MINT steht in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg ganz oben auf der Agenda

Ministerinnen besuchen Wissensfabrik-Schule und tauschen sich zu Ideen für bessere MINT-Bildung aus

Ludwigshafen (ots)

  • Dr. Stefanie Hubig, Bildungsministerin von Rheinland-Pfalz, und Theresa Schopper, Kultusministerin von Baden-Württemberg, tauschen sich zur MINT-Bildung in den Ländern aus und besuchen das Max-Planck-Gymnasium in Ludwigshafen
  • Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V. stellt MINT-Hub als Modell für landesweit hochwertige MINT-Bildung vor
  • Max-Planck-Gymnasium setzt Wissensfabrik-Projekt “IT2School – Gemeinsam IT entdecken” um
Die baden-württembergische Kultusministerin Theresa Schopper (Mitte) und Dr. Stefanie Hubig, Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz, trafen sich in der Geschäftsstelle der Wissensfabrik zum Austausch über die MINT-Bildung in ihren Ländern. Im Fokus standen dabei die Bildungsprojekte der Wissensfabrik, darunter IT2School – Gemeinsam IT entdecken. Bei einem Schulbesuch hatten die Ministerinnen die Projekte zuvor im Unterricht gesehen. Links im Bild Mike Thisling-Pfeifer, Schulleiter des Max-Planck-Gymnasiums in Ludwigshafen am Rhein. Foto: Wissensfabrik

Digitalisierung, Klimawandel und Künstliche Intelligenz sind die großen Herausforderungen unserer Zeit: Wer wird in Zukunft die dafür nötigen Lösungen vorantreiben? “Unsere Gesellschaft braucht junge Frauen und Männer, die Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik lieben, leben und darin ihre berufliche Zukunft sehen. Es ist deshalb unsere Aufgabe, Kinder und Jugendliche für MINT-Themen zu begeistern und ihnen zu zeigen, wie spannend diese Bereiche sein können. In Rheinland-Pfalz fangen wir bereits in der Kita mit der MINT-Förderung an und führen sie ganz konsequent in den Grund- und weiterführenden Schulen fort. Gemeinsam mit der Wissensfabrik arbeiten wir hervorragend im Rahmen des deutschlandweit ersten landesweiten MINT-Hubs zusammen”, erklärt Dr. Stefanie Hubig. Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin besuchte gemeinsam mit Kultusministerin Theresa Schopper aus Baden-Württemberg das Max-Planck-Gymnasium in Ludwigshafen. Die Schule setzt im MINT-Hub Rheinland-Pfalz das Wissensfabrik-Projekt “IT2School – Gemeinsam IT entdecken” um und steht dabei in einer Bildungspartnerschaft mit der BASF SE. “MINT-Bildung ist in Baden-Württemberg sehr wichtig. Wir haben im Land viele Unternehmen, die auf gut ausgebildete Fachkräfte in den MINT-Berufen angewiesen sind. Dafür legen wir in den Schulen den Grundstein. Ich möchte mir heute ansehen, wie das Hub-Konzept in Rheinland-Pfalz funktioniert, und mir selbst einen Eindruck vom Wissensfabrik-Projekt IT2School machen”, sagt Theresa Schopper.

Das Max-Planck-Gymnasium setzt IT2School seit drei Jahren um. Lehrkräfte der Schule stellten den Ministerinnen das Projekt vor und berichteten von ihren Erfahrungen. Im Anschluss tauschten sich die Ministerinnen in der Geschäftsstelle der Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V. zur Zukunft der MINT-Bildung in beiden Ländern aus.

Der MINT-Hub Rheinland-Pfalz ist Teil der Landesstrategie Rheinland-Pfalz “Digitale Bildung entscheidet” und “MINT läuft”. Die Wissensfabrik initiiert MINT-Hubs in verschiedenen Bundesländern und stellt die Bildungsprojekte “IT2School – Gemeinsam IT entdecken” und “KiTec – Kinder entdecken Technik” zur Verfügung.

Als Vertreter der Wissensfabrik begleiteten ihr Mitbegründer Franz Fehrenbach, ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der Robert Bosch GmbH, und Dr. Axel Jentzsch, Leiter des Bereichs Bildung, die Ministerinnen. “Mit IT2School lernen Kinder und Jugendliche, was sich hinter den Bits and Bytes verbirgt – sie verstehen, was hinter der virtuellen Oberfläche passiert. Damit werden sie von puren Anwendern zu mündigen Bürgern, die verstehen und mitgestalten können”, erklärt Dr. Jentzsch.

Dr. Stephan Bross, Lenkungskreisvorsitzender der Wissensfabrik und CTO bei KSB SE & Co. KGaA, begrüßte im Anschluss die Ministerinnen, um mit ihnen über Chancen und Möglichkeiten eines MINT-Hubs in Baden-Württemberg zu sprechen: “Es ist unser gemeinsames Ziel, ganz im Sinne des Public-Private-Partnership-Gedankens die MINT-Bildung an unseren Schulen auszubauen und zu verbessern. Jedes Kind muss die Chance haben, sich für MINT begeistern zu können. Wir brauchen in unserer Gesellschaft engagierte Fachkräfte, Ideengeber und Innovatoren, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen. Es freut mich, dass wir in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg zwei Ministerinnen haben, die MINT-Bildung zur Chefinnensache erklärt haben, und dass wir als gemeinnütziger Verein ebenfalls einen Beitrag leisten können”, so Dr. Bross.

Über die Wissensfabrik

Die “Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.” ist eine bundesweite Initiative von Unternehmen und Stiftungen, die gesellschaftlichen Herausforderungen wie Digitalisierung und Klimawandel mit Zukunftskompetenz begegnet und damit die Innovationskraft Deutschlands stärkt: Der gemeinnützige Verein mit rund 130 Mitgliedern aller Branchen und Größen engagiert sich für MINT-Bildung von Kindern und Jugendlichen sowie für Startup-Förderung in Deutschland. Ein Schwerpunkt sind Bildungsprojekte für Mädchen und Jungen aller Altersklassen, bei denen Wissenstransfer und Kompetenzvermittlung zu den Themengebieten Informatik, Naturwissenschaften und Technik im Mittelpunkt stehen.

Darüber hinaus begleitet die Wissensfabrik Gründer*innen bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee und leistet damit einen nachhaltigen Beitrag zur Weiterentwicklung der deutschen Startup-Szene. In unterschiedlichen Formaten vom Speedmentoring bis zum Gründer*innenwettbewerb WECONOMY vernetzt die Wissensfabrik neue Gründerenergie mit langjähriger Geschäftserfahrung.

Die Wissensfabrik ist eine besonders wirkungsvoll arbeitende Organisation: Für ihr Technik-Projekt KiTec hat sie das Phineo Wirkt-Siegel erhalten. Mehr auf www.wissensfabrik.de.

Bundespolizeidirektion München: Diebstähle in Niedersachsen – Festnahme in Bayern

A93 / Rosenheim (ots) Bundespolizei fasst mehrfacht gesuchten Georgier bei Grenzkontrollen

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Donnerstag (8. September) einen Georgier und einen Albaner unabhängig voneinander ins Gefängnis gebracht. Beide wurden polizeilich gesucht. Am Aufenthaltsort des Georgiers waren gleich mehrere Strafverfolgungsbehörden interessiert. Den Männern steht voraussichtlich eine längere Haftzeit bevor.

Bei Grenzkontrollen auf der A93 hat die Rosenheimer Bundespolizei einen mehrfach gesuchten Georgier festgenommen. Er soll im Landkreis Cuxhaven eine Vielzahl von schweren Diebstählen begangen haben.

In der Grenzkontrollstelle auf der A93 nahe Kiefersfelden fanden die Beamten bei der Überprüfung eines 36-jährigen Pkw-Insassen heraus, dass gegen ihn seit gerade einmal drei Tagen ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Buxtehude vorliegt. Der Georgier soll im Frühsommer dieses Jahres gemeinsam mit mehreren Landsleuten innerhalb kürzester Zeit im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven wiederholt Diebstähle mit hohem Sachschaden begangen haben. Sie hatten in Geschäften und Tankstellen wohl einerseits das Personal abgelenkt und andererseits gleichzeitig Bargeld und Zigarettenstangen in einem Wert von insgesamt über 8.000 Euro gestohlen. Offenbar hielt sich der georgische Staatsangehörige nur zu diesem Zweck in Deutschland auf und setzte sich danach wieder ins Ausland ab. Seine Flucht endete mit der Kontrolle durch die Bundespolizei. Nun wird er die Zeit bis zum Verhandlungstermin voraussichtlich hinter Gittern verbringen müssen. Die Bundespolizisten brachten den Verhafteten auf richterliche Anordnung hin ins Traunsteiner Gefängnis. Während seines Freiheitsentzugs wird er sich wohl noch mit weiteren Verfahren auseinanderzusetzen haben. Gleich mehrere Staatsanwaltschaften, unter anderem in Hamburg und Lübeck, waren am Aufenthaltsort des Festgenommenen interessiert. Auch hier lautet der Vorwurf: Besonders schwerer Fall des Diebstahls.

Ebenfalls in eine Haftanstalt führte die Reise eines albanischen Staatsangehörigen. Die Bundespolizisten hatten den Mann im Fernreisebus von Italien nach München einer grenzpolizeilichen Kontrolle unterzogen. Zwar konnte sich der 21-Jährige ordnungsgemäß ausweisen, jedoch schlug der Polizeicomputer bei der Überprüfung seiner Personalien Alarm: Nach einer Verurteilung wegen Drogenhandels am Amtsgericht Hildesheim im November 2021 hatte er die gerichtlich angeordnete Geldstrafe von rund 1.400 Euro, inklusive Verfahrenskosten, nicht gezahlt. Für den Fall fehlender finanzieller Möglichkeiten war auf richterliche Entscheidung hin eine Ersatzfreiheitsstrafe von 115 Tagen festgelegt worden. Der Albaner konnte nach seiner Festnahme die bestehenden Justizschulden nicht begleichen. Daher wurde er zur Verbüßung der Ersatzhaft in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert.

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