Emotional ergreifend: Mit dem 17Ziele Freude-Flash motivieren bundesweit 850 Musikerinnen und Musiker

… zu mehr Engagement für Nachhaltigkeit in allen Bereichen

Bonn (ots) Von Kiel bis München und Bonn bis Berlin überraschten heute Orchester, Chöre, Jazzmusikerinnen und Jazzmusiker die Menschen auf zentralen Plätzen mit einem musikalischen Flashmob. Die Botschaft der Aufführung stieß auf großes Interesse.

Impressionen vom 17Ziele Freude-Flash in Erfurt

In 17 deutschen Städten gleichzeitig organisierte das Projekt #17Ziele von Engagement Global am heutigen 18. September, 13 Uhr, den 17Ziele Freude-Flash. Mit der Aktion, an der bundesweit 850 Musikerinnen und Musiker beteiligt waren, sollten die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen einer breiten Öffentlichkeit nähergebracht werden. Gespielt wurde der vierte Satz der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven.

„Mit dem 17Ziele Freude-Flash setzen wir ein Zeichen für Zusammenhalt, Solidarität und Gemeinschaft, ganz im Sinne der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung. Wir wollen motivieren, für die Themen der 17 Ziele wie Abbau von Armut, Klimaschutz, menschenwürdige Arbeit oder Geschlechtergleichheit einzutreten. Ohne Zusammenhalt gelingt dies nicht. Die ‚Ode an die Freude‘ aus der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven steht wie kaum ein anderes Musikstück für dieses Gefühl der Gemeinschaft und Solidarität. Die Erreichung der 17 Ziele ist nur dann möglich, wenn wir alle, die Weltgemeinschaft, aber auch jede und jeder Einzelne hier in Deutschland, aktiv werden,“ erklärte Dr. Jens Kreuter, Geschäftsführer von Engagement Global.

Neuer Weltrekord

Mit ihrer Aktion stellten die 850 Musikerinnen und Musiker einen neuen Weltrekord für das „größte an verschiedenen Veranstaltungsorten spontan spielende Musikensemble“ auf.
Mit der Übergabe der Weltrekordurkunde durch das Rekord-Institut für Deutschland (RID) in Berlin an den Leiter des 17Ziele Teams von Engagement Global, Christian Mäntele, wurde die neue Bestleistung von RID-Rekordrichter Rolf Allerdissen zertifiziert. „500 Musizierende hätten es für die neue Rekordkategorie mindestens sein müssen. Tatsächlich aber haben 850 teilgenommen. Ein voller Erfolg für alle Beteiligten!“, gibt Allerdissen bei der Rekordauszeichnung zu Protokoll. Das Rekord-Institut für Deutschland (RID) ist das deutschsprachige Pendant zum international ausgerichteten Rekordbuch aus London.

Die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung wurde am 25. September 2015 von 193 Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfeltreffen der Vereinten Nationen in New York verabschiedet. Die Agenda 2030 ist ein „Weltzukunftsvertrag“. Mit diesem Vertrag verpflichten sich die Staaten dazu, allen Menschen bis zum Jahr 2030 ein Leben in Würde zu sichern.

ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen informiert und berät Einzelpersonen, Zivilgesellschaft, Kommunen, Schulen, Wirtschaft und Stiftungen zu entwicklungspolitischen Vorhaben und fördert diese finanziell. Wir qualifizieren bedarfsgerecht, verbinden Menschen und Institutionen miteinander, unterstützen zivilgesellschaftliches und kommunales Engagement.

Das Projekt #17Ziele von Engagement Global hat die Aufgabe, die Themen der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 bekannter zu machen, für ihre Themen zu sensibilisieren und – im besten Fall – zu einem veränderten Handeln anzuregen.

Informationen, Bilder und Videos werden auf folgenden Kanälen bereitgestellt:

Webseite: 17ziele.de

Instagram: @17ziele.de

Facebook: @17Ziele.de

Twitter: @17Ziele

90-sek. Video: https://musebox.de/data/17Ziele/90Sek/News_90Sek_Preview.mp4

D-NEWS.TV – Baumwipfelpfad bei Bad Harzburg im Harz

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D-NEWS.TV – Baumwipfelpfad bei Bad Harzburg im Harz

Heute berichte ich vom Baumwipfelpfad in Bad Harzburg im Harz.
Die Natur aus einer anderen Perspektive erleben.
Auf geht’s! Rauf geht’s! Niedersachsens ersten Baumwipfelpfad erleben. Die Fotos stammen von Paul Bertrams. Der Harz ist um eine Attraktion reicher. Hoch hinaus geht es auf dem Baumwipfelpfad Harz in Bad Harzburg. Jung und jung gebliebene, Familien, Senioren und Menschen mit Behinderung haben auf dem ersten Baumwipfelpfad des Harzes und Niedersachsens die Möglichkeit barrierefrei die Natur aus einer völlig neuen Perspektive kennen zu lernen. Am Fuße des Burgbergs mitten im Kurpark Bad Harzburgs gelegen, startet der rund 1.000 Meter lange Pfad und führt den Gast auf über 20 Metern Höhe durch die alten Baumkronen des Kalten Tals. Dabei erfährt der Gast Informatives zur Holzwirtschaft, Natur und Umwelt. Die Höhe des Einstiegs turms beträgt ca. 30 Meter. Die Höhe der Aussichtsplattform an der Eingangskrone: ist ca. 26 Meter. Es gibt 20 Brücken mit Höhen von 10 bis 35 Meter. Eines der besonderen Baumwipfelpfaden Deutschlands ist er auch aufgrund seiner Geologiestation, die anhand einer Felswand die Gesteinsschichten des Harzes erklärt. Zudem führt der Pfad über einen Teich,gewährt Einblicke in den Nationalpark Harz und gibt letztlich einen Einblick in die spannende Tier und Pflanzenwelt des nördlichsten Mittelgebirges Deutschlands. Es gibt 33 Erlebniselemente auf den Plattformen, welche aus Lärchenholz für Laufbelege, Podeste, Wege, Handlauf, etc gefertigt wurden. Auf 18 Plattformen findet der Gast 33 verschiedene Erlebniselemente, Ruhestationen und Wissenswertes vor. Thematische Führungen zu Insekten, der Natur oder Sonnenauf- und Sonnenuntergangsführungen sind dabei nur ein kleiner Teil des Jahresprogrammes. Der Baumwipfelpfad Bad HarzBurg ist ein Projekt der Kur-, Tourismus- und Wirtschaftsbetriebe der Stadt Bad Harzburg. Betrieben wird er durch die HarzVenture GmbH – die Erlebnismanufaktur. Der Pfad ist ganzjährig geöffnet. Von April bis Oktober ist er von 09.30 Uhr bis 18.00 Uhr erlebbar und von November bis März von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Im Internet finden Sie weitere Informationen unter:
www.baumwipfelpfad-harz.de
Ihre Pia. Danke.

D-NEWS.TV – Kasseler Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe

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D-NEWS.TV – Kasseler Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe

Heute berichte ich, von den Kasseler Wasserspielen im Bergpark Wilhelmshöhe. Der Bergpark Wilhelmshöhe befindet sich im Kasseler Stadtteil Bad Wilhelmshöhe. Die Landgrafen und Kurfürsten von Hessen-Kassel ließen den Park im Jahr 1696 anlegen. In den folgenden 150 Jahren wurde er erweitert. Der Bergpark ist einmalig in der Geschichte der europäischen Gartenkunst. Bekannt ist der Bergpark insbesondere aufgrund der Wasserspiele, die sich im Park vom Herkules über die Kaskaden in Richtung Osten bzw. Schloss Wilhelmshöhe ergießen, und durch die aufwendig gestaltete Gartenkunst. Der Schlosspark ist ein Abbild der europäischen Kunst- und Kulturgeschichte durch mehrere Epochen. Die Anlage ist Weltkulturerbe. Seit dem Jahr 2009 gehört der Park zum European Garden Heritage Network. Der Park wird seit dem Jahr 2006 von der Museumslandschaft Hessen Kassel betreut. Besuchen Sie die Kasseler Wasserspiele. Ihre Pia. Danke.

D-NEWS.TV – Bastei an der Elbe im Elbsandsteingebirge

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D-NEWS.TV – Bastei an der Elbe im Elbsandsteingebirge

Heute berichte ich über die Bastei im Elbsandsteingebirge. Die Bastei ist eine Felsformation auf 305 Meter Höhe, mit Aussichtsplattform in der Sächsischen Schweiz. Sie liegt am rechten Ufer der Elbe auf dem Gebiet der Gemeinde Lohmen, zwischen dem Kurort Rathen und Stadt Wehlen. Von der Bastei fällt das schmale Felsriff über 194 Meter steil zur Elbe ab. Sie bietet eine weite Aussicht ins Elbtal und über das Elbsandsteingebirge. Auf der Hochfläche hinter der Bastei befindet sich ein Hotel mit Restaurant. Schon der Name Bastei zeigt die frühere Einbindung der steil aufragenden Felsen in den Verteidigungsring der Felsenburg Neurathen an. Schon im Jahr 1592 wird der Fels erstmals durch Matthias Oeder im Zuge der Ersten Kursächsischen Landesaufnahme als Pastey erwähnt. Im Zuge der Entdeckung und touristischen Erschließung der Sächsischen Schweiz entwickelte sich der Basteifelsen zu einem der ersten Ausflugsziele. Die Bastei ist einer der markantesten Aussichtspunkte der Sächsischen Schweiz und zählt pro Jahr etwa 1,5 Millionen Besucher. Es gibt in den deutschen Nationalparks keinen anderen Punkt mit einer so hohen Besucherdichte. Ein Besuch lohnt sich.
Ihre Pia. Danke.

D-NEWS.TV – Berliner Fernsehturm in der Hauptstadt Berlin

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D-NEWS.TV – Berliner Fernsehturm in der Hauptstadt Berlin

Der Berliner Fernsehturm ist mit 368 Metern das höchste Bauwerk Deutschlands sowie der vierthöchste Fernsehturm Europas. Der Fernsehturm befindet sich im Berliner Ortsteil Mitte. Er war im Jahr der Fertigstellung 1969 der zweithöchste Fernsehturm der Welt und zählt mit über einer Million Besuchern jährlich zu den zehn beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Am 3. Oktober 1969 erfolgte die Eröffnung. Wussten die Erbauer damals schon vom Tag der deutschen Einheit? Als Wahrzeichen und weithin sichtbare Landmarke prägt es die Skyline der Stadt. Er dient neben seiner Hauptfunktion als Standort mehrerer Rundfunksender für Hörfunk und Fernsehen als Aussichtsturm mit einer Aussichtsetage inklusive Bar auf 203 Metern Höhe und beinhaltet ein Drehrestaurant. Darüber hinaus dient der Berliner Fernsehturm als Veranstaltungsort. Aufgrund seiner universellen und zeitlosen Formensprache fand es zunehmend als Markenzeichen Verwendung und wird international mit Berlin und Deutschland identifiziert. Besuchen Sie den Berliner Fernsehturm in Berlin. Ihre Pia. Danke.

D-NEWS.TV – Wilsberg – das echte Antiquariat in Münster

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D-NEWS.TV – Wilsberg – das echte Antiquariat in Münster

Heute kläre ich die Frage: Wer steckt im wahren Leben hinter dem Wilsberg Antiquariat in Münster? Den Krimi „Wilsberg“ kennt wohl in Deutschland jeder, genauso wie das dazu gehörende Antiquariat. Georg Wilsberg (Leonard Lansink) ist ein leidenschaftlicher Buchantiquar in Münster. Da er immer knapp bei Kasse ist, nimmt er zusätzlich Aufträge als Privatdetektiv an. „Wilsberg“ ist aber nicht allein unterwegs, auch Roland Jankowsky (Overbeck), Rita Russek (Anna Springer), Ina Paule Klink (Alex) und Oliver Korittke (Ecki) sind schon ewig mit dabei. So kennt man das Antiquariat in Münsterseit dem Jahr 1997 im Fernsehen. Aber wer ist der wahre Inhaber? Der Antiquariat Michael Solder aus Münster. Unzählige Bücher, darunter 10.000 größtenteils bebilderte Titel sollen Ihnen hier einen Einblick in die Welt der antiquarischen Bücher geben. Seit dem Herbst im Jahr 1995 führt er das sicher bekannteste Antiquariat in Deutschland. Alte Drucke, bibliophile Ausgaben, besondere Verlage, Editionen, Einbände und Buchgestalter finden Sie hier ebenso wie vergriffene und gesuchte Titel aus dem Bereich der Geisteswissenschaften. Hier sind Ihre Bücher in guten Händen, denn hier werden seit beinahe 20 Jahren die unterschiedlichsten Sammlungen und Einzelstücke bewertet. Schauen Sie bei Ihrem nächsten Besuch in Münster einfach mal rein.
Ihre Pia. Danke.

Klimajournalismus, künstliche Intelligenz, Livestreaming und Social Audio beim scoopcamp 2021

Hamburg (ots) Technologische Innovationen und mediale Trends standen im Mittelpunkt des zweiten Tages der diesjährigen Innovationskonferenz für Medien von nextMedia.Hamburg und der dpa. Dabei wurde deutlich: Vor allem in der direkten Interaktion steckt viel Potenzial für eine engere Bindung zwischen Medienmarken und ihren Nutzerinnen und Nutzern. Aber die Akzeptanz von neuen Technologien benötigt noch viel Überzeugungsarbeit.

scoopcamp 2021: Panel „Social Audio: Ein Trend gekommen, um zu bleiben?“. Constantin Buer (Geschäftsführer Podstars), Johanna Gentes (Social-Media-Redakteurin jetzt / Süddeutsche Zeitung), Dr. Johanna Leuschen (Journalistin, Moderatorin, Leiterin des NDR Audiolab THINK AUDIO), Christian Hinkelmann (Podcast-Koordinator & Formatentwickler tagesschau), vlnr. Foto: Marcelo Hernandez / Funke Foto Services / Klimajournalismus, künstliche Intelligenz, Livestreaming und Social Audio beim scoopcamp 2021

Die Digitalisierung verändert die Medienwirtschaft weiterhin in einem rasanten Tempo. An Tag zwei des scoopcamp, der von Dr. Johanna Leuschen, Leiterin des NDR Audiolab THINK AUDIO, moderiert wurde, diskutierten Medienschaffende in Keynotes, Panels und Workshops, wie die Zukunft der Medienlandschaft aussehen kann.

scoopcamp 2021: Keynote „Auf die Schnauze fallen ist auch eine Vorwärtsbewegung“ von Medienunternehmer Oliver Wurm. Foto: Marcelo Hernandez

Werden bald Journalistinnen und Journalisten sowie Content Creator nicht mehr für große Verlage arbeiten, sondern mit Tools und Plattformen wie Substack selbst zu Medienmarken werden?
Diese Frage etwa warf Pia Frey, Gründerin von Opinary und Preisträgerin des diesjährigen scoop Awards, in ihrer Auftakt-Keynote auf – und richtete einen Appell an Medienhäuser, nicht pauschal ihr gesamtes Angebot hinter Paywalls zu verstecken, sondern gezielt einzelne Kanäle abonnierbar zu machen.

Danach nutzten drei junge Start-ups die scoopcamp-Bühne, um zu zeigen, was in ihnen steckt: Am Start waren Ourdio, das die Produktion personalisierter Hörbücher ermöglicht, Scriptbakery, das Annahme, Verwaltung und Analyse von Manuskripten und Texten digitalisiert, und Trensition, das Trendscouting für Unternehmen systematisiert und erleichtert. Auffällig dabei: Die Geschäftsideen aller drei Start-ups basieren auf Künstlicher Intelligenz.

Der Einsatz der Technologie in Redaktionen war auch im weiteren Verlauf der Konferenz ein breit diskutiertes Thema. Exklusiv für das scoopcamp hat das digitale Markt- und Meinungsforschungsunternehmen Civey Daten zur Akzeptanz von KI durch Mediennutzer und Medienschaffende erhoben. Demnach sieht die Mehrheit der Bundesbürger KI eher kritisch: 70 Prozent der Befragten sorgen sich, dass KI für Manipulation genutzt werden könnte, 65 Prozent befürchten negative Auswirkungen auf die journalistische Qualität. Alle Umfrage-Ergebnisse können unter www.bit.ly/civeyscoopcamp abgerufen werden.

Darüber, wie die Medienbranche das Potenzial von KI als Zukunftstechnologie trotz vieler Vorbehalte ausschöpfen kann, diskutierten Christina Elmer, Professorin für Digitalen Journalismus und Datenjournalismus an der TU Dortmund, Uli Köppen, Head of AI + Automation Lab beim Bayerischen Rundfunk, und Matthias Spielkamp, Mitgründer und Geschäftsführer von AlgorithmWatch. Das Fazit: Die Debatte um KI ist noch immer von vielen Klischees und falschen Ängsten geprägt. Weniger Mystifizierung, mehr Differenzierung, Transparenz und konkrete Anwendungsbeispiele sind entscheidend für die Akzeptanz dieser Technologie, sowohl bei den Nutzerinnen und Nutzern als auch bei den Medienschaffenden selbst.

scoopcamp 2021 im Hamburger designxport. Blick ins Publikum. Foto: Marcelo Hernandez / Funke Foto Services

Neben technologischer Innovation stand beim diesjährigen scoopcamp auch die Frage im Vordergrund, welche neuen medialen Formate sich in Zukunft durchsetzen. So beschäftigten sich zwei weitere Panels mit den Chancen von Livestreaming und Social Audio für Medienhäuser und Verlage. Dabei wurde vor allem deutlich: In der direkten Interaktion steckt viel Potential für eine engere Bindung zwischen Medienmarken und ihren Nutzerinnen und Nutzern, allerdings ist der Aufwand insbesondere beim Livestreaming erheblich. Zudem sind der jüngste Erfolg von Livestreaming wie auch der Hype um Clubhouse durch die Corona-Pandemie geprägt, so dass nicht vorhersehbar ist, wie sich beide Formate in Zukunft wirklich entwickeln.

Als sicher kann dagegen gelten, dass die Klimakrise die mediale Berichterstattung in den kommenden Jahren stark prägen wird. Auf großes Interesse stieß deshalb auch der scoopcamp-Workshop mit Klimajournalistin Sara Schurmann.

Zum Abschluss der Konferenz trat der mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete Verleger und Medien-Unternehmer Oliver Wurm auf und machte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Mut, ihre eigenen Visionen umzusetzen. Sein Motto: „Jeder hat Ideen, also probiert euch aus! Auf die Schnauze fallen ist auch eine Vorwärtsbewegung.“

Unterstützt wurde das diesjährige scoopcamp von Civey, NOZ Medien und ZEIT ONLINE sowie MEEDIA als Medienpartner. Der scoopcamp-Fachtag wurde ermöglicht durch eine Partnerschaft mit der Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche e.V. sowie dem dpa-Projekt #UseTheNews und unterstützt von der Schöpflin Stiftung und der ZEIT-Stiftung.

Über das scoopcamp:

Das scoopcamp ist die Innovationskonferenz für Medien. Seit 2009 lädt Hamburg@work – und seit 2014 nextMedia.Hamburg – jährlich zusammen mit der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH mehr als 250 Experten, Entscheider und Innovatoren der IT- und Medienbranche zur Diskussion über Trends und aktuelle Themen an der Schnittstelle zwischen Redaktion, Programmierung und Produktentwicklung ein. Im Fokus stehen Themen wie „Data Journalism“, „Social Media“ und „New Storytelling“ in digitalen Medien.

Über nextMedia.Hamburg:

nextMedia.Hamburg ist die Standortinitiative der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft. Sie wird von der Freien und Hansestadt Hamburg sowie engagierten Unternehmen und innovativen Akteur*innen getragen und ist seit 2018 Teil der Hamburg Kreativ GmbH.

Kernaufgabe ist die Förderung und Unterstützung neuer, zukunftsfähiger Geschäftsmodelle an der Schnittstelle von Content und Technologie. Der Fokus liegt auf Innovationen, die sich aus der Digitalisierung und der damit verbundenen Konvergenz der Medienmärkte ergeben (z.B. aus Presse und Rundfunk, Werbung, Musik, Games, Film, Buch und Software). Dafür entwickelt nextMedia.Hamburg regelmäßig neue Programme. In einem starken Netzwerk mit Partner*innen aus der Medien- und Digitalwirtschaft versteht sich die Initiative als Knotenpunkt und ist das europaweit größte und diverseste Netzwerk dieser Art.

Weitere Informationen unter www.nextmedia-hamburg.de.

Kunst zum Tag der Deutschen Einheit: Eine Bauhaus-Pyramide von Künstlerkollektiv Klub 7

Gastgeber für die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit ist in diesem Jahr das Land Sachsen-Anhalt. In Halle (S.) stellen sich die 16 Bundesländer bei der EinheitsEXPO vor. Mit dabei ist auch Kunst in der Tradition des Bauhauses – schließlich hat diese moderne Kunstform ihren Ursprung auch in Sachsen-Anhalt.

Eine Bauhaus-Pyramide von Künstlerkollektiv Klub 7 in Halle (Saale) © Staatskanzlei

Drei Installationen sind in der Stadt zu sehen, die sich an den Bauhaus-Grundformen Quader, Kugel und Pyramide orientieren. Gestaltet werden die Objekte von Künstlern aus Sachsen-Anhalt. Die Pyramide wird durch das Künstlerkollektiv Klub 7 gestaltet. Ingo Albrecht Hauser ist Mitglied, bekannt unter seinem Künstlernamen Diskorobot.

Was hat diese Kunst mit der deutschen Einheit zu tun?

„Bei uns geht’s thematisch um das Zusammenwachsen. Das kommt so ein bisschen daher, dass unsere Arbeitsweise so ist. Wir sind eine Künstlergruppe und haben sechs Künstler:innen und die haben ja so ihre eigene Perspektive und ihre Künstler-Handschriften. Und die treffen quasi jedes Mal aufeinander. Wenn wir uns dann in den Arbeitsprozess begeben, ist dieser Prozess halt herausfordernd. Er ist geprägt von Spontaneität, von Diversität, von auch so einer Art Kampf miteinander im positiven Sinne. Also man erarbeitet sich was und muss auch mal etwas verwerfen. Manche finden es gut, manche finden es schlecht von uns. Also es gibt so interne Prozesse, die wir dadurch leben und dieses Wachsen aus verschiedenen Holz-Fragmenten, die jetzt hier zu sehen sind. Schon um diese Stahlkonstruktion entsteht halt irgendwann dieses Gemeinschaftswerk. Und das steht symbolisch auch für das Zusammenwachsen von allen Menschen, die in Deutschland leben und ebenso divers sind, und die sich täglich immer wieder auf etwas einigen und irgendwie miteinander agieren. Und da passieren ja quasi die Geschichten und die spannenden Prozesse.“

Alle Informationen zu den zentralen Feierlichkeiten zum
31. Tag der Deutschen Einheit in Sachsen-Anhalt finden Sie auf www.tag-der-deutschen-einheit.de

Der große Parteien-Check vor der Wahl – Was uns LinkedIn und Xing alles über Politiker verraten!

Berlin (ots) Noch wenige Tage bis zur Bundestagswahl am 26. September – ein Viertel der Deutschen sind laut aktuellen Umfragen allerdings noch immer unentschlossen, wen sie wählen sollen.

Der große Parteien-Check vor der Wahl! Was uns LinkedIn und Xing alles über Politiker verraten. Bild(er) ausschließlich zur redaktionellen Nutzung.

Grund für die Unsicherheit vieler Wähler? Die großen Volksparteien sind sich im Laufe der Zeit immer ähnlicher geworden. Alle drängen in die Mitte! Was ist dran am rot-grün-schwarzen Einheitsbrei? Gibt es wirklich keine Unterschiede? Doch!

Datenanalyst „Osterus“ hat jetzt 8.000 Politiker-Profile der Job-Plattform LinkedIn und Xing ausgewertet und zeigt, was die Parteien wirklich unterscheidet.

Osterus-Gründer und CEO Julian Herzog: „Mit Hilfe unseres KI-Datenanalysetools sind wir in der Lage in kürzester Zeit sowohl traditionelle als auch nicht-traditionelle Datenpunkte der Social Media Profile von Parteien oder Firmen zu analysieren und miteinander zu vergleichen.“

Spannende Insights aus der Analyse sind u.a.:

Die Grünen sind die smartesten Typen

Ein Uniabschluss ist der Eintritt ins Politik-Geschäft, das zeigt die Osterus-Analyse deutlich: 88,9 % der Grünen haben einen Uniabschluss, 83,8 % der FDP’ler, 81,9 % der CSU’ler, 80,4 % der CDU’ler und 76,9 % der SPD’ler. Die meisten Doktorväter gibt es dafür in der CDU (0,8 %).

FDP’ler sind Banker, CDU’ler Unternehmer

Auch hier ergeben die Daten spannende Insights. Ein Teil der CDU’ler war zuvor selbständig (1%), bei PWC (0,4 %) tätig. Während die SPD’ler bei Volkswagen (0,6 %) oder der Deutschen Bahn (0,5 %) tätig waren. Die Grünen kommen aus dem Unidienst (0,8%), während die FDP einen gewissen Bankeranteil (0,4 %) aufweisen kann. Und die CSU ist durch Münchener Riesen wie BMW (0,8%), Audi (0,9%), Allianz (0,5%) geprägt. Vor allem zeigt die Auswertung aber eins: Über alle Parteien hinweg dominieren ganz deutlich Berufspolitiker-Lebensläufe, signifikante Job-Erfahrung in Wirtschaft, Handwerk & Co sind die Ausnahme.

Die Politik-Karriere beginnt an der FU Berlin

Beim Punkt Studium gibt es deutliche Konzentrationen auf wenige Universitäten, so hat parteiübergreifend ein Drittel der Politiker an der FU Berlin studiert (29,8%). Es folgen die Goethe Universität Frankfurt (17,5%) und die Uni Hamburg (15,9%).

CSU’ler, CDU’ler, FDP’ler am schnellsten auf der Uni-Bank

Die Studien- und Ausbildungszeit haben die CSU’ler am schnellsten absolviert: 21,3 % haben zwischen 3-6 Jahren gelernt. Bei der CDU kommen nur 21 % auf diesen Wert, bei der FDP 20,2 %, bei den Grünen 15,6 %, der SPD 16,2 % .

In der CDU spricht man Chinesisch

Deutsch Englisch, Französisch – diese 3 Sprachen werden parteiübergreifend gesprochen, aber ein Teil der CDU’ler sprechen chinesisch (0,6 %) und in der CSU wird rumänisch (0,5%) gesprochen.

Osterus-CEO Julian Herzog: „Unsere Daten zeigen wie einfach es ist, sich einen schnellen Überblick über verschiedene Berufsgruppen und ihre Insights zu machen. Im Bereich Politik bestätigen die Daten viele bekannte Thesen, es gibt aber auch einige Überraschungen!“

Seit 2019 ist das Berliner Start-Up Osterus auf dem Markt, bietet Datenanalysen für Unternehmen, speziell im Recruiting & M&A Umfeld an. „Wir können zeigen wie Teams aufgebaut sind, können analysieren wie gut eine Gruppe funktioniert und wir können in kürzester Zeit die besten Kandidaten für Stellen finden und wissen, wie wir diese Mitarbeiter binden.“

Die ganzheitliche Sicht auf Recruiting-Kandidaten hat Lieferando-Gründer Jörg Gerbig, und N26-Founder Max Tayenthal überzeugt, sie sind die großen Investoren hinter dem neuen Daten-Giganten.

CEO Herzog: „Unser Ziel ist es, innerhalb kürzester Zeit wertvolle Einblicke auf dem gesamten Arbeitsmarkt zu bekommen und zu verstehen, welche Qualifikationen und Kenntnisse Unternehmen weiter bringen, dadurch können wir Wettbewerbsanalysen machen und verstehen, welche Lebensläufe am Arbeitsmarkt gebraucht werden und welche Unternehmen eine höhere Chance haben ihre wirtschaftlichen Ziele zu erreichen.

Wir vergleichen bei unseren Datenanalysen immer wieder gerne hoch innovative Unternehmen mit der „Old Economy“ und stellen fest, dass es gerade im Research & Development- und Technologie-Bereich gravierende Unterschiede gibt!“

Website: www.osterus.com