Ford-Auszubildende pflanzen Bäume im Saarlouiser Werk

Saarlouis (ots) Auszubildende des Ford-Werks Saarlouis haben Geld gesammelt, um Bäume zu pflanzen – Nun schmücken 15 neue Bäume das Ford-Gelände in Saarlouis – Werkleitung und Betriebsrat sind von der Aktion begeistert und haben einen der Bäume beigesteuert – Ford-Nachwuchs engagiert sich bei verschiedenen sozialen Projekten

Baumpflanz-Aktion bei Ford in Saarlouis: Kai Girlinger von der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) der Ford-Werke in Saarlouis, Personalleiter Christian Fehling, Betriebsratsvorsitzender Markus Thal und Werkleiter Jürgen Schäfer (v.li.) pflanzen einen der neuen Bäume auf dem Werkgelände.

Das Ford-Werk in Saarlouis ist seit Donnerstag schöner und grüner- dafür haben die Auszubildenden gesorgt. In einer eigenständigen Aktion hat der Ford-Nachwuchs zunächst Geld gesammelt, den Kauf und Transport der Bäume organisiert und schließlich die 15 jungen Bäume eigenhändig gepflanzt. Nun stehen 13 neue Apfelbäume, eine Lorbeerkirsche sowie ein Amberbaum auf dem Werkgelände.

Bevor die Corona-Pandemie dies in den vergangenen zwei Jahren verhinderte, veranstalteten die Ford-Auszubildenden jedes Jahr ein Sportturnier für den guten Zweck. Die Einnahmen aus diesen Benefiz-Turnieren spendeten sie beispielsweise an die Sternenaktion von Radio Salü oder die Initiative zur Unterstützung krebskranker Kinder e.V. Um Geld für die Baumpflanz-Aktion zu sammeln, organisierte der Ford-Nachwuchs im November 2019 ein Volleyball-Turnier mit zehn Mannschaften aus den unterschiedlichen Berufsausbildungsgruppen und einem Ausbilder-Team. Mit dem Verkauf von Speisen und Getränken kam eine Summe von rund 600 Euro zusammen. Damit erwarben die angehenden Facharbeiter nun die Bäume für das Werksgelände.

„Mit den Bäumen setzen wir ein Zeichen für Nachhaltigkeit“, sagt Kai Girlinger von der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) der Ford-Werke in Saarlouis. „Außerdem sehen wir die Bäume auch als Symbol für die Zukunft unseres Standorts in Saarlouis. Dank der hohen Ausbildungsqualität hier bei Ford sind wir bereit, diese Zukunft mitzugestalten.“

Eigeninitiative wichtiger Bestandteil in der Ford-Ausbildung

Die Werkleitung und der Betriebsrat waren von der Eigeninitiative der Auszubildenden sehr angetan und unterstützten die Aktion kurzerhand mit einem zusätzlichen Baum. „Das ist eine Super-Aktion unserer Auszubildenden“, sagt Werkleiter Jürgen Schäfer begeistert. „Sie zeigt, dass sich die jungen Kolleginnen und Kollegen Gedanken über Nachhaltigkeit machen und ihre Ideen dann auch eigeninitiativ umsetzen.“ Eigeninitiative zu vermitteln sei ein wichtiger Bestandteil in der Ausbildung bei Ford, so Schäfer weiter. „Da freut es uns natürlich sehr zu sehen, dass diese Einstellung auch außerhalb des Ausbildungszentrums im wahrsten Sinne des Wortes Früchte trägt.“

„Das ist eine super coole Aktion von unserem Nachwuchs“, ergänzt Markus Thal, Betriebsratsvorsitzender bei Ford Saarlouis. „Erstens Sport gemacht, zweitens Geld gesammelt und drittens sich aktiv und kreativ für Umwelt und Nachhaltigkeit eingesetzt sowie ein Zeichen für unsere Zukunft am Standort gesetzt. Da soll noch einer sagen, unsere jungen Fordler hätten es nicht drauf. Auf diese jungen KollegInnen können wir stolz sein!“

Das soziale Engagement der Ford-Auszubildenden zeigt sich nicht nur durch die Spenden aus den selbstorganisierten Benefiz-Sportturnieren. Darüber hinaus engagieren sie sich regelmäßig bei weiteren sozialen Projekten. In der vergangenen Adventszeit sammelte der Ford-Nachwuchs beispielsweise Lebensmittel für die Tafeln in Saarlouis und Dillingen, mit denen mehrere Hundert Haushalte von Bedürftigen versorgt werden konnten. Zudem absolvieren die Auszubildenden in ihrem zweiten Ausbildungsjahr ein Sozialpraktikum unter anderem in Behinderteneinrichtungen der Arbeiterwohlfahrt, der Lebenshilfe und der Diakonie.

Bei Ford in Saarlouis absolvieren derzeit rund 120 junge Männer und Frauen ihre Ausbildung beziehungsweise ihr berufsbegleitendes duales Studium, das sogenannte do2-Programm. Die Auszubildenden sind in sechs verschiedenen Ausbildungsberufen tätig: Industriemechaniker, Werkzeugmechaniker, Fachkräfte für Lagerlogistik, Elektroniker für Betriebstechnik, Elektroniker für Automatisierungstechnik und Kraftfahrzeugmechatroniker. Vom 1. September 2021 an bildet Ford Saarlouis auch Fachinformatiker für Systemintegration aus.

Web: Ford.com

Deutschland versäumt zum dritten Mal die Digitalisierung der Pandemiebekämpfung

Bad Schwartau (ots) Der offene Brief des Geschäftsführers Timo Scharpenberg, der COTEON GmbH aus Bad Schwartau, an alle Abgeordnete des Deutschen Bundestages :

Deutschland versäumt zum dritten Mal die Digitalisierung der Pandemiebekämpfung / Digitaler Test am Schreibtisch mit covidtestONLINE.de

Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete des Deutschen Bundestages,

die deutsche Pandemiebekämpfung steht in diesen Wochen an einem Scheideweg – und es ist zu befürchten, dass sie falsch abbiegt.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat mit Datum vom 4. Juni 2021 ein Eckpunktepapier zur Weiterentwicklung der Testverordnung vorgelegt, das am 16. Juni 2021 von den Gesundheitsministern aus Bund und Ländern beraten werden soll.

Bereits jetzt, am Freitag, dem 11. Juni 2021, werden Sie als Abgeordnete des Deutschen Bundestages über den Antrag auf „Feststellung des Fortbestehens der epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ der Regierungskoalition abstimmen.

Sollte beides verabschiedet werden, würde Deutschland damit zum dritten Mal die große Chance verpassen, die Pandemiebekämpfung endlich auch digital aufzusetzen und damit für seine Bürger zukunftsfähig zu machen.

Denn weder im Eckpunktepapier des Bundesgesundheitsministeriums noch im Antrag der Regierungskoalition für Freitag, ist auch nur einmal eine digitale Maßnahme zur Coronavirus-Bekämpfung erwähnt, obwohl es in Deutschland mittlerweile rund ein Dutzend Unternehmen gibt, die seriöse digitale Lösungen anbieten – von der Online-Testung mit Zertifikat bis zur App für die Kontaktverfolgung.

Diese digitalen Lösungen sind schneller, einfacher, kostengünstiger und sicherer in der Durchführung als stationäre Testzentren. Und vor allem: Sie sind besser gegen Betrug geschützt.

Deutschland hatte es bereits 2014 versäumt, mit der SORMAS-Sofware, die vom Helmholtz-Institut entwickelt wurde, eine digitale, gesamtdeutsche E-Health-Software in allen Gesundheitsämtern aufzusetzen. Und dann noch einmal, als die Bund-Länder-Konferenz im November 2020 beschlossen hatte, SORMAS bis Mitte Januar 2021 in 90 Prozent aller Gesundheitsämtern zu installieren. Laut einer Umfrage des ARD-Magazins Kontraste war SORMAS im Februar 2021 nur in 90 von 375 Gesundheitsämtern in Betrieb.

Dafür wird SORMAS jetzt erfolgreich in Frankreich, in der Schweiz und in Ghana zur Bekämpfung der Corona-Pandemie eingesetzt.

Im Juni 2020 ist Deutschland ein weiteres Versäumnis unterlaufen, als es nicht gelang, bei der Entwicklung der Corona Warn-App einen pandemiegerechten digitalen Standard zu setzen, obwohl alle Voraussetzungen gegeben waren: Finanzielle Mittel, Akzeptanz der Bevölkerung und die Verbesserungsvorschläge des Chaos Computer Clubs.

Momentan fallen die Inzidenzen und stationäre Testzentren werden abgebaut. Wo also sollen sich die Bürger testen lassen, wenn weiterhin Test-Zertifikate für die Innen-Gastronomie, Konzerte, Events und die Fußball-EM 21 und vor allem für Auslandsreisen benötigt werden?

Wenn wir jetzt nicht die vorhandenen digitalen Lösungen nutzen und sie gleichberechtigt als Mittel der Pandemiebekämpfung etablieren, wird es im Herbst nicht gelingen, einer „4. Welle“ zu begegnen, vor der Virologen wie Prof. Dr. Christian Drosten bereits warnen.

Deutschland würde wider besseres Wissen ein drittes Mal die so wichtige digitale Säule der Pandemiebekämpfung und des Monitorings des Infektionsgeschehens vernachlässigen.

Wir bitten Sie als Abgeordnete des Deutschen Bundestages, darauf hinzuwirken, dass Deutschland die digitalen Lösungsmöglichkeiten in diesem hochsensiblen Bereich beschleunigt.

Wir, die COTEON GmbH aus Bad Schwartau, sind mit unserer Online-Testplattform covidtestONLINE.de Europas erstes digitales Corona-Schnelltest-Zentrum, bei dem die Testung durch geschultes Personal per Video überprüft und das Ergebnis in 20 Sprachen zertifiziert wird. Unser Test-Prozess ist vom TÜV-Rheinland im Mai 2021 validiert worden.

Wir haben mit unseren Partnern care Integral und unizell über 35 Jahre Erfahrung bei Medizin-, Pflege- und Versorgungsprodukten und betreiben in Schleswig-Holstein derzeit noch ein stationäres Testzentrum.

Mit den besten Grüßen

Timo Scharpenberg Geschäftsführer

Web: coteon.de

Luftwaffe – Abzug aus Afghanistan:

Tiflis (ots) Luftwaffe fliegt die ersten Einsatzrückkehrer aus Afghanistan über einen errichteten Lufttransportstützpunkt in Georgien aus

Die Luftwaffe hat in Tiflis (Georgien) einen temporären Lufttransportstützpunkt errichtet. Über diese Drehscheibe wird die Rückführung des Personals in Verantwortung des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr ab Juni 2021 unterstützt.

Erstmalig sind am 10. Juni 2021 deutsche Soldatinnen und Soldaten, die ihren Einsatz beendet haben, mit Transportflugzeugen A400M der Luftwaffe aus Afghanistan nach Georgien ausgeflogen worden.

Durch die Nähe des temporären Lufttransportstützpunktes in Tiflis zum Einsatzgebiet in Afghanistan ist es möglich, flexibel agieren zu können und den Abzug des Deutschen Einsatzkontingentes Resolute Support (RS) aus Afghanistan effektiv zu unterstützen.

Website www.luftwaffe.de

Mit dem E-Auto Strom sparen im Stadtverkehr

Tipps zur energieeffizienten Fahrweise
Nissan Leaf im ADAC e-Leasing zu Sonderkonditionen

München (ots) Moderne Elektroautos mit einer Reichweite von 300 km und darüber sind keine reinen Stadtmobile. Dennoch spielen E-Autos ihre Vorteile, vor allem durch effiziente Rekuperation, lokale Emissionsfreiheit und wenig Geräusch, im Stadtverkehr und innerhalb von Metropolregionen gut aus.

Den Nissan Leaf gibt es für ADAC Mitglieder zu Sonderkonditionen im Leasing / Mit dem E-Auto Strom sparen im Stadtverkehr

Der Autofahrer in Deutschland legt im Durchschnitt ca. 40 km am Tag an Strecke mit dem Pkw zurück – ein durchaus passendes Einsatzszenario für ein E-Auto. Kurzstrecken haben beim batteriebetriebenen Fahrzeug zudem keinen Einfluss auf Verbrauch und Verschleiß – ganz im Unterschied zu Pkw mit Verbrennungsmotoren. Aber: Entscheidend ist immer auch die individuelle Fahrweise.

Im Rahmen der Leasing-Kooperation zwischen ADAC SE und Nissan wurde der vollelektrische Nissan Leaf e+ mit der 62 kWh Batterie im urbanen Umfeld gefahren. Empfehlungen zum stromsparenden Fahrstil:

Vorausschauende Fahrweise

Generell gilt, dass gleichmäßiges und vorausschauendes Fahren mit Abstand zu den Vorausfahrenden Energie einspart.

Beschleunigungsverhalten

Gerade im Stadtverkehr, im Stop-and-Go-Rhythmus, sanft beschleunigen. Das schont Verbrauch und Batterie eines Elektroautos.

Rekuperation nutzen

Bremsen als Möglichkeit der Energiegewinnung: Sobald im Elektroauto „vom Gas“ gegangen wird, wird der Motor zum Generator und speist so die Bremsenergie wieder in die Batterie ein. Erfahrene E-Mobilisten können in der Stadt durch Rekuperation 20 Prozent mehr Reichweite erzielen.

One-Pedal-Driving nicht unterschätzen

Der rechte Fuß reicht aus, um die Geschwindigkeit und Verzögerung ausschließlich über das Fahrpedal zu steuern. Die Stufen der Rekuperation können so eingestellt werden, dass möglichst viel Energie zurückgewonnen werden kann. Entsprechend stark ist dann der Bremseingriff des Motors/Generators. Das Fahren mit einem Pedal sollte also weder bezüglich seiner energiesparenden Wirkung noch in seiner oft abrupten Bremswirkung unterschätzt werden.

Let it roll

Die optimale Form des energiesparenden Fahrens ist das sogenannte Segeln, also das freie Rollen lassen des Autos. Dabei wird die Schwungenergie des Pkw genutzt und die Rekuperation deaktiviert.

Weitere elektrische Verbraucher und das Heizen

Verbraucher wie Innenraum-, Sitz- und Lenkradheizung, Klimaanlage etc. sollten bewusst eingesetzt oder ausgeschaltet werden.

„Klassische“ Spar-Tipps

Es sollte kein unnötiges Gewicht im Kofferraum oder auf dem Dach transportiert werden. Auf den korrekten Reifendruck ist zu achten. Der kann zur Verbrauchsoptimierung bis zu 0,2 bar über der Herstellerempfehlung liegen.

Gewichtiges Argument

Die für das individuelle Mobilitätsverhalten passend dimensionierte Batterie ist entscheidend. Ist man nur in der Stadt und im Umland unterwegs, genügt oft eine moderate Akkugröße. Zu bedenken: je größer die Batterie desto schwerer das Fahrzeug und desto höher der Stromverbrauch.

Bilanz der Probefahrt: 46 km wurden mit dem Nissan Leaf e+ (62 kWh) im innerstädtischen Verkehr zurückgelegt, auch ein kurzer Abschnitt Stadtautobahn war dabei. Es wurde nach den obigen Maßgaben energiesparend gefahren. Elektrische Verbraucher wie Heizung, Sitzheizung und Klimaanlage waren nicht die gesamte Fahrt aktiviert, sondern wurden nach Bedarf und zur Probe an- und wieder abgeschaltet. Nach Rückkehr waren 15 Prozent der Akkukapazität verbraucht.

Nissan LEAF e+ mit 62-kWh-Batterie: Stromverbrauch kombiniert (kWh/100 km): 18,5; CO2-Emissionen: kombiniert 0 g/km; Effizienzklasse A+;

Nissan LEAF (ZE1) MY21 mit 40-kWh-Batterie: Stromverbrauch kombiniert (kWh/100 km): 17,1-16,6; CO2-Emissionen: kombiniert 0 g/km; Effizienzklasse A+.

Zum Produktangebot: www.adac.de/services/e-angebote/nissan/