Ralf Schumacher: Vom Rennfahrer zum Winzer und Serienpartner der Deutschen GT-Meisterschaft

München (ots) Beim schönsten Moment eines jeden Rennens der Deutschen GT-Meisterschaft kommt Ex-Formel-1-Star Ralf Schumacher (46) ins Spiel. Wenn die Sieger des ADAC GT Masters nach der Pokalübergabe mit der traditionellen Champagnerdusche feiern, machen sie das mit Schumacher Selection – einem Schaumwein vom sechsfachen Grand-Prix-Sieger.

Ralf Schumacher ist auch als Winzer erfolgreich.

Bereits seit 2019 werden Siege im ADAC GT Masters mit Schumacher Selection gefeiert, so auch am kommenden Wochenende (1.-3. Oktober) bei den Rennen auf dem Sachsenring. Im Interview erzählt Schumacher, wie seine Leidenschaft zum Wein entstand und spricht über den Nachwuchs im Motorsport, den er mit einem eigenen, sehr erfolgreichen Team in der ADAC Formel 4 fördert. Die beiden Rennen auf dem Traditionskurs werden am Samstag und Sonntag ab 16 Uhr live bei NITRO im Free-TV übertragen. Im Livestream sind sie kostenlos und ohne Registrierung bei TVNOW.de und auf adac.de/motorsport zu sehen.

Wie wird man vom Rennfahrer zum Winzer?

Schaumwein von Ralf Schumacher kommt bei den Siegerehrungen des ADAC GT Masters zum Einsatz

Ralf Schumacher: „Im Motorsport kommt man auf dem Podium ja immer mit Champagner in Verbindung. Hinzu kommt, dass ich schon immer eine Leidenschaft für guten Wein hatte. Als ich für mein Restaurant Schumacher’s in Bergheim einen guten Wein brauchte, bin ich auf das Weingut Klet Brda in Slowenien gestoßen. Man gab mir zum Probieren einen Weißwein der Sorte Ribolla Gialla. Ich war überrascht, wie gut er war, denn ich hatte von der Sorte vorher noch nie wirklich etwas gehört. Auch die anderen Sorten des Weinguts waren hervorragend und ich entschied, den Wein bei mir im Restaurant zu listen. Nach ein paar weiteren Besuchen beschloss ich, die Zusammenarbeit zu vertiefen. So entstand meine eigene Weinmarke Schumacher Selection.“

Was für Weine haben Sie im Sortiment?

„Die Palette erweitert sich Stück für Stück. Mittlerweile habe ich frische Weißweine, in Eichenfässern gereifte Rotweine, aber auch einen traditionellen Schaumwein und einen Süßwein zur Abrundung des Sortiments im Programm. Wichtig ist mir vor allem, dass ich qualitativ hochwertigen Wein zu einem fairen Preis anbieten kann. Wobei vor allem die Gastronomie im Fokus steht, mein Wein soll etwas exklusives haben und nicht bei jedem Internethändler gelistet sein.“

Mit Ihrem Schaumwein sind Sie Partner des ADAC GT Masters, warum?

„Wie ich schon sagte, im Motorsport gehört die Champagnerdusche bei der Siegerehrung dazu. Ich bin der ADAC GT Masters-Plattform seit Langem verbunden, auch weil dort mein Formel-4-Team, das ich zusammen mit Gerhard Ungar betreibe, an den Start geht. So kamen wir ins Gespräch und die Idee entstand, dass man den Sieg doch eigentlich mit Schumacher’s Selection feiern kann – was mittlerweile seit zwei Jahren passiert. Abgesehen davon hilft es natürlich, die Marke bekannt zu machen, außerdem können VIP-Gäste meine Weine in der Hospitality genießen. Ein stimmiges Konzept also.“

Kommen wir vom Wein zum Motorsport, wie schätzen Sie Ihr Team US Racing in dieser Formel-4-Saison ein?

„Wir sind insgesamt gut in die Saison gestartet. Tim Tramnitz hat zuletzt in Hockenheim den ersten Saisonsieg gefeiert und ist nun Tabellenzweiter. Mit Luke Browning auf Tabellenplatz drei haben wir ein weiteres Eisen im Feuer.“

Welche Ziele haben Sie sich bei US Racing für diese Saison gesteckt?

„Natürlich wollen wir Meister werden, sonst bräuchten wir nicht anzutreten. Aber genauso wichtig ist es, dass wir die jungen Nachwuchstalente gut ausbilden. In der ADAC Formel 4 lernen sie das Handwerkszeug für höhere Serien, die den einen oder anderem hoffentlich in die Formel 1 führen.“

Was ist für einen Nachwuchspiloten wichtig, wenn er das Ziel Formel 1 hat?

„Disziplin, Willenskraft und harte Arbeit. Man muss bereit sein, ständig dazuzulernen, alles aufzusaugen und darf nie satt sein. Natürlich spielt aber auch das Budget eine Rolle.“

Ihr Sohn David ist in Ihre Fußstapfen getreten und hat am Wochenende in Sotchi seine zweite Saison in der FIA-Formel-3-EM beendet, wie zufrieden sind sie mit ihm?

„Es freut mich, dass David seinen Weg im Motorsport macht. In der Formel 3 hat er sich anfangs etwas schwergetan, was aber normal ist. In Spielberg hat er dann seinen ersten Sieg eingefahren, was mich wahnsinnig stolz gemacht hat.“

Termine ADAC GT Masters 2021, Änderungen vorbehalten

14.05. – 16.05.2021 Motorsport Arena Oschersleben

11.06. – 13.06.2021 Red Bull Ring (A)

09.07. – 11.07.2021 CM.com Circuit Zandvoort (NL)

10.09. – 12.09.2021 DEKRA Lausitzring

01.10. – 03.10.2021 Sachsenring

22.10. – 24.10.2021 Hockenheimring Baden-Württemberg

05.11. – 07.11.2021 Nürburgring

Web: adac.de

Messe Indoor-Air am 5. bis 7. Oktober 2021 in Frankfurt: Wie lässt sich der Gesundheitsschutz in Gebäuden optimieren?

Frankfurt am Main (ots) Gebäude beschützen uns vor Kälte, Hitze und Unwettern. Aber schützen sie auch unsere Gesundheit? Und schützen sie unsere Daten?

Drees & Sommer SE präsentiert sich als Experte für Protective Buildings auf der Indoor Air – vom 5. bis 7. Oktober 2021 in Frankfurt am Main.

Spätestens seit Corona stehen solche Fragen buchstäblich immer häufiger im Raum. Das auf den Bau und Immobilien spezialisierte Planungs- und Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE geht das Thema „Protective Buildings“ ganzheitlich an und liefert Antworten auf die Frage, was Bauherren, Planer und Behörden unternehmen können, damit Gebäude auch in Zukunft ein sicherer Ort für ihre Nutzer sind: Welche Maßnahmen muss es geben, um zum Beispiel das Ansteckungsrisiko zwischen Menschen zu reduzieren? Und wie lassen sich Gebäudedaten und die IT-Infrastruktur zuverlässig schützen? Welche Maßnahmen tragen dazu bei, Baukonstruktion, Gebäudetechnik und Produktion zu sichern?

Erfahren Sie dazu mehr auf der Frankfurter Messe Indoor-Air am Drees & Sommer-Stand E76 sowie im Fachvortrag von Thomas Hofbauer, Partner der Drees & Sommer SE, am Dienstag 5.10.2021 um 14:00 Uhr: „Wie lässt sich der Gesundheitsschutz in Gebäuden optimieren? Mit Abstand, Technik und Hygiene zu erfolgreichen Resilienz-Strategien“.

Haben Sie Interesse an der Messe Indoor-Air, am Thema Protective Buildings und unserem Messevortrag? Dann seien Sie unser Gast auf der Indoor-Air in Frankfurt am Main vom 05. – 07.10.2021. Kontaktieren Sie uns gerne über presse@dreso.com.

Zur Messe Indoor-Air:

Die Indoor-Air ist die Fachmesse für Lüftung und Luftqualität im deutschsprachigen Raum. Sie findet vom 5. – 7. Oktober 2021 in Frankfurt am Main statt.

Frische Luft braucht frische Lösungen! Die Veranstaltung für Raum – Luft – Technik präsentiert Planern, Entscheidern und Betreibern von Anlagen und Gebäuden im öffentlichen wie privaten Raum relevante Strategien, Technologien und Produkte rund um gesunde Luft in Innenräumen. Auch die Reduktion des Infektionsrisikos stellt einen wesentlichen Schlüssel dar, wenn es um Gesundheit und Hygiene geht.

„Luft als Lebensmittel“ und die Vorteile zukunftsweisender Anlagenkonzepte in der Raumlufttechnik zeigen sich auf der Indoor-Air in all ihren Facetten: von Raumübergabesystemen und Luftentkeimungsgeräten über Gebäudetemperierung bis hin zu raumlufttechnischen Gesamtsystemen – einsetzbar für öffentliche Gebäude, große Gebäudekomplexe genauso wie in Hotellerie, Gastronomie, Schulen oder dem Einzelhandel. Mehr unter Indoor-Air – Raum.Luft.Technik. (messefrankfurt.com)

Corona-Pandemie lässt Immobilienpreise auch 2021 auf neue Hochs klettern und treibt Käufer von Metropolen in Mittel- und Kleinstädte

München (ots)

  • Durchschnittlicher Immobilienpreis in Deutschland steigt um 9 Prozent auf 487.000 Euro
  • 7 Metropolen im Vergleich: Spitzenreiter München mit 875.000 Euro
  • Bauherren und Käufer weichen in Mittelstädte unweit der Metropolen aus – und sorgen auch dort für sichtbaren Preisauftrieb
  • Anteil der Kapitalanlegerinnen und Kapitalanleger hat sich gegenüber 2010 mehr als verdoppelt
Immobilienpreise und Preissteigerungen in 2021 (Stand September) gegenüber 2020 in 7 großen deutschen Städten

Die Corona-Pandemie hat die hohe Nachfrage nach Immobilien weiter angeheizt. In den ersten acht Monaten des Jahres haben die Preise fast so stark zugenommen wie im Gesamtjahr 2020. „Corona hat den Trend zur eigenen Immobilie verstärkt. Der Wunsch nach Sicherheit und Homeoffice-Möglichkeiten hat viele bewogen, ihren Traum vom eigenen Zuhause wahrzumachen. Auch als Kapitalanlage ist die Immobilie als sichere Anlage weiter in den Fokus gerückt, zuletzt verstärkt durch die jüngsten Diskussionen um die Inflation“, sagt Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender bei der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen. Die Kaufpreise inklusive Nebenkosten in den meisten Großstädten sind auch in 2021 wie schon 2020 weiter gestiegen – und in der Folge hat sich der Trend zur Flucht aus der Metropole hin in Mittel- und Kleinstädte weiter fortgesetzt. Das hat Interhyp in einer Analyse von mehr als 180.000 Darlehensabschlüssen für einen Bau oder Kauf einer Immobilie in den vergangenen zweieinhalb Jahre festgestellt. „Der Preisanstieg macht den Erwerb für Immobilienkäuferinnen und -käufer aber zunehmend schwieriger, auch in den Städten in der Nähe der Metropolen“, sagt Jörg Utecht. „Politische Weichenstellungen sind nötig, um Hürden beim Eigentumserwerb abzubauen und den Wohneigentumserwerb gezielt zu fördern. Hier sehen wir ein wichtiges Handlungsfeld der zukünftigen Bundesregierung.“

Preisanstieg in 2021 fast schon das Niveau des Gesamtjahrs 2020 erreicht

Der Preisauftrieb in 2021 war bisher ähnlich stark wie im Jahr 2020. Der durchschnittliche Preis pro Objekt inklusive Nebenkosten beträgt Anfang September in Deutschland rund 487.000 Euro. Das entspricht einer Steigerung von rund 9 Prozent gegenüber dem Durchschnittspreis von 2020 (rund 447.000 Euro) und ist fast so hoch wie im Gesamtjahr 2020 gegenüber 2019, als die Steigerung etwas mehr als 10 Prozent betragen hatte. „Das Interesse an Wohneigentum ist weiterhin sehr groß. Das zeigt sich ebenso an den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden. Viele sind an einer Voraus-Beratung interessiert, also schon bevor ein konkretes Objekt gefunden ist“, sagt Jörg Utecht.

Stuttgart und Köln Spitzenreiter beim Preiszuwachs, Frankfurt mit kleinem Minus

Interhyp hat zudem sieben große Städte näher untersucht. Die höchsten Preise pro finanzierter Immobilie (inklusive Nebenkosten) finden sich demnach aktuell in München, gefolgt von Frankfurt am Main und Hamburg. Die deutlichsten Steigerungen gegenüber dem Durchschnitt des Vorjahres mussten Immobilienerwerber in Stuttgart (14 Prozent auf 614.000 Euro) und Köln (14 Prozent auf 574.000 Euro) hinnehmen. Tiefer in die Tasche greifen mussten Käuferinnen und Käufer ebenso in Leipzig (+12 Prozent auf 340.000 Euro), in München (+10 Prozent auf 875.000 Euro), in Berlin (+8 Prozent auf 543.000 Euro) sowie in Hamburg (+5 Prozent auf 676.000 Euro). In Frankfurt am Main, wo die Preise von 2015 auf 2020 schon um 45 Prozent gestiegen waren, sind die Immobilienpreise in 2021 indes um 2 Prozent auf 684.000 Euro gesunken. Bei näherer Betrachtung zeigt sich zudem, dass die Quadratmeterpreise auch in Frankfurt in 2021 weiter gestiegen sind, nur die finanzierten Objekte sind etwas kleiner geworden. „In den meisten Metropolen hat sich der Preistrend nach oben fortgesetzt und liegt im Bereich des bundesweiten Durchschnitts oder etwas darüber“, erklärt Jörg Utecht.

Flucht aus den Metropolen in Mittel- und Kleinstädte

Die hohen Immobilienkosten in Deutschlands Großstädten bleiben nicht ohne Auswirkungen. In Gesamtdeutschland und in großen Städten beobachtet Interhyp einen fortgesetzten Trend, beim Kauf in mittlere und kleinere Städte auszuweichen. Interhyp hat dafür untersucht, wieviel Prozent der Menschen aus Metropolen über 500.000 Einwohnern beim Kauf auch eine Immobilie in einer Metropole wählen. „Ein Trend raus aus den Metropolen zeichnet sich schon seit vielen Jahren ab“, sagt Jörg Utecht. „Auch in der Corona-Krise hat sich dies fortgesetzt.“ Bezogen auf Gesamtdeutschland kauften 2019, also vor der Corona-Krise, noch 60 Prozent der Metropolbewohner in einer Metropole, 2021 waren es nur noch knapp 57 Prozent. Sie wichen zunehmend in Mittelstädte (19 Prozent 2021 versus 17 Prozent 2019) und Kleinstädte aus (15 Prozent 2021 gegenüber 13 Prozent 2019).

In den sieben betrachteten großen Städten ist die Metropolenflucht zum Teil sogar deutlich größer ausgefallen. Im Jahr 2019 kauften noch 56 Prozent der Hamburger in einer Metropole, 2021 waren nur noch 49 Prozent. In Frankfurt am Main sank die Zahl binnen zweier Jahre von 45 Prozent auf 35 Prozent, in München von 54 Prozent auf 51 Prozent, in Köln von 54 Prozent auf 49 Prozent und in Stuttgart sogar von 50 Prozent in 2019 auf 36 Prozent in 2021. Nur in Berlin sind die Zahlen unverändert geblieben (65 Prozent in 2019 und in 2021). Eine Ausnahme bildet zudem Leipzig: 62 Prozent der Leipziger entschieden sich 2021 beim Kauf für eine Metropole, gegenüber 59 Prozent in 2019. In allen betrachteten Städten war die Metropole der Wahl dann meist die des Wohnortes, zum Teil aber auch eine andere Metropole in Deutschland. „Außer in Berlin und Leipzig gibt es in den betrachteten Metropolen einen zunehmenden Trend, beim Immobilienkauf in mittelgroße Städte auszuweichen“, erläutert Jörg Utecht.

Ob Esslingen, Offenbach oder Halle: Preise ziehen deutlich an

Die Flucht aus den Metropolen treibt allerdings auch die Preise in den Städten in ihrer Nähe in die Höhe – verbunden mit der gestiegenen Attraktivität von Immobilien insgesamt. In den Städten in Metropolennähe verzeichnet Interhyp zum Teil deutliche Preissteigerungen der durchschnittlichen Kaufpreise (inklusive Nebenkosten) pro finanziertem Objekt – so zum Beispiel in Esslingen (573.000 Euro in 2021, +25 Prozent gegenüber dem Durchschnitt in 2020) und Tübingen in der Nähe von Stuttgart (582.000 Euro in 2021, +9 Prozent) sowie in Offenbach am Main (553.000 Euro, +27 Prozent). Auch in der Nähe von München haben die Preise angezogen – in Augsburg auf mittlerweile durchschnittlich 481.000 Euro (+9 Prozent). Im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ging es auf 983.000 Euro rauf (+11 Prozent). Dort liegen die Preise über denen in der Stadt München, ebenso wie in Starnberg, wo der durchschnittliche Kaufpreis pro Objekt schon 2020 bei 1.217.000 Euro lag und 2021 sogar 1.242.000 Euro erreicht hat, aber somit nur noch wenig gestiegen ist (+2 Prozent). Eine Ausnahme ist Landsberg am Lech: Dort sind die Preise auf 822.000 Euro in 2021 gegenüber 868.000 Euro in 2020 gesunken (-5 Prozent), von 2019 (610.000 Euro) auf 2020 waren sie aber um 42 Prozent gestiegen. In Pinneberg bei Hamburg sind die Preise auf 505.000 Euro in 2021 gestiegen (+12 Prozent gegenüber 2020), in Potsdam auf 609.000 Euro (+17 Prozent). In Düren im Raum Köln Bonn schnellten die Preise auf 425.000 Euro in die Höhe (+22 Prozent). In Halle/Saale nahe Leipzig ging es in 2021 auf 360.000 Euro rauf (+20 Prozent gegenüber 2020).

Kaufende bringen im Schnitt 130.000 Euro Eigenkapital ein

Durch die Preissteigerungen wird der Weg in die eigenen vier Wände für Normalverdienende trotz der niedrigen Zinsen bei Immobilienkrediten immer beschwerlicher. Immobilienkäuferinnen und -käufer benötigen heute im Durchschnitt 130.000 Euro Eigenkapital gegenüber 116.000 Euro im Vorjahr. Jörg Utecht: „Der hohe Eigenkapitalbedarf aufgrund der hohen Kaufpreise ist eine Hürde. Es braucht politische Weichenstellungen, um die Kaufnebenkosten zu reduzieren und den Erwerb von Wohneigentum zu erleichtern.“ Der Anteil der Menschen, die bei Interhyp eine Immobilie finanzieren, um ausschließlich selbst darin zu wohnen und nicht zu vermieten, beträgt derzeit mehr als zwei Drittel (68 Prozent).

Anfangstilgung bei Erstdarlehen nimmt etwas ab

Trotz finanzieller Herausforderungen setzen die Deutschen laut Interhyp weiterhin auf solide Finanzierungsstrukturen. Die durchschnittliche Beleihung liegt aktuell bei 81 Prozent und ist damit im Vergleich zu 2019 (83 Prozent) sogar gesunken. Die anfängliche Tilgung ging von 3,3 Prozent in 2019 und 2020 auf 3,1 Prozent etwas zurück, wodurch sich der Schuldenabbau etwas verlangsamt. Der Anteil von Kapitalanlegerinnen und Kapitalanlegern, die eine Immobilie ausschließlich zur Vermietung kaufen, ist hingegen weiter gestiegen. So liegt die Quote mittlerweile unter allen Abschlüssen bei 27 Prozent (2020: 25 Prozent). 2010 waren es noch 12 Prozent.

Über Interhyp

Die Interhyp Gruppe ist eine der führenden Adressen für private Baufinanzierungen in Deutschland. Mit den Marken Interhyp, die sich direkt an den Endkunden richtet, und Prohyp, die sich an Einzelvermittler und institutionelle Partner wendet, hat das Unternehmen 2020 ein Finanzierungsvolumen von 28,8 Milliarden Euro erfolgreich bei seinen über 500 Finanzierungspartnern platziert. Dabei verbindet die Interhyp Gruppe die Leistungsfähigkeit der eigenentwickelten Baufinanzierungsplattform eHyp mit kundenorientierten Digitalangeboten und der vielfach ausgezeichneten Kompetenz ihrer Finanzierungsspezialisten. Die Interhyp Gruppe beschäftigt etwa 1.600 Mitarbeiter und ist an über 100 Standorten persönlich vor Ort für ihre Kunden und Partner präsent.

Web: https://interhyp.de

Die Einheitsbotschafter besuchen die Lutherstadt Wittenberg

Lutherstadt Wittenberg / Halle (S.) (ots) Das Tagessprogramm der Einheitsbotschafter steht heute ganz im Zeichen der Historie: In Lutherstadt Wittenberg – dem Geburtsort der Reformation – reisen die Botschafterinnen und Botschafter gemeinsam mit Martin Luther und seiner Frau Katharina von Bora ins 16. Jahrhundert.

Die Einheitsbotschafter vor der Thesentür der Schlosskirche in Lutherstadt Wittenberg // (c) Staatskanzlei / Thomas Meinicke

Klar, dass es sich der berühmte Sohn der Stadt nicht nehmen lassen will, die Botschafterinnen und Botschafter ganz persönlich durch Wittenberg zu führen: Auf den Spuren des historischen Reformators geht es durch die Altstadt – vorbei an der Stadtkirche St. Marien, wo vor 500 Jahren der erste evangelische Gottesdienst abgehalten wurde, bis hin zu den wohl bekanntesten Pforten Deutschlands: in schweres Bronze gegossen sind die 95 Thesen für die Ewigkeit an der Schlosskirche festgehalten.

Einen Auffrischungskurs zur Reformation hatten die Botschafter bereits zuvor in der Panorama-Ausstellung „Luther 1517“ bekommen. Der Künstler Yadegar Asisi, bekannt für seine 360-Grad-Erlebnis-Gemälde, hat zum 500. Jubiläum des Thesenanschlags ein außergewöhnliches visuelles und auditives Gemälde erstellt, das jetzt in Lutherstadt Wittenberg bewundert werden kann.

„Das ist wirklich der Hammer“, sagt Sabine Werth, Einheitsbotschafterin aus Berlin, die ein anderes Asisi-Panorama aus Berlin kennt. „Das in Wittenberg ist einfach nur großartig, da kann das aus Berlin nicht mithalten.“ 15 Meter hoch skizziert das 360-Grad Gemälde einen Querschnitt der Gesellschaft vor 500 Jahren, als Martin Luther mit seiner Kritik am kirchlichen Ablasshandel eine weitreichende Bewegung in Gang setze, welche Gesellschaft, Religion und Bildung der Menschen nachhaltig verändern sollte. Eine ausgefeilte Licht- und Soundinstallation erweckt beim Betrachter den Eindruck, die Szenerie sowohl am Tag als auch bei Nacht zu beobachten. Ein Wimmelbild für Erwachsene, das die wichtigsten Ereignisse rund um die Reformation in einem Tag darstellt.

„Ich bin das erste Mal in Lutherstadt Wittenberg“, sagt Max Bertl, der Einheitsbotschafter aus Bayern, nach dem Besuch des Panoramas. Im Allgemeinen sei er bisher sehr wenig in Sachsen-Anhalt unterwegs gewesen, doch ganz sicher werde er wieder kommen, um sich alles nochmal ganz genau anzuschauen. Diesen Entschluss habe er schon am ersten Tag der Botschafterreise durch Sachsen-Anhalt gefasst, doch Lutherstadt Wittenberg habe ihn in seinem Vorhaben nochmal bestätigt. „Dass die Häuser und Städte so schön sind und dass es so viel Spannendes zu erleben gibt, das hätte ich nicht gedacht“, sagt er. Und noch weitere Eindrücke erwarten ihn – auf der Reiseroute stehen: Leuna, Schkopau und schließlich: Halle.

Alle Infos zu den vergangenen Feierlichkeiten und weiterführende Inhalte finden Sie auf der Homepage zum Tag der Deutschen Einheit (https://tag-der-deutschen-einheit.de) sowie auf den Kanälen der Sozialen Netzwerke Facebook (https://www.facebook.com/tde2021), Instagram (https://www.instagram.com/gemeinsamzukunftformen/), YouTube (https://www.youtube.com/channel/UCOc0eBEkKxWIHW_uampEQGw) und Twitter (https://twitter.com/tde2021).