Arbeitgeberverband HessenChemie erhält MediaVAward

Talentsharing-Plattform Ausbildungsradar mit Sonderpreis prämiert

Wiesbaden (ots) Auf der Preisverleihung des MediaVAwards in Köln ist die Talentsharing-Plattform „Ausbildungsradar“ des Arbeitgeberverbands HessenChemie mit dem Sonderpreis für „Herausragende Kreativität im Bereich Recruiting“ ausgezeichnet worden. Das Tool wurde gemeinsam mit Vertretern aus Mitgliedsunternehmen und dem Fuldaer Start-up stafftastic GmbH entwickelt.

v.l.: Jürgen Funk – HessenChemie; Malte Bürger, Hendrik Heil, Jan Herold Müller – stafftastic GmbH

„Mit dem Ausbildungsradar haben wir eine innovative Idee aus der Mitgliedschaft für unsere Mitgliedsunternehmen umgesetzt, die das Problem des Fachkräftemangels in der chemisch-pharmazeutischen Industrie angeht“, so Jürgen Funk, der für Ausbildungsthemen zuständige Geschäftsführer von HessenChemie. „Es freut uns, dass die Jury das Potenzial der Talentsharing-Plattform erkannt und mit der Auszeichnung gewürdigt hat.“

Mit der Talentsharing-Plattform Ausbildungsradar können Mitgliedsunternehmen des Arbeitgeberverbandes talentierte Bewerber, denen sie trotz Eignung aus Kapazitätsgründen keinen Ausbildungsplatz anbieten können, an andere Unternehmen im Verbandsnetzwerk weiterempfehlen. Die Bewerber haben dadurch die Chance, doch noch einen Ausbildungsplatz in ihrem Wunschberuf zu finden. Beim Ausbildungsradar gilt das Motto: „Empfehlen ist besser als absagen“, erläutert Funk die Funktionsweise der Plattform.

Der MediaVAward ist ein Wettbewerb für Verbände, der jährlich durch den Verbändereport, ein Fachmagazin für Verbandsführungskräfte, durchgeführt wird und in dreizehn Kategorien herausragende Kommunikationsprojekte, Druckstücke, Onlineauftritte und Nachwuchskräftekampagnen auszeichnet. HessenChemie hatte sich mit der Talentsharing-Plattform Ausbildungsradar gemeinsam mit einer TikTok-Kampagne zum Ausbildungsmarketing des Bundesarbeitgeberverbands Chemie und einer Kampagne zum Ausbildungsberuf als Immobilienkaufmann/-frau des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen aus einer Vielzahl an Einreichungen für die TOP Drei in der Kategorie „Beste Nachwuchsinitiative“ qualifiziert. Das Projekt wurde auf der Preisverleihung mit dem Sonderpreis für „Herausragende Kreativität im Bereich Recruiting“ jedoch besonders gewürdigt.

„Der Sonderpreis ist eine bedeutende Auszeichnung unserer geleisteten Arbeit. Er würdigt die innovative Idee des Ausbildungsradars und trägt dem Alleinstellungsmerkmal unserer Talentsharing-Plattform im Markt Rechnung“, so Funk.

Über HessenChemie

Im Arbeitgeberverband HessenChemie sind 310 Mitgliedsunternehmen mit 105.000 Beschäftigten der chemisch-pharmazeutischen und kunststoffverarbeitenden Industrie sowie einiger industrienaher Serviceunternehmen zusammengeschlossen. Derzeit befinden sich ca. 4.600 junge Menschen in Ausbildung. HessenChemie vertritt die tarif- und sozialpolitischen Interessen seiner Mitglieder gegenüber Gewerkschaft, Politik und Öffentlichkeit und unterstützt seine Mitglieder unter anderem durch die Kampagne Elementare Vielfalt und den Ausbildungsradar bei der Nachwuchskräftesicherung.

Weitere Informationen zum Ausbildungsradar sind unter www.ausbildungsradar.de/hessenchemie abrufbar.

Internet: www.hessenchemie.de

Hauptversammlung 2021: H&K AG präsentiert sich als verlässlicher Partner unserer Sicherheitskräfte

Oberndorf am Neckar (ots) Das Bild ging um die Welt. Es zeigte Angehörige des Kommandos Spezialkräfte (KSK) gemeinsam mit einer deutschen Familie, die von den Soldaten vor den Taliban an den Flughafen in Kabul gerettet werden konnte. Ausgerüstet waren die KSK-Mitglieder unter anderem mit der MP7 und dem G95k, beide von Heckler & Koch. Auch die in Kabul eingesetzten Fallschirmjäger der Bundeswehr, die U.S. Marines, die amerikanischen Heeressoldaten und die britischen Kräfte vertrauten bei der Evakuierungsmission auf Waffen aus Oberndorf.

Fa. Heckler&Koch, Obendorf

„Die Ereignisse in Kabul haben gezeigt, dass Heckler & Koch als Ausrüster der Sicherheitskräfte ein unverzichtbarer Baustein der Sicherheitsarchitektur Deutschlands und der NATO ist.“ Dies ist eine der Botschaften des Vorstandsvorsitzenden Dr.-Ing. Jens Bodo Koch auf der heutigen Hauptversammlung der H&K AG (virtuell). Eine weitere Botschaft lautet: „Heckler & Koch ist wieder ein krisenfestes, resilientes und erfolgreiches Unternehmen.“

Bestes Geschäftsjahr seit langem

Trotz Corona-bedingter schwieriger Umstände hat das Unternehmen 2020 das beste Geschäftsjahr seit langen erzielt und liegt auch in diesem Jahr voll auf Kurs. In Zahlen liest sich der Erfolg so: Der Umsatz 2020 stieg um rund 15 Prozent auf 275 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei 49,9 Millionen Euro und damit um gut 60 Prozent höher als im Vorjahr. Der Gewinn nach Steuern betrug 13,5 Millionen Euro. So geht es auch in diesem Jahr weiter. Im ersten Halbjahr 2021 konnte Heckler & Koch bei einem Umsatz in Höhe von 143,5 Millionen Euro – gut vier Millionen mehr als im Vergleichszeitraum 2020 – einen Gewinn nach Steuern in Höhe von 11,5 Millionen Euro erzielen. Im Vergleich zum Vorjahr (7,6 Mio. Euro) ist das eine Steigerung um 50 Prozent.

Die Aussichten sind gut, dass Heckler & Koch seinen Erfolgskurs in den kommenden Jahren verstetigen kann. Dafür gibt es sechs Gründe.

Sechs Gründe für nachhaltigen Erfolg

Erstens hat das Unternehmen seine Produktion umfangreich modernisiert und diesen Prozess weitgehend abgeschlossen. Zwischen Mitte 2019 und Mitte 2021 investierte Heckler & Koch 28 Millionen Euro in neue Maschinen und Infrastruktur.

Zweitens wird Heckler & Koch sein Dienstleistungsangebot ausbauen. Ein Beispiel hierfür sind Upgrade-Programme. Derzeit lassen die britischen Streitkräfte ihr Sturmgewehr SA80 von Heckler & Koch modernisieren. Auch bei der Bundeswehr sieht die Unternehmensführung in diesem Segment erhebliches Potenzial, etwa beim G36 für die Reserve.

Drittens hat der Vorstand den Sanierungstarifvertrag in Abstimmung mit den Tarifparteien im Juli nicht verlängert. Die unbezahlten Überstunden entfallen. Heckler & Koch ist wieder stark genug. „Wir sind den Mitarbeitern dankbar, dass sie sich mit großem Einsatz an der Sanierung des Unternehmens beteiligt haben“, sagt Finanzvorstand Dr. Björn Krönert. „Die Bilanz 2020 und des ersten Halbjahres 2021 zeigt, dass sich diese Kraftanstrengung gelohnt hat.“

Viertens stärkt Heckler & Koch seine Position als Innovationsführer. Auf der Hauptversammlung wird das Unternehmen zwei von fünf neuen Produkten vorstellen. Das HK437 ist ein schultergestütztes Gewehr im neuen Sonderkaliber .300BLK für polizeiliche und militärische Spezialkräfte sowie reguläre Polizeikräfte. Sie sollen damit bei Terror- und Amoklagen mit Kalaschnikow-Gewehren ausgerüsteten Gegnern wirksamer begegnen können. Zum anderen hat Heckler & Koch eine Taschenpistole („Concealed Carry Pistol“) auf den Markt gebracht, die besonders bei Spezialkräften von Militär und Polizei gefragt sind.

Fünftens verfügt Heckler & Koch über eine stabile Kundenbasis mit bester Bonität. Dabei handelt es sich um Behörden und Staaten aus NATO und EU, mit denen Verträge über lange Laufzeiten bestehen. So rüstet Heckler & Koch beispielsweise alle deutschen Länderpolizeien, die Bundespolizei, den Zoll und die Bundestagspolizei mit Waffen aus. Der Anteil der sogenannten Drittländer an den Kriegswaffen-Exporten lag im vergangenen Jahr bei 1,7 Prozent. Dabei handelte es sich um Kunden in den Ländern Südkorea, Indien und Indonesien.

Sechstens erfüllt Heckler & Koch als unverzichtbarer Teil der Sicherheitsarchitektur nicht nur eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe, sondern diese Sicherheitsarchitektur schafft überhaupt erst die Basis für nachhaltige Freiheit und Wohlstand. „Mit unserer Grüne-Länder-Strategie verfolgen wir dabei eine wertebasierte Absatzstrategie. Sicherheit ist die Mutter aller Nachhaltigkeit für die Volkswirtschaften unserer Erde“, so Finanzvorstand Krönert.

Bundeswehr wichtigster Partner und Kunde

Wichtigster Partner und Kunde ist und bleibt die Bundeswehr. Erst im Frühjahr konnte Heckler & Koch der erfolgreichen Zusammenarbeit ein weiteres Kapitel hinzufügen, als der seit 2013 bestehende Rahmenvertrag über die Lieferung des Maschinengewehrs MG5 erweitert wurde. Sofern die Bundeswehr die vereinbarte Anzahl an Waffen bis Ende 2026 abruft, handelt es sich um einen der größten Aufträge in der Geschichte des Unternehmens. „Dieser Abschluss zeigt, dass das MG5 eine Erfolgsgeschichte ist“, äußert Vorstandschef Koch.

Auch das neue Sturmgewehr der Bundeswehr soll von Heckler & Koch kommen. Das Unternehmen habe das technisch und wirtschaftlich beste Angebot abgegeben. Es sei daher beabsichtigt, Heckler & Koch den Auftrag zu erteilen. So lautete die Vorabinformation des Beschaffungsamtes (BAAINBw) vom 2. März 2021. Derzeit ist vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf noch eine zivilrechtliche Klage des unterlegenen Wettbewerbers gegen den Bund anhängig. Die Entscheidung der Bundeswehr ist für Jens Bodo Koch eine Bestätigung des neuen Kurses. „Wir sind ein verlässlicher Partner für unsere Sicherheitskräfte“, sagt er.

Web: heckler-koch-de.com