Archiv der Kategorie: Bundespolizei & Polizei

Bundespolizeidirektion München: Einreise kommt Russen teuer zu stehen/ Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl

Lindau/Schwarzbach (ots) Am Montagmittag (17. Januar) hat die Bundespolizei einen russischen Staatsbürger um über 7.000 Euro erleichtert. Der Gesuchte war den Freilassinger Bundespolizisten bereits 2020 mit gefälschten Dokumenten ins Netz gegangen und anschließend zurückgeschoben worden. Aus dieser Tat resultierte letztlich ein Vollstreckungshaftbefehl wegen Urkundenfälschung sowie eine Wiedereinreisesperre für Deutschland.

Bundespolizei landet zwei Fahndungstreffer

Lindauer Bundespolizisten kontrollierten den Russen als Fahrer eines Pkw mit österreichischer Zulassung. Der 27-Jährige legte den Beamten seinen gültigen russischen Reisepass mit einem österreichischen Aufenthaltstitel vor. Bei der anschließenden Fahndungsüberprüfung schlug der Polizeicomputer gleich zweimal an. Die Streife stellte fest, dass gegen den in Vorarlberg wohnhaften Mann ein bis September 2023 gültiges Einreise- und Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik Deutschland besteht.

Im September 2020 war der damals 26-Jährige nahe des Grenzübergangs Walserberg (BAB 8) mit einem gefälschten tschechischen Führerschein sowie Personalausweis gestoppt worden. Die Freilassinger Bundespolizei schob den Beschuldigten später nach Österreich zurück und belegte ihn mit einer dreijährigen Wiedereinreisesperre.

Weiterhin war die Staatsanwaltschaft Traunstein per Vollstreckungshaftbefehl auf der Suche nach dem Russen. Der gebürtige Kaukasier war demnach vom Amtsgericht Laufen wegen der besagten Urkundenfälschung in einem Strafbefehl zur Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von über 7.200 Euro verurteilt worden. Der Mann konnte schließlich mit Hilfe eines Freundes seine Justizschulden begleichen und so eine Ersatzfreiheitsstrafe abwenden.

Die Bundespolizisten schoben denn Mann, der sich nun erneut wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthaltes verantworten muss, nach Österreich zurück.

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Bundespolizeidirektion München: Angezeigt und zurückgewiesen – Vermisste 15-Jährige gefunden

Bundespolizei zeigt mutmaßliche Schleusungs- und Beihilfefälle an und trifft bei Grenzkontrollen auf vermisste Minderjährige

Rosenheim / Kiefersfelden (ots) Die Bundespolizei hat sowohl vor als auch nach Neujahr bei Grenzkontrollen auf der A93 Migranten festgestellt, die sich bei ihren illegalen Einreiseversuchen offenkundig unterstützen ließen. Gegen die vorläufig festgenommenen „Helfer“ wird ermittelt. Sie müssen alle mit einem Strafverfahren rechnen.

Die Rosenheimer Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen auf der A93 mehrere Personen wegen des Verdachts des Einschleusens beziehungsweise der Beihilfe zur illegalen Einreise vorläufig festgenommen.

In der Nacht von Sonntag auf Montag stoppten die Kontrollbeamten bei Kiefersfelden einen in Schweden zugelassenen Pkw. Der Fahrer, ein in Syrien geborener Staatenloser, konnte sich mit schwedischen Aufenthaltspapieren ausweisen. Dagegen verfügten ein Staatenloser und eine Syrerin, die im Wagen mitfuhren, nicht über die erforderlichen Einreisepapiere. Der Fahrzeugführer beteuerte wenig später bei der Bundespolizei in Rosenheim, nicht gewusst zu haben, dass Ausländer grundsätzlich schon beim Grenzübertritt ein Visum beziehungsweise eine Einreise- oder Aufenthaltserlaubnis benötigen. Trotz dieser vorgegebenen Unkenntnis, wurde der 36-Jährige des Einschleusens von Ausländern beschuldigt. Er musste im Hinblick auf das anstehende Verfahren eine Sicherheitsleistung in Höhe von 400 Euro hinterlegen. Anschließend konnte er seine Tour allein fortsetzen. Seine jeweils wegen versuchter unerlaubter Einreise angezeigten Begleiter wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zurückgewiesen und der österreichischen Polizei überstellt.

Auch eine minderjährige Österreicherin musste auf Veranlassung der Rosenheimer Bundespolizei die Rückreise in ihr Heimatland antreten. Die 15-Jährige war mit einem 18- und einem 20-jährigen Afghanen unterwegs. Der jüngere der beiden Männer steuerte den Wagen, in dem das Trio an Silvester über die deutsch-österreichische Grenze gekommen war. Bei der Überprüfung der Personalien fanden die Bundespolizisten heraus, dass die Jugendliche seit dem ersten Weihnachtsfeiertag von den österreichischen Behörden europaweit als vermisst gemeldet worden war. Ihre afghanischen Begleiter, die nachweislich in Österreich registriert sind, konnten sich nicht ordnungsgemäß ausweisen. Sie wurden wegen ihrer versuchten illegalen Einreisen, der 18-Jährige, der am Steuer gesessen war, auch noch wegen Beihilfe dazu angezeigt und zurückgewiesen. Das Mädchen konnte der Obhut der Kufsteiner Polizei anvertraut werden.

Unmittelbar im Anschluss an die grenzpolizeiliche Kontrolle auf der Inntalautobahn durch die Bundespolizei mussten auch zwei syrische Staatsangehörige das Land wieder verlassen. Wie sich herausstellte, hatten der 25- und der 23-Jährige zuvor bereits in Österreich Asyl beantragt. Ihr Fahrer, ein 25-jähriger Landsmann mit österreichischem Flüchtlingspass, wurde wegen des Versuchs, die zwei Syrer einzuschleusen angezeigt. Daraufhin konnte er die Bundespolizei-Dienststelle in Rosenheim wieder verlassen.

Am letzten Tag des alten Jahres hatte ebenfalls ein Moldauer von Rosenheim aus die Rückreise nach Österreich anzutreten. Er war mangels der für den Aufenthalt in Deutschland notwendigen Papiere wegen eines illegalen Einreiseversuchs auf der A93 festgenommen, angezeigt und zurückgewiesen worden. Sein italienischer Begleiter, der den 32-Jährigen als Beifahrer bei seiner Pkw-Reise nach München eigenen Angaben zufolge unterstützen wollte, kassierte wegen Beihilfe zur versuchten unerlaubten Einreise eine Strafanzeige.

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Bundespolizeidirektion München: Mann mit falschem Fahrschein greift Sicherheitsmitarbeiter an


Auch gegenüber Bundespolizisten aggressiv!

München (ots) Am späten Montagnachmittag (20. Dezember) schlug ein 34-Jähriger einem Sicherheitsmitarbeiter der DB AG nach einer Fahrkartenkontrolle ins Gesicht und verletzte einen Zweiten an der Hand. Die zur Unterstützung hinzugerufenen Bundespolizisten bedrohte er und leistete Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen.

Nachdem ein 30-jähriger Kontrolleur die Flucht Mannes mit falschem Ticket verhindern wollte, schlug dieser ihm mit der Faust ins Gesicht

Gegen 16:15 Uhr war der Nigerianer vom Münchner Hauptbahnhof zum Isartor unterwegs, als er in der S-Bahn einer Fahrscheinkontrolle durch Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit unterzogen wurde. Hierbei zeigte er ein Ticket vor, welches nicht für die entsprechende Zone gültig war. Er verweigerte die Angabe seiner Personalien, weshalb die Kontrolleure die Bundespolizei alarmierten und versuchte sich der Kontrolle durch Flucht zu entziehen. Als der 30-jährige Kontrolleur die Flucht verhindern wollte, indem er sich dem Flüchtenden in den Weg stellte, schlug dieser ihm mit der Faust ins Gesicht. Ein 56-jähriger Security erlitt bei dem Versuch den Mann aufzuhalten, leichte Verletzungen an der Hand. Der Aggressor aus dem Landkreis Erding konnte auch nicht durch die eintreffende Streife beruhigt werden. Er drohte den Beamten mit Schlägen und war auch in seinem Gebaren äußerst aggressiv, weshalb die Polizisten ihn fesselten und zur Dienststelle am Münchner Ostbahnhof brachten. Gegen die Maßnahmen leistete er vehement Widerstand. Gegen ihn wird jetzt wegen Betrug, Erschleichen von Leistungen, Bedrohung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamten ermittelt. Außerdem erwartete ihn ein Bußgeldverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz, da er während der Kontrolle keine Maske trug. Nach Abschluss aller Maßnahmen konnte er seinen Weg fortsetzen.

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Bundespolizeidirektion München: Festnahme nach Bedrohung mit Messer

Bundespolizei sucht nach weiteren Zeugen

München (ots) Am frühen Samstagabend (18. Dezember) nahm die Bundespolizei einen 54-jährigen Wohnsitzlosen fest, der im Ostbahnhof Reisenden mit einem Messer gedroht hatte. Er wird heute dem Haftrichter vorgeführt.

Die Münchner Bundespolizei sucht nach Zeugen einer Messer-Bedrohung. Ein 54-Jähriger war mit gezücktem Klappmesser in eine am Ostbahnhof stehende S-Bahn gestiegen, wo er Reisende bedrohte.

Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn AG informierte die Bundespolizei über eine flüchtige Person mit einem Messer am Gleis 1 des Münchner Ostbahnhofs. Ermittlungen ergaben, dass ein 54-jähriger Deutscher gegen 18:30 Uhr ohne die erforderliche Mund-Nase-Bedeckung, dafür mit gezücktem Klappmesser in eine am Gleis 1 stehenden S-Bahn (S6, Fahrtrichtung Tutzing) eingestiegen war. Unmittelbar nach dem Zustieg setzte er sich und äußerte lautstark schreiend – ohne dabei jemanden bestimmten anzusprechen: Wer mich jetzt blöd anmacht, weil ich keine Maske habe, den steche ich ab.

Nach Zeugenaussagen soll der 54-Jährige einem Unbekannten, der in der S-Bahn in seiner Nähe stand oder saß gedroht haben, ihm die Kehle aufzuschlitzen. Mehrere Fahrgäste entfernten sich weg von dem Mann bzw. verließen die S-Bahn. Als eine Durchsage erfolgte, der Zug könne wegen einer technischen Störung nicht weiterfahren, verließ der 54-Jährige, zusammen mit anderen Reisenden, die S-Bahn und entfernte sich in den Ostbahnhof in Richtung U-Bahn. Dort konnte er durch mehrere Beamte der Bundespolizei gestellt und festgenommen werden. Bei der Durchsuchung des 54-Jährigen konnte ein Klappmesser mit 8cm Klingenlänge sowie ein Tierabwehrspray aufgefunden und sichergestellt werden.

Der Wohnsitzlose war schon einige Stunden zuvor gegen 16:20 Uhr am Münchner Hauptbahnhof wegen einer Bedrohung gegenüber einem Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit polizeilich in Erscheinung getreten. Als er aufgefordert wurde, den Hauptbahnhof zu verlassen. beleidigte er den Security-Angestellten zunächst und drohte ihm im weiteren Verlauf Pfeffer ins Gesicht zu sprühen. Zudem drohte er dem Bahnmitarbeiter, wenn er ihn privat sehe, mit Schlägen. Da der Angesprochene und dessen Personalien den DB-Beschäftigten bekannt war, stellten sie erst im Nachgang bei der Bundespolizei Strafanzeige. Dabei war es zu diesem Zeitpunkt zu keinem polizeilichen Kontakt mit dem 54-Jährigen gekommen.

Nach Rücksprache ordnete der Staatsanwaltschaft für den nicht alkoholisierten gelernten Kunst- und Bauglaser eine Vorführung vor dem Haftrichter für den heutigen Sonntag an. Der gebürtige Tegernseer war in den vergangenen Monaten schon mehrfach wegen geringfügiger Straftaten polizeilich in Erscheinung getreten und erst am 25. Oktober nach 4-monatiger Haft entlassen worden. Nun ermittelt die Bundespolizei gegen den Wohnsitzlosen wegen Beleidigung und Bedrohung sowie wegen des Verdachts der Belästigung der Allgemeinheit. Zudem wird der Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz (nicht getragene FFP-2 Maske) an die zuständigen Behörden weitergeleitet.

Zur Tatzeit bestand ein hohes Reisendenaufkommen, sowohl am Bahnsteig als auch in der S-Bahn.

Die Bundespolizei sucht nach weiteren Zeugen oder gar Geschädigten, die sachdienliche Angaben zu dem Vorfall in der am Gleis 1 stehenden S-Bahn (S6, Richtung Tutzing) machen können; insbesondere nach dem Mann, dem mit dem „Aufschlitzen der Kehle“ gedroht haben soll.

Vielleicht hatten Reisende zudem bereits am Nachmittag bzw. unmittelbar vor dem Vorfall in der S-Bahn, wegen der fehlenden Mund-Nase-Bedeckung im Haupt- oder Ostbahnhof Kontakt und den Mann deswegen angesprochen. Der Mann war mit dunkelblauer Jeans, schwarzer Daunen-Kapuzenjacke, schwarzen Schuhen und schwarzer Baseball-Cap auffällig dunkel bekleidet.

Unter der Rufnummer 089/515550-1111 sind Beamte/innen der Bundespolizeiinspektion München erreichbar.

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HZA-RO: Zöllner stoppen mutmaßlichen Dealer auf Verkaufstour

Rosenheim, Laufen, Traunstein (ots) Am 02.12.2021 führten zwei Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege Traunstein eine Routinekontrolle in Laufen unweit der Länderbrücke zum österreichischen Oberndorf durch. Kurz vor 10 Uhr vormittags sahen sie einen jungen Mann, der hier zu Fuß mit einer Stoffeinkaufstüte unterwegs war.

Bei Vormittagsverkaufstour erwischt. Zollbeamte stoppen mutmaßlichen Dealer. (Foto: ZOLL)

Obwohl dies an und für sich nicht unbedingt etwas ungewöhnliches ist, folgten die Zollbeamten ihrem Instinkt und hielten den Mann auf, um nach seinen Personalien und Absichten zu fragen. Der 24-jährige Einheimische gab an, nur auf einen Freund zu warten. Mit dieser Erklärung gaben sich die Zöllner nicht zufrieden und kontrollierten auch dessen mitgeführte Stofftasche, in der sie zu ihrer eigenen Überraschung gleich drei Tüten Marihuana entdeckten. Während der weiteren Kontrolle konnten in der Jackeninnentasche des jungen Mannes noch eine weitere Tüte Marihuana und Bargeld in Höhe von 855 Euro in szenentypischer Stückelung aufgefunden werden. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen des unerlaubten Besitzes einer nicht geringen Menge an Betäubungsmitteln eingeleitet und er wurde zur nächsten Polizeidienststelle in Laufen verbracht. Die weiteren Maßnahmen und Ermittlungen in diesem Fall übernahm anschließend das Zollfahndungsamt München.

Web: www.zoll.de

Bundespolizeidirektion München: Nigerianer mithilfe von Fingerabdrücken entlarvt

A93 / Rosenheim (ots) Ausweismissbrauch bei Grenzkontrollen entdeckt

Bei Grenzkontrollen auf der A93 hat die Rosenheimer Bundespolizei am Donnerstag (16. Dezember) einen Nigerianer festgenommen. Der Mann hatte versucht, sich die Einreise in die Bundesrepublik mit fremden Papieren zu erschwindeln. Er musste jedoch feststellen, dass auch fremde Fingerbadrücke nicht lügen.

Bei Grenzkontrollen auf der A93 wollte sich ein Nigerianer mit fremden Dokumenten die Einreise erschwindeln. Mithilfe seiner Fingerabdrücke entlarvte die Rosenheimer Bundespolizei den Ausweismissbrauch.

In der Nacht kontrollierten Bundespolizisten auf Höhe Kiefersfelden die Insassen eines Fernreisebusses. Ein nigerianischer Staatsangehöriger konnte zwar einen Pass, aber weder ein Visum noch eine Aufenthaltserlaubnis vorweisen. Zudem machte er zum Reisepass abweichende Personalangaben und verstrickte sich zunehmend in Widersprüche. Wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise wurden die Fingerabdrücke des 36-Jährigen überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass die auf dem Chip des Passes gespeicherten Abdrücke keine Übereinstimmung mit den Fingerabdrücken des Reisenden aufweisen. Angesichts dieser Tatsachen musste der Nigerianer eingestehen, dass er sich die Dokumente bei einem Freund geliehen hatte, um seine Freundin zu besuchen.

Somit dürfte auf den Festgenommenen nicht nur ein Verfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise, sondern ebenso wegen Ausweismissbrauchs zukommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen verweigerte die Bundespolizei dem in Italien registrierten Migranten die Einreise. Er wurde der österreichischen Polizei überstellt.

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Bundespolizeidirektion München: Aufgriff von Güterzugmigranten und Schleusern am Rangierbahnhof Ost

Bundespolizei mit Luftunterstützung erfolgreich

München (ots) Am Samstagmorgen (11. Dezember) griff die Bundespolizei am Rangierbahnhof Ost neben zwei zuvor mittels Güterzug illegal in die Bundesrepublik eingereiste Männern auch zwei weitere Männer auf, die als Schleuser fungierten und die beiden abholten.

Zwei per Güterzug illegal Eingereiste – samt zwei sie aufnehmenden Schleusern – konnte die Bundespolizei in München am Rangierbahnhof Ost aufgreifen.

Um 09:40 Uhr meldete die Deutsche Bahn Personen, die sich unerlaubt im Gleisbereich des Rangierbahnhof München-Ost aufhielten. Mehrere Streifen, die mit einer Helikopterbesatzung der Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim nach den Gemeldeten suchten, erkannten in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhaltepunktes Berg am Laim an einer Straßenbahnhaltestelle einen mit Insassen besetzten Pkw. Nachdem eine vorliegende Personenbeschreibung mit zwei der Insassen übereinstimmte, wurden die Insassen sowie das Fahrzeug einer Kontrolle unterzogen. Dabei stellte sich heraus, dass zwei Türken (42 und 50 Jahr alt) im Rangierbahnhof Ost von einem ankommenden Güterzug gesprungen, über die Gleise geflüchtet und an der Haltestelle vom Fahrer (37-jähriger Türke) und dem Beifahrer (25-jähriger Niederländer) aufgenommen worden waren.

Durch den Helikopter der Bundespolizei konnte am in Frage kommenden Güterzug eine aufgeschlitzte Plane eines Sattelaufliegers festgestellt werden. Bei einer Nachschau im betroffenen Auflieger konnte ein Rucksack mit Bekleidung aufgefunden werden, der den beiden Migranten zugeordnet werden konnte. Durch den Polizeihubschrauber konnten keine weiteren Migranten im Gleisbereich festgestellt werden. Zu Beeinträchtigungen im Personenbahnverkehr kam es nicht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Güterzug für die Weiterfahrt freigegeben. Die Endsachbearbeitung der Schleusung und unerlaubten Einreise sowie die vier daran Beteiligten übernahm das Fachdezernat des Polizeipräsidiums München.

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Bundespolizeidirektion München: 41-Jähriger begibt sich in Lebensgefahr!

München (ots) Am Mittwochmittag (8. November) musste eine S-Bahn eine Schnellbremsung einleiten, nachdem ein 41-Jähriger nahe des S-Bahnhaltepunktes Riem sich im Gleis aufhielt, um dort nach seinem Smartphone zu suchen.

„Ein Handy ist es nicht Wert zu sterben!“ so Wolfgang Hauner, Pressesprecher der Münchner Bundespolizei. Diese warnt erneut eindringlich vor dem unbefugten Betreten der Gleisanlagen!

Gegen 12:30 Uhr befand sich ein 41-jähriger Tunesier am S-Bahnhaltepunkt Riem im Gleisbereich, um dort nach seinem Smartphone zu suchen!? Ein Triebfahrzeugführer einer S-Bahn (S2) erkannte den Mann im Gleis, leitete eine Schnellbremsung ein und kam rechtzeitig vor dem 41-Jährigen zum Stehen.

Nachdem der Mann aus Obergiesing die Gleise verlassen hatte, setzte der Triebfahrzeugführer die Fahrt bis zum nahen Bahnsteig fort, woraufhin rund 200 Fahrgäste die S-Bahn verlassen mussten. Sie wurden zum Bahnsteig 3 geleitet, damit sie ihre stadtauswärtige Fahrt fortsetzen konnten. Es kam zu keinen Verletzten in der S-Bahn.

Bei der Fahrt handelte es sich um eine begleitete Ausbildungsfahrt, bei der ein erfahrener S-Bahnfahrer im Führerstand anwesend war. Durch den Vorfall kam es zu Verspätungen und Teilausfällen im S-Bahnverkehr auf der Strecke der S2nach und von Erding bzw. Altomünster.

Gegen den 41-Jährigen wird von der Bundespolizei wegen Gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr ermittelt.

„Ein Handy ist es nicht Wert zu sterben!“, lautete die Bilanz der Bundespolizei erst am 27. Oktober. Eine 55-Jährige war am 26.09.2021 am Karlsplatz (Stachus) in die Gleise gestiegen um ein Smartphone zu holen (s.a. Pressemitteilung Nr. 241). Die Münchner Bundespolizei warnt eindringlich vor dem unbefugten Betreten der Gleisanlagen!

Wem Gegenstände ins Gleis fallen, der sollte umgehend Mitarbeiter der Deutschen Bahn verständigen. Bestimmt helfen gerne auch andere Reisende mit einem Handy aus, um die 3-S-Zentrale der Deutschen Bahn (089/1308-1055) oder die Bundespolizei (Hotline: 0800 6 888 000) zu verständigen. Sollte durch Gegenstände eine unmittelbar zu erwartende Gefahr ausgehen, kann auch der Notruf „110“ gewählt werden.

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Bundespolizeidirektion München: Lebensgefährliche Flucht vor Bundespolizei

Rosenheim / Oberaudorf (ots)

Bundespolizei stoppt mutmaßliche Schleuser nach Kontrollstellendurchbruch – Geschleuster im Kofferraum – Verfolgungsfahrt mit rund 200 Kilometern in der Stunde

Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit wollte sich ein Aserbaidschaner der Grenzkontrolle auf der Inntalautobahn entziehen. Mit seinem Wagen schleuste er zusammen mit einem Landsmann offenkundig vier türkische Migranten ein.

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Sonntag (28. November) zwei Aserbaidschaner in Haftanstalten in Traunstein und München eingeliefert. Die beiden mutmaßlichen Schleuser werden beschuldigt, vier Türken mittels Pkw eingeschleust zu haben. Dabei befand sich einer der Geschleusten im Kofferraum. Der Fahrer wollte sich der Grenzkontrolle auf der A93 offenkundig mit einer Geschwindigkeit von knapp 200 Kilometern pro Stunde entziehen. Bei Oberaudorf konnte der Wagen gestoppt und die gefährliche Flucht beendet werden.

Das Auto mit französischen Kennzeichen sollte ursprünglich von der Inntalautobahn in die Grenzkontrollstelle an der Rastanlage Inntal-Ost einfahren. Entsprechende Signale hatte der Fahrzeugführer von einem Bundespolizisten bekommen. Doch statt weisungsgemäß abzufahren, wurde der Pkw stark beschleunigt. Die Bundespolizei, die auf solche Situationen vorbereitet ist, nahm sogleich die Verfolgung auf. Beim Blick auf den Tacho stellten die Beamten fest, dass das verfolgte Auto trotz vorgegebener Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 Kilometern in der Stunde annähernd mit Tempo 200 unterwegs war. An der Autobahnausfahrt Oberaudorf gelang es den Verfolgern, den Fluchtwagen – unter Ausschluss einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer – zu stoppen.

Im Fahrzeug erkannten die Beamten zunächst fünf Insassen. Am Steuer saß ein aserbaidschanischer Staatsangehöriger im Alter von 29 Jahren. Genau wie er konnte sich sein Landsmann, 32 Jahre alt, auf dem Beifahrersitz mit einer französischen Aufenthaltsgenehmigung ausweisen. Die anderen drei Mitfahrer auf der Rückbank hatten keine Papiere dabei. Eigenen Angaben zufolge handelt es sich um türkische Staatsangehörige. Einer von ihnen machte die Bundespolizisten unmittelbar vor der anstehenden Durchsuchung des Autos darauf aufmerksam, dass sich im Pkw noch eine weitere Person befände. Wie sich rasch herausstellte, hielt sich im Kofferraum der Limousine tatsächlich ein weiterer Mann verborgen. Auch er gab an, ursprünglich aus der Türkei zu stammen.

Die vier türkischen Migranten im Alter zwischen 21 und 29 Jahren wurden getrennt von ihren mutmaßlichen Schleusern zur Bundespolizei nach Rosenheim gebracht. Von dort aus konnten sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet werden. Die Aserbaidschaner wurden wegen Einschleusens von Ausländern unter lebensgefährdenden Umständen angezeigt. Auf richterliche Anordnung hin musste der eine in Traunstein und der andere in München die Untersuchungshaft antreten. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Fahrer die Anhaltesignale der Bundespolizei auf der Autobahn wohl ganz bewusst missachtete und sich der Grenzkontrolle durch eine Flucht mit überhöhter Geschwindigkeit entziehen wollte. Außerdem zieht die Bundespolizei in Betracht, dass es sich um eine organisierte Schleusung handelt.

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