Ford hilft Flutopfern: Allradfahrzeuge und Transporter für Helfer und Rettungskräfte im Rhein-Erft-Kreis

Köln (ots) Kölner Autohersteller stellt DRK und Katastrophenschutz im besonders schwer von der Flut getroffenen Rhein-Erft-Kreis schnell und unbürokratisch eine Fahrzeugflotte bereit

Ford stellt den Einsatzkräften im Rhein-Erft-Kreis Einsatzfahrzeuge für die Katastrophenhilfe zur Verfügung.

Geländegängige Ford Ranger für Bergung und Aufräumarbeiten; Transporter der Transit-Familie als Schutz und Rückzugsort für Menschen, deren Wohnung zerstört wurde

Ford stellt eine Fahrzeugflotte für die Katastrophenhelfer in dem von der Unwetterkatastrophe besonders schwer getroffenen Rhein-Erft-Kreis zur Verfügung. Seit Donnerstagabend werden bei Ford in Köln allradgetriebene Ranger-Pick-ups* und verschiedene Transporter der Transit-Familie* für den Einsatz in Erftstadt und Umgebung vorbereitet. Seit Freitagnachmittag werden sie den Einsatzkräften übergeben und rollen in das Katastrophengebiet. Damit will Ford die Helfer, die sich für die Unwetteropfer der Region südwestlich von Köln einsetzen, schnell und unbürokratisch unterstützen.

„Das Leid und die Schäden dieser Katastrophe machen uns sehr betroffen, zumal auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Ford Partner und deren Angehörige betroffen sind. Wir freuen uns, dass wir die Einsatzkräfte auf diesem Weg bei ihrer Arbeit unterstützen können“, sagt Hans Jörg Klein, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH und geschäftsführender Direktor Ford Deutschland, Ford Österreich und Ford Schweiz.

„Alle unsere Kräfte sind rund um die Uhr im Einsatz, um den betroffenen Menschen zu helfen. Die Fahrzeuge von Ford helfen uns beim Transport der Menschen und insbesondere die Infrastruktur in den gefährdeten Gebieten abzusichern“, erklärt Dirk Wolfrum, Einsatzleiter des Deutschen Roten Kreuzes DRK e. V.

Das Deutsche Rote Kreuz benötigt die Ford Transit und Transit Custom unter anderem, damit betroffene Familien darin ihr verbliebenes Hab und Gut trocken und sicher unterbringen können. Soweit möglich, sollen Flutopfer im Personentransporter Ford Tourneo Custom zu Notunterkünften oder zu Verwandten und Freunden gefahren werden.

Der Katastrophenschutz ist für die Bergung von Menschen und Tieren sowie für die Aufräumarbeiten in den schwer betroffenen Gebieten auf allradgetriebene Fahrzeuge angewiesen. Mit dem Ford Ranger können die Helfer auch überflutete oder zerstörte Straßen befahren.

Web: ford.com

10. Studienjahrgang der Humanmedizin am Asklepios Campus Hamburg erhält Diplome

Großer Erfolg für eine junge Einrichtung in der medizinischen Ausbildungslandschaft.

Hamburg/Berlin (ots) 51 Absolvent*innen des 10. Studienjahrgangs am Asklepios Campus Hamburg der Semmelweis Universität (ACH) haben heute in der Ungarischen Botschaft in Berlin ihr Medizin-Diplom erhalten.

10. Studienjahrgang der Humanmedizin am Asklepios Campus Hamburg erhält Diplome – großer Erfolg für eine junge Einrichtung in der medizinischen Ausbildungslandschaft, Bild 1: Die 51 Absolvent*innen des 10. Studienjahrgangs am Asklepios Campus Hamburg (ACH), einer Niederlassung der Semmelweis Universität Budapest auf dem Gelände der Asklepios Klinik St. Georg in Hamburg, haben heute in der Ungarischen Botschaft in Berlin ihr Medizin-Diplom erhalten.

Es berechtigt zur Beantragung der ärztlichen Approbation in Deutschland. Vorausgegangen waren ein zweijähriges vorklinisches Studium im europäischen Ausland sowie vier Jahre klinisches Studium in Hamburg. Alle haben die sechsjährige Ausbildung mit hervorragenden Ergebnissen und Berufsaussichten abgeschlossen.

10. Studienjahrgang der Humanmedizin am Asklepios Campus Hamburg erhält Diplome – großer Erfolg für eine junge Einrichtung in der medizinischen Ausbildungslandschaft, Bild 2: Der Ungarische Botschafter, Dr. Péter Györkös, beglückwünscht die 51 Absolvent*innen des 10. Studienjahrgangs

Ein Erfolgsrezept gegen den Ärzt*innenmangel: Man nehme die Asklepios Kliniken als zweitgrößten privaten deutschen Klinikkonzern, dazu mit der staatlichen Semmelweis Universität die renommierteste ungarische Universität, die seit fast 40 Jahren einen deutschsprachigen Studiengang in Medizin anbietet, und schließlich begabte junge Menschen, die vor allem eins wollen: eines Tages als Ärtz*innen tätig sein. Statt wertvolle Jahre auf einen der begehrten und knappen Medizinstudienplätze in Deutschland zu warten, haben sie sich alle für einen Studienstart an einer meist osteuropäischen Hochschule entschieden. Für sie entstand 2008 mit dem Asklepios Campus Hamburg (ACH) als Niederlassung der Semmelweis Universität auf dem Gelände der Asklepios Klinik St. Georg eine europaweit einzigartige Ausbildungseinrichtung, betrieben von der als gemeinnützig anerkannten Asklepios Medical School GmbH (AMS). Der ACH ist eine Alternative für jährlich 65 bis 75 Studierende, die dort den klinischen Teil ihres Studiums als immatrikulierte Studierende der Semmelweis Universität nach ungarischem Curriculum absolvieren können.

Heute halten die 51 Absolvent*innen des Jahres 2021 ihr Diplom in den Händen. Vor ihnen haben bereits 399 weitere Medizinstudierende ihr Studium am ACH abgeschlossen.

10. Studienjahrgang der Humanmedizin am Asklepios Campus Hamburg erhält Diplome – großer Erfolg für eine junge Einrichtung in der medizinischen Ausbildungslandschaft, Bild 5 Die Sprecher*innen des Jahrgangs 10, Urs Schröter, Ronja Griese und Nico Erhard, nach ihrer Abschlussrede bei der feierlichen Diplomverleihung an den 10. Studienjahrgang der Humanmedizin am Asklepios Campus Hamburg der

Nico Erhard, langjähriger Generalsekretär der Studierendenschaft und Sprecher seines Jahrgangs, blickt bereits jetzt dankbar auf seine Zeit am ACH zurück: „Wir haben meines Erachtens vier Jahre lang eine ausgesprochen gute Ausbildung sowie eine hervorragende Vorbereitung auf die Prüfungen und unseren künftigen Beruf genossen. Für mich ist dieses Modell – gepaart mit der familiären Atmosphäre an einem kleinen Campus in einer tollen Metropole – einzigartig. Die Stellenangebote, die wir aktuell erhalten, sind ein deutliches Zeichen dafür, wie gut wir durch die Ausbildung am ACH aufgestellt sind.“

„Der ACH war damals ein sehr mutiges und innovatives Projekt“, erklärt AMS Geschäftsführer Dr. Christoph Jermann. „Rückblickend können wir jedoch mit einem gewissen Stolz sagen: Den Projektstatus haben wir hinter uns gelassen, unser Angebot hat sich erfolgreich etabliert. Uns erreichen jährlich deutlich mehr Bewerbungen aus ganz Europa, als wir Plätze vergeben können. Wir sind mittlerweile auf Augenhöhe mit den medizinischen Fakultäten der staatlichen Hochschulen in Deutschland und freuen uns, einen wichtigen Beitrag zur hiesigen Medizinerausbildung zu leisten. Unseren Jubiläumsjahrgang können wir daher mit gutem Gefühl in seine berufliche Zukunft entlassen.“

Türen aller Kliniken stehen offen

Den traditionellen Rahmen für den würdevollen Studienabschluss bietet erneut eine Feierstunde in Berlin, die traditionell auf Einladung des Ungarischen Botschafters, Dr. Péter Györkös, des Rektors der Semmelweis Universität, Prof. Dr. Béla Merkely, sowie des Repräsentanten des Rektors der Semmelweis Universität am ACH und des Dekans der dortigen Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. med. Karl J. Oldhafer, stattfindet. Im Rahmen einer außerordentlichen Senatssitzung erhalten die Absolvent*innen aus den Händen der ungarischen Hochschulleitung ihre Diplome. Mit dem so erworbenen ungarischen „dr. med.“ stehen ihnen die Türen der Asklepios Kliniken in Deutschland offen – und ebenso die von Kliniken anderer Träger in Deutschland und auch in Europa, einschließlich der Universitätskliniken. Neben den idealen Lernbedingungen am Campus, zu denen auch besonders die unmittelbaren und intensiven Kontakte zu zahlreichen Chef- und Oberärzt*innen von Tag eins an gehören, zahlt sich hierbei aus, was die Studierenden am ACH in den Worten von Dr. Jermann vor allem schätzen: „Erstens die intensive praktische Ausbildung vorrangig in den sieben Hamburger Asklepios Kliniken, die in kleinen Gruppen von fünf bis sechs Studierenden und im direkten Kontakt mit Patient*innen erfolgt. Zweitens die zahlreichen Möglichkeiten und Förderungen, früh Erfahrungen in der Forschung zu sammeln und wisenschaftlich zu arbeiten. Drittens die sehr gute digitale Ausstattung unseres Campus, der im letzten Frühjahr buchstäblich über Nacht Corona-bedingt auf Online-Unterricht und Home-Office umstellen und – natürlich auch dank eines unglaublichen Einsatzes unserer Mitarbeiter*innen der Lehrkoordination und der IT, aber auch vieler Dozent*innen – die nahtlose Fortsetzung des regulären Unterrichts gewährleisten konnte.“ Im November 2020 hat die AMS die Zertifizierung nach ISO 9001 mit Auszeichnung erhalten – eine Bestätigung des hochwertigen Qualitätsmanagements am ACH.

Eine gute Ausbildung hat ihren Preis. Da die gemeinnützige AMS keine staatliche Förderung erhält, wird das Studium über Gebühren finanziert. Um diese aufzubringen, bietet die Einrichtung allerdings verschiedene Finanzierungsmodelle an, von Studienkrediten über Leistungsstipendien bis zum sogenannten Umgekehrten Generationenvertrag, der eine spätere Rückzahlung abhängig von der Einkommenssituation ermöglicht.

Web: www.asklepios.com/ach

Minenjagdboote der Frankenthal Klasse werden auf neuesten Stand gebracht

Koblenz (ots) Am 09.07.2021 hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) mit der Firma Atlas Elektronik einen Vertrag mit einem Auftragsvolumen von 44 Millionen Euro über die Beschaffung weiterer Führungs- und Waffeneinsatzsysteme für die Minenjagdboote geschlossen.

Die M1069 HOMBURG ist eines der Minenjagdboote, die mit dem neuen IMCMS ausgestattet werden.

Die Minenjagdboote DILLINGEN, HOMBURG, SULZBACH-ROSENBERG, FULDA und WEILHEIM der Frankenthal Klasse (MJ332) werden in den Jahren 2022 bis 2025 mit der modernsten Version des Führungs- und Waffeneinsatzsystem IMCMS (Integrated Mine Countermeasures System) ausgerüstet.

„Mit der Umrüstung weiterer fünf Boote auf das IMCMS der neuesten Generation machen wir den nächsten Schritt in Richtung Vereinheitlichung der Technologie zur Seeminenbekämpfung auf den Minenjagdbooten sowie zur querschnittlichen Nutzung der Ausbildungs- und Prüfanlage IMCMS.“, so der zuständige Projektleiter im BAAINBw.

Bei der Minenjagd befährt das Minenjagdboot auf errechneten Bahnen das Minenfeld und detektiert dabei verdächtige Objekte. Entspricht die Detektion gewissen Vorgaben, kommt die Minenvernichtungsdrohne Seefuchs zur Klassifizierung bzw. zur Bekämpfung zum Einsatz. In bestimmten Situationen werden auch die eingeschifften Minentaucher eingesetzt.

Als unabdingbare Voraussetzung für den sicheren Betrieb im Einsatz, bei Übungen und in der Ausbildung entspricht das neue IMCMS mit allen Hard- und Softwarekomponenten den Anforderungen an die Informationssicherheit.

Web: bundeswehr.org

POL-NOM: Brand in einem Abstellraum einer DG-Wohnung in Sohlingen

Uslar (ots) Uslar (eng.) Am Freitag, 16.07.2021, gegen 17.15 Uhr rücken Feuerwehr und Polizei zu einem Brand in einer Dachgeschosswohnung in den Knobbenweg, im Uslarer Ortsteil Sohlingen aus.

Feuerwehreinsatz vor Ort. (Foto: Polizei)

In einem Abstellraum der Wohnung konnte ein ausgebrochenes Feuer durch die Bewohner rechtzeitig bemerkt werden. Mittels eines Feuerlöschers wurde das Feuer erfolgreich bis zum Eintreffen der Feuerwehr eingedämmt. Bei den anschließenden Löscharbeiter der Feuerwehr kam auch eine Drehleiter zum Einsatz. Nach ersten Ermittlungen durch Beamte der spezialisierten Tatortaufnahme aus Northeim, könnte es sich um einen technischen Defekt gehandelt haben. Zur Schadenshöhe kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Angabe gemacht werden. Der unmittelbare Brandort wurde beschlagnahmt.

http://www.pd-goe.polizei-nds.de/dienststellen/pi_northeim/