Neue Blickwinkel auf München

Innsbruck (ots) muenchen.de und einfach-muenchen.de erweitern mit neuen Livebildern vom Marienplatz den Webcam Service

Ob Einkaufsbummel, Tagesausflug, Städtetrip… München ist zu jeder Jahreszeit beliebtes Ziel von Millionen Menschen aus dem In- und Ausland. In Zeiten coronabedingter Reisebeschränkungen steigt die Sehnsucht nach Münchens Flair und dem breiten urbanen Angebot bei Einheimischen und Tourist*innen gleichermaßen.

BILD zu OTS – Die neue Kamera am Marienplatz mit Blick auf das Rathaus und die Frauenkirche.

Die Landeshauptstadt München und das offizielle Stadtportal muenchen.de haben ihr Serviceangebot im Bereich der Webcams ausgebaut. Die Webcams zeigen neben dem Olympiapark, der Innenstadt und der Isar auch den Marienplatz, der kürzlich mit einer neuen Kamera mit Blick auf das Rathaus und die Frauenkirche ausgestattet wurde. Unter www.muenchen.de/webcam haben die Nutzer*innen Zugriff auf all diese Live-Aufnahmen. Auch die Besucher*innen des Münchner Tourismusportals können sich mit den neuen Livebildern der Webcams schon jetzt in ihren nächsten München-Aufenthalts hineinträumen (einfach-muenchen.de/webcam). Allein seit dem Onlinegang der neuen Kamera vor wenigen Wochen wurden die Livebilder vom Marienplatz über 2,4 Millionen Mal aufgerufen.

Zu sehen sind die Livestreams vom Marienplatz inkl. 360 Grad Player und Zeitraffer nicht nur auf muenchen.de und einfach-muenchen.de sondern auch über Streamingsticks wie die von Amazon Fire TV oder Apple TV. Dazu einfach die kostenlose App „feratel webcams“ downloaden und die München Kameras schnell als Favoritenkanal einrichten.

Die Panoramastreams sind aktuell außerdem auf über 60 Online Portalen weltweit rund um die Uhr abrufbar. Darüber hinaus werden die Panoramabilder täglich in der Früh bzw. vormittags im Fernsehen einem Millionenpublikum präsentiert: u.a. im BR, auf ARD alpha und münchenTV sowie in den öffentlich-rechtlichen TV-Sendern Belgiens – Canvas und één.

Dr. Lajos Csery, Geschäftsführer von muenchen.de ist überzeugt, dass es gerade jetzt wichtig ist, München als attraktive Destination ins Gedächtnis zu rufen und auf die Bildschirme der Menschen zu bringen. „Mit der weltweiten Verbreitung unserer Livebilder erzeugen wir Emotionen und den Wunsch München möglichst bald zu besuchen. Egal ob bei Tagestourist*innen, Städtereisenden oder Urlaubsgästen.“

Mit Technologielieferant feratel an der Seite stehen der Landeshauptstadt München und muenchen.de umfangreiches technisches Know-how und ein über alle digitalen Kanäle reichendes Distributionsnetzwerk zur Verfügung.

Rainer Egen, Geschäftsführer der feratel Deutschland freut sich über die enge Zusammenarbeit und unterstreicht, dass sich gerade jetzt im Lockdown viele Menschen den Urlaub und ihre Lieblingsplätze nach Hause holen, indem sie sich ihre Lieblingsdestinationen über das Smartphone, das Tablet, den PC oder den (Smart)TV ins Wohnzimmer streamen. „3,3 Milliarden Sichtkontakte generierten die im feratel Netzwerk betriebenen Webcams im Jahr 2020. Allein auf unserem Eigenportal „feratel.com“ tummeln sich an Spitzentagen bis zu 114.000 Besucher*innen.“

München ist der Dreh- und Angelpunkt im Süden Deutschlands: für die Wirtschaft, die Kultur, die Gastronomie, das Nachtleben, den Sport, das Shopping u.v.m. Tages- und Urlaubsgäste schätzen die bayerische Landeshauptstadt gleichermaßen für ihr breites Angebot und ihren unverwechselbaren Charme. Knappe 9 Millionen Ankünfte und über 18 Millionen Übernachtungen im Jahr 2019 unterstreichen die hohe Attraktivität der Millionenstadt für Tourist*innen aus der ganzen Welt. Der für den Tourismus zuständige Referent für Arbeit und Wirtschaft Clemens Baumgärtner: „Daran wollen und werden wir 2021/22 beim Restart wieder zügig anschließen. Die Bilder aus den Webcams liefern nicht nur schöne Ansichten unserer Stadt, sie laden zu einer Reise nach München ein.“

Halle (Saale),Händel-Festspiele 2021 abgesagt

Statement des Direktors der Stiftung Händel-Haus und Intendant
der Händel-Festspiele, Clemens Birnbaum

„2021 wollten wir nach Absage der Händel-Festspiele des vergangenen Jahres wieder ein großes Musikfest in der Geburtsstadt des Komponisten Georg Friedrich Händel feiern.

Unser Motto lautete: Wir tun alles dafür. Mit viel Kraft, Energie und Kreativität sowie mit großem Entgegenkommen aller Mitwirkenden entwickelten wir in den vergangenen Monaten immer neue Alternativen mit dem Ziel, die Festspiele 2021 in welcher Form auch immer durchzuführen. Zu unserem großen Bedauern müssen wir nun mitteilen, dass alle Versuche gescheitert sind und dass aufgrund der jüngsten pandemischen Entwicklung mit dem rasanten Anstieg an Infizierten eine Durchführung der Händel-Festspiele 2021 vom 28. Mai bis 13. Juni 2021 nicht möglich ist. Das große, international wahrgenommene Musikfest fällt somit zum zweiten Mal in Folge aus. Die Absage trifft uns emotional und finanziell schwer, ist aber unumgänglich und alternativlos. Seit Mitte März steigen die Inzidenzzahlen explosionsartig, die Bundeskanzlerin spricht nicht nur von einer dritten Welle, sondern sogar von einer neuen Pandemie und das Robert-Koch-Institut prognostiziert für die kommenden Wochen nicht niedrigere, sondern stark steigende Inzidenzwerte. Dies spiegelt sich nicht zuletzt auch an den hohen Inzidenzwerten in der Stadt Halle (Saale) wider, die seit nunmehr mehreren Tagen über 200 liegen. Ich persönlich bin der festen Überzeugung, dass internationale Musikfeste, die sich auch an ein überregionales Publikum wenden, nicht möglich sein werden, wenn man alleine die Inzidenzwerte betrachtet. Diese geben für langfristig zu planende, internationale Großveranstaltungen keine notwendige Planungssicherheit. Deshalb bin ich überzeugt, dass es erst nach Erreichen einer bestimmten Impfquote wieder möglich sein wird, derartige international ausgerichtete Großveranstaltungen durchzuführen. Dies ist auch ein Grund, dass wir nicht über eine Verschiebung in den Spätsommer und die Durchführung kleiner Händel-Festspiele nachdenken, denn zu häufig haben wir im vergangenen und in diesem Jahr schon Veranstaltungen neu geplant und verschoben, die wir später erneut verschieben und schließlich dennoch absagen mussten. Sofern allerdings die Inzidenzwerte wieder deutlich gesunken sind, ändert diese Feststellung nichts an der Tatsache, dass Veranstaltungen von überwiegend lokalen Kulturträgern für ein regionales Publikum möglich sind. Ich bin der festen Überzeugung, dass dieser Weg ein erstes Öffnungsszenario bietet. Mit unseren Partnern vor Ort werden wir deshalb abwarten, ob und wenn ja wie während der ursprünglich gedachten Festspielzeit Händel in der Stadt Halle für die Hallenserinnen und Hallenser präsent sein kann. In Anbetracht der Lage ist es zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, hierüber irgendwelche Aussagen zu treffen. Woran wir allerdings fest glauben und dabei den Aussagen von Politikern und Experten vertrauen, ist, dass wir im Frühsommer 2022 zu unserem 100-jährigen Jubiläum wieder Händel-Festspiele groß feiern können. Lassen Sie uns also die Jubiläumsausgabe zu einem großartigen Neustart nutzen. Mit Absage der Händel-Festspiele gilt es Dank zu sagen: dem Publikum, das viele Tickets kaufte und ebenso wie wir darauf vertraute, dass es uns allen gelingt, Händel-Festspiele 2021, wenn auch in stark reduzierter Form, zu veranstalten. Ein ganz großer Dank gilt den Musikerinnen und Musikern. Wir wissen, dass auch sie sich in den letzten Monaten intensiv auf die Mitwirkung bei den Festspielen 2021 vorbereitet haben. Und wir wissen auch, dass die Absage für sie nicht nur emotional, sondern nicht zuletzt auch finanziell, teilweise sogar existentiell schwer zu verkraften ist. Barockmusikfeste wie die Händel-Festspiele arbeiten mit vielen fantastischen Spezialmusikerinnen und -musikern zusammen, die man seit einem Jahr als so genannte „Solo-Selbstständige“ bezeichnet. Ohne diese Musikerinnen und Musiker ist die künstlerische Qualität von Barockmusikfesten gar nicht möglich. Umso mehr plädiere ich an die Gesellschaft und Politik, geeignete Maßnahmen zu finden, damit diese wunderbaren Musikerinnen und Musiker nicht durch alle Förderraster fallen, sodass sie uns in einer hoffentlich nahen Zukunft weiterhin mit ihrer Musikdarbietung emotional berühren können. Bitte schenkt diesen Menschen bei der Entwicklung und Umsetzung von Förderprogrammen das notwendige Vertrauen, welches sie im selben Maße wie große Wirtschaftsunternehmen verdienen. Ferner gilt mein Dank unseren Geldgebern und Sponsoren sowie Kultur- und Medienpartnern, die auch in einem für sie wirtschaftlich schweren Jahr an unserer Seite standen, uns ihr Vertrauen schenkten und bis zuletzt an die HändelFestspiele glaubten. Und nicht zuletzt ist den Mitarbeiter*innen der Stiftung Händel-Haus für ihr großes Engagement zu danken, die flexibel auf jedes neue Ereignis reagierten und die bis zuletzt alles dafür taten, dass Händel-Festspiele stattfinden können. Die Händel-Festspiele 2021 setzten mit dem Motto „Helden und Erlöser“ einen inhaltlichen Schwerpunkt auf Händels berühmtes Oratorium „Messiah“. Ostern und der Ostergruß „Er ist auferstanden“, mit dem sich Christen seit Hunderten von Jahren am Ostersonntag begrüßen, liegt gerade hinter uns. In Händels „Messiah“ drückt eine lyrische Frauenstimme in einer Arie ihre Gewissheit aus, dass der Erlöser lebt: „I know that my redeemer liveth“ – „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“. Ich wünsche uns, dass wir mit einer ähnlichen Gewissheit fest daran glauben, dass wir in den kommenden Monaten vom Virus erlöst werden und dass wieder ein gesellschaftliches Leben stattfinden wird.“ Clemens Birnbaum Direktor Stiftung Händel-Haus / Intendant Händel-Festspiele

Informationen zur Ticket-Rückerstattung
Bereits gekaufte Tickets der Händel-Festspiele 2021 werden abzgl. angefallener Gebühren wie Vorverkaufsgebühren durch die Stiftung Händel-Haus rückerstattet. Hierfür steht auf der Homepage der Stiftung ein Rückerstattungsformular als Download zur Verfügung. Eine Rückerstattung kann nur unter Vorlage der Originaltickets erfolgen. Das Formular ist zusammen mit den Originaltickets an die
Stiftung Händel-Haus postalisch zu schicken.

Web: Haendelhaus.de

Bundeswehr beschafft modulare Zeltsysteme für die Truppe

Koblenz (ots) Am 08.04.2021 wurde im Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) ein Rahmenvertrag mit der Firma Kärcher Futuretech über die Konzeption, Herstellung und Lieferung von bis zu 19.000 Zeltsystemen für insgesamt knapp 83 Millionen Euro unterzeichnet. Innerhalb der 7-jährigen Vertragslaufzeit sollen für insgesamt 76.000 Soldaten moderne, modulare Zeltsysteme für die bewegliche Unterbringung im Einsatz beschafft werden.

Ein Soldat bereitet seine Verpflegung in einem Ein-Personen-Zelt zu.

Um auf Übungen oder in Einsätzen die flexible Unterbringung der Soldatinnen und Soldaten weltweit und unabhängig von jeglicher Infrastruktur sicherzustellen, besteht das neue System aus verschiedenen Bausteinen, die jeweils an Auftrag und Umwelt angepasst zusammengestellt werden können. Die somit gewährleisteten besseren hygienischen Bedingungen tragen wesentlich zur Stärkung der physischen und psychischen Einsatzbereitschaft der Soldatinnen und Soldaten bei.

Die Produktskizze des modularen Aufbaus eines Zeltsystems

Kernelemente des modularen Aufbaus sind vier Ein-Personen-Zelte, die hinsichtlich Gewicht und Abmessung die Anforderungen zum Transport im Rucksack eines jeden Soldaten erfüllen. Mithilfe zusätzlicher Bausteine lassen sich die Funktionalitäten der Zeltsysteme erweitern. Die Ein-Personen-Zelte können einerseits mit einem Aufenthaltszelt winddicht verbunden, andererseits zusätzlich durch Feldliegen, Multifuel-Kocher sowie sanitäre Elemente und Mülltrennsysteme ergänzt werden, sofern ein längerer Aufenthalt erforderlich ist und der entsprechende Transportraum zur Verfügung steht.

Die ersten 2.500 Systeme zur Unterbringung von 10.000 Soldaten sollen bereits ab 2022 ausgeliefert und sodann für die schnelle Eingreiftruppe der NATO genutzt werden.

Web: bundeswehr.org