AIDAprima: Mitreißende Schiffsinszenierung auf den Hamburg Cruise Days

Hamburg (ots) Am Samstagabend war das Kreuzfahrtschiff AIDAprima der Star auf der Bühne der Hamburg Cruise Days. Gemeinsam mit der MSC Magnifica „tanzte“ sie vor dem Hintergrund eines blau erleuchteten Hafens einen faszinierenden „Pas de Deux on blue“. Begleitet wurde die aufwendige Inszenierung von einer eindrucksvollen Lichtshow, einem Drohnenballett und Musik.

Hamburg Cruise Days 2022 – AIDAprima

„Wir freuen uns, mit AIDAprima Teil dieser imposanten Lichtinszenierung zu sein. Nicht nur der Himmel über der Elbe wurde zum Strahlen gebracht, sondern auch viele Gesichter der Hamburger und Besucher, die sich lange nach solch einem Event voller Gänsehautmomente und Urlaubsfreude gesehnt haben“, so Hansjörg Kunze, Vice President Communication & Sustainability.

Die Hamburg Cruise Days enden am heutigen Sonntag mit dem Auslaufen von AIDAsol. Mehr als 120.000 Besucher hat das Kreuzfahrtfestival angezogen.

Informationen zu Kreuzfahrten mit AIDA ab Hamburg und vielen weiteren Reiseabgeboten im Reisebüro, im AIDA Kundencenter unter der Telefonnummer 0381/202 707 07 oder auf www.aida.de.

Der Samstag der Hamburg Cruise Days pur: Kreuzfahrt Begeisterung und ein spektakuläres Highlight

Hamburg (ots) Sehnsucht nach Meer und die Faszination der Kreuzfahrt: Kein Event setzt dies stimmungsvoller in Szene als die Hamburg Cruise Days. Tausende Gäste an der Hamburger Hafenkante genossen am zweiten Tag des Events nicht nur ein inspirierendes Landprogramm, sondern auch eine spektakuläre abendliche Schiffsinszenierung mit Licht, Drohnen und Musik auf der Elbe.

Spektakuläre Lichtinszenierung am Samstagabend der Hamburg Cruise Days: AIDAprima und MSC Magnifica.

Eine unbeschwerte Stimmung und imposante Kreuzfahrtschiffe, ein buntes Programm an Land und eine einzigartige multimediale Inszenierung am Abend: Am zweiten Tag der Hamburg Cruise Days zeigte sich, dass das Event auch als bewusst kleinere Sonderedition „Hamburg Cruise Days pur“ ihrem Ruf als Event der Extraklasse gerecht wird. Zig Tausende Besucherinnen und Besucher genossen am sommerlichen Samstag das maritime Festival zwischen Landungsbrücken und Kehrwiederspitze.

Höhepunkt des zweiten Tages war die spektakuläre Begegnung zweier Kreuzfahrtriesen – ein farbenprächtiges, atmosphärisches Rendezvous von AIDAprima und MSC Magnifica vor der beeindruckenden Hafenkulisse des blau illuminierten Blue Port Hamburg: Der „Pas de deux on blue“war eine Gänsehautinszenierung, wie sie nur in Hamburg möglich ist.

Der Samstagabend: eine künstlerische Hommage an Hamburg, die Kreuzfahrt und das Reisen

Schon vor dem Höhepunkt des Abends kamen die Gäste an der Hafenkante und entlang der Elbe auf ihre Kosten: AIDAprima hatte gegen 21.15 Uhr in Steinwerder abgelegt, um sich zwischen Elbphilharmonie und Überseebrücke mit dem Bug elbabwärts in Position zu bringen; während dieser Zeit lief auch MSC Magnifica „just in time“ im Hamburger Hafen ein und nahm mit dem Bug elbaufwärts ihre Position vor den Landungsbrücken ein.

Um 22:35 Uhr begann vor dem Hintergrund des Blue Port Hamburg die eindrucksvolle Inszenierung von AIDAprima, einem Schiff des Premiumpartners der Hamburg Cruise Days, AIDA Cruises, und MSC Magnifica vor einem begeisterten Publikum. Neben den beiden Schiffen spielte auch ein Feuerlöschboot dabei eine tragende Rolle: Die „Branddirektor Westphal“, Hamburgs bis dato größtes eingesetztes Feuerlöschboot, positionierte sich zwischen AIDAprima und MSC Magnifica und nahm mit seinen illuminierten Löschwasserfontänen an dem Lichtspektakel teil.

Die Inszenierung war eine Mischung aus einer spektakulären Lichtshow, Musik, Projektionen auf AIDAprima – darunter Wellen, der AIDA Kussmund sowie eine Liebeserklärung an die Stadt Hamburg – und Bildern, die mit 270 Drohnen in den nächtlichen Hamburger Himmel gezeichnet wurden. Hier waren neben Hamburger Wahrzeichen wie der Elbphilharmonie, dem Michel und dem Tor zur Welt auch – wie sollte es bei einem „Pas de deux“ anders sein – zwei Tänzerinnen zu bestaunen. Die Inszenierung endete um 22.50 Uhr mit einer klaren Botschaft Hamburgs an die Welt: Ein Friedenszeichen aus Drohnen bildete den Abschluss des stimmungsvollen Abends.

MSC Magnifica nahm anschließend ihren Liegeplatz im Cruise Terminal Steinwerder ein und wird noch bis Sonntag, 19.00 Uhr im Hamburger Hafen liegen. AIDAprima verließ den Hafen elbabwärts Richtung Bergen, Norwegen.

„Wir freuen uns, mit AIDAprima Teil dieser imposanten Lichtinszenierung zu sein. Nicht nur der Himmel über der Elbe wurde zum Strahlen gebracht, sondern auch viele Gesichter der Hamburger und Besucher, die sich lange nach solch einem Event voller Gänsehautmomente und Urlaubsfreude gesehnt haben“, sagt Hansjörg Kunze, Vice President Communication & Sustainability von AIDA Cruises.

Die künstlerische Leitung für die Inszenierung lag bei Michael Batz, technisch umgesetzt wurde sie von Jasper Poensgen von JP Mobile Spaces. „Der Pas de deux on blue, das ist die Begegnung zweier Diven auf dem blauen Element vor den Wahrzeichen Hamburgs“, erläuterte Künstler Michael Batz. „Er ist eine Hommage an die Stadt Hamburg und das Reisen – und an den Zusammenhalt. Mit dieser Inszenierung wollen wir in bewegten Zeiten ein Zeichen der Zuversicht senden.“

Das ist gelungen – und für alle Beteiligten ein besonderer Grund zur Freude, da die gesamten Planungen für die Hamburg Cruise Days pandemiebedingt in diesem Jahr deutlich erschwert waren. „Unter diesen Bedingungen einen so starken und stimmungsvollen Höhepunkt zu schaffen und die Begeisterung der Menschen zu sehen, macht uns sehr glücklich“, so die Veranstalter Katja Derow (redroses communications GmbH) und Uwe Bergmann (uba gmbh).

Noch bis Sonntag, den 21. August 2022 um 20.00 Uhr haben Kreuzfahrtfans – und solche, die es werden wollen -, die Chance, die Hamburg Cruise Days pur zu besuchen, sich inspirieren und treiben zu lassen und die vielen faszinierenden Seiten der Kreuzfahrt zu entdecken. Der Blue Port Hamburg wird noch bis zum 28. August die Hafenkante zum Strahlen bringen.

Auch der zweite Tag der Hamburg Cruise Days verlief friedlich und reibungslos.

Die Veranstalter bitten alle Besucherinnen und Besucher auch am Sonntag, zur Anreise die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Informationen zu Straßensperrungen aufgrund der zeitgleich stattfindenden Bemer Cyclassics können unter https://www.cyclassics-hamburg.de/das-event/verkehrsinfo/ eingesehen werden.

ADAC HEMS Academy baut ihr Angebot umfangreich aus

München (ots) (ADAC HEMS Academy GmbH) Die ADAC HEMS Academy, ein Tochterunternehmen der gemeinnützigen ADAC Luftrettung, wächst deutlich.

Freuen sich auf den neuen Standort: CEO Steven Igodt (rechts) und Geschäftsführer Dr. Matthias Ruppert beim Spatenstich für das neue Trainingszentrum der ADAC HEMS Academy im bayerischen Oberpfaffenhofen.

Das internationale Trainingszentrum für Personal in Luftrettung, Luftfahrt, Akut- und Notfallmedizin investiert am Standort Sankt Augustin bei Bonn in mehrere innovative Trainingsangebote und richtet ein neues Trainingszentrum in Oberpfaffenhofen ein. In den Räumen der ADAC HEMS Academy trainieren jährlich über 3.000 Teilnehmer aus mehr als 20 Ländern.

Piloten und Notfallsanitäter im Luftrettungsdienst (Fachbegriff TC HEMS) müssen regelmäßig Feuerlöschtrainings absolvieren, in Europa mindestens alle drei Jahre. Die ADAC HEMS Academy hat dafür mit einem australischen Unternehmen ein weltweit neues Training auf Basis von Virtueller Realität (VR) entwickelt.

Ein Rettungshubschrauber brennt: Die ADAC HEMS Academy hat für diesen Ernstfall mit einem australischen Unternehmen ein weltweit neues Training auf Basis von Virtueller Realität (VR) entwickelt.

Mit einer VR-Brille werden die Trainierenden in virtuelle Umgebungen versetzt, um Triebwerksbrände oder Feuer im Cockpit mit dem maßstabsgetreuen Modell eines – in der Luftfahrt am meisten eingesetzten – Halon-Feuerlöschers zu bekämpfen. Dabei können sie verschiedene Löschtechniken und die Dosierung des Löschmittels trainieren. Das neue Trainingsangebot kann bereits gebucht werden. Zudem arbeitet die ADAC HEMS Academy an weiteren neuen VR-basierten Trainingsverfahren und testet inzwischen einen Prototyp für VR-Outside-Sicherheitschecks vor dem Hubschrauberstart.

Albtraum für die Crew – Feuer im Hubschrauber: Mit einer VR-Brille werden die Trainierenden in virtuelle Umgebungen versetzt, um Triebwerksbrände oder Feuer im Cockpit mit dem maßstabsgetreuen Modell eines – in der Luftfahrt am meisten eingesetzten – Halon-Feuerlöschers zu bekämpfen.

Für das ebenso vorgeschriebene Trainieren von Notausstiegen aus Helikoptern hat die ADAC HEMS Academy ab sofort einen neuen Simulator im Programm. Er hat die Maße einer Helikopterkabine, ist mit passenden Sitzen bestückt und verfügt über exakt nachgebildete Türen und Fenster. So bietet er eine gewohnte Umgebung zum Trainieren des Öffnens, Herausdrückens und Abwerfens von Türen und Fenstern. Die ADAC HEMS Academy konzipiert zudem bereits eine erweiterte Version dieses Simulators, der auf die Seite gekippt werden kann wie eine havarierte Maschine. Der gesteuerte Ausfall der Beleuchtung oder Qualm sollen für besonders realistische Trainingsszenarien sorgen.

Dr. Matthias Ruppert, Geschäftsführer der ADAC HEMS Academy, erklärt: „Flugbetrieb, Medizin, Sicherheits- und Teamtrainings mit Fokus auf den ´Faktor Mensch` sind die vier Säulen unserer Fort- und Weiterbildung. Unser cross-professioneller Ansatz verschränkt diese Bereiche miteinander, um bestes Ausbildungsniveau und höchste Patientensicherheit sicherzustellen. Das belegen unser neues VR-Feuerlöschtraining und unser neuer Notausstiegstrainer.“

Hier absolvieren Piloten aus ganz Europa ihre vorgeschriebenen Checkflüge: Die ADAC HEMS Academy unterhält am Flugplatz Bonn/Hangelar eine Halle mit drei Flugsimulatoren, welche die 170 Pilotinnen und Piloten der ADAC Luftrettung sowie die internationalen Kunden für Flugtraining wie unter realen Bedingungen nutzen.

Die ADAC HEMS Academy unterhält am Flugplatz Bonn/Hangelar Schulungsräume, computerbasierte Trainingsgeräte, modernste Medientechnik und eine Halle mit drei Flugsimulatoren, welche die 170 Pilotinnen und Piloten der ADAC Luftrettung sowie die internationalen Kunden für Flugtraining wie unter realen Bedingungen nutzen. Dazu zählen das Fliegen und Manövrieren bei unterschiedlichem Wetter oder in der Nacht – bei Wunsch mit Nachtsichtgeräten – sowie in Notsituationen wie bei Triebwerksausfällen oder dem Verlust des Heckrotors. Die Piloten bringen eigenes Schulungspersonal mit oder greifen auf qualifizierte Trainer der ADAC HEMS Academy zurück und trainieren in Summe mehrere tausend Stunden pro Jahr.

Herzstück der ADAC HEMS Academy in St. Augustin bei Bonn: der H145-Full-Flight-Flugsimulator. Das Cockpit im Simulator ist eine exakte 1:1 Nachbildung. Die Schalter und Bedienelemente sind identisch mit dem Original-Hubschrauber. Foto: ADAC / Christoph Papsch

Einer der Simulatoren erhält Ende dieses Jahres ein umfassendes Upgrade. Das hochmoderne Trainingsgerät bekommt ein mobiles, wechselbares Cockpit, welches die Konfigurationen der modernsten in der Luftrettung eingesetzten Helikoptertypen H135 und H145 mit verschiedenen Triebwerkstypen simulieren kann. Das ermöglicht Piloten, Fluglizenzen für die einzelnen Typen zu erwerben und die in Europa alle sechs Monate vorgeschriebenen Checkflüge für jeden Hubschraubertypen, den sie fliegen, zu machen. Ein zusätzlicher Mehrwert: Individuelle Simulationsumgebungen etwa zum Trainieren von Landungen auf speziellen Objekten wie Dachlandeplätzen von Krankenhäusern oder in rauer See können auf Wunsch konfiguriert und bereitgestellt werden.

Zum Angebot der ADAC HEMS Academy gehört darüber hinaus ein medizinisches Trainingszentrum mit maßstabsgetreuem Hubschraubermodell, Rettungswagen, Schockraum und modernen Patientensimulatoren. Das Schulungsangebot umfasst über 40 Standard- und kundenindividuelle Kurse etwa für Schwerverletztenversorgung oder COVID-19-Spezialtansporte, die sich auf mehr als 300 Veranstaltungstage im Jahr verteilen. Zu den Highlights zählt eine Rettungshubschrauber-Schulung speziell für Notärzte. Übergreifender Schwerpunkt ist das sogenannte „Crew Ressource Management“ für eine bessere Zusammenarbeit bei Rettungseinsätzen. Wenn Luftrettung, Feuerwehr und Hilfsorganisationen auch über Hierarchieebenen hinweg effizient miteinander kommunizieren, verbessert das die Versorgungsqualität.

Das Anforderungsprofil in Luftfahrt und Medizin entwickelt sich laufend weiter. Um höchste Trainings- und damit Personalqualität auch in Zukunft sicherzustellen, richtet die ADAC HEMS Academy einen neuen hochmodernen Standort im bayerischen Oberpfaffenhofen ein. Der Spatenstich wurde in diesen Tagen gesetzt. Steven Igodt, CEO der ADAC HEMS Academy, betont: „Zahlreiche internationale Luftfahrt- und Rettungsorganisationen setzen seit Jahren auf uns als Trainingspartner. Mit dem zweiten Standort möchten wir ihnen künftig noch mehr Möglichkeiten bieten, qualifiziertes Training in Theorie und Praxis zu erhalten. Wir freuen uns über den Baubeginn“.

In Oberpfaffenhofen werden beste Voraussetzungen geschaffen für die Personalentwicklung in den Bereichen Hubschrauber-Flugbetrieb, Notfall- und Akutmedizin, operationelle Sicherheit sowie Team-Interaktion und -Führung. Unter anderem geplant sind ein medizinischer Bereich mit mehreren Klinikräumen sowie ein großer Außenbereich, in dem das optimale Zusammenwirken technischer Rettung und notfallmedizinischer Versorgung etwa bei Verkehrsunfällen, an Baugerüsten oder in Baugruben trainiert werden können. Die Fertigstellung ist für 2024 anberaumt.

Über die ADAC HEMS Academy GmbH

Die ADAC HEMS Academy steht weltweit allen Luftrettungsorganisationen, Polizeiorganisationen, Off-Shore-Hubschrauberunternehmen und sonstigen Betreibern von Airbus-Hubschraubern der Typen EC135, EC145, H135 und H145 zur Verfügung. Hubschrauberpiloten und medizinisches Personal erfahren den neuesten Wissensstand im Flug- und Rettungsbetrieb sowie der Notfall- und Akutmedizin. Sie können dort das intensive Zusammenspiel zwischen den einzelnen Crewmitgliedern verbessern und wichtige Einsatzabläufe in Extremsituationen perfektionieren.

Über die ADAC Luftrettung gGmbH

Mit mehr als 50 Rettungshubschraubern und 37 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas mit bis heute mehr als 1,1 Millionen Einsätzen. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem, werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. „Gegen die Zeit und für das Leben“ lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Die Crews der ADAC Luftrettung werden trainiert von der ADAC HEMS Academy GmbH. Die Wartung und technische Bereitstellung erfolgt über die ADAC Heliservice GmbH. Die ADAC Luftrettung ist ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.

WEB: adac.de

Bundespolizei Direktion München: Beniner organisiert „Bustour“

A93 / Kiefersfelden (ots) Mutmaßlicher Schleuser bei Grenzkontrolle festgenommen

Die Bundespolizei hat am Mittwoch (17. August) bei Grenzkontrollen auf der A93 einen Beniner in einem Fernreisebus festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, Migranten, die nicht über die erforderlichen Papiere für die Einreise verfügten, eingeschleust zu haben.

Die Bundespolizei Rosenheim hat bei Grenzkontrollen einen Beniner festgenommen. Er wird beschuldigt, zwei Migranten eingeschleust zu haben.

In den Morgenstunden kontrollierten Bundespolizisten nahe Kiefersfelden die Insassen eines Reisebusses, der von Venedig nach München unterwegs war. Der beninische Staatsangehörige wies sich mit seinem Flüchtlingsausweis und einer deutschen Aufenthaltserlaubnis aus. Neben ihm saß ein Junge, der keine Dokumente vorlegen konnte. Erste Befragungen ergaben, dass er der Halbbruder seines Sitznachbarn sei und ursprünglich aus Niger stamme. Als die Beamten die Sitzplätze der beiden genauer in Augenschein nahmen, entdeckten sie, unter Gepäckstücken und Decken versteckt, eine weitere Person. Bei der jungen Frau handelt es sich um eine Nigrerin. Sie hatte sich laut eigener Aussage während der Kontrolle verborgen gehalten, weil sie keine Papiere habe.

Bei der Überprüfung der Busfahrkarten der drei Reisenden stellte sich heraus, dass sie gemeinsam reisten. Der 19-jährige Beniner soll die Busfahrt wohl organisiert haben. Er wird voraussichtlich schon bald mit einem Strafverfahren wegen Einschleusen von Ausländern rechnen müssen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der in Berlin gemeldete Mann gemeinsam mit seinem zehnjährigen Halbbruder die Weiterreise antreten. Ihrer 24 Jahre alte Begleiterin wurde die Einreise verweigert. Sie hatte das Land wieder in Richtung Österreich zu verlassen.

Weitere Informationen erhalten Sie
über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.twitter.com/bpol_by.