Papst Franziskus empfängt deutsche Bischöfe zum Gespräch

Bonn (ots) Papst Franziskus hat gestern (17. November 2022) die Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz anlässlich ihres Ad-limina-Besuchs in Audienz empfangen.

Audienz der deutschen Bischöfe bei Papst Franziskus anlässlich des Ad-limina-Besuchs in Rom

Die zweistündige Begegnung gestaltete sich als offene Gesprächsrunde, bei der die Bischöfe ihre Fragen und Themen anbringen konnten und der Papst individuell antwortete.

Inhaltlich ging es um Überlegungen zur Seelsorge in veränderter Zeit, um das Selbstverständnis des priesterlichen und bischöflichen Amtes, um das Engagement von Laien in der Kirche sowie um die Herausforderung, wie Evangelisierung im Kontext einer säkularen Welt gelingen kann. Außerdem konnten die Bischöfe über ihre Erfahrungen in den (Erz-)Bistümern und dem weltweiten kirchlichen Engagement berichten. Die Frage nach politischer Verantwortung, gesellschaftlichem Zusammenhalt und einer Perspektive für den Frieden, angesichts globaler und regionaler Konflikte, prägte die Begegnung. Im Gespräch kamen auch Aspekte des Synodalen Weges der Kirche in Deutschland und des weltweiten synodalen Prozesses zur Sprache. Diese werden morgen bei einem Treffen der Bischöfe mit den Leitern mehrerer vatikanischer Dikasterien vertieft.

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Zahl der Woche: 36 – Mensch und Auto – eine abgefahrene Freundschaft

Saarbrücken (ots)

  • Für 36 Prozent der Autofahrer im Alter von 18 bis 34 Jahren ist das eigene Auto ein guter Freund und Begleiter.
Fotoquelle: CosmosDirekt / Adobe Stock

Umweltbewusstsein und Konsumkritik – junge Menschen setzen sich nicht erst seit der Fridays-for-Future-Bewegung verstärkt für das Thema Nachhaltigkeit ein. Trotzdem gibt es sie noch: Junge Autofahrer, die eine freundschaftliche Beziehung zu ihrem Auto pflegen. Das ergab eine aktuelle forsa-Umfrage[1] im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Demnach geben 36 Prozent der 18- bis 34-jährigen Befragten an, dass ihr Auto für sie „ein guter Freund und Begleiter“ ist. Mit zunehmendem Alter nimmt die emotionale Verbundenheit in dieser Hinsicht weiter ab: So geben nur 18 Prozent der 35-49-Jährigen und 14 Prozent der 50-64-Jährigen an, eine „freundschaftliche Beziehung“ zu ihrem Wagen zu pflegen. Unter den Autofahrern ab 65 Jahren stimmt dem jeder Zehnte (zehn Prozent) zu.

[1] Repräsentative Befragung „Autoliebe“ unter Autofahrern in Deutschland des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Im Oktober 2022 wurden in Deutschland 1.020 Autofahrer ab 18 Jahren befragt. Die Fehlertoleranz der ermittelten Ergebnisse liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.

Generali Deutschland AG
Adenauerring 7
81737 München

www.cosmosdirekt.de
www.generali.de

WM in Katar: ZDF-Doku über „Arabiens Traum von der Zukunft“

Mainz (ots) Am Dienstag, 22. November 2022, 22.45 Uhr, ist im Anschluss an die „sportstudio live“-Übertragung von der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar der erste Teil der Dokumentation „Arabiens Traum von der Zukunft – Unterwegs mit Golineh Atai“ im ZDF zu sehen. Darin nimmt die ZDF-Korrespondentin die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf den Weg von Oman nach Saudi-Arabien. Am Donnerstag, 24. November 2022, 22.45 Uhr, führt der zweite Teil von Saudi-Arabien nach Dubai. Die Dokumentation von Nadja Kölling (Teil 2 von Nadja Kölling und Isabelle Tümena) steht ab Dienstag, 22. November 2022, 8.00 Uhr, in der ZDFmediathek zur Verfügung.

ZDF-Korrespondentin Golineh Atai mit Weihrauchhändlerin Mariam im Souk von Salalah im Oman.

In dem Zweiteiler erkundet Golineh Atai eine Region zwischen Aufbruch und Stillstand. Die Länder am Persischen Golf haben sich innerhalb weniger Jahrzehnte von weltpolitisch eher unbedeutenden Wüstenstaaten zu wirtschaftlich prosperierenden Kräften entwickelt. Gerade in der aktuellen Energiekrise suchen die westlichen Länder verstärkt die Nähe zu den Golfstaaten – und buhlen nicht nur um deren fossile Brennstoffe. Zugleich rangieren fast alle Länder der Region auf den untersten Rängen, wenn es um Menschenrechte, Presse- und Meinungsfreiheit geht.

Im Oman trifft Golineh Atai junge Touristen, die in einer Oase den alljährlichen Nieselregen in Salalah genießen. In Saudi-Arabien, dem weltweit größten Ölexporteur, dem Kronprinz Mohammed bin Salman einen drastischen Modernisierungskurs verordnet hat, spricht sie mit einer Graffitikünstlerin aus Riad und einer Rennfahrerin über neue Freiheiten. Die Doku zeigt aber auch, dass Kritik am Königshaus weiterhin unmöglich ist und Menschenrechte mit Füßen getreten werden.

Golineh Atai begibt sich auf die Omrah, die kleine Pilgerreise nach Mekka, und taucht ein in die Heilige Stadt des Islam. Mit der jungen Touristenführerin Amal erkundet sie das jahrtausendealte Hegra. „Ich möchte den Menschen mehr erzählen über Saudi-Arabien, über unsere Kultur und unsere Geschichte. Und ich wünsche mir, dass wir Frauen endlich unabhängig sein können und starke Anführerinnen“, erzählt Amal.

In Kuwait begleitet die ZDF-Korrespondentin die dortigen Wahlen und besucht mit einem Kamelzüchter ein Jungtier-Rennen. Ihre Reise endet in den Vereinigten Arabischen Emiraten, die mit Superlativen klotzen, schon vor Jahren den Tourismus ausgebaut haben, ihre erste Mars-Mission gestartet haben und auf erneuerbare Energien setzen. Im größten Solarpark der Welt in Dubai soll irgendwann auch Wasserstoff produziert und nach Deutschland geliefert werden. Mit der Wissenschaftsministerin spricht Golineh Atai über den arabischen Traum, seine Schattenseiten und westliche Stereotype. „Es gibt keine richtige oder falsche Gesellschaft. Wir sollten unsere Unterschiede respektieren und aufhören, für jede Nation und jede Gesellschaft denselben Maßstab verwenden zu wollen“, sagt Ministerin Sarah Al Amiri.

Während in Katar 32 Mannschaften um den Titel Fußballweltmeister 2022 kämpfen, zeigt Golineh Atai die umliegende Region, die immer stärker in den Fokus der Weltöffentlichkeit rückt. Welche Träume und Perspektiven haben die Menschen dort mit Blick auf Entwicklungen, die durch die Aufmerksamkeit einer Fußball-WM gestärkt werden könnten. Sind es wenige, die aufbegehren oder formiert sich gerade eine neue „Generation Golf“?

ZDF-Korrespondentin Golineh Atai ist am Mittwoch, 23. November 2022, 23.15 Uhr, zu Gast bei „Markus Lanz“ im ZDF und berichtet dort über ihre Dreherfahrungen auf der arabischen Halbinsel.

"Arabiens Traum von der Zukunft" in der ZDFmediathek:
 https://zdf.de/dokumentation/arabiens-traum-von-der-zukunft

Harz.Video – GutsMuths Denkmal und Geburtshaus in Quedlinburg im Harz

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GutsMuths Denkmal und Geburtshaus in Quedlinburg

Johann Christoph Friedrich GutsMuths wurde am 9. August 1759 als Sohn eines Rotgerbers in Quedlinburg geboren. Das Denkmal wurde für den Begründer der Deutschen Turnbewegung und bedeutenden Reformpädagogen geschaffen. Es besteht aus einer überlebensgroßen Darstellung GutsMuths, der als Wanderer gezeigt wird, in Begleitung seines Lieblingsschülers Carl Ritter. Die Figurengruppe steht auf einem hohen Postament, das aus Granit besteht. „GuthsMuths – gut tut’s!“ – Der Slogan des Jubiläumsjahres zum 250. Geburtstag von Johann Christoph Friedrich GutsMuths sollte seinen Ideen wieder neues Leben einhauchen. So gab es eine Fahnenweihe und Stadtrundgänge mit dem Ziel GutsMuths Denkmal. Das Jubiläum wurde zum Anlass genommen, den Platz mit dem Denkmal, auf GutsMuths Platz umzubenennen. Die Enthüllung nahm der damalige Quedlinburger Oberbürgermeister Herr Dr. Brecht im Beisein des Präsidenten des Landessportbundes Sachsen-Anhalt, Herr Andreas Silbersack, vor. Es wurden dann auch durch Schüler des GutsMuths Gymnasium Quedlinburg, bekannte Übungen des Reformpädagogen vorgeführt.

Sehenswert ist auch das Geburtshaus von GutsMuths. Dieses historische Geburtshaus in Quehdlinburg, wurde mit modernster Multimedia Technik ausgestattet. Über einen Terminal mit Touch Screen Bedienung konnte man sich über das Leben und Wirken GutsMuths informieren. Es wurden auch aktuelle Veranstaltungen zu Ehren GutsMuths gezeigt. Der Terminal wurde durch Initiative des Landessportbundes Sachsen-Anhalt, und des Kreissportbundes Harz unter Projektleitung von Jochen Matthies entwickelt. Der Terminal wurde durch den Präsidenten des Landessportbundes Sachsen-Anhalt, Herrn Andreas Silbersack, im Beisein des Quedlinburger Oberbürgermeisters Herrn Dr. Brecht, am 26. März 2009 eingeweiht. Das GutsMuths Geburtshaus sollte nachhaltig auf das Wirkens GuthsMuths verweisen, leider verstarb die damalige Besitzerin des Hauses und die Erben ließen die Installation zurückbauen. Es wurde still um das GutsMuths Haus. Neues Leben kam mit der jetzigen Inhaberin Lana Pfannkuchen in das historische Gebäude. Mit viel Liebe zum Detail wurde das GutsMuths Haus restauriert und als künstlerische Begegnungsstätte wieder eröffnet. Man kann den Salon für Feiern mieten. Platz ist für 4 bis 18 Personen. Man kann hier auch übernachten. Es gibt Frühstück, Brunch nach Absprache. Desweiteren gibt es Konzerte, Vorlesungen und Sprachabende.
Es ist Treffpunkt für Vereine und Gruppen bis 15 Personen. Und jeden ersten und dritten Samstag gibt es einen musikalischen Jazz Abend.
Besuchen Sie das GutsMuths Denkmal und Geburtshaus in Quedlinburg.
Danke.