Drohnenshow zum Tag der Deutschen Einheit 2021

Tag der Deutschen Einheit 2021

Zum Abschluss der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit 2021 gibt es nahe der Kunsthochschule Burg Giebichenstein eine Multimedia- und Drohnenshow. Insgesamt werden 200 Drohnen im Einsatz sein. Die Show ersetzt das traditionelle Abschlussfeuerwerk. Sie wartet neben Lichteffekten und Bildprojektionen auch mit einem eigens zusammengestellten Einheits-Orchester und Live-Künstlern auf.

Drohnenshow zum Tag der Deutschen Einheit 2021

Alle Infos zu den heutigen Feierlichkeiten und weiterführende Inhalte finden Sie auf der Homepage zum Tag der Deutschen Einheit (https://tag-der-deutschen-einheit.de) sowie auf den Kanälen der Sozialen Netzwerke Facebook (https://www.facebook.com/tde2021), Instagram (https://www.instagram.com/gemeinsamzukunftformen/), YouTube (https://www.youtube.com/channel/UCOc0eBEkKxWIHW_uampEQGw) und Twitter (https://twitter.com/tde2021).

Deutschlands Spitzensportler:innen haben gewählt: Aline Rotter-Focken ist „Die Beste 2021“

Frankfurt am Main/Costa del Sol (Spanien), 01.10.2021 (ots)

Olympiasiegerin im Ringen setzt sich im Online-Voting unter allen 4.000 Sporthilfe-geförderten Athlet:innen gegen neun weitere Nominierte durch, darunter die Olympiasieger:innen Malaika Mihambo (Weitsprung), Florian Wellbrock (Schwimmen) und Alexander Zverev (Tennis) / Auszeichnung als Höhepunkt beim Sporthilfe Club der Besten im Aldiana Club Costa del Sol

Deutschlands Spitzensportler:innen haben gewählt: Aline Rotter-Focken ist „Die Beste 2021“ / Aline Rotter-Focken, Olympiasiegerin im Ringen in Tokio, ist von den rund 4.000 von der Deutschen Sporthilfe geförderten Athletinnen und Athleten als „Die Beste 2021“ ausgezeichnet worden und folgt damit auf Markus Eisenbichler, der 2019 mit diesem Preis „von Top-Athlet:innen für Top-Athlet:innen“ geehrt wurde.

Deutschlands Spitzensportler:innen haben entschieden: Aline Rotter-Focken ist „Die Beste 2021“. Die Olympiasiegerin im Ringen folgt auf Skisprung-Star Markus Eisenbichler, der 2019 die prestigeträchtige Wahl gewonnen hatte. Rotter-Focken, die ihre lange und erfolgreiche Karriere mit dem Sieg im Olympia-Finale von Tokio beendet hatte, wurde bei der Abschluss-Gala des Sporthilfe Club der Besten 2021 im Aldiana Club Costa del Sol in Spanien geehrt. Neben der Auszeichnung erhält die 30-Jährige einen smart EQ fortwo. Aldiana lädt sie darüber hinaus zu einem einwöchigen Aufenthalt in einen Club ihrer Wahl ein.

„Es ist die allertollste Ehrung meines Lebens, von diesen Spitzenathleten gewählt zu werden“, zeigte sich Aline Rotter-Focken überwältigt, „nach der olympischen Goldmedaille ist das der wertvollste Preis, den ich gewinnen kann.“

Die Auszeichnung von Rotter-Focken ergab sich aus einem zweistufigen Wahlverfahren. Im ersten Wahlgang hatte eine Jury bestehend aus den Athletenvertreter:innen der Sportfachverbände aus über 100 Athlet:innen und Mannschaften zehn Nominierte identifiziert. Im zweiten Wahlgang wurden diese zehn Nominierten per Online-Abstimmung allen 4.000 Sporthilfe-geförderten Athlet:innen zur Wahl gestellt.

Zur Wahl standen (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Bahnradvierer Frauen (Bahnrad, Olympiasiegerinnen)
  • Lukas Dauser (Kunstturnen, Olympia-Zweiter)
  • Ricarda Funk (Kanuslalom, Olympiasiegerin)
  • Jana Majunke (Para-Straßenrad, zweifache Paralympicssiegerin)
  • Malaika Mihambo (Weitsprung, Olympiasiegerin)
  • Dimitrij Ovtcharov (Tischtennis, Olympia-Zweiter und -Dritter)
  • Aline Rotter-Focken (Ringen, Olympiasiegerin)
  • Martin Schulz (Para-Triathlon, Paralympicssieger)
  • Florian Wellbrock (Schwimmen, Olympiasieger)
  • Alexander Zverev (Tennis, Olympiasieger)

Auszeichnung ist Höhepunkt beim Sporthilfe Club der Besten

Rotter-Fockens Auszeichnung bildete den emotionalen Höhepunkt beim Sporthilfe Club der Besten, einer weltweit einmaligen Event- und Incentive-Woche für Deutschlands erfolgreichste Athlet:innen eines Jahres. Bei der Abschluss-Gala hielt der Olympia-Dritte und mehrmalige Weltmeister Frank Stäbler die Laudatio auf seine Ringer-Kollegin und gute Freundin Aline.

Vom 25. September bis 02. Oktober kommen auf Einladung der Deutschen Sporthilfe rund 75 Spitzenathlet:innen aus dem Sommer- und Wintersport im Aldiana Club Costa del Sol zusammen, um sich bei einem abwechslungsreichen Sport-, Action- und Unterhaltungsprogramm kennenzulernen und auszutauschen. Workshops unter professioneller Anleitung standen ebenso auf dem Programm wie Sport-Turniere, ein Highlight-Ausflug sowie zwei Galas, ein Kinoabend mit der European Outdoor Film Tour und ein Late-Night-Talk mit dem gehandicapten Extremsportler Johnny Grasser. Die Veranstaltung fand in diesem Jahr unter strengen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen statt, um die Gesundheit aller Teilnehmer:innen zu gewährleisten.

Die Top-Partner der Veranstaltung, Aldiana, Allianz und smart sowie die offiziellen Ausrüster adidas und SAP ermöglichen mit ihrem Engagement dieses besondere Event für Deutschlands beste Athlet:innen.

Liste aller teilnehmenden Sportler:innen: https://www.sporthilfe.de/clubderbesten

Insulin-Therapie: Schluss mit der Spritzenphobie!

Baierbrunn (ots) Viele Menschen mit Typ-2-Diabetes brauchen früher oder später eine Insulin-Therapie. Manche haben jedoch Angst vor dem Spritzen. Wie der Einstieg in die Insulin-Therapie trotzdem gelingt und was gegen eine Spritzenphobie hilft, zeigt das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

Verhaltenstherapie kann Abhilfe schaffen

Titelbild Diabetes Ratgeber Oktober 2021.

Die meisten Patienten verlieren die Angst, wenn sie sich einmal selbst gespritzt haben, so die Erfahrung von Eva Küstner, Fachpsychologin Diabetes (DDG) aus Gau-Bischofsheim. „Aber es gibt auch Menschen, die panische Angst vor dem Spritzen haben und Herzrasen bekommen, wenn sie nur daran denken.“ Eine derartige Spritzenphobie, eine krankhafte Angst vorm Spritzen also, sei oft die Folge unangenehmer Erfahrungen mit Spritzen, erklärt Küstner.

Abhilfe kann eine Verhaltenstherapie schaffen. Dabei wird der Patient in kleinen Schritten mit dem Spritzen konfrontiert, schaut sich den Pen mit der Nadel erst von Weitem an, dann aus der Nähe. „Später nimmt man den Pen in die Hand, berührt mit der Nadel die Haut, sticht schließlich ein – und erfährt, dass dabei nichts Schlimmes passiert“, verdeutlicht Küstner.

Ohne Hilfsmittel mit der Angst fertigwerden

Hilfreich ist es auch, sich während des Spritzens abzulenken, sich dabei bewusst zu entspannen und den Bauch locker zu lassen. „Bei angespannten Muskeln spürt man den Piks mehr“, sagt Küstner. Zwar gibt es in der Apotheke Cremes, mit denen sich die Einstichstelle betäuben lässt. Um die Angst nicht zu verfestigen, sollte man aber versuchen, nach und nach ohne Hilfsmittel klarzukommen.

Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ 10/2021 liegt aktuell in den meisten Apotheken aus. Viele weitere interessante Gesundheits-News gibt es unter https://www.diabetes-ratgeber.net sowie auf Facebook und Instagram.

Zum Welttierschutztag am 4. Oktober: Vorfahrt für den Großen Ameisenbären

Stein (ots) In den Forsten von Faber-Castell in Brasilien ist eine vielfältige Fauna aktiv. Das ist so gewollt und geplant: Die Tiere werden seit Jahrzehnten hier geschützt. Dadurch hat die Artenvielfalt über die Jahre sogar deutlich zugenommen.

Der Große Ameisenbär ist Bewohner der Faber-Castell’schen Wälder in Südwesten Brasiliens. Andernorts ist er vom Aussterben bedroht.

Jeden Abend sitzen die Vögel im Baum. Der Baum steht auf einer freien Fläche, ein paar hundert Meter weiter beginnt der Wald. Und der Baum hier ist kein Zufall, wie die Forstingenieurin Kelen Pedroso erklärt. Die Bäume helfen den Vögeln beim Überflug und bieten ihnen einen willkommenen Rastplatz. Pedroso arbeitet im Forst von Faber-Castell im Südwesten von Brasilien, im Bundesstaat Minas Gerais. 10.000 Hektar Waldfläche befinden sich hier, für die Produktion von Bleistiften und Buntstiften. Über zwei Milliarden Stifte produziert Faber-Castell jährlich, der größte Anteil daran stammt hier von den Kiefern in Brasilien. „Wenn wir Bäume fällen, wir lassen immer ein paar für die Vögel stehen“, sagt Pedroso.

Seit über 40 Jahren nachhaltige Waldbewirtschaftung

Vor etwa 40 Jahren bereits entschied sich Faber-Castell hier in Brasilien eigene Forste anzulegen. Die Region hier ist eine Savanne, sechs Monate im Jahr fällt wenig oder gar kein Regen, der Boden ist trocken. Die Pinus caribaea hondurensis, eine karibische Kiefer, gedeiht trotzdem hier. Sie kann Dürrezeiten überstehen und wächst schnell. Schnell für einen Baum. Zwanzig Jahre benötigt es, bis die Kiefer ausgewachsen ist. Und nicht das gesamte Areal hier besteht aus Kiefern. Etwa ein Viertel ist einheimische Vegetation und wird nicht zur Holzproduktion genutzt. „Wir wirtschaften nach FSC®-Zertifikat“, sagt Pedroso. Der Forest Stewartship Council (FSC) vergibt seine Zertifikate nur an jene, die nachhaltig und sozialverträglich Wälder bewirtschaften, und das heißt zum Beispiel: Pflanzen und Tiere schützen.

Sorgfältige Dokumentation der Artenvielfalt

Seit Anfang der 90er Jahre registrieren und analysieren Experten die Artenvielfalt auf dem Gelände von Faber-Castell. Sie zählen die Tiere mit Hilfe von versteckten Kameras auf dem Gelände oder kleinen Amphibienfallen. So existieren aussagekräftige Statistiken, die rund 30 Jahre umspannen. Die Zahl der verschiedenen Säugetierarten hat sich in dieser Zeit fast verdreifacht, von 30 auf etwa 80 Arten. Die Zahl der Vogelarten hat sich verdoppelt auf rund 270. Forstarbeiten finden immer von der Straße Richtung Wälder statt, sodass sich dort aufhaltende Tiere in Ruhe zurückziehen können. Angesichts des langen Wachstumszyklus der Bäume sind viele der Pinienforste über Jahre weitgehend unberührt. Holz ist ein Rohstoff, der Zeit braucht, Geduld und Ruhe.

Begegnungen mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten

Den eigentlichen Rückzugs- und Lebensraum bilden ohnehin die heimatlichen und unberührten Waldstücke. Die Bewegungskamera schießt immer wieder Schnappschüsse von Pumas, gelegentlich auch von beeindruckenden Großen Ameisenbären. Vor einiger Zeit stießen Mitarbeiter auch auf eine 13 Meter lange Würgeschlange. Ein Exemplar, von dem selbst Tierwissenschaftler sagten, sie hätten so etwas in vielen Jahrzehnten selten gesehen. Eines der Indizien dafür, dass die Tierwelt in der Gegend intakt ist. Ebenso wie die über 200 verschiedenen Arten von Ameisen. Denn insbesondere Insekten sind ein hilfreicher Bio-Indikator.

Gezählt und geschützt werden auch die verschiedenen Pflanzen und Baumarten, überprüft wird regelmäßig die Wasserqualität des Areals. Gerade die kleinen Bäche sind von wichtiger Bedeutung – hier auf dem Gelände von Faber-Castell bleiben sie unberührt. Experten von Faber-Castell besuchen Schulen in der Umgebung oder sprechen mit den Besitzern der Nachbargrundstücke. „Seit Jahrzehnten betreiben wir in Gemeinden und landwirtschaftlichen Betrieben auch wichtige Aufklärungsarbeit zum Thema Umwelt und Biodiversität“, so Pedroso. Diese langjährigen Bemühungen um Nachhaltigkeit erfahren immer mehr öffentliche Wertschätzung. Seit kurzem gehört Faber-Castell zu den deutschen Unternehmen, die „der Gesellschaft einen besonders hohen Mehrwert“ bieten und den „Dreiklang aus ökologischer, sozialer und ökonomischer Verantwortung“ meistern. Das geht aus der Studie „Deutschlands wertvollste Unternehmen“ des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) hervor.

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