Wahl der Deutschen Weinkönigin: Wer schafft es ins Finale?

Bodenheim (ots) Für die Kandidatinnen der diesjährigen Wahl zur 73. Deutschen Weinkönigin wird es langsam spannend. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) mitteilt, stellen am Samstag, 18. September, die Bewerberinnen aus elf deutschen Weinbaugebieten im Rahmen der Vorentscheidung in Neustadt an der Weinstraße ihr Fachwissen unter Beweis.

Die elf Bewerberinnen für die Wahl der Deutschen Weinkönigin 2021

Die Kandidatinnen aus Franken und Sachsen nehmen aufgrund einer verlängerten Amtszeit bzw. aus persönlichen Gründen nicht an der Wahl teil.

Bei der Vorentscheidung gilt es für die jungen Fachfrauen, anspruchsvolle Fragen rund um die Weinbereitung, das Weinmarketing und zum Umgang mit Wein kompetent, verständlich und prägnant zu beantworten. Ein wichtiger Aspekt der Fachbefragung ist auch die Fähigkeit, Weinwissen in englischer Sprache zu vermitteln.

Der ebenso informative wie spannende Wettstreit wird am 18.09. ab 15.45 Uhr live über die Homepage des Deutschen Weininstituts (DWI) deutscheweine.de und auch via deutscheweinkoenigin.de sowie swrfernsehen.de/weinkoenigin übertragen.

Jury-Entscheidung per Online-Abstimmung

In diesem Jahr kann wegen der Corona-Pandemie nur eine begrenzte Anzahl an Fans die Kandidatinnen im Neustadter Saalbau enthusiastisch unterstützen.

Ebenfalls coronabedingt wird die rund 70-köpfige Fachjury aus Vertretern der Weinwirtschaft, Politik, Lehre und Forschung sowie der Medien nicht vor Ort sein und die Veranstaltung vor dem Bildschirm mitverfolgen. Die Entscheidung, wer die sechs Finalistinnen sein werden, die am Freitag, den24. September die Chance haben, zur Deutschen Weinkönigin gewählt zu werden, treffen die Juroren gegen 18 Uhr erstmals im Rahmen einer Onlineabstimmung.

Auf der Homepage der Deutschen Weinkönigin www.deutscheweinkoenigin.de stellt das DWI alle Kandidatinnen im Portrait vor. Dort gibt es zudem umfangreiche Hintergrundinformationen rund um das Amt sowie zu den amtierenden Botschafterinnen für den deutschen Wein.

Die elf Bewerberinnen für Wahl der 73. Deutschen Weinkönigin im Überblick:

Alle relevanten Termine rund um die Wahl

VORENTSCHEID

18.9. LIVE Stream ab 15.45 Uhr bis 18.10 Uhr

19.9. TV-Sendung (SWR) ab 14.25 Uhr

FINALE

24.9. LIVE-Stream ab 19.30 Uhr inkl. Vorprogramm

24.9. SWR Fernsehen Liveübertragung ab 20.15 Uhr

Pressekontakt:

Deutsches Weininstitut
Ernst Büscher
Platz des Weines 2
55294 Bodenheim
Tel: 06135 9323-156
E-Mail:ernst.buescher@deutscheweine.de
www.deutscheweine.de

#Sauberwald: Outdoor-Sportler gegen Plastik

Bündnis aus Natursportverbänden ruft zum Aktionstag im Rahmen des World Cleanup Day am 18. September auf

Leipzig (ots) Draußen sein, den Duft des Waldes genießen, Hügel und Gipfel erklimmen, rasten auf einem Felsen in der Sonne, die Seele baumeln lassen und einfach mal Abschalten vom Alltag – das ist es, was viele Outdoor-Begeisterte an die frische Luft lockt. Aktive Erholung in der Natur ist längst ein Megatrend. Meist zu Fuß oder mit dem Rad pilgern tausende Deutsche jedes Wochenende in Wälder, auf Berge, zu Seen oder in die benachbarte Grünanlage.

Aktion Sauberwald: Outdoorsportler räumen auf.

Wie unsere Ozeane und Straßen bleiben dabei leider auch Naturwege und -pfade nicht von Müll verschont. Die Auswirkungen sind gravierend: Es braucht etwa zehn Jahre bis ein Zigarettenstummel zersetzt wurde, circa 100 Jahre hat die Natur mit einem Saft-Päckchen oder To Go Becher zu kämpfen. Bei Plastiktüten und PET-Flaschen muss fast ein halbes Jahrtausend verstreichen bis der Abfall verschwunden ist. Selbst eine Bananenschale benötigt in europäischen Breitengraden drei Jahre bis zur Zersetzung. „So lange können und wollen wir nicht warten“, erklärt Nico Graaff, Geschäftsführer des Mountainbike Tourismusforums Deutschland, das gemeinsam mit dem Deutschen Alpenverein und der Deutschen Initiative Mountainbike die #Sauberwald-Initiative ins Leben gerufen hat.

Ab heute auf dem Putzplan: Naturwege

Die Initiative „#Sauberwald“ will das Bewusstsein für die Sensibilität heimischer Ökosysteme fördern.

Unter dem Titel #Sauberwald tragen Mountainbiker Müll aus dem Wald.

Besonders Menschen, die gern in der Natur unterwegs sind, hier joggen, wandern, Radfahren oder einfach nur spazieren gehen, wissen diese natürlichen Ruhe- und Erholungsräume meist sehr zu schätzen. Gleichzeitig ist klar, dass der Müll nur von Menschenhand auf Wege, an das Ufer oder das Gipfelkreuz kommen. Die Lösung ist denkbar einfach: „Wenn wir alle alles wieder mit nach Hause nehmen, was wir für unsere Ausflüge in die Natur mitbringen, bleiben unsere Wälder sauber und bezaubernd“, so Ingmar Hötschel von der Deutschen Initiative Mountainbike. „Den eigenen Müll mitzunehmen sollte am Berg selbstverständlich sein. Es darf aber auch darüber hinaus gehen: Die Natur dankt es allen, die auch den Abfall anderer vom Wegrand einsammeln – dazu wollen wir mit der Aktion #Sauberwald ermutigen.“ ergänzt Nico Gareis vom Deutschen Alpenverein.

Wasser, Müsliriegel, Müllbeutel

Mit dem Hashtag „#Sauberwald“ wollen die Natursportverbände darauf hinwirken, dass ein Behältnis für Müll bei jedem Ausflug dabei sein sollte. Müll sammeln könnte so selbstverständlich in den Abenteuertag eingebaut werden, wie Fotos mit dem Handy zu schießen. Den anstehenden Aktionstag am 18. September nehmen Bike- und Outdoor-Vereine, DAV-Sektionen und Tourismusverbände zum Anlass, alle Naturliebhaber zur Pflege ihrer Lieblingswege und -plätze aufzufordern. Ebenfalls sollen gezielt Familien und Kinder mit der Aktion angesprochen werden, um von klein auf Outdoor-Erlebnisse mit aktivem Naturschutz zu verbinden.

Mitmachen am World Cleanup Day

Mitmachen kann jede und jeder, indem er oder sie ihre „Müll-Beute“ fotografiert und unter dem Hashtag „#Sauberwald“ in den sozialen Medien teilt. Gruppen, Vereine und Organisationen sind aufgefordert ihre Aktionen auf der Sauberwald-Karte unter www.mtf.bike/sauberwald einzutragen, um Gleichgesinnte zu finden und die Sichtbarkeit des Engagements zu erhöhen.

Web: www.mountainbike-tourismusforum.de/sauberwald

Corona als Berufskrankheit – Wie Angestellte die Leistungen bekommen, die ihnen zustehen

Infizieren sich Angestellte bei der Arbeit mit Corona, kann dies als Berufskrankheit oder Arbeitsunfall gelten. Erkrankte haben dann Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung.

Doch je nach Beruf sind die Hürden hoch. Wie man seine Ansprüche am besten anmeldet, zeigt die neue Ausgabe der Zeitschrift Finanztest.

Corona als Berufskrankheit (C) DPWA.de

Wer sich bei der Arbeit mit Corona angesteckt hat, sollte die Infektion zunächst dem Arbeitgeber melden und darauf achten, dass dieser die Diagnose bei der zuständigen Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse angibt. Um bei eventuellen Langzeitfolgen abgesichert zu sein, sollten Erkrankte sich selbst bei milden Symptomen um die Anerkennung bei der gesetzlichen Unfallversicherung bemühen, erklärt Finanztest.

Einige Arbeitgeber wollen sich einen Ansteckungsfall im Unternehmen trotz Hygienekonzept nicht eingestehen, erklärt Karin Wüst, Leiterin der Berliner Beratungsstelle Berufskrankheiten. Weigert sich der Arbeitgeber den Fall zu melden, können Angestellte dies selbst tun, indem sie sich an Beratungsstellen, Gewerkschaften oder den Betriebsrat wenden. Was dabei zu beachten ist, zeigt die Zeitschrift Finanztest anhand von vier Punkten.

Bis Ende Juni 2021 hat die gesetzliche Unfallversicherung 117.000 Corona-Fälle als Berufskrankheit sowie 27.800 Fälle als Arbeitsunfall anerkannt. Covid-19 gilt aber nur in bestimmten Fällen als Berufskrankheit: Bei Berufen, bei denen ein deutlich erhöhtes Erkrankungsrisiko im Vergleich zur übrigen Bevölkerung besteht, z. B. im Gesundheitsdienst. Bei Lehrerinnen, Erziehern oder Kassiererinnen ist dies nicht der Fall. Sie können eine Corona-Infektion aber als Arbeitsunfall anerkennen lassen.

Alle weiteren Informationen zu Corona im Job erhalten Sie in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/job-corona.

Herbst-Pflanzaktionen im Nationalpark Harz

Unterstützung für die Rückkehr der Laubwälder im Harz

Jahrhundertelang hat der Mensch die Harzer Wälder genutzt und verändert. Deshalb ist der Nationalpark Harz noch ein Entwicklungsnationalpark.

Pflanzungen als Starthilfe – Unterstützung der Rückkehr der ursprünglich heimischen Laubwälder im Nationalpark Harz (Fotos: Danilo Hartung)

Das bedeutet, dass in einigen Bereichen Maßnahmen notwendig sind, die mehr Naturnähe in den Wald bringen. Auch in diesem Jahr werden im Nationalpark Harz deshalb wieder Laubbäume als gezielte Starthilfe für die Wildnis von morgen gepflanzt. Wer die Waldentwicklung im Nationalpark Harz unterstützen möchte, ist herzlich zu einer gemeinsamen Pflanzaktion eingeladen. Das Motto der Nationalparke heißt „Natur Natur sein lassen“. Ziel ist es daher, dass bis 2022 drei Viertel der Nationalparkfläche zur Naturdynamikzone gehören, sich also ohne Eingriffe des Menschen entwickeln können.

Baumpflanzaktionen planen wir im Zeitraum vom 8. Oktober bis 13. November 2021. Hierbei sollen sich Einzelpersonen, Familien und Kleingruppen bis 8 Personen, beschränkt auf insgesamt max. 20 Teilnehmer, anmelden können. Diese Anmeldung ist ab dem 15. September 2021, 11:00 Uhr möglich und für die Teilnahme zwingend erforderlich.

An nachstehenden Terminen werden Pflanzaktionen jeweils am Freitagnachmittag (13:00 Uhr) sowie Samstagsvormittag (9:00 Uhr) und -nachmittag (13:00 Uhr) angeboten:

8.10.2021 und 9.10.2021 – Nationalparkrevier Torfhaus
Treff: Waldparkplatz Jermerstein nördlich Braunlage (zwischen Königskrug und Braunlage, Abfahrt Braunlage-Nord)

15.10.2021 und 16.10.2021 – Nationalparkrevier Oderhaus
Treff: B 4 Königskrug, Parkplatzschleife

22.10.2021 und 23.10.2021 – Nationalparkrevier Ilsenburg
Treff: Ilsenburg, Ilsetal hinter dem Waldhotel

22.10.2021 und 23.10.2021 – Nationalparkrevier Acker
Treff: Riefensbeek-Kamschlacken, oberes Ortseingangsschild

5.11.2021 und 6.11.2021 – Nationalparkrevier Scharfenstein
Treff: Ilsenburg, Ilsetal oberhalb des Waldhotels

12.11.2021 und 13.11.2021 – Nationalparkrevier Schluft
Treff: Lonau an der Nationalpark-Informationsstelle im Dorfgemeinschaftshaus

Nachstehend noch einige Informationen zu den Pflanzaktionen:

  • Die Gesamtgruppengröße ist auf 20 Personen beschränkt.
  • Sie sollten für die Pflanzaktion 3 – 4 Stunden reine Arbeitszeit einplanen.
  • Robuste Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Arbeitshandschuhe sind mitzubringen und Voraussetzung für eine Teilnahme.
  • Arbeitsgeräte und Pflanzen stellt der Nationalpark.
  • Verpflegung bringen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen selbst mit.
  • Kosten für die Teilnahme entstehen nicht.

Wir müssen Sie leider darauf hinweisen, dass die Durchführung der oben genannten Veranstaltungen stark von der zum jeweiligen Zeitpunkt aktuellen Lage der Corona-Pandemie und den entsprechenden Verordnungslagen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt abhängen wird.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an den Pflanzaktionen im Nationalpark Harz.

Anmeldung zu den Pflanzaktionen

Ansprechpartner rund um offene oder gruppenspezifische Pflanzaktionen im Nationalpark Harz ist unser Mitarbeiter Carsten Dicke. Sie erreichen ihn unter der Email-Adresse Carsten.Dicke@npharz.Niedersachsen.de  oder Telefon 05582 9189-50.

Baum-Schenker werden!

Sie können den Nationalpark Harz bei der Starthilfe für die wilden Wälder von morgen auch mit einer Spende unterstützen. Beispielsweise können Sie bei der Aktion „Das große Baum-Schenken“ von Radio Brocken mitmachen und ganz unkompliziert zum Baum-Schenker werden. Für nur zwei Euro wird ein neuer Laubbaum im Nationalpark Harz gepflanzt. Dank der Aktion können schon jetzt weit mehr neue Bäume gepflanzt werden, als ursprünglich geplant war.

Hintergrund

Der Nationalpark Harz ist ein Entwicklungsnationalpark. Das bedeutet, in einigen Bereichen unterstützt der Nationalpark die Rückkehr der ursprünglich in tieferen und mittleren Lagen heimischen Laubwälder noch durch Pflanzungen. Diese jungen Laubbäume sollen zu Samenbäumen für die zukünftigen wilden Naturwälder heranwachsen. Die Fichte ist im Nationalpark Harz erst ab rund 750 Höhenmetern von Natur aus heimisch.

Von 2008 bis 2020 wurden im Nationalpark Harz rund 5,2 Millionen Laubbäume gepflanzt – vor allem Rotbuchen, aber auch Ebereschen, Moorbirken, Bergahorne, Feldahorne, Weiden, Roterlen und punktuell Sommerlinden. Diese Initialpflanzungen erfolgen in Abhängigkeit von der Höhenlage nur in der Naturentwicklungszone des Nationalparks. Sie nimmt aktuell noch rund 28 % der Schutzgebietsfläche ein. In den Hochlagen ab etwa 750 m, wo natürlicherweise die Fichte zu Hause ist, werden keine Laubholzpflanzungen durchgeführt – hier in der aktuell 70,1 % umfassenden Kernzone führt die Natur selbst und erfolgreich Regie.

Web: https://www.nationalpark-harz.de