Archiv der Kategorie: IT & Web & Computer

www.haendel.digital – Die Händel-Festspiele digital zu Hause erleben

Genießen Sie viele schöne Händel-Musikstunden mit den digitalen Händel-Festspielen 2021! Ende Mai bis Mitte Juni ist Händel-Festspiel-Zeit in der Geburtsstadt des Komponisten Halle (Saale).

Aufgrund der anhaltenden Pandemie gibt es 2021 eine kostenfreie, digitale Ausgabe. Vom 28. Mai bis 13. Juni sind online mehrere Festkonzerte mit äußerst namhaften Interpret*innen sowie zwei herausragende konzertante und sogar eine szenische Opernaufführung zu erleben. Alle Filme werden kostenlos unter www.haendel.digital präsentiert und sind während des gesamten Zeitraums der Festspiele abrufbar.

Machen Sie es sich zuhause gemütlich und genießen Sie Händel vom Sofa aus! Acht attraktive Video-Angebote aus dem Programm der Händel-Festspiele 2021 werden verfügbar sein.

Sicher ein Höhepunkt ist die szenische Produktion von Händels Oper „Ariodante“. Nach den bejubelten Koproduktionen von Händels Opern „Rinaldo“ und „Giustino“ mit der Lautten Compagney Berlin und dem Marionettentheater Carlo Colla & Figli unter der Leitung von Händel-Preisträger Wolfgang Katschner entsteht nun die dritte gemeinsame Händel-Opern-Produktion. „Ariodante“ gilt als eines seiner musikalisch schönsten und handlungsmäßig klarsten Werke, in denen Händel dem Londoner Publikum neben hochemotionalen Liebes- und Wahnsinns-Arien auch dem Ballett großen Raum gab. Die Lautten Compagney Berlin gehört zu den renommiertesten Barockensembles und wurde u. a. mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet. Mit dem Marionettentheater Carlo Colla & Figli vereint diese Aufführung alte Musik und altes Handwerk, Bühnen- und Puppenzauber in Einem.

Die neuzeitliche Erstaufführung der Händel-Oper „Giulio Cesare in Egitto“ in der Fassung von 1725 unter der musikalischen Leitung von Andrea Marcon und mit dem La Cetra Barockorchester Basel verspricht eine beeindruckende Aufführung zu werden. Dafür steht auch eine international renommierte Sängerbesetzung, die in den Hauptpartien von der Sopranistin Emöke Barath und dem Countertenor Carlo Vistoli angeführt wird. Der renommierte Musiker Andrea Marcon, der sich im Rahmen seiner bahnbrechenden Aufführungen als Cembalist, Organist und Dirigent mit dem Werk Georg Friedrich Händels in herausragender Weise auseinandergesetzt hat, erhält zudem den Händel-Preis 2021 in Anerkennung für seine bewundernswerte Musikalität, die bestechende Qualität seiner Händel-Aufführungen und seine internationale Bekanntheit als Händel-Interpret.

Mit „Lucio Papirio dittatore“ wird 2021 ein weiteres Opern-Pasticcio Händels als deutsche Erstaufführung aus der Vergessenheit gehoben. Eines der bemerkenswerten Ensembles der Alten Musik in England erweckt die Rarität wieder zum Leben. Seit 2015 hat sich Opera Settecento darauf spezialisiert, selten bis noch nie gehörte Opern auszugraben. Das in London ansässige Ensemble unter der bewährten Leitung von Leo Duarte ist bekannt für seine mitreißende Musizierkunst sowie stilgerechte wie musikalisch faszinierende Interpretationen. Vokale Unterstützung erfahren die Musiker durch ein großartiges Solistenensemble, u.a. mit Preisträger*innen der namhaften Londoner Handel Singing Competition

Lucy Crowe ist eine weltweit gefeierte Sopranistin, die regelmäßig im Royal Opera House Covent Garden, an der Deutschen Oper Berlin, an der Bayerischen Staatsoper, der Metropolitan Opera und anderen großen Opernhäusern sowie renommierten Festspielen wie denen in Salzburg auftritt. Dabei wurde sie nicht zuletzt auch als Interpretin der Musik Purcells und Händels bejubelt. Im Festkonzert „Abbandonata” stellt sie gemeinsam mit dem weltweit bekannten The King’s Consort Frauenfiguren vor, die die Menschen schon zu Händels Zeit als verlassene Heldinnen berührten.

In seiner drei Jahrzehnte währenden Karriere hat Andreas Scholl eine Reihe außergewöhnlicher Konzerte, Opernaufführungen und Soloaufnahmen absolviert. Der Countertenor kann auf zahlreiche Preise verweisen. Nun stellt er sich mit der renommierten Blockflötistin Dorothee Oberlinger in einem Festkonzert „Arie e Concerti Napoletane“, das im Residenzschloss Arolsen aufgenommen wird, vor. Die beiden Weltstars der Alten Musik und das Ensemble 1700 präsentieren Arien und Concerti von barocken Komponisten wie G. F. Händel, A. Scarlatti oder N. A. Porpora, darunter manches heute kaum mehr bekannte Juwel.

„Oh that I on wings could rise” – Die christliche Heldin und Märtyerin Theodora wird von der Sopranistin Margriet Buchberger und dem Ensemble Schirokko Hamburg in den Mittelpunkt gestellt. Die Sängerin begeisterte bereits zu den Händel-Festspielen 2018 und 2019 das Publikum. Unter Leitung der Konzertmeisterin Rachel Harris verbindet das Ensemble das versierte Spiel auf historischen Instrumenten oder deren Nachbauten mit stilbewussten, lebendigen Interpretationen.

An Händels Lehrer in Halle, Friedrich Wilhelm Zachow, erinnert das Konzert „Triumph, ihr Christen seid erfreut“. Zachow war der repräsentativste Vertreter des halleschen Musikgeschehens und eine der interessantesten Komponistenpersönlichkeiten unter den mitteldeutschen Kantoren seiner Zeit. Bernhard Klapprott hat mit seinen Ensembles, der Capella Thuringia und den Vokalisten des Cantus Thuringia, die Musik, die selten zu hören ist, stilsicher einstudiert.

Der Festvortrag am 29. Mai und die Internationale Wissenschaftliche Konferenz vom 31. Mai bis 2. Juni werden ebenfalls online übertragen. Die Zugangsdaten dazu erhalten Sie unter www.haendel.de.

Die Stiftung Händel-Haus dankt allen Förderern, Sponsoren, Musikern und Kooperationspartnern, die diese digitalen Händel-Festspiele ermöglichen.

Mit freundlichen Grüßen

Pressebüro der Stiftung Händel-Haus

HINWEIS!

Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der Pandemie auch noch zu kurzfristigen Änderungen kommen kann. Erkundigen Sie sich über den aktuellen Stand auf der Homepage der Stiftung.

On Demand – die Aufzeichnungen für die Festspielzeit auf unserer Website unter www.haendel.digital

DLRG-Bilanz 2020: Rettungsschwimmer retten 901 Menschen

Hannover/Bad Nenndorf (ots) Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) lädt alle Medienvertreter zur Pressekonferenz Jahresbilanz 2020 ein.

Foto: Kilian Westkamp (DLRG)

Auf dieser werden wir unter anderem die Leistungsbilanz 2020 der größten Wasserrettungsorganisation der Welt vorstellen, aber auch auf die aufgrund der Corona-Pandemie besonderen Umstände an den deutschen Seen und Küsten und die Auswirkungen und Folgen in der Schwimmausbildung näher eingehen.

Die Pressekonferenz wird via Livestream übertragen, kann also bequem vom eigenen Schreibtisch aus verfolgt werden.

Das Hauptstatement hält der Präsident der DLRG, Achim Haag, in Begleitung des Leiters Verbandskommunikation im Präsidium, Frank Villmow, und des Pressesprechers der DLRG, Achim Wiese.

Die Pressekonferenz findet statt am Mittwoch, dem 19. Mai 2021, um 11 Uhr, zu finden unter dlrg.de/bilanz.

Web: dlrg.de

„Ford Power-Up“: Over-The-Air-Updates für die kontinuierliche Aktualisierung der bordeigenen Software

Köln (ots) Eigentümer des neuen Mustang Mach-E profitieren als erste Ford-Kunden von diesem kabellosen Service – Den Update-Auftakt macht Ford Sketch, ein Touchscreen-Programm zum Zeichnen und Spielen, während das Fahrzeug geparkt ist. Weitere innovative Updates folgen in Kürze – Ford wird bis 2028 weltweit 33 Millionen OTA-fähige Fahrzeuge produzieren

In Europa erhalten die Eigentümer des neuen batterie-elektrischen Ford Mustang Mach-E (Bild) in diesen Tagen die ersten Software-Updates kabellos, also „Over-the-Air“ (OTA), aufgespielt. Eine neue, vollständig vernetzte elektronische Fahrzeug-Architektur der zweiten Generation und eine innovative Technologie-Plattform bilden die Grundlage für diese Software-Updates, die fast alle Computermodule des Fahrzeugs aktualisieren und verbessern können

In Europa erhalten die Eigentümer des neuen batterie-elektrischen Ford Mustang Mach-E* in diesen Tagen die ersten Software-Updates kabellos, also „Over-the-Air“ (OTA), aufgespielt. Eine neue, vollständig vernetzte elektronische Fahrzeug-Architektur der zweiten Generation und eine innovative Technologie-Plattform bilden die Grundlage für diese Software-Updates, die fast alle Computermodule des Fahrzeugs aktualisieren und verbessern können – für mehr Fahrvergnügen bei gleichzeitig reduziertem Service-Aufkommen, da Updates nicht mehr beim Fachhändler realisiert werden müssen. Ford spricht in diesem Zusammenhang von „Ford Power-Up“. Mehr als sechs Millionen Ford-Fahrzeuge weltweit verfügen bereits über das ins Fahrzeug integrierte Ford PassConnect-Modem – es ermöglicht die kontinuierliche Aktualisierung der bordeigenen Software und damit auch die Ausweitung des Fahrzeug-Funktionsumfangs per kabelloser OTA-Übertragung. Ford kündigte in diesem Zusammenhang an, bis 2028 weltweit 33 Millionen OTA-fähige Fahrzeuge produzieren zu wollen.

Neue Funktionen, weiterentwickelte Qualität

Die erste neue Funktion, die bald für den Ford Mustang Mach-E in Europa zur Verfügung steht, ist ein Programm namens „Ford Sketch“, das in manchen Fahrzeugmenüs als „Notes“ bezeichnet wird. Es ermöglicht zu Beispiel das elektronische Zeichnen und Malen auf dem Fahrzeug-Touchscreen, während das Auto geparkt ist1. In den kommenden Wochen werden darüber hinaus weitere Updates installiert2, darunter:

– Remote Vehicle Setup und Trip Logs. Mit diesen Funktionen können Mustang Mach-E-Kunden die FordPass Smartphone-App nutzen, um Profileinstellungen in der Cloud einzurichten und Fahrzeugdetails wie die Batterienutzung auf jeder Fahrt zu verfolgen.

– Mustang Mach-E SYNC 4-Upgrades einschließlich Navigationserweiterungen für automatische Zielvorschläge und neuer Cloud-Konnektivität in Kombination mit alltagssprachlicher Spracherkennung und internetbasierter Suchfunktion.

– Apple CarPlay®-Kompatibilitätserweiterung, um bei der Navigation zusätzliche Richtungsdetails angezeigt zu bekommen.

– Digital Owner – diese Erweiterung ermöglicht eine papierlose Nutzung des Fahrzeug-Handbuchs (Bedienungsanleitung).

Dies der Link auf ein entsprechendes Video: https://www.youtube.com/embed/H_pnHo4z78A

„Software-Updates für Smartphones, Computer und technologische Konsumgüter sind längst an der Tagesordnung, aber für Fahrzeuge noch nicht selbstverständlich. Over-The-Air-Updates von Ford werden dies ändern, indem sie Millionen von Menschen schnell und unkompliziert zur Verfügung stehen“, sagt Mark Harvey, Director, Enterprise Connectivity, Ford of Europe. „Wir haben in diese Technologie investiert, damit Updates quasi über Nacht erfolgen können, was bereits die nächste Fahrt zu einem noch positiveren Erlebnis machen kann“.

Die meisten Software-Updates werden für die Kunden praktisch unsichtbar realisiert werden, weil viele Updates wenig bis gar keine Maßnahmen von ihnen erfordern. Für Updates, die einen System-Neustart erfordern, rät Ford den Kunden, diese zu günstigen Zeiten zu planen, etwa über Nacht, wenn das Fahrzeug nicht benutzt wird. Im Gegensatz zu Updates für Geräte wie zum Beispiel Laptops, die mitunter in unpassenden Momenten erfolgen, bemerken Fahrzeugbesitzer meist nicht einmal, dass die Installation stattgefunden hat, bis sie ihr Fahrzeug wieder starten.

1) Fahren Sie nicht, während Sie abgelenkt sind oder mobile Endgeräte verwenden. Nutzen Sie nach Möglichkeit sprachgesteuerte Systeme. Einige Funktionen können gesperrt werden, während sich das Fahrzeug in Bewegung befindet. Nicht alle Funktionen sind mit allen Mobiltelefonen kompatibel.

2) Erfordert ein Smartphone mit aktivem Datenservice und kompatibler Software. SYNC 4 kontrolliert keine Produkte von Drittanbietern, für deren jeweilige Funktionalität sind ausschließlich die Anbieter verantwortlich.

*Verbrauchswerte nach § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der jeweils geltenden Verfassung: Daten nicht verfügbar. Der Gesetzgeber arbeitet an einer Novellierung der Pkw-EnVKV und empfiehlt in der Zwischenzeit für Fahrzeuge, die nicht mehr auf Grundlage des Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) homologiert werden können, die Angabe der realitätsnäheren WLTP-Werte.

Verbrauchswerte nach WLTP (kombiniert): Stromverbrauch: 19,5-16,5 kWh/100 km; CO2- Emissionen im Fahrbetrieb: 0 g/km.

Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonised Light Vehicle Test Procedure, WLTP), einem neuen, realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Seit dem 1. September 2018 hat das WLTP den Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ), das bisherige Prüfverfahren, ersetzt. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Die angegebenen Werte dieses Fahrzeugtyps wurden anhand des neuen WLTP-Testzyklus ermittelt. Bitte beachten Sie, dass für CO2-Ausstoß-basierte Steuern oder Abgaben seit dem 1. September 2018 die nach WLTP ermittelten Werte als Berechnungsgrundlage herangezogen werden.

Hinweis zu Kraftstoffverbrauch, Stromverbrauch und CO2-Emissionen:

Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.

Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG: Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst. CO2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich verantwortliche Treibhausgas. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen‘ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei http://www.dat.de/ unentgeltlich erhältlich ist.

Web: ford.com

„Infektions-GPS“: Neue Technologie verspricht Lockdown-Exit & effektive Covid19-Öffnungsstrategie

Frankfurt am Main (ots) Frankfurter IT-Unternehmen will mit innovativer Entwicklung die Lücken in der Nachverfolgung von Infektionsketten final schließen und so Deutschland den Weg aus dem Lockdown ermöglichen.

Die HIWIFI-API schließt essentielle Lücken bei der aktuellen Verfolgung von Infektionsketten und liefert erstmalig valide, verlässliche Daten zum Infektionsort.

Während die Corona-Warn-App verfolgt, ob Menschen Kontakt hatten, können Luca- und ähnliche Apps erkennen, welche Menschen an den gleichen Orten waren. Kombiniert man beide Apps, gewinnt man einen höheren Grad der Kontaktverfolgung. Mehr jedoch nicht. Der (wahrscheinliche) Großteil an potentiellen Infektionsorten bleibt nach wie vor unerfasst: Öffentlicher Verkehr, Innenstädte, Plätze, Busse, Bahnen, Supermärkte, Schulen usw.. Die Lücken und Schwächen beider Apps und ähnlicher Konzepte traten in den letzten Tagen medial viel diskutiert zu Tage. Eine neuartige API-Technologie verspricht nun, den „Missing Link“ zu liefern. Nicht nur bei der Rückverfolgung von Infektionsketten. Die Technologie kann mehr: Schnell und bereits im Lockdown eingesetzt, kann sie erstmals exakt definitive Infektionsübertragungsorte lokalisieren. Darunter auch Orte, die bisher gar nicht erfasst werden – wie Discounter, Busse, Bahnen, Straßen und Plätze. Dank erstmals vollständig zuverlässiger Daten kann die „Innovation made in Frankfurt“ tatsächlich den Weg aus anhaltenden Lockdowns ebnen, effektiv Öffnungsstrategien ermöglichen und später nachhaltig die Wiederbelebung deutscher Innenstädte ermöglichen.

Die gute Nachricht: Die patentierte Technologie der Frankfurter ist auch kompatibel mit allen bereits eingesetzten Apps am Markt, vor allem aber: schnell und sofort einsetzbar.

Dass sie überzeugend und sicher funktioniert, davon konnten die Entwickler bereits Entscheider in der Wirtschaft überzeugen. So wird die HIWIFI API-Technologie bereits bei der Deutschen Bahn eingesetzt: Sie ermöglicht hier wichtige Funktionen der DB Navigator App, die immerhin über 12 Millionen Menschen täglich nutzen. Auch Mobilgerätehersteller haben an der Entwicklung bereits Interesse angemeldet. So ist man beispielweise mit SAMSUNG in Verhandlung, die API-Technologie der Frankfurter in über 600 Millionen Geräten einzusetzen. Bereits heute verarbeitet die API über 40 Millionen Datensätze täglich. Das System ist nach oben hin problemlos skalierbar. Eine Überlastung (wie bei aktuell eingesetzten Apps) ist ausgeschlossen.

Die sogenannte HIWIFI API-Technologie löst laut Entwicklern nicht nur die Schwächen und Probleme bereits eingesetzter Apps, die das QR Code Verfahren nutzen, sie vernetzt auch lückenlos automatisiert, flächendeckend und barrierefrei. Die innovative Schnittstelle arbeitet automatisiert mit allen nutzbaren WLANs einer Stadt und kombiniert diese zu einem „Seamless WLAN“ (also einem übergangslosen WLAN-Netz). Ein- und Ausgangstempel zu Locations (wie Einzelhandel, Gastronomie, Friseure, Fitness-Studios usw.) vergibt die neuartige Schnittstelle automatisiert. Damit könnte nicht nur QR-Code-Scannen bald der Vergangenheit angehören. Die Möglichkeiten der Technologie gehen jedoch viel weiter: Dank der Nutzung vieler sogenannter „Access Points“ innerhalb einer Location, ist die API fähig, einen Infektionsradius effektiv und sehr genau einzugrenzen. Vor allem dort, wo bisher nur ein QR-Code für große Locations reichen musste (z.B. bei Flächen über 50qm²). Das kann nachhaltig für niedrige Inzidenzwerte in deutschen Städten sorgen und erstmals eine wirklich überzeugende, weil lückenlose Öffnungsstrategie ermöglichen.

Digitale Technologie beseitigt essentielle Schwachstellen aller Check-In-Apps.

Aktuelle Öffnungsstrategien basieren auf der Kombination verschiedener Apps, lassen dabei jedoch große Teile des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens außen vor. Bei aktuellen Check-In-Apps müssen Locations oft mit nur einem QR-Code für das gesamte Gelände auskommen. Eine schlüssige Kontaktverfolgung bei einer solchen Größe scheint aussichtslos. Weiter werden u.U. relevante Infektions-Übertragungsorte nicht erfasst: ÖPNV, Discounter, öffentliche Plätze, Parks usw. Die neuartige API-Technologie der Frankfurter IT’ler schließt diese Lücke: schnell implementierbar, ohne Aufwand, kompatibel mit allen gängigen Apps wie der Luca App, der Corona-App oder den Apps der Start-Up-Initiative „Wir für Digitalisierung“.

Wie GPS: Aber outdoor, indoor und 100% zuverlässig.

Die patentierte HIWIFI API-Technologie basiert auf dem Konzept „Seamless WLAN“, also der Summe aller öffentlichen und privaten WLAN-Netze einer Kommune. Dank neuartiger, aber ausgiebig erprobter Technologie werden die WLANs einer Stadt (in denen sich die User bewegen) automatisiert erkannt. Hierfür ist es nicht zwingend notwendig, dass der User im WLAN eingeloggt ist. Das ermöglicht der API anonymisiert, potentielle Infektions-Sektoren genau zu lokalisieren. Und im Gegensatz zum altbekannten, satellitengestützten GPS-System, funktioniert die API nicht nur unter freiem Himmel, sondern auch indoor (z.B. in Gebäuden) zuverlässig.

Datenschutz – Hand in Hand mit Infektionsschutz.

Die innovative Schnittstelle liefert zu keiner Zeit datenschutzrechtlich relevante Nutzerdaten. HIWIFI arbeitet in allen Mobilgeräten zu jeder Zeit anonymisiert. Nur mit der Zustimmung des Users in der App, die die neue Schnittstelle nutzt, kann dessen Handy über ein anonyme UID (Unique identifier) mit Accesspoints des lokalen WLAN-Netzes kombiniert werden. Zum Beispiel im Falle einer realen Infektion: Dann ist u.U. kein mühevolles Abtelefonieren potentieller Kontaktpersonen des Infizierten durch überlastete Gesundheitsämter mehr nötig. Diese können mit automatisierter, kontextsensitiver Push-Nachricht in Echtzeit gewarnt werden. Dabei werden alle Gefährdeten anonym erfasst, auch jene, die vielleicht vergessen haben, sich mittels QR-Code am Infektionsort einzuchecken bzw. wieder auszuchecken. Sofern dieser denn überhaupt über einen QR-Code zur Identifikation verfügt.

Künstliche Intelligenz, die nicht überlistet werden kann.

Darüber hinaus deckt die Technologie automatisiert die Infektionsorte ab, die mit aktuellen Check-In-Konzepten gar nicht abgedeckt werden, wie z.B. in Einkaufszentren, Schulen, Bahnhöfen, Bussen & Bahnen usw.. Anders als mit aktuellen QR-Code-Lösungen, können Gesundheitsämter nach Angaben der Entwickler damit auf absolut valide Daten zur Nachverfolgung von Infektionsketten und zur Bestimmung eines realen Infektionsradius zurückgreifen. Unabhängig davon, ob sich der User tatsächlich mittels QR-Code in Locations ein- und auscheckte. Genau das ist die aktuell größte Schwachstelle von Check-In-Apps: Allein durch das Abscannen eines QR-Codes checkten hier Tausende User (darunter Jan Böhmermann) vom Sofa aus an weit entfernten Orten (wie einem geschlossen Zoo oder einem kleine Laden) ein, demonstrierten damit nicht nur die Unzuverlässigkeit dieses Systems, sondern brauchten die Apps auch teilweise zum Absturz. Kann mit der HIWIFI API-Technologie nicht passieren, behaupten deren Entwickler: Bewegt sich der User mit seinem Handy nicht tatsächlich vor Ort, ist das System nicht zu überlisten.

Team-Up: Die Innovation arbeitet problemlos mit gängigen Apps.

Die HIWIFI API-Technologie ersetzt keine bereits etablierten Anwendungen: Sie benötigt eine App, um anzudocken. Zwar können die Entwickler diese ebenfalls zur Verfügung stellen, weisen aber darauf hin, dass ihre Schnittstelle problemlos in jede gängige APP (wie Corona-App, Luca oder andere) implementiert werden kann. Das sind die besten Voraussetzungen für ihren schnellen Einsatz, schließlich haben sich bereits mehrere Bundesländer – neben der staatlichen Corona-App – die Luca-App gesichert. Wenn diese nun von der beschriebenen HIWIFI API-Technologie komplettiert würde, wären alle gefährlichen Lücken in der Nachverfolgung von Infektionsketten zuverlässig ausgeräumt. Darüber hinaus sind nach Angaben der Frankfurter öffentliche Verkehrsmittel und Supermärkte bereits in der API erfasst: Orte, die keinerlei Check-In-Konzepte nutzen und die damit „schwarze Löcher“ in der Rückverfolgung von Infektionsketten bilden.

Aktuell befinden sich die Entwickler bereits in Gesprächen mit Vertretern von Politik und Wirtschaft. Aber: Die Räder mahlen langsam. So kontaktierten die Frankfurter bereits deutsche Städte in dreistelliger Zahl – das Feedback auf die revolutionäre Entwicklung fiel dabei erstaunlicherweise sehr verhalten aus. Bis auf einige Kommunen, die in jüngster Vergangenheit ohnehin durch die Umsetzung aktiver Öffnungsstrategien von sich Reden machten (wie Tübingen oder Rostock), meldete überraschenderweise keine deutsche Stadt Interesse an der Technologie an. Das mag auch daran liegen, dass das Konzept der Innovation schwerer zu vermitteln ist, als das einer App.

Web: wifi-connect.eu

Mit Köpfchen den Büroalltag erleichtern

Aachen (ots)

Blue Waves | Der Podcast für die Bau- und Immobilienwelt (dreso.com)

Digitalisierung ist in: Egal ob intelligente Verkehrssysteme, autonomes Fahren oder der immer wichtigere Breitbandausbau, der vor allem durch die Corona-Krise vermehrt in den Fokus gerückt ist. Die technologischen Entwicklungen sind rasant und verändern die Art, wie wir uns informieren, wie wir kommunizieren, wie wir konsumieren – kurz: wie wir leben. Zum Tragen kommt dieser Aspekt also vor allem dort, wo das Gros die meiste Zeit des Tages verbringt – in einem Bürogebäude.

Die Welt der intelligenten, digitalisierten Gebäude schildert Klaus Dederichs, Head of ICT von Drees & Sommer am spannenden Beispiele des futuristischen Bürokomplexes „The Cube“ in Berlin. Außerdem verrät er, wieso er mit seinem Team auch schon Staubsauger-Roboter aus China getestet hat – und das mit erschreckendem Ergebnis.

Doch wie funktioniert das? Wo normalerweise der Mensch mitdenken und Hand anlegen muss, agieren digitalisierte Bürogebäude im Idealfall absolut selbstständig. Schließlich handelt es sich bei dem auf den Bedarf des Kunden angepassten „Customized Smart Building“ um eine Immobilie mit Köpfchen: Über eine Art zentrales Gehirn lernt es von seinen Nutzern und passt sich deren Bedürfnissen individuell an. Künstliche Intelligenz (KI), das sogenannte „Brain“, verknüpft unter höchsten IT-Sicherheitsstandards alle technischen Anlagen, Sensoren sowie Planungs-, Betriebs- und Nutzerdaten intelligent miteinander und steuert so die Prozesse im Gebäude. Dabei bildet sich das „Gehirn“ ständig weiter. Es lernt aus den Daten des Betriebs, der Nutzer und der Umwelt und formuliert daraus Verbesserungsvorschläge. Wenn Tracking-Sensoren also ungenutzte Räumlichkeiten melden, fährt die KI in den betroffenen Zimmern den Energieverbrauch selbständig herunter. Das spart nicht nur Kosten, sondern ist auch umweltfreundlich: Denn der wirksamste Weg, Energie einzusparen ist, sie überhaupt nicht zu brauchen.

Enormes nachhaltiges Potential

An einem normalen Arbeitstag könnte das beispielsweise so aussehen: Bei der Einfahrt in die Tiefgarage des Bürogebäudes erkennen Sensoren das Kennzeichen des hauseigenen Carsharing-Fahrzeugs, so dass sich die Schranke automatisch hebt. Für die Dauer des Aufenthalts ist der Parkplatz samt Ladestation gebucht. Den Weg dorthin zeigt das Indoor-Navi der Gebäude-App, die auf dem Smartphone installiert ist. Genauso wie zum Arbeitsplatz, der sich neben den Kollegen befindet, mit denen eine dringende Abstimmung ansteht. Weil auf dem Smartphone die passenden Zugangsberechtigungen hinterlegt sind, öffnen sich sämtliche Türen von selbst. Das System merkt sich zudem trotz Desksharings die bevorzugten Einstellungen des einzelnen Nutzers. Auch der benachbarte Konferenzraum samt technischer Ausstattung sowie Verpflegung ist per App reserviert. Und sollte zwischendurch der Aufzug erste Anzeichen von Verschleiß zeigen, hat die KI bereits den Service-Mitarbeiter informiert, bevor es einer Reparatur bedarf. Intelligente Immobilien könnten demnach sowohl enorme wirtschaftliche als auch nachhaltige Potentiale für Nutzer, Bestandshalter, Investoren und nicht zuletzt für die Umwelt erschließen.

Mehr über das Thema „Customized Smart Buildings“ gibt es auch in der aktuellsten Episode von „Blue Waves“, dem Podcast von Drees & Sommer. Dort nimmt Klaus Dederichs, Head of Information and Communication Technologies, die Hörer:innen mit in die Welt der intelligenten, digitalisierten Gebäude und schildert spannende Beispiele am futuristischen Bürokomplex „The Cube“ in Berlin. Außerdem verrät er, wieso er mit seinem Team auch schon Staubsauger-Roboter aus China getestet hat – und das mit erschreckendem Ergebnis.

Der Link zum Podcast: Blue Waves | Der Podcast für die Bau- und Immobilienwelt (dreso.com)

Die Gewinner*innen des ADC Wettbewerbs stehen fest: Grands Prix für Digitale Medien, Editorial und Design

Berlin (ots) Drei Grands Prix, 33-mal Gold, 101-mal Silber, 187-mal Bronze und 255 Auszeichnung verlieh die ADC Jury im ADC Wettbewerb 2021. In der 57. Ausgabe des ADC Wettbewerbs tagten die 29 Jurys zum zweiten Mal ausschließlich virtuell. Sie diskutierten die Einreichungen mit mehr als 8.900 Bestandteilen.

Moderator Steven Gätjen präsentiert die besten Cases des Jahres in der ADC Award Show

„What a competition, in every sense. Fantastic cases with creativity that transcended the covid-related year – including several from Germany staking their claim on the international scene. Laser-focused judges who brought so much intensity and energy to the jurying processes. The rigor shows in the final selection, with only three campaigns picking up the prestigious Grand Prix. Competition at its best. That’s ADC.“ Liz Taylor, Global CCO bei Leo Burnett Worldwide sowie CCO bei Publicis Communications North America und Chairwoman des diesjährigen ADC Wettbewerbs.

Der Anteil der Neueinreicher im ADC Wettbwerb 2021 ist im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gestiegen. Ohnehin im Verlauf der Einreichungsfrist schon auf einem hohen Niveau, konnte die Zahl der Neueinreicher mit der Solidaritätsaktion des Clubs zusätzlich gesteigert werden: Im März konnte je eine Einreichung kostenlos getätigt werden, insbesondere um kleinen Agenturen, Start-ups und Freelancern eine Chance auf Teilnahme am wichtigsten Kreativwettbewerb Deutschlands zu geben. Mit #StolenMemory hat nun eine Arbeit aus der Aktion sogar einen Grand Prix gewonnen.

Deutschlandreise 2020 | Grand Prix Design

Den Grand Prix im Fachbereich Design erhält der Case Deutschlandreise 2020. Der Fotograf Ingmar Björn Nolting hielt fest, was er erlebte, als er zu Beginn der Corona-Krise zwei Monate lang alleine durch die Rupublik fuhr. Veröffentlicht wurden die Arbeiten des 1995 geborene Fotografen im ZEITmagazin.

Die Jury zum Grand Prix:

„Großartig intensiv, leise ganz laut – ein historisches Zeitdokument! Auf sensible und beklemmende Weise bekommen wir einen neuen Blick auf die Dystopie. Fast malerisch wie Aquarelle liegt ein Schleier über der Stadt, in jedem Foto. Der unsichtbare Virus wird spürbar. Die bewusst stilisierte Farbpalette in Kombination mit dem klaren zentralperspektivischen Bildaufbau transportiert die Melancholie und Stille dieser Zeit auf unglaubliche Art und Weise.“

#StolenMemory | Grand Prix Editorial

Im Fachbereich Editorial erhält die Agentur Goldener Westen für die Arbeit #StolenMemory einen Grand Prix. Die Initiatoren des Projektes #StolenMemory suchen Verwandte ehemaliger KZ-Insassen, um Gegenstände – Effekte genannt – zurückzugeben, die diesen einst gehörten. Wie viel Fiktion ist erlaubt, wenn man über historische Fakten und Biografien von realen Menschen erzählt? Goldener Westen hat für die Arolsen Archives mit #StolenMemory eine spannende Antwort auf diese Frage entwickelt:

Drei Animationsfilme und eine interaktive Scrollytelling-Webseite zeigen einen alternativen Ansatz, um junge Generationen zu erreichen. Das gesamte Projekt wurde um Filme herum aufgebaut. Die Website dient sowohl als Vertiefung, als auch zur Darstellung einer Auswahl persönlicher Gegenstände.

Die Jury zeigt sich beeindruckt:

„Die Brieftasche eines jungen Polizisten, ein alter Füller, ein Paar Ohrringe, die die Großmutter getragen hat – jedes Jurymitglied könnte jetzt auf der Stelle die Geschichte jener Menschen rekapitulieren, denen diese Gegenstände einst gehörten, so lebendig und eindringlich sind die Videos rund um die ehemaligen KZ-Häftlinge Johannes, István und Helena. In ruhigen, unpathetischen Schwarz-Weiß-Animationen erzählt #StolenMemory vom Überleben und vom Menschbleiben in unmenschlichen Zeiten. Das gründlich recherchierte und unprätentiös erzählte Multimediaprojekt stellt die durchdachte Gestaltung vollständig in den Dienst der Erinnerung und des konkreten Anliegens. Mit wenigen wirkungsvoll gesetzten Akzenten erzeugt #StolenMemory eine unglaubliche Emotionalität, und zieht nicht nur junge Menschen in den Bann, sondern die komplette Jury gleich mit. Eine interaktive „Scrollytelling-Website“ setzt die Suche nach den Angehörigen der Opfer fort, denn rund 2500 Gegenständen warten noch auf die Rückgabe an ihre Familien.“

Uncensored Library | Grand Prix Digitale Medien

Auch die DDB Group erhält einen Grand Prix. Die Juryvorsitzenden prämierten den Case The Uncensored Library im Fachbereich Digitale Medien. Weltweit wachsen Millionen Jugendliche in Staaten auf, in denen eine strenge Presse- und Internetzensur herrscht. Reporter ohne Grenzen wollte zwei Jahre nach der „Uncensored Playlist“ erneut ein Zeichen gegen Internetzensur setzen und damit gezielt junge Menschen erreichen. DDB Berlin nutzte dafür erstmalig ein Computerspiel als „digitales Schlupfloch“. Minecraft ist eines der größten Computerspiele weltweit und auch dort spielbar, wo viele Medien blockiert werden. Am Welttag gegen Internetzensur 2020 eröffnete Reporter ohne Grenzen die „Uncensored Library“: Eine digitale Bibliothek, gebaut aus 12,5 Millionen Blöcken. Hier wurden zuvor zensierte Artikel von renommierten Journalist*innen als Minecraft-Bücher wiederveröffentlicht – für jeden verfügbar. Eine interaktive Microsite mit Hintergrundinfos zum Projekt und zu den Journalist*innen begleitete den Launch. Die „Library“ veröffentlicht stetig neue Artikel – um jungen Menschen ihr Recht auf freie Informationen zurückzugeben.

„Die Grundidee ein Open World Multiplayer Game zu nutzen um restriktive Firewalls von Autoritäten Staaten zu umgehen ist schon innovativ, das dann aber auch noch so monumental umzusetzen verdient aus unser Sicht auf jeden Fall Gold“, so die ADC Jury.

Die Juryvorsitzenden vergaben keinen Grand Prix für Werbung, Film und Ton, sowie Kommunikation im Raum und Event. Die Jurys der ADC Wettbewerbe bewerten die Einsendungen nach den Bewertungskriterien Originalität, Kraft, Klarheit, Machart und Freude.

Die Gewinnerarbeiten wurden im Rahmen der ADC Award Show am Freitagnachmittag live auf YouTube ausgezeichnet. ProSieben-Moderator Steven Gätjen führte durch die digitale Preisverleihung, die nach wie vor online einsehbar ist.

Mit Bekanntgabe der Gewinner*innen 2021 am Freitagabend werden in derADC App neben den Gewinnerarbeiten weitere ausgewählte Cases zu finden sein: In der neuen Kategorie Choices präsentieren und erklären kreative Köpfe – unter anderem ADC Juryvorsitzenden – die Arbeiten und zeigen: Kreativität findet auch in herausfordernden Zeiten immer einen Weg.

Alle Videos des ADC Festivals 2021 hier.

Alle Informationen zum ADC Festival im Überblick hier.

Web: ADAC.de

Lokaljournalismus in Europa ernsthaft gefährdet

Brüssel (ots) Die Geschäftsmodelle lokaler Medien und ihre Unabhängigkeit sind durch den beschleunigten Übergang zu digitalen Vertriebskanälen, veränderte Nutzergewohnheiten und sinkende Werbeeinnahmen gefährdet.

Berichterstatter Jan Trei zeigt sich über die Zukunft des Lokaljournalismus besorgt

Der Europäische Ausschuss der Regionen (AdR) begrüßt daher den von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Aktionsplan, betont jedoch, dass die alarmierende Finanzlage lokaler und regionaler Medien noch stärker berücksichtigt werden muss. In einem politischen Mehrebenensystem wie der europäischen Demokratie sind kleinere Lokalmedien, die direkt mit den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger vertraut sind, von entscheidender Bedeutung, um demokratische Kontrolle und Legitimität zu gewährleisten – so heißt es in der Stellungnahme des Berichterstatters Jan Trei (EE/EVP), Mitglied des Gemeinderates von Viimsi, die auf der AdR-Plenartagung im Mai vorgestellt wurde.

Als Eckpfeiler einer gesunden und nachhaltigen Demokratie bieten pluralistische Medienlandschaften den Bürgerinnen und Bürgern verlässliche Informationen und Plattformen für offene politische Debatten. Allerdings werden die Vielfalt und Unabhängigkeit der Medien in ganz Europa durch kommerziellen Druck und ein sich rasch veränderndes technologisches Umfeld bedroht.

Daher forderten die AdR-Mitglieder unter Bezugnahme auf die Charta der Grundrechte der Europäischen Union mehr finanzielle Unterstützung und begrüßten den Plan der Kommission, die Unterstützung für den audiovisuellen und den Nachrichtenmediensektor in dem branchenübergreifenden Aktionsbereich des Programms Kreatives Europa 2021-2027 effizienter zu gestalten. Die finanzielle Unterstützung soll auf eine Weise gewährt werden, die Freiheit und Medienpluralismus achtet und fördert.

Gerry Woop(DE/SPE), Berliner Europastaatssekretär, sagte: „Wir müssen die lokalen und regionalen Medien bei der digitalen Transformation nachhaltig unterstützen. Blieben sie auf der Strecke, würde dies dem Medienpluralismus in Europa dauerhaften Schaden zufügen. Gerade die COVID-19-Pandemie hat noch einmal die Bedeutung eines starken Mediensektors verdeutlicht. Wir brauchen unabhängige Medien, die auch in Krisensituationen in der Lage sind, die Bevölkerung mit faktenbasierten Informationen zu versorgen. Dabei dürfen wir uns nicht nur auf die größten und reichweitenstärksten Akteure verlassen. Gerade die lokalen und regionalen Medien spielen für das öffentliche Leben und die politische Debatte eine wichtige Rolle.“

AdR-Berichterstatter Jan Trei (EE/EVP), Mitglied des Gemeinderates von Viimsi, betonte: „Die COVID-19-Krise hat deutlich gemacht, wie wichtig starke Medien als Institutionen sind, die die Gesellschaft faktengestützt und ausgewogen informieren, um eine offene Debatte zu ermöglichen. Gleichzeitig hat die durch die Krise verursachte Rezession die Möglichkeiten der Medien beschnitten, ihrer Verantwortung nachzukommen. Damit es auf allen Ebenen weiterhin eine qualitativ hochwertige Medienberichterstattung gibt, sind Unterstützungsmaßnahmen erforderlich. Insbesondere gilt es, das Überleben lokaler und regionaler Medienunternehmen zu sichern. Dabei müssen die besonderen Gegebenheiten kleiner Länder berücksichtigt werden, in denen die Ressourcen für lokale und regionale Medien aufgrund der geringen Größe des Marktes begrenzt sind.“

In seiner Stellungnahme weist Jan Trei darauf hin, dass bei künftigen Rechtsvorschriften und Fördermaßnahmen je nach der wirtschaftlichen Lage der lokalen und regionalen Medien differenziert vorgegangen werden muss. Große nationale und europäische Medienunternehmen werden derzeit mit der externen Konkurrenz durch amerikanische Technologieriesen und die Plattformwirtschaft konfrontiert – dieses Problem sollte durch die Anwendung des neuen Gesetzespakets über digitale Dienste gelöst werden. Ganz anders sehen hingegen die Herausforderungen für kleinere lokale Zeitungen und Radiosender aus: Da sie ein begrenztes Publikum in einem bestimmten geographischen Gebiet bedienen, verfügen sie häufig auch nur über ein eingeschränktes Wachstumspotenzial. Um das Entstehen von „Nachrichten-Wüsten“ in dünn besiedelten Gebieten zu verhindern, sollten die öffentlich-rechtlichen Medien ihre regionale Berichterstattung erweitern und für das Publikum über ein breites Spektrum von Kommunikationskanälen zugänglich bleiben.

„Das Fehlen eines ausreichenden rechtlichen, regulatorischen und politischen Rahmens im digitalen Ökosystem behinderte den erfolgreichen Übergang für den Mediensektor bereits vor dem COVID-19-Ausbruch. Die lokalen und regionalen Medien sind in einer besonders schwierigen Lage. Wir brauchen eine umfassende Strategie, um die wirtschaftliche Lebensfähigkeit des europäischen Mediensektors wiederherzustellen. Wir müssen europäischen Medienunternehmen bei der Erholung helfen, gleiche Wettbewerbsbedingungen für sie und neue Marktteilnehmer gewährleisten und ihren Wandel unterstützen“, so Dace Melbarde (LV/EKR), stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung des Europäischen Parlaments, die an der Plenardebatte teilnahm.

Web: europa.eu

Eine Schulserverlösung erobert das Saarland

Heilbronn / Saarbrücken (ots) Gütesiegel sollen Orientierung geben und Aussagen über die (hohe) Qualität eines Produkts oder einer Leistung treffen. Sie stellen sicher, dass bestimmte Anforderungen an den Inhalt, die Sicherheit oder Umwelt erfüllt sind.

Viele digitale Schulen haben keine Probleme mit Distanzunterricht.

Auch im Bildungsbereich helfen Gütezeichen dabei, die Qualität einer Schule zu bewerten und so die passende Schule auszuwählen. Zu den wohl bekanntesten Auszeichnungen für Schulen gehören „Digitale Schule“ und „MINT-freundliche Schule“. In 2020 wurden über 2.000 Schulen mit einem (oder sogar beiden) Siegel von der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ und ihren Partnern ausgezeichnet.

Beim Rückblick sind sich die prämierten Schulen einig: Die Arbeit, die zur Auszeichnung führte, hat Strukturen geschaffen, mit denen sie besonders gut durch die Corona-Pandemie kamen.

Auszeichnung „Digitale Schule“

Digitalisierung erhält seit Jahren immer mehr Einzug in unser Miteinander. Informations- und Kommunikationstechnologien verändern alle Lebens- und Arbeitsbereiche. Um Chancen und Herausforderungen von Digitalisierung reflektieren und beurteilen zu können, bedarf es einer guten schulischen Bildung.

Die Auszeichnung „Digitale Schule“ soll Schulen prämieren, die im besonderen Maße Bildung in einer digital vernetzten Welt, oder kurz: Digitale Bildung, vermitteln. Sie tragen dem Thema „Digitalisierung“ inhaltlich, strukturell und methodisch Rechnung. Bei ihnen wird die digitale, vernetzte Welt zum Unterrichtsgegenstand, die aus technologischer, gesellschaftlicher und anwendungsbezogener Sicht betrachtet wird.

Die Auszeichnung wird von einer Jury vergeben, die sich aus Partnern sowie MINT-Fach-und Wissensverbänden zusammensetzt. Beteiligte Partner sind: die Gesellschaft für Informatik (GI), die Wissensfabrik, das Fraunhofer Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS), der Verein Deutscher Ingenieure (VDI), Eco, der größte Verband der Internetwirtschaft in Europa, sowie Daimler und Südwestmetall.

Besonders Augenmerk legt die Jury auf die Vermittlung informatischer Grundlagen und den Erwerb von Medienkompetenz sowie auf die Kompetenzbildung mit Hilfe von digitalen Medien und Technologien.

Die Auszeichnung wird anhand eines Kriterienkatalogs vergeben, der fünf Konzept-Module enthält: 1. Pädagogik & Lernkulturen, 2. Qualifizierung der Lehrkräfte, 3. Regionale Vernetzung, 4. Konzept und Verstetigung sowie 5. Technik und Ausstattung. Entwickelt wurden die Module u. a. von der Gesellschaft für Informatik und der Initiative „MINT Zukunft schaffen“, Digitalstaatsministerin Dorothee Bär hat die Schirmherrschaft.

6 von 10 Schulen

Im Saarland wurden zehn weiterführende Schulen mit dem Siegel „Digitale Schule“ ausgezeichnet. Sechs der zehn Schulen setzen die gleiche Schulserverlösung ein:

1.  Martin-Luther-King Schule Saarlouis / Gemeinschaftsschule 
2.  Kettelerschule Schmelz / Gemeinschaftsschule 
3.  Otto-Hahn-Gymnasium Saarbrücken / Gymnasium 
4.  Kaufmännisches Berufsbildungszentrum Halberg KBBZ Saarbrücken / Berufliche Schule 
5.  Gemeinschaftsschule Freisen / Gemeinschaftsschule 
6.  Gemeinschaftsschule Schaumberg Theley / Gemeinschaftsschule  

Alle sechs Schulen werden von nur einem Systemhaus betreut, der G&M IT-Systeme GmbH.

Partner vor Ort

Die Schulserverlösung LogoDIDACT des Softwareherstellers SBE network solutions GmbH wird über zertifizierte Systemhäuser vertrieben, installiert und supportet. Im Saarland übernimmt die G&M IT-Systeme GmbH die Installation und Betreuung der Linux-basierten Schulserverlösung. Das Partner-Unternehmen mit Gold-Status gibt es seit 2006 und hat seinen Hauptsitz in St. Wendel sowie eine Niederlassung in Saarbrücken.

Drei Geschäftsführer und ein Team aus neun Mitarbeitern kümmern sich um 51 Schulen, die die Schulserverlösung LogoDIDACT für das Management von 4.330 PCs und Notebooks einsetzen. Für 22 von ihnen verwalten sie auch das Mobile Device Management, in dem 2.485 mobile Endgeräte eingeschrieben sind.

Die G&M IT-Systeme GmbH hat sich als Unternehmen vor Jahren auf Prozesse in verschiedenen Branchen spezialisiert. Sie beraten ihre Schulkunden bei der Auswahl, Handhabung und Einführung einer innovativen Schulnetzlösung. G&M IT-Systeme unterstützt seine Kunden bei sämtlichen Prozessen in der IT-Infrastruktur und übernimmt die zukünftige IT-Betreuung, gemeinsam mit ihren Kunden im Team.

Über die SBE network solutions GmbH, Heilbronn: Seit mehr als zwanzig Jahren bietet die SBE innovative Lösungen im Bildungsbereich. Mit ihrer Schul-IT-Komplettlösung LogoDIDACT konnte sich der Softwarehersteller als Marktführer etablieren. Die Beratung, Planung und Realisierung von Netzwerken, die Lieferung von Hard- und Software, sowie die Installation und Wartung von Servern, Clients und Netzwerken übernehmen Partner. Partner von SBE sind Systemhäuser, die Schulkunden kompetente Ansprechpartner vor Ort garantieren.

Web: www.sbe.de

Die ALDI-Online-Offensive: Mit „ALDI Möglichkeiten“ digitale Angebote neu entdecken

Essen / Mülheim an der Ruhr (ots) Das Online-Shopping bei ALDI Nord und ALDI SÜD wird für die Kunden künftig deutlich stärker erlebbar. Dafür stellen sich die Discounter digital neu auf und bündeln ihre Online-Angebote unter der Servicewelt „ALDI Möglichkeiten“. In diesem Rahmen erhalten die ALDI Services einen modernen, neuen Look. Zum Relaunch startet eine umfangreiche 360-Grad-Awareness-Kampagne unter dem Motto „ALDI Möglichkeiten, die das Leben schöner machen“.

Das Online-Shopping bei ALDI Nord und ALDI SÜD wird für die Kunden künftig deutlich stärker erlebbar. Dafür stellen sich die Discounter digital neu auf und bündeln ihre Online-Angebote unter der Servicewelt ,,ALDI Möglichkeiten“.

Ob Fotobücher gestalten, zu günstigem Ökostrom wechseln oder den ALDI TALK Tarif verwalten – das alles und noch mehr ermöglichen die ALDI Services. Bisher standen diese jedoch relativ losgelöst voneinander. So konnten die einzelnen Services bislang wenig voneinander profitieren. „Mit ‚ALDI Möglichkeiten‘ schaffen wir nun eine übergeordnete Servicewelt und machen unsere digitalen Angebote innerhalb der ALDI Welt für unsere Kunden stärker erlebbar“, sagt Lars Klein, Managing Director Buying & Services bei ALDI SÜD. „Damit positionieren wir uns auch digital als starker Partner für unsere Kunden.“ „ALDI Möglichkeiten“ steht künftig unter anderem für die Online Services ALDI TALK, ALDI Grüne Energie, ALDI Foto, ALDI Reisen, ALDI Blumen, ALDI Gaming und ALDI liefert.

Webseiten im neuen Look

Zum Relaunch startet eine umfangreiche 360-Grad-Awareness-Kampagne unter dem Motto ,,ALDI Möglichkeiten, die das Leben schöner machen“.

Die Webseiten der Online-Services wurden im Zuge eines umfangreichen Relaunches optisch neu gestaltet: Die einzelnen Services erscheinen ab 2. Mai in jeweils eigenen Farbwelten, welche die individuellen Stärken jedes Angebotes stärken und gleichzeitig in einer Markenwelt vereinen. „Unser Ziel war es, den ALDI Services einen einheitlichen, modernen Look zu geben und sie durch ihre Gestaltung gleichzeitig stärker an die Dachmarke ALDI anzulehnen“, sagt Sabine Zantis, Managing Director Marketing and Communications bei ALDI Nord. „So wollen wir das große Vertrauen unserer Kunden in unsere ALDI Markenwerte auch auf unser digitales Angebot übertragen.“ Ein Fokus liegt auf der Optimierung der User-Experience und des digitalen Shoppingerlebnisses. Neben bereits etablierten Services wie „ALDI TALK“ sollen so perspektivisch auch die vielen weiteren Online Angebote in Bekanntheit und Image gestärkt sowie Cross-Selling-Effekte ermöglicht werden. „Unsere Botschaft lautet hierbei: Deine ganze Welt online bestellt. Vor allem in der aktuellen Zeit möchten wir unseren Kunden so zeigen, dass wir mit einem umfangreichen Angebot auch online rund um die Uhr für sie da sind. Und das natürlich zum gewohnten ALDI Preis“, so Zantis.

ALDI Gaming wird eigenständiger Online-Service

Im Zuge der Neugestaltung wurden die Services teilweise neu strukturiert: Mit ALDI Gaming wollen die Discounter das Gaming-Angebot noch stärker in den Fokus der Kundinnen und Kunden rücken. Der Bereich Musik (bisher ALDI life Musik) wird künftig als Tarifoption bei ALDI TALK angesiedelt. „Damit passen wir das Angebot dem aktuellen Nutzerverhalten an und folgen aktuellen Markttrends“, so Lars Klein. Im Rahmen eines Renamings führt ALDI Grüne Energie außerdem das Angebot von ALDI Grünstrom weiter.

360-Grad-Awareness-Kampagne

Den Relaunch kommunizieren ALDI Nord und ALDI SÜD mit einer breit angelegten 360-Grad-Awareness-Kampagne unter dem Motto „ALDI Möglichkeiten, die das Leben schöner machen“. Diese nutzt die phonetische Doppeldeutigkeit und Lesart des Markennamens ALDI für seine Zwecke. So werden die vielseitigen Möglichkeiten, die den Kunden mit den ALDI Online-Services geboten werden auf moderne Weise präsentiert. Gleichzeitig wird der Anspruch der Discounter als umfassenden Multi-Service-Anbieter unterstrichen. In diesem Rahmen startet am 2. Mai ein 30-sekündiger Dachmarken-Spot im TV. Der internationale Hit „Parachute“ (Tony Romera Remix) des französischen Newcomers Petit Biscuit verleiht dem Spot den passenden pulsierenden Beat. Neben dem Hauptspot folgen drei weitere Hero-Spots zu ALDI TALK, ALDI Grüne Energie und ALDI Foto. Umfangreichen Maßnahmen in Radio-Spots, auf den Social-Media-Kanälen, in Anzeigen, im Handzettel und in den Filialen begleiten die Kampagne.

Für die Kampagne zeichnet die Agentur laut von leise verantwortlich.

Den neuen Online-Auftritt der ALDI Services bei ALDI Nord und bei ALDI SÜD finden Sie ab dem 2. Mai unter den folgenden Links:

ALDI Nord: aldi-nord.de/aldi-moeglichkeiten , ALDI SÜD: aldi-süd.de/aldi-möglichkeiten

Heldenherz 2021 – Medienpreis für Kinderschutz bundesweit ausgeschrieben

Bewerbung für Beiträge der Sparten Print, TV, Hörfunk und Online

Hamburg (ots) Medienpreis HELDENHERZ Die Stiftung Mittagskinder schreibt in 2021 wieder ihren Kinderschutzpreis HELDENHERZ bundesweit aus. Der Medienpreis ist mit insgesamt EUR 20.000 dotiert. Ausgezeichnet werden journalistische Beiträge zu Kinderrechten und Kinderschutz der Mediensparten Print, TV, Hörfunk und Online. Die Preisverleihung findet im Herbst 2021 statt.

HELDENHERZ Medienpreis für Kinderschutz

Unsägliches ansprechen. Aufrütteln. Missstände aufzeigen. „Immer wieder müssen wir durch aktuelle Nachrichten erfahren, dass Kindern Unrecht geschieht oder dass sie grausam misshandelt werden – oft gerade durch Menschen, denen sie als Schutzbefohlene anvertraut waren. Das ist beschämend für unsere Gesellschaft“, kritisiert Susann Grünwald, die Stiftungsvorsitzende. „Kinder haben ein Recht auf Schutz vor körperlicher und seelischer Gewalt. Die Stiftung Mittagskinder tritt dafür ein, dass unsere Gesellschaft den Kinderschutz und die Beachtung der Kinderrechte als Verantwortung und Verpflichtung annimmt.“

Die Stiftung Mittagskinder will mit dem HELDENHERZ-Preis ein nachhaltiges Zeichen für Kinderschutz und Kinderrechte setzen. Um eine entsprechende Berichterstattung der Medien anzuregen, wird der Kinderschutzpreis HELDENHERZ als Medienpreis in vier Preiskategorien ausgelobt. Bis 11. August 2021 können journalistische Beiträge eingereicht werden, die unsere Gesellschaft für die Bedeutung von Kinderrechten und Kinderschutz sensibilisieren.

HELDENHERZ-Schirmherrin ist erneut die Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, Carola Veit, selbst Mutter von drei Kindern: „Unsere Kinder haben das Recht auf gleiche Chancen und Fürsorge. Wir müssen alles dafür tun, sie vor körperlicher und seelischer Gewalt zu schützen – und sie auf ihrem Weg zu einem selbstbestimmten Leben zu begleiten. Das mag selbstverständlich sein, leider mussten wir aber in der Vergangenheit auch das Gegenteil sehen. Deshalb unterstütze ich als Schirmherrin den Kinderschutzpreis HELDENHERZ. Er zeichnet Medienbeiträge aus, die sich für Kinderschutz einsetzen und damit die Wahrnehmung von Kinderrechten in unserer Gesellschaft steigern.“

Alle Einzelheiten für Bewerbungen sind nachzulesen unter https://heldenherz.hamburg/