D-NEWS.TV – Burg Freckleben bei Aschersleben im Salzlandkreis

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D-NEWS.TV – Burg Freckleben bei Aschersleben im Salzlandkreis

Ich berichte heute von der Burg Freckleben. Freckleben liegt in der Nähe von Aschersleben in Richtung Sandersleben. Die Fotos stammen von Paul Bertrams. Die Burg Freckleben ist eine romanische Höhenburg in Freckleben im Vorharz. Es sind bedeutende Reste von wahrscheinlich karolingischen Wallanlagen und gut erhaltene romanische Gebäude aus der Zeit um 1200 zu sehen. Die Entstehung der ersten Befestigungsanlage in Freckleben ist zeitlich noch nicht genau einzuordnen. Eine erste urkundliche Erwähnung des Ortes im Jahr 762 im Fuldaer Stiftungsbuch. Möglicherweise sind die umfangreichen bis heute erhaltenen Wallanlagen noch auf diese Zeit zurückzuführen. Das etwa ovale Burgareal hat in seinen größten Abmessungen eine Ausdehnung von 300 mal 600 Metern. Das in Spornlage gelegene Terrain ist an drei Seiten durch steile Hänge geschützt. Die Südseite wurde durch ein System von drei hintereinander gelegenen Wällen mit dazwischen gelegenem doppeltem Graben geschützt. Hier am Modell kann man es gut erkennen. Der letzte Vertreter der Familie von Stade, Graf Udo von Freckleben, wurde am 15. März im Jahr 1130 von den Mannen Albrechts des Bären in Aschersleben erschlagen. Kaiser Lothar der Dritte zog die Herrschaft als herrenloses Lehen ein und vergab sie als Reichslehen. Um 1200 wurde der Bergfried 3 errichtet. Der in den unteren vier Geschossen rechteckige Turm geht im vierten Obergeschoss in einen achteckigen Grundriss über. Das dritte und das vierte Obergeschoss sind mit Kamin und Aborterker zu Wohnzwecken erbaut. Die Außenbereiche sind frei zugänglich, die Besteigung des Bergfrieds ist über Leitern möglich. Die obersten zwei Etagen sind mit Drehspindelleitern ausgestattet, welche in Deutschland einmalig sind. Ihre Pia. Danke.

Große Bühne für Kinderrechte: IKEA feierte den Weltkindertag in Karlsruhe

Hofheim-Wallau (ots) Kinder haben Rechte – das steht außer Frage! Damit Kinderrechte auch im Alltag Gehör finden, hat sich IKEA Deutschland gemeinsam mit UNICEF Deutschland und vielen weiteren Partnern etwas Besonderes einfallen lassen.

Ein besonderes Highlight ist das Kinderrechte-Kunstwerk bestehend aus 180 Leinwänden.

Am diesjährigen Weltkindertag fand auf dem Karlsruher Marktplatz ein großes Kinderrechte-Festival statt. Das Ziel: Kinderrechte sollen aufmerksamkeitsstark ins Karlsruher Stadtbild einziehen. Mit Erfolg – denn zahlreiche große und kleine Besucher*innen folgten der Einladung und setzten gemeinsam ein Zeichen für Kinderrechte. Auch der Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup, Daniel Melchien (Geschäftsführer des Stadtjugendausschusses Karlsruhe), Christian Schneider (Geschäftsführer UNICEF Deutschland) und IKEA Deutschlandchef Walter Kadnar waren vor Ort und machten sich in ihren Eröffnungsreden für Kinderrechte stark.

Von der Schulbank auf die Straße: IKEA engagiert sich für Kinderrechte

Mitmach-Aktionen, ein großes Kinderrechte-Kunstwerk und eine digitale Rallye lockten zahlreiche Besucher*innen in die Innenstadt.

„Kinder sind unsere Zukunft. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, ihnen ein gutes und sicheres Zuhause zu schaffen“, sagt Walter Kadnar. „Im Rahmen unserer langjährigen Partnerschaft unterstützen wir seit 2020 das UNICEF-Programm ‚Kinderrechteschulen‘, damit Kinderrechte in Schulen ein fester Teil des Lehrplans werden.“ Dadurch rückt IKEA als großes Unternehmen in Deutschland die Rechte von Kindern in den Fokus, betont auch Christian Schneider. Der UNICEF Deutschland Geschäftsführer verweist darauf, dass die Zahl der Kinderrechteschulen kontinuierlich steigt und ergänzt: „Ein Programm wie dieses macht Kinder stark und bereitet sie auf eine selbstbestimmte Zukunft vor.“

„Kinder – mit Recht!“: Kinderrechte zum Anfassen

Damit Kinder ihre Rechte auch wahrnehmen können, müssen sie bei Lehrkräften, Eltern und Kindern gleichermaßen bekannt sein. Der Weltkindertag in Karlsruhe setzte genau hier an: Tolle Mitmach-Aktionen machten Lust, mehr über Kinderrechte zu erfahren. Am IKEA Stand drehte sich beispielsweise alles um das Recht auf ein sicheres Zuhause: Und so durften Kinder das, was sonst verboten ist – Möbel bemalen! Aus einer weißen, monotonen IKEA Kinderzimmereinrichtung wurden bunte Kunstwerke. Und auch bei den Spiel- und Mitmachaktionen von UNICEF Karlsruhe, dem Kinderschutzbund Karlsruhe, dem Deutschen Roten Kreuz, der Jugendeinrichtung Schloss Stutensee, der Hanne-Landgraf-Stiftung, der Jugendhilfe Sybelcentrum, der Initiative „Keine kalten Füße“, der Mobilen Spielaktion und dem Stadtjugendausschuss wurden Kinderrechte spielerisch in den Mittelpunkt gerückt.

Das verbindende Element aller Aktivitäten: eine Stempelkarte. Wer viele Stempel sammelte, konnte sich über ein tolles Geschenk freuen. Das galt auch für die Teilnahme bei der digitalen Kinderrechte-Rallye. Diese führte Rätselbegeisterte quer über den Marktplatz. Ein buntes Bühnenprogramm mit Magier Ralf Gagel, der Musikschule Karlsruhe und einer Kinder-Akrobatikgruppe des Kulturzentrums TOLLHAUS Karlsruhe sorgte darüber hinaus für kindgerechte Unterhaltung.

Kinderrechte-Kunstwerk zieht bei IKEA Karlsruhe ein

Ein besonderes Highlight ist das Kinderrechte-Kunstwerk. Es besteht aus 180 Leinwänden, die im Vorfeld von Kindern aus Karlsruhe passend zum Thema Kinderrechte gestaltet wurden. Alle Bilder wurden von der bekannten Karlsruher Künstlerin Kerstin Sokoll zu einem großen Werk zusammengefügt. „Damit wird deutlich, dass Kinder verschiedenste Rechte haben, die erst zusammengenommen ein großes Ganzes ergeben“, erklärt Eva Robben, Market Managerin bei IKEA Karlsruhe. Sie freut sich, dass das außergewöhnliche Bild zukünftig im Restaurant von IKEA Karlsruhe aufgehängt wird und über den Weltkindertag hinaus auf Kinderrechte hinweist. „Auf diese Weise möchten wir auch beim IKEA Besuch ein Zeichen für Kinderrechte setzen, denn Kinder und ihre Rechte brauchen dauerhaft unsere Aufmerksamkeit und ein sicheres Zuhause.“

Über den Ingka Konzern

Der Ingka Konzern (Ingka Holding B.V. und ihre kontrollierten Einheiten) ist einer von 11 unterschiedlichen Konzernen, der IKEA Verkaufskanäle unter dem Franchise-Abkommen mit Inter IKEA Systems B.V. besitzt. Der Ingka Konzern besteht aus drei Geschäftsbereichen: IKEA Retail, Ingka Investments und Ingka Centres. Er ist der weltweit größte Einrichtungseinzelhändler und betreibt 371 Einrichtungshäuser in 31 Ländern. Im Geschäftsjahr 2022 besuchten insgesamt 680 Millionen Menschen die IKEA Einrichtungshäuser und 3,8 Milliarden Menschen informierten sich auf unserer Website www.IKEA.com. Der Ingka Konzern betreibt Geschäfte mit der Vision, den vielen Menschen einen besseren Alltag zu schaffen, indem er formschöne, funktionsgerechte und qualitativ hochwertige Einrichtungsgegenstände zu Preisen anbietet, die so günstig sind, dass möglichst viele Menschen sie sich leisten können.

Paulaner und thjnk machen den SoundTrack zum Oktoberfest Rollkoffer wird zum Musikinstrument

München (ots) Mit einem einzigartigen Markenerlebnis gelingt der Traditionsbrauerei ein außergewöhnlicher Auftakt zum Oktoberfest: der Paulaner SoundTrack. So innovativ und unterhaltsam werden internationale Oktoberfestbesucher jetzt in München begrüßt.

Kurz vor der Eröffnung: Der Paulaner „SoundTrack“ ist anlässlich des Oktoberfestes die neue Touristenattraktion am Münchner Flughafen

Jeden Tag rollen Zehntausende ihre Koffer über den Münchner Flughafen – während des Oktoberfestes können sie damit nun auch Musik erzeugen. Um die besondere Verbindung von Paulaner zum Oktoberfest zu feiern, läutet die Brauerei in Zusammenarbeit mit der Kreativagentur thjnk München und Mediaplus International das Oktoberfest 2023 auf ganz besondere Weise ein – mit dem Paulaner SoundTrack.

Endlich macht Kofferziehen Spaß! Wer mit seinem Rollkoffer über die präzise gefrästen Rillen des „SoundTracks“ läuft, erzeugt das beliebteste Lied des Oktoberfestes: „Ein Prosit der Gemütlichkeit“

Doch: Was ist der SoundTrack? Der Paulaner SoundTrack ist eine innovative Installation am Flughafen München, die alle Reisenden auf kreative Weise direkt in Oktoberfeststimmung bringt. Konkret handelt es sich um einen begehbaren Weg aus Acrylglas, in den präzise Rillen gefräst wurden. Sobald man mit seinem Rollkoffer in der Geschwindigkeit, die ein Lichtstreifen vorgibt, über den Laufsteg läuft, sind verschiedene Töne zu hören. In der Abfolge ergeben diese Töne die Melodie des bekannten Oktoberfestlied „Ein Prosit der Gemütlichkeit“.

Es liegt auf der Hand, dass nur eine Melodie geeignet für den „Soundtrack“ von Paulaner ist: „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ ist der unangefochtene Oktoberfestklassiker. Andere bekannte Songs mögen die Oktoberfestbesucher zum Mitsingen animieren, doch bei „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ wird der Maßkrug gehoben – und zwar bis zu drei Mal pro Stunde.

Henner Höper, Marketing Director Paulaner Brauerei Gruppe: „Wenn ‚Ein Prosit der Gemütlichkeit‘ im Paulaner Festzelt gespielt wird, ist es ein ganz besonderer Moment. Dann stoßen alle Gäste miteinander an, egal woher sie kommen. Und trinken natürlich unser Paulaner Oktoberfest Bier. Paulaner ist die Brauerei mit Tradition, die Menschen aus aller Welt vereint – und mit dem Paulaner SoundTrack jetzt sogar direkt bei der Ankunft in München Lust auf eine frische Mass macht.“

Dass ein Koffer überhaupt in der Lage ist, basierend auf der Abfolge verschiedener Rillenfrequenzen hintereinander eine exakte Melodie zu spielen, beruht auf präzisen Berechnungen. „Trifft eine Kofferrolle in einer gewissen Frequenz auf ein hartes Material in einer bestimmten Zeit – entsteht ein exakter Ton“, erklärt Marshall Chasin. Der Kanadier betreute die Weltneuheit – von der ersten Skizze, über den Prototyp bis hin zum finalen Bau – mit seiner Akustik-Expertise als Doktor Audiologe.

Der Paulaner SoundTrack wurde am 18. September eröffnet und heißt zum Oktoberfest Gäste aus aller Welt in München willkommen. Wer den Paulaner SoundTrack selbst ausprobieren möchte, sollte es unbedingt tun, auch ohne mit dem Flugzeug anzureisen. Die Installation befindet sich zwischen Terminal 1 und 2 und wird noch bis zum 25. September öffentlich zugänglich sein. Zusätzlich wird unter allen, die ihre eigene SoundTrack-Erfahrung auf Social Media unter den Hashtags #celebratetheprost und #paulaner teilen, ein Gewinn verlost: ein Tisch im Paulaner Festzelt auf dem Oktoberfest 2024.

Das Oktoberfest in München ist nicht nur für Münchner und Bayern ein absolutes Highlight. Jedes Jahr lockt die ausgelassene Stimmung in den

Festzelten etwa sechs Millionen Gäste auf das größte Volksfest der Welt, das nicht umsonst die „fünfte Jahreszeit“ genannt wird. Rund 20% aller jährlichen Besucher reisen sogar aus dem Ausland an, um mit dem eigens gebrauten Oktoberfestbier anzustoßen.

Paulaner ist ein wichtiger Bestandteil dieser Tradition. Denn als eine von sechs Brauereien in München besitzt Paulaner das Privileg, Oktoberfestbier auszuschenken. Das süffige Paulaner Oktoberfest Bier weist der Münchner Auflage zufolge eine Mindeststammwürze von 13,5 % auf und ist damit das Original aus München, das sogar das meistverkaufte Oktoberfestbier im Handel ist. Die beste Möglichkeit also, um Oktoberfestbesucher gebührend in München zu empfangen.

Paulaner Brauerei

http://www.paulaner.de

Hamburg und Sachsen-Anhalt teuerste Bundesländer zum Tanken

Kraftstoffpreise in Berlin und Rheinland-Pfalz am niedrigsten
regionale Preisunterschiede von bis zu 5,7 Cent

München (ots) In Hamburg und Sachsen-Anhalt müssen derzeit deutschlandweit die durchschnittlich höchsten Kraftstoffpreise bezahlt werden. Berliner und Rheinland-Pfälzer tanken hingegen im Vergleich zu den anderen Bundesländern am preiswertesten. Das ist das Ergebnis der aktuellen ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in den 16 deutschen Bundesländern. Die regionalen Preisunterschiede zwischen den jeweils teuersten und den günstigsten Ländern betragen bis zu 5,7 Cent.

Kraftstoffpreise im Bundesländervergleich / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7849 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.

Für die Fahrer von Benziner-Pkw ist Berlin derzeit das günstigste Bundesland. Im bevölkerungsreichsten Stadtstaat kostet ein Liter Super E10 im Mittel 1,860 Euro. In Hamburg, zweitgrößter Stadtstaat in Deutschland, muss man für Benzin dagegen am tiefsten in die Tasche greifen: Ein Liter Super E10 kostet in der Hansestadt 1,917 Euro. Teuerstes Bundesland für Diesel ist Sachsen-Anhalt. Für einen Liter muss man dort 1,882 Euro bezahlen. In Rheinland-Pfalz kostet ein Liter des Selbstzünderkraftstoffs hingegen 1,825 Euro und damit 5,7 Cent weniger.

Für die heutige Untersuchung hat der Club die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den 16 Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme von heute, 11 Uhr, dar.

Preisbewusste Autofahrer sollten nach Empfehlung des ADAC alle Möglichkeiten günstiger zu tanken konsequent nutzen. Dies stärkt den Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt und ist letztlich zum Vorteil der Verbraucher. Dazu gehört, vergleichsweise preiswerte Tankstellen zu günstigen Tankzeitpunkten zu nutzen. In der Regel ist das beste Zeitfenster des Tages dafür zwischen 18 Uhr und 22 Uhr. Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

AGF-Plattformstudie 2023 – Smart und connected

Mehr als zwei Drittel der deutschen TV-Haushalte nutzen Big Screen mit Internetverbindung. Nutzung von Online-Angeboten der TV-Sender steigt weiter.

Frankfurt am Main (ots) In 67 Prozent der deutschen Haushalte ist das Fernsehgerät ans Internet angeschlossen – entweder direkt über das Smart TV-Gerät oder über Zusatzgeräte wie Streaming-Boxen und -Sticks.

AGF Ergebnisse aus der Plattformstudie 2023 I

Auch die Onlinenutzung am Smart TV steigt stetig, so die Ergebnisse der aktuellen Plattformstudie der AGF: 59,5 Prozent der Befragten (repräsentativ für die deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahren in TV-Haushalten), geben an, in den vergangenen vier Wochen mindestens einmal mit einem Smart TV online gewesen zu sein. Das entspricht einem Anstieg von 7,5 Prozentpunkten im Vergleich zur Frühjahrswelle des Vorjahres (52,0%). Bei der Frage nach der gerätespezifischen Onlinenutzung innerhalb der letzten vier Wochen werden nur Smartphones (84,5%) und PCs/Laptops (72,3%) häufiger genannt.

Wenn es um die Nutzung von Online-Videos geht, ist der Big Screen unangefochtener Platzhirsch: Fast 74 Prozent nutzen Online-Content der TV-Sender auf dem Smart-TV, gefolgt von PC/Laptop mit 24,6 Prozent. Auch bei den SVOD-Angeboten bevorzugen die Nutzer den großen Bildschirm: Bei Disney+ sind es 85,5 Prozent, bei Netflix 83,0 Prozent und bei Prime Video 80,8 Prozent. Ausnahmen bilden die zumeist kürzeren Clips auf YouTube und Nachrichtenportalen wie Spiegel.de oder Bild.de, die weiterhin bevorzugt auf dem Smartphone gestreamt werden.

In der jungen Zielgruppe ist das Streaming von Angeboten wie Netflix, Prime Video oder Disney+ mittlerweile eine Selbstverständlichkeit: 88,4 Prozent der Befragten im Alter von 14 bis 29 Jahren geben an, in den letzten vier Wochen Angebote der unabhängigen Streaming-Plattformen genutzt zu haben, knapp 55 Prozent von ihnen nutzen sie täglich. Dass Streaming längst in der Mitte der Bevölkerung angekommen ist, zeigen die Zuwächse in den Altersgruppen von 30 bis 64 Jahren: 89,2 Prozent der befragten 30- bis 49-Jährigen (+5,8 Prozentpunkte im Vergleich zur Vorwelle) und 69 Prozent der 50- bis 64-Jährigen (+4,2 Prozentpunkte) haben in den letzten vier Wochen Bewegtbild-Inhalte von SVOD-Anbietern geschaut.

Diese beiden Altersgruppen, die neben der sogenannten Generation X auch Teile der Gen Y und der Boomer umfassen, weisen zudem die höchsten Nutzungsniveaus von Online-Angeboten der TV-Sender auf: 42,2 Prozent der 30- bis 49-Jährigen und 48,5 Prozent der 50- bis 64-Jährigen haben in den letzten vier Wochen Onlinevideos auf Mediatheken, Sender-Websites oder in den Apps der TV-Sender geschaut. Insgesamt steigt die Nutzung der Streaming-Angebote der TV-Sender weiter an und liegt in Summe fast auf dem Niveau von Netflix (37,9% zu 38,5%) und deutlich vor Prime Video (28,4%). Allein die Angebote der öffentlich-rechtlichen Sender werden inzwischen von knapp einem Drittel der Befragten genutzt.

„Immer mehr Menschen nutzen die breiten Anwendungsmöglichkeiten ihrer Smart TVs: Für lineares Free-TV, Pay-TV sowie die Angebote unterschiedlicher Streaming-Plattformen inklusive der Option, zusätzliche Informationen über den Red Button abzurufen. Das Interesse an Bewegtbild auf dem Big Screen ist ungebrochen hoch, eine gute Nachricht für alle Anbieter,“ sagt Kerstin Niederauer-Kopf, Vorsitzende der Geschäftsführung der AGF Videoforschung.

Bei Geräteausstattung und Empfang sind die Zahlen stabil: Die Anzahl der TV-Geräte im Haushalt bleibt konstant bei durchschnittlich 1,4. In 85,0 Prozent der Haushalte wird das Programm in HD empfangen, der Anteil der Haushalte mit Ultra-HD-Geräten pendelt sich bei fast einem Drittel ein (31,1%).

Methoden-Steckbrief

Für die Plattformstudie befragt das Marktforschungsinstitut Kantar im Auftrag der AGF Videoforschung seit 2011 zweimal im Jahr pro Welle ca. 2.500 Teilnehmer aus der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren in TV-Haushalten. Die Studie wird in den Haushalten der Befragten durchgeführt. Neben einem ausführlichen Interview zu Soziodemographie, Online- und Streamingnutzung, Ausstattung der TV-Geräte und empfangbaren Programmen werden die Angaben überdies durch Begutachtung der Geräte und Einschaltung von Programmen validiert. Die repräsentative Studie liefert aktuelle Vorgaben zum Potenzial und zur Verteilung von Haushalten mit Zugang zu einer Plattform und dient damit als Außenvorgabe für die strukturelle Panelsteuerung sowie für die Gewichtung und Hochrechnung der Plattformhaushalte. Sie liefert außerdem Erkenntnisse zur Video-on-Demand-Nutzung, insbesondere von Angeboten, die nicht unter AGF-Messung sind. Die Ergebnisse der Plattformstudie sind zudem zentraler Bestandteil der Außenvorgabe der AGF.

Über die AGF Videoforschung GmbH ( www.agf.de)