Bayerischer Printpreis 20/21: Preisträger feierlich in München geehrt

München (ots)

  • Mediengruppe Pressedruck und Augsburger Allgemeine, Finanzen Verlag und Gerber Print mit dem Bayerischen Printpreis 20/21 ausgezeichnet
  • Philipp Welte, Vorstand Hubert Burda Media, erhielt den Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten
  • Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Geschäftsführung der Trumpf Gruppe, erklärt sich in Keynote zur Influencerin für das gedruckte Wort
Preisträger und Laudatoren des Bayerischen Printpreises 20/21

Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung des Bayerischen Printpreises 20/21 wurden gestern Abend auf Schloss Nymphenburg vor rund 250 geladenen Gästen die vier diesjährigen Preisträger geehrt.

Bayerischer Printpreis in der Kategorie „Zeitung“

Laudator Peter Kropsch, Geschäftsführer der dpa Deutsche Presseagentur GmbH, überreichte die Nike aus Nymphenburger Porzellan an die Preisträger der Kategorie Zeitung: „Rocketeer“, eingereicht von der Mediengruppe Pressedruck und der Augsburger Allgemeine. „Die Verlagsgruppe Pressedruck und die Augsburger Allgemeine Zeitung setzen die Persönlichkeit, die Arbeit und die Visionen dieser Menschen – den sogenannten Rocketeers – in einem einzigartigen Konzept in Szene. Die Zeitung steht als Anker mit ihrer Markenkraft in der Mitte“, ist auch Laudator Kropsch begeistert.

Bayerischer Printpreis in der Kategorie „Zeitschrift“

In der Kategorie Zeitschrift – in der es besonders viele Einreichungen gab – ging der Preis an das Magazin „Courage“ aus dem Finanzen Verlag. Laudator Dr. Andreas Wiele, Senior Advisor, Kohlberg Kravis Roberts (KKR), live aus London zugeschaltet, ehrte diesen Preisträger. Courage, so der Laudator, sei kreativer und stolzer Ausdruck einer moderneren und chancengleicheren Welt. Wiele lobte weiter nicht nur den Mut, einen solchen Titel im Februar 2020 mitten in der beginnenden Pandemie auf den Markt zu bringen, sondern empfahl eindringlich auch Männern, dieses spannende Wirtschaftsmagazin für Frauen zu lesen.

Bayerischer Printpreis in der Kategorie „Druck“

Die Kategorie Druck würdigt qualitativ hochwertige und herausragende Printprodukte. Als besonders herausragend unter den diesjährigen Nominierten bewertete die Jury die Imagebroschüre der Firma brüderl, gedruckt bei Gerber Print. Nicht nur die Jury, sondern auch Laudator Olaf Hartmann, geschäftsführender Gesellschafter des Multisense Institut für sensorisches Marketing, überzeugte das Printprodukt: „Gerber Print ist in Zusammenarbeit mit Bazzoka für brüderl im großen Ganzen das Besondere gelungen. Etwas, das kein PDF oder digitales Medium leisten kann. Sie haben ein komplexes, abstraktes Leistungsversprechen in eine haptische Form gebracht, die tiefe Emotionen weckt. Damit wird nicht über technisches Know-how, Designkompetenz und Leistungsvielfalt gesprochen, sie wird fühlbar gemacht.“

Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten

Der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder und der diesjährige Ehrenpreisträger Philipp Welte, Vorstand Hubert Burda Media beim Bayerischen Printpreis 20/21

Mit dem Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten 20/21 wurde Philipp Welte, Vorstand Hubert Burda Media, ausgezeichnet. Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Philipp Welte ist ein erfolgreicher Vernetzer der Branche und Antreiber der digitalen Transformation. Er kämpft mutig für Qualitätsjournalismus und unsere demokratischen Werte.“

Leibinger-Kammüller: Influencerin für das gedruckte Wort

Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Geschäftsführung der Trumpf Gruppe, begeisterte die Gäste mit ihrer engagierten und persönlichen Keynote zur Eröffnung der Preisverleihung. Sie bestärkte hierin den Wert und die Relevanz gedruckter Medien auch im Zeitalter der Digitalisierung und erklärte sich zur Verbündeten: „Wenn Sie mich hierbei – beim Kampf für eine Welt mit starken Zeitungen und Zeitschriften – als eine Verbündete in Ihre Reihen aufnehmen mögen, wenn Sie mich gar eine „Influencerin“ für das gedruckte Wort nennen wollen – so nähme ich diesen Titel von Herzen gern an!“

Die Jury des Bayerischen Printpreises 2021 unter dem Vorsitz von Dr. Rudolf Thiemann, Liborius-Verlagsgruppe und Präsident des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger e. V., stellte im Rahmen der Entscheidungsfindung die Vielfalt der rund 100 außerordentlich hochwertigen und qualitativ überzeugenden Einreichungen besonders heraus. Zur Fachjury gehören außerdem Manuela Kampp-Wirtz, Chief Publishing Officer, BurdaVerlag, Werner Katzengruber, Geschäftsführer, Katzengruber Development Group GmbH, Florian Kohler, Inhaber, Gmund Papier, Gudrun Kreutner, Mitglied der Geschäftsleitung und Leitung Unternehmenskommunikation, Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH & Co. KG, Sylvia Lerch, Geschäftsführerin, Sylvia Lerch Material & Produktion, Thorsten Merkle, Geschäftsführer, jule : Initiative junge Leser GmbH, Dr. Eduard Neufeld, Geschäftsführer & Institutsleiter, Fogra Forschungsinstitut für Medientechnologien e.V., Holger Schellkopf, Chefredakteur, t3n Magazin – digital pioneers, yeebase media GmbH, sowie Katrin Tischer, Geschäftsführerin, Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger e.V.

Weitere Informationen unter www.bayerischer-printpreis.de

„Die beste Klasse Deutschlands“ steht fest: Gymnasium Süderelbe holt den Titel nach Hamburg!

Erfurt (ots) Ein packendes Superfinale mit Nico Santos und kniffligen Fragen von Enie van de Meiklokjes, Bürger Lars Dietrich, Marti Fischer und Lisa & Lena in Action!

Gymnasium Süderelbe holt den Titel nach Hamburg / Die Klasse 8F vom Gymnasium Süderelbe aus Hamburg ist „Die beste Klasse Deutschlands“ 2021. (Alle teilnehmenden und dargestellten Personen der Produktion „Die beste Klasse Deutschlands“ waren zum Zeitpunkt der Fotoaufnahmen negativ auf Covid 19 getestet.) © KiKA/Steffen Becker –

Riesenjubel bei den Schüler*innen der Klasse 8F des Gymnasiums Süderelbe aus Hamburg, die sich ab sofort „Die beste Klasse Deutschlands“ nennen darf! In einem hochspannenden und unterhaltsamen Superfinale, das am Samstagmorgen im Ersten ausgestrahlt wurde, hatte die Schulkasse aus der Hansestadt die Nase vorn und konnte die Konkurrenz aus dem Saarland (Jahrgangsstufe 7 des Robert-Schuman-Gymnasiums, Saarlouis), Hessen (Jahrgangsstufe 8 des Heinrich-von-Gagern-Gymnasiums, Frankfurt am Main) und Baden-Württemberg (Jahrgangsstufe 7 des Liselotte-Gymnasiums, Mannheim) hinter sich lassen.

Ob beim Raketen-Experiment von Bürger Lars Dietrich, der kreativen Cup-Cake-Frage von Back-Expertin Enie van de Meiklokjes, dem rätselhaften Instrument von Comedian Marti Fischer oder bei den actiongeladenen Herausforderungen der Social Media-Stars Lisa & Lena: Alle vier Schulklassen lieferten sich bis zum Schluss ein packendes Rennen um den Sieg.

Für tolle Final-Stimmung sorgte Nico Santos, der mit seiner Hit-Single „Would I Lie to You“ das Publikum begeisterte und selbst noch eine Quiz-Frage für die Final-Klassen beisteuerte.

Nachdem in der letzten Spielrunde die Punkte klug gesetzt wurden, stand das Endergebnis fest: Überglücklich durften die Schüler*innen des Gymnasiums Süderelbe die Trophäe aus den Händen von Moderatorin Clarissa „Clari“ Corrêa da Silva und Moderator Tobias „Tobi“ Krell entgegennehmen. Zusätzlich freut sich die ganze Klasse über brandneue Tablets inklusive eines Workshops für kreativen Videodreh und -schnitt.

Für alle Schulkassen, die auch einmal bei „Die beste Klasse Deutschlands“ dabei sein möchten, gibt es gute Neuigkeiten: Die Bewerbungsphase für die Frühjahrsausgabe im nächsten Jahr läuft bereits! Motivierte sechste und siebte Klassen aller Schulformen aus ganz Deutschland können sich noch bis zum 12. November auf kika.de bewerben.

„Die beste Klasse Deutschlands“ (KiKA/hr/ARD) ist eine Produktion von Bavaria Entertainment im Auftrag von KiKA und der ARD. Redaktionelle Verantwortung bei KiKA trägt Thomas Miles. Für Das Erste zeichnet Tanja Nadig vom Hessischen Rundfunk verantwortlich.

Weitere Informationen sowie Wissenswertes rund um „Die beste Klasse Deutschlands“ finden Sie auf diebesteklassedeutschlands.de und auf kommunikation.kika.de.

Verkehr: Fit-for-55 dank LNG und Bio-LNG

Berlin (ots) Die Rolle des Verkehrssektors im Kampf um geringere Treibhausgasemissionen stand im Mittelpunkt der gestrigen Veranstaltung der NGVA Europe. Wissenschaftler, Vertreter aus europäischen Institutionen und aus der Industrie diskutierten dabei, welche Innovationen und Maßnahmen notwendig sein werden, um den Schwerlastverkehr auf den europäischen Straßen in die Klimaneutralität zu führen.

LKW mit LNG-Antrieb

Europa will raus aus CO2-Emissionen und steht dabei insbesondere im Verkehrssektor vor großen Herausforderungen. Seit 1990 wurden hier keine CO2-Einsparungen erreicht. Dabei sollen bis zum Jahr 2030 55 Prozent CO2 eingespart werden, bei gleichzeitig wachsendem Straßengüterverkehr. Auf der NGVA-Veranstaltung „Renewable Gases for Road Transport: Fit for 55“ herrschte daher Einigkeit, dass die ausschließliche Fokussierung der Politik auf die Elektromobilität nicht zielführend ist. Denn insbesondere für den Straßengüterverkehr über lange Strecken sind batteriebetriebene Fahrzeuge heute keine Alternative. In diesem Sektor fällt ein Drittel der CO2-Emissionen des Verkehrs an.

„Um die Ziele des europäischen Green Deals zu erreichen, müssen alle verfügbaren Technologien genutzt werden“, erläutert Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft Gas und Präsident der NGVA Europe. „Bis 2030 werden gasbetriebene Fahrzeuge die einzige marktreife Technologie sein, die eine deutliche CO2-Reduktion im Schwerlastverkehr verspricht. Speditionen haben das bereits erkannt. Die starke Nachfrage von LNG-Lkw führte seit 2019 zu einem extrem starken Wachstum des LNG-Absatzes.“ Von 2019 auf 2020 hat sich der LNG-Absatz verdreifacht, bis September dieses Jahres wurde bereits die doppelte Absatzmenge wie 2020 erreicht. Somit verspricht der Einsatz von LNG-Lkw schnelle CO2-Reduktionen. Besonders attraktiv wird die Technologie durch Bio-LNG, damit fahren Lkw nahezu klimaneutral.

Erste Bio-LNG Produktionsanlagen wurden bereits in mehreren europäischen Ländern wie Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Belgien und den Niederlanden in Betrieb genommen, weitere befinden sich im Bau und in der Planung. In Deutschland ist laut einer Mitgliederbefragung des Branchenverbands Zukunft Gas ab 2023 mit einem signifikanten Anteil Bio-LNG im Markt zu rechnen. Für einen Markthoch-lauf von LNG und Bio-LNG müssen jedoch auch die rechtlichen Rahmenbedingungen entwickelt werden: „Die aktuellen Regelungen ignorieren das Klimaschutzpotenzial von Erdgas und Biomethan für den Schwerlastverkehr. Die Emissionen wer-den lediglich am Auspuff gemessen, es wird also der Tank-to-Wheel-Ansatz angewendet. Ehrlicher zeigt der Well-to-Wheel-Ansatz die tatsächlichen Auswirkungen aller Antriebe auf den Klimaschutz. Eine unabhängige Bewertung der Technologien ist für den Schwerlastverkehr besonders wichtig, um die ambitionierten deutschen und europäischen Klimaschutzziele zu erreichen“, so Kehler.

Web: www.gas.info

Zeitumstellung: Erhöhte Gefahr von Wildunfällen

Mit der Umstellung von Sommerzeit auf Winterzeit am 31. Oktober steigt für Autofahrer die Gefahr von Wildunfällen. Der Feierabendverkehr fällt dann nämlich in die Dämmerung. Viele Tiere sind in dieser Zeit auf Futtersuche und überqueren dabei auch Straßen. Darauf weist die ADAC Autoversicherung hin.

Wild (C) DPWA.de

Rund 272.000 Wildunfälle wurden den Autoversicherern im vergangenen Jahr gemeldet. Das geht aus der aktuellen Wildunfall-Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor. Rechnerisch kracht es in Deutschland etwa alle zwei Minuten durch plötzlich auftretende Rehe, Hirsche oder Wildschweine. Besonders hoch ist das Risiko in den Monaten April und Mai sowie zwischen Oktober und Dezember.

Ein Wildunfall kostet schnell mehrere Tausend Euro

Die Schäden, die bei einem Wildunfall am Fahrzeug entstehen, deckt eine Teil- oder Vollkaskoversicherung ab. Für Autofahrer ohne diesen Versicherungsschutz kann es teuer werden. Rund 3000 Euro zahlt die ADAC Autoversicherung durchschnittlich für jeden Wildunfall. Die Kosten solcher Unfälle sind in den vergangenen Jahren unter anderem aufgrund höherer Preise für Karosserieteile deutlich gestiegen.

Eine Kaskoversicherung schützt Autofahrer grundsätzlich bei Zusammenstößen mit Haarwild wie Rehen, Hirschen oder Wildschweinen. Wer auch bei Unfällen mit Weidetieren oder Haustieren abgesichert sein will, sollte eine Versicherung wählen, die Kollisionen mit „Tieren aller Art“ abdeckt.

Unfälle durch vorausschauendes Fahren vermeiden

Um folgenschwere Wildunfälle zu vermeiden, sollten Autofahrer vorausschauend fahren und bei erhöhtem Risiko den Fuß vom Gas nehmen und bremsbereit sein. Häufig überqueren Tiere die Straßen in Waldabschnitten und an Feldrändern. Besonders hoch ist die Gefahr in der Morgen- und Abenddämmerung, bei Nacht und bei Nebel. Taucht ein Tier am Straßenrand auf, gilt: Deutlich langsamer werden oder sogar ganz abbremsen, das Fernlicht ausschalten und hupen. Riskante Ausweichmanöver sollten dagegen vermieden werden.

Wenn es doch einmal gekracht hat

Kommt es dennoch zu einem Wildunfall, heißt es Ruhe bewahren, Warnblinkanlage einschalten, Warnweste anziehen und die Unfallstelle absichern. Unter der Rufnummer 110 ist die Polizei zu verständigen. Autofahrer sollten verletzte Tiere nicht anfassen. Soll ein totes Tier an den Randstreifen gezogen werden, um Folgeunfälle zu vermeiden, sind dafür Handschuhe erforderlich – aufgrund des Infektionsrisikos das Tier niemals mit bloßen Händen anfassen. Für die Versicherung stellen Jagdpächter oder Förster eine Wildschadenbescheinigung aus.

Produktangebot:

Die ADAC Autoversicherung bietet drei Produktlinien. Bereits die Grunddeckung enthält automatisch alle wichtigen Leistungen. ADAC Mitglieder erhalten die ADAC Autoversicherung mit bis zu 10 Prozent Rabatt. Mehr Informationen gibt es hier online www.adac.de/autoversicherung

Web: adac.de

ISUV – Veranstaltungen November 2021

Manfred Ernst
Leiter der ISUV-Kontaktstellen in Sachsen-Anhalt

ISUV-Kontaktstelle Wolfsburg
ISUV-Kontaktstelle Rostock
Tel. 0170 5484542

Magdeburg
Mittwoch, 3. November, Beginn: 18 Uhr

Ort: 39104 Magdeburg, Krügerbrücke 2 (Familieninformationsbüro-FIB)

Thema: Info-Treff für Trennungs- und Scheidungsbetroffene sowie für Getrennterziehende: Informationen, rechtliche Hinweise, praktische Tipps: Sie fragen, Experten antworten

Referat: ISUV-Team

Montag, 15. November, Beginn: 18 Uhr

Ort: 39112 Magdeburg, Wiener Str. 2 („Der Paritätische“)

Thema: Emotionaler Umgang mit Trennung und Scheidung

Referat: Dipl.-Psychologin

Montag, 29. November, Beginn: 18 Uhr

Ort: 39112 Magdeburg, Wiener Str. 2 („Der Paritätische“)

Thema: Ehe- und Partnervertrag, Trennungs- und Scheidungsvereinbarung – Gut vorsorgen spart Geld und schont Nerven

Referat: Fachanwältin für Familienrecht

Stendal

Montag, 8. November, Beginn: 18 Uhr

Ort: Schönebeck, Hohe Bude 5 („Färberhof“/Nähe Kornmarkt)

Thema: Trennung und Scheidung: Auswirkungen auf Erbrecht, Testament und Ehevertrag

Referat: Notarin

Schönebeck

Mittwoch, 17. November, Beginn: 18 Uhr

Ort: Schönebeck, Bahnhofstr. 11/12 („Rückenwind“)

Thema: Trennung-Scheidung-Altersarmut? Rententeilung, nachehelicher Unterhalt, Erbrecht

Referat: Fachanwältin für Erb- und Familienrecht

Dessau

Dienstag, 23. November, Beginn: 18 Uhr

Ort: Dessau, Erdmannsdorffstr. 3 (Volkshochschule)

Thema: Trennung und Scheidung: Auswirkungen auf Vermögensteilung, Erbrecht und Testament

Referat: Fachanwältin für Familienrecht

Halberstadt

Mittwoch. 10. November, Beginn: 18 Uhr

Ort: Halberstadt, Eike-von-Repgow-Str. 15 (AWO)

Thema: Ehe aus: Getrennt leben, aber verheiratet bleiben? Risiken kennen, Vorteile nutzen

Referat: Rechtsanwältin

Halle

Dienstag, 16. November, Beginn: 18 Uhr

Ort: Halle, Puschkinstr. 27 (Nähe August-Bebel-Platz)

Thema: Trennung und Scheidung: Auswirkungen auf Vermögensteilung, Erbrecht und Testament

Referat: Fachanwalt für Familienrecht und Mediator

Web: ISUV.de

Ein leuchtender Naturschützer: Der Moor-Hallimasch

Berlin (ots) Die biologische Vielfalt befindet sich in einer tiefen Krise. Viele Arten weltweit sind vom Aussterben bedroht. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) stellt in seiner Serie „Art des Monats“ im September den Pilz „Moor-Hallimasch“ vor: Weil es immer weniger intakte Moorflächen gibt, hat der kleine Naturschützer es jedoch schwer.

Audio-Interview mit BUND-Pilzexpertin Tamara Pilz-Hunter / Der Pilz Moor-Hallimasch (Armillaria ectypa) braucht intakte Moore.

Im Herbst werden viele Pilze sichtbar, doch ihr unterirdisches Wurzelgeflecht (Myzelien) ist in Wäldern und Mooren das ganze Jahr allgegenwärtig. Für den Nährstoffkreislauf dieser Ökosysteme sind Pilze unverzichtbar: Sie wandeln Totholz zu Humus um, bauen Laub und Nadelstreu ab und können sogar Knochen, Hörner, Hufe und Haare zersetzen. Gesunde Wälder gibt es nur mit gesunden Pilzen. Doch immer mehr Pilzarten drohen zu verschwinden, dazu zählt auch der Moor-Hallimasch. Zwischen Juli und Oktober ist sein gelbbrauner bis rosabrauner Hut in Mooren sichtbar. Die Besonderheit dieses Ständerpilzes zeigt sich nachts: Er gehört zu den biolumineszenten Pilzarten und leuchtet nachts gut erkennbar.

Tamara Pilz-Hunter BUND-Pilzexpertin: „Unseren Pilzen geht es nicht gut, ein Drittel der von uns untersuchten Pilzarten ist entweder extrem selten oder gefährdet. Der Moor-Hallimasch steht sogar schon kurz vor dem Aussterben. Dieser Pilz ist auf gesunde Moore angewiesen, die jedoch in Deutschland größtenteils zerstört wurden. Gesunde Moore sind nicht nur wertvoller Lebensraum für seltene Pilz-, Tier- und Pflanzenarten, sondern auch CO2-Speicher und damit echte Klimaschützer.“

Mehr zum Moor-Hallimasch: www.bund.net/moor-hallimasch

Audio-Interview mit BUND-Pilzexpertin Tamara Pilz-Hunter: www.bund.net/pilze-audio