Pauline fährt für Deutschland nach Paris – 12-Jährige gewinnt in Live-Show bei KiKA den Junior ESC-Vorentscheid

Erfurt (ots) And the winner is Pauline – mit dem Song „IMAGINE US“ wird die 12-Jährige Deutschland beim Junior Eurovision Song Contest im Dezember in Paris vertreten. Das hat das KiKA-Publikum heute Abend im Online-Voting auf kika.de während der Live-Casting-Show „Junior ESC – Wer fährt nach Paris?“ aus Erfurt entschieden. Neben Pauline aus Wolken bei Koblenz standen die 10-jährige Marta aus Bad Salzuflen und die 13-jährige Emilie aus Homburg im Finale.

Für die Gewinnerin beginnt nun eine spannende Reise bis zum Auftritt auf der großen, internationalen Bühne in Paris:

v.l.: Hannah, Gabriel Kelly, Emilie, Gewinnerin Pauline, Marta, Selina Mour, Susan © KiKA/Jacqueline Kupey

Pauline: „Es ist für mich eine total große Ehre, Deutschland in Paris vertreten zu dürfen. Das ist sicher eine tolle Erfahrung und es ist schon lange mein Traum, einmal auf einer so großen Bühne zu singen.“

Das „KiKA LIVE“-Moderationsduo Jessica Schöne und Ben Blümel führte durch die Live-Show. Musiker Gabriel Kelly sorgte mit dem aktuellen Song „Was macht der Kelly da?“ für Stimmung und Sängerin Selina Mour performte „FLY SOLO“ – gemeinsam mit Hannah aus dem „TanzAlarm“ (KiKA) waren sie Teil der beratenden Fachjury vor Ort.

Der 19. Junior Eurovision Song Contest findet am Sonntag, dem 19. Dezember 2021, in der La Seine Musicale statt – einer spektakulären Konzerthalle auf der Seguin-Insel in der Seine. Ausrichter ist France Télévisions, in Zusammenarbeit mit der Europäischen Rundfunkunion (EBU). Gemeinsam mit dem NDR verantwortet KiKA die deutsche Beteiligung. KiKA zeigt den Junior ESC live ab 17:00 Uhr.

2021 nimmt Deutschland zum zweiten Mal am Junior ESC teil. Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs ist „Imagine“ („Stell dir vor“). Neben Deutschland sind folgende Länder dabei: Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Bulgarien, Frankreich, Georgien, Irland, Italien, Kasachstan, Malta, Niederlande, Nordmazedonien, Polen, Portugal, Russland, Serbien, Spanien und die Ukraine.

KiKA ist aktuell den 14. Monat in Folge mit einem durchschnittlichen Marktanteil von 17,3 %* in seiner Sendezeit Marktführer bei den Drei- bis 13-Jährigen und generierte auf den digitalen Plattformen 7,6 Millionen ** Visits im Monat August.

Weitere Informationen gibt es auf kika.de, eurovision.de und im KiKA-Kommunikationsportal unter kommunikation.kika.de.

„Neurodermitis. Familiensache – lasst uns darüber reden!“: 4. Internationaler Neurodermitis Tag steht im Zeichen der Familie

Frankfurt (ots) Am 14. September geht der Internationale Neurodermitis Tag (INT) in die vierte Runde. Obwohl Neurodermitis die häufigste entzündliche Hauterkrankung darstellt[1], ist vergleichsweise wenig über die meist weitreichenden Folgen der Erkrankung bekannt.

Wenn ein Familienmitglied von Neurodermitis betroffen ist, wird das gesamte Familienleben auf den Kopf gestellt. Der diesjährige Internationale Neurodermitis Tag steht deshalb ganz im Zeichen der Familie.

Wenn ein Familienmitglied betroffen ist, wird das gesamte Familienleben auf den Kopf gestellt. Der diesjährige Aktionstag steht deshalb ganz im Zeichen der Familie. Mit dem Instagram Live-Talk „Neurodermitis. Familiensache – lasst uns darüber reden!“ wendet sich Sanofi Genzyme bereits einen Tag vor dem offiziellen INT direkt an Betroffene und Interessierte. Ziel ist es, die familiäre Dimension der Hauterkrankung in den Fokus zu rücken und Antworten auf die wichtigsten Fragen zu geben.

Etwa jedes 4. Baby oder Kleinkind, rund jeder 12. Jugendliche und etwa jeder 25. Erwachsene ist in Deutschland von Neurodermitis betroffen.[2] Von der Erkrankung gehört, hat fast jeder schon einmal, was es aber tatsächlich bedeutet, davon betroffen zu sein, wissen nur die wenigsten – höchste Zeit, darüber zu reden! Gelegenheit dazu bietet der Instagram Live-Talk von Sanofi Genzyme am 13. September über den Instagram-Kanal @leben_mit_neurodermitis.info. Bereits im Vorfeld können Betroffene und Interessierte hier ihre Fragen rund um die Herausforderungen des Familienlebens mit Neurodermitis loswerden oder am Tag der Veranstaltung live mit den Experten diskutieren. Einblick gibt ein interdisziplinäres Team – bestehend aus Anja, einer betroffenen Bloggerin, und ihrem Partner, sowie dem Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten Dr. Christian Lüdke und dem Dermatologen und Präsidenten des Berufsverbands der Deutschen Dermatologen (BVDD) Dr. Ralph von Kiedrowski.

Was steckt hinter der Erkrankung?

Wer an Neurodermitis leidet, den begleitet die chronische Hauterkrankung ein Leben lang. Äußerlich zeigt sich Neurodermitis durch typische Hautveränderungen wie Hautrötungen, verkrustete und/oder nässende Ekzeme sowie einen quälenden, teils unerträglichen Juckreiz[3], der von vielen Betroffenen als das belastendste Symptom beschrieben wird.[4] Charakteristisch sind wiederkehrende Krankheitsschübe unterschiedlicher Dauer und Intensität, die durch bestimmte Triggerfaktoren ausgelöst werden. Unter der Haut brodelt die sogenannte Typ-2-Entzündung, eine fehlregulierte Antwort des Immunsystems auf eigentlich harmlose Stoffe wie z.B. Blütenpollen, die im gesamten Körper vorhanden sein kann, auch wenn keine körperlichen Symptome sichtbar sind.[5-8]

Der ganz normale Wahnsinn: Familienleben mit Neurodermitis

Wenn ein Familienmitglied an Neurodermitis erkrankt, hat dies nicht nur Einfluss auf die Patient*innen selbst, sondern häufig auf die gesamte Familie sowie das direkte soziale Umfeld. Zu den regulären familiären Pflichten gesellt sich eine ganze Flut an zusätzlichen Herausforderungen: bei alltäglichen Aufgaben wie Anziehen mit schmerzender und spannender Haut, bei der zeitaufwändigen Hautpflege sowie der Organisation des sozialen Lebens der Familie zwischen den Krankheitsschüben. Auch nachts macht die Neurodermitis keine Pause: Juckreiz und Kratzattacken rauben nicht nur den Betroffenen selbst, sondern auch ihren Familienmitgliedern[9-10] den Schlaf. Betroffene sind zudem häufig abhängiger von ihrer Familie, was sowohl körperlich als auch emotional anstrengend für die Angehörigen sein kann.[11] Darüber hinaus zeigt sich der Einfluss der Hauterkrankung auch finanziell in Form von Ausgaben für Medikamente und Pflegeprodukte, spezielle Kleidung oder alternative Behandlungsoptionen. Insbesondere wenn noch Allergien hinzukommen, schlägt sich das finanziell im Hinblick auf einen veränderten Lebensstil, z.B. bei der Ernährung und speziellen Waschmitteln nieder.[12-13] All das bleibt nicht folgenlos: Familienmitglieder von Betroffenen leiden zeitweise häufig an Schlaflosigkeit und psychischem Stress.[14-15] Bei Kindern mit Neurodermitis kann das sogar dazu führen, dass sie aufgrund ihrer Symptome ein höheres Risiko haben, eine Lernstörung zu entwickeln. Das kann auch das Schulleben der Betroffenen stark beeinträchtigen.[16]

Familien benötigen mehr Unterstützung

Familien, in denen ein Mitglied an Neurodermitis erkrankt ist, sehen die tägliche Herausforderung, alles unter einen Hut zu bringen: Die medizinische Versorgung und organisatorische wie auch emotionale Unterstützung des Betroffenen werden schnell zur Mammutaufgabe mit weitreichenden emotionalen Belastungen. Deutlich wird dabei vor allem eines: Familien mit Neurodermitis-Betroffenen brauchen mehr Unterstützung und Aufmerksamkeit. Mit dem Instagram Live-Talk anlässlich des diesjährigen INT möchte Sanofi Genzyme die familiäre Dimension der Hauterkrankung in den Fokus rücken und Antworten auf die wichtigsten Fragen von Betroffenen und Interessierten geben. Weitere Informationen, Erfahrungsberichte sowie hilfreiche Tipps für den Familienalltag mit Neurodermitis stehen auch auf der Patientenwebsite www.leben-mit-neurodermitis.info sowie auf dem Instagram-Kanal @leben_mit_neurodermitis.info zur Verfügung.

Einheitsbotschafter Hamburg – Ulf Lunge: „All das hätte ich mir 1989 nicht träumen lassen“

Der Tag der Deutschen Einheit 2021 ist anders: Zum ersten Mal vertreten neben der Bürgerdelegation auch je zwei Einheitsbotschafter ihr Bundesland.

Den Tag der Deutschen Einheit feiern wir in diesem Jahr in Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt. Für Hamburg ist als Einheitsbotschafter Ulf Lunge dabei.

Einheitsbotschafter Hamburg Ulf Lunge.

Er hat Geschäfte für Laufschuhe, produziert selbst welche in Mecklenburg-Vorpommern – für ihn Teil einer großen Metropolregion, in der Grenzen längst keine Rolle mehr spielen.

Eine berufliche Freundschaft verbindet Ulf mit Marathonlegende Waldemar Cierpinski, der einen Laufladen in Halle hat. Bei seinem Besuch haben sich beide sicher viel zu erzählen.

Ulf Lunge (61) ist in Hamburg geboren und aufgewachsen. Abitur in Hamburg, BWL-Studium in Hamburg. Als Kaufmann machte sich Ulf Lunge mit einem Sportschuhgeschäft selbstständig. Inzwischen ist daraus eine erfolgreiche Kette mit Filialen in Hamburg und Berlin geworden. Zum Unternehmen gehört auch eine Laufschuh-Manufaktur in Mecklenburg-Vorpommern. Hier fand er motivierte Fachkräfte und jede Menge Unterstützung für sein Vorhaben. Seiner Meinung nach spielen alte Grenzen keine Rolle mehr.

Hamburg hat eine lange, reiche Geschichte von Handel und Wandel. Mich hat schon immer dieser Kaufmannsgeist fasziniert, der unsichtbar – und sichtbar – hier zu Hause ist. Das Weltoffene, der Blick nach außen, die Gabe, Netzwerke zu knüpfen.

Wir hatten, als echte Hamburger, schon lange nach einer Möglichkeit gesucht, selbst hochwertige Laufschuhe zu produzieren. In Mecklenburg-Vorpommern konnten wir das endlich umsetzen. Im Dorf Düssin fanden wir 2005 das passende Gelände, motivierte Fachkräfte und jede Menge Unterstützung durch die Behörden für unser Vorhaben. Inzwischen haben wir 30 Mitarbeiter aus der Region.

All das hätte ich mir 1989 nicht träumen lassen. Ich bin noch am 9. November mit Freunden zur Grenze gefahren, wir haben auf die Trabi-Dächer geklopft und quasi jeden einzeln begrüßt. Das war so eine Euphorie, eine echte Aufbruchstimmung.

Auch als Kaufmann war die Maueröffnung für mich ein Glücksfall, wie man heute sehen kann. Und: Von Hamburg zu unserer Manufaktur nach Düssin brauche ich gerade mal 50 Minuten. Dieser Teil von Mecklenburg gehört quasi zur Metropolregion Hamburg. Alte Grenzen spielen zum Glück längst keine Rolle mehr.

Wo die Einheit noch Potenzial hat? Zu viele Gesetze, undurchdringliche Bauvorschriften, Behördenwirrwarr. Klar, wir haben 16 verschiedene Bundesländer. Aber kann man das Ganze nicht trotzdem einfacher und überschaubarer gestalten?

Web: https://www.tag-der-deutschen-einheit.de

Von der Warnow an die Förde – Kieler Flottille bekommt neuen Chef

Kiel (ots) Am Mittwoch, den 15. September 2021 um 13.30 Uhr, wird Flottillenadmiral Christian Bock (52) das Kommando über die Einsatzflottille 1 (EF 1) an Flottillenadmiral Henning Faltin (54) übergeben. Flottillenadmiral Bock ist seit April 2018 Kommandeur der Flottille und Direktor des Kompetenzzentrums für Operationen in küstennahen Gewässern (COE CSW). Der Abteilungsleiter Einsatz im Marinekommando, Konteradmiral Jürgen zur Mühlen (61), wird das Zeremoniell leiten.

Portrait des Kdr der Einsatzflotille I in Kiel Flotillenadmiral Christian Bock, er übernimmt das Kommando am 19.04.2018

„Die zurückliegenden dreieinhalb Jahre haben unseren einzigartigen Großverband mit seinem Mix an Menschen, Expertisen und Waffensystemen in allen nur denkbaren Facetten gefordert. Jeden Tag waren wir präsent in den Einsatzgebieten der Bundeswehr, auf und unter Wasser, von der Ostsee bis ins Mittelmeer, an Land, von Norwegen über Afghanistan bis in den Niger. Die Pandemie forderte uns zusätzlich in Quarantänen, monatelangen Abwesenheiten ohne Landgang, in den Impfzentren und bei der Nachverfolgung. Für das immense Engagement und die Professionalität will ich mich bei allen Frauen und Männern der EF1 bedanken – „BRAVO ZULU“!“

Die Einsatzflottille 1 nach außen hin als Teil der Gesellschaft darzustellen und aktiv in die Stadt Kiel einzubinden war dem im Umland lebenden Flaggoffizier immer wichtig. So auch das außergewöhnliche Potenzial für Ideen und Innovationen zu heben und die vielen Talente in der EF 1 zu fördern. Flottillenadmiral Bock wechselt an die Führungsakademie der Bundeswehr nach Hamburg und wird dort den Dienstposten des Direktor Ausbildung übernehmen.

Sein Nachfolger Flottillenadmiral Faltin wechselt aus dem Marinekommando in Rostock nach Kiel. „Vor uns liegt eine spannende Zeit, in der sich die Fähigkeiten der Einsatzflottille 1 absehbar weiter verbessern werden“, blickt er auf seine Zeit als Kommandeur der Einsatzflottille 1 voraus. „In allen Verbänden, Stützpunkten und Einheiten sind derzeit viele Änderungen und Neuerungen im Zulauf, was den Männern und Frauen in allen Verbänden weiterhin viel abverlangen wird. Doch was kann man sich mehr wünschen als gemeinsam etwas zum Besseren zu ändern und neue Dinge auszuprobieren und zu integrieren. Ich freue mich auf meine Aufgabe als Kommandeur, auf die Stadt Kiel und auf die Frauen und Männer der Einsatzflottille 1, um mit diesen die nächsten Jahre zu gestalten.“

Hintergrundinformationen

In der Einsatzflottille 1 dienen 5.000 Soldaten und Mitarbeiter. Vier seefahrende Geschwader, zwei landgestützte Verbände und drei Marinestützpunktkommandos gehören zu der Flottille. In Kiel liegen der Flottillenstab, das 3. Minensuchgeschwader und das Unterstützungsgeschwader. Eckernförde beheimatet das 1. Ubootgeschwader, das Kommando Spezialkräfte der Marine und das Seebataillon. In Rostock-Warnemünde haben die Einheiten des 1. Korvettengeschwaders ihren Heimathafen.

Die Einsatzflottille 1 ist auf die Seekriegsführung in Randmeeren und Küstengewässern ausgerichtet und vereint viele Spezialisierungen – von der Landzielbekämpfung, dem Seemineneinsatz und der -abwehr, über die bewaffnete Kontrolle von Schiffen und dem Schutz von Kriegs- und Handelsschiffen bis zur Ubootjagd, der Unterstützung von Evakuierungsoperationen und dem Einsatz von Spezialkräften. Die Einheiten sind an vielen Auslandseinsätzen beteiligt. Das gilt nicht nur für die maritim geprägten Einsätze wie UNIFIL im Libanon oder die Operation EUNAVFOR MED „Irini“ im Zentralen Mittelmeer. Für die Einsätze auf dem Balkan, in Mali oder der Westsahara stellt die Flottille regelmäßig Spezialisten ab. Außerdem nehmen die Einheiten regelmäßig an Einsätzen oder Übungen der NATO-Eingreifkräfte teil und sind bei nationalen und internationalen Manövern zu finden.

Das Centre of Excellence for Operations in Confined and Shallow Waters (Kompetenzzentrum für Operationen in Randmeeren) ist eine Ideenschmiede der NATO. Es entwickelt neue operative Ansätze, passt bestehende Konzepte an und gibt im Verbund mit Forschung, Entwicklung und Industrie Impulse für neue Technologien und Systeme. Das Zentrum hat sich mit der Konzeption und Ausrichtung internationaler Konferenzen und Veranstaltungen zur maritimen Sicherheit auch im Rahmen der Münchener Sicherheitskonferenz herausragendes Ansehen erworben. Das COE CSW arbeitet mit dem Flottillenstab im selben Gebäude im Marinestützpunkt Kiel eng zusammen. Der Kommandeur der Einsatzflottille 1 ist zugleich Direktor des Kompetenzzentrums.

Web: bundeswehr.org