Superfood mit Erfurter Historie

Brunnenkresse ist eine besondere Pflanze, die in Erfurt auch heute noch für Begeisterung bei den Fans des würzigen Krautes sorgt

Erfurt (ots) Ralf Fischers Leidenschaft für Brunnenkresse

Im Winter juckt es in den Händen von Ralf Fischer. In diesem Jahr noch mehr als sonst, denn was er im Dezember bereits unter der flachen Wasseroberfläche gesehen hat, das beflügelt Herz und Seele des letzter Erwerbsgärtners, der noch auf traditionelle Art und Weise in Erfurt Brunnenkresse anbaut.

Die Erfurter Brunnenkresse zählt zu den vitaminreichsten Gemüsen und ist seit 2013 im Denkmalbuch der Stadt Erfurt eingetragen. Seit dem 3.Mai ist sie auf dem Petersberg direkt neben den Erfurter Gartenschätze für die Besucher der BUGA Erfurt 2021 zu bestaunen. In einem circa zwei Quadratmeter großen Hochbeet wurden die circa 200 Pflanzen angebaut. „Damals wurde sie noch mit den Füßen in den Schlamm gedrückt“ so Ralf Fischer, der in 5. Generation Brunnenkresse anbaut.

Der sandige Boden in seiner kleinen Kresseklinge ist flächig grün und leuchtet ihm zart entgegen. Beste Aussichten für eine gute Ernte. Die Saison kann beginnen, und diese Saison wird eine besondere werden. Denn 2021 wird die Dom- und Universitätsstadt Erfurt zum Austragungsort der Bundesgartenschau, kurz BUGA, und damit auch zur Brunnenkressestadt. Das gesunde Kraut hat Tradition. Die kleine Kresseklinge von Ralf Fischer ist kein gewöhnlicher Arbeitsort, sie ist ein Denkmal für die lange Gartenbaugeschichte der Stadt.

Seit 1630 wird nachweislich Brunnenkresse angebaut. Was mit wild wachsenden Pflanzen in den Bach- und Flussläufen der Dreienbrunnenquellen beginnt, wird über die Jahrzehnte immer gewerblicher. Christian Reichart (1685-1775), der Universalgelehrte und Begründer des Gartenbaus in Deutschland, ist es dann, der das Anbausystem in sogenannten Klingen perfektioniert, künstlich angelegte Wasserläufe mit einem kaum spürbaren, aber für die Pflanzen so wichtigen Gefälle. Nur so kann das Wasser ohne Temperaturverlust durch die Anlage strömen. Als Sohn einer bekannten Erfurter Familie etabliert Reichart ab 1740 ein geordnetes und zudem recht ertragreiches Anbausystem aus einer Kombination aus Klingen für den Anbau von Brunnenkresse und Dämmen, sogenannten Jähnen, für andere Gemüsesorten. Damit gibt es mehr Ertrag auf den Flächen und Feldern vor den Toren der Stadt.

Die würzige Kresse hat dann Jahrzehnte später seinen vielleicht wichtigsten Fürsprecher. Kein geringer als Kaiser Napoleon Bonaparte ist bei seinem Erfurter Aufenthalt 1808 so angetan von dem Kraut, dass er kurzerhand zwei Gärtner nach Versailles mitnimmt, um dort Brunnenkresse nach Erfurter Vorbild anzubauen. „Das erklärt vielleicht auch, warum Napoleon immer seine rechte Hand unter der Weste versteckte“, sagt Ralf Fischer lächelnd. „Dort hielt er wahrscheinlich die bekömmliche und begehrte Erfurter Brunnenkresse in seiner Hand.“

Auch 150 Jahre später ist das Gemüse beliebt. Lediglich die Anbaumethode wird noch einmal verfeinert. Die pflegeaufwändigen Jähnen werden aufgelöst. So bekommen die Kresseklingen immer mehr Bedeutung. Aus vielen einzelnen entstehen nun große Wasserflächen. Hölzerne Laufstege in Abständen von drei Metern machen die Ernte möglich, die sich so noch einmal deutlich steigern lässt. „In den 1960er Jahren war die Anbaufläche in Erfurt rund 20.000 Quadratmeter groß“, erzählt Ralf Fischer. „Bis zu 44 Tonnen wurden damals pro Saison geerntet. Es war der Höhepunkt, Brunnenkresse ein rentables Gemüse. Es wurde selbst in der Pharmazie erfolgreich eingesetzt.“ Mit der Verstaatlichung vieler Betriebe und dem Weggang von Ralf Fischers Vater Mitte der 1970er Jahre endet Schritt für Schritt der Anbau. Das Jahr 1976 gilt als der Schlusspunkt. Viele der über 50 Klingen werden zugeschüttet, andere liegen bis heute brach.

Dass es die grüne Spezialität wieder gibt, verdankt die Stadt Erfurt der Initiative von Ralf Fischer, der nach der Rückübertragung der Fläche ab 1994 eine historische Klinge mit viel Aufwand rekonstruiert und anfängt, das Quellwasser mit Nasturtium officinale, dem botanischen Namen der Brunnenkresse, zu beleben. Der gelernte Elektriker erfüllt damit vor allem seinem Vater und seiner Großmutter einen Traum. Für seine Großeltern aber auch seine Eltern Fritz und Johanna gibt es zu ihren Zeiten noch andere Gemüse- oder Obstsorten, aber die Brunnenkresse mit ihrer Würzigkeit, Schärfe und den vielen Vitaminen ist allen eine Herzensangelegenheit. Bis heute wird in Thüringen neben Erfurt auch in der Region Eisenach Brunnenkresse angebaut.

Das Ernten der Brunnenkresse ist seit jeher ein Balanceakt. Sobald Ralf Fischer seine kleine Brunnenkresse-Anlage betritt, wird er zum Akrobaten, der auf den rutschigen und wackeligen Holzplanken unterwegs ist. Am Ziel angekommen, wird es nicht besser. Zentimeter für Zentimeter schiebt und rutscht er sich kniend über die Bretter und erntet mit scharfem Messer und routinierten Bewegungen Kressebüschel für Kressebüschel. So hängt er minutenlang über dem Wasser und füllt seinen Weidenkorb mit dem Superfood. Das Wintergemüse hat einen sehr hohen Vitamin C-Gehalt. Außerdem ist es reich an Eisen, Phosphor, Jod und sogar Kalzium. Der Anteil an Senfölen hemmt zudem Bakterien und Viren. Brunnenkresse ist eine wahre Power-Pflanze und gilt als eine der gesündesten Gemüsesorten der Welt. Die Würze und Schärfe im Geschmack erinnert an Rettich oder Radieschen, mit denen das Kreuzblütengewächs verwandt ist. In Erfurter Mundart wird sie Braunkärsch genannt, andere Namen sind je nach Region Bachbitterkraut, Bornkersch oder Wassersenf.

In Erfurt ist Ralf Fischer lange Zeit der Letzte seiner Zunft gewesen und hat mit viel Leidenschaft und manchem Rückschlag ein Stück bedeutende Gartenbautradition der Stadt am Leben erhalten. Seit dem vergangenen Jahr versucht sich eine Hobbygärtnerin daran, eine zweite Klinge direkt neben dem Gelände von Ralf Fischer zu restaurieren. Eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne hat gezeigt, dass das Kult-Gemüse vielen Erfurtern an Herz gewachsen ist. Auch ein Gärtnereibetrieb im Norden Erfurts belebt die Renaissance des Anbaus auf neue Art und will ganzjährig den Verkauf von Brunnenkresse möglich machen.

2021 wird die Brunnenkresse deshalb ein wichtiges BUGA-Thema, mit dem keine vorherige Schau aufwarten konnte. Über 400 Jahre alt ist die Geschichte des Kult-Gemüses und dass es ausgerechnet 2021 eine große Renaissance erlebt, freut niemanden mehr als Ralf Fischer. Er wird Führungen durch seine Klinge anbieten und will Besucher auch durch die kleine Ausstellung auf seinem Hof führen, in der man Einblicke in die Familiengeschichte bekommt. Die Brunnenkresse hat eben nicht nur Vergangenheit, sondern wird auch in Zukunft als regionale Delikatesse die Menschen begeistern.

Web: www.buga2021.de

Knapp zwei Milliarden für Fairtrade-Produkte im Corona-Jahr 2020

Wachstum in einzelnen Produktbereichen und mehr Unterstützung in Anbauländern durch Covid-Fonds

Köln (ots) Absatz von Kaffee und Blumen steigt – Gesamtabsatz im ersten Pandemie-Jahr geht leicht zurück – Fairtrade-Prämie und zusätzlicher Covid-Hilfsfonds unterstützen Kleinbäuerinnen und -bauern in der Krise – Fairer Aufbruch jetzt: TransFair fordert im Superwahljahr gezielte Unterstützung der Politik für den fairen Handel

Kaffeeernte bei der Fairtrade-Kooperative Cenfrocafè in Peru.

Im Corona-Jahr 2020 gaben Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland 1,9 Milliarden Euro für Fairtrade-Produkte aus. Die Umsätze gingen damit mit 5 Prozent leicht zurück. „Corona ging auch an Fairtrade nicht spurlos vorbei, doch der Zuspruch seitens Verbraucher, Lizenz- und Handelspartner bleibt ungebrochen. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass wir die Corona-Delle schnell glätten“, sagte Dieter Overath, Vorstandsvorsitzender von TransFair e.V. (Fairtrade Deutschland) auf der Pressekonferenz zur Publikation des Jahresberichts. Die Bekanntheit des Fairtrade-Siegels stieg weiter und liegt jetzt bei 90 Prozent1. „Die Produzentenorganisationen im globalen Süden brauchen fairen Handel mehr denn je. Fairtrade hat seinerseits die Unterstützung in der Krise durch den Corona-Hilfsfonds massiv ausgebaut hat“, so Overath.

Corona: Zuhause mehr fairer Kaffee. Faire Mode leidet unter Lockdown

Verschiedene Produktbereiche erzielten entgegen Corona-Einschränkungen Zuwachs: Fairtrade-Kaffee legte durch vermehrte Verkäufe im Einzelhandel um 6 Prozent auf 24.000 Tonnen zu und knackt damit den Marktanteil von 5 Prozent. Ebenfalls erfreulich sind die Zuwächse bei Produkten wie Fairtrade-Zucker (7.700 Tonnen, +31%), Fruchtsaft (16,5 Mio Liter, +4%) oder auch Blumen, deren Absätze um 7 Prozent auf 507 Mio. Stiele stiegen – trotz massiver Schwierigkeiten im ersten Quartal. Jede dritte Rose in Deutschland ist Fairtrade-zertifiziert.

Der Gesamtabsatz von Kakaobohnen für Fairtrade-Produkte auf dem deutschen Markt ging um 3 Prozent auf 76.400 Tonnen leicht zurück – entgegen positiver Entwicklung unter anderem im Segment Tafelschokoladen (+39%). Der Rückgang bei Bananen um 14 Prozent auf 112.000 Tonnen ist vor allem auf den massiven Preiskampf um die gelbe Frucht zurückzuführen. Die Textilbranche leidet unter der Pandemie. Verkäufe von Textilien mit Fairtrade-Baumwolle gingen um 30 Prozent auf 15,5 Mio. Stück zurück. Zuwächse gibt es im Bereich Arbeitskleidung mit fairer Baumwolle.2

Mehr Unterstützung: Corona-Hilfsfonds für Fairtrade-Produzenten

Eine Auswahl verschiedener Fairtrade-Produkte.

Fairtrade bietet mit Mindestpreisen und langfristigen Verträgen Stabilität in der Krise. Zusätzlich erhalten die Produzentenorganisationen einen Aufschlag, die Fairtrade-Prämie. „Die Prämie darf in der Pandemie als Ausgleich für Einkommenseinbrüche ausgezahlt werden, das ist eine große Hilfe“, so Nyagoy Nyong’o, globale CEO von Fairtrade International. Durch Fairtrade-Verkäufe in den deutschen Markt wurden allein 38 Mio. Euro an Prämien erwirtschaftet.

Insgesamt 15 Mio. Euro stehen zudem aus einem Corona-Hilfsfonds für Nothilfe und Resilienz zur Verfügung – Gelder aus Eigenmitteln des globalen Fairtrade Netzwerks und von externen Geldgebern, darunter das Bundesministerium für Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ). Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterstützt die Umsetzung vor Ort. „Eine halbe Million Menschen in 900 Produzentenorganisationen aus rund 60 Ländern haben bereits profitiert – von Mundschutz und Desinfektionsmitteln bis zu Aufklärungskampagnen und Trainings, um ihre Produktion langfristig nachhaltiger zu machen. Und die Resilienz-Projekte gehen weiter“, so Nyong’o.

Blick über Grenzen: Fairtrade wächst durch deutsche Partner im Ausland

Deutsche Lebensmittelhändler sorgen im Ausland für wachsende Umsätze mit Fairtrade-Produkten „Deutschland ist ein schwieriges Pflaster für nachhaltige Lebensmittel. Wenn Fairtrade hier klappt, dann auch in anderen Ländern“, erklärte Overath. „Das Engagement unserer Partner ist ein Wachstumstreiber für Fairtrade auf anderen Märkten. Der Absatz von Fairtrade-Kakaobohnen durch Verkäufe deutscher Partner im Ausland lag beispielsweise bei rund 72.000 Tonnen.“

Forderung an die Politik: Fairer Aufbruch jetzt!

Im Superwahljahr fordert TransFair einen fairen Aufbruch: „Wir rufen die Politik auf, sich gezielt für den fairen Handel einzusetzen“, sagte Overath. „Menschenrechte in globalen Lieferketten, Löhne und Einkommen, die ein sicheres Leben ermöglichen, sowie die Klimakrise sind globale Aufgaben. Absichtserklärungen reichen nicht mehr. Die Politik muss einen ernsthaften Beitrag leisten – auch in der öffentlichen Beschaffung!“ Engagierte aus Fairtrade-Towns und -Universities beteiligen sich und unterstützen die Forderungen mit Aktivitäten auf lokaler Ebene. #FairerAufbruch

Web: fairtrade-deutschland.de

lavera forstet auf und sichert die Zukunft deutscher Wälder

Hannover (ots) lavera Naturkosmetik macht sich erneut für den Klimaschutz stark. Zusammen mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald sowie ClimatePartner wird lavera Wälder in Deutschland aufforsten und plant allein in diesem Jahr 30.000 Bäume in stark geschädigten Waldgebieten zu pflanzen.

lavera pflanzt am Benther Berg klimaresistente Laubbäume

Dafür werden bestehende Waldflächen durch Experten genau analysiert und mit geeigneten Bäumen bepflanzt, die in der Lage sind, sich auf den Klimawandel sowie vermehrten Schädlingsbefall einzustellen. Damit stärkt lavera nicht nur das regionale Öko-System, sondern sichert gleichzeitig lebenswichtige Rückzugsgebiete für Tiere. Finanziert wird das ganze über einen festen Beitrag, der ab sofort für ausgewählte Produkte* in das lavera Waldprojekt fließt.(*ab Mai 2021: feste Shampoos und Duschen, ab Juni 2021: Bodylotionen – pro verkauftem Produkt gehen 10 Cent in das lavera Waldprojekt)

Der deutsche Wald ist in Not

Die aktuellen Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2020 belegen: Der deutsche Wald kränkelt. Durch Hitzeperioden, Stürme und Schädlinge wie den Borkenkäfer sind inzwischen 277.000 Hektar Wald abgestorben – das entspricht einer Fläche von circa dreimal der Größe Rügens.* Besonders betroffen sind Fichtenwälder, denen die Borkenkäferplage stark zugesetzt hat oder auch Buchenwälder, die durch Wassermangel und Stürme geschwächt sind. (*Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Ergebnisse der Waldzustandserhebung)

Klimaschutz durch regionale Aufforstung

Es wird höchste Zeit dem Waldsterben entgegen zu wirken und Deutschlands „Grüne Lungen“ durch geeignete Maßnahmen zu stärken. In Kooperation mit ClimatePartner und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald hat lavera Naturkosmetik ein Aufforstungsprojekt ins Leben gerufen und wird ab sofort Wälder durch geeignete Bepflanzung stärken.

Start sind zwei Waldgebiete im Umkreis der lavera Firmenstandorte (Region Hannover). Das erste Pflanzgebiet befindet sich circa 25 Kilometer von laveras Firmenstammsitz in Wennigsen entfernt – zwischen Nordstemmen und der Marienburg. Hier pflanzt lavera im Herbst 2021 die ersten 15.000 Bäume. In dem alten, natürlich gewachsenen Baumbestand gibt es an vielen Stellen abgestorbene Waldflächen, die seit 2018 durch Stürme, starke Sonneneinstrahlung und extreme Trockenheit entstanden sind.

Das zweite Pflanzgebiet befindet sich am Benther Berg zwischen den Firmenstandorten Wennigsen und Bantorf. Hier wird lavera die durch Borkenkäferbefall abgestorbenen Fichtengebiete ebenfalls mit Laubbäumen aufforsten. Mehr Informationen (auch zu allen folgenden Waldflächen) sind auf www.lavera.de/wald zu finden.

Sicherung lebenswichtiger Rückzugsgebiete für Tiere

Nutzwaldgebiete übernehmen eine wichtige Funktion im regionalen Öko-System. Sie haben nicht nur einen positiven Einfluss auf das Klima, sondern sind gleichzeitig Lebensraum für viele unterschiedliche Tierarten und ein wichtiger Rückzugs- und zuweilen sogar Zufluchtsort. Durch neue Baugebiete und das moderne Freizeitverhalten der Menschen verliert die Tierwelt immer mehr Lebensräume. Mit dem Erhalt der von lavera geförderten Nutzwälder werden diese „Natur-Oasen“ erhalten.

Claudia Haase (Gesellschafterin Laverana GmbH & Co. KG): „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, Wälder zu unterstützen, die einerseits als Nutzwald und andererseits als Rückzugsgebiet für die Tiere dienen. Aus eigener Kraft können die klimabedingten Waldschäden nicht behoben werden. Ohne Hilfe würde der Wald absterben, damit unsere Umwelt verändern und als Naherholungsgebiet verloren gehen. Wir möchten das regionale Öko-System wieder ins Gleichgewicht bringen und schon heute die notwendigen Voraussetzungen für unsere Wälder der Zukunft schaffen.“

Schönheit, Natürlichkeit, Wirksamkeit – unser Erfolgsrezept seit 1987

Seit der Gründung des Unternehmens Laverana und der Marke lavera im Jahr 1987 war es das Ziel von Gründer und Inhaber Thomas Haase, Naturkosmetik für jeden zugänglich zu machen. Mittlerweile ist lavera eine der erfolgreichsten Naturkosmetikmarken Deutschlands mit dem Ziel, die Wirkgeheimnisse der Natur immer wieder neu zu entschlüsseln und diese in innovativen und natürlichen Produkten abzubilden. Nachhaltigkeit ist bei lavera eine Herzensangelegenheit und so ist die Marke nicht nur klimaneutral, sondern setzt bei den Produktverpackungen auf wiederverwendbare Materialien. 2019 wurde lavera zum Deutschen Standard für das Segment Naturkosmetik ernannt. Von der Produktidee bis zur Auslieferung erfolgt alles aus einer Hand in der Region Hannover. Rund 250 lavera-Produkte sind in 40 Ländern erhältlich. Zertifizierte Naturkosmetik: lavera. Natur, die du fühlst.

Web: www.lavera.de

Duschen mit allen Sinnen: Kneipp und hansgrohe kooperieren

Würzburg (ots) Die Würzburger Marke Kneipp® kooperiert mit hansgrohe, der Premiummarke für Badarmaturen und Duschbrausen aus dem Schwarzwald. Damit reichen sich zwei Unternehmen die Hand, die ein zentrales Anliegen teilen: Mit Hilfe ihrer Produkte und der Wirksamkeit des Wassers, das Wohlbefinden des Menschen zu steigern.

Die Marken hansgrohe und Kneipp® verbindet das Know-how um die wohltuende Wirkung des Wassers sowie gemeinsame Werte wie Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit.

Schon Sebastian Kneipp stellte in seiner 5-Säulen-Philosophie Gesundheit und Wohlbefinden des Menschen in den Mittelpunkt. Damals wie heute spielt die Kombination aus der wohltuenden Wirkung des Wassers sowie den pflegenden und aromakologischen Effekten pflanzlicher Öle bei Kneipp eine besondere Rolle. Die Kooperation mit hansgrohe ergänzt die Expertise der Marke Kneipp® um das technologische Know-how ganzheitlicher digitaler Duschsysteme. „Unsere Kooperation mit hansgrohe führt Soft- und Hardware zu einem Duscherlebnis zusammen, das alle Sinne anspricht. Die vielfältigen Duftkompositionen und das sanfte Hautgefühl unserer Duschprodukte finden eine optimale Ergänzung durch Lichtstimmungen, Bewegtbild und Sound der Duschsysteme von hansgrohe“, sagt Sven-Olaf Hansen, Global Chief Marketing Officer der Kneipp GmbH.

Wasser ist jedoch nicht das einzige verbindende Element der beiden Marken. „Wir freuen uns sehr, mit Kneipp einen Partner gefunden zu haben, mit dem uns Werte wie Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit verbinden. Mit der gemeinsamen Partnerschaft gehen wir noch einen Schritt weiter zum ganzheitlichen, perfekt abgestimmten Duscherlebnis der Zukunft“, sagt Marc André Palm, Leiter Global Brand Marketing hansgrohe.

Neben gemeinsamen Kommunikationsmaßnahmen werden die beiden Marken im Bereich digitaler Erlebnisse kooperieren. Zudem ergänzt Kneipp die von hansgrohe entwickelten RainTunes Szenarien für die tägliche Dusche mit ausgewählten Produkt-Bundles. Je nach intendierter Stimmung eines RainTunes Szenario können gezielt ausgewählte Kneipp Produkte den gewünschten Effekt verstärken. So hat beispielsweise der Kneipp Bestseller Aroma-Pflegedusche Lebensfreude eine durch unabhängige Studien nachgewiesene, stimmungsaufhellende Wirkung – währende weitere Produkte entspannende oder stresslindernde Effekte haben können. Darüber hinaus werden die Expertinnen und Experten der Marke Kneipp® für die Entwicklung neuer digitaler Duschszenarien und Wasserchoreografien von RainTunes in den Co-Creation Prozess mit hansgrohe gehen.

Über Kneipp

Die Traditionsmarke Kneipp® steht seit 130 Jahren für wirksame, innovative und natürliche Produkte für Wohlbefinden und Gesundheit auf Basis der ganzheitlichen Lehre Sebastian Kneipps. Naturheilkundliche Kompetenz und pharmazeutische Erfahrung, modernste Produktionsverfahren und sorgfältige wissenschaftliche Kontrollen bürgen für die seit Generationen bewährte Qualität der Kneipp Produkte. Die Kneipp-Gruppe mit Sitz in Würzburg agiert weltweit mit knapp 700 Mitarbeitern, davon ca. 500 in Deutschland, und ist eine 100-prozentige Tochter der PAUL HARTMANN AG, Heidenheim.

Über hansgrohe

hansgrohe – das sind innovative Lösungen für Bad und Küche, die intelligente Funktionen, herausragendes Design und langlebige Qualität vereinen. Mit seinen vielfach ausgezeichneten Premiumprodukten gestaltet die traditionsreiche Marke den Fluss des Wassers in Küche und Bad. Zusammen mit dem langjährigen Designpartner PHOENIX Design, entstehen auch Smart Living-Anwendungen, die das tägliche Leben der Menschen bereichern und ihnen mehr Funktionalität und mehr Sicherheit für ihr Zuhause bieten. Im internationalen Verbund der Hansgrohe Group aus dem Schwarzwald werden unter der Marke hansgrohe Brausen, Duschsysteme, Bad- und Küchenarmaturen sowie Küchenspülen vertrieben.

Web: kneipp.de

Rezension: Sophie Scholl – Lesen ist Freiheit!

„Jeden Tag reise ich zwischen zwei Welten hin und her: dem Bücherschreiben und der Geschichtsforschung. Wenn ich am Schreibtisch sitze — in unserem 450 Jahre alten Fachwerkhaus — sehe ich die Ritzungen der mittelalterlichen Handwerker in den Holzbalken.

Dann sind die vergangenen Zeiten ganz nah.“ lese ich auf der Webseite der Autorin Barbara Ellermeier. Dieser Tage ist ihr kleines besonderes Buch „Sophie Scholl. Lesen ist Freiheit!“ im Verlag bene! in der 2. Auflage nach 2018 erschienen. Die Historikerin Barbara Ellermeier war eine der ersten, die in dem gesamten Nachlass der Familie Scholl und ihrer Weggefährten recherchieren durfte. 2012 erschien ihre Biografie über Hans Scholl. Mit dem Buch „Sophie Scholl. Lesen ist Freiheit!“ nähert sich die Autorin der Widerstandskämpferin auf ganz persönliche und berührende Weise.

Web: https://www.kulturmd.de/