Günstig verreisen in teuren Zeiten: Das Berliner Startup Movacar vermarktet Wohnmobilfahrten für nur 1 Euro

Berlin (ots) Die Reisesaison 2022 war vor allem eins: teuer. Die Preise für Mietwagen, Übernachtungen und Flüge stiegen laut Marktbeobachtern um bis zu 40%. Etwa ein gleich großer Anteil an Reisenden gab an, aufgrund der hohen Kosten Abstriche beim Urlaub gemacht zu haben. Diese Preisbeschleunigung wird sich auch im Herbst fortsetzen, zumal es weder für den Tankrabatt noch für das 9-Euro-Ticket bisher ernst zu nehmende Anschlussregelungen gibt.

Mit 1-Euro-Campern auf den Hund gekommen – das Movacar-Team (hinten v.l.n.r.: Anja Sawatzki (Customer Success Manager), Eustach von Wulffen (Gründer und Geschäftsführer) , Karl Markiewicz (Gründer und Geschäftsführer), Timo Rößner (CTO); vorne: Jörg OIvermann (Marketing), Buddy (Feel Good Manager)

Doch auch in den Zeiten der Inflation gibt es günstige Möglichkeiten zu verreisen. Das Berliner Startup Movacar hat eine Marktlücke entdeckt und unter dem Schlagwort „1-Euro-Camper“ bundesweit bereits viel Aufmerksamkeit in Tageszeitungen, Fachzeitschriften und TV-Magazinen erzeugt.

1 Euro für einen Mietwagen? Das steckt dahinter

Das Geschäftsmodell von Movacar ist schnell erklärt: Jede Autovermietung muss fortlaufend die Fahrzeuge ihrer Flotte zwischen den Standorten bewegen, um den Bedarf an allen Mietstationen bedienen zu können. Diese Überführungsfahrten werden bislang meist von professionellen Fahrern übernommen, was allerdings immer kostenintensiver wird. Genau hier greift die Idee von Movacar; das Unternehmen macht die Überführungsfahrten der Autovermieter für Privatreisende buchbar. Die Reisenden bewegen also das Fahrzeug an den gebuchten Terminen von A nach B und bezahlen für die Einweg-Miete tatsächlich nur einen symbolischen Euro. Das Beste: Neben den Freikilometern für die Überführungsstrecke ist oft sogar der Kraftstoff ganz oder teilweise inklusive.

1-Euro-Camper: Reiseziele in ganz Europa im Angebot

Während bislang vor allem etablierte Autovermietungen wie Enterprise oder Europcar PKW-Überführungsfahrten bei Movacar angeboten haben, sind seit dem Frühjahr 2022 Transferfahrten von Wohnmobilverleihern dazugekommen. Junge Unternehmen wie roadsurfer.com und Indie Campers nutzten Movacar, um ihre Campervans vor der Hauptsaison in die klassischen Zielländer wie Spanien, Frankreich oder Italien zu bringen. So konnte man in diesem Sommer für nur einen Euro von Deutschland aus nach Barcelona, Bordeaux, Sevilla oder Rom fahren. Mehrere Hundert Buchungen registrierte Movacar in den Monaten Mai bis August – und auch im Herbst bzw. Winter werden die Reisehungrigen in der Movacar App und auf www.movacar.de fündig. Denn jetzt müssen die Fahrzeuge zum Überwintern wieder nach Deutschland gebracht bzw. an den Zielorten durch neue ersetzt werden. Die 1-Euro-Camper-Fahrten sind also auch in den kommenden Monaten eine spannende und extrem günstige Reiseoption für preisbewusste Urlauber!

Movacar: Synergien dank Crowd-Sourcing

Alle Reisewilligen können bei Movacar nach verfügbaren Strecken suchen oder sich einen Streckenalarm einrichten. So wächst der potenzielle Fahrerpool stetig, was neben der technisch einwandfreien Abwicklung das größte Erfolgspotenzial für das Startup birgt. Denn je mehr Menschen sich bei Movacar registrieren und eine Einweg-Mietwagenfahrt übernehmen, desto mehr Überführungsfahrten können kostengünstig abgewickelt werden. Dieser Skalierungseffekt ist auch für die Autoverleiher interessant, weil sie mit Movacar die Kosten professioneller Fahrdienste einsparen. Somit entsteht mit Movacar eine Situation, von der alle gleichermaßen profitieren: Für die Autoverleiher sinken die Kosten für das Flottenmanagement und für die Reisenden entsteht eine völlig neue und preislich unschlagbare Reiseoption.

WEB: movacar.de

Hauptversammlung – Karl Peter Bruch ist neuer Präsident der Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland

Mainz (ots)

Hauptversammlung – Die Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland Karl Peter Bruch ist neuer Präsident!

Kurpfalz-Jugendherberge Speyer

Bei der Hauptversammlung der Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland in der Kurpfalz-Jugendherberge Speyer wählten die Delegierten den ehemaligen rheinland-pfälzischen Innenminister Karl Peter Bruch zum neuen Präsidenten. Karl Peter Bruch wird Nachfolger von Peter Schuler, der nach 12-jähriger Amtszeit nicht mehr zur Wiederwahl antrat. In seiner Ansprache würdigte der Gastredner, Ministerpräsident a. D. Kurt Beck, die Verdienste von Peter Schuler. Er habe in seiner Amtszeit wesentlich mit dazu beigetragen, dass Die Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland heute zu den modernsten in ganz Deutschland zählen, so Beck. Das Jahr 2022 war im Wesentlichen geprägt durch die Bewältigung der Corona-Krise. Die Belegung in den Sommermonaten gibt Hoffnung auf zurückkehrende Normalität. Viele Familien haben die Jugendherbergen wieder besucht und bei den Klassenfahrten gab es, nach zwei Jahren Corona-Pause, einen großen Nachholbedarf. In 2022 rechnen die Jugendherbergen mit insgesamt 850.000 Übernachtungen, so Vorstandsvorsitzender Jacob Geditz. Dies sind doppelt so viele wie im Jahr 2021. Im Jahr 2023 streben die Jugendherbergen wieder über eine Million Übernachtungen an. Damit wäre der Stand des Vorcorona-Jahres von 2019 wieder erreicht, so Geditz. Aktuell stellen die Energiekrise und die Inflation, mit stark steigenden Preisen, die Jugendherbergen vor neue Herausforderungen, die es in den nächsten Monaten zu bewältigen gilt. Da auch die Gäste der Jugendherbergen von dieser Situation betroffen sind, bieten alle Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland in den Wintermonaten attraktive Angebote für Familien, Gruppen und Klassenfahrten an.

WEB: www.DieJugendherbergen.de