Wittenberger Reformationsfest

Am 31. Oktober 1517 veröffentlichte Dr. Martin Luther 95 Thesen über den Ablasshandel in der katholischen Kirche. Er kritisierte die Praxis, dass der gläubige Sünder sich durch Geldspenden angeblich von allen Sündenstrafen freikaufen kann.

Martin Luther setzte dagegen auf die Kraft des Glaubens, der auf die Gnade Gottes vertraut. Das Wort Gottes – die Bibel – sollte Mittelpunkt und Maßstab des Christen sein. Der Versuch die Kirche zu reformieren, wurde zum Ausgangspunkt eines komplexen gesellschaftlichen Prozesses und führte zur Gründung evangelischer Kirchen. 

Markt Lutherstadt Wittenberg

Der Reformationstag am 31. Oktober eines jeden Jahres nimmt schon seit langem einen zentralen Platz im protestantischen Festkalender ein. In der haben es sich zahlreiche Partner zur Aufgabe gemacht, den Reformationstag als ein ganz besonderes Fest zu gestalten. Die Festgottesdienste und die Festkonzerte in den Kirchen, das Renaissancemusikfestival oder Aktionen für Kinder an den Originalschauplätzen, gehören zu den vielseitigen Angeboten.

Die Geschäfte der Innenstadt haben von 12 bis 17 Uhr geöffnet.

Asisi Panorama »LUTHER 1517«

Luthers Welt 360°

Der bekannte Panorama-Künstler Yadegar Asisi hat die Ereignisse der Reformation in einem Riesenrundbild in Szene gesetzt. Auf einer Fläche von 15 x 75 Metern erschließt sich dem Betrachter die Stadt Wittenberg am Anfang des 16. Jahrhunderts. Der lebensechte Maßstab des 360° Panoramas von Menschen und Gebäuden zieht den Besucher regelrecht in den damaligen Alltag hinein.

Luthers Welt 360°

Von der mächtigen Schlosskirche aus schweift der Blick die Gassen entlang bis hin zum Marktplatz. Bürger, Bauern, Mönche, Studenten, Pilger gehen ihren Alltagsgeschäften nach. Ein Stiftsherr verkauft Ablässe und die Menschen stehen Schlange. Andere vergnügen sich in der Schenke oder im Badehaus. Im Frauenhaus locken die Dirnen Besucher an. Gleichzeitig bringen Bauern ihr Korn zum Mahlen in die Amtsmühle. Vor diesen alltäglichen Szenen wird von Martin Luther die Reformation ins Werk gesetzt.

WEB: https://www.wittenberg.de

Stadtführung am Reformationstag: Die Reformation in Göttingen

Am Reformationstag, 31. Oktober, bietet die Tourist-Information Göttingen eine Themenführung unter dem Motto „Stadt im Streite die Best‘, standest zu Luther fest… – Die Reformation in Göttingen“ an. Los geht es um 11 Uhr.

Foto: Göttingen Tourismus und Marketing / Mischke

Im Jahr 1517 veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen, die er der Überlieferung nach an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg schlug. Die Folgen dieses Ereignisses veränderten die Welt grundlegend. Zwölf Jahre danach – spät, aber dafür mit Macht – erreichte die Welle auch Göttingen: 1529 wurde die Stadt lutherisch. Martin Luther höchstpersönlich schreibt zwei Jahre später das Vorwort zur neuen Göttinger Kirchenordnung.

Ihr begegnen wild entschlossenen Handwerkern, politisch taktierenden Ratsherren, katholischen Pfaffen und ihren Konkubinen sowie von außen entsandten Reformatoren, die für Unruhe sorgen.

Karten und Treffpunkt

Die Führung dauert etwa 90 Minuten und startet vor der Tourist-Information Göttingen, Markt 8. Karten sind für 9 Euro pro Person online oder in der Tourist-Information erhältlich. Alle Infos & Buchung unter mein-goe.de/reformation.

Weitere Führungen zum Wochenende: „Rund ums Gänseliesel“

Zusätzlich bietet die Tourist-Information donnerstags bis sonntags zu unterschiedlichen Zeiten die Führung “ Rund ums Gänseliesel” an: Altes Rathaus, Gänseliesel-Brunnen, Universitätsaula und Junkernschänke – dieser Rundgang führt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der historischen Innenstadt. Karten und Buchung unter mein-goe.de/gaenseliesel.

WEB:

 www.goettingen-tourismus.de
 www.goettingen-marketing.de

Mehrheit will Reformationstag als bundesweiten Feiertag

Umfrage: Über 60 Prozent der Katholiken sprechen sich dafür aus

Wetzlar (ots) In ganz Deutschland sollte der Reformationstag (31. Oktober) ein Feiertag sein: Dafür sprach sich eine deutliche Mehrheit der Deutschen (61 Prozent) aus. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA (Wetzlar).

Grafik zur Umfrage: Mehrheit für Reformationstag als bundesweiter Feiertag / ©: IDEA Grafik

An diesem Tag wird der Reformation der Kirche durch Martin Luther (1483-1546) gedacht. Bisher ist er in neun der 16 Bundesländer ein gesetzlicher Feiertag: Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. 21 Prozent der Deutschen sprechen sich dagegen aus, dass der Reformationstag ein bundesweiter Feiertag wird. 15 Prozent wissen nicht, wie sie dazu stehen, drei Prozent machten keine Angabe.

Frauen sind häufiger für einen Feiertag am 31. Oktober als Männer (64 Prozent gegenüber 58 Prozent).

Große Sympathie bei Katholiken für evangelischen Gedenktag als Feiertag

Die Aufschlüsselung nach christlichen Konfessionen zeigt auch bei Katholiken große Sympathie für den bundesweiten Feiertag zum Reformationsgedenken (62 Prozent). Bei den landeskirchlichen Protestanten sprechen sich 69 Prozent dafür aus, bei den Mitgliedern von Freikirchen 66 Prozent. Bei den Konfessionslosen sind es 58 Prozent und bei Muslimen 43 Prozent.

Sämtliche Altersgruppen befürworten Feiertag

Besonders groß ist die Unterstützung für die Forderung mit 76 Prozent in der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind 61 Prozent dafür, bei den 40- bis 49-Jährigen 60 Prozent und bei den 50- bis 59-Jährigen 63 Prozent. Etwas niedriger fällt die Zustimmung bei den 60- bis 69-Jährigen (58 Prozent) und bei den über 70-Jährigen (52 Prozent) aus.

Unter den Anhängern der politischen Parteien ist die Zustimmung bei den FDP-Wählern mit 67 Prozent am höchsten, gefolgt von den Parteigängern der SPD und der AfD (jeweils 65 Prozent), der CDU/CSU (62 Prozent), der Linken (60 Prozent) und der Grünen (57 Prozent).

Für die Erhebung wurden 2.007 Erwachsene im Zeitraum vom 21. bis 24. Oktober befragt.

Über IDEA:

Die 1970 gegründete Evangelische Nachrichtenagentur IDEA publiziert Nachrichten und Meinungen aus der christlichen Welt. Sie gibt mit IDEA das auflagenstärkste überregionale christliche Wochenmagazin in Deutschland heraus und informiert an 365 Tagen im Jahr auf idea.de. Außerdem verantwortet sie einen wochentäglichen Pressedienst, eine Fernsehsendung (IDEA TV) sowie den Podcast IDEALISTEN und die Videoserie KÖNIGSKINDER. Die IDEA-Gruppe umfasst zudem den Kongress Christlicher Führungskräfte (KCF) und die IDEA-Medienagentur zeichensetzen.

WEB:www.idea.de

Geschichte einer Familie Die Bekleidungs Produzenten Rappolt & Söhne. Mäntel aus Hamburg für die Welt

Hamburg (ots) Sylvia Steckmest legt zum ersten Mal eine Chronik der jüdischen Familie Rappolt vor, die in Hamburg Wirtschaftsgeschichte schrieb und während der NS-Zeit größtes Unrecht erlitt. Das soeben erschienene Buch Die Bekleidungsproduzenten Rappolt & Söhne. Mäntel aus Hamburg für die Welt handelt vom Aufstieg, aber auch von der „Arisierung“ der Bekleidungsfirma Rappolt & Söhne.

Neu erschienen im Wallstein Verlag: Sylvia Steckmests Geschichte der Familie Rappolt.

Ja, es gab vor 150 Jahren Unternehmen der Bekleidungsindustrie mitten in Hamburg. Oppenheimer & Rappolt, später dann Rappolt & Söhne, produzierten und verkauften – seit den 1920er Jahren unter dem Markennamen ERES – qualitätsvolle Modeerzeugnisse. Dazu zählten elegante, praktische und regendichte Mäntel sowie weitere Kleidungsstücke. Zunächst lag der 1863 gegründete Betrieb am Alten Wall, anschließend in der Admiralitätsstraße, ab 1912 dann in der Mönckebergstraße. Noch heute steht das imposante Rappolthaus, das vom Architekten Fritz Höger entworfen wurde, in der Mönckebergstraße.

Den Mitgliedern der Familie Rappolt gelang es, die von Joseph Rappolt (1835-1907) gegründete Firma über Jahrzehnte erfolgreich zu führen und ihre Produkte am Markt zu platzieren, insbesondere dank der Söhne Paul (1863-1940) und Franz Rappolt (1870-1943).

Autorin Sylvia Steckmest unterstreicht die Bedeutung des Textilunternehmens: „Um 1912 gehörten Rappolt & Söhne zu den größten Firmen ihrer Branche in Deutschland, sie exportierten auch international – bis nach Übersee. Im Rappolthaus arbeiteten zeitweise 600 Menschen. Darüber hinaus gab es 200 Heimarbeiterinnen. Sie produzierten hauptsächlich Mäntel, bei denen die serielle Anfertigung weniger kompliziert war als bei Kleidern. Ich schildere, wie die Rappolts in die höchsten Kreise der Hamburger Wirtschaft aufstiegen und auch in der Handelskammer Verantwortung übernahmen. Doch während des Nationalsozialismus wurde die Firma ‚arisiert‘, die Familie verfolgt und fast ausgelöscht.“

Die Geschichte der Rappolts erzählt von der Entrechtung dieser weit verzweigten Familie. Franz Rappolt starb in Theresienstadt, sein Bruder Paul kurz vor der Deportation. Die jüngeren Familienmitglieder wie Franz‘ Sohn, der Jurist Ernst Rappolt (1905-1940), oder Pauls Tochter, die Medizinerin Lily Rappolt (1899-1981), konnten unter großen Schwierigkeiten aus Deutschland in die USA emigirieren.

Dr. Ekkehard Nümann, Präsident der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung und Herausgeber des Bandes, betont: „Paul und Franz Rappolt haben sich nach dem Ersten Weltkrieg als großzügige Förderer der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung hervorgetan. Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, sie als Mäzene der Wissenschaft zu würdigen. Beide konnten nach 1933 ihr Geschäft in Hamburg nicht halten. Das Rappolthaus und das Unternehmen mussten sie 1937/1938 verkaufen. Die Familien- und Firmengeschichte der Rappolts zeigt beispielhaft die nationalsozialistischen Verbrechen an Hamburger Jüdinnen und Juden. Sylvia Steckmests Buch erinnert an eine bedeutende Hamburger Familie, die weitgehend in Vergessenheit geraten ist.“

Sylvia Steckmest, Die Bekleidungsproduzenten Rappolt & Söhne. Mäntel aus Hamburg für die Welt (Mäzene für Wissenschaft, hg. von Ekkehard Nümann für die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung, Neue Folge, Band 5), Wallstein Verlag, Göttingen 2022, 216 S., 93 z. T. farb. Abb., geb., Schutzumschlag, ISBN 978-3-8353-3988-0, 24,00 Euro.

Die Reihe „Mäzene für Wissenschaft“

Welche Hamburger Persönlichkeiten engagieren sich für die Wissenschaft und ihre Einrichtungen – was motiviert sie und welche Impulse setzen sie? Die Biographien der Reihe „Mäzene für Wissenschaft“ porträtieren außergewöhnliche Menschen, ihre Leistungen und ihr Wirken.

WEB: h-w-s.org

Made in Glashütte ist jetzt für Uhren so streng geschützt wie Swiss Made

Darum, um den Mythos der Uhrenstadt, und um die Branche in einer sich verändernden Welt ging es beim 3. Forum NOMOS Glashütte

Nah dran: Fanni Melzer, Leiterin der NOMOS-Digitalabteilung, präsentiert in neuen Filmsequenzen, wie Uhren bei NOMOS Glashütte entstehen. Weit mehr als 100 Fachbesucherinnen und -besucher waren zum 3. Forum NOMOS Glashütte gekommen und zeigten sich von neuen Bildern wie neuen Uhren begeistert.

Weit über 100 Uhrenexpertinnen und -experten aus aller Welt waren beim 3. Forum NOMOS Glashütte, das soeben zu Ende ging. Uhrmacher, Pressevertreter, Influencer, Fachhändler, Juristen – drei Tage lang ging es um traditionelle Handarbeit, um immense Fertigungstiefe, um Hightech und höchste Präzision, um die Zukunft der Branche und die gesetzlich geschützte Herkunftsbezeichnung: Denn „Made in Glashütte“ garantiert jetzt für Uhren einen Schutz, der mit Swiss Made vergleichbar ist.

„Ziel des diesjährigen NOMOS-Forums war es, gemeinsam eine Idee davon zu entwickeln, wohin sich Glashütte und die Welt der Uhren bewegen“, so Uwe Ahrendt, CEO von NOMOS Glashütte. Und? „Ziel erreicht.“ Nach gut 175 Jahren Tradition sei nun „Tag eins der nächsten 175 Jahre der Uhrenstadt“, so Ahrendt. Denn NOMOS Glashütte wolle den Mythos dieses besonderen Ortes weitertragen – „und zeigen, dass dies auch in einer sich verändernden Welt funktioniert“.

Die Gastgeber des Forums, die dreiköpfige Geschäftsführung um Ahrendt und die Mitarbeitenden der Manufaktur, sind hochzufrieden. Mit der nunmehr dritten Veranstaltung dieser Art habe man eine eigene Tradition begründet.

Das Symposium in der einstigen Kirche des Ortes – seit 2020 das Forum von NOMOS Glashütte – will den Dialog fördern und das Bewusstsein für Chancen wie Herausforderungen stärken. Und wie dieses Jahr wird NOMOS Glashütte auch 2023 nicht nur über Branchenzukunft und gesellschaftliche Themen sprechen, sondern auch zeigen, wofür viele Uhrenprofis vor allem in den abgelegenen Ort im Osterzgebirge kommen: neue Uhren. Diesmal konnten die Gäste als Erste gleich ein halbes Dutzend Neuheiten sehen, fotografieren, ordern; einige Modelle kurz vor Verkaufsstart, andere noch in Form eines Schlüssellochblickes in die (nähere) Zukunft.

WEB: https://nomos-glashuette.com/de/

DeutschlandVideo.de – Stadtsee in der Salzstadt Staßfurt

Willkommen bei DeutschlandVideo.de
Der Stadtsee in der Salzstadt Staßfurt.

Stadtsee Staßfurt

Bis zu sieben Meter tief sind Teile der Altstadt von Staßfurt abgesunken, als Folge unsachgemäßer Sicherung der Kali stollen aus dem 19. Jahrhundert. Mehrere hundert Gebäude, darunter die Stadtkirche und der Markt, mussten in den vergangenen fünfzig Jahren deshalb abgerissen werden. An dieser Stelle entstand der neue Stadt see um das Zentrum wieder aufzuwerten. Der Stadtsee entstand im Rahmen des I B A Projektes Sachsen-Anhalt. Heute ist der Stadtsee ein beliebter Treffpunkt und ein Farbtupfer im Stadtbild von Staßfurt. Ein Besuch des Stadtseebereiches lohnt sich auf alle Fälle. Danke.

Pünktlich an Halloween: RTLZWEI & Podstars starten Podcast zu „X-Factor: Das Unfassbare“

München (ots)

  • X-Factor-Podcast lässt ab Halloween die Mysterien der Kultserie aufleben
  • Hosts: Lucia Leona (Content Creator) & Lolita (Podstars by OMR)
  • Alle zwei Wochen eine neue Episode auf allen Podcast-Plattformen

Gruselstimmung an Halloween! Ab dem 31. Oktober 2022 geht „X-Factor: Das Unfassbare – Der Podcast“ an den Start. Hosts der Sendung sind Lucia Leona und Lolita. In jeder Folge erzählen sie sich drei mystische Geschichten aus dem X-Factor-Universum und diskutieren gemeinsam mit den Zuhörerinnen und Zuhörern, ob sie wirklich wahr oder nur frei erfunden sind. Alle zwei Wochen gibt es auf allen gängigen Podcast-Plattformen eine neue Ausgabe. Produziert wird der Podcast von Podstars by OMR in Zusammenarbeit mit RTLZWEI.

Podstars by OMR

Von unerklärlichen Morden und Intrigen, über Vodoo bis hin zu Dingen, die übernatürlich erscheinen: Lucia Leona und Lolita präsentieren unerklärliche Geschichten, die bereits Jonathan Frakes ins Grübeln gebracht haben. Doch sind sie wirklich so passiert oder einfach nur das Produkt blühender Fantasie? Genau das möchten die beiden Hosts herausfinden und beziehen dafür ihre Community mit in die mysteriösen Fälle ein.

In der ersten Episode geht es unter anderem um einen Ermittler, den ein ungelöster Mord nicht schlafen lässt und der schlussendlich zu der erschreckenden Lösung des Falls kommt. In einem weiteren Fall wird die Geschichte einer Frau erzählt, die immer wieder davon träumt, dass ihr geliebter Mann ermordet wird. Handelt es sich hier um reale oder erfundene Albträume? Spielen vielleicht übersinnliche Kräfte eine Rolle?

Produziert wird der Podcast von Podstars by OMR in Zusammenarbeit mit RTLZWEI.

Ab Montag, 31. Oktober: „X-Factor: Das Unfassbare – Der Podcast“ mit Lucia Leona und Lolita. Bereits der 30. Oktober steht bei RTLZWEI ganz im Zeichen der Mystery-Serie „X-Factor: Das Unfassbare“. Ab 06:05 Uhr gibt es beliebte Highlight-Folgen zu sehen. Ab 20:15 Uhr werden zwei brandneue Episoden gezeigt – präsentiert von Kultmoderator Jonathan Frakes.

Über „X-Factor: Das Unfassbare“:

Gruselige und mysteriöse Geschichten zu Halloween: Auch in diesen neu produzierten Folgen der RTLZWEI MysterySerie stehen kurze Stories über parapsychologische Phänomene wie Reinkarnation, Aliens und Geister auf dem Programm. Einige dieser mysteriösen, übernatürlichen Ereignisse sind reine Fiktion, andere haben jedoch tatsächlich stattgefunden. Ob die gezeigten Geschichten wahr sind, oder nur der Phantasie eines geschickten Drehbuchautors entstammen, verrät Erzähler Jonathan Frakes erst am Ende der Folge.

WEB: rtl2.de

Deutschland mehrmals bei Europäischem Medienpreis in Potsdam ausgezeichnet

Potsdam (ots) Unter dem Motto „Media that matter“ wurden bei der Preisverleihung des PRIX EUROPA 2022 am Freitagabend die Besten Europäischen TV, Radio und Digital Media Programme des Jahres 2022 gefeiert.

Höhepunkt der festlichen Gala in der Potsdamer Schinkelhalle war die Ernennung der Exil-Russin Galina Timtschenko zur Europäischen Journalistin des Jahres.

Galina Timchenko, PRIX EUROPA European Journalist of the Year 2022, Co-founder, CEO and publisher of Meduza

Die Mitbegründerin, Geschäftsführerin und Herausgeberin des in Riga beheimateten unabhängigen Online-Mediums Meduza, wurde mit Standing Ovations empfangen und richtete aufrüttelnde Worte an das versammelte Publikum: „Jeder Krieg beginnt damit, dass die unabhängige Presse mundtot gemacht wird und Einschnitte in die Redefreiheit gemacht werden. Die Meinungsfreiheit zählt immer zu den ersten Opfern im Vorfeld von kriegerischen Auseinandersetzungen. Wir müssen versuchen, das zu verhindern!“ Ihre Vorgängerin, die weißrussische Journalistin Darya Chultsova, nahm ihre Trophäe nachträglich in Empfang, da sie sich bis September diesen Jahres infolge ihrer Berichterstattung über Proteste gegen den weißrussischen Machthaber Alexander Lukaschenko in Gefangenschaft befand. Sie nutzte die Gelegenheit, um daran zu erinnern, dass ihre Kollegin Katsiaryna Andreyeva zu weiteren acht Jahren Arbeitslager verurteilt wurde. Sie stehe auch für Katsiaryna auf der Bühne und sei überzeugt, dass „egal wie viel Zeit sie hinter Gittern verbringen wird, sie wird in ihrem Leben noch viele wunderbare Dinge vollbringen. Bis dahin werde ich mein Bestes tun, um für uns beide zu arbeiten.“

Von den insgesamt 17 Auszeichnungen durfte Deutschland sich über vier Preise freuen, darunter die Trophäe für den besten Spielfilm für die auch schon im Vorfeld viel beachtete ZDF-Produktion „Die Wannseekonferenz“.

Im Konferenzraum: Die Besprechung beginnt. Von links: Dr. Rudolf Lange (Frederic Linkemann), Dr. Eberhard Schöngarth (Maximilian Brückner), Dr. Josef Bühler (Sascha Nathan), Dr. Georg Leibbrandt (Rafael Stachowiak), Dr. Alfred Meyer (Peter Jordan), Adolf Eichmann (Johannes Allmayer), Ingeburg Werlemann (Lilli Fichtner), Heinrich Müller (Jakob Diehl), Reinhard Heydrich (Philipp Hochmair), Otto Hofmann (Markus Schleinzer), Dr. Gerhard Klopfer (Fabian Busch), Friedrich Wilhelm Kritzinger (Thomas Loibl), Dr. Wilhelm Stuckart (Godehard Giese), Martin Luther (Simon Schwarz), Erich Neumann (Matthias Bundschuh), Dr. Roland Freisler (Arnd Klawitter).

Die Kälte und Gefühlslosigkeit der auf reellen Personen und dem Protokoll der „Besprechung mit anschließendem Frühstück“, auf der die sogenannte „Endlösung der Judenfrage“ entschieden wurde, lässt dem Publikum das Blut in den Adern gefrieren. Auch die beste Fernsehserie hält sich mit beklemmenden Emotionen nicht zurück: Das norwegische „Afterglow“ beschäftigt sich auf zutiefst anrührende Weise mit dem Leben nach einer Krebsdiagnose. Als bestes Fernsehprogramm über kulturelle Vielfalt wurde eine Dokumentarserie ausgezeichnet: In „Belgium’s Stolen Children“ suchen drei Menschen nach den Spuren ihrer eigenen Herkunft in Verbindung mit der belgischen Kolonialgeschichte. Das französische „War Crimes: The Faces of the Executioners“ bringt das Publikum direkt ins aktuelle Kriegsgeschehen in der Ukraine und wurde damit beste Fernsehinvestigation. Der Preis für den Besten Europäischen Dokumentarfilm geht nach Schweden für eine hochkarätige schwedisch-deutsch-finnische Zusammenarbeit, an der von deutscher Seite ZDF/ARTE beteiligt war: „Der schönste Junge der Welt“ erzählt das tragische Schicksal des von Luchino Visconti entdeckten Björn Andrésen in der Unterhaltungsindustrie. Auch an der besten TV-Dokumentarserie von Radio Bremen ist ARTE beteiligt. Der Titel der Serie ist Programm und ethische Frage zugleich und treibt derzeit viele Menschen um: „Wen dürfen wir essen?“

In den ausgezeichneten Radioproduktionen haben vorwiegend Frauen das Wort: Als beste Radioinvestigation wurde „‚Ihre Angst spielt hier keine Rolle‘ – Wie Familiengerichte den Gewaltschutz von Frauen aushebeln“ prämiert. In der deutschen Produktion erzählen Frauen, die extremer häuslicher Gewalt ausgesetzt sind, ihre eigene Geschichte. Das beste Hörspiel kommt aus Norwegen und bringt die Hörerschaft in eine zwiespältige Situation: Hat die alleinerziehende Mutter, um die es in „The Friend“ geht, Wahnvorstellungen oder sind es die Menschen um sie herum, deren Wahrnehmung verschoben ist? Das belgische „The Buffalo Bitches“ wurde zur besten Hörspielserie gekürt und hat selten dargestellte Protagonistinnen: zwei weibliche Hooligans. Auch das beste Radiofeature kommt aus Belgien: In „Pearl“ berichten Frauen, die Opfer von Genitalverstümmelung geworden sind, von ihrem Schicksal und von ihrem Versuch, sich ihre Sexualität und die Lust daran wieder anzueigenen, beziehungsweise sie überhaupt erst zu entdecken. Die beste Dokumentarserie „Ekerö Swindler“ aus Schweden sucht nach den Spuren von Internetbetrug. Trotz Brexit sind die Briten weiterhin dabei und dürfen einen Preis mit nach Hause nehmen: „Add to Playlist“ von der BBC ist das Beste Europäische Radio Musikprogramm.

Die zwei PRIX EUROPA-Trophäen für Digital Media gingen an das finnische Audio-Game „Sexy Pants and Other Problems“, das die Userinnen und User mitnimmt in die LGBTQI+-Community in Helsinki und an die portugiesische Multimedia-Produktion „For You, Portugal, I Swear!“ über ehemalige Soldaten der portugiesischen Streitkräfte in Guinea-Bissau.

Außerdem wurde bekannt gegeben, welche Nachwuchs-Talente als PRIX EUROPA Rising Stars ausgezeichnet werden. Die zwei Publikumspreise, für die europaweit von zu Hause aus abgestimmt werden konnte, haben eine deutsche und eine niederländische Studentin gewonnen. Beide werden im nächsten Jahr am PRIX EUROPA vor Ort teilnehmen.

Zum Schluss der Preisverleihung kündigte Moderator Tolga Akar an, dass der PRIX EUROPA ab 2023 wieder in Berlin ausgetragen wird. Die Regierende Bürgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey hatte dazu schon im Vorfeld verlauten lassen, dass die Medienstadt Berlin sich auf das Festival und seine zahlreichen internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer freue. Dr. Katrin Vernau, Intendantin der gastgebenden Sendeanstalt RBB, erklärte, der PRIX EUROPA sei ein entscheidender Impulsgeber für europäische Medienschaffende und das traditionsreiche rbb „Haus des Rundfunks“ eine ideale Begegnungsstätte für kreative, journalistische Köpfe.“

Der PRIX EUROPA wird von einem starken Bündnis aus derzeit 26 Mitgliedern europäischer öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten und weiterer europäischer Träger gestützt. Schirmherrin ist das Europäische Parlament. Die bisherigen Austragungsorte waren Amsterdam, Straßburg, Barcelona, Porto, Reykjavik, Marseille und wiederholt Berlin. Von 2019 bis 2022 war Potsdam Austragungsort, 2023 ist die Stadt Berlin gemeinsam mit dem RBB Gastgeberin. Gegründet wurde das Festival 1987 auf Initiative des Europarats mit dem Ziel, die europäische Medienlandschaft zu stärken. Seitdem hat es sich zum Schaukasten der europäischen Qualitätsmedien entwickelt. Jedes Jahr sind weit über hundert europäische Produktionen im Wettbewerb vertreten. Sie machen den Prix Europa zu einer wichtigen Plattform des professionellen Austauschs und der Nachwuchsförderung, die jedes Jahr Hunderte von Medienschaffenden aus ganz Europa versammelt.

Die Preisverleihung wurde per Livestream übertragen und kann weiterhin als Video on demand auf der Homepage des PRIX EUROPA abgerufen werden, ebenso Ausschnitte aller Gewinnerproduktionen.

WEB: www.prixeuropa.eu

Ein Mercedes-Benz Flügeltürer als digitale Aktie

Hamburg (ots)

  • Auto-Ikone von 1954 ist das erste Anlageobjekt eines neuartigen Wertpapiermarktes
  • FinTech heartstocks.com ermöglicht über digitale Aktien eine Beteiligungsmöglichkeit an Legenden, Liebhaberstücken und bisher nicht handelbaren Werten
  • Anteile am 300 SL Gullwing können ab 16.50 Euro gezeichnet werden
  • Blockchain-Technologie garantiert höchste Sicherheit für Emittenten und Anleger
  • Demokratisierung des exklusiven Marktes für wertvolle Oldtimer und andere Ikonen

Ein Mercedes-Benz Flügeltürer von 1954 ist das erste Anlageobjekt eines neuartigen Wertpapiermarktes, der nach einer umfangreichen Prüfungsphase jetzt an den Start geht.

Ein Mercedes-Benz Flügeltürer von 1954 ist das erste Anlageobjekt eines neuartigen Wertpapiermarktes, der nach einer umfangreichen Prüfungsphase jetzt an den Start geht. Das 300 SL Gullwing Coupé, das auf heartstocks.com angeboten wird, ist der zwanzigste 300 SL, der jemals gebaut wurde.

heartstocks.com wandelt mit Hilfe der Blockchain-Technologie Liebhaberstücke, Anlageobjekte, Investitionsgüter und andere alternative Assets wie zum Beispiel geistiges Eigentum in tokenisierte Wertpapiere nach Liechtensteiner Recht um. Die digitalen Aktien können auf der heartstocks-Plattform gekauft und wieder verkauft werden. Dabei garantiert das am Finanzmarkt bislang einzigartige heartstocks-System Anbietern und Anlegern über eine ausgeprägte Regulatorik maximale Sicherheit.

Till Rügge (l.) und Enno Henke, Co-CEOs von heartstocks

Till Rügge, Co-Founder und Co-CEO des neuen digitalen Handelsplatzes: „heartstocks macht Werte, die vorher in der Regel nur über geschlossene, private Märkte zugänglich waren, in Form von vollregulierten Aktien öffentlich handelbar. Damit wollen wir den Aktienmarkt digitalisieren, demokratisieren und ein Stück weit revolutionieren.“

Früher Flügeltürer mit Vorseriendetails und umfangreicher Dokumentation

Das 300 SL Gullwing Coupé, das auf heartstocks.com angeboten wird, ist der zwanzigste 300 SL, der jemals gebaut wurde. Dementsprechend weist der Flügeltürer alle typischen Details der Vorserienmodelle auf, die nur bei den ersten 50 gebauten Fahrzeugen zu finden sind. Ein unverkennbares Kennzeichen dieser frühen Epoche ist zum Beispiel der als „Schwanenhals“ bekannte lange Schalthebel, der unmittelbar in das Getriebe eingreift.

Mit seiner Lackfarbe 543 „Erdbeerrot Metallic“ ist der bei heartstocks emittierte Flügeltürer mit der Fahrgestellnummer 4500020 nicht nur ein besonders schönes, sondern auch ein besonders seltenes Exemplar. Bis zum Produktionsstopp im Jahr 1964 hat Mercedes-Benz nur zwölf der insgesamt 1.400 gebauten Coupés in diesem eleganten Ton ausgeliefert.

Der Kilometerstand des 300 SL, der lange im Besitz einer älteren Dame aus dem kalifornischen Badeort La Jolla war, beträgt 54.000 km. Das Interieur und die Ausstattung sind – samt originalem Kofferset – vollständig und wurden aufwändig beim amerikanischen SL-Spezialisten Hjeltness restauriert, einem der weltweit führenden Gullwing-Experten. Die Originalität und jedes noch so kleine Detail des Flügeltürers sind in zwei unabhängig voneinander erstellten Gutachten dokumentiert, die den Wert der Ikone auf 1,85 bzw. 1,9 Millionen Euro taxieren.

Emissionspreis unter Gutachtenwert lässt Raum für mögliche Wertsteigerungen

Auf heartstocks.com wird der 300 SL in 100.000 digitalen Aktien – sogenannten tokenisierten Partizipationsscheinen nach Liechtensteiner Recht – für je 16.50 Euro angeboten, also deutlich unter seinem von zwei unabhängigen Gutachtern bestätigten Wert. Das lässt Raum für mögliche Wertsteigerungen der Beteiligungen, die nach dem Ende der Zeichnungsphase wie reguläre Aktien auf dem Sekundärmarkt der heartstocks-Plattform gehandelt werden können. Der aktuelle Kurs wird – wie an einer klassischen Börse – in Echtzeit festgelegt.

Der 1954 in New York vorgestellte 300 SL, von dessen Coupé-Variante nur 1.400 Exemplare gebaut wurden, war der schnellste Sportwagen seiner Zeit und gilt als „Sportwagen des Jahrhunderts“. Bei Auktionen erzielen die Flügeltürer regelmäßig Rekordpreise in Millionenhöhe – ein Vielfaches des ursprünglichen Verkaufspreises von 29.000 Mark.

„Mit einem Anteil an diesem seltenen Flügeltürer erwerben Anleger ein Stück Mercedes Geschichte und werden Mitglied eines sehr exklusiven Zirkels“, sagt Oldtimer-Experte Thomas Rosier, in dessen Center Rosier Classic Sterne in Oldenburg, einem der ältesten und größten Mercedes-Benz ClassicPartner, die Ikone sicher verwahrt wird.

Anfang nächsten Jahres erfolgt bei heartstocks die nächste Neuemission eines seltenen und begehrten Fahrzeugs: die des Ferrari 250 GT „Lusso“, eines der elegantesten Ferrari-Modelle aller Zeiten.

Investieren in bislang unzugängliche Werte

heartstocks Co-Founder Till Rügge: „Der Mercedes Flügeltürer ist nur ein erstes Beispiel dafür, wie wir mit Hilfe des heartstock-Systems neue Werte schaffen. In unserem neuen Finanz-Ökosystem verwandeln wir reale Assets mit Hilfe der Blockchain-Technologie in digitale Wertpapiere, ermöglichen damit den öffentlichen Handel für breite Zielgruppen, schaffen für die Besitzer von Eigentum einen attraktiven Zugang zu Eigenkapital und begründen einen ganz neuen Marktplatz für alles, was interessant, begehrenswert, werthaltig und als Anlageobjekt vielversprechend ist.“

Dabei versteht sich heartstocks nicht als klassisches Fintech Start-up, sondern als Team aus jungen Gründern und etablierten Playern der Finanzwelt. So arbeitet heartstocks für die Abwicklung der Transaktionen mit renommierten und etablierten Instituten wie dem Bankhaus Scheich, einem der führenden deutschen Spezialisten für Wertpapierhandel, oder der Landessparkasse zu Oldenburg zusammen.

WEB: www.heartstocks.com

„Zwischen Faszination und Kinderschreck“ – Sonderausstellung zum Struwwelpeter im Kulturhistorischen Museum Magdeburg

Magdeburg (ots) 1844 erschien das inzwischen weltberühmte erste erzählende deutsche Kinderbuch „Der Struwwelpeter“ – geschrieben vom Arzt Heinrich Hoffmann (1809-1894). Die Geschichten rund um Paulinchen und den Daumenlutscher haben Generationen geprägt und Begriffe wie „Zappel-Philipp“, „Suppenkasper“ und „Hans Guck-in-die-Luft“ sind längst in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Das Buch galt damals als fortschrittlich und war der erfolgreichste Erziehungsratgeber Europas. Schließlich wurde den Kindern auf anschauliche Weise Reinlichkeit vermittelt und „Kippeln“ oder „Kokeln“ abgewöhnt. Heutzutage ist der „Struwwelpeter“ jedoch mehr als „nur“ eine Kindergeschichte – er ist ein Politikum. Weiterhin wurde das Buch mit seinen drastischen Folgen bei ungezogenem Verhalten zum Inbegriff schwarzer Pädagogik.

Struwwelpeter-Collage zur Sonderausstellung

Die Sonderausstellung „Der Struwwelpeter – Zwischen Faszination und Kinderschreck“ (Laufzeit: 28.10.2021 bis 29.01.2023) im Kulturhistorischen Museum Magdeburg behandelt das Werk in seinen zahlreichen Facetten: Beginnend mit der Biographie Heinrich Hoffmanns und den frühen ersten Ausgaben, der Politisierung des „Struwwelpeters“ mit „Struwwelhitler“, über die weibliche Ausgabe der „Struwwelliese“, bis hin zu modernen Varianten mit gänzlich neuen Geschichten.

Über 200 Exponate aus teilweise bisher noch nicht gezeigten privaten Sammlungen bilden die Vielfalt des Kinderbuchs ab. Neben Büchern und Originalzeichnungen traten die Geschichten auch in Musikvideos, Zeichentrickserien, Hörspielen oder Adaptionen von Puppentheater und Schauspiel auf. Die Motive aus den Büchern wurden auch für Karten-und Brettspiele genutzt, es gibt Figürchen aus dem Erzgebirge oder andere kleine Kuriositäten.

In der Ausstellung werden die neun Geschichten des Struwwelpeters behandelt, welche seit ihrer Entstehung zahlreiche Künstler inspiriert haben. Die Interpretationen reichen dabei bis hin zu modernen Comics aus der 2. Hälfte des 20. und dem frühen 21. Jahrhundert, wie „Struwwelpeters Rückkehr“ von Anke Kuhl oder dem „Struwwel-Vader“ von Matthias Kringe. Übergeordnete Themen wie Vielfalt und Toleranz, Gender, Medien oder Pädagogik werden innerhalb der Ausstellungskapitel angesprochen und führen somit die gesamte Bandbreite der Lesarten und Interpretationsmöglichkeiten des „Struwwelpeter“ vor Augen.

Kuratorenführungen finden am 30.10.2022, 04.12.2022, 11.12.2022, 15.01.2023 und 29.01.2023 jeweils um 11:00 Uhr und am 26.12.2022 um 14:00 Uhr statt. Begleitet wird die Ausstellung zusätzlich von einem breiten museumspädagogischen Angebot für alle Schulklassen und Ferienprogrammen am 02. & 03.11.2022 und am 22.12.2022 ab 14:00 Uhr.

Weitere Informationen finden Sie auf:
https://www.khm-magdeburg.de/

Neuer Bildband zu Thale und Bodetal erschienen

Thale- sagenhaft natürlich

Superlative prägen diese Gegend, die sich auf den ersten Blick auszuschließen scheinen: Ältestes Kloster der Region, aber erst 100 Jahre Stadtrecht. Gewaltigstes Felsental nördlich der Alpen und des Harzes, dagegen schwerindustrielles Zentrum. Naturschutzgebiet, jedoch Touristenmagnet.

Hrsg. und Autor Wolfgang Schilling unter
Mitarbeit von Dr. Rainer Schilling und Söhnke Streckel
ISBN: 978-3-935971-99-7

Walpurgisgewimmel, andererseits Stille der Wälder und grandioses Tal der Bode.
Ein spannender Ort mit einem sagenhaften Umfeld – das ist Thale.
Tauchen Sie ein in Natur, Geschichte, Romantik und eine sagenhafte Bergwelt, wie sie der Harz nicht noch einmal bietet.
Ein Buch mit über 500 Fotos und 252 Seiten spannt den Bogen zwischen der frühen Besiedlung bis zum Tourismusmagneten des Bodetals. Der Bildband ist in Ultra-HDPrint gedruckt, dem besten, was es derzeit auf dem Druckmarkt gibt. (29,50€) – erhältlich bei uns im Servicebüro

WEB: https://www.harzer-wandernadel.de

ZDF-Kindernachrichten „logo!“ mit TikTok-Format gestartet

Mainz (ots) Die ZDF-Kindernachrichtensendung „logo!“ starten mit einem Angebot auf TikTok: Mit dem Account „un.logo!“ wurde ein Format entwickelt, das Nachrichten auf humoristische Art und Weise für Jugendliche zwischen 13 bis 16 Jahren aufbereitet. Das Gesicht des neuen Kanals ist die Journalistin und Schauspielern Bianca Olek.

Auf TikTok präsentieren sich die ZDF-Kindernachrichten „logo!“ mit dem Kanal „un.logo!“. / Nutzung des Bildes nur in Verbindung mit der Sendung inkl. Social Media

Mit erfundenen Charakteren und „logo!“-typischen Grafikvideos werden aktuelle Themen zielgruppennah umgesetzt. So finden sich bereits Nachrichten wie die Verlängerung der AKW-Laufzeiten, die 19-Grad-Regel in Gebäuden oder auch schulspezifische Themen wie „Lehrermangel“ auf dem neuen Account. Die Kindernachrichten „logo!“ sind mit diesem Angebot auf einer weiteren Plattform präsent, die verstärkt von Teenagern genutzt wird. Dementsprechend werden Videos zielgruppen- und plattformgerecht produziert – kurz, lustig, leicht konsumierbar. Dabei stehen die „logo!“-Kernkompetenzen auch hier im Fokus: fundiert recherchierte Fakten der aktuellen Nachrichtenlage altersgerecht und verständlich zu vermitteln. Seit 33 Jahren begrüßen Moderatorinnen und Moderatoren der einzigen täglichen Kindernachrichtensendung im deutschen Fernsehen ihre Zuschauerinnen und Zuschauer. Tagesaktuell erklärt „logo!“ Nachrichten aus der Welt für eine Zielgruppe zwischen 8 bis 12 Jahren im TV und online, für Ältere auch auf Instagram und YouTube.

"logo!" in der ZDFmediathek: https://www.zdf.de/kinder/logo

CSU-PARTEITAG: Söder attestiert Ampel im Bund historisch schlechte Regierungsarbeit | WELT Dokument

CSU-Chef Markus Söder hat der Bundesregierung eine historisch schlechte Regierungsarbeit vorgeworfen. «Die Ampel ist wohl eine der schwächsten Regierungen, die wir je in der Bundesrepublik Deutschland gehabt haben», sagte der bayerische Ministerpräsident am Freitag auf dem CSU-Parteitag in Augsburg.

CSU-Chef Markus Söder hat der Bundesregierung eine historisch schlechte Regierungsarbeit vorgeworfen.

Bei der aktuellen Energiekrise wirke die Regierung von SPD, Grünen und FDP überfordert, sie sei den Problemen nicht gewachsen. Insbesondere die Grünen attackierte Söder, sie seien «eine Schönwetterpartei, aber keine Partei für Krisenzeiten». Söder rechtfertige daher die seit Monaten auch von ihm zu hörende Kritik an der Bundesregierung. Es gehe nicht nur um «Bashing» oder «Schimpfen», vielmehr basiere die Kritik auf einer tiefen Sorge. Man könne schon zum Schutze Bayerns bei den «fundamentalen Fehlern ja nicht einfach nur zuschauen». #csu #söder #parteitag

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Friedrich Merz auf Parteitag der CSU

„Erst konnten Karl #Lauterbach die #Corona-Einschränkungen gar nicht streng genug sein, jetzt möchte er Rauschmittel in großem Umfang legalisieren. Ich frage mich: Was hat der Mann geraucht?

Wir werden alles mobilisieren, damit das so nicht stattfindet.

DeutschlandVideo.de – neue Bodebrücke in Staßfurt

Willkommen bei DeutschlandVideo.de
Die neue Staßfurter Bodebrücke in neuer Perspektive gesehen.

neue Bodebrücke in Staßfurt

Die neue Bodebrücke verbindet Alt Staßfurt, mit dem Zentrum. Vom Prinzenberg über die Brücke zur Lehrter Straße. Oder über den Kreisverkehr zum Postring und Steinstraße. Sehenswert ist diese Bodebrücke auf alle Fälle. Also besuchen Sie Staßfurt und die neue Bodebrücke. Danke.