DOUGLAS kürt Sieger*innen der Start-up Challenge BEAUTY FUTURES

Düsseldorf (ots) Die Gewinner*innen der DOUGLAS Start-up Challenge „BEAUTY FUTURES“ stehen fest: Drei Bewerber*innen konnten sich beim großen Finale im DOUGLAS Headquarter in Düsseldorf in den Kategorien „Beauty & Health Product Innovation„, „Beauty & Health Digital Solution“ und „Sustainability Innovation“ behaupten. Mit dem Wettbewerb gibt DOUGLAS jungen Unternehmen die Chance zu einer Zusammenarbeit mit Europas führender Premium-Beauty- und Health-Plattform.

Die Jury und Gewinnerinnen vor Ort der Siegerehrung

In der Kategorie „Beauty & Health Product Innovation“ wurde das Berliner Start-up Dr. Vivien Karl ausgezeichnet. Die Gründerinnen haben sich zum Ziel gesetzt hat, das intime Wohlbefinden von Frauen in verschiedenen Lebensphasen mit natürlichen, ästhetischen und wissenschaftlich fundierten Intimpflegeprodukten zu stärken.

In der Kategorie „Beauty & Health Digital Solution“ konnte sich FORMEL Skin durchsetzen, das virtuelle Dermatologie-Dienstleistungen mit einem umfassenden digitalen Begleiter und hochwertigen physischen OTCH-Hautpflegeprodukten kombiniert und damit die Jury von sich überzeugen konnte.

Mit ihrer Idee von wasserloser und nachhaltiger Hautpflege in wiederverwendbaren Terrakotta-Skulpturen hat Oquist Cosmetics in der dritten Kategorie „Sustainability Innovation“ gewonnen. Das schwedische Start-up hat den Begriff #skinterior geprägt und ist das erste Unternehmen weltweit, das Hautpflegeprodukte auf diese Weise lagert und verkauft.

Bei der bereits vierten Edition des DOUGLAS Start-up-Wettbewerbs haben mehr als 150 Unternehmen aus weltweit 23 Ländern teilgenommen und ihre innovativen Ideen und Produkte vorgestellt. „Aufstrebende und vielversprechende Start-ups zu finden und zu fördern, ist eine Win-Win-Situation für alle“, sagte Tina Müller, ehemalige DOUGLAS Group CEO und Schirmherrin der Start-up Challenge. „Die jungen Gründer*innen profitieren von der Expertise und Reichweite von führenden Unternehmen wie DOUGLAS und können mit dieser Unterstützung ihr Potenzial voll ausschöpfen – während DOUGLAS gleichzeitig nah am Puls der Zeit ist, innovative Ideen kennenlernt, neue Trends frühzeitig aufgreifen und die Innovation und Transformation der Branche aktiv vorantreiben kann. Ich bin begeistert vom Mut und Gründergeist unserer Bewerber*innen.“

Chance zur Zusammenarbeit mit DOUGLAS

Die Sieger*innen erhalten nun die Chance auf eine Zusammenarbeit mit DOUGLAS und damit die Möglichkeit, dank verschiedener Kanäle und rund 50 Mio. DOUGLAS Beauty Card Inhaber*innen die Bekanntheit und Sichtbarkeit ihrer Marke massiv zu steigern.

„Die Qualität und Vielfalt der Bewerbungen nimmt von Jahr zu Jahr zu und es begeistert mich, dass wir mittlerweile so viele internationale Einsendungen sehen“, so Isabell Hendrichs, Chief Assortment and Purchasing Officer DOUGLAS Group. „Es ist bemerkenswert, dass fast alle neuen Produktbewerbungen mittlerweile auf Clean Beauty setzen. Das ist ein positives Zeichen und bestätigt, dass sich der Trend zu Nachhaltigkeit in der Beauty-Branche weiter durchsetzt.“

Zudem wurden in diesem Jahr erstmalig zwei Sonderpreise unter allen Finalist*innen vergeben: LANIN LABS gewann eine Listung beim DOUGLAS Tochterunternehmen NICHE BEAUTY. Dermanostic erhielt außerdem ein strategisches Branding- und Beratungspaket speziell für junge Unternehmen und Start-ups von Jung von Matt START.

„Ich freue mich schon sehr auf die Zusammenarbeit mit dermanostic. Viele junge Unternehmen haben spannende Ideen, aber noch nicht das Team und die Erfahrung, diese auch in ihrem Branding zu spiegeln. Wir werden mit unseren Expert*innen dabei helfen, mit einer individuellen Markenstrategie und passendem Design das volle Potenzial sichtbar zu machen“, erläutert Paul-Christian Brenndörfer, Strategic Lead Jung von Matt START.

Namhafte Jury wählt Gewinner*innen aus

Die Sieger*innen wurden in einem mehrstufigen Verfahren ermittelt: Nach einer ersten Vorauswahl durch eine interne DOUGLAS Jury wurden die verbliebenen Unternehmen auf der Shortlist von einer hochkarätigen Jury aus internen und externen Juror*innen bewertet.

In der Jury des diesjährigen Wettbewerbs waren Tina Müller (ehemalige DOUGLAS Group CEO und Mitglied des Aufsichtsrats bei DOUGLAS), Susanne Cornelius (CEO DOUGLAS Brands), Isabell Hendrichs (Chief Assortment and Purchasing Officer DOUGLAS Group) und Caroline Schmitt (CMO DOUGLAS Group) sowie Philipp Westermeyer (Gründer OMR), Lea-Sophie Cramer (Gründerin & Angel Investor), Tijen Onaran (Gründerin, Investorin & Autorin), Sara Nuru (Mitgründerin nuruCoffee & nuruWomen e.V.), Michael Schummert (CEO & Gründer M4Trinity), Janna Linke (Moderatorin & Podcast-Host), Paul-Christian Brenndörfer (Strategic Lead Jung von Matt START), Julia Krempin (Chefredakteurin Business Punk) und Vanessa Stützle (CEO Luqom Group).

„Ich finde den Ansatz von DOUGLAS großartig, sich selbst als Enabler für Start-ups zu verstehen. Gerade die Beauty-Branche befindet sich in einer großen Transformation – das ist eine tolle Chance für junge Unternehmer*innen. Auf der Shortlist von BEAUTY FUTURES waren eine Reihe von Unternehmen, die mich mit ihren Ideen begeistert haben. Am Ende war für mich der Innovationsgrad das entscheidende Kriterium“, sagte Sara Nuru (Mitgründerin nuruCoffee & nuruWomen e.V.).

Über die Gewinner*innen:

  • Beauty & Health Product Innovation: Dr. Vivien Karl und Julia Huhnholz von Dr. Vivien Karl ( www.vivienkarl.com)
  • Beauty & Health Digital Solution: Dr. Sarah Bechstein, Florian Semler und Anton Kononov von Formel Skin Derma GmbH ( www.formelskin.de)
  • Sustainability Innovation: Olga Rinquist und Pavel Babneevs von Oquist Cosmetics ( www.oquistcosmetics.com)
  • Sonderpreis – Strategisches Branding- und Beratungspaket speziell für junge Unternehmen und Start-ups von Jung von Matt START: Dr. Ole Martin, Dr. Alice Martin, Dr. Estefanía Lang und Patrick Lang von Dermanostic GmbH ( www.dermanostic.com)
  • Sonderpreis – Listung bei NICHE BEAUTY: Azuka Stekovics von LANIN LABS ( www.laninlabs.com)

WEB: douglas.de

Repräsentative Umfrage: Zwei Drittel der Deutschen für Cannabis-Legalisierung zu Genusszwecken

Eckpunktepapier der Regierung trifft auf geteilte Meinungen

Berlin (ots)

  • Eine große Mehrheit der deutschen Bevölkerung (66 Prozent) befürwortet die Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken
  • Vorerfahrungen mit Medizinalcannabis führen zu einer insgesamt offeneren Einstellung
  • Junge Menschen erhoffen sich von der Legalisierung bessere Produktkontrolle
  • Die im Eckpunktepapier festgehaltenen Pläne der Bundesregierung zur Legalisierung begrüßen insgesamt 34 Prozent der Deutschen; die Zustimmung liegt bei jüngeren Befragten bei über 50 Prozent und nimmt mit zunehmendem Alter immer weiter ab
  • Im Osten des Landes wird das Papier kritischer gesehen als im Rest des Landes

Im Auftrag des Berliner Cannabisunternehmens Sanity Group haben das Marktforschungsinstitut Statista und das Meinungsforschungsinstitut Civey in den vergangenen Monaten die Einstellung in Deutschland zur Legalisierung von Cannabis für Erwachsene zu Genusszwecken untersucht. Das Ergebnis: Zwei Drittel der Deutschen befürworten die geplante Legalisierung, Wähler:innen der Regierungsparteien sind mehrheitlich dafür. Das Eckpunktepapier der Regierung findet jede:r Dritte gut, fast genauso viele bewerten es umgekehrt als nicht gut.

Eine Mehrheit der Deutschen befürwortet die Genusscannabis-Legalisierung. Bei den Plänen im Eckpunktepapier gehen die Meinungen auseinander.

Die deutsche Bundesregierung hat Ende Oktober offiziell die Eckpunkte für eine Cannabis-Legalisierung in Deutschland vorgestellt. Unter anderem sollen Cannabis und der Wirkstoff THC demnach rechtlich nicht mehr als Betäubungsmittel eingestuft werden, für den Eigenkonsum sollen 20 bis 30 Gramm Cannabis straffrei sein, ein Eigenanbau von bis zu drei Pflanzen pro volljähriger Person soll erlaubt werden, ebenso der Verkauf an Erwachsene in lizenzierten Fachgeschäften und eventuell Apotheken.

Pläne im Eckpunktepapier finden besonders bei jüngeren Menschen zwischen 18 und 39 Jahren Zustimmung

Ingesamt begrüßen 34 Prozent der Deutschen die im Eckpunktepapier der Bundesregierung vorgestellten Pläne zur Cannabis-Legalisierung zu Genusszwecken, fast ebenso viele (37,8 Prozent) bewerten sie umgekehrt als nicht gut, wie eine Anfang November 2022 durchgeführte repräsentative Civey-Umfrage im Auftrag der Sanity Group ergab. Dabei spielt das Alter eine große Rolle: Die Zustimmung liegt bei jüngeren Befragten bei über 50 Prozent und nimmt mit zunehmendem Alter immer weiter ab. So bewerten 56,4 Prozent der 18- bis 29-Jährigen und 46,9 Prozent der 30- bis 39-Jährigen die Eckpunkte positiv, bei den 40- bis 49-Jährigen sieht immer noch eine knappe Mehrheit (38,8 Prozent) die Pläne der Regierung positiv. Unentschieden ist die Gruppe der 50- bis 64-Jährigen. Klar negativ bewerten Menschen über 65 Jahren die Pläne (47,3 Prozent). Interessant ist auch ein Blick auf die Zustimmungswerte je Bevölkerungsdichte: Je dichter besiedelt eine Region ist, desto positiver fällt das Urteil zu den Plänen der Regierung aus. So stehen den knapp 54 Prozent der Stadtbewohner:innen, die die Eckpunkte positiv sehen, rund 27 Prozent derjenigen, die auf dem Land wohnen und die Pläne kritisch sehen, entgegen. Im Osten des Landes wird das Papier grundsätzlich kritischer gesehen (45,1 Prozent negativ) als im Rest des Landes (35,7 Prozent negativ).

Sollten auch Edibles erlaubt werden?

Die Bundesregierung möchte laut Eckpunktepapier bei einer Cannabislegalisierung Darreichungsformen zum Rauchen, Inhalieren, zur nasalen und oralen Aufnahme in Form von Kapseln, Sprays und Tropfen erlauben – Edibles, also Kekse und Co., sind nach Eckpunktepapier zunächst nicht geplant. Gefragt danach, ob der Verkauf von Edibles nach einer Cannabis-Legalisierung auch erlaubt werden sollte, zeigt sich fast jede:r zweite Befragte zwischen 30 und 49 Jahren offen dafür; ab 50 Jahren überwiegt die Abneigung dem gegenüber (50,2 Prozent bei den 50- bis 64-Jährigen; 67,3 Prozent ab 65 Jahren) – dies könnte damit zusammenhängen, dass ältere Befragte tendenziell eher gegen eine Cannabis-Legalisierung sind.

Starkes Interesse an der politischen Diskussion

Das grundsätzliche Interesse am Thema Cannabis-Legalisierung ist insgesamt sehr groß: 70 Prozent der Befragten einer repräsentativen Statista-Umfrage unter Bundesbürger:innen im Alter zwischen 18 und über 70 Jahren im Auftrag der Sanity Group verfolgen nach eigenen Angaben die Diskussion darum. In der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 87 Prozent. Dabei gaben 39 Prozent aller Befragten an, noch nie Cannabis konsumiert zu haben und es auch nicht ändern zu wollen, auch nicht im Falle einer Legalisierung. Ein knappes Viertel (23 Prozent) hat zwar ebenfalls noch nie Cannabis konsumiert, kann sich aber vorstellen, es auszuprobieren. Zwei Prozent der Befragten haben bereits aus gesundheitlichen Gründen Erfahrungen mit Cannabis gesammelt – von ihnen befürworten 89 Prozent die Legalisierung.

Mehrheit befürwortet Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken

Insgesamt befürwortet eine Zweidrittelmehrheit der Befragten (66 Prozent) die Legalisierung von Cannabis. Ein signifikantes Gefälle besteht hierbei zwischen den verschiedenen Altersgruppen: Während 80 Prozent der 18- bis 29-Jährigen sich dafür aussprechen, sinkt der Anteil der Befürworter:innen mit zunehmendem Lebensalter; bei den 30- bis 49-Jährigen hält noch eine große Mehrheit von 68 Prozent das angestrebte Gesetz für eine gute Idee, bei den 50- bis 69-Jährigen sind es immerhin noch 65 Prozent. Bedenkenträger:innen finden sich vor allem bei den Senior:innen: Ab 70 Jahren aufwärts ist eine knappe Mehrheit von 51 Prozent sogar gegen eine Legalisierung.

Dafür, dass Cannabisbesitz grundsätzlich straffrei bleiben sollte, spricht sich ebenfalls eine signifikante Mehrheit aus – auch hier scheint das Alter Einfluss auf die Einstellung zu nehmen: Für 68 Prozent der Befragten zwischen 18 und 29 Jahren sowie 67 Prozent zwischen 30 und 49 Jahren sollte der Besitz von Rauschhanf prinzipiell erlaubt sein. In der Gruppe der 50-69-Jährigen sind 61 Prozent der gleichen Ansicht. Erst bei den Über-70-Jährigen sinkt der Anteil der Befürworter:innen unter den der Gegner:innen stark: Mit 49 Prozent findet immerhin noch knapp die Hälfte der Senior:innen, dass niemand für den Besitz von Cannabis bestraft werden sollte.

Darüber, wo Cannabis nach einer Legalisierung verkauft werden sollte, gibt es unterschiedliche Ansichten: Jede:r Zweite spricht sich für einen Verkauf in lizenzierten Fachgeschäften aus, wie von der Bundesregierung angestrebt; zwei von drei Personen können sich auch den Kauf in einer Apotheke vorstellen. Immer noch 27 Prozent wären einverstanden mit ausgewählten staatlichen Institutionen. Persönliche Erfahrungswerte scheinen ausschlaggebend dafür zu sein, wie weit man die Abgabe lockern würde: Wer selbst bereits krankheitsbedingt medizinisches Cannabis konsumiert hat, kann sich mit 23 Prozent deutlich häufiger einen unkomplizierten Verkauf an der Supermarktkasse bzw. mit 16 Prozent am Kiosk vorstellen. Von den Menschen, die selbst noch keine Erfahrung mit Medizinalcannabis haben, teilen hingegen nur sieben Prozent diese Meinung. Knapp die Hälfte der Befragten (54 Prozent) würde eine Deckelung der Verkaufsmenge pro Person befürworten.

Wie eine Legalisierung sich gesellschaftlich auswirken könnte, schätzen die Befragten erneut nach Alter unterschiedlich ein: Bei den Befragten über 70 Jahren befürchten 74 Prozent einen ansteigenden Konsum unter Jugendlichen und 80 Prozent einen steigenden Konsum insgesamt. Hingegen glauben 67 Prozent der jüngeren Befragten, dass die Legalisierung unerwünschte Nebenwirkungen abmildern wird.

Wie denken jeweils die Wähler:innen?

In einer weiteren Umfrage durch das Befragungsinstitut Civey im Auftrag der Sanity Group wurde u. a. untersucht, in welchem Zusammenhang Wahlabsicht und Meinung zur Legalisierung stehen: Demnach sind unter den Wähler:innen der Regierungsparteien 64,3 Prozent der Grünen-Wählerinnen, 45,5 Prozent der FDP-Wähler:innen und 43,7 Prozent der SPD-Wähler:innen für eine Cannabislegalisierung zu Genusszwecken; für die Verwendung von Cannabis nur zu medizinischen Zwecken sind jeweils 23,5 Prozent der Grünen-, 28,4 Prozent der FDP- bzw. 40 Prozent der SPD-Wähler:innen. Linke-Wähler:innen sind zu 50 Prozent für eine Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken (31,3 Prozent für die medizinische Verwendung); rund jede:r fünfte Unions-Wähler:in (21,8 Prozent) begrüßt eine Legalisierung – die Mehrheit der Wähler:innen von CDU/CSU (44,3 Prozent) findet, Cannabis sollte nur für medizinische Zwecke legal bleiben. Interessant ist ein genauerer Blick in die Antworten von jüngeren Unions-Wähler:innen: Unter den 18- bis 39-Jährigen stimmen 35,8 Prozent für eine kontrollierte Abgabe von Cannabis zu Genusszwecken, weitere 7,9 Prozent sind der Ansicht, dass Cannabis zumindest entkriminalisiert sein sollte, 37,2 Prozent sind für die Beibehaltung von Cannabis in der Medizin und 17,7 Prozent sind der Meinung, Cannabis sollte illegal sein. AfD-Anhänger:innen sind zu 27,1 Prozent für eine Legalisierung von Genusscannabis (34,5 Prozent für die Beibehaltung für medizinische Zwecke).

Interessant ist auch ein Blick auf die Antworten ausgewertet nach Familienstand: So sind 49 Prozent derjenigen, die Kinder im Haushalt haben, für eine Legalisierung zu Genusszwecken; bei den Menschen ohne Kinder im Haushalt sind es hingegen nur knapp 39 Prozent.

Sortiert nach Wahlabsichten, fällt auch die Zustimmung bzw. Ablehnung gegenüber den im Eckpunktepapier festgehaltenen Plänen der Regierung unterschiedlich aus. So bewerten Anhänger:innen der SPD, Grünen und Linken die Pläne im Eckpunktepapier mehrheitlich positiv, während – wenig überraschend – Wähler:innen aus dem konservativen Lager die Eckpunkte negativer sehen. Interessant ist die Ansicht der FDP-Wähler:innen, die die Eckpunkte mit knapp 44 Prozent als eher negativ bewerten (35,5 Prozent positiv) – möglich, dass den Liberalen die Pläne noch nicht weit genug gehen.

WEB: www.sanitygroup.com

Ford erweitert Energieberatung für Händler

Köln (ots)

  • Erfolgreiches Programm wird neu ausgerichtet: Ford-Händlerbetriebe erhalten nicht nur konkrete Vorschläge, wie sie Energie sparen können, sondern darüber hinaus auch Beratung für eine Nachhaltigkeitsberichterstattung
  • Akkreditierte Energieberater berechnen für die teilnehmenden Betriebe den jeweiligen CO2-Fußabdruck und zeigen Maßnahmen auf, um Klimaneutralität zu erreichen
  • Neben langfristigen Maßnahmen werden auch Ad-hoc-Aktionen thematisiert, um angesichts explodierender Energiepreise Kosten zu reduzieren
  • Ford bietet das Programm nun auch für Händler in Österreich und der Schweiz an
Die neu ausgerichtete Ford-Energieberatung zeigt den Händlern nun sogar den Weg in die Klimaneutralität auf.

In Zeiten explodierender Energiepreise ist das Thema Energiesparen allgegenwärtig. Ford widmet sich dieser Thematik allerdings schon lange und ist im Handel damit absoluter Vorreiter: Als erster Autohersteller in Deutschland boten die Kölner bereits 2018 ihren Händlern eine Energieberatung an. Das Programm entpuppte sich als großer Erfolg. Händlerbetriebe an rund 200 Standorten nehmen daran teil und sparen durchschnittlich rund 75 Tonnen CO2 pro Jahr ein – das ist drei Mal mehr als beim Projektstart als Ziel avisiert war. Das Ford-Konzept wurde auch schon mehrfach ausgezeichnet; unter anderem wählte die Initiative Energieeffizienz und Klimaschutz-Netzwerke der Bundesregierung und der Wirtschaft die Ford-Energieberatung zu einem der drei besten Programme von mehr als 300 Energieeffizienz-Netzwerken.

Auf diesen Lorbeeren ruht sich Ford nicht aus: Vielmehr richtet der Automobilhersteller sein erfolgreiches Programm nun neu aus und erweitert es. Nach wie vor basiert das Konzept darauf, den Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten genau zu erfassen und dann maßgeschneiderte Maßnahmen für die jeweiligen Händler zu erarbeiten. Doch nun geht das Angebot noch einen Schritt weiter – und zwar in Richtung Klimaneutralität.

In Kooperation mit dem ecoistics.institute unter der Leitung des EffNaNet (Effizienz- und Nachhaltigkeitsnetzwerk)-Entwicklers Dr. Gregor Weber beraten beim ecoistics.EffNaNet-Programm von Ford ausschließlich vom Bund akkreditierte Energieauditoren die teilnehmenden Ford-Händler. Zunächst berechnen die Berater den CO2-Fußabdruck des jeweiligen Betriebs und zeigen dann auf, wie die Händler Klimaneutralität erreichen können. Außerdem unterstützt das Programm die Ford-Partner nun beim Erstellen von Nachhaltigkeitsberichten.

Energiesparen vermindert den CO2-Ausstoß, macht sich aber auch im Geldbeutel der Händler bemerkbar. Vor allem nach dem in Folge des Ukraine-Krieges immens gestiegenen Preisen für Öl, Gas und Strom. „Bislang verzeichnen teilnehmende Händler im Schnitt Kosteneinsparungen von rund 6.000 Euro pro Jahr“, erklärt Stefan Welter, Leiter der Ford-Händlerberatung. „Aber aufgrund der Preisexplosionen sind die Einsparpotenziale nun deutlich größer.“ Durchschnittlich lagen die Energiekosten der Ford-Händler schon im Jahr 2021 bei rund 42.000 Euro.

Um auf die vehementen Preisanstiege der vergangenen Monate zu reagieren, zielt das neu ausgerichtete Ford-Konzept nun verstärkt auf Ad-hoc-Maßnahmen. „Wir wollen den Händlern etwas an die Hand geben, mit dem sie schnell und pragmatisch den Anstieg ihrer Energiekosten eindämmen können“, betont Welter. Die Vorschläge der Energieberater richten sich einerseits auf das Verhalten der Beschäftigten in den Händlerbetrieben. Es wird beispielsweise aufgezeigt, wie viel Energie sich sparen lässt durch Ausschalten der Beleuchtung oder der Werkstattanlagen, indem man Aufträge bündelt, undichte Leitungen im Druckluftsystem umgehend abdichtet oder Werkstatttore nur so weit wie wirklich nötig öffnet.

Netzwerkgedanke bleibt beim Ford-Programm wichtig

Andererseits richten sich die Berater auch gezielt an die Geschäftsführung der Händlerbetriebe, um kurzfristige Einsparmaßnahmen umzusetzen: Die Unternehmensleitung kann Bewegungsmelder installieren lassen, um die Beleuchtung nur dort einzuschalten, wo sich auch jemand aufhält. Oder mittels getrennter Stromkreise nur die Schaufenster beleuchten. Außerdem lohnt sich das Abdichten von Fenstern und Heizkörpern oder die Installation von Deckenventilatoren, was die Temperatur im unteren Bereich der Ausstellungshalle um bis zu 3 Grad erhöht. Das heißt, man kann die Heizung entsprechend herunter regulieren.

Neben diesen Ad-hoc-Maßnahmen verdeutlichen die Berater zudem die positiven Auswirkungen von langfristigen Lösungen wie das Maximieren von Flächen für Photovoltaikanlagen oder das Einrichten von Speichermöglichkeiten. Und sie zeigen beispielsweise auf, wie viel Energie auf Dauer mit dem Austausch des Heizungssystems von Öl oder Gas auf Brennstoffzelle oder Erdwärme eingespart werden kann.

Ganz wichtig beim Ford-Programm bleibt der Netzwerkgedanke. „Die Händler sollen sich über geeignete Einsparmöglichkeiten austauschen und voneinander lernen“, erklärt Ford-Manager Welter. Beim ersten Netzwerktreffen, bei dem Ford sein neues Konzept der Energieberatung vorgestellt hat, trafen sich am Donnerstag, 10. November, Vertreter von gut 100 Händlerbetrieben in der Nähe von Crailsheim. Zwei weitere solcher Tagungen finden noch im November für weitere 190 Standorte in Leipzig und Osnabrück statt – und alle drei Veranstaltungen sind als klimaneutral zertifiziert.

Das vielfältige Beratungsangebot von Ford kommt bei den Händlern gut an. „Wir haben schon am bisherigen Programm teilgenommen und erheblich von der Beratung profitiert“, unterstreicht Volker Knapp, Geschäftsführer vom FordStore Auto Knapp in Weinheim. „Gerade in Zeiten wie diesen, in denen die Energiepreise bedrohlich ansteigen, sind wir sehr dankbar für die Unterstützung und freuen uns auf das erweiterte Beratungsangebot von Ford.“

Das Programm wird nicht nur inhaltlich ausgeweitet, sondern auch geografisch. Ab Januar können Ford-Händler in Österreich und der Schweiz das Beratungsangebot ebenfalls in Anspruch nehmen. Diese in der Automobilbranche einmalige Energieberatung zahlt in die übergeordnete Unternehmensstrategie von Ford ein. Bis 2035 will der Automobilhersteller in Europa klimaneutral sein. Das gilt für die bis dahin ausschließlich vollelektrische Fahrzeugflotte, aber auch für die Produktionsstandorte und die Lieferkette.

WEB: ford.com

Romantischer Abendspaziergang mit Harzer Gaumenfreuden in Halberstadt

Am 18.11.2022 von 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Die etwas andere Stadtführung für Auge, Ohr und Gaumen. Sie erfahren Wissenswertes aus Historie und Gegenwart der 1200 Jahre alten Stadt, bestaunen Sehenswürdigkeiten, tauchen in die Sagenwelt ein.

Auf Ihrem Weg durch die Stadt begegnen Ihnen Persönlichkeiten aus der Halberstädter Stadtgeschichte.

Außerdem werden kleine Köstlichkeiten aus der Region gereicht. Den Abschluss bildet ein 3-Gänge-Menü im Restaurant Halberstädter Hof, wo Sie auch die Möglichkeit haben, den Abend individuell ausklingen zu lassen.

Preis: 38,00 Euro pro Person
Kartenvorverkauf

Jetzt im Online Ticketshop bestellen!

Sie erhalten Tickets weiterhin deutschlandweit an allen Reservix – Vorverkaufsstellen oder in der Tourist Information Halberstadt.

Bitte beachten Sie, dass etwaige Restkarten vor Ort mit einer zusätzlichen Gebühr von 2,00 Euro erhältlich sind.

Hinweis

Für Vegetarier halten wir ein alternatives Speisenangebot für das 3-Gänge-Menü bereit, eine schriftliche Voranmeldung ist erforderlich.

Veranstaltungsort(e)

  • Treffpunkt Tourist Information Halberstadt
    38820 Halberstadt
    Holzmarkt 1
    • 03941 551815

https://www.halberstadt.de/de/tourist-info.html

BAAINBw erprobt Hochenergie-Laserwaffe: erster scharfer Schuss von Bord der Fregatte Sachsen

Koblenz/Putlos (ots) An Bord der Fregatte „Sachsen“ erprobt das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) zusammen mit den Spezialisten der Wehrtechnischen Dienststellen 71 und 91 sowie der Deutschen Marine derzeit den Einsatz einer Hochenergie-Laserwaffe gegen feindliche Drohnen und angreifende Flugkörper.

Die Fregatte „Sachsen“ erprobt nun für insgesamt ein Jahr den eingerüsteten Laserwaffendemonstrator.

Erstmals wurde in diesem Zusammenhang auf See vor dem Truppenübungsplatz Putlos ein scharfer Schuss abgesetzt und die Testergebnisse zeigen: die Laserwaffe hat das Potential, die Fähigkeiten der Bundeswehr sinnvoll zu erweitern.

Der Laserwaffendemonstrator ist in einem 20-Fuß-Container integriert, der auf Deck der Fregatte „Sachsen“ installiert wurde.

Nachdem Lasereffektoren knapp zehn Jahre intensiv erforscht wurden, sind die Ergebnisse dieser Anstrengungen in einem Demonstrator gebündelt worden, der die gesamte Funktionalität in einem 20-Fuß-Container integriert – von der Aufklärung über die Datenverarbeitung bis hin zur Bekämpfung mit einem Hochenergielaser. Bereits Ende Juni 2022 wurde der Laserwaffendemonstrator auf der Fregatte „Sachsen“ eingerüstet, um diesen unter realitätsnahen operationellen Bedingungen im maritimen Umfeld zu erproben. Dazu wurde durch das BAAINBw ein umfangreiches Erprobungsprogramm mit anspruchsvollen Testszenaren an Land, zu Wasser und in der Luft entwickelt, in dem der Laserwaffendemonstrator seine Eignung während einer knapp einjährigen Erprobung beweisen soll.

Die Tests zeigen: dynamische Ziele, wie bspw. Drohnen, können erfolgreich bekämpft werden.

Im Rahmen einer Testkampagne im Oktober 2022 wurde jetzt der Nachweis erbracht, dass dynamische Ziele unter einsatznahen Bedingungen erfolgreich bekämpft werden können.

„Aufgrund seiner Fähigkeiten eignet sich ein zukünftiges System insbesondere für die Bekämpfung von kleinen und agilen Zielen, wie Drohen oder Schnellbooten, im Nah- und Nächstbereich. Denkbar ist aber auch die Abwehr von Mörsergeschossen und Lenkflugkörpern“, so der zuständige Projektleiter im BAAINBw. „Diese Erprobungen legen den Grundstein für die mögliche Entwicklung eines einsatzfähigen Laserwaffensystems für die Deutsche Marine.“

WEB: bundeswehr.org

Arbeit muss sich für Trennungseltern lohnen – angemessene Erhöhung des notwendigen Eigenbedarfs

Die Kritik unterhaltspflichtiger Mütter und Väter an den großzügigen Regelungen beim Bürgergeld reißt nicht ab.

Kindesunterhalt – Selbstbehalt: – Bürgergeld

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hebt immer wieder hervor: „Arbeit lohnt sich immer.“ Aber das nehmen ihm Trennungseltern, Unterhaltspflichtige mit geringem und mittlerem Einkommen nicht ab. Sie vergleichen die Segnungen des Bürgergeldes mit dem eigenen Status. Kritisiert werden die hohen Vermögensfreigrenzen, die Abschaffung von Sanktionen, bessere Hinzuverdienste, Vorrang der Ausbildung vor Aushilfsjob, gesicherte Anpassung und Anhebung der Grundsicherung an die Teuerungsrate. „Die Politikverdrossenheit unterhaltspflichtiger Mütter und Väter mit mittlerem und niederem Einkommen ist groß. Sie müssen mit 1160 EURO – klarkommen. Seit drei Jahren wurde der Selbstbehalt trotz Inflation, Explosion der Miet- und Energiekosten nicht erhöht. Gleichzeitig stieg der Kindesunterhalt um fast 15 Prozent. Einseitig wurden Unterhaltspflichtige schlechter gestellt. Jetzt muss der notwendige Eigenbedarf, der Selbstbehalt, auf 1482 EURO angehoben werden“, fordert die ISUV-Vorsitzende Melanie Ulbrich.

Notwendiger Eigenbedarf: Erhöhung von Regelbedarf, Wohnungspauschale,

ISUV fordert eine Anhebung des notwendigen Eigenbedarfs für Unterhaltspflichtige auf Grund von Nachholbedarf sowie jetzt inflationsbedingt von 1160 EURO auf 1482 EURO pro Monat ab 1. Januar 2023. „Wir fordern eine angemessene Erhöhung des notwendigen Eigenbedarfs der berufstätigen unterhaltspflichtigen Trennungseltern, wie ihn Sozialminister Heil den nicht erwerbstätigen Bürgergeldempfänger/Innen zusichert“, fordert ISUV-Pressesprecher Josef Linsler.

Die stellvertretende ISUV-Vorsitzende, Rechtsanwältin Maren Waruschewski macht folgende Rechnung auf: Ausgangspunkt ist der Regelsatz nach SGB II – zukünftig „Bürgergeld“, der ab 1. Januar 2023 von 449 auf 502 EURO angehoben wird. Folglich muss der Regelbedarf auch plus 10 Prozent Selbstbedarf auf 552 Euro angehoben werden. Des Weiteren „müssen“ im Rahmen des notwendigen Eigenbedarfs die Wohnkosten von monatlich 430,00 € auf 600,00 € erhöht werden. Für 600 EURO – bisher für 430 EURO – sollen Unterhaltspflichtige eine angemessene – warme – Wohnung finanzieren. „Mir ist bewusst, dass dies nur in einigen Fällen zu schaffen sein wird. Da bleibt dann nur die Klage auf höheren Selbstbehalt – oder Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen“, schränkt Waruschewski ein. „Das Wohngeld wird ab 1.1.2023 kräftig erhöht und ausgeweitet, entsprechend muss auch die Wohnungspauschale berufstätiger Trennungseltern angehoben werden. Was immer außer Acht gelassen wird, sie brauchen eine Wohnung, in der sie auch Kinder betreuen können“, hebt Waruschewski hervor.

Entsprechend dem Motto von Sozialminister Heil – „Arbeit lohnt sich immer“ muss sich dies im Selbstbehalt niederschlagen. Entsprechend dokumentiert der Erwerbstätigenselbstbehalt um wieviel EURO sich Arbeit lohnt. Jetzt sind das monatlich 200,00 €, die einem Erwerbstätigen gegenüber einem Nichterwerbstätigen zugebilligt werden. Diesen Lohnabstand möchte ISUV auf 300,00 € angehoben wissen. „Auch in der Krise muss klar sein: Erwerbstätigkeit muss sich lohnen. Arbeit lohnt sich immer, sagt der Bundesarbeitsminister, das muss beim Selbstbehalt deutlich hervortreten“, fordert Waruschewski. Im Selbstbehalt wird zudem auch eine Versicherungspauschale von monatlich 30 EURO eingerechnet, was dann die Summe von 1482 EURO ergibt.

Was Trennungseltern am Bürgergeld kritisieren

„Die Ansätze des Bürgergelds, die von der Ampel hervorgehoben werden – mehr Respekt vor der Lebensleistung, weniger Sanktionen, vertrauensvolle Kooperation zwischen Arbeitssuchenden und Job-Center, verlässliche Existenzsicherung, lange Karenzzeiten für die Unterkunftskosten, ausgeweitetes Schonvermögen – sind mir zwar sympathisch, aber unterhaltspflichtige Trennungseltern erleben das anders. Sie vergleichen die Regelungen im Unterhaltsrecht mit den Regelungen beim Bürgergeld. Berufstätige Trennungseltern fühlen sich grob benachteiligt, respektlos behandelt“, hat Ulbrich festgestellt.

Im Einzelnen wird kritisiert:

Hohes Schonvermögen: „Wenn es um Kindesunterhalt geht, muss jeder Euro abgegeben werden, obwohl man arbeitet. Jemand der nicht arbeitet darf 60 000 EURO behalten, bekommt den Lebensunterhalt bezahlt, obwohl er den selbst zahlen kann“, wird in einer Mail kritisiert.

Zur Abschaffung der Sanktionen: „Ich kann den Mindestunterhalt nicht zahlen für meine zwei Kinder. Die Richterin hat mir gesagt, dass ich einen zweiten Job suchen soll. Warum soll ich noch arbeiten, mit Bürgergeld geht es mir besser, ohne zu arbeiten.“

Verlässliche Existenzsicherung: „Ich lebe seit 5 Jahren vom Selbstbehalt, hoffe seitdem darauf, dass der Selbstbehalt angehoben wird, ich mir eine größere Wohnung leisten kann, die Kinder bei mir übernachten können, ich nicht mehr schwarzarbeiten muss, um einigermaßen über die Runden zu kommen.“

Übergangszeit bei Wohnen: „Stimmt es, dass das Jobcenter in den ersten zwei Jahren die Miete und die Heizung bezahlt, auch wenn ich Geld gespart habe. Bei der Trennung hat mich mein Mann aus der Wohnung geklagt. Ich musste meine Ersparnisse einsetzen, zahle für eine viel kleinere Wohnung 630 EURO und Heizkosten 89 EURO monatlich. Für die Einrichtung der Wohnung hat mein Erspartes nicht mehr gereicht. Dafür gehe ich jeden Tag arbeiten und zahle Mindestunterhalt.“

Unterhaltspflichtige Trennungseltern aus den Augen verloren?

Die Ampel rechtfertigt die Regelungen, schiebt Kritik beiseite und bezichtigt Kritiker der „sozialen Kälte“. „Bei Trennungseltern dringt die Regierung damit nicht durch. Trennungseltern nehmen zurecht in Anspruch Leistungsträger zu sein, verweisen darauf voll berufstätig zu sein, Kinder zu betreuen, den eigenen Unterhalt und den der Kinder sowie Steuern nach Steuerklasse I zu zahlen. Sie fühlen sich von der Politik im Vergleich zu Bürgergeld-Beziehern im Stich gelassen, respektlos behandelt. Benachteiligt die Ampel Berufstätige, hat sie die Probleme von Familien, Trennungsfamilien mit mittlerem und geringem Einkommen aus den Augen verloren?“ fragt ISUV-Pressesprecher Linsler.

ISUV – Kompetenz im Familienrecht seit über 45 Jahren Der ISUV vertritt als größte deutsche und überparteiliche Solidargemeinschaft die Interessen von Bürgern, die von Trennung, Scheidung und den damit zusammenhängenden Fragen und Problemen – elterliche Sorge, gemeinsame Elternschaft trotz Trennung, Umgangsrecht, Unterhalt für Kinder und ehemaligen Eheatten, Vermögensausgleich Ausgleich der Rentenansprüche – betroffen sind. ISUV ist unabhängig, bundesweit organisiert und als gemeinnützige Organisation anerkannt. Der ISUV finanziert sich ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Unterstützen Sie unser Anliegen durch Ihre Mitgliedschaft und Ihre Spenden.

WEB: ISUV.de

NORMA Azubi-Tag 2022: Austausch zwischen Top-Azubis und Führungsetage fand bereits zum dreizehnten Mal statt

Mit NORMA auf dem Weg in ein erfolgreiches Berufsleben

Nürnberg (ots) NORMA fördert seine Nachwuchstalente: alle Auszubildenden, die ihre Ausbildung besonders gut abgeschlossen haben, wurden auch in diesem Jahr zum Azubi-Tag nach Fürth eingeladen. Dort konnten sich die insgesamt 18 Auszubildenden – 17 aus Deutschland und einer aus Österreich – am Hauptsitz des Lebensmittel-Discounters mit der Geschäftsführung austauschen.

Auch 2022 trafen die Top-Azubis von NORMA im Rahmen des Azubi-Tags am Hauptsitz in Fürth auf die Geschäftsführung. So wird jährlich der Austausch und Diskurs zwischen Berufseinsteigern und der Führungsetage gefördert.

Azubi meets Geschäftsführung

Bei NORMA hat der jährlich stattfindende Termin für Azubis eine besondere Bedeutung in der Nachwuchsstrategie. Denn: Dabei werden Austausch und Diskurs zwischen Berufseinsteigern und Führungsetage angeregt, neue Impulse gegeben und spannende Erfahrungen aus dem Alltag des Discounters geteilt. Darüber hinaus sind die Azubi-Tage nicht nur ein perfekter Rahmen, um über individuelle Karrierewege jedes Einzelnen zu sprechen, vielmehr sind sie auch eine Möglichkeit für die jungen Talente, Fragen zu stellen und auf Augenhöhe in den Dialog zu treten – und das in entspannter Atmosphäre und ganz ohne Zeitdruck.

Die Nachwuchsoffensive von NORMA

Bei NORMA wird großer Wert auf die Ausbildung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelegt. Der Azubi-Tag ist ein weiterer Beleg dafür, dass den Azubis dabei alle Türen und Wege innerhalb des Unternehmens offenstehen – Grundvoraussetzung für die flachen Hierarchien bei dem Lebensmittel-Discounter.

In Kombination mit einer überdurchschnittlich hohen Vergütung, viel Eigenverantwortung und schnellen Aufstiegschancen ist NORMA in Deutschland und Österreich eine Top-Anlaufstelle für den Einstieg ins Berufsleben.

Der Azubi-Tag fand in diesem Jahr bereits zum dreizehnten Mal statt und ist damit die Fortsetzung einer erfolgreichen Veranstaltungsreihe – von der es auch in Zukunft noch einige geben wird. Über 1.800 Personen sind derzeit bei NORMA als Auszubildende tätig und ebnen somit den Weg für ihre erfolgreiche Karriere.

Mit einer Ausbildung bei NORMA ins Berufsleben starten

Der Einzelhandel bietet zahlreiche Job-Möglichkeiten und so hat auch NORMA attraktive Ausbildungen im Portfolio: Alle Schulabgänger mit Realschulabschluss (oder einem überzeugenden Hauptschulabschluss) können neben der zweijährigen Ausbildung „Verkäufer/in“ auch die dreijährige Ausbildung „Kaufmann/-frau im Einzelhandel“ mit überdurchschnittlichen Gehältern von 1.100,00 Euro im ersten, 1.200,00 Euro im zweiten und 1.400,00 Euro im dritten Ausbildungsjahr antreten. Abiturienten haben die Wahl zwischen einem dualem Bachelorstudium oder dem Abiturientenprogramm zum Handelsfachwirt.

Wenn nun auch Sie an einer Ausbildung bei NORMA interessiert sind, finden Sie online unter www.karriere.norma-online.de/de/karriere/ alle Infos rund um die sicheren Ausbildungsplätze und weitere spannende Karriereoptionen.