M-Sport Ford beendet Rallye-Weitsprung-Festival in Finnland mit zwei Top-10-Platzierungen für den Puma Hybrid Rally1

Köln (ots) Gus Greensmith/Jonas Andersson und Jari Huttunen/Mikko Lukka fahren bei dem Schotterklassiker rund um Jyväskylä auf die Ränge sieben und zehn

Gus Greensmith/Jonas Andersson und Jari Huttunen/Mikko Lukka fahren bei dem Schotterklassiker rund um Jyväskylä auf die Ränge sieben und zehn.

Craig Breen/Paul Nagle setzen auf der abschließenden “Power Stage” im Kampf um bis zu fünf WM-Extrapunkte die zweitschnellste Zeit

Ausfall auf den letzten Metern für Pierre-Louis Loubet/Vincent Landais, früher Rückschlag und starke Aufholjagd für Adrien Fourmaux/Alexandre Coria

KÖLN, 7. August 2022 – M-Sport Ford hat die Rallye Finnland mit der zweitschnellsten Zeit für den Puma Hybrid Rally1 von Craig Breen/Paul Nagle auf der sogenannten Power Stage abgeschlossen. In der Gesamtwertung des achten von 13 Läufen zur diesjährigen Rallye-Weltmeisterschaft reichte es für das werksunterstützte Team zu den Rängen sieben und zehn für Gus Greensmith/Jonas Andersson und Jari Huttunen/Mikko Lukka.

Gus Greensmith/Jonas Andersson und Jari Huttunen/Mikko Lukka fahren bei dem Schotterklassiker rund um Jyväskylä auf die Ränge sieben und zehn. Craig Breen/Paul Nagle setzen auf der abschließenden “Power Stage” im Kampf um bis zu fünf WM-Extrapunkte die zweitschnellste Zeit.

Der Schotterklassiker rund um Jyväskylä hatte für M-Sport vielversprechend begonnen. Craig Breen konnte das Potenzial des bis zu 368 kW (500 PS) starken Puma Hybrid Rally1 mit Topzeiten klar unter Beweis stellen. Im Etappenziel am Freitag lag der Ire auf Platz fünf mit einem Rückstand von nur 6,2 Sekunden auf die Spitze. Auch am Samstag ging der 32-Jährige aus Waterford das hohe Tempo mit, obwohl einsetzender Regen den Charakter der rasant schnellen, von vielen Sprüngen gekennzeichneten Wertungsprüfungen (WP) deutlich verändert hatte. Auf der zwölften WP patzte Breen jedoch: Er flog in einer Rechtskurve über Kuppe etwas zu weit nach rechts und landete in einem Graben, worauf sich sein Turbo-Hybrid-Allradler abrupt der hinteren rechten Radaufhängung entledigte – das vorübergehende Aus. Am Sonntagmorgen durfte die Startnummer 42 in den Wettbewerb zurückkehren und sicherte sich mit einem starken Auftritt auf der “Power Stage” vier wichtige WM-Zusatzpunkte.

Die Fahnen für Ford hielt Gus Greensmith hoch: Der 25-Jährige aus Manchester lieferte eine konstant schnelle, praktisch fehlerfreie Vorstellung ab. Am Freitagabend übernachtete er noch als Neunter, nur 1,7 Sekunden hinter seinem Teamkollege Pierre-Louis Loubet. Am Samstag arbeitete sich der Brite bis auf Position sieben vor. Dies Platzierung brachte er auf der letzten Etappe nach 22 Wertungsprüfungen dann auch sicher ins Ziel.

Loubet, zusammen mit seinem französischen Landsmann Vincent Landais am Start, war bei seinem sechsten Finnland-Auftritt erstmals in einem Auto der Rally1-Topkategorie unterwegs. Der Youngster überzeugte einmal mehr mit konkurrenzfähigen Zeiten. Am Samstag setzte der Korse ein Top-5- und zwei Top-6-Ergebnisse gegen deutlich erfahrenere Konkurrenten. Auf Rang sechs liegend musste er sein Fahrzeug jedoch vor der letzten WP aufgrund eines Problems abstellen.

Gus Greensmith/Jonas Andersson und Jari Huttunen/Mikko Lukka fahren bei dem Schotterklassiker rund um Jyväskylä auf die Ränge sieben und zehn. Craig Breen/Paul Nagle setzen auf der abschließenden “Power Stage” im Kampf um bis zu fünf WM-Extrapunkte die zweitschnellste Zeit.

Ein starkes Debüt am Steuer eines Rally1-Boliden feierte Jari Huttunen. Gemeinsam mit Mikko Lukka auf dem “heißen Sitz” sammelte der Finne bei seinem Heimspiel wichtige Erfahrungen mit dem Puma Hybrid Rally1, der von einem1,6 Liter großen und rund 279 kW (380 PS) starken EcoBoost-Vierzylinder-Turbo sowie einem Hybridsystem befeuert wird, der temporär bis zu 100 kW (136 PS) beisteuert. Gleich auf der ersten Prüfung in der Innenstadt von Jyväskylä ließ Huttunen mit der fünftschnellsten Zeit aufhorchen. Anschließend vermied der 28-Jährige zeitintensive Ausrutscher und beendete die Rallye Finnland nach einem souveränen Auftritt als Zehnter.

Auch Adrien Fourmaux und Copilot Alexandre Coria werden sich besondere Erinnerungen an diesen WM-Lauf bewahren. Die Franzosen hatten speziell am Freitag mit einer fünftschnellsten Zeit für Aufsehen gesorgt, sahen sich aber wenig später mit Problemen konfrontiert: Der Kontakt mit einem Stein hatte einen Lenkarm des Puma Hybrid Rally1 in Mitleidenschaft gezogen. Die Reparatur auf der Strecke kostete rund 17 Minuten und warf das Duo ans Ende des Teilnehmerfeldes zurück. Am Nachmittag fiel als Folgeschaden die Servounterstützung aus, weshalb Fourmaux extreme Lenkkräfte aufbringen musste. Mit einem wahren Herkules-Einsatz brachte er das Auto trotzdem zurück in den Servicepark, wo das Problem behoben werden konnte. Der 27-Jährige erreichte das Ziel auf dem 19. Gesamtrang.

“Alles in allem haben wir ein eher enttäuschendes Wochenende erlebt”, räumt M-Sport-Teamchef Richard Millener ein. “Wir konnten zwar erneut aufzeigen, dass wir das Zeug für ein Podestresultat gehabt hätten, doch am Ende blieb uns dieses Ergebnis verwehrt. Dabei zeigt die zweitschnellste Zeit von Craig Breen auf der abschließenden ,Power Stage’, zu was der Ford Puma Hybrid Rally1 in der Lage ist. Jari Huttunen ging bei seinem bemerkenswerten Debüt am Steuer eines Rally1-Fahrzeugs allen Problemen aus dem Weg. Jetzt steht uns die Rallye Ypern in Belgien bevor. Wir wissen, dass unser Auto auf Asphalt konkurrenzfähig ist. Wir werden uns jetzt neu konzentrieren und versuchen, ein starkes Ergebnis einzufahren.”

Gus Greensmith / Jonas Andersson (Ford Puma Hybrid Rally1, Startnummer 44); Platz 7

“Speziell auf der Morgenschleife fehlte uns manchmal der Speed, das könnte auch an mir gelegen haben. Nachmittags lief es viel besser”, erläutert Greensmith. “Wir haben im Lauf des Wochenendes gute Fortschritte gemacht und ich habe die Prüfungen sehr genossen. Diesen Schwung wollen wir jetzt mitnehmen zur nächsten Rallye in Belgien.”

Jari Huttunen / Mikko Lukka (Ford Fiesta Rally2, Startnummer 23); Platz 10

“Für mich ist es ein tolles Erlebnis, die Rallye Finnland ohne einen Fehler und mit einigen sehr vielversprechenden WP-Zeiten beenden zu können”, betont Huttunen. “Zwischenzeitlich hatte ich nach einigen speziellen Momenten etwas Selbstvertrauen verloren, aber ich denke, wir können auf ein sehr positives Wochenende zurückblicken.”

Adrien Fourmaux / Alexandre Coria (Ford Puma Hybrid Rally1, Startnummer 16); Platz 19

“Ein Jammer, dass wir am Freitag diese Probleme hatten – aber wir konnten auf diesen wundervollen Wertungsprüfungen einige gute Zeiten setzen”, betont Fourmaux. “Das hat mit dem Ford Puma Hybrid Rally1 viel Spaß gemacht. Wir nehmen viel Positives mit für den Rest der Saison.”

Craig Breen / Paul Nagle (Ford Puma Hybrid Rally1, Startnummer 42); Platz 33

“Die Rallye ist mit der zweitschnellsten Zeit auf der ,Power Stage’ für uns gut geendet, aber insgesamt bin ich mit dem Verlauf dieses WM-Laufs nicht zufrieden”, so Breen. “Unsere Performance hat gepasst, aber natürlich wären wir gerne länger im Kampf um eine Podiumsplatzierung geblieben. Das hat sich unglücklicherweise aber nicht ergeben.”

Pierre-Louis Loubet / Vincent Landais (Ford Fiesta Rally2, Startnummer 7); Ausfall

“Sehr schade, dass wir diese Rallye so kurz vor dem Ende aufgeben mussten – aber so läuft es manchmal eben”, so Loubet. “Wir sind diesen WM-Lauf erstmals mit einem Rally1-Auto angegangen, das ging insgesamt recht gut. Jetzt freuen wir uns auf die ,Akropolis’-Rallye Griechenland, unserem nächsten Einsatz. Diese Veranstaltung sollte mir und dem Puma Hybrid Rally1 noch besser liegen.”

WEB: Ford.com

Bundespolizei Direktion München: Vermeintliche Bedrohungslage schnell unter Kontrolle

46-jähriger Wohnsitzloser erneut verhaltensauffällig

Gauting, Lkr. Starnberg (ots)

Am Sonntagmittag (7. August) meldeten Reisende aus einer S6, kurz vor Gauting, einen “Mann mit Messer”. Beamte der Landespolizei klärten die Lage schnell auf und nahmen den Verursacher, einen 46-Jährigen Wohnsitzlosen, fest.

Ein 46-Jähriger, der in einer S6 bei Gauting Mitreisende bedroht und beleidigt haben soll, wurde von der Polizei des Freistaates Bayern festgenommen.

Gegen 11:25 Uhr meldeten Reisende dem Polizeinotruf aus einer fahrenden S6, kurz vor Gauting, einen “Mann mit Messer”. Zahlreiche Einsatzkräfte der Landes- und Bundespolizei begaben sich zum S-Bahnhof im Lkr. Starnberg. Ermittlungen ergaben, dass ein amtsbekannter 46-jähriger Deutscher in der fahrenden S-Bahn zwei Mitreisende bedroht haben soll. Zudem soll er die beiden (eine 59-jährige Chilenin und einen 65-jährigen Chinesen) rassistisch beleidigt haben. Beamte der Bayerischen Landespolizei überwältigten den 46-Jährigen in der S-Bahn, nahmen ihn fest und übergaben ihn der für die weitere Sachbearbeitung zuständigen Bundespolizei. Nach seiner Festnahme wurde im mitgeführten Rucksack des gebürtigen Thüringers ein Besteckmesser aufgefunden. Anhaltspunkte, dass er dieses in der S-Bahn tat-sächlich in der Hand hielt, bestätigten sich bisher nicht.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I wurde der mit 1,26 Promille alkoholisierte Verhaltensauffällige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt. Durch den Vorfall kam es zu geringfügigen Auswirkungen auf den Bahnbetrieb.

Der im Saale-Orla-Kreis Gebürtige war zurückliegend immer wieder äußerst verhaltensauffällig. U.a. am 20. April 2022, als er gegen 19:57 Uhr in einer S6, Richtung Tutzing, während der Fahrt Mitreisende zunächst bedrohte und dann lautstark in den Wagen rief, dass er eine Bombe dabeihabe und diese zünden würde. Die Fahrgäste in der S-Bahn fühlten sich durch das Verhalten des damals mit 1,76 Promille Alkoholisierten unwohl und verängstigt und verständigten den Polizeinotruf. Polizeibeamte der PI Starnberg überwältigten den Wohnsitzlosen und übergaben ihn der Bundespolizei.

Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 – 1111 zu
erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Das Comeback des Door-to-Door-Vertriebs – warum wieder mehr Firmen an Haustüren klingeln

Berlin (ots) Der Direktvertrieb an der Haustür hat mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Doch bis heute setzt sich das Modell durch – und wird zunehmend wichtiger. Auslöser dafür sind ausgerechnet die Digitalisierung und die Energiewende:

Sabrina Nennemann / Das Comeback des Door-to-Door-Vertriebs – warum wieder mehr Firmen an Haustüren klingeln

“Ob Fotovoltaik oder Glasfaseranschluss – viele Firmen haben über Jahre versucht, diese Produkte per Brief oder online zu bewerben. Aber an persönlicher Beratung vor Ort führt kein Weg vorbei. Ohne Door-to-Door wird die Modernisierung der Haushalte Ewigkeiten dauern”, sagt Sabrina Nennemann. Sie leitet eine der größten Schulungsfirmen für Berater, jedes Jahr nehmen mehrere hundert von ihnen an ihren Kursen teil – und es werden mehr. Gern erklärt Sabrina Nennemann im Folgenden, warum der Door-to-Door-Vertrieb immer wichtiger wird und warum er besser ist als sein Ruf.

1. Menschen brauchen echte Kontakte

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass die Isolation den Menschen nicht guttut – wir suchen die Gesellschaft und den Austausch mit anderen Personen. Ein Gast ist daher gern gesehen. Auch wenn es sich dabei um einen Verkäufer handelt. Seine Aufgabe besteht darin, dem potenziellen Kunden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, ihm also rund um den zu unterschreibenden Vertrag eine erstklassige und freundliche Beratung zu bieten.

2. Der persönliche Kontakt bleibt in Erinnerung

Mit dem Door-to-Door-Verkäufer erhalten die Menschen einen persönlichen Ansprechpartner, den sie jederzeit bei offenen Fragen kontaktieren können. Das ist direkter und persönlicher als das Ausfüllen eines Onlinefragebogens oder das Telefonat mit einem anonymen Servicemitarbeiter. Vielen Kunden bleibt das Gespräch mit dem Verkäufer in guter Erinnerung – insbesondere dann, wenn sie vor ihrem Kauf gut durch diesen beraten wurden. Ein Umstand, der die Kundenbindung zum Unternehmen festigt.

3. Persönliche Besuche können lebensrettend sein

Leider gehört es zu den Erfahrungen vieler Verkäufer, zuweilen gerade dann an einer Tür zu klingeln, wenn es dem Bewohner nicht gut geht oder er gerade einen Suizid begehen möchte – derlei Extremfälle sind tatsächlich bekannt. Hier besteht indes der Vorteil, sofort helfend eingreifen zu können, um Schlimmeres zu verhindern. Bereits die Verständigung des Notarztes und der Polizei tragen zur Rettung eines Menschenlebens bei – und führen so zur ewigen Dankbarkeit des Betroffenen.

4. Der Kontakt kann effizient hergestellt werden

Gerade die Werbung im Internet erreicht nicht immer alle Menschen. Wie leicht ist es, eine Anzeige wegzuklicken? Doch das sind Herausforderungen, die der Door-to-Door-Vertrieb nicht kennt. Durch ihn wird ein direkter und schneller Kontakt zum potenziellen Käufer gewährleistet – Fragen können innerhalb weniger Augenblicke beantwortet werden. Ebenso ist es möglich, dem Kunden im persönlichen Gespräch die Wichtigkeit eines Vertrages zu verdeutlichen und so schnelle Abschlüsse zu realisieren.

5. Wichtiges wird sofort erledigt

Bei Abonnements lässt sich bei vielen Kunden ein negatives Verhalten erkennen: So wird häufig aufgeschoben, was eigentlich dringend erledigt werden müsste. Insbesondere wichtige Vertragsanpassungen finden daher zu selten statt. Umso sinnvoller ist der direkte Besuch des Vertriebsmitarbeiters. Bei ihm kann mühelos die Unterschrift unter den Vertrag gesetzt werden, für die sonst keine Zeit zu finden war. Zusätzlich profitieren Kunden hierbei von speziellen Außendiensttarifen, die über das Internet nicht angeboten werden.

6. Die kompetente und vertrauensvolle Beratung

Der unmittelbare Kontakt zwischen dem Kunden und dem Verkäufer führt natürlich auch dazu, dass sofort eine umfassende Beratung gewährleistet werden kann, die auf alle Wünsche und Bedürfnisse des Käufers Rücksicht nimmt. Mancher Vertrag wird auf diese Weise ganz individuell gestaltet – statt nur aus standardisierten Floskeln zu bestehen. Somit entwickelt sich für beide Vertragspartner ein hohes Maß an Sicherheit, auf das sie sich jederzeit verlassen können.

Über die SHRS Consulting GmbH:

Sabrina Nennemann und Fabian Durek sind die Gründer und Geschäftsführer der SHRS Consulting GmbH und Experten im Door-to-Door-Vertrieb. Sie unterstützen Haustürverkäufer mit gezielten Coachings dabei, ihr Business zu stärken, neue Verkaufsskills zu erlernen und ihren Umsatz schrittweise zu steigern. Mehr Informationen unter: https://shrs.de/