Sommerlaune auf der BUGA- in Erfurt wird auf 18.000 m² umgepflanzt

Erfurt (ots) Gartenlust und Blütenpracht

Das Frühlingslied auf den Ausstellungsflächen egapark und Petersberg ist verklungen. Die Blütezeit der Tulpen, Kaiserkronen, Vergissmeinnicht und Narzissen ist vorbei und die Zeit für die Sommerbepflanzung gekommen.

Erfurt , 20.05.2021 , BUGA Erfurt 2021 , Petersberg – Tulpenpracht weicht jetzt dem Sommerflor Im Bild: BUGA2021 auf dem Petersberg, Renaissancegarten mit Peterskirche Foto: Steve Bauerschmidt

An den ersten Junitagen beginnt der große Wechsel auf ca. 18.000 m² im egapark und auf dem Petersberg. Nun schlägt die Stunde der Begonien, der schwarzäugigen Susanne, der Canna und verschiedener Löwenmäulchen, eine akzentuierte und kraftvolle Sommermelodie auf dem großen Blumenbeet und den anderen Wechselflorflächen.

Erfurt , 29.05.2021 , BUGA Erfurt 2021 , egapark , Grabgestaltung und Denkmal – Neubepflanzung im Sommerflor Im Bild: Clemens Piegeler, Blumen Krisam, Gartenbau, Floristik und Friedhofsgärtnerei aus Solingen Foto: Steve Bauerschmidt

Komponist und Dirigent der sommerlichen Umgestaltung ist u. a. Garten- und Landschaftsarchitektin Christine Orel, die bei ihrer 54. Gartenschau und Europas größtes, ornamental bepflanztes Blumenbeet gestalten darf. Den Frühling hatte sie in farbigen Bändern, schwingenden Ornamenten und wundervollen Blumen in den Farben Weiß, Rosa, Rot, Orange, Gelb, Blau und Violett gezeigt. Die Farben und Formen bleiben, die Sorten verändern sich.

Knapp drei Wochen haben die zehn beteiligten Firmen auf dem Großen Blumenbeet zu tun, um dem Sommer den Vorrang auf den 6000 ornamental bepflanzten Quadratmetern zu geben. Neben den schwingenden Formen, die das gesamte Beet überziehen, ist es die große Vielfalt an Pflanzen, die das Herz jedes Garten- und Pflanzenfans höher schlagen lässt.

Erfurt , 29.05.2021 , BUGA Erfurt 2021 , egapark , Ausstellungsbeitrag Grabgestaltung und Denkmal – auch hier wird der Sommerflor gepflanzt Im Bild: Claudia Zander, Friedhofsgärtnerei Seppelfricke Gelsenkirchen Foto: Steve Bauerschmidt / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/152102 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke unter Beachtung ggf. genannter Nutzungsbedingungen honorarfrei. Veröffentlichung bitte mit Bildrechte-Hinweis.

Die ersten 400 m Fußweg auf der Bundesgartenschau im egapark sind ein Pilgerweg der Gartenlust entlang des Großen Blumenbeetes, das eine prächtige Bühne für das Sommerspektakel bietet. Gerahmt wird das kunterbunte Blumenbild von sattgrünem Rasen. Mehr als 60.000 Blumen zaubern den Sommer aufs Beet. Das ornamental bepflanzte Blumenbeet ist eine Sinfonie in acht Teilen – auf jedem ist Pflanzplanerin Christine Orel eine ganz eigene Interpretation des Sommers gelungen: in Kombinationen von Weiß, Lila, Rosa, Blau oder Orange, Gelb oder Violett. Das Farbschema folgt dem des Frühlings. .

In dieser Sommermusik geben Duftnessel und Brandschopf ganz klar den Takt an, umrahmt von einer ungewöhnlichen Vielfalt bekannter und im Gegensatz dazu eher seltener Pflanzen. Nirgendwo sonst ist die Pflanzenanzahl und Sortenauswahl so groß.

Erfurt , 29.05.2021 , BUGA Erfurt 2021 , egapark , Ausstellungsbeitrag Grabgestaltung und Denkmal – Sommerumgestaltung Im Bild: Torsten Stückert, Friedhofsgärtnerei Torsten Stückert Neukirchen-Vluyn Foto: Steve Bauerschmidt

„Tummel Hummel“ ist das Motto auf der gegenüberliegenden Wechselflorfläche an der Lindenstraße von Planerin Petra Pelz. Hauptdarsteller sind Salbei und Zinnien, in Nebenrollen sind Sonnenlieschen und Lobelien zu erleben. Einen schmucken Rahmen setzen Ziergräser. Hier werden sich Insekten wahrhaft wie in einem Blumenparadies fühlen und die Gärtner in der Wettbewerbspflege ganze Arbeit leisten, wie auch auf dem großen Blumenbeet. Der Wechselflorbereit am Danakil von Gestalterin Ingrid Gock verwandelt sich in einem großzügigen Dahliengarten, der dann im Herbst seine volle Blüte zum BUGA-Ausklang zeigt.

Blütenpracht und -vielfalt finden die Besucher auch auf dem Petersberg. Im Willkommensbereich bereiten Zierfenchel, Tabak und Fleißiges Lieschen einen farbenfrohen Empfang – 14.000 Pflanzen in Summe hat Planerin Hanne Roth ausgewählt. In den Erfurter Gartenschätzen im Festungsgraben schlägt die Stunde des Gemüses, des Blumen-, Weiß und Spitzkohls, der Salatpflanzen, Kräuter und Puffbohnen. In den traditionellen Streifen der Gartenschaubeete des 19. Jahrhunderts gepflanzt, sind sie mehr als eine Reminiszenz an Erfurts Gartenbau- und Gartenschautradition.

Neben den vielen aktuellen grünen Themen im Wechselflor gibt es in den Themengärten jede Menge Gartenlust entdecken: die Rosenblüte ab Mitte Juni, Duft und Farbenpracht der Lilien im Frühsommer, darunter bis zu 1,5 m hohe Baumlilien, Staudenvielfalt und Vielseitigkeit im Karl-Foerster-Garten oder entlang der großen Staudenschau, die bis in den Herbst hinein immer prächtiger und bunter werden.

Wo sonst gibt es eine solche Form der gekonnten Pflanzenverwendung, spektakuläre Kombinationen und harmonisches Nebeneinander im Beet? Und was wächst alles in der Komposition von Christine Orel: Drei Sorten Begonien in Rosa und Weiß, Elfensporn, Lobelien, Pelargonien in Rot, Weinrot und Lavendel, Sonnenhut, Salbei in Weiß, Blau und Violett, Tagetes in fünf verschiedenen Gelb- und Orangetönen, Zinnien in einem Spektrum von Weiß über Orange bis Himbeerrosa, Köcherblümchen, Wolfsmilch, hoch aufragende Prachtkerzen in Schneeweiß und Blasspink, kugelig wachsende Jamesbrittenia mit knopfartigen Blüten und Verbenen mit violettem Flor, Thitonien, Dahlien, Wachsblumen mit stahlblauen Blüten, aparte Cosmea, Süßkartoffeln mit ihren schmückenden Blättern, Blattmangold, eleganter Gartendost, der dauerblühende Kugelamarant, Ziergräser als Auflockerung, Leberbalsam und Löwenmäulchen, der exotische Federbusch, Wandelröschen, Trommelstöckchen, Bartfaden, Husarenknöpfchen oder Sommerastern. Wie sie alle gekonnt ihre Vorzüge entfalten können, zeigt Christine Orel mit ihrer Pflanzplanung für den Sommer.

Weil so viel Gartenentdeckungen auch eine kleine Pause brauchen: auf dem Petersberg und im egapark begrüßen Thüringer Gastronomen mit einheimischer Küche, regionalen Spezialitäten und bekannt freundlicher Gastlichkeit.

Wo es so viel zu entdecken gibt, kommt man gern wieder: BUGA darf immer wieder sein – bis zum 10. Oktober 2021 laden die BUGA-Flächen Petersberg und egapark dazu ein, unvergessliche Momente zu genießen.

Web: buga2021.de

Energiewende: Aus sicherer Quelle

Stuttgart (ots) Keine Frage: Die Transformation der Energiesysteme ist zweifellos die Herausforderung schlechthin, die wir als Menschheit im 21. Jahrhundert bewältigen müssen.

„Aus sicherer Quelle – Sonne oder Wind? Wärme oder Wasserstoff? Erneuerbare Energie hat viele Gesichter“.

Die Expertinnen und Experten von Drees & Sommer begleiten zahlreiche Projekte, um die Energieversorgung und die Energieeffizienz für Städte, Quartiere, Immobilien und auch die Infrastruktur nachhaltiger und besser zu machen. Das reicht vom Ausbau unseres Stromnetzes – und wie es mittlerweile sogar mit intelligenten Immobilien kommunizieren kann – über eine kluge Abwärmenutzung bei Rechenzentren oder den Rückbau sowie die Umnutzung von Großkraftwerken bis hin zu Einsatzmöglichkeiten des grünen Wasserstoffs in Quartieren oder im Verkehr. Viele Informationen dazu gibt es im Energie-Dossier: Aus sicherer Quelle.

Energie Dossier (dreso.com)

Digitale Zahlungssysteme lösen Bargeld weltweit schneller ab

München (ots) PwC-Studie: Bargeldlose Transaktionsvolumen steigen bis 2025 weltweit um mehr als 80% auf 1,9 Billionen / Bis 2030 verdreifachen sich Pro-Kopf-Transaktionen / Stärkste Zuwächse im asiatisch-pazifischen Raum (+109%), Afrika (+78%) und Europa (+64%) / Digitalwährungen und digitale Geldbörsen als Wachstumstreiber

Kontaktlose Zahlung

Internationale Überweisungen in Echtzeit, Super-Apps als Serviceplattformen mit eigenen Bezahlfunktionen und Cyberwallets dürften bald auch in Europa keine Zukunftsmusik mehr sein. Wie aus der Payment-Studie „Charting a cause amid evolution and revolution“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) und ihrer globalen Strategieberatung Strategy& hervorgeht, werden bargeldlose Transaktionsvolumen weltweit bis 2025 um mehr als 80 Prozent auf 1,9 Billionen (2020: 1 Billion) zulegen. Bis 2030 dürfte sich die Zahl der digitalen Zahlungen pro Person nahezu verdreifachen.

„Die Corona-Pandemie hat den Wechsel von Bargeld auf digitale Zahlungen um drei bis fünf Jahre beschleunigt“, erklärt Andreas Pratz, Partner bei Strategy& und Co-Autor der Studie. „Die gesamte Infrastruktur des Zahlungsverkehrs verändert sich fundamental. Durch die Entstehung neuer Zahlungswege und innovativer Geschäftsmodelle rückt auch das Szenario einer globalen bargeldlosen Gesellschaft in Sichtweite.“

Super-Apps geben Richtung vor

Das kräftigste Wachstum wird für die asiatisch-pazifischen Märkte erwartet: Dort dürften die bargeldlosen Transaktionsvolumen bis 2025 um 109 Prozent und von 2025 bis 2030 um weitere 76 Prozent zulegen. Für Afrika werden bis 2025 Zuwächse um 78 Prozent und bis 2030 um 64 Prozent gesehen. In Europa sind bis zu 64 Prozent bzw. 39 Prozent mehr digitale Transaktionen möglich. Für die USA und Kanada werden niedrigere Zuwachsraten prognostiziert.

Während in Asien bereits zahlreiche neue Geschäftsmodelle und Innovationen wie multifunktionale „Super-Apps“ großer E-Commerce-Konzerne oder QR-Codes für den Supermarkteinkauf zum Einsatz kommen, herrscht in Europa, Nord- und Südamerika ein wesentlich langsameres Innovationstempo. Zwar steigt in Europa die Akzeptanz für Karten und mobile Zahlungen, doch in einigen der größeren europäischen Volkswirtschaften – vor allem in Deutschland – gibt es immer noch mehr Bargeld als bargeldlose Transaktionen.

Makrotrends Digitalgeld und Wallets

Der tiefgreifende Wandel im internationalen Zahlungsverkehr betrifft nicht nur traditionelle Zahlungsmittel für Waren und Dienstleistungen wie Bargeld oder analoge Rechnungen – die gesamte Infrastruktur der Zahlungsverkehrssysteme weltweit bis hin zu den Geschäftsmodellen der Marktakteure stehen vor einem Quantensprung. Der Studie zufolge werden sechs Makrotrends den Zahlungsverkehr in den kommenden fünf Jahren wesentlich beeinflussen. Dazu zählen unter anderem Digitalwährungen, digitale Geldbörsen und grenzüberschreitende Zahlungen.

„Alle Akteure im internationalen Zahlungsverkehr sollten jetzt verstärkt in wettbewerbsfähige Zahlungslösungen investieren“, ergänzt Maximilian Harmsen, Digital Payments Lead bei PwC Deutschland. „Die beschleunigte Umstellung auf digitale Zahlungen bietet neue Ertragschancen für die gesamte Branche, insbesondere für Banken und Alternative Payment Provider.“

Web: pwc.com

Noch bis zum 13. Juni die Händel-Festspiele 2021 digital zu Hause erleben

Genießen Sie viele schöne Händel-Musikstunden mit den digitalen Händel-Festspielen 2021! Seit dem 28. Mai ist Händel-Festspiel-Zeit in der Geburtsstadt des Komponisten Halle (Saale).

Aufgrund der anhaltenden Pandemie gibt es 2021 eine kostenfreie, digitale Ausgabe. Noch bis zum  13. Juni sind online mehrere Festkonzerte mit äußerst namhaften Interpret*innen sowie zwei herausragende konzertante und sogar eine szenische Opernaufführung zu erleben. Alle Filme werden kostenlos unterwww.haendel.digital präsentiert und sind während des gesamten Zeitraums der Festspiele abrufbar.

Erleben Sie die neuzeitliche Erstaufführung von Händels Erfolgsoper „Giulio Cesare in Egitto“ in der besonderen Fassung von 1725 unter der musikalischen Leitung des Händel-Preisträgers 2021 Andrea Marcon. Herausragende Barocksänger*innen wirken mit, beispielsweise in den Hauptpartien Emöke Baráth als Cleopatra und Carlo Vistoli als Caesar. Es musiziert das renommierte La Cetra Barockorchester Basel. Eine andere musikalische Rarität ist die deutsche Erstaufführung des Händel-Opern-Pasticcio „Lucio Papirio dittatore“. Es wird vom englischen Orchester Opera Settecento unter Leitung von Leo Duarte und unter Mitwirkung einiger Preisträger*innen der namhaften Londoner Handel Singing Competition eingespielt.

Ein besonderer Höhepunkt ist die szenische Aufführung der Händel-Oper „Ariodante“ mit dem Marionettentheater Carlo Colla & Figli aus Mailand und der Lautten Compagney Berlin unter Leitung von Wolfgang Katschner. Dieses Video dürfte ein Fest für Auge und Ohren werden.

Internationale Stars der Barockmusik sind in Festkonzerten mit Lucy Crowe und dem King’s Consort unter Leitung von Robert King sowie mit dem Countertenor Andreas Scholl und der Blockflötistin Dorothee Oberlinger zu erleben. Darüber hinaus freuen Sie sich auf besondere Konzertprogramme mit Margriet Buchberger und dem Schirokko Ensemble Hamburg, die ein musikalisches Porträt der christlichen Heldin und Märtyrerin Theodora bieten. Oder begeben Sie sich mit dem Konzert von Cantus und Capella Thuringia unter Leitung von Bernhard Klapprott auf eine spannende Spurensuche, welchen musikalischen Einfluss Händels Lehrer in Halle, Friedrich Wilhelm Zachow, auf seinen Schüler ausgeübt hat.

Dieses facettenreiche Veranstaltungsprogramm wird ergänzt durch ein Grußwort des Staatsministers und Ministers für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, Rainer Robra, ein ehrendes Preisträger-Kurzkonzert von und für Andrea Marcon, sowie ein Video mit Erläuterungen zum Festspielthema „Helden und Erlöser“, in dem interessante Originalexponate gezeigt werden.

Es lohnt sich mehr als einmal auf www.haendel.digital vorbeizuschauen.

Die Stiftung Händel-Haus dankt allen Förderern, Sponsoren, Musiker*innen und Kooperationspartnern, die die Händel-Festspiele 2021 digital ermöglichen. Ferner möchten wir unserem Publikum mit dem kostenfreien Angebot der „Händel-Festspiele digital“ 2021 für seine Geduld danken und mit Händels Musik für manche Unannehmlichkeit in dieser Zeit vertrösten.

Stiftung Händel-Haus, Händel-Festspiele
Große Nikolaistraße 5
06108 Halle
www.haendelhaus.de

Tag der Apotheke – Umfrage zeigt: Patienten wissen wenig über E-Rezept

Berlin (ots) Wenige Monate vor der flächendeckenden Einführung des elektronischen Rezepts im Januar 2022 wissen die Deutschen noch sehr wenig über den Nachfolger des rosa Papierrezepts. 63 Prozent der Erwachsenen haben noch gar nichts vom E-Rezept gehört.

„Wir sehen, dass die Menschen noch extrem wenig über die Einführung des E-Rezepts und seine Vorteile wissen. Da kommt in den nächsten Monaten sehr viel Aufklärungsarbeit auf uns zu. Wir müssen den Menschen die völlig unbegründete Furcht nehmen, Beratung und Versorgung würden mit dem E-Rezept schlechter werden. Das Gegenteil wird der Fall sein, weil Patienten ja noch einfacher mit ihrer Apotheke kommunizieren und noch schneller versorgt werden können“, sagt ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening.

Wann es eingeführt wird, wissen sogar 95 Prozent nicht. Drei von vier Deutschen möchten ihre Medikamente auch weiterhin gerne persönlich in der Apotheke vor Ort abholen. Weitere 9 Prozent können sich vorstellen, ein E-Rezept an ihre Apotheke zu schicken und deren Botendienst für die Belieferung in Anspruch zu nehmen. Das ergab eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts KANTAR im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände unter 1.000 Deutschen anlässlich des Tags der Apotheke am 7. Juni. Der Tag der Apotheke findet seit 1998 statt, um die Leistungen der Apotheken öffentlich darzustellen.

69 Prozent der Befragten sehen die Papiereinsparung als wichtigsten Vorteil des E-Rezepts. Andererseits befürchten 48 Prozent, dann keine ausreichende Beratung mehr in der Apotheke zu bekommen. „Wir sehen, dass die Menschen noch extrem wenig über die Einführung des E-Rezepts und seine Vorteile wissen. Da kommt in den nächsten Monaten sehr viel Aufklärungsarbeit auf uns zu. Wir müssen den Menschen die völlig unbegründete Furcht nehmen, Beratung und Versorgung würden mit dem E-Rezept schlechter werden. Das Gegenteil wird der Fall sein, weil Patienten ja noch einfacher mit ihrer Apotheke kommunizieren und noch schneller versorgt werden können“, sagt ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening zu den Umfrageergebnissen. Technisch seien die Apotheken bestens auf den Roll-Out des E-Rezeptes vorbereitet. „Schon jetzt sind neun von zehn Apotheken an die Telematikinfrastruktur angeschlossen und ‚E-Rezept-ready‘. Bis zum bundesweiten Pflichtbetrieb ab 1. Januar 2022 werden alle Betriebe soweit sein. Jede Apotheke vor Ort wird künftig mit der kostenlosen E-Rezept-App der gematik auch online ansprechbar sein. Das ist ein zusätzliches Angebot neben dem analogen, physischen Kontakt zur Apotheke. Egal ob digital oder analog, die Betreuung unserer Patienten wird immer eine ganz persönliche bleiben. Die Umfrage zeigt, dass die Menschen auch in Zukunft gerade auf diese persönliche Betreuung nicht verzichten wollen.“

Mehr Informationen
unter www.abda.de
und www.daserezeptkommt.de