Verlorene Generation? Kinder brauchen keine Corona-Impfung, sondern wieder Freunde, Schule, Sport

Keine Schule, keine Freunde, kein Sport- oder Musikverein – viele der Maßnahmen, die gegen die Coronakrise ergriffen wurden, waren ein einziger Angriff auf die physische und psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.

Längst findet in vielen Kinder- und Jugendpsychiatrien eine Triage statt, d.h. es können gar nicht alle, die um Hilfe bitten, auch zeitnah behandelt werden. Allein im ersten Halbjahr 2020 sind die psychischen Erkrankungen unter den Sechs- bis 18-Jährigen um 20 Prozent gestiegen. Bewegungsmangel, Esstörungen, Einsamkeit, Stress und Probleme mit dem Homeschooling – viele Kinder gerade aus armen Familien wurden durch die endlosen Lockdowns regelrecht abgehängt. Schätzungen zufolge wird sich die ohnehin hohe Zahl der Schulabbrecher verdoppeln. Doch statt die Interessen von Jugendlichen und Kindern endlich ernst zu nehmen und besonders ärmere Familien wirksam zu unterstützen, drängt Gesundheitsminister Spahn auf eine rasche Impfung der 12- bis 18jährigen. Warum ich einen Impfturbo für Kinder und Jugendliche für unverantwortlich halte und was man stattdessen für Familien tun müsste – darum geht es in dieser Wochenschau.
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Probefahrten, Open-Air-Ausstellungen und zahlreiche Mitmachaktionen: Die Autostadt startet ihre Familienwochen

Wolfsburg (ots) Große Probefahrtaktion mit mehr als 80 Fahrzeugen der Volkswagen Konzern Marken – Open-Air-Ausstellungen historischer und aktueller Fahrzeuge und Mitmachangebote für Familien – Echtes Fußball-EM-Feeling durch Sutu-Fußballwand und RoboKeeper – Weitere Aktionen geplant, wie u. a. Käfer-Parade und „Picnic in white“

Vom 4. Juni bis zum 11. Juli laden die Familienwochen zu großen und kleinen Abenteuern ein.

Die Autostadt in Wolfsburg nimmt endlich wieder richtig Fahrt auf: Vom 4. Juni bis zum 11. Juli laden die Familienwochen zu großen und kleinen Abenteuern ein. Spannung, Spaß und Action pur erleben Besucherinnen und Besucher bei einer kostenfreien Probefahrt mit einem der 80 Fahrzeuge aus dem Volkswagen Konzern, den Open-Air-Ausstellungen historischer und neuer Familien- und Sportmodelle sowie den zahlreichen kreativen Mitmachangeboten. Zudem sorgen eine Sutu-Fußballwand und ein RoboKeeper für echtes Fußball-EM-Feeling. Aktionen, wie u. a. eine Käfer-Parade sowie ein „Picnic in white“, ergänzen das Angebot ebenso wie die gastronomischen Highlights in den Autostadt Restaurants.

Die Geschäftsführung der Autostadt: „Unsere Familienwochen sind ein Dank an alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die endlich wieder zu uns kommen können. Ob Probefahrt, Open-Air-Ausstellungen oder Kicken an der Fußballwand – wir bieten in den kommenden Wochen ein spannendes und buntes Programm. Wir freuen uns sehr darüber, dass sich unser Park endlich wieder mit Leben füllt und wir gemeinsam den Sommer genießen können.“

Große, kostenfreie Probefahrtaktion (4. Juni – 11. Juli)

Wer Lust auf eine Spritztour mit einem der neuesten E- oder Hybridmodelle aus dem Volkswagen Konzern hat, ist in der Autostadt an der richtigen Adresse. Vom Audi e-tron über CUPRA Formentor e-HYBRID und SKODA ENYAQ iV bis hin zum Volkswagen ID.4 – mehr als 80 Fahrzeuge der Volkswagen Konzern Marken stehen Gästen vom 4. Juni bis zum 11. Juli täglich zwischen 10 Uhr und 18 Uhr auf dem Parkplatz P3 zur Verfügung. Die jeweils 30-minütigen Probefahrten sind kostenfrei und können je nach Verfügbarkeit spontan vor Ort genutzt oder ab sofort vorab gebucht werden (bis zu fünf Tage im Voraus).

Open-Air-Ausstellungen am Automobilmuseum ZeitHaus (4. Juni – 11. Juli)

Das Außengelände am ZeitHaus verwandelt sich vom 4. bis 24. Juni in eine automobile Showbühne. Zu sehen sind neben zahlreichen klassischen auch die neuesten Familienfahrzeuge der Volkswagen Marken. Dazu zählen u. a. der VW Ovali Käfer (1956), VW Derby LS (1979), VW Jetta (1982), VW Golf GTI (1983) sowie der VW Caddy Moove. Auch Fans der schnellen Volkswagen Flitzer kommen auf ihre Kosten und können dort vom 25. Juni bis zum 11. Juli historische Sportmodelle bestaunen – vom Porsche 924, Porsche 911, VW Scirocco bis hin zum VW Corrado G60 und VW SP2.

Kreative Mitmachaktionen für die ganze Familie (4. Juni – 21. Juli)

Mit dem Start der Familienwochen kehren auch zahlreiche Kreativ- und Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche und ganze Familien zurück. Von der gemeinsamen Rallye im Park über den Bau eines Solarmobils, das Herstellen von Naturfarben, Seedbombs oder eines eigenen Roboterfußballs bis hin zum Gestalten von Campingzubehör für den Sommerurlaub ist alles mit dabei. Die kreativen Mitmachaktionen vermitteln im Zeitraum vom 4. Juni bis 21. Juli viel Wissenswertes rund um die Themen Mobilität, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Fußball-Europameisterschaft (11. Juni – 11. Juli)

Pünktlich zur Fußball-Europameisterschaft öffnet vom 11. Juni bis 11. Juli eine Aktionsfläche vor dem KundenCenter. Dort bietet u. a. die interaktive Sutu-Fußballwand ein Torwandschießen 2.0 an. Denn wer die LED-Torwand zum Leuchten bringen will, muss zuerst zielgenau die 16 berührungsempfindlichen Sutu-Felder treffen. Danach freut sich der RoboKeeper über gezielte Torschüsse. Doch einfach ist das nicht: Der schnellste Torwart der Welt beschleunigt bis zu 20-mal schneller als ein Formel-1-Wagen und pariert fast jeden Schuss. Für ein weiteres Highlight sorgen zudem über 10.000 speziell beflockte Fußballshirts. Besucherinnen und Besucher können ihr eigenes Fanshirt erhalten und ein besonderes Erinnerungsfoto machen lassen.

Im Rahmen der Familienwochen finden weitere Aktionen statt:

– 26. Juni: Käfer-Club-Treffen und Käfer-Parade durch die Autostadt – 28. August und 4. September: Treffen für Oldtimer-Enthusiasten und ehemalige Volkswagen Mitarbeitende – 27. Juni und 17. Juli: „Picnic in white“ im Park – 14. Juni bis 21. Juli: California Surf Feeling im Volkswagen Nutzfahrzeuge Pavillon

Voraussetzungen für den Besuch in der Autostadt und die Teilnahme an sämtlichen Aktionen

Um die Autostadt besuchen und an sämtlichen Aktionen im Rahmen der Familienwochen teilnehmen zu können, ist die Vorlage eines negativen Antigenschnelltests (kostenfreien Bürgertests), eines bestätigten Genesungsnachweises oder eines offiziellen Impfnachweises erforderlich. Zudem ist zur digitalen Kontaktnachverfolgung eine Registrierung über die e-guest App notwendig.

Weitere Informationen zum Registrierungsprozedere gibt es unter: www.autostadt.de/anmelden

Alle Informationen zu den Familienwochen gibt es unter: www.autostadt.de/familienwochen

Rennen um innovative Technik: Smudo startet beim Int. 24h-Rennen mit Green-Tech-Porsche

Reutlingen / Nürburg (ots) Er zeigt seit Jahren, dass grüne Alternativen nicht die Hölle sein müssen und geht dafür vom 3. bis 6. Juni wieder selbst durch die grüne Hölle: Musiker, Motorsportler und Luca-App-Macher Smudo startet mit seinem Rennteam Four Motors bereits zum 20. Mal beim 24h-Klassiker auf dem Nürburgring, aka Green Hell. Die Porsche des Teams, rollende Testlabors für neue Technologien, sollen Vertrauen in umweltfreundliche Technik vermitteln.

Möchte in Punkto Klima jetzt handeln und nicht darauf warten, bis eine globale Schar von Transportwilligen auf eMobility umgebaut hat – Musiker und Rennfahrer Smudo

Biokraftstoff, Leichtbauteile aus Pflanzenfasern, recycelte Motoröle – die Liste der Hightech-Alternativen an Bord der Four-Motors-Porsche ist beeindruckend und wird jetzt noch länger: Reraffinierte Getriebeöle von Wolf Oil, nachhaltigere Rennreifen von Michelin mit längeren Laufzeiten, CO2 neutrale Alu-Räder der Ronal Group und abriebarme Pagid-Bremsbeläge machen die grünen Testträger nun noch alternativer. „Der Wettbewerb der flinkfahrenden Maschinen ist schließlich auch ein Rennen um innovative Technik, die sich letzten Endes im Alltag niederschlagen kann“ betont Green-Tech Racer Smudo.

Rolle vorwärts auf der Rennstrecke

„Wir müssen in Punkto Klima jetzt handeln und nicht darauf warten, bis eine globale Schar von Transportwilligen auf eMobility umgebaut hat. Wir können jetzt schon massiv CO2 einsparen“, so der Motorsport begeisterte Musiker. „Recycelte Öle und nachhaltiger Treibstoff können die Rolle vorwärts vollführen, die CO2-Bilanz der bereits bestehenden Verbrenner-Flotte massiv verbessern und nicht erst in Zukunft Vorteile ausspielen.

„Ein weiterer Schritt zu nachhaltigerem Transport ist Smudo zufolge ebenfalls eine motorsportliche Weisheit. „Wer leicht ist, verbraucht weniger Energie“. Daher setzt sein Team seit 2006 Bio-Leichtbauteile aus nachwachsenden Rohstoffen ein und entwickelt diese auch in Zusammenarbeit mit Porsche und dem Fraunhofer Wilhelm-Klauditz-Institut über ein Förderprojekt des Bundeslandwirtschaftsministerium sowie Bcomp kontinuierlich weiter.

Die besseren Porsche: Smudos Öko-Renner

Zum Einsatz kommen am langen Fronleichnams-Wochenende ein Porsche 911 GT3 Cup (485 PS) sowie ein Porsche Cayman 718 GT4 (425 PS). Beide fahren mit einem E20-Hochleistungsbiokraftstoff von CropEnergies, und wiederaufbereiteten Motor- und Getriebeölen von Wolf Oil. Der dritte Testträger des Teams, ein Porsche Cayman GT4 Clubsport, wurde beim letzten Nürburgring-Einsatz Anfang Mai von einem Mitstreiter ebenso unverschuldet wie nachhaltig abgeschossen, Wiederaufbau ausgeschlossen. Immerhin bewies der Horrorcrash, dass die eingesetzten Carbon-Alternativen – ein Hightech-Werkstoff aus Flachsfasen – die in sie gesetzte Erwartungen voll und ganz erfüllte. Beim Thema Sicherheit hat die Biofaser gegenüber der Kohlefaser nämlich die Nase deutlich vorn da sie nicht splittert, sondern reißt und zudem beim Aufprall, zum Beispiel im Kopfbereich elastischer, ist – was in der Motorsportpraxis ein erhebliches Plus bedeutet.

Smudos Mitstreiter beim Eifelmarathon

Musiker, Motorsportler und Luca-App-Macher Smudo startet mit seinem Rennteam Four Motors bereits zum 20. Mal beim 24h-Klassiker auf dem Nürburgring, aka Green Hell

Zwar starten die Four Motors-Porsche in der Nischen-Klasse „Alternative Treibstoffe“ (AT) des Eifellklassikers. Ihre Erfolge können sich dennoch sehen lassen. Mit Top-Rundenzeiten von unter 8:40 min fährt die Bioconcept-Crew unter den Werkteams im vorderen Drittel des knapp 200 Fahrzeuge umfassenden Startfeldes und sicherte sich so bereits Platz 21 gesamt. Auch 2021 strebt das Team wieder eine Top-Platzierung an „Unser Technikpartner Project 1 hat die Fahrzeuge optimal vorbereitet, das Team steht 100 Prozent hinter der Sache“, so Teamchef Thomas von Löwis, der wieder eine Platzierung unter den Top 30 anstrebt.

Der ehemalige DTM-Pilot tritt wieder gemeinsam mit Smudo auf dem GT3 an, komplettiert wird die Besatzung des 911 GT3 Cup durch den Luxemburger Charles Kauffman sowie den Porsche-Instruktor Thomas Kiefer. Auf dem 718 Cayman Cayman GT4 Clubsport starten Matthias Beckwermert, Henrik Bollerslev, Welf Hermann und Immanuel Vinke.

24h hautnah dabei: Four Motors auf SoMe

Natürlich berichtet auch das Team selbst wieder auf seinen Social-Media-Kanälen direkt aus der Green Hell: Auf Facebook und Instagram kommen während des Rennens regelmäßige Updates!

Web: fourmotors.com

Wirtschaftsministerium fördert „Erlebnis-App“ für Schloss Wernigerode

Wernigerode ist ein Top-Ausflugsziel im Harz. Zu den touristischen Highlights der Stadt gehört neben der malerischen Innenstadt mit Fachwerkhäusern auch das weithin sichtbare Schloss.

„Erlebnis-App“ für Schloss Wernigerode

Das Bauwerk, dessen Wurzeln bis ins frühe 12. Jahrhundert zurückreichen, erhält jetzt eine digitale „Erlebnis-App“. Besucher können das Schloss künftig noch intensiver erleben. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Digitalisierungsprojekt im Rahmen der „Digitalen Agenda“ des Landes. Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann übergab einen entsprechenden Förderbescheid in Höhe von 80.000 Euro an Dr. Christian Juranek, Geschäftsführer der Schloss Wernigerode GmbH.

Web: https://www.kulturmd.de/

Forschungsgruppe „ErdHase“ geht für sichere Lebensmittel an den Start

Darmstadt (ots) Für mehr Lebensqualität und Sicherheit von Allergiepatienten: Kooperationsprojekt unter der Leitung von R-Biopharm verbindet klinisches, analytisches und produktionstechnisches Know-how – Projektpartner Charité

Bei Nahrungsmittelallergien gibt es für Patienten derzeit nur eine sichere Methode: Lebensmittel mit diesen Zutaten vermeiden. Das lässt jedoch den individuellen Schwellenwert jedes Patienten außer Acht und auch die Tatsache, dass Verarbeitungsprozesse die Allergenität der Zutaten verändern können. Um Werkzeuge zu entwickeln, mit denen das Potenzial von Allergieauslösung bereits im Lebensmittel erfasst wird, verbindet eine interdisziplinäre Forschungsgruppe jetzt klinisches, analytisches und produktionstechnisches Know-how. Der Projektname „ErdHase“ verweist auf die Klassiker unter den Allergieauslösern: Erdnüsse und Haselnüsse.

Erdnüsse und Haselnüsse sind die häufigsten und auch gefährlichsten Auslöser von Nahrungsmittelallergien. Die Reaktionen reichen von leichtem Hautjucken bis zu lebensbedrohlichen Herzkreislaufbeschwerden. Weltweit leiden darunter 4 Prozent der Bevölkerung. Bei der Verarbeitung von Erdnüssen und Haselnüssen in der Lebensmittelproduktion kann jedoch je nach Verfahren die Allergenität gesteigert oder verringert werden. Auch gängige Methoden zur Lebensmittelallergenanalyse ziehen diese Umstände zurzeit nicht in Betracht.

Deswegen hat jetzt eine Forschungsgruppe mit sieben Projektpartnern die beiden allergenen Lebensmittel gewählt, um beispielhaft zu untersuchen, wie mithilfe der Kombination verschiedener immunologischer Testsysteme die Sicherheit von Allergiepatienten verbessert werden kann – und zwar schon während der Lebensmittelherstellung. Projekt-Titel: „Identifizierung des allergenen Potentials von Erdnuss und Haselnuss in Lebensmittelverarbeitungsketten in Bezug auf Allergenität von Patienten“. Die etwas eingängigere Abkürzung: ErdHase.

„Erdnüsse und Haselnüsse gehören zu den prominentesten Auslösern von Nahrungsmittelallergien – die lebensbedrohend sein können. Unsere Vision ist, ein System von enormer Bedeutung für Patienten und Hersteller von Lebensmitteln zu erarbeiten, das die Lebensmittelindustrie in die Lage versetzt, allergiegeplagten Verbrauchern mehr Lebensqualität zurückzubringen“, sagte Dr. Susanne Siebeneicher, Projektleiterin bei der federführenden R-Biopharm AG, nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags.

Das auf drei Jahre angelegte Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund 2 Millionen Euro gefördert. Sein Ziel: Analytische Instrumente für das Management von Lebensmittelallergenen entlang der Wertschöpfungskette der Lebensmittelproduktion zu entwickeln. Dafür sollen klinische und serologische Profile von Allergikern erstellt werden, um bessere Vorhersagen zur Verträglichkeit von verarbeiteten Lebensmitteln treffen zu können. Mithilfe rekombinanter Antikörper, geklont aus den B-Zellen von Allergikern, soll ein Werkzeugkasten für die Lebensmittelanalyse entstehen, der direkt mit der Allergenerkennung bei Patienten verknüpft ist.

Für das Forschungsprojekt haben sich Partner aus Klinik, Analyse, Hochschule und Industrie zusammengeschlossen:

– R-Biopharm – Projekt-Koordinator und Experte für die Entwicklung von Testkits zum Nachweis von Allergenen in Lebensmitteln und Charakterisierung von Allergiepatienten. Mit seinem qLINE® Testsystem können beim Patienten die Allergie auslösenden Allergene identifiziert werden – zur Klassifizierung von Allergikern und Charakterisierung von Patienten aus der klinischen Studie. Dr. Markus Böhl, Leiter F&E, Neue Technologien, bei R-Biopharm: „Ein wirksamer Schutz von Nahrungsmittelallergikern erfordert diagnostische Lösungen aus zwei Welten: der Lebensmittelanalytik und der klinischen Diagnostik. Mit dem Start des Projektes ErdHase werden wir die wissenschaftlichen Grundlagen und Konzepte schaffen, um diese beiden Geschäftsfelder zum Nutzen der betroffenen Patienten zu einer Gesamtlösung zu verschalten.“ – Charité – Universitätsmedizin Berlin – Die Charité beteiligt sich an dem BMBF-geförderten Projekt mit zwei Kliniken, die Experten in der Forschung und Durchführung klinischer Studien zur Nahrungsmittelallergie mit jeweils gut charakterisierten Patientenkohorten im Kindes- und Erwachsenenalter sind. Projektleiterin Dr. Sabine Dölle-Bierke von der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie betont: „Strikte Vermeidung bedeutet nicht nur Karenz, sondern auch eine starke Beeinträchtigung der Lebensqualität unserer Patientinnen und Patienten. Eine auf die Patientengruppe abgestimmte Lebensmittelanalytik eröffnet die Produktauswahl und steigert damit auch die Lebensqualität.“ Projektleiterin Prof. Dr. Kirsten Beyer von der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie mit Intensivmedizin ergänzt: „Die Charité ist für die Identifizierung und umfangreiche Charakterisierung der Patientenkollektive zuständig. Ziel der interdisziplinären Kooperation ist eine nachvollziehbare Deklaration auf den entsprechenden Lebensmitteln für unsere Allergikerinnen und Allergiker.“ – Deutscher Allergie- und Asthmabund – Die größte Organisation für Patienten mit Nahrungsmittelallergien in Deutschland ist an mehreren nationalen und internationalen Forschungsprojekten beteiligt und wird neben der Patientenperspektive auch die Sichtweise allergologisch spezialisierter Ernährungsfachkräfte zur Thematik mit in das Projekt einbringen. Sabine Schnadt, Diplom-Ökotrophologin: „Als Patienten- und Verbrauchervertreter freut der DAAB sich, Partner in einem Projekt zu sein, welches medizinische und herstellungsbezogene Aspekte der Erdnuss- und Haselnuss-Allergie vereint. Als Schnittstelle sowohl zu den Patienten selbst, als auch zu Fachpersonal und Lebensmittelherstellern werden wir durch zielgruppenspezifische Erhebungen die Erfahrungen zum Umgang mit der Allergie bzw. den Allergenen und die Wünsche der Beteiligten aktiv mit in das Projekt einbringen.“ – Hochschule Fresenius – Experte in der Produktion und Reinigung von Proteinen und deren Analyse. Prof. Dr. Klaus Schneider, Head of Institute for Biomolecular Research: „Nach einem Test ein Nahrungsmittel mit Nüssen verzehren…das ist das Ziel unseres Projekts für Menschen, die bisher wegen einer Allergie Nüsse komplett vermeiden müssen.“ – Hochschule Geisenheim University, Institut für Lebensmittelsicherheit – Expertise in der Produktion und Analytik von definierten verarbeiteten Lebensmitteln mit engem Kontakt zu Lebensmittelherstellern. „Dieses Projekt repräsentiert ein Novum in der Entwicklung einer Allergennachweismethode, da sowohl die Herstellung der Lebensmittel als auch die Reaktion betroffener Patienten berücksichtigt wird“, sagen Prof. Dr. Simone Loos-Theisen und Prof. Dr.-Ing. Bernd Lindemann. – YUMAB GmbH – Expertise in der Entwicklung von rekombinanten Antikörpern, die die Immunantwort des Patienten anzeigen.

Dr. André Frenzel, Wissenschaftlicher Leiter bei der YUMAB GmbH: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Partnern aus Allergie- und diagnostischer Forschung und sind überzeugt, einen positiven Beitrag zum Werkzeugkasten für die Lebensmittelanalytik leisten zu können.“

Web: r-biopharm.de