Harzer Rotes Höhenvieh ab Montag wieder auf dem Brocken

Rinder des Brockenbauern Thielecke zur Biotoppflege auf dem Brocken

Auch in diesem Jahr wird der Versuch zur Biotoppflege auf der Brockenkuppe mit dem Harzer Roten Höhenvieh fortgesetzt. Ziel ist es nach wie vor, den Bestand seltener Pflanzenarten der Brockenkuppe wie der Brockenanemone zu erhöhen, so Dr. Gunter Karste, der im Nationalpark Harz für das Projekt zuständig ist.

In den vergangenen zwei Jahren zeigte sich bereits, dass die Rinder nicht nur das Gras fressen, sondern auch die Grasnarbe durchtreten. Das ist für den Biotopschutz vorteilhaft, denn so entstehen relativ schnell grasfreie Standorte, die mit Brockenanemonen und Besenheide bepflanzt werden können. Dennoch wird auch in Zukunft die auf den nicht beweideten Flächen gebildete Biomasse auf dem Brocken durch den Landschaftspflegeverband Harz gemäht und abgefahren. Auf diese Art und Weise werden die konkurrenzstarken Gräser geschwächt und damit entsteht Raum, um die bedrohten Arten des Brockenplateaus vor dem Aussterben zu bewahren.

Weidebeginn wird der 30. August 2021 sein, gemäht wird Mitte September.

Web: https://www.nationalpark-harz.de

Große Analyse: So viel kostet ein Restaurantbesuch in Deutschlands Städten

Speisekartenweb.de wertet über 40.000 aktuelle Speisekarten aus
Wuppertal am günstigsten, in München am teuersten

München (ots) In Wuppertal gibt es die günstigsten Restaurants in Deutschland, gefolgt von Dortmund, Krefeld und Kassel.

Hotspots der Kaviar-Restaurants in Deutschland

Das ergab die große Analyse vom Online-Portal Speisekartenweb.de, das die Preise von über 5.000.000 Gerichten in ca. 40.000 Restaurants analysiert hat. Am teuersten sind hingegen die Städte München, Stuttgart und Karlsruhe. Die Preise in Wuppertal und München liegen dabei im Durchschnitt um 2EUR auseinander. Die Ergebnisse im Detail:

Pizza: Wer in Deutschland günstig Pizza essen möchte, muss nach Nordrhein-Westfalen. Tatsächlich belegen die Städte im einwohnerreichsten Bundesland Platz 1 bis 10 der günstigsten Pizza-Städte in Deutschland. Angeführt von den Ruhgebiet-Städten Herne (5.58EUR), Gelsenkirchen (5.74EUR) und Hamm (6.08EUR) setzt sich die Liste über Krefeld (Platz 4, 6.15EUR) bis Oberhausen (Platz 10, 6.69EUR) fort. Am anderen Ende des Rankings sticht der Süden hervor. So kann sich Stuttgart mit durchschnittlich 9.93EUR als teuerste Pizza-Stadt in Deutschland bezeichnen. Dahinter folgen Augsburg (9.84EUR) und München (9.60EUR). Der Norden folgt mit Lübeck (9.35EUR) und Hamburg (9.10EUR) auf Platz 4 und 6. Natürlich kommt es auch auf den Belag an. Wer günstig Pizza essen möchte, sollte am besten zu einer Pizza Cipolla greifen. Die Pizza, deren Belag hauptsächlich aus Zwiebeln besteht, ist durchschnittlich für nur 5.38EUR zu bekommen. Dahinter folgt mit der Pizza Margherita für durchschnittlich 5.82EUR ein wahrer Klassiker. Pizza Parma, mit dem namensgebenden Parmaschinken, ist mit durchschnittlich 9.43EUR am teuersten. Pizza Hauptstadt in Deutschland, gemessen an der Anzahl der Restaurants, ist Berlin, gefolgt von Hamburg und München. Und welche Pizza Sorte gibt es in Deutschland nun am häufigsten? Hier gewinnt ein Klassiker, die Pizza Margherita, gefolgt von der Pizza Hawaii und Pizza Salami.

Schnitzel: Wer kein großer Pizza Fan ist, der kann einen Ausflug nach Berlin unternehmen. Dort gibt es nämlich nicht nur das größte Angebot an Pizza, auch die meisten Schnitzel-Restaurants findet man hier, wenn auch nicht das günstigste. Dort rangiert Berlin nur im Mittelfeld. Spitzenreiter ist Wuppertal, hier bekommt man ein Schnitzelgericht für durchschnittlich 7.73EUR. Auf Wuppertal folgen Dortmund mit 8.12EUR und Gelsenkirchen mit 8.34EUR. Ähnlich wie schon bei der Pizza dominiert Nordrhein-Westfalen das Feld auch hier. Am meisten verbreitet ist das klassische Wiener Schnitzel mit durchschnittlich 10.43EUR. Etwas günstiger, für durchschnittlich 8.50EUR, gibt es das Schnitzel Wiener Art, das im Gegensatz zum Original mit Schweinefleisch zubereitet wird. Auch das Jägerschnitzel erfreut sich nach wie vor größer Beliebtheit, insbesondere in Köln, der nach Anzahl der Restaurants deutschen Jägerschnitzel Hochburg.

Döner: Die Anzahl der Imbisse in Deutschland wächst laut Statista kontinuierlich weiter, auf zuletzt über 37.000 Stück in Deutschland. Grund genug einen Blick auf den Döner zu werfen. Den bekommt man in Deutschland für durchschnittlich 6.55EUR, allerdings wieder mit starken regionalen Unterschieden. Während der Döner mit 5.77EUR in Dortmund am günstigsten ist, muss man in München durchschnittlich ganze 7.81 ausgeben.

Kaviar: Wenn es einmal etwas exklusiver sein soll, lohnt sich ein Blick auf die Kaviar-Hotspots (Bild) in Deutschland. Am einfachsten ein passendes Restaurant zu finden, ist es in München, gefolgt von Berlin und Hamburg. Auch am nördlichsten Punkt Deutschlands, auf Sylt, gibt es die edlen Fischeier auf den Speisekarten. Im Osten von Deutschland bildet neben Berlin auch Halle an der Saale eine Anlaufstelle für Liebhaber.

Online-Portal Speisekartenweb.de

Von Magdeburg bis München – Wohneigentum in Zahlen

Berlin (ots) LBS-Broschüre „Markt für Wohnimmobilien 2021“ neu erschienen – Analysen zu Teilmärkten und Einflussfaktoren – Aktuelle Einschätzung zu Corona-Auswirkungen

Immobilienvermittler von LBS und Sparkassen erwarten für 2021 einen kräftigen Anstieg der Wohnimmobilienpreise in Deutschland – Umland ist nach Pandemieerfahrung besonders beliebt und laut LBS-Immobilienpreisspiegel oft noch günstig

265.000 Euro in Magdeburg, 1,7 Millionen Euro in München – so weit liegen die Preise für typische freistehende Einfamilienhäuser in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt und jener von Bayern auseinander. Das ist nur eines der Ergebnisse der Frühjahrsbefragung von Immobilienvermittlern der Landesbausparkassen und Sparkassen. Wie zu Beginn eines jeden Jahres gaben die Marktbeobachter auch in diesem Jahr Auskunft über die Preissituation vor Ort und ihre Erwartungen zur Entwicklung des Marktes in den kommenden Monaten. Entstanden ist so ein Preisspiegel für mehr als 1.000 Städte, der Immobilieninteressenten eine Orientierung liefert, mit welchen Preisen sie gerade rechnen müssen – und welche gerechtfertigt sind. Der Blick in die Zukunft verspricht noch keine Entspannung: Die Experten gehen fast überall in Deutschland von einer ungebrochenen Nachfrage, einer kaum gebesserten Angebotssituation und weiter steigenden Preisen aus. Sie beobachten aber auch, dass die Pandemie- und Lockdown-Erfahrungen die Wohnwünsche verändert haben: Die Vororte der Städte und der ländliche Raum im erweiterten Einzugsgebiet könnten künftig als Wohnstandorte stärker gefragt sein – auch damit sich die Menschen wichtiger gewordene Wohnansprüche wie einen Garten und eine größere Zimmerzahl erfüllen können.

Wie in jedem Jahr liefert die LBS-Broschüre „Markt für Wohnimmobilien“ neben den Markteinschätzungen in kompakter Form die wichtigsten Kennziffern rund um den Wohnungsmarkt – zusammengestellt aus der amtlichen Statistik und interessanten Studien. Zu entdecken sind erfreuliche wie weniger erfreuliche Entwicklungen unter anderem in den Themenfeldern Bautätigkeit, Baufinanzierung, Rahmenbedingungen, Eigentumsbildung und Klimaschutz. Auf der Habenseite steht sicherlich der Neubau: Die Baugenehmigungen haben ihr hohes Niveau der vergangenen Jahre gehalten (2020: 368.000) und die Zahl der fertiggestellten Wohnungen übertrifft erstmals seit langer Zeit wieder die Marke von 300.000. Zugleich wird aber auch der Rückstau an genehmigten, aber noch nicht gebauten Ein-und Mehrfamilienhäusern immer größer: Fast 780.000 unvollendete Wohneinheiten harren mittlerweile der Schlüsselübergabe.

Ebenfalls in die Kategorie „unerfreulich“ fallen die weiter gestiegenen Baukosten (seit 2015 um 16,4 Prozent), die erstmals seit der Wiedervereinigung leicht sinkende Wohneigentumsquote und das schrumpfende Potenzial an Ersterwerbern einer Wohnimmobilie. Letzteres resultiert vor allem daraus, dass das angesparte Eigenkapital vieler Mieter nicht mit den steigenden Immobilienpreisen Schritt gehalten hat. Erfreulich ist dagegen das Engagement der Wohneigentümer für die Energiewende im Eigenheim. Zugleich wird aber auch ersichtlich: Der Weg zum klimaneutralen Gebäudebestand ist immer noch weit.

Die Broschüre:

Markt für Wohnimmobilien 2021, herausgegeben von der Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen im Deutschen Sparkassen- und Giroverband, kann kostenlos bestellt werden bei:

LBS-Versandservice
Stichwort: „Immobilienmarkt 2021“
Werner-von-Siemens-Straße 13
53340 Meckenheim

Die Bezugsadresse im Internet, wo die Broschüre auch zum Download zur Verfügung steht, lautet: