Klimawandel: Kinder haften für ihre Eltern extra 3 NDR

Das deutsche Klimaschutzgesetz ist verfassungswidrig. Das stellte das Bundesverfassungsgericht vergangene Woche fest.

Denn beim Klimaschutz lebt die Bundesregierung viel zu entspannt im Hier und Jetzt. Deutschland hat sich ja mit dem Pariser Abkommen verpflichtet bis 2050 klimaneutral zu werden. Aber im Klimaschutzgesetz wird nur bis 2030 definiert, welche Schritte dafür unternommen werden sollen. Und: Bis 2030 wird noch so viel CO2 ausgestoßen, dass die größte Arbeit für kommende Generationen bleiben wird. #Klimawandel​ Autoren: Christian Ehring, Dennis Kaupp, Jesko Friedrich
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Newcomer ohne Plattenvertrag: „Wir machen die Olympiahalle in München voll!“

Deutschlandweite Gastmusiker-Aktion

München (ots) Unter dem Titel „SHRX & Friends – Influencer LIVE! in Concert“ stellen die drei jungen Münchner Christian Beschowetz, Martin Römhild und Benedikt Seifert ein musikalisches Großprojekt auf die Beine. Es ist zugleich das Arena-Debüt der EDM/Pop-Newcomer in der prestigeträchtigen Olympiahalle in München (Kapazität: 15.500 Zuschauer).

Bodypainting mit UV-Farbe – das Markenzeichen der EDM/Pop-Band SHRX. Am 11.03.2023 geben sie ihr Arena-Debüt in der Olympiahalle München.

Die Besonderheit bei ihrem Vorhaben: Die Veranstaltungsbranche steckt aufgrund der Corona-Pandemie tief in der Krise und SHRX realisieren ihr Konzert-Event eigenfinanziert ohne Plattenvertrag – an einem Samstagabend.

Mit einer Mitmachaktion möchten sie der Musikszene etwas zurückgeben. Unter dem Hashtag #RoadToOlympiahalle können sich ab sofort Gastmusiker bewerben, um ihren Traum von der großen Showbühne zu verwirklichen und am 11.03.2023 gemeinsam mit SHRX und zahlreichen Social Media Stars zu performen.

Über SHRX

SHRX, gesprochen „Sharks“, ist eine EDM/Pop-Band aus München. Gegründet wurde sie während des ersten Lockdowns der Corona-Pandemie im März 2020 von Christian Beschowetz (Sänger), Martin Römhild (Drums) und Benedikt Seifert (Gitarre/Bass). Ihre erste EP „Sharks“ hat sofort die Aufmerksamkeit der Medien auf sich gezogen und wurde zum Werbesong für eine deutschlandweite TV-Kampagne. Mit der Botschaft „Don’t let them bring you down“ schaffte es der Song ins Radio (z. B. BAYERN 3 und bigFM). Seitdem wurde jede der bislang sieben Veröffentlichungen von großen Radiosendern in Deutschland gespielt.

Links

Spotify: https://open.spotify.com/artist/4TxvvC7Yq74K6io2r4yp3e

Instagram: https://www.instagram.com/shrx_music/

Tickets: https://www.muenchenticket.de/tickets/performances/eni4rcbp0hgc/

Zahl der Woche: 25 Mitten im Leben – und doch kein bisschen weise: Generation X unterschätzt das Risiko einer Berufsunfähigkeit

Saarbrücken (ots) Nur 25 Prozent der Berufstätigen in Deutschland zwischen 40 und 50 schätzen ihr Risiko für eine Berufsunfähigkeit als (sehr) hoch ein.

Fotoquelle: CosmosDirekt / Adobe Stock

Ich bin gesund und fit, mir wird bestimmt nichts passieren – von jungen Berufsanfängern würde man so eine Aussage erwarten. Aber auch mit 40 plus, wenn schon ein gutes Stück Arbeitsleben hinter ihnen liegt, haben die Menschen in Deutschland großes Vertrauen in ihre künftige Erwerbsfähigkeit. Laut einer aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland, schätzen nur ein Viertel (25 Prozent) der Erwerbstätigen zwischen 40 und 50 Jahren ihr Risiko für eine Berufsunfähigkeit als (sehr) hoch ein.[1] 21 Prozent der 18- bis 24-Jährigen glauben, sie hätten ein (sehr) hohes Risiko, während sich 27 Prozent der 25- bis 29-Jährigen und 23 Prozent der 30- bis 39-Jährigen als (sehr) gefährdet sehen, ihren Beruf einmal nicht mehr ausüben zu können.

Dabei haben genau jene Berufstätige zwischen 40 und 50 Jahren schon einen großen Erfahrungsschatz gesammelt und müssten wissen, dass die Erwerbsfähigkeit jederzeit durch einen Unfall oder Krankheiten gefährdet sein kann. Das weiß auch Karina Hauser, Vorsorgeexpertin bei CosmosDirekt: „Ob jung oder alt, vorerkrankt oder kerngesund: Es kann jeden treffen. Daher gehört die Berufsunfähigkeitsversicherung zu den wichtigsten Absicherungen – auch für Berufserfahrene. Denn die gesetzliche Erwerbsminderungsrente ist niedrig und reicht in der Regel nicht zum Erhalt des gewohnten Lebensstandards. Zudem haben Selbstständige/Freiberufler meist gar keinen Anspruch auf eine staatliche Absicherung.“

[1] Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Berufsleben“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Im Februar 2021 wurden in Deutschland 1.510 Personen ab 18 Jahren, darunter 1.000 Personen unter 30 Jahre, befragt.

Generali Deutschland AG
Adenauerring 7
81737 München

www.cosmosdirekt.de
www.generali.de

Sie trifft eher Jüngere und macht depressiv: Was soziale Ausgrenzung im Alltag auslösen kann

Landau (ots) Menschen grenzen andere aus. Das ist ein allgegenwärtiges Verhalten und kann in vielen Bereichen auftreten. In einer großen Befragungsstudie hat ein Forschungsteam der Universitäten Koblenz-Landau, Mannheim und Basel erlebte soziale Ausgrenzung erstmals im Alltag und über einen längeren Zeitraum untersucht.

Sie trifft eher Jüngere und macht depressiv: Was soziale Ausgrenzung im Alltag auslösen kann / Soziale Ausgrenzung ist ein allgegenwärtiges Verhalten und kann in vielen Umfeldern auftreten. Jüngere Menschen sind davon häufiger betroffen als Menschen im Rentenalter. Foto: Christiane Büttner /

Die Forschenden wollten herausfinden, welche Faktoren es mehr oder weniger wahrscheinlich machen, dass Menschen in ihrem Alltag ausgegrenzt werden und welche langfristigen Konsequenzen Ausgrenzung nach sich zieht. Die zentralen Ergebnisse der Studie: Jüngere Erwachsene erleben mehr Ausgrenzung als ältere und ein verstärktes Maß an erlebter sozialer Ausgrenzung macht es wahrscheinlicher, in den darauffolgenden Jahren an Depression zu erkranken.

Bislang wurde soziale Ausgrenzung in der sozialpsychologischen Forschung primär in experimentellen Studien untersucht. Dabei werden die Studienteilnehmenden einer schwachen Ausgrenzungserfahrung ausgesetzt, die im Regelfall nur wenige Minuten dauert und keine weitreichenden Konsequenzen hat. „Im richtigen Leben sind Ausgrenzungserfahrungen jedoch oft deutlich gravierender und können sich über Wochen, Monate oder sogar Jahre ziehen“, erklärt Juniorprofessorin Dr. Selma Rudert von der Universität Koblenz-Landau, die Erstautorin der Studie. Sie und ihre Forscherkollegen aus Mannheim und Basel nutzten Befragungsdaten, um soziale Ausgrenzung im Alltag zu untersuchen. Ihre Befragungsdaten stammen aus dem Sozioökonomischen Panel, eine repräsentative Wiederholungsbefragung von deutschen Privathaushalten. Insgesamt beantworteten über 2.700 in Deutschland lebende Erwachsene zwischen 18 und 97 Jahren, wie häufig sie in ihrem Alltag Ausgrenzung erleben.

Tatort Arbeitsplatz: Jüngere Menschen häufiger von Ausgrenzung betroffen

Die Daten zeigen einen Zusammenhang zwischen erlebter sozialer Ausgrenzung und Alter. Menschen höheren Alters berichteten seltener als jüngere Menschen über Ausgrenzungserlebnisse. Die Daten geben Hinweise darauf, dass dies mit dem Eintritt ins Rentenalter zusammenhängen könnte. „Der Arbeitsplatz ist eine vergleichsweise häufige Quelle sozialer Ausgrenzung und Menschen können sich oft nicht aussuchen, mit welchen Kolleginnen und Kollegen sie zusammenarbeiten wollen“, unterstreicht Sozialpsychologin Rudert. Die Arbeitswelt ist außerdem häufig von vielen Stressfaktoren geprägt, wie etwa Zeitmangel, Fristen und beschränkte Ressourcen. Wenn Menschen zusammenarbeiten sollen, aber gleichzeitig um Stellen oder Beförderungen miteinander konkurrieren, entsteht ein Klima, das hochgradig anfällig für Ausgrenzung ist.

„Doch auch wenn ältere Menschen vergleichsweise seltener über Ausgrenzung berichten, gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass erlebte Ausgrenzung mit steigendem Alter als weniger schlimm wahrgenommen wird“, so Rudert. So zeigen sich generell bei Menschen aller Altersstufen Zusammenhänge mit schlechterer Stimmung und geringerer Lebenszufriedenheit. Besonders gravierend sei, so die Wissenschaftlerin, dass Menschen, die von häufigerer Ausgrenzung berichten, ein höheres Risiko aufweisen, wenige Jahre später an einer Depression zu erkranken. „Viele dieser Zusammenhänge funktionieren vermutlich in beide Richtungen, so dass ein regelrechter Teufelskreis entstehen kann“, schätzt Rudert. Auch wenn noch weiterer Forschungsbedarf besteht, um die Mechanismen hinter diesem Teufelskreis genauer zu untersuchen, vermuten Rudert und ihre Kollegen aufgrund der aktuellen Daten und vorangehender Forschung, dass häufige Ausgrenzung menschliches Wohlbefinden verringert und sozialen Rückzug sowie misstrauisches und feindseliges Verhalten gegenüber anderen verstärken kann. Als Reaktion darauf werden die Betroffenen womöglich noch häufiger ausgegrenzt.

„Die Ursachen, warum Menschen andere ausgrenzen, sind vielfältig“, erklärt Rudert. Die Sozialpsychologie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Ausgrenzung. Ihre Forschung zeigt, dass Ausgrenzung gezielt eingesetzt wird, um eine Person für ein Fehlverhalten zu bestrafen oder eine unliebsame Person, die als belastend empfunden wird, fernzuhalten. Soziale Ausgrenzung kann auch auf eigenen Unsicherheiten beruhen oder rein versehentlich vorkommen.

Maßnahmen gegen Ausgrenzung

Anders als Mobbing oder Aggression ist soziale Ausgrenzung oft subtil und kann unentdeckt bleiben. „Betroffene wie auch das Umfeld sollten empfundene oder beobachtete Ausgrenzung offen thematisieren“, so der Rat der Wissenschaftler. Auch Unternehmen, Organisationen und die Politik sollten das Thema Ausgrenzung stärker in den Blick nehmen und gezielte Konzepte entwickeln, um eine stärkere Inklusion zu erreichen. Denn Ausgrenzung ist im Alltag allgegenwärtig und kann in vielen Bereichen auftreten. Aufgrund von Stress und Wettbewerb sind insbesondere Schule und Arbeitswelt besonders riskante Umfelder, so die Vermutung der Forschenden. „Verbessertes Wissen über die Risikofaktoren für das Entstehen von Ausgrenzung kann dabei helfen, Ausgrenzung abzubauen und negativen Konsequenzen vorzubeugen“, unterstreicht Rudert. Auf Basis der aktuellen Studienergebnisse lässt sich annehmen, dass verringerte Ausgrenzungserfahrungen das Auftreten von Depressionen vermindert. Das sei essentiell für das Wohlbefinden der Betroffenen aber auch aus gesamtgesellschaftlicher Perspektive. Denn durch Depression und damit verbundene Arbeitsausfälle entstehen Jahr für Jahr volkswirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe.

Die Studien

Rudert, S. C., Janke, S. & Greifeneder, R. (2021). Ostracism breeds depression: Longitudinal associations between ostracism and depression over a three-year-period. Journal of Affective Disorders Reports. doi: https://doi.org/10.1016/j.jadr.2021.100118

Web: uni-landau.de

Senta Berger wird 80.

ARTE gratuliert mit einer Erstausstrahlung am Freitag und einer Auswahl ihrer Paraderollen – ab 6. Mai auch in der ARTE-Mediathek

Strasbourg (ots) Am 13. Mai feiert Senta Berger ihren 80. Geburtstag. ARTE gratuliert der Jubilarin und Ausnahmeschauspielerin mit der Erstausstrahlung ihres neuen Films „An seiner Seite“ am kommenden Freitag, 7. Mai, um 20.15 Uhr und einer Auswahl von Filmen mit ihren unverwechselbaren Rollen aus den vergangenen zehn Jahren.

Charlotte Kler (Senta Berger) ist mit ihrem Mann, dem erfolgreichen Dirigenten Walter (Peter Simonischek), nach München gezogen, um ihrem Leben noch einmal eine neue Richtung zu geben

Die komplette Kollektion ist ab Donnerstag, 6. Mai, in der ARTE-Mediathek abrufbar.

Zur ARTE-Sendung Unter Verdacht: Das Blut der Erde 8: Langner (Rudolf Krause, li.), Prohacek (Senta Berger) und Dr. Reiter (Gerd Anthoff) sind fassungslos angesichts der skrupellosen Spekulationen mit dem Wasser © ZDF/Bernd Schuller Foto: ZDF

Neben zwei Folgen der Krimireihe „Unter Verdacht“, mit Senta Berger in ihrer Paraderolle als interne Ermittlerin Eva Maria Prohacek, sind die sehr berührende schweizerische Koproduktion „Satte Farben vor Schwarz“ mit Bruno Ganz und die rasante Komödie „Willkommen auf dem Land“ Teil des Programms.

Web: arte.tv