seedalive gewinnt Innovationspreis Moderne Landwirtschaft 2022

Den Sonderpreis für innovative Betriebe darf der Bauernhof Nelben entgegennehmen

Berlin (ots) Das Forum Moderne Landwirtschaft (FML) und top agrar fördern auch 2022 wieder die Innovationskraft der deutschen Landwirtschaft. In diesem Jahr heißt der Gewinner seedalive.

Joachim Rukwied, Präsident DBV mit dem Gewinner Jens Varnskühl von seedalive

Das junge Unternehmen konnte sich gegen seine 61 Mitbewerber durchsetzen und die Auszeichnung mit nach Hause nehmen. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die Start-ups E-VITA und LiveSen.

Den Sonderpreis für den innovativsten Betrieb darf der Bauernhof Nelben mit nach Hause nehmen für das Projekt: Ökologischer Zuckerrübenanbau mit dem Feldroboter. Die Verleihung fand gestern im Palais der Kulturbrauerei in Berlin statt unter dem Motto „Nacht der Innovationen“.

Innovativster Betrieb – Bauernhof Nelben / Marie Saudhof mit Bauernpräsident Joachim Rukwied

Bewerben konnten sich in diesem Jahr Start-ups, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Universitäten und Verbände mit ihren innovativen Projekten. Der Gewinner Seedalive hat sich auf die Keimfähigkeit von Pflanzensamen spezialisiert. Mit dem Keimfähigkeitsschnelltest für Pflanzensamen von seedalive kann unter Einsatz einer selbst entwickelten KI schnell, einfach und zuverlässig bestimmt werden, ob Saatgut vital, alternd oder bereits tot ist. Auch dormante (ruhende) Samen können sicher beurteilt werden. Das Projekt wurde von der siebenköpfigen Jury bestehend aus Arndt, Schwaiger – Business Angel, Anna Catharina Voges – Landwirtin, Jörg Reuter – Food Campus Berlin, Henrdik Haase – Foodblogger & Journalist, Nikola Steinbock – Vorständin der Rentenbank, sowie Lea Fließ – Forum Moderne Landwirtschaft und Matthias Schulze Steinmann – top agrar genaustens unter die Lupe genommen. Alle Projekte wurden dabei in verschiedenen Kategorien von der Jury bewertet, wie beispielsweise Einsatz neuer Technologie, Skalierbarkeit und Innovationsgrad.

„seedalive verbindet Technologie mit einem klaren Nutzen für die Kunden und einem reifen Projektgrad“, erklärt Matthias Schulze Steinmann, Chefredakteur von top agrar „Für uns – die Jury – war schnell klar, hier finden wir unseren Gewinner.“ „Darüber hinaus kann man aber auch 2022 sagen, dass wir wieder tolle innovative Ideen und Projekte bewerten konnten, die zeigen, die Landwirtschaft ist schon heute eine der innovativsten Branchen überhaupt“, ergänzt Lea Fließ, Geschäftsführerin Forum Moderne Landwirtschaft.

Neben der Hauptkategorie wurde in diesem Jahr ein Sonderpreis für innovative Betriebe geschaffen. Hier konnte sich der Bauernhof Nelben der Familie Saudhof gegen seine Mitbewerber durchsetzen. Familie Saudhof bewirtschaftet ihren ökologischen Zuckerrübenanbau mit einem Feldroboter, der durch viel Eigenarbeit und Erfindergeist bis zu 24 Stunden durchgängig im Einsatz sein kann. Möglich macht das der Einbau eines zusätzlichen Aggregats, das neben Solarenergie auch sehr ressourcenschonend mit Kraftstoff betrieben wird.

Die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten eine Mischung aus Preisgeldern von bis zu 7.000EUR und Beratungsleistungen sowie Branchenkontakte und Medienberichterstattungen auf den Kanälen von top agrar und dem Forum Moderne Landwirtschaft.

Über das Forum Moderne Landwirtschaft e.V.:

Im Forum Moderne Landwirtschaft haben sich Verbände, Organisationen und Unternehmen der Agrarbranche zusammengeschlossen. Ihr gemeinsames Anliegen ist es, über die moderne Landwirtschaft zu informieren und den Dialog zwischen Gesellschaft und Landwirtschaft zu stärken. Der Verein zählt 67 Mitglieder und wird von rund 164 landwirtschaftlichen Betrieben unterstützt. Zusätzlich sind über 700 AgrarScouts, Landwirtinnen und Landwirte, ehrenamtlich für das FML ehrenamtlich in der Öffentlichkeitsarbeit für die Branche im Einsatz.

Alle weiteren Informationen zum Innovationspreis Moderne Landwirtschaft finden Sie unter: innovationspreis-landwirtschaft.de

Stiftung Schloß Wernigerode erhält Fördermittel

Anlässlich der Fördermittelübergabe des Landkreises wurde eine Zeitkapsel in die obere Turmspitze gesetzt.

Eine Förderung von 100.000 Euro des Landkreis Harz überreichte Landrat Thomas Balcerowski an Oberbürgermeister Tobias Kascha für die Stiftung Schloß Wernigerode.

Bild oben: Haiko Elschner (Sparkassenstiftung), Landrat Thomas Balcerowski, Oberbürgermeister Tobias Kascha und Dr. Christian Juranek (Geschäftsführer des Schlosses) mit der Zeitkapsel © Matthias Bein

Diese Fördermittel werden für die Maßnahme „Sanierung der Fenster in der Schlosskirche“ (bereits abgeschlossen) und „Dachsanierung Kirchenschiff Glockenturm mit Dachreiter“ verwendet.

Für die umfangreichen Baumaßnahmen erhält die Stiftung Schloß Wernigerode Bundesmittel der Beauftragten für Kultur und Medien (925.000 Euro), Denkmalpflegefördermittel des Landes Sachsen-Anhalt (700.000 Euro), Mittel des Landkreis Harz (100.000 Euro) sowie eine Förderzusage der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkassenstiftung der Kreissparkasse Wernigerode und eine Spende der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für die Restaurierung von Dachreiter und Fenstern.

Anlässlich der Fördermittelübergabe des Landkreises wurde eine Zeitkapsel in die obere Turmspitze gesetzt. In luftiger Höhe wird diese Zeitkapsel die nächsten 70 bis 100 Jahre überdauern und ihren Inhalt bewahren: eine vom Oberbürgermeister unterschriebene Urkunde, eine Tageszeitung sowie aktuelle Münzen.

In den kommenden Wochen wird auch das Gerüst am Schloss wieder entfernt und es bietet sich der übliche Anblick dieser historisch und touristisch bedeutsamen Stätte.

WEB: https://www.wernigerode.de

Deutsche Marine trägt zur Energiesicherheit bei

Kiel (ots) Am Montag, den 24. Oktober 2022, sind das Minenjagdboot „Bad Bevensen“ und das Minentauchereinsatzboot „Bad Rappenau“ aus dem Marinestützpunkt Kiel ausgelaufen, um sich aktiv an der Altlastensuche im Seegebiet vor Lubmin (östlich Greifswald) zu beteiligen.

Das Tauchereinsatzboot 1067 Bad Rappenau fährt im Einsatzgebiet im Rahmen der multinationalen Geschwaderübung SquadEx zur Minensuche in der Ostsee, am 02.04.2019.

Dort ist die Errichtung eines LNG-Terminals vorgesehen. Die beiden Minenabwehreinheiten werden dazu den Meeresboden absuchen, um die Kampfmittelfreiheit festzustellen. Speziell für diese Aufgabe sind Einheiten des 3. Minensuchgeschwaders und die an Bord befindlichen Minentaucher des Seebataillons ausgerüstet und ausgebildet.

Der Natoverband SNMCMG1 lüft in Warnemünde ein. Das Minenjagdboot Bad Bevensen passiert als erstes die Mohlenköpfe.

Die Boote sowie die Minentaucher werden bei der Detektion von Altlasten ihr fundiertes Fachwissen einbringen und somit den Beitrag der Deutschen Marine zur Energiesicherheit in Deutschland gewährleisten.

Hintergrund

Die seit Jahrzehnten auf dem Meeresboden liegende Munition ist eine Gefahr für Leib und Leben sowie unsere Umwelt. Viele Tausend Tonnen alter Munition liegen noch auf dem Ostseeboden in deutschen Gewässern, schätzt der Expertenkreis Munition der Bund-Länder Arbeitsgemeinschaft Nord- und Ostsee (BLANO) des Bundes und der Küstenländer.

Die Seeverbindungswege haben eine hohe Bedeutung in unserer international vernetzten Welt. Diese Lebensadern können durch Seeminen und andere Munition bedroht werden. Der Fähigkeit zur Abwehr dieser Gefahr kommt eine entsprechend große Bedeutung zu. Die Deutsche Marine verfügt über einzigartige Fähigkeiten, die Seeverbindungswege nicht nur in Nord- und Ostsee sicherer zu machen. Wegen ihres Verteidigungsauftrages muss die Deutsche Marine in der Lage sein, Minen und auch andere unter Wasser eingesetzte Kampfmittel mit großen Ladungsgewichten zu beseitigen, um Seewege und wichtige Infrastruktur zu schützen.

Die Minenjagdboote der Deutschen Marine haben mehrere Möglichkeiten, Gefahren unter Wasser zu suchen und zu beseitigen. Kabelgelenkte Unterwasserdrohnen können Minen identifizieren und vernichten. Minentaucher des Seebataillons werden eingesetzt, um Sprengkörper an schwer zugänglichen Stellen wie Häfen oder flachen Gewässern unschädlich zu machen.

WEB: bundeswehr.org

Nasses Laub macht Bürgersteige rutschig: Wer muss räumen?

Coburg (ots)

Tipps für den Alltag:
Herbst: Wer muss Bürgersteig vom Laub freihalten?

  • Reinigungspflicht kann übertragen werden
  • Wer haftet bei Unfällen

Viele genießen den goldenen Herbst, wenn das Laub sich langsam verfärbt. Mit sinkenden Temperaturen verlieren Bäume aber auch ihre Blätter, Niederschläge nehmen zu. Beides zusammen verwandelt Bürgersteige in Rutschbahnen. Ohne Räumen ist ein Unfall schnell passiert.

Gefährlich: Nasses Herbstlaub kann Bürgersteige schnell in rutschige Flächen verwandeln. Räumen ist deshalb für Hauseigentümer oder Mieter in vielen Kommunen Pflicht. Foto: HUK-COBURG

Wer zum Besen greifen muss, regeln die meisten Kommunen in ihren Satzungen. Hier schreiben sie fest, ob und in welchem Umfang sich Hauseigentümer um die Reinigung der Bürgersteige kümmern müssen. Wer sich der Reinigungspflicht dauerhaft entzieht, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Den Eigentümern eines Mietshauses steht es offen, die Reinigungspflicht über den Mietvertrag an die Mieter weiterzugeben.

Ereignet sich ein Unfall, hat der nicht nur eine strafrechtliche Seite. Hier geht es, wie die HUK-COBURG mitteilt, auch um persönliche Haftung. Bricht sich ein Passant beispielsweise das Bein, weil vergessen wurde, die Blätter wegzufegen, muss der Verantwortliche für den Schaden aufkommen. Ohne Haftpflichtversicherung kann das teuer werden: Im geschilderten Fall können dem Geschädigten Schmerzensgeld und falls er arbeitet auch eine Entschädigung für seinen Verdienstausfall zustehen. Bleiben nach einem Unfall dauerhafte Schäden zurück, können sogar lebenslange Rentenzahlungen fällig werden.

Ob und in welchem Umfang ein säumiger Laubräumer haftet, hängt allen Regeln zum Trotz oft von den speziellen Umständen des Einzelfalls ab. Sollte der Geschädigte den Rechtsweg beschreiten, steht die Haftpflichtversicherung ihrem Kunden zur Seite.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Kehrpflicht im Herbst | HUK-COBURG

Inspiration, Vorbild, mitreden können: Was Influencer bei jungen Menschen so erfolgreich macht – und der Journalismus davon lernen kann

Hamburg (ots)

– „Ich würde sagen, dass die meine eigene Meinung beeinflussen, und das ist eine Verantwortung, mit der sie umgehen müssen.“ (Britta, 15)

– „Ich bin immer auf TikTok, wenn ich nichts zu tun habe oder mir einfach langweilig ist.“ (Nicki, 20)

– „Darüber kann man sich immer gut unterhalten.“ (Julia, 16)

Studie „Social Media Content Creators aus Sicht ihrer jungen Follower. Eine qualitative Studie im Rahmen des Projekts #UseTheNews“ des Leibniz-Instituts für Medienforschung/ Hans-Bredow-Institut in Hamburg. Illustration: UseTheNews gGmbH / dpa /

Junge Menschen folgen Influencerinnen und Influencern, weil sie sich davon einen konkreten Nutzen für ihr Leben versprechen. Auf TikTok, Instagram und anderen Plattformen sorgen die sogenannten Social Media Content Creators für Inspiration, Vorbildfunktion und Infos zum Mitreden – und tragen so wesentlich zur Meinungsbildung und zur Einordnung von Nachrichten bei. Die traditionellen Informationsmedien, die zumindest bei einem Teil der Jugend an Relevanz eingebüßt haben, können im Social Web bei den Heranwachsenden punkten, sofern sie die Chance nutzen, sich dort als unabhängige und vertrauenswürdige Akteure zu platzieren.

Zu diesen Ergebnissen gelangt die Studie „Social Media Content Creators aus Sicht ihrer jungen Follower. Eine qualitative Studie im Rahmen des Projekts #UseTheNews“ des Leibniz-Instituts für Medienforschung/ Hans-Bredow-Institut in Hamburg. Die unabhängige Studie, für die Tiefeninterviews mit 14- bis 17-jährigen Jugendlichen und 18- bis 24-jährigen jungen Erwachsenen geführt wurden, erscheint im Umfeld der Initiative #UseTheNews, mit der namhafte Medienhäuser und Bildungs-Institutionen gemeinsam mit der dpa die Nachrichtenkompetenz junger Menschen fördern ( www.usethenews.de).

Um die Aktivitäten von Inhalte-Anbietern auf Social Media besser unterscheiden zu können, ermittelten die Forscher vier Formen von Angeboten: von einzelnen Influencern betriebene „Personen-fokussierte“ Kanäle mit entweder einem spezifischen Thema oder mit einer beliebigen Vielfalt von Themen sowie „Inhalts-fokussierte“ Kanäle, die sich entweder einem Schwerpunkt wie dem Klima widmen oder – wie etwa die ARD-„Tagesschau“ auf TikTok – die ganze Breite von Ereignissen abbilden.

Die Studie fragte die Jugendliche nach ihren wichtigsten Beweggründen beim Folgen der Social Media Content Creators und sortierte sie nach sechs verschiedenen Nutzungsmotiven. Sie reichen von Unterhaltung über das Herstellen sozialer Nähe bis zum Vermitteln von Inspiration, Orientierung und Wissen oder der Befähigung, mitreden zu können. Die Forschenden stellten dabei fest, dass sich junge Erwachsene mit dem vorrangigen Bedürfnis nach Wissen stärker Inhalte-fokussierten Angeboten zuwenden, während Jugendliche eher zu Personen-fokussierten Kanälen neigen, von denen sie sich Identifikation und Orientierung versprechen.

Dabei blicken die befragten Jugendlichen durchaus nicht unkritisch auf die Influencer, etwa wenn es um die Frage der Unabhängigkeit bei werbefinanzierten Anbietern geht oder um die Kompetenz, wenn sich reichweitenstarke Social Media-Persönlichkeiten zu komplexen politischen Sachverhalten äußern.

„Die vorliegende Studie liefert fundiertes Wissen zur Rolle von Influencern bei der Nachrichten-Nutzung in den sozialen Medien“, betont Meinolf Ellers, Geschäftsführer der gemeinnützigen UseTheNews gGmbH. „Für den Journalismus stellt sich die Frage, was wir vom Erfolg der Social Media Content Creators lernen können und wie wir mit eigenen Angeboten die Nutzungsmotive von Jugendlichen und jungen Erwachsenen besser bedienen können.“ Ein Ziel sei es deshalb, mit den Medienpartnern des #UseTheNews-Labs auch Kooperationsmöglichkeiten zwischen Influencern und Redaktionen zu konzipieren und in Pilotprojekten zu erproben.

Auf Basis der Studienergebnisse sollen darüber hinaus Bildungsangebote und Unterrichtsmaterialien entwickelt werden, die zur Selbstreflexion der eigenen Nutzungsweisen und zu einem bewussteren Medienumgang im Social Web anregen. Die Vermittlung von Nachrichtenkompetenz in Schulen ist eines der zentralen Ziele, dem sich #UseTheNews unter dem Titel Open News Education (ONE) widmet. Eine Datenbank mit umfangreichen Inhalten für den Unterricht wurde bereits vor kurzem veröffentlicht: https://www.usethenews.de/de/lehrmaterialien

WEB: www.dpa.com

Mondelez International investiert insgesamt 1 Milliarde US-Dollar in Nachhaltigkeits Programm Cocoa Life bis 2030

Bremen (ots)

  • Nachhaltigkeit ist eine der vier Säulen der langfristigen Wachstumsstrategie des Unternehmens
  • Nächste Phase von Cocoa Life wird bis 2030 mit zusätzlichen 600 Millionen US-Dollar unterstützt – seit Beginn des Programms sind es nun insgesamt 1 Milliarde US-Dollar
  • Ziel ist es, bis 2030 das Programm zu erweitern und mit rund 300.000 Bäuerinnen und Bauern zusammenzuarbeiten
  • Aufruf zu mehr Zusammenarbeit und öffentlich-privaten Partnerschaften im Kakaosektor, um systemische Herausforderungen zu bewältigen und die Lebensbedingungen der Bäuerinnen und Bauern zu verbessern
Im Rahmen der Unternehmensstrategie „Snacking Made Right“ hat Mondelez International die nächste Phase seines globalen „Cocoa-Life“-Nachhaltigkeitsprogramms für Kakao bekannt gegeben. Dieses wird bis 2030 mit zusätzlichen 600 Millionen US-Dollar unterstützt – seit Beginn des Programms sind es nun insgesamt 1 Milliarde US-Dollar.

Mondelez International (Nasdaq: MDLZ) hat die nächste Phase seines globalen Cocoa-Life-Nachhaltigkeitsprogramms für Kakao bekannt gegeben, das bis 2030 mit zusätzlichen 600 Millionen US-Dollar unterstützt wird. Damit belaufen sich die Investitionen seit Beginn des Programms auf insgesamt 1 Milliarde US-Dollar. Diese sind mit dem Ziel verbunden, das Kakaovolumen in großem Maß zu steigern und bis 2030 mit rund 300.000 Bäuerinnen und Bauern zusammenzuarbeiten. Mit dieser Investition ist Mondelez International bestrebt, eine groß angelegte Zusammenarbeit in der Branche anzustoßen, um systemische Umwelt- und Menschenrechtsprobleme zu lösen und die Lebensbedingungen der Kakaobäuerinnen und -bauern zu verbessern.

„Als eines der weltweit führenden Snacking-Unternehmen hat für uns Priorität, unsere wichtigsten Zutaten wie Kakao weiterhin richtig zu beziehen, und Cocoa Life ist das Herzstück dieser Strategie“, sagte Dirk Van de Put, Chairman & CEO von Mondelez International. „Wir freuen uns über die vielversprechenden Ergebnisse unserer Investitionen, aber wir fordern auch mehr sektorweite Bemühungen und Maßnahmen, um eine größere Wirkung zu erzielen, einschließlich neuer öffentlich-privater Partnerschaften. Wir wollen eine umfassende Zusammenarbeit anregen, um den Kakao gemeinsam voranzubringen.“

Mondelez International hat Cocoa Life im Jahr 2012 ins Leben gerufen, um die Beschaffung von nachhaltigerem Kakao zu sichern und einen integrierten Ansatz zu entwickeln, der danach strebt, die Ursachen für systemische Probleme im Kakaosektor zu bekämpfen. Dazu gehört die Produktivität der Farmen, sprich die Lebensgrundlage der Bäuerinnen und Bauern, die Entwicklung der Gemeinden, die Bekämpfung von Kinderarbeit und Abholzung – und das in einem einzigen Programm. Zehn Jahre später hat das Programm mit über 200.000 teilnehmenden Bäuerinnen und Bauern und Investitionen in Höhe von 400 Millionen US-Dollar bis Ende 2022 ein bemerkenswertes Ausmaß erreicht und messbare Ergebnisse erzielt:

  • Die Nettoeinkommen der Bäuerinnen und Bauern sind in Ghana um 15 % und in der Elfenbeinküste um 33 % gestiegen.
  • Höhere Kakaoerträge und zweistellige Steigerungsraten bei den Bäuerinnen und Bauern, die ein existenzsicherndes Einkommen erzielen.
  • 61 % der Cocoa-Life-Gemeinden in Westafrika sind mit Überwachungs- und Abhilfesystemen für Kinderarbeit ausgestattet, mit dem Ziel, bis 2025 100 % zu erreichen.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus den letzten zehn Jahren werden es Mondelez International ermöglichen, das Cocoa-Life-Nachhaltigkeitsprogramm zu beschleunigen, da noch viel zu tun ist. Möglich wird dies unter anderem durch die Anwendung eines integrierten Ansatzes, der dazu beiträgt, die Wirkung in einem für die Bäuerinnen und Bauern, die Gemeinschaft und die Landschaft geeigneten Umfang zu erzielen. Zudem liegt ein Fokus darauf, den Bäuerinnen und Bauern zu ermöglichen, ihr Einkommen zu steigern – sei es durch die Beschleunigung von Innovationen in der Kakaoproduktion, Anreize zur Professionalisierung des kleinbäuerlichen Kakaoanbaus oder die Einführung klimaresistenter, neuer Produktionsmodelle.

Bis 2030 will Cocoa Life die Zahl der Bauernhaushalte erhöhen, die ein existenzsicherndes Einkommen erzielen, die Systeme zum Schutz von Kindern und den Zugang zu hochwertiger Bildung in den Cocoa-Life-Gemeinschaften verbessern und die Abholzung von Wäldern auf den Cocoa-Life-Farmen weltweit verhindern. Zu den Schwerpunktbereichen des Programms gehören:

  • Einkommen der Bäuerinnen und Bauern: Zusammenarbeit bei der Entwicklung eines Mechanismus, der einen angemessenen Preis für Bäuerinnen und Bauern unterstützt. Außerdem Zusammenarbeit mit Frauengruppen, um zusätzliche Geschäftschancen zu entwickeln.
  • Kinderschutz und Bildung: Weiterer Ausbau der Überwachungs- und Abhilfesysteme für Kinderarbeit und aktive Beteiligung an öffentlich-privaten Partnerschaften zur Verbesserung der Bildungsqualität.
  • Keine Entwaldung: Unterstützung bei der Stärkung von Überwachungssystemen für die Entwaldung, Förderung der Agroforstwirtschaft und Steigerung der Attraktivität des Waldschutzes.

„Wir feiern das 10-jährige Bestehen von Cocoa Life und freuen uns, die nächste Phase ankündigen zu können“, so Christine Montenegro McGrath, Senior Vice President und Chief Impact and Sustainability Officer von Mondelez International. „Auch wenn bereits Fortschritte und Auswirkungen erzielt wurden, stehen die Kakaobäuerinnen und -bauern und ihre Gemeinden noch immer vor großen Herausforderungen. Wir setzen uns leidenschaftlich für einen dauerhaften Wandel im gesamten Kakaosektor ein und investieren in den integrierten Ansatz von Cocoa Life, denn wir wissen, dass nur eine langfristige Strategie für den gesamten Sektor, unterstützt durch Maßnahmen aller Akteure der Branche, der Regierungen der Erzeuger- und Verbraucherländer und der Zivilgesellschaft, zu einer dauerhaften Wirkung führen wird.“

Nachhaltigkeit ist eine der vier Säulen der langfristigen Wachstumsstrategie des Unternehmens. Sie strebt an, einen langfristigen Wert für das Unternehmen und seine Stakeholder entlang der Wertschöpfungskette zu schaffen. Dazu baut die zusätzliche Investition in Cocoa Life auf den wichtigsten Erkenntnissen auf, die durch den integrierten Ansatz von Cocoa Life und zehn Jahre messbare Ergebnisse gewonnen wurden. Außerdem ist ein Ziel, die Wirkung im Kakaosektor in großem Maßstab zu beschleunigen.

Über Mondelez International

Mondelez International Inc. (NASDAQ: MDLZ) bestärkt Menschen in über 150 Ländern darin, auf die richtige Art und Weise zu snacken. 2021 verzeichnete das Unternehmen einen Netto-Umsatz von rund 29 Milliarden US-Dollar und ist ein führender Snacking-Anbieter mit beliebten Marken wie Milka, Oreo, TUC, LU und Toblerone.

Mit der Strategie „Snacking made Right“ bietet das Unternehmen Konsumenten für jeden Anlass den richtigen Snack, zum richtigen Zeitpunkt, auf die richtige Art und Weise hergestellt, an. Denn rund um den Globus werden kleine Mahlzeiten und Snacks im flexibler werdenden Alltag der Menschen immer wichtiger. Mondelez International ist im Standard & Poor’s 500 Index, im NASDAQ 100 und im Dow Jones Sustainability Index gelistet.

Mehr über uns erfahren Sie unter www.mondelezinternational.com