Bundesfamilien Ministerin Lisa Paus besucht das Projekt jung. engagiert. Teutschenthal

Berlin (ots) Was passiert, wenn Jugendliche bei der Gemeindegestaltung mitreden? Was muss vor Ort geschehen, damit sie gehört werden? Wie kann ihr Engagement durch Begleitung und Fördermittel gestärkt und unterstützt werden? Das war Thema eines Besuchs von Bundesfamilienministerin Lisa Paus in der sachsen-anhaltinischen Gemeinde Teutschenthal.

Bundesfamilienministerin Lisa Paus, Die Gruenen, besucht das Projekt jung.engagiert.Teutschenthal. Das Projekt wird im Rahmen des Programms AUF!leben der DKJS fuer das Aufholprogramm nach Corona umgesetzt.

Dort haben Jugendliche mit Unterstützung aus dem Förderprogramm „AUF!leben – Zukunft ist jetzt.“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung Bemerkenswertes geschaffen: ein selbst geplantes Sport- und Freizeitgelände, ein Jugendforum und einen digitalen Informationskanal.

Lisa Paus ließ sich bei einem Rundgang von den Jugendlichen das Gelände zeigen, das mit seinen vielfältigen Sport- und Freizeitmöglichkeiten auch als Begegnungsort für die gesamte Gemeinde gedacht ist. Begleitet wurde sie dabei von Anne Rolvering, der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, von Jugendprojektbegleiterin Mandy Vater, die die Jugendlichen vor Ort unterstützt, von Julia Becher, Vorsitzende des Trägervereins NANGADEF e. V., sowie von Tilo Eigendorf, Bürgermeister der Gemeinde Teutschenthal.

Im Anschluss sprach die Bundesfamilienministerin mit den Jugendlichen darüber, welche Erfahrungen sie während der Corona-Pandemie gemacht haben, wie sie sich eine aktive Beteiligung in der Kommune vorstellen und darüber, was sie persönlich durch das Projekt gelernt haben.

Lisa Paus, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: „Es ist toll zu sehen, mit welcher Energie die jungen Menschen sich hier engagiert haben. Am Anfang gab es viele Ideen und Wünsche, aus denen dann ein konkretes Projekt entstanden ist. Der Jugendtreff mit dem Sportplatz ist heute nicht nur ein Ort für Jugendliche, sondern auch für die nahe gelegene Kita, den Hort und überhaupt alle Menschen in der Gemeinde. Möglich wurde das durch das Förderprogramm AUF!leben, bei dem seit 2021 bundesweit mehr als 280.000 Kinder an rund 6.000 Projekten teilgenommen haben. In Teutschenthal können wir sehen, dass sich solche Projekte positiv auf das Engagement und die Demokratieerfahrung von Jugendlichen auswirken. Denn hier können junge Menschen ihr Mitspracherecht aktiv nutzen, Orte mitgestalten und sich austauschen und vernetzen.“

Dem Projekt war ein Aufruf des Vereins NANGADEF e. V. vorausgegangen, woraufhin sich Jugendliche aus Teutschenthal zusammenschlossen und ihre Vorstellungen für eine kinder- und jugendfreundliche Gemeinde zusammentrugen. Es entstand das Konzept für das Gelände und es wurden Verabredungen für mehr Beteiligung und langfristige Mitbestimmung der Jugendlichen getroffen. „AUF!leben“ ermöglichte die pädagogische Begleitung sowie die Planung, Anschaffung und den Aufbau der Sportgeräte auf dem Platz.

Anne Rolvering, Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung: „Das praktische Erlernen und Erfahren im Team macht eine erfolgreiche Demokratiebildung aus. Wenn wie hier in Teutschenthal vom ersten Aufruf bis hin zur gemeinsamen Umsetzung mit so viel Eigeninitiative der Jugendlichen ein Ort entsteht, der nach ihren Wünschen gestaltet ist, haben wir mit unserer Unterstützung durch Fördermittel und Begleitung ein wichtiges Ziel erreicht und einmal mehr gesehen: Kinder- und Jugendarbeit ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Wir können als bundesweite Stiftung dank guter Vernetzung auch auf die tolle Jugendarbeit vor Ort und Unterstützung der Gemeinde Teutschenthal zurückgreifen. Mit „AUF!leben“ haben wir dank der regionalen Träger deutschlandweit Projekte umgesetzt, die junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stärken, wie erste Evaluationsergebnisse zeigen.“

Bisher wurden mit dem Programm mit 6.000 Projekten über 280.000 Kinder und Jugendliche erreicht. „AUF!leben – Zukunft ist jetzt.“ ist ein Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Programm ist Teil des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ der Bundesregierung.

Über das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“

Um Kinder und Jugendliche auf dem Weg zurück in ein unbeschwertes Aufwachsen zu begleiten und sie beim Aufholen von Lernrückständen zu unterstützen, investiert die Bundesregierung in den Jahren 2021 und 2022 insgesamt zwei Milliarden Euro. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend schafft in diesem Rahmen mit rund einer Milliarde Euro Angebote im Bereich der frühkindlichen Bildung, zusätzliche Sport-, Freizeit- und Ferienaktivitäten sowie fördert Unterstützung für Kinder und Jugendliche im Alltag.

Über AUF!leben – Zukunft ist jetzt.

Mit dem Programm „AUF!leben – Zukunft ist jetzt.“ unterstützt die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung bundesweit Kinder und Jugendliche aller Altersklassen dabei, die Folgen der Corona-Pandemie zu bewältigen und Alltagsstrukturen zurückzugewinnen. Lernen und Erfahren außerhalb des Unterrichts stehen dabei im Mittelpunkt. Ziel des Programms ist es, junge Menschen durch zielgruppengerechte Angebote vor Ort in ihrer Persönlichkeitsbildung, im sozialen Leben sowie in ihrer seelischen und körperlichen Regeneration zu stärken. Auch soziales Lernen sowie die Bindungen von Kindern und Jugendlichen untereinander sollen gefördert werden

Über die Deutsche Kinder und Jugendstiftung

Die Deutsche Kinder und Jugendstiftung (DKJS) setzt sich dafür ein, dass junge Menschen in unserem Land gute Chancen zum Aufwachsen und Lernen erhalten und nicht über ihre Defizite, sondern mit ihren Stärken wahrgenommen werden. In ihren Programmen und Projekten macht die Stiftung Kindern und Jugendlichen Mut, ihr Leben couragiert in eigene Hände zu nehmen und stößt Veränderungsprozesse an: in Kindergärten und Schulen, beim Übergang in den Beruf, in der Familien- oder Jugendpolitik. Weitere Informationen finden Sie unter www.dkjs.de.

Tunnelreporterin – Tunnelbau Magdeburg

#tunnelreporterin: Technische Ausstattung

Die Tunnelreporterin Xenija Richter ist auf der Großbaustelle „Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee“ unterwegs und berichtet über Themen rund um das Bauprojekt am Magdeburger Hauptbahnhof.

Tunnel Bau in Magdeburg

Unter dem Hashtag #tunnelreporterin sind ihre Beiträge auch auf Instagram zu finden. Weitere Informationen zum Bauprojekt gibt es unter www.tunnel.magdeburg.de.

Pflegestreik unterbrochen!

Recruiting-Experte erklärt Pflegeeinrichtungen, welche Schritte für das Aufstocken ihres Personals jetzt essenziell sind

Bielefeld (ots) Der Pflegestreik war das große Thema der vergangenen Wochen. Er nahm Dimensionen an, die für Deutschland bis dato unvorstellbar schienen: Pflegekräfte kämpften für bessere Arbeitsbedingungen und neue Tarifverträge. Zugleich forderten sie echte Wertschätzung abseits von Gesten wie anerkennendem Klatschen oder der Erwähnung in den Twitter-Trends. Jetzt soll der Pflegestreik vorerst unterbrochen sein.

MONE Consulting GmbH

„Das Ergebnis, wenn es denn amtlich wird, ist lediglich eine kleine Zwischenpause – und es wird noch viel heftiger wieder kommen, wenn jetzt die Gelegenheit nicht genutzt wird“, sagt Michael Moskal. Er ist Geschäftsführer der Agentur Pflegekraft.de und hat in den letzten Monaten über 500 Pfleger interviewt, um detailliert zu erfahren, was sie sich wünschen und wie die Branche besser werden kann.

In diesem Ratgeber erklärt er Pflege- und Gesundheitseinrichtungen, wie sie jetzt handeln müssen, um ihr Personal aufzustocken und die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter optimal zu erfüllen.

Die Arbeitgeberattraktivität steigern

Den Pflegekräften zuhören, ihre Arbeit auch durch Benefits wertschätzen und Förderungen nutzen – diese Maßnahmen können die Zufriedenheit der eigenen Belegschaft deutlich steigern. Dabei gibt es zahlreiche Förderprogramme, die jede Einrichtung in Anspruch nehmen kann. Profitieren auch die Pfleger davon, handelt es sich um eine echte Win-win-Situation. Der Zugriff auf vom Arbeitgeber bezahlte Massagen soll hierfür als Beispiel dienen. Sie verbessern die allgemeine Gesundheit der Mitarbeiter, was in weniger Ausfallzeiten resultiert. Damit gehen auch Kosteneinsparungen und ein entspannteres Arbeitsklima einher.

Zugleich wünschen sich zahlreiche Pflegekräfte eine bessere Bezahlung. Das ab 01. September 2022 geltende Tarifgesetz ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Da damit jede Einrichtung an eine Bezahlung nach Tarif gebunden sein wird, ist laut Michael Moskal jedoch weiteres Umdenken gefragt. Betriebe müssen sich überlegen, wie sie ihre Arbeitgeberattraktivität über den finanziellen Aspekt hinaus steigern können.

Das Team sorgfältig zusammenstellen

Einrichtungen müssen bei der Einstellung neuer Pflegekräfte sorgfältiger vorgehen. Aufgrund des Fachkräftemangels werden nämlich häufig unpassende Personen ins Team aufgenommen. Das sorgt für Probleme wie Unzuverlässigkeit oder häufige Ausfallzeiten. Diese belasten selbst die besten Mitarbeiter massiv – und eine überfordernde Abwärtsspirale setzt sich in Gang.

Außerdem wünschen sich viele Pfleger verbindliche Dienstpläne. Dank der Planbarkeit können sie ihr Privatleben deutlich entspannter genießen, was essenziell für die körperliche und geistige Gesundheit ist. Einrichtungen sind also gefragt, die richtigen Pflegekräfte einzustellen, um ihre Mitarbeiter über die Arbeitszeit hinaus zu entlasten.

Einrichtungen müssen für deutlich mehr Bewerbungen sorgen

Recruiting ist auch Sache der Geschäftsführung. Dieses Bewusstsein muss sich festsetzen. Waren kleinere Budgets vor zehn Jahren noch ausreichend, ist das heute längst nicht mehr der Fall. Heute bei der Personalgewinnung zu sparen, kann fatal sein. Das beweist nicht zuletzt der vergangene Pflegestreik.

Die Geschäftsführung muss also für einen verlässlichen Zustrom an Bewerbungen sorgen. Investitionen und eine zeitgemäße Gestaltung des Recruitings sind spätestens mit Blick auf die Entwicklung der jüngsten Vergangenheit unumgänglich. Ein Grund hierfür ist auch die überdurchschnittlich hohe Fluktuation in der Pflege.

Über Pflegekraft.de:

Deutschlandweit half Pflegekraft.de bereits über 150 Pflegeunternehmen dabei, mehr Bewerbungen von Pflegefachkräften zu erhalten. Dadurch mussten Pflegeheime, Pflegedienste und Krankenhäuser nicht länger auf Personalvermittlungen oder Zeitarbeitsfirmen zurückgreifen. Ihre offenen Stellen konnten und können sie erfolgreich mit der Methode von Pflegekraft.de besetzen. Mehr Informationen dazu unter: https://www.pflegekraft.de/