Der Deutsche Meister der Floristen 2022 steht fest – Christopher Ernst holt den Titel nach Thueringen

Berlin (ots) Nach einem spannenden Wettkampftag am 20. August im „Haubentaucher“ in Berlin mit vier anspruchsvollen Aufgaben rund um das Thema „Freiheit“ konnten die blühenden Kreationen von Christopher Ernst aus Thüringen überzeugen. Er setzte sich gegen acht weitere Finalistinnen und Finalisten der Deutschen Meisterschaft der Floristen durch und löste damit den amtierenden Meister Michael Liebrich aus Baden-Württemberg ab, der seinem Nachfolger den Pokal im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung überreichte.

„Mir fehlen selten die Worte, aber heute schon! Ich freue mich riesig über den Titel“, so der diesjährige Sieger der „Floristen Oscars“, der eine Reise zum Fleurop-Interflora World Cup, der Weltmeisterschaft der Floristen gewann, die 2023 in Manchester/UK ausgetragen wird. Besonders stolz ist Ernst auf seine Pflanzung. Diese sei ihm wirklich von hinten bis vorne perfekt gelungen. Das fand auch die Fachjury, die den neuen Deutschen Meister dafür mit einem Sonderpreis auszeichnete. Weitere Sonderpreise gingen an Andreas Müssig aus Bayern (Bester Raumschmuck) und Lisa Meyer aus Baden-Württemberg (Beste Straußarbeit).

Lisa Mayer mit ihrem Siegerstrauß

Auf Platz Zwei der Deutschen Meisterschaft der Floristen landete Martin Neumann aus Sachsen-Anhalt, den dritten Platz belegte Andreas Müssig.

Die Deutsche Meisterschaft der Floristen ist noch viel mehr als ein Wettbewerb, sie trägt maßgeblich dazu bei, das Blumenhandwerk für den Nachwuchs interessanter zu machen. Parallel zur Deutschen Meisterschaft konnten angehende Floristen beim „Junge Talente Azubi-Cup“ ihr Können unter Beweis stellen und erste Wettkampferfahrungen sammeln. Den Sieg im Nachwuchswettbewerb konnten Jana Bub (Blumen Link, Eichenzell) und Polina Lange (Edelweiß Thomaflor, Lauterbach), die als Team antraten, für sich verbuchen.

Die Platzierung aller Finalistinnen und Finalisten im Überblick:

1. Christopher Ernst aus Kindelbrück (Thüringen) )

2. Martin Neumann aus Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt)

3. Andreas Müssig aus Murnau (Bayern)

4. Natascha Hein aus Münster (Nordrhein-Westfalen)

5. Rocco Wustmann aus Dohma-Cotta (Sachsen)

6. Lisa Mayer aus Ostfildern-Nellingen (Baden-Württemberg)

7. Thomas Salzig aus Hamburg

8. Thi Phuong Nhung Nguyen aus Berlin

9. Rieke Steinbeck aus Hoya (Niedersachsen)

Über Fleurop: Die Fleurop AG hat ihren Sitz in Berlin. Die über 100 Jahre alte Firmengeschichte ist beeindruckend. Im Jahr 1908 hatte der Berliner Florist Max Hübner eine geniale Idee: Nicht die Blumen sollten auf die Reise gehen, sondern der Auftrag an lokal ansässige Blumenfachgeschäfte vergeben werden- das Fleurop-Prinzip war geboren. Heute überbringen rund 50.000 Partnerfloristen in 150 Ländern weltweit über 25 Millionen Blumenarrangements pro Jahr. Jeder Blumengruß wird ausschließlich von professionellen Floristen in Handarbeit gefertigt und dem Empfänger persönlich überreicht. www.fleurop.de #SupportYourLocals

„Die Story im Ersten“ über Elon Musk: Der „Tech-Titan“

Baden-Baden (ots) Kaum ein Unternehmer erregt die Öffentlichkeit so sehr wie Elon Musk. Dabei polarisiert der Chef von Tesla und SpaceX mit kontroversen Aussagen, Tweets und öffentlichen Auftritten.

ARD/SWR DIE STORY IM ERSTEN, „Elon Musk – Tech-Titan“, am Mittwoch (31.08.22) um 23:00 Uhr im ERSTEN. Als Mastermind hinter Tesla und SpaceX gilt Elon Musk als einer der wichtigsten Tech-Innovatoren weltweit. © SWR/SmartMedia/BriteSpark,

Für manche ist er ein Visionär, der für eine bessere Zukunft kämpft; andere zweifeln an seinen Motiven und werfen ihm und seinen Unternehmen einschüchternde Methoden vor. Doch wer ist Elon Musk wirklich? Die Dokumentation „Elon Musk – Tech-Titan“ beleuchtet die Vergangenheit des schillernden Unternehmers und befasst sich mit den zahlreichen Kontroversen, die sich um den „Tech-Titan“ ranken. Der Film ist ab 29. August in der ARD Mediathek abrufbar und läuft am 31. August 2022 um 23 Uhr in der Story im Ersten.

Visionär und schillernde Persönlichkeit

Elon Musks Vergangenheit ist geprägt von Rückschlägen, aber auch von visionären Ideen, die ihn immer wieder zu neuen Projekten bewegen. Mit dem Autobauer Tesla möchte er die Mobilität der Menschen verändern, mit dem Weltraumunternehmen SpaceX irgendwann Menschen auf den Mars bringen. Als Nerd zu Schulzeiten verlacht gründete Musk bereits mit 24 sein erstes Unternehmen und wurde Multimillionär. Heute nutzt er sein nerdiges Image bewusst und proaktiv. Seine öffentlichen Auftritte und seine groß angelegten Visionen von autonomem Fahren bis zur Marsbesiedlung faszinieren seine Fans.

Einfluss und Einschüchterung

Doch Musk ist keineswegs unumstritten. Immer wieder sieht er sich und seine Firmen Vorwürfen ausgesetzt. Rassismus, Verstöße gegen die Arbeitssicherheit und Unterdrückung von unerwünschten Meinungen werfen ihm Kritiker:innen vor. Wie ernst meint es der Tesla-Chef also, wenn er im Zuge seiner geplanten Twitter-Übernahme von freier Meinungsäußerung schwärmt? Die Doku lässt alte Wegbegleiter und ehemalige Angestellte zu Wort kommen. Sie erklären, wie der 51-Jährige tickt, was ihn antreibt und welche Methoden er nutzt, um seine Ziele zu verfolgen. Denn Musk versteht es wie kein Zweiter, seinen Einfluss in den sozialen Netzwerken für seine Zwecke zu nutzen.

Die Story im Ersten: Elon Musk – Tech-Titan

ab 29. August in der ARD Mediathek

am 31. August um 23:00 UhrimErsten

WEB: swr.de

Sechs Monate Krieg in der Ukraine
Zwischenbilanz der Johanniter

Berlin (ots) Dank der enormen Spendenbereitschaft konnten die Johanniter bereits zehntausende Menschen in der Ukraine, in den Nachbarländern und in Deutschland versorgen. Der anhaltende Krieg und der nahende Winter machen eine langfristige Hilfe sowie weitere Nothilfeaktivitäten notwendig.

Auch sechs Monate nach Kriegsbeginn sind die Bedarfe für die ukrainische Bevölkerung sehr hoch, wenn auch unterschiedlich je nachdem wo die Menschen Zuflucht gesucht haben.

Der Präsident der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und der Herrenmeister des Johanniterordens waren in den vergangenen Tagen in der Westukraine, um sich ein Bild über die Bedarfe und die laufenden Aktivitäten der Johanniter zu machen.

„In Deutschland versuchen sich die Menschen eine neue Heimat aufzubauen. Hier helfen die Johanniter mit Integrationsprogrammen und psychosozialer Notfallversorgung“, sagt der Präsident der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Volker Bescht, der gerade von einer Reise in die Westukraine zurückgekehrt ist. „In der Ukraine benötigen die Menschen dagegen weiterhin alltägliche Dinge wie Nahrungsmittel, Wasser, Hygieneartikel und medizinische Hilfe, um zu überleben. Ich bin zuversichtlich, dass wir Johanniter diesen unterschiedlichen Bedarfen mit unseren Hilfsaktivitäten gerecht werden können.“

Nahrungsmittel und medizinische Unterstützung für Vertriebene in der Ukraine

So unterstützen die Johanniter gemeinsam mit ihrem Partner ELEOS in 13 Städten der Ukraine Vertriebene mit lebensnotwendigen Grundnahrungsmitteln sowie Hygieneartikeln. Parallel werden landesweit Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen weiter mit Medikamenten und medizinischem Material unterstützt. „Diese Hilfe aus dem Ausland ist auch weiterhin dringend nötig, da viele Pharmaunternehmen vor dem Krieg in der Zentral- und Ostukraine ansässig waren und hier Medikamente und medizinische Verbrauchsgüter produzierten“, berichtet Hrushko Oleksandr, Direktor des Krankenhauses in Czernowitz, im Westen der Ukraine. „Durch den Krieg wird hier nichts mehr produziert, deshalb leiden die medizinischen Einrichtungen unter enormen Beschaffungsproblemen.“

Vorbereitungen für den Winter angelaufen

Sorge bereitet den Johannitern der nahende Winter. „Es ist wichtig, dass die hunderttausenden Vertriebenen in den nächsten Wochen vor Kälte und Nässe geschützt werden, damit der Winter nicht weitere Opfer fordert“, ergänzt Holger Wagner, Programmleiter der Johanniter-Auslandshilfe. „Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort bereiten wir schon jetzt alles dafür vor, dass die Menschen gut versorgt über die kalten Wintermonate kommen.“ Hierfür haben die Johanniter zwei Millionen Euro Spendengelder eingeplant.

Integrationsangebote und psychosoziale Unterstützung in Deutschland

In Deutschland hingegen benötigen die Geflüchteten schnell eigenen und angemessenen Wohnraum, Unterstützung in der Bewältigung des Alltags, Sprachkurse sowie psychologische Angebote für die Aufarbeitung traumatischer Erlebnisse.

In mehr als 50 bundesweiten Projekten versuchen die Johanniter, finanziert durch eigene Spenden, Spendengelder der RTL-Stiftung und von Aktion Deutschland Hilft, bedarfsgerecht zu unterstützen. Mit insgesamt 5,8 Mio. Euro werden diese Angebote bis Mitte 2023 finanziert.

So betreiben die Johanniter in Schneeberg (Sachsen) nicht nur eine Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete, sondern bieten gleichzeitig Beratung, Unterstützung und Sprachmittlung in einer festen Beratungsstelle an. Zusätzlich besteht ein aufsuchendes Angebot, welches Unterstützung an den neuen Wohnorten ermöglicht. So kann ganz individuell auf die geflüchteten Menschen eingegangen werden.

In München werden Wohnraumangebote geschaffen mit gleichzeitiger sozialpädagogischer Begleitung. In Nürnberg findet psychosoziale Unterstützung durch Beratungs- und Begegnungsangebote statt und die Geflüchteten werden durch handwerkliche Schulungen und gemeinsame Freizeitaktivitäten gestärkt.

Eine starke Johanniter-Gemeinschaft in der Ukraine-Hilfe

„Das Engagement unserer ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden in Deutschland sowie unserer Partner in der Ukraine ist bemerkenswert. Nur dank ihnen ist es möglich, so umfassend zu helfen“, so Johanniter-Präsident Volker Bescht.

Um dies zu stützen, bieten die Johanniter ein eigens aus dieser Situation heraus entwickeltes und öffentlich zugängliches E-Learning-Angebot an. „Die Onlineschulung `Flucht & Trauma` ist für alle Mitarbeitende und Unterstützende, egal ob haupt- oder ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe tätig, konzipiert. Die Helfenden lernen hier Basiswissen für die praktische Arbeit mit Geflüchteten. Aber auch die eigenen Fähigkeiten zu stärken, eigene Grenzen zu erkennen und Angebote für weiterführende Hilfen sind Teil des Kurses“, sagt Anne Ernst, Geschäftsbereichsleiterin für Krisenmanagement und Nothilfe der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Hintergrund

Für die Ukraine-Hilfe haben die Johanniter Spenden in Höhe von rund 16,3 Millionen Euro erhalten. Zusätzlich bekommen sie Mittel von Aktion Deutschland Hilft und der RTL Stiftung. Bis zum Sommer nächsten Jahres sind davon insgesamt rund 13,6 Millionen Euro für Projekte in der Ukraine, den Nachbarländern sowie für die Unterstützung ukrainischer Geflüchteter in Deutschland ausgegeben oder verplant.

Die Johanniter sind aufgrund des enormen Bedarfs weiter auf Spenden für die Ukraine-Hilfe angewiesen.

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Stichwort: „Ukraine“

IBAN: DE94 3702 0500 0433 0433 00 (Bank für Sozialwirtschaft)

WEB: johanniter.de