen Wahlprogramm nachzulesen. Für eine vernünftige Steuerpolitik und einen sorgsam wirtschaftenden Staat steht allein die AfD.“

Web: AfD.de

Apotheken stehen bereit für Corona-Impfungen und Impfnachweis-Ausstellung

Berlin (ots) Deutschlands Apotheken stehen bereit, um Corona-Impfungen durchzuführen, sollten die Kapazitäten von Arztpraxen und Impfzentren nicht mehr ausreichen, um die wachsende Zahl an zur Verfügung stehenden Impfdosen schnellstmöglich zu verimpfen. „Verschiedentlich werden jetzt Forderungen aus der Politik laut, auch in Apotheken zu impfen.

„Verschiedentlich werden jetzt Forderungen aus der Politik laut, auch in Apotheken zu impfen. Wenn wir in dieser Situation mit dem Impfen in unseren niedrigschwellig zu erreichenden Apotheken vor Ort dazu beitragen können, dass das Land schneller aus der Pandemie kommt, dann machen wir das“, sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

Wenn wir in dieser Situation mit dem Impfen in unseren niedrigschwellig zu erreichenden Apotheken vor Ort dazu beitragen können, dass das Land schneller aus der Pandemie kommt, dann machen wir das“, sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände: „In Deutschland sind die Apotheken auch jetzt schon eng in die Impflogistik eingebunden. Dazu gehört auch die Aufklärung der Menschen über die Impfungen und deren Motivation, sich impfen zu lassen.“

Auch das Ausstellen von digitalen Impfnachweisen durch Apotheken begrüßt die Apothekerschaft. „Die Apotheken helfen gerne dabei, dass Millionen Menschen möglichst bald wieder ihre Grundrechte und Freiheiten in Anspruch nehmen können“, sagt ABDA-Präsidentin Overwiening. „Apotheken könnten die gelben Impfausweise prüfen, um als Prüfstelle dann verifizierte Informationen in ein digitales Portal einzutragen, das vom Bürger beispielsweise in einer App überall aufrufbar und vorzeigbar wäre. Dafür müssen rechtliche, technische und betriebswirtschaftliche Details noch geklärt werden.“ Overwiening weiter: „Die Apotheken sind sehr IT-affin und haben ohnehin einen hohen Digitalisierungsgrad. Durch die Vorbereitung auf das E-Rezept sind die Apotheken bereits jetzt mehrheitlich an die Telematikinfrastruktur angeschlossen und mit Heilberufsausweisen ausgestattet. Wir können auch den digitalen Impfnachweis auf den Weg bringen.“

Weitere Informationen unter www.abda.de

Tipps für Wohnmobileinsteiger: Sicher campen mit Flüssiggas

Berlin (ots) Der Reisemobil- und Caravaning-Markt boomt in Corona-Zeiten: Im Rekordjahr 2020 wurden in Deutschland über 107.000 Freizeitfahrzeuge neu zugelassen. Das sind 32,6 Prozent mehr als 2019 Aktuell warten viele Neu-Camper ungeduldig darauf, nach dem Lockdown endlich in ihre Premieren-Saison starten zu können. Worauf Neulinge beim Campen mit Flüssiggas unbedingt achten sollten, erklärt Samy Al-Ayoubi, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e. V. (DVFG):

Fotoquelle: Deutscher Verband Flüssiggas e. V. / AdobeStock – photoschmidt.

Kochen, heizen, kühlen mit Flüssiggas: Nicht in Garagen und Parkhäusern

Flüssiggas sorgt dafür, dass im Wohnmobil gekocht, geheizt und gekühlt werden kann. Wichtig dabei: Flüssiggasgeräte dürfen nur benutzt werden, wenn sich das Fahrzeug im Freien befindet – also nicht in Parkhäusern, Garagen oder auf Fähren. Auch während des Tankens ist die Nutzung tabu. Einzige Ausnahme: Existiert ein Crash-Sensor, der bei Unfällen verhindert, dass unkontrolliert Gas ausströmt, darf auch während der Fahrt mit Flüssiggas geheizt werden.

Vor dem Start: Check der Flüssiggas-Anlage

Wer mit dem Camper verreisen möchte, sollte sich unbedingt vor dem Start der Reise von der Funktionstüchtigkeit der Flüssiggas-Anlage überzeugen. Wichtig: Flüssiggasanlagen in Wohnmobilen und Wohnwagen müssen nach jeweils zwei Jahren von einem zertifizierten Sachkundigen geprüft werden („G 607-Prüfung“). Verschleißteile wie Druckregler und Schlauchleitungen sind nach zehn Jahren auszutauschen. Nach erfolgreicher Prüfung stellt der Sachkundige eine Prüfplakette aus und notiert den Vorgang in der Prüfbescheinigung zur wiederkehrenden Prüfung (gelbes Prüfbuch).

Über die Webseite https://gaspruefung-wohnwagen-wohnmobile.de finden Camper einen Sachkundigen in ihrer Nähe.

Übrigens: Mit einer gültigen Prüfplakette und einer korrekt ausgefüllten Prüfbescheinigung sind Wohnmobilbesitzer im Schadenfall abgesichert. Zudem verlangen viele Campingplätze die Vorlage dieser Dokumente, bevor ein Stellplatz angesteuert werden darf.

Augen auf beim Flaschenkauf

In Europa gibt es kein einheitlich genormtes Anschlusssystem für Gasflaschen. Nicht jede Gasflasche, die auf der Reise gekauft wird, passt somit zu den Anschlüssen im Reisemobil oder Wohnwagen. Daher ist es ratsam, ein sogenanntes Europa-Entnahme-Set im Reisegepäck zu haben. Das Set ist im Fachhandel für wenige Euro erhältlich. Es besteht aus vier Adaptern, die den Anschluss der Wohnmobil-Gasregler an Gasflaschen aus unterschiedlichen europäischen Ländern ermöglichen.

Eine Frage des Verbrauchs

Wie lange hält eigentlich eine Gasflasche durch, wenn damit im Wohnmobil gekocht, gekühlt oder geheizt wird? Das lässt sich nicht allgemeingültig beantworten. Gasflaschen gibt es üblicherweise in den Größen Fünf-Kilogramm und Elf-Kilogramm. Als Faustregel gilt: Eine Elf-Kilogramm-Gasflasche sollte im Sommer für einen zweiwöchigen Urlaub einer vierköpfigen Familie reichen. Wer plant, länger zu verreisen und auf Nummer sichergehen möchte, packt eine Ersatzflasche ein.

Quelle: Caravaning Industrie Verband e.V. (https://www.civd.de/news/erstmals-ueber-100-000-freizeitfahrzeuge-neu-zugelassen/)

Eine außergewöhnliche Uhr: Die Rado Captain Cook aus Hightech-Keramik

Eschborn (ots) Der renommierte Schweizer Uhrenhersteller Rado präsentiert sein Erfolgsmodell, die Rado Captain Cook, erstmals in Hightech-Keramik.

Die neue Rado Captain Cook High-Tech Ceramic ist eine außergewöhnliche Uhr: Sie verbindet die faszinierenden Eigenschaften der Hightech-Keramik, wie hautschmeichelnde Leichtigkeit und Kratzfestigkeit, mit einem gelungenen Taucheruhren-Look, der mit vielen besonderen Details überzeugt.

Die neue Herrenuhr ist das Ergebnis langjähriger Entwicklung und Forschung der Uhrenmarke mit einzigartigem Knowhow in der Herstellung von Hightech-Keramik Uhren. Die vier Modelle der Rado Captain Cook High-Tech Ceramic im Taucheruhren-Look besitzen ein exklusives Rado Automatikwerk modernster Technik mit Nivachron(TM) Spiralfeder und vereinen dieses mit den besonderen Eigenschaften hautschmeichelnder und kratzfester Hightech-Keramik.

High-Tech Keramik ist ein ganz besonderes Material: Sie ist leichter als Edelstahl, hypoallergen und passt sich der Körpertemperatur an, sodass die Rado Captain Cook High-Tech Ceramic wie eine zweite Haut am Handgelenk liegt. Zudem ist das Material wesentlich kratzfester, wodurch die Uhren auch nach vielen Jahren noch ebenso makellos schön sind wie am ersten Tag.

Optisch ist die Captain Cook inspiriert von einem Rado Modell aus dem Jahr 1962. Das Keramik-Gehäuse hat einen Durchmesser von 43 mm und ist eine innovative Monobloc-Gehäusekonstruktion. Das Zifferblatt und der Gehäuseboden sind in Handarbeit aus schwarz gefärbtem Saphirglas gefertigt und geben einen Einblick in das skelettierte Uhrwerk. Das Zifferblatt wird von einem ausgefallenen boxförmigen Saphirglas geschützt.

Die neuen Modelle aus High-Tech Keramik werden angetrieben vom exklusiven Rado Automatikwerk R734 mit einer Nivachron(TM) Spiralfeder, die den Zeitmesser vor Magnetfeldern schützt. Dank der hohen Gangreserve von bis zu 80 Stunden kann die Uhr zwei bis drei Tage abgelegt werden und muss dennoch nicht neu aufgezogen werden. Die Uhr verfügt über eine Wasserdichtigkeit bis zu einem Druck von 30 bar (300 m).

Die neue Rado Captain Cook High-Tech Ceramic ist eine außergewöhnliche Uhr: Sie verbindet die faszinierenden Eigenschaften der Hightech-Keramik, wie hautschmeichelnde Leichtigkeit und Kratzfestigkeit, mit einem gelungenen Taucheruhren-Look, der mit vielen besonderen Details überzeugt.

Das abgebildete Modell (3.730,00 Euro*) sowie die drei weiteren Varianten sind unter https://www.rado.com/de_de/ oder im Fachhandel erhältlich.

Backen kann so einfach sein – 50 Jahre Dr. Oetker Backmischungen

Bielefeld (ots) Wir feiern! 1971 führte Dr. Oetker das erste eigene Backmischungs-Sortiment ein. Backen ist einfach ein großer Spaß und für viele echte Leidenschaft. Und manchmal soll es auch einfach, schnell und überhaupt unkompliziert gehen. Deshalb bietet Dr. Oetker seinen Verbrauchern seit nunmehr 50 Jahren mit gelingsicheren Backmischungen die perfekte Lösung!

Die Ursprünge der Backmischung

1971 führte Dr. Oetker das erste eigene Backmischungs-Sortiment ein. Backen ist einfach ein großer Spaß und für viele echte Leidenschaft. Und manchmal soll es auch einfach, schnell und überhaupt unkompliziert gehen. Deshalb bietet Dr. Oetker seinen Verbrauchern seit nunmehr 50 Jahren mit gelingsicheren Backmischungen die perfekte Lösung!

Werfen wir zunächst einen Blick weit zurück in die Vergangenheit. Die Geschichte der Backmischung begann im frühen 19. Jahrhundert, genauer, im England der Industriellen Revolution. 1845 patentierte der Bäcker Henry Jones sein selbstaufgehendes Mehl. Es bestand nur aus Mehl, Weinsäure, Natron, Zucker und Salz. Jones konnte die Marine von seiner Idee überzeugen. 1855 wurden die Backmischungen auf Schiffen der britischen Royal Navy eingeführt. Die Backmischungen sollten den bei Seeleuten unbeliebten Zwieback ersetzen.

Entwicklungen im 20. Jahrhundert

Es dauerte sehr lange, bis sich Backmischungen auch bei privaten Verbrauchern etablieren konnten. Vorreiter waren, natürlich, die USA. In den 1920er Jahren führten diverse Anbieter Backmischungen moderner Art ein. Die Qualität ließ jedoch oft zu wünschen übrig. Es war beispielsweise bis Ende der 1930er Jahre nichts Ungewöhnliches, wenn der Backmischung Seife hinzugefügt wurde, damit der Kuchen eine „fluffigere“ Konsistenz bekam. Solche Geschäftspraktiken schadeten natürlich dem Ansehen der Backmischung bei den Verbrauchern. Der große Durchbruch kam mit Ende des Zweiten Weltkriegs. Backmischungen wurden populär, denn ihre Qualität hatte sich mittlerweile deutlich verbessert.

Die Ursprünge der Backmischung

In den 1950er Jahren war die Backmischung fester Bestandteil des Angebots amerikanischer Lebensmittelhändler. Durch Marktsättigung gezwungen, expandierten die Anbieter ins Ausland, etwa nach Kanada oder Japan, um sich neue Absatzmöglichkeiten zu erschließen. Auch Europa stand im Fokus. Insbesondere die Verbraucher in Großbritannien konnten sich schnell für die Backmischung begeistern. In Frankreich und Westdeutschland waren die Verbraucher zunächst wesentlich skeptischer, galt Backen doch als eine Kernkompetenz der Hausfrau. Erst 1970 brachte ein Unternehmen aus den USA erfolgreich und in nennenswertem Umfang Backmischungen nach Westdeutschland. Eine Besonderheit bildete die DDR: 1953 wurde hier die erste moderne Backmischung im deutschsprachigem Raum entwickelt und verkauft. Das Produkt konnte sich durchsetzen. Die mangelhafte Versorgungslage spielte dabei eine große Rolle. Bis 1958 unterlagen viele Grundnahrungsmittel einer Rationierung.

Die Einführung bei Dr. Oetker: Marktforschung und Probandentests

Dr. Oetker reagierte wohlüberlegt auf die neuen Marktbegleiter. Bevor die Mitarbeiter damals selbst Backmischungen entwickelten, haben sie im Vorfeld eingehend Marktforschung betrieben und umfangreiche Probandentests durchgeführt. So wurde 1968 die interne Studie „Die Einstellung der Bevölkerung zu Fertigkuchen-Backmischungen“ durchgeführt, um sich optimal vorzubereiten. Ein Jahr nach Markteintritt wurden im Oktober 1972 erneut Probanden – es handelte sich um intensive Privatbäcker sowie um Anfänger – befragt, diesmal vom Marktforschungsinstitut GFK Nürnberg. Dabei wurde festgestellt, dass sich bei vielen Erstnutzern negative Vorurteile nicht bestätigt haben: „Ich muß sagen, ich war sehr angenehm überrascht. Der Kuchen hat der ganzen Familie ausgezeichnet geschmeckt. Wenn ich es eilig habe, werde ich daher wieder auf Kuchenmischungen zurückgreifen. Im Allgemeinen stehe ich Neuheiten etwas skeptisch gegenüber. In Bezug auf Kuchenmischungen finde ich jedoch, daß es sich gelohnt hat, diese auszuprobieren. Ich habe mir z. B. vorgestellt, daß so ein Kuchen künstlich schmeckt. Bei der Käsetorte von Oetker war das jedenfalls nicht richtig. Besonders angenehm war, daß ich nichts abwiegen mußte.“ (Originalzitat Probandin, 1972)

Das erste Sortiment: Dr. Oetker Sonntagskuchen und -torten

Ab Herbst 1971 waren die ersten sechs Backmischungen von Dr. Oetker im Handel erhältlich. Angeboten wurden Königskuchen, Käsetorte, Torte nach Sacher Art, Frankfurter Kranz, Marmorkuchen und Nusskuchen. Ungewöhnlich: Fett war bereits enthalten, es mussten nur noch Wasser und Eier hinzugefügt werden. Die Produktentwickler experimentierten zwar auch mit Trockeneipulver, waren jedoch mit dem Ergebnis nicht richtig zufrieden, sodass diese separate Zutat nicht ersetzt werden konnte. Ab Januar 1972 begleiteten umfangreiche Marketingmaßnahmen den Markteintritt. Neben TV-Spots und Werbung in Zeitschriften und Zeitungen gab es auch eine Testaktion für Verbraucher. 10.000 Teilnehmer nutzten die Chance, kostenlos das Sortiment Sonntagskuchen und -torten zu testen.

So kann wirklich jeder backen!

Dr. Oetker hat es aus dem Stand geschafft, sich einen festen Platz im Bereich der Backmischungen einzurichten. Der gute Ruf der Marke und die Qualität der Produkte bildeten die Grundlage für die bis heute andauernde Erfolgsgeschichte. Backmischungen werden mittlerweile von vielen Verbrauchern mit Dr. Oetker gleichgesetzt. Über die Jahre wurde das Sortiment stetig weiterentwickelt, dem Zeitgeist angepasst und um innovative Produkte erweitert. So gab es in den 1970ern mit Mixi einen Kuchen, der direkt in der Packung angerührt und gebacken werden konnte. In den 1980er Jahren kamen Mikrowellenkuchen (1989) hinzu und erleben seit 2016 mit den Tassen Küchlein eine trendige Neuauflage. Backmischungen, die gänzlich ohne Backen funktionieren, wurden zu Beginn der 1990er eingeführt. Die 1990er waren überhaupt geprägt von Trendprodukten und modernen Klassikern. So fanden die Mischungen für Russischen Zupfkuchen (1994), Brownies und Muffins (1997) oder der legendäre Maulwurfkuchen (1999) Einzug in das Sortiment.

Bis heute feilen unsere Produktentwickler an immer neuen Innovationen. So sorgen die Cheesecakes American Style (2020) für amerikanisches Flair auf jeder Kuchenparty. Die fertigen Kuchenmischungen schmecken mit einem Crumble Boden, ihrem cremigen Belag und leckeren Toppings nicht nur wunderbar, sondern sind auch noch ganz ohne Backen schnell und unkompliziert zubereitet. Die trendigen Naked Cakes (2020), die ihre einzelnen Schichten schon von außen erkennen lassen, begeistern alle, die Lust auf kleine, aufregende Tortenkreationen haben. Praktischerweise ist eine passende Backform mit einem Durchmesser von 18 cm in jeder Packung enthalten. So kann der Back- und Dekorierspaß ganz einfach beginnen. Cheesecake oder Brownies? Allen, die sich nicht zwischen den beiden Kuchen-Lieblingen entscheiden wollen, bietet Dr. Oetker mit der neuen Backmischung Brownies Cheesecake (2021) das Beste aus beiden Geschmackswelten. Die Kombination aus schokoladigem Brownie-Boden mit cremigem Cheesecake-Belag garantiert köstlich-saftigen Kuchengenuss. Bleiben wir gespannt, was in Zukunft noch alles schnell und einfach gebacken wird!

Web: oetker.com

Was man heute noch sagen darf? Shitstorms, Cancel Culture und #allesdichtmachen

“Der freie Austausch von Informationen und Ideen, der Lebensnerv einer liberalen Gesellschaft, wird von Tag zu Tag mehr eingeengt.

Während wir dies von der radikalen Rechten nicht anders erwarten, breitet sich auch in unserer Kultur zunehmend eine Atmosphäre von Zensur aus: Intoleranz gegenüber Andersdenkenden, öffentliche Anprangerung und Ausgrenzung sowie die Tendenz, komplexe politische Fragen in moralische Gewissheiten zu überführen. Uns gilt eine kernige, mitunter bissige Gegenrede viel. Aber allzu oft werden heute als Reaktion auf vermeintliche sprachliche oder gedankliche Entgleisungen schwere Vergeltungsmaßnahmen gefordert.” Warum ich diese Warnung von 153 renommierten Intellektuellen, unter ihnen Noam Chomsky, Mark Lilla und Salman Rushdie, aus dem Juli letzten Jahres für hochaktuell halte, nicht zuletzt angesichts der Debatte um die Aktion #allesdichtmachen​ – darum geht es in meinem Video der Woche: — Ihr findet mich im Netz: Webseite: https://www.sahra-wagenknecht.de​ Newsletter: https://www.team-sahra.de​ Facebook: https://www.facebook.com/sahra.wagenk…​ Twitter: https://twitter.com/swagenknecht​ Melde dich an für meinen Newsletter »Team Sahra« um die wöchentlichen Videos und mehr jeden Donnerstag direkt in Dein Postfach zu bekommen: https://www.team-sahra.de

Warum ist Anja eigentlich Miss Germany 2021? Miss Germany

Heute ist Anja mal nicht auf dem Mountainbike, mit ihren zwei Kindern oder in ihren Laufschuhen unterwegs.

Anja hat euch heute etwas Wichtiges zu erzählen, was viele von euch sicherlich interessiert ☝🏽 Denn Anja Kallenbach, Miss Germany 2021, beantwortet euch heute die wohl am häufigsten gestellte Frage der letzten Wochen: Warum hat gerade sie den Titel „Miss Germany 2021“ verdient? 🙌🏽 Gefällt Euch das Video? Wir freuen uns über Euren DAUMEN HOCH 🙂 Abonniert uns KOSTENLOS: https://www.youtube.com/MissGermanyTV​​​ Folgt Anja auf ihrem weiteren Weg hier: https://www.instagram.com/anja_kallen…​ Folgt uns auch auf unseren Social Media-Seiten für mehr 🙂 https://www.facebook.com/missgermanyc​​​… https://www.instagram.com/missgermany​​​… https://www.twitter.com/missgermany​​https://www.missgermany.de/​​

LEBERKÄSJUNKIE gewinnt „Publikumspreis des Jahrzehnts“ beim Bayerischen Filmpreis

München (ots) Mei, is des schee: LEBERKÄSJUNKIE gewinnt den „Publikumspreis des Jahrzehnts“ beim Bayerischen Filmpreis! Stellvertretend für die gesamte Eberhofer-Familie nahmen Regisseur Ed Herzog und Bestseller-Autorin Rita Falk den Preis im Studio entgegen. Sebastian Bezzel und Simon Schwarz, die in den Kultfilmen das Ermittler-Duo Eberhofer/ Birkenberger verkörpern, wurden live aus der Constantin Film ins Studio dazu geschaltet.

MUNICH, GERMANY – JULY 29: Director Ed Herzog, Lisa Maria Potthoff, Producer Kerstin Schmidbauer, Simon Schwarz, Sebastian Bezzel, Rita Falk during the premiere of the Eberhofer Krimi „Leberkaesjunkie“ at Mathaeser Filmpalast on July 29, 2019 in Munich, Germany. (Photo by Gisela Schober/Getty Images)

Erstmals in der Geschichte des seit 1979 jährlich von der Bayerischen Staatsregierung verliehenen Filmpreises waren die Zuschauer*innen in diesem Jahr dazu aufgerufen, aus den Publikumspreis-Gewinnern der letzten zehn Jahre ihren absoluten Favoriten zu krönen.

Martin Moszkowicz, Vorstandsvorsitzender der Constantin Film: „Ich gratuliere Kerstin Schmidbauer, Ed Herzog, Rita Falk und der ganzen Eberhofer-Familie zu dieser großartigen Vertrauenserklärung unserer Zuschauer*innen. Auch wenn die Kinos leider noch geschlossen sind: Der nächste Eberhofer kommt bestimmt und er kommt ins Kino.“

Produzentin Kerstin Schmidbauer: „Mein herzlicher Dank gilt unseren großartigen Fans, die mit diesem überwältigenden Votum „den Eberhofer“ das dritte Mal in Folge zum Publikumsliebling gekürt haben, und diesmal sogar zum beliebtesten Kinofilm des Jahrzehnts! Es gibt schließlich keine schönere Auszeichnung als die des Publikums, weshalb der Publikumspreis des Bayerischen Filmpreises der wichtigste Preis überhaupt ist. Ohne das herausragende Team vor und hinter der Kamera wäre all das nicht möglich, weshalb allen der Preis gebührt. Mein Dank gilt auch den Partner*innen von ARD Degeto, BR, FFF Bayern, dem Constantin Film Verleih und den Kinobetreiber*innen, die von Anfang an an die Eberhofer-Reihe geglaubt haben.“

LEBERKÄSJUNKIE ist der sechste Teil der erfolgreichen Filmreihe über den phlegmatisch angehauchten bayerischen Provinzpolizisten Franz Eberhofer. Neben Darsteller-Dreamteam Sebastian Bezzel und Simon Schwarz versammelte Regisseur Ed Herzog erneut die lieb gewonnene Niederkaltenkirchener Stammbesetzung vor seiner Kamera: Lisa Maria Potthoff als Franz‘ Dauer-On/Off-Freundin Susi, Enzi Fuchs und Eisi Gulp als Oma und Papa Eberhofer sowie Gerhard Wittmann, Sigi Zimmerschied, Stephan Zinner, Daniel Christensen, Castro Dokyi Affum und Max Schmidt. In Episodenhauptrollen sind Eva Mattes, Robert Stadlober, Manuel Rubey und Anica Dobra zu sehen, für Gastrollen konnten erneut Michael Ostrowski und Harry G. gewonnen werden. LEBERKÄSJUNKIE ist eine Constantin Film Produktion in Co-Produktion mit der ARD Degeto und dem Bayerischen Rundfunk. Produziert wurde LEBERKÄSJUNKIE von Kerstin Schmidbauer (Constantin Film) mit den Co-Produzentinnen Stephanie Heckner (BR), Katja Kirchen (ARD Degeto) und Christine Strobl (ARD Degeto). Das Drehbuch stammt von Stefan Betz und Ed Herzog nach dem Roman von Rita Falk. LEBERKÄSJUNKIE wurde mit Mitteln des FilmFernsehFonds Bayern und des Deutschen Filmförderfonds gefördert.

Seit mit DAMPFNUDELBLUES der erste Eberhofer-Film 2013 den Sprung auf die große Leinwand schaffte, hat die Filmreihe der Constantin Film eine wahre Erfolgsgeschichte in den Kinos geschrieben. Insgesamt haben die Eberhofer-Filme bisher über 5,5 Millionen begeisterte Zuschauer*innen ins Kino gelockt, und das vornehmlich in Bayern.

In diesem Jahr darf sich die große Fangemeinde wieder auf eine Fortsetzung der bayerischen Kultkrimis freuen, denn im August heißt es: Endlich wieder Eberhofer! KAISERSCHMARRNDRAMA startet voraussichtlich am 5. August 2021 in den Kinos.

Hier geht’s zum Trailer: https://youtu.be/4b2Dmkqq1Ok

Keine Jagd ohne vernünftigen Grund – bundesweite Wildtierschutzkampagne

Berlin (ots) Mit Großflächenplakaten in Berlin, Bonn und Hannover und der Website stopkilling.info bewerben derzeit zehn Tierschutzorganisationen unter dem Dach von Wildtierschutz Deutschland die Kampagne „Keine Jagd ohne vernünftigen Grund“.

Weitere Motive zur Plakatkampagne in Berlin, Bonn, Hannover auf www.stopkilling.info

Ziel der Kampagne ist es, Öffentlichkeit und Politik dafür zu sensibilisieren, die bisherigen jagdrechtlichen Regelungen insbesondere auf ihre Vereinbarkeit mit dem nun bereits seit über 18 Jahren bestehenden Staatsziel Tierschutz zu überprüfen und bestehende Defizite zu bereinigen. Zwar wird über das Tierschutzgesetz bereits geregelt, „wie“ die Jagd tierschutzkonform auszuführen ist, nicht aber „ob“ es überhaupt einen vernünftigen Grund für jede der über 100 jagdbaren Tierarten gibt. Eine solche Regelung gehört nach Meinung der Tierschutzverbände in jedes Jagdgesetz.

Vor diesem Hintergrund ist es längst überfällig, die über 80 Jahre alte Liste der jagdbaren Tierarten anzupassen. Dabei sind die aktuellen wissenschaftlichen, wildbiologischen und wildökologischen Erkenntnisse, insbesondere auch über die Populationsdynamik zu berücksichtigen. Für viele Tierarten besteht schon deshalb kein vernünftiger Grund für deren Bejagung, weil eine Bestandsregulierung mit jagdlichen Mitteln nicht erfolgreich möglich ist oder weil die Tierart in der Regel nicht sinnvoll als Lebensmittel verwertet wird.

Verdeutlicht wird das Thema anhand von Beispielen zur Fuchs- und zur Vogeljagd und auch anhand der Regelung zum Jagdschutz. Das Töten von Haustieren wird dort auf Länderebene meist aufgrund der gesetzlichen Vermutung geregelt, dass z.B. eine Katze ab einer Entfernung von 300 Metern zum nächsten bewohnten Haus wildert.

Die Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht (DJGT) hat zum vernünftigen Grund beispielhaft Stellungnahmen zum einen zur Fuchsjagd und zum anderen zur Jagdschutzregelung zum Töten von Haustieren erstellt. Die Autorinnen prüfen systematisch, ob überhaupt ein anerkennungsfähiger Grund für die Bejagung der entsprechenden Tierart vorliegt bzw. inwiefern die Jagd verhältnismäßig ist. Es wird also danach gefragt, ob jeweils ein legitimer Zweck für die Jagd der entsprechenden Tierart gegeben ist, ob die Jagd oder das Töten von Tieren der Tierart geeignet ist, diesen Zweck zu erfüllen, ob es überhaupt erforderlich ist, das Tier zu töten und ob das Nutzungsinteresse das beeinträchtige Integritäts- und Wohlbefindensinteresse des Tieres wesentlich überwiegt. Sowohl hinsichtlich der Fuchsjagd, als auch bezüglich des Abschusses von Haustieren kommen die Rechtsexperten zu dem Ergebnis, dass jeweils kein vernünftiger Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes vorliegt.

Weitere Informationen zur Kampagne, rechtliche Stellungnahmen und Plakatmotive auf www.stopkilling.info.

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Über Wildtierschutz Deutschland e.V.: Wildtierschutz Deutschland wurde 2011 gegründet und setzt sich seitdem gegen tierquälerische Jagdmethoden ein und für eine Reduzierung der jagdbaren Arten auf die Tierarten, für die ein vernünftiger Grund zur Bejagung im Sinne des Tierschutzgesetzes besteht. Außerdem engagiert sich der Verein für die Aufnahme, Versorgung und Auswilderung von in Not geratenen Wildtieren.

Mitbegründer des www.aktionsbuendnis-fuchs.de Mitglied der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht (DJGT)