900 Jahre Wernigerode – 9 Festtage – Ausgesprochen erlebnisreich

Genau vor 900 Jahren taucht der Name Wernigerode zum ersten Mal in der schriftlichen Überlieferung auf:

Graf Adalbert von Wernigerode erscheint in einer Urkunde des Bischofs von Halberstadt als Zeuge. Auf dieses Datum geht die Idee zu einer Würdigung der Ersterwähnung Wernigerodes zurück. Die Organisatoren haben sich einiges einfallen lassen.

Foto: Rüdiger Dorff, Olaf Ahrens, Peter Gaffert, Silvia Lisowski und Kristin Dormann präsentieren einen Vorgeschmack auf das Programm rund um 900 Jahre Ersterwähnung Wernigerodes. © Ariane Hofmann

„Vom 16. bis 24. Oktober wird es eine Festwoche geben. Tolle Veranstaltungen erwarten uns: eine Sonderausstellung mit besonderen Exponaten im Harzmuseum, ein Festvortrag von Dr. Uwe Lagatz, ein Urkundenworkshop, die Vorstellung des Wernigerode-Comic und vieles mehr. Es sind kreative Ideen für die Festtage zusammengekommen“, berichtet Oberbürgermeister Peter Gaffert.

Sogar ein besonderes Brot aus neun Vollkornsorten wird es anlässlich der Festwoche geben. Ein erlebnisreicher Tag erwartet Einwohner und Gäste am Sonntag, den 17. Oktober 2021.

An neun verschiedenen Plätzen der Stadt gibt es Attraktionen für Groß und Klein: im Feuerwehrmuseum können Kinder im Opel Blitz von 1936 mitfahren, in der Krellschen Schmiede können Besucher dem Schmied über die Schulter schauen oder dem Posthauptmeister im Kleinsten Haus einen Besuch abstatten.

Das Ausstellungsprojekt „Wernigerode: Geschichten aus 900 Jahren“ wird vom 17. Oktober 2021 bis zum 18. April 2022 im Wernigeröder Harzmuseum gezeigt. Auf rund 100 Quadratmetern kann der Besucher von den Anfängen im 12. Jahrhundert bis in die Zeit der Wende um 1989 durch die Geschichte reisen und dabei Kunstwerke, Fotos, schriftliche Quellen, Videos und eine Hörstation erleben.

Das gesamte Programm rund um die Ersterwähnung der Bunten Stadt am Harz wird im Amtsblatt, in einem Flyer und hier auf den Internetseiten der Stadt veröffentlicht.

Web: https://www.wernigerode.de

Preisvergleich: Raststätte – Autohof

Raststätten im Schnitt teurer als Autohöfe – Preisdifferenz teils enorm
Sparpotential auch beim Tanken

München (ots) Der ADAC hat die Preise von 70 Raststätten und Autohöfen an deutschen Autobahnen verglichen.

Preisvergleich: Raststätte – Autohof

Das Ergebnis: Von 14 untersuchten Produkten waren 13 im Durchschnitt an Raststätten teurer. Die 0,5-Liter-Wasserflasche lag beispielsweise 51 Prozent über dem Preis der Autohöfe. Das belegte Brötchen, ein süß gefülltes Croissant und eine Flasche Cola waren im Durchschnitt in der Raststätte ca. ein Drittel teurer. Allerdings muss für die Anfahrt des Autohofes die Autobahn verlassen werden.

Betrachtet man die Einzelpreise der Produkte waren die Preisspannen teils enorm.

Die teuersten und günstigsten Produkte im Preisvergleich

Das günstigste Handdesinfektionsmittel kostete 50 Cent, das teuerste 5,99 Euro -eine Preisdifferenz von mehr als 1.000 Prozent und das bei gleicher Menge (50ml). Das teuerste belegte Brötchen gab es in zwei Raststätten für 4,99 Euro, das günstigste für 1,69 Euro in einem Autohof. Beim Schnitzel fanden die Tester Preisspannen von 5,20 Euro bis hin zu 14,90 Euro vor, sowohl der höchste als auch niedrigste Preis stammen von Autohöfen.

Überrascht hat der Mangel an vegetarischen Alternativen. Beim vegetarischen Gericht, Nudeln mit Soße, konnten die Raststätten punkten und boten es im Schnitt etwas günstiger an (8,78 Euro zu 9,06 Euro). Allerdings: In 20 bzw. zehn von jeweils 35 Raststätten und Autohöfen gab es zum Testzeitpunkt im Juli 2021 weder das Nudelgericht noch eine andere vegetarische Alternative als Hauptgericht.

Die Benutzung der WC-Anlagen war auf fast allen Raststätten kostenpflichtig und wurde über das Unternehmen Sanifair abgewickelt. Auch die Autohöfe sind mittlerweile dazu übergangen, für den Besuch der Sanitäranlagen Geld zu verlangen. Auf nur mehr knapp der Hälfte der untersuchten Autohöfe war der Toilettenbesuch noch kostenlos. Elf Autohöfe (31 Prozent) orientierten sich am Sanifair-Konzept – 70 Cent Einsatz, 50 Cent Wertbon. Acht Autohöfe (23 Prozent) gaben einen gleichwertigen Voucher aus. Nachteil: Die Wertgutscheine der Autohöfe sind teilweise nur an Ort und Stelle einlösbar.

Ein weiterer Schwerpunkt der Erhebung lag auf den Preisen für E10 und Diesel, welche über die Markttransparenzstelle abgefragt wurden. Im Durchschnitt war das Tanken auf Autohöfen 26 bzw. 25 Cent günstiger. Im Einzelfall konnte die Differenz zwischen der Tankstelle auf der Raststätte und der auf dem Autohof jedoch bis zu 39 bzw. 34 Cent für den Liter E10 bzw. Diesel betragen.

Im Fokus des Preisvergleichs standen die Bedürfnisse einer vierköpfigen Familie. So gingen die Tester von einem Pausenstopp aus, bei dem getankt, gegessen, eingekauft und die Toilette benutzt wird. Die untersuchten Anlagen liegen an den Autobahnen A1 bis A9 sowie weiteren Autobahnen in Richtung beliebter Urlaubsregionen (A24, A61, A81, A93). Die Tester verglichen Preise von Raststätten und Autohöfen, die jeweils maximal 20 Kilometer voneinander entfernt waren.

Detaillierte Informationen inklusive einer Preisübersicht der einzelnen Anlagen finden Sie unter adac.de

Bundespolizeidirektion München: Mutmaßliche Schleuser bei Grenzkontrollen gefasst

Bundespolizei verweigert Irakern und Libanesen die Einreise

Rosenheim / A93 (ots) Die Bundespolizei beschuldigt einen schwedischen und einen palästinensischen Fahrzeugführer, unabhängig voneinander mehrere Migranten nach Deutschland geschleust zu haben. Der Schwede wurde im Rahmen der Grenzkontrollen am Montag (11. Oktober) zusammen mit drei Irakern an der A93 festgenommen. Dort stoppten die Bundespolizisten zuvor auch den Palästinenser, der zwei Libanesen beförderte.

Die Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen auf der A93 zwei mutmaßliche Schleuser vorläufig festgenommen.

Bei der Kontrolle der vier Insassen eines in Schweden zugelassenen Autos stellten die Bundespolizisten fest, dass sich der im Irak geborene Fahrer mit einem schwedischen Reisepass ausweisen konnte. Seine irakischen Begleiter, 50, 43 und 28 Jahre alt, erklärten, lediglich Freunde und Bekannte besuchen zu wollen. Zwar verfügten sie über italienische Aufenthaltsgenehmigungen, allerdings waren diese seit knapp einem Jahr nicht mehr gültig. Die Männer wurden jeweils wegen eines illegalen Einreiseversuchs angezeigt und anschließend der österreichischen Polizei überstellt. Ihr 49-jähriger Fahrer musste eine Strafanzeige wegen Einschleusens von Ausländern entgegennehmen, ehe er weiterfahren konnte.

Zwei libanesischen Staatsangehörigen verweigerte die Bundespolizei ebenfalls die Einreise. Die 18- und 20-Jährigen fuhren in einem Pkw mit niederländischen Kennzeichen mit. Einreisepapiere hatte sie nicht dabei. Bei ihrer Durchsuchung konnten Dokumente gefunden werden, die belegten, dass sie erst vor Kurzem in Österreich aus der Haft entlassen worden waren. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, wurden sie zurückgewiesen. Ihr 32-jähriger Fahrer, ein in Syrien geborener Palästinenser, händigte den Kontrollbeamten eine Aufenthaltserlaubnis für die Niederlande aus. Der mutmaßliche Schleuser konnte seine Reise fortsetzen, musste auf Anordnung der Rosenheimer Staatsanwaltschaft jedoch vorab 300 Euro als Sicherheit für das anstehende Strafverfahren hinterlegen.

Internet: www.bundespolizei.de | Twitter: bpol_by