Archiv der Kategorie: IT & Web & Computer

Knuspr erweitert kulinarisches Angebot und führt ab sofort Shop-Kategorie mit original italienischen Produkten ein

Garching (ots) Knuspr, der neue Online-Lebensmittelhändler in Deutschland, erweitert sein Sortiment, um die gestiegenen Wünsche seiner Kunden nach regional und handwerklich produzierten hochwertigen Premium-Lebensmitteln noch besser zu bedienen. Neben der exklusiven Kooperation mit Marks & Spencer Food, den attraktiven Marken Alnatura und Feinkost Käfer sowie den Produkten regionaler Anbieter, bringt Knuspr nun eine große exklusive Auswahl italienischer Spezialitäten auf den Markt, die in der Shop-Kategorie „Italia“ zu finden sind.

Einige Spezialitäten des neuen italienischen Sortiments von Knuspr. / Knuspr erweitert kulinarisches Angebot und führt ab sofort Shop-Kategorie mit original italienischen Produkten ein

Das abwechslungsreiche Vollsortiment des neuen E-Food Anbieters in München umfasst aktuell rund 10.000 Artikel und wird in den folgenden Monaten konsequent ausgeweitet. Um den Kundenanspruch künftig noch besser zu bedienen, wird das Sortiment aktuell um hochwertige Produkte aus Italien ergänzt, wie Jan Gerlach, Commercial Director bei Knuspr, erklärt:

Jan Gerlach ist bei Knuspr für den Einkauf verantwortlich. / Knuspr erweitert kulinarisches Angebot und führt ab sofort Shop-Kategorie mit original italienischen Produkten ein

„Unsere Kunden sind zunehmend an hochwertigen Premium-Lebensmitteln, die regional und handwerklich produziert werden, interessiert. Daher haben wir uns entschieden, eine neue besondere Shop-Kategorie einzuführen: Italia! Hierfür haben wir begonnen, mit Familienbetrieben aus Italien zusammenzuarbeiten. Hinter der Produktion unseres italienischen Sortiments verbergen sich erstaunliche Unternehmensgeschichten, darunter auch solche, in denen die Produkte von der vierten Generation hergestellt werden. Mit unserem Angebot bedienen wir nicht nur den wachsenden Kundenanspruch, sondern können gleichzeitig auch kleine Produzenten und Betriebe unterstützen.“

Die Kunden können sich auf ein breites Sortiment regionaler, handwerklich hergestellter Familienprodukte zu erschwinglichen Preisen sowie auf italienische Feinkost-Spezialitäten freuen.

Knuspr-Kunden können sich ab sofort auf ein breites Sortiment italienischer Spezialitäten freuen.

Das exklusiv ausgewählte italienische Sortiment von Knuspr umfasst rund 500 Qualitätsprodukte wie Käse (darunter Burrata, Parmigiano Reggiano), Fleisch (u.a. Suino Nero Filetsteaks, Prosciutto, Salsiccia), Wein, Olivenöl und traditionelle italienische Pasta. Zu den Herstellern zählen Monograno Felicetti, Morelli, Simonini, Caseificio Olanda Riccardo, Boselli, Fratelli Pinna, Fusero, Ponte Reale oder BioOrto.

Die meisten Produkte sind mit dem Qualitätsmerkmal und der Prüfungsordnung DOP/IGP gekennzeichnet.

„Ein wirklich authentisches italienisches Erlebnis erfordert eine breite Auswahl von Produkten in der Küche. Unser Sortiment stellt sicher, dass unsere Kunden die gleichen Rezepte kreieren können wie in einer italienischen Trattoria, während wir gleichzeitig kleinere Familienbetriebe unterstützen. Direkte Beschaffung bedeutet eine kürzere, effizientere und nachhaltigere Lieferkette“, kommentiert Jan Gerlach weiter.

Hier finden Sie alle italienischen Spezialitäten.

Einige der italienischen Lieferanten

Seit 1908 produziert das Unternehmen Felicetti im Herzen der Dolomiten Pasta. Heute ist die Produktion in vier Hauptproduktlinien gegliedert und erreicht ein Gesamtvolumen von 30.000 Tonnen pro Jahr mit über 200 verschiedenen Pastaarten. Die Familie verwendet nur Bio-Grieß und Quellwasser zum Mischen der Pasta und reine Bergluft zum Trocknen. Riccardo Felicetti, Geschäftsführer des Unternehmens: „Die Leidenschaft für gutes Essen und der Ansatz der Nachhaltigkeit sind die wichtigsten Faktoren, die Pastificio Felicetti mit der Rohlik Group und Knuspr teilt. Diese Zusammenarbeit wird es uns ermöglichen, unseren Marktanteil in Mitteleuropa zu stärken, und zwar nicht nur in Ländern, in denen wir bereits stark vertreten sind, wie Deutschland (auf das 28 % unserer Exporte entfallen), sondern auch in der Tschechischen Republik, Ungarn und Österreich.“

Das Unternehmen BioOrto wurde von Nino Passalacqua im Jahr 2003 ins Leben gerufen und befindet sich bis heute in Familienbesitz. Direkt am Gargano Nationalpark an der Ostküste Italiens, betreibt das Unternehmen ökologischen Landbau in großem Maßstab. Durch Liebe zur Tradition und Begeisterung für Forschung und Innovation, steht BioOrto heute europaweit für hochwertiges Olivenöl, Bio-Gemüse und traditionell italienische Saucen und Pestos.

Das Familienunternehmen Caseificio Olanda Riccardo, gegründet von Michele und Carmela Olanda, existiert seit 1988. Zusammen mit ihren beiden Söhnen Savino und Riccardo und einigen tatkräftigen Mitarbeitern stellen sie köstlichen Burrata und Mozzarella in liebevoller Handarbeit in ihrer Käserei in Andria her.

Die Nudelmanufaktur Morelli ist ein Familienbetrieb in fünfter Generation und wurde 1860 gegründet. Morelli schafft es, Pasta mit einem außergewöhnlichen und unvergleichlichen Geschmack herzustellen, deren Aroma bereits beim Kochen die ganze Küche erfüllt.

Knuspr

Knuspr ist ein neuer Online-Lebensmittelhändler in Deutschland. Das Markenzeichen des Pure Players: Knuspr liefert frische und hochwertige Lebensmittel innerhalb von drei Stunden direkt nach Hause. Im Zentrum des Vollsortiments stehen Frischwaren wie Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch, Milchprodukte und Backwaren. Dabei macht unter anderem die Herkunft und Logistik den Unterschied: Mehr als 95% seines Vollsortiments bezieht Knuspr direkt von Herstellern und Landwirten, nicht von Groß- und/oder Zwischenhändlern. Mehr als 30% des Sortiments stammt von regionalen Anbietern, wie Metzgereien und Bäckereien. Mit diesem innovativen Konzept sieht sich Knuspr als revolutionärer Player im E-Food Business, der in den nächsten drei Jahren rund 30 Millionen Kunden in Deutschland erreichen will.

Web: knuspr.de

IT Recycling und Refurbishing: Mehr als grüner Idealismus.

Schweinfurt (ots) PCs, Notebooks, Tablets aber auch Monitore und Smartphones sind zumindest in der westlichen Welt zu schnell drehenden Wegwerfartikeln geworden.

IT-Refurbishung und -Remarketing nach zertifiziertem Prozess: bb-net media ist seit 25 Jahren einer der erfolgreichsten Anbieter im Markt

Viele der Hardware-Komponenten haben in deutschen Unternehmen nur eine kurze Lebensdauer, denn das Neue gilt gleichzeitig auch als das Gute, Sichere und Effiziente. Ähnliches trifft auf Privathaushalte zu. So steigert sich die Nutzungsintensität von IT kontinuierlich – immer mehr Menschen besitzen selbst IT-Geräte und nutzen sie in den zunehmend digitalisierten Unternehmen. Das klingt erst mal nach guten Geschäften für die Hersteller. Aber laut UN-Prognosen wächst damit auch der Berg an Elektroschrott bis zum Jahr 2030 auf rund 74 Millionen Tonnen – und das entspricht zig Milliarden Dollar Materialwert, der zum Großteil ungenutzt bleibt. Denn tatsächlich werden nur etwa 17,4 % des Elektroschrotts eingesammelt, recycelt und in den Nutzungskreislauf rückgeführt, ob als wertvolle Rohstoffquelle oder Refurbished IT.

Nur Vermeidung bringt Verbesserung

Einige Refurbisher – also Spezialentsorgungsbetriebe für IT – zerlegen die Geräte manuell und sortieren die wiederverwertbaren Rohstoffe, um sie dann sortenrein zu verschrotten oder als Ersatzteile in den Warenkreislauf zurückzuführen. Das ist ein guter Schritt, um zumindest die unterschiedlichen, teilweise sehr wertvollen Materialbestandteile der Hardware nicht wahllos verbrennen zu müssen. Doch theoretisch handelt es sich dabei auch nur um ein Eindämmen der negativen Folgen ungebremsten Hardware-Verbrauchs – nicht aber um dessen Vermeidung. Die kann nur durch zwei Dinge gelingen: einen grundsätzlichen Wandel des Konsumbewusstseins einerseits und eine effektive Lebenszeitverlängerung für IT-Geräte andererseits. Denn die Rechnung ist erschreckend einfach: Je länger wir Hardware-Komponenten aktiv nutzen und nicht entsorgen bzw. ersetzen, umso besser für die Umwelt. Das heißt in der Konsequenz aber auch: Wenn IT durch Abnutzung, Veralterung oder auch Beschädigung nicht mehr einsatzfähig ist, muss das Reparieren, „Auffrischen“ und Rundum-Erneuern bis hin zur Aufwertung das Mittel der Wahl sein und nur „zur Not“ das reine Material-Recycling.

„Gebraucht“ muss endlich salonfähig werden

Damit immer mehr Unternehmen und Endverbraucher immer bewusster Neuware kaufen, muss seitens der Gebrauchtwaren-Verwerter viel passieren: Der Kunde braucht recycelte IT, die optisch und leistungsspezifisch kaum von fabrikneuen Modellen zu unterschieden ist. Nur die sogenannte 1-A- oder 1-B-Ware kann mit der Neuanschaffung „konkurrieren“ und zum Umdenken führen. Denn Funktionssicherheit und Performance „up to date“ sind und bleiben die wichtigsten Parameter bei der Wahl von PCs, Notebooks oder Mobilgeräten. Hinzu kommt das Nutzervertrauen in etablierte Markenware. Also muss das Angebot an exzellent aufbereiteter Marken-IT deutlich ausgebaut werden, damit das IT Refurbishing das Negativimage des Mangelhaften verliert. Auf Knopfdruck Leistung, Datensicherheit und komfortable Usability „wie neu“ – das ist die Devise. Dafür müssen die Refurbisher mehr tun als nur Säubern und Testen: Sie müssen Prozesse aufstellen, die ganzheitlich nachhaltig sind und im Prinzip der Neuwaren-Produktion gleichen. Dazu wiederum braucht es versierte IT-Techniker und Systemkenner, Qualitätsmanager und Logistikexperten, die das Transfergeschäft verstehen. Hinzu kommen Kompetenzen auf dem Vermarktungssektor, durch die die runderneuerte IT z.B. auch geleast oder gemietet werden und somit sogar einem dritten Lebenszyklus zugeführt werden kann.

Vom Computerschrott zum attraktiven Wirtschaftsfaktor

Der Nachhaltigkeitsgedanke steht bei vielen Refurbishern im Zentrum der Kundenkommunikation. Das ist auch derjenige Aspekt, den sicher jeder Händler, jedes Systemhaus, jeder Unternehmer und jeder Endverbraucher sofort unterschreiben kann und muss. Aber um IT Recycling zum saisonal- bzw. pandemieunabhängigen Wirtschaftsfaktor zu machen, ist noch mehr Überzeugungsarbeit nötig. Das Stigma der Leistungsminderung haftet gebrauchter Hardware immer noch an und deswegen muss auch beim IT Refurbishing ein neuer Leistungsmaßstab angelegt werden: Das Stichwort ist „individuelle Lösungskompetenz“ statt Abholung und Entsorgung, denn nur damit kann man in der Branche im Vergleich zum Neuwaren-Angebot punkten. Das heißt ganz konkret: Der Refurbishment-Partner muss erkennen, was sich aus dem (immer!) sehr heterogenen IT-Portfolio des Kunden als Ganzes machen lässt, muss ihn beraten und begleiten können, muss ihm maßgeschneiderte Nutzungskonzepte auf dem Silbertablett präsentieren und gemeinsam mit ihm nachhaltig wirtschaften können. Gleiches gilt für die Bedarfe der Fachhändler und Systemhäuser, die mit Standardlösungen immer weniger anfangen können, weil sich die Marktanforderungen ständig verändern. Wer auf all diese Fragen ehrliche, faktenbasierte Antworten geben und gemeinsam mit den Anwendern und Marktmittlern einen sinnvollen Kreislauf entwickeln kann, bringt das IT-Refurbishment nachhaltig nach vorne.

Warum sich IT Refurbishing fast für jedes Unternehmen lohnt

So viel steht fest: Ein Hauptgrund für den weltweit wachsenden Elektroschrottberg ist die steigende Nutzung von IT-Hardware – damit trägt jeder IT-Nutzer auch ein Stück Verantwortung am Aufkommen des Problemmülls, und Unternehmen insbesondere. Für sie lohnt sich IT Recycling aber auch aus rein wirtschaftlichen Gründen, denn oft können die vermeintlich veralteten Geräte mit wenigen Handgriffen bzw. gezielten Instand-setzungsmaßnahmen wieder in leistungsstarke Notebooks, PCs oder Server verwandelt werden. Voraussetzung dafür ist die sachkundige Bewertung der IT durch einen Refurbishment-Experten, der dadurch eine konkrete Entscheidungsgrundlage für den Betrieb schafft: Man könnte zum Beispiel die aufbereitete IT für bis zu 15 % des Neupreises verkaufen lassen und damit dem eigenen IT-Budget Liquidität für Neuinvestitionen verschaffen. Oder man führt die Refurbished IT in den eigenen Geschäftsprozess zurück und vermeidet damit größere Ausgaben. Und schließlich besteht auch die Möglichkeit, für die Gebraucht-IT einen ganz individuellen Nutzungsbaukasten zu entwickeln – z.B. bestehend aus einem Teil Eigennutzung, einem Teil Spende, einem Teil Materialrecycling oder einem Teil Wiederverkauf. In jedem Fall ist die Rechnung mit IT Recycling eine kluge, denn es entsteht immer ein Mehrwert, der sonst schlichtweg verbrannt worden wäre. Wichtig ist allerdings die Übergabe der Gebrauchtware an Unternehmen, die nachweislich auch lizensierter Datenlöschungs- und Datenvernichtungsbetrieb sind. Die Angaben hierzu werden in der Regel auf den Webseiten gemacht. Hat der Refurbisher dieses Qualitätssiegel, kann man die IT-Geräte getrost in diese Hände geben. Man sollte aber auch fragen, wie genau die Ware vom Fachbetrieb transportiert wird, denn Datenschutz beginnt schon „auf der Straße“. Können Gebrauchtgeräte beispielsweise in verschließbaren Containern direkt im Unternehmen gesammelt werden? Und ist die Abholung kostenfrei und in versiegelten Lkw? Doch auch beim Wiedereinsatz von recycelter IT stellen sich vielen Menschen Fragen: Besitzt das Gerät beispielsweise einen Virenschutz? Und sind alle Daten des Vorbenutzers sicher gelöscht? Gibt es Belege über ausgetauschte Teile in Form einer Prozessdokumentation? All dieses zu arrangieren ist Sache von Refurbishern wie bb-net media GmbH. Transparenz und Dialogbereitschaft zeichnen die Vertrauenswürdigen aus – bei ihnen ist das IT Recycling also immer sicher.

Studie zum digitalen Wahlkampf: so viel Geld haben die Parteien auf Facebook und Instagram ausgegeben

Köln (ots) Am Wochenende wird in Deutschland gewählt. Die Entscheidung darüber, wer künftig die Interessen der Bürger/innen vertritt ist seit Wochen eine mediale Großveranstaltung.

Infografik zum Wahlkampf der deutschen Parteien auf Facebook und Instagram

PR-Stunts und Kommunikationsmanöver sind dabei elementare Bestandteile, genauso wie die omnipräsente Wahlwerbung. Seit Mitte August sind überall Wahlplakate zu sehen und vor allem die Social Media Aktivitäten der Parteien und Kandidaten/innen wurden hochgefahren.

Die Nerds GmbH, eine renommierte Social Marketing Agentur aus Köln, haben dazu nun eine detaillierte Studie zum digitalen Wahlkampf-Verhalten der Parteien auf den großen Social Media Plattformen Facebook und Instagram veröffentlicht. Die Angaben zur Anzahl an Ads und den entsprechenden Ausgaben für diese bezahlte Form von Werbung sind hochinteressant. Ebenfalls finden sich detaillierte Angaben zu möglichen Zielgruppen, regionalen Besonderheiten in der Auslieferung der Ads und der Ansprache der potentiellen Wählerschaft. Die Daten wurden dabei erstmal in der Geschichte von deutschen Wahlen mit der Facebook Ads Library ausgewertet.

Die Studie ist kostenlos und öffentlich zugänglich. Die Nerds GmbH hat zusätzlich die quantitativen Ergebnisse in einer Infografik (CCBY) bereitgestellt.

–> zur kostenlosen Studie

Klimajournalismus, künstliche Intelligenz, Livestreaming und Social Audio beim scoopcamp 2021

Hamburg (ots) Technologische Innovationen und mediale Trends standen im Mittelpunkt des zweiten Tages der diesjährigen Innovationskonferenz für Medien von nextMedia.Hamburg und der dpa. Dabei wurde deutlich: Vor allem in der direkten Interaktion steckt viel Potenzial für eine engere Bindung zwischen Medienmarken und ihren Nutzerinnen und Nutzern. Aber die Akzeptanz von neuen Technologien benötigt noch viel Überzeugungsarbeit.

scoopcamp 2021: Panel „Social Audio: Ein Trend gekommen, um zu bleiben?“. Constantin Buer (Geschäftsführer Podstars), Johanna Gentes (Social-Media-Redakteurin jetzt / Süddeutsche Zeitung), Dr. Johanna Leuschen (Journalistin, Moderatorin, Leiterin des NDR Audiolab THINK AUDIO), Christian Hinkelmann (Podcast-Koordinator & Formatentwickler tagesschau), vlnr. Foto: Marcelo Hernandez / Funke Foto Services / Klimajournalismus, künstliche Intelligenz, Livestreaming und Social Audio beim scoopcamp 2021

Die Digitalisierung verändert die Medienwirtschaft weiterhin in einem rasanten Tempo. An Tag zwei des scoopcamp, der von Dr. Johanna Leuschen, Leiterin des NDR Audiolab THINK AUDIO, moderiert wurde, diskutierten Medienschaffende in Keynotes, Panels und Workshops, wie die Zukunft der Medienlandschaft aussehen kann.

scoopcamp 2021: Keynote „Auf die Schnauze fallen ist auch eine Vorwärtsbewegung“ von Medienunternehmer Oliver Wurm. Foto: Marcelo Hernandez

Werden bald Journalistinnen und Journalisten sowie Content Creator nicht mehr für große Verlage arbeiten, sondern mit Tools und Plattformen wie Substack selbst zu Medienmarken werden?
Diese Frage etwa warf Pia Frey, Gründerin von Opinary und Preisträgerin des diesjährigen scoop Awards, in ihrer Auftakt-Keynote auf – und richtete einen Appell an Medienhäuser, nicht pauschal ihr gesamtes Angebot hinter Paywalls zu verstecken, sondern gezielt einzelne Kanäle abonnierbar zu machen.

Danach nutzten drei junge Start-ups die scoopcamp-Bühne, um zu zeigen, was in ihnen steckt: Am Start waren Ourdio, das die Produktion personalisierter Hörbücher ermöglicht, Scriptbakery, das Annahme, Verwaltung und Analyse von Manuskripten und Texten digitalisiert, und Trensition, das Trendscouting für Unternehmen systematisiert und erleichtert. Auffällig dabei: Die Geschäftsideen aller drei Start-ups basieren auf Künstlicher Intelligenz.

Der Einsatz der Technologie in Redaktionen war auch im weiteren Verlauf der Konferenz ein breit diskutiertes Thema. Exklusiv für das scoopcamp hat das digitale Markt- und Meinungsforschungsunternehmen Civey Daten zur Akzeptanz von KI durch Mediennutzer und Medienschaffende erhoben. Demnach sieht die Mehrheit der Bundesbürger KI eher kritisch: 70 Prozent der Befragten sorgen sich, dass KI für Manipulation genutzt werden könnte, 65 Prozent befürchten negative Auswirkungen auf die journalistische Qualität. Alle Umfrage-Ergebnisse können unter www.bit.ly/civeyscoopcamp abgerufen werden.

Darüber, wie die Medienbranche das Potenzial von KI als Zukunftstechnologie trotz vieler Vorbehalte ausschöpfen kann, diskutierten Christina Elmer, Professorin für Digitalen Journalismus und Datenjournalismus an der TU Dortmund, Uli Köppen, Head of AI + Automation Lab beim Bayerischen Rundfunk, und Matthias Spielkamp, Mitgründer und Geschäftsführer von AlgorithmWatch. Das Fazit: Die Debatte um KI ist noch immer von vielen Klischees und falschen Ängsten geprägt. Weniger Mystifizierung, mehr Differenzierung, Transparenz und konkrete Anwendungsbeispiele sind entscheidend für die Akzeptanz dieser Technologie, sowohl bei den Nutzerinnen und Nutzern als auch bei den Medienschaffenden selbst.

scoopcamp 2021 im Hamburger designxport. Blick ins Publikum. Foto: Marcelo Hernandez / Funke Foto Services

Neben technologischer Innovation stand beim diesjährigen scoopcamp auch die Frage im Vordergrund, welche neuen medialen Formate sich in Zukunft durchsetzen. So beschäftigten sich zwei weitere Panels mit den Chancen von Livestreaming und Social Audio für Medienhäuser und Verlage. Dabei wurde vor allem deutlich: In der direkten Interaktion steckt viel Potential für eine engere Bindung zwischen Medienmarken und ihren Nutzerinnen und Nutzern, allerdings ist der Aufwand insbesondere beim Livestreaming erheblich. Zudem sind der jüngste Erfolg von Livestreaming wie auch der Hype um Clubhouse durch die Corona-Pandemie geprägt, so dass nicht vorhersehbar ist, wie sich beide Formate in Zukunft wirklich entwickeln.

Als sicher kann dagegen gelten, dass die Klimakrise die mediale Berichterstattung in den kommenden Jahren stark prägen wird. Auf großes Interesse stieß deshalb auch der scoopcamp-Workshop mit Klimajournalistin Sara Schurmann.

Zum Abschluss der Konferenz trat der mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete Verleger und Medien-Unternehmer Oliver Wurm auf und machte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Mut, ihre eigenen Visionen umzusetzen. Sein Motto: „Jeder hat Ideen, also probiert euch aus! Auf die Schnauze fallen ist auch eine Vorwärtsbewegung.“

Unterstützt wurde das diesjährige scoopcamp von Civey, NOZ Medien und ZEIT ONLINE sowie MEEDIA als Medienpartner. Der scoopcamp-Fachtag wurde ermöglicht durch eine Partnerschaft mit der Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche e.V. sowie dem dpa-Projekt #UseTheNews und unterstützt von der Schöpflin Stiftung und der ZEIT-Stiftung.

Über das scoopcamp:

Das scoopcamp ist die Innovationskonferenz für Medien. Seit 2009 lädt Hamburg@work – und seit 2014 nextMedia.Hamburg – jährlich zusammen mit der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH mehr als 250 Experten, Entscheider und Innovatoren der IT- und Medienbranche zur Diskussion über Trends und aktuelle Themen an der Schnittstelle zwischen Redaktion, Programmierung und Produktentwicklung ein. Im Fokus stehen Themen wie „Data Journalism“, „Social Media“ und „New Storytelling“ in digitalen Medien.

Über nextMedia.Hamburg:

nextMedia.Hamburg ist die Standortinitiative der Hamburger Medien- und Digitalwirtschaft. Sie wird von der Freien und Hansestadt Hamburg sowie engagierten Unternehmen und innovativen Akteur*innen getragen und ist seit 2018 Teil der Hamburg Kreativ GmbH.

Kernaufgabe ist die Förderung und Unterstützung neuer, zukunftsfähiger Geschäftsmodelle an der Schnittstelle von Content und Technologie. Der Fokus liegt auf Innovationen, die sich aus der Digitalisierung und der damit verbundenen Konvergenz der Medienmärkte ergeben (z.B. aus Presse und Rundfunk, Werbung, Musik, Games, Film, Buch und Software). Dafür entwickelt nextMedia.Hamburg regelmäßig neue Programme. In einem starken Netzwerk mit Partner*innen aus der Medien- und Digitalwirtschaft versteht sich die Initiative als Knotenpunkt und ist das europaweit größte und diverseste Netzwerk dieser Art.

Weitere Informationen unter www.nextmedia-hamburg.de.

Der große Parteien-Check vor der Wahl – Was uns LinkedIn und Xing alles über Politiker verraten!

Berlin (ots) Noch wenige Tage bis zur Bundestagswahl am 26. September – ein Viertel der Deutschen sind laut aktuellen Umfragen allerdings noch immer unentschlossen, wen sie wählen sollen.

Der große Parteien-Check vor der Wahl! Was uns LinkedIn und Xing alles über Politiker verraten. Bild(er) ausschließlich zur redaktionellen Nutzung.

Grund für die Unsicherheit vieler Wähler? Die großen Volksparteien sind sich im Laufe der Zeit immer ähnlicher geworden. Alle drängen in die Mitte! Was ist dran am rot-grün-schwarzen Einheitsbrei? Gibt es wirklich keine Unterschiede? Doch!

Datenanalyst „Osterus“ hat jetzt 8.000 Politiker-Profile der Job-Plattform LinkedIn und Xing ausgewertet und zeigt, was die Parteien wirklich unterscheidet.

Osterus-Gründer und CEO Julian Herzog: „Mit Hilfe unseres KI-Datenanalysetools sind wir in der Lage in kürzester Zeit sowohl traditionelle als auch nicht-traditionelle Datenpunkte der Social Media Profile von Parteien oder Firmen zu analysieren und miteinander zu vergleichen.“

Spannende Insights aus der Analyse sind u.a.:

Die Grünen sind die smartesten Typen

Ein Uniabschluss ist der Eintritt ins Politik-Geschäft, das zeigt die Osterus-Analyse deutlich: 88,9 % der Grünen haben einen Uniabschluss, 83,8 % der FDP’ler, 81,9 % der CSU’ler, 80,4 % der CDU’ler und 76,9 % der SPD’ler. Die meisten Doktorväter gibt es dafür in der CDU (0,8 %).

FDP’ler sind Banker, CDU’ler Unternehmer

Auch hier ergeben die Daten spannende Insights. Ein Teil der CDU’ler war zuvor selbständig (1%), bei PWC (0,4 %) tätig. Während die SPD’ler bei Volkswagen (0,6 %) oder der Deutschen Bahn (0,5 %) tätig waren. Die Grünen kommen aus dem Unidienst (0,8%), während die FDP einen gewissen Bankeranteil (0,4 %) aufweisen kann. Und die CSU ist durch Münchener Riesen wie BMW (0,8%), Audi (0,9%), Allianz (0,5%) geprägt. Vor allem zeigt die Auswertung aber eins: Über alle Parteien hinweg dominieren ganz deutlich Berufspolitiker-Lebensläufe, signifikante Job-Erfahrung in Wirtschaft, Handwerk & Co sind die Ausnahme.

Die Politik-Karriere beginnt an der FU Berlin

Beim Punkt Studium gibt es deutliche Konzentrationen auf wenige Universitäten, so hat parteiübergreifend ein Drittel der Politiker an der FU Berlin studiert (29,8%). Es folgen die Goethe Universität Frankfurt (17,5%) und die Uni Hamburg (15,9%).

CSU’ler, CDU’ler, FDP’ler am schnellsten auf der Uni-Bank

Die Studien- und Ausbildungszeit haben die CSU’ler am schnellsten absolviert: 21,3 % haben zwischen 3-6 Jahren gelernt. Bei der CDU kommen nur 21 % auf diesen Wert, bei der FDP 20,2 %, bei den Grünen 15,6 %, der SPD 16,2 % .

In der CDU spricht man Chinesisch

Deutsch Englisch, Französisch – diese 3 Sprachen werden parteiübergreifend gesprochen, aber ein Teil der CDU’ler sprechen chinesisch (0,6 %) und in der CSU wird rumänisch (0,5%) gesprochen.

Osterus-CEO Julian Herzog: „Unsere Daten zeigen wie einfach es ist, sich einen schnellen Überblick über verschiedene Berufsgruppen und ihre Insights zu machen. Im Bereich Politik bestätigen die Daten viele bekannte Thesen, es gibt aber auch einige Überraschungen!“

Seit 2019 ist das Berliner Start-Up Osterus auf dem Markt, bietet Datenanalysen für Unternehmen, speziell im Recruiting & M&A Umfeld an. „Wir können zeigen wie Teams aufgebaut sind, können analysieren wie gut eine Gruppe funktioniert und wir können in kürzester Zeit die besten Kandidaten für Stellen finden und wissen, wie wir diese Mitarbeiter binden.“

Die ganzheitliche Sicht auf Recruiting-Kandidaten hat Lieferando-Gründer Jörg Gerbig, und N26-Founder Max Tayenthal überzeugt, sie sind die großen Investoren hinter dem neuen Daten-Giganten.

CEO Herzog: „Unser Ziel ist es, innerhalb kürzester Zeit wertvolle Einblicke auf dem gesamten Arbeitsmarkt zu bekommen und zu verstehen, welche Qualifikationen und Kenntnisse Unternehmen weiter bringen, dadurch können wir Wettbewerbsanalysen machen und verstehen, welche Lebensläufe am Arbeitsmarkt gebraucht werden und welche Unternehmen eine höhere Chance haben ihre wirtschaftlichen Ziele zu erreichen.

Wir vergleichen bei unseren Datenanalysen immer wieder gerne hoch innovative Unternehmen mit der „Old Economy“ und stellen fest, dass es gerade im Research & Development- und Technologie-Bereich gravierende Unterschiede gibt!“

Website: www.osterus.com

AKKA Technologies baut Digitalangebot aus und eröffnet neuen Standort des „Digital Center of Excellence“ (DCE) in Leipzig

Sindelfingen/Leipzig (ots) AKKA Technologies baut seine Präsenz am Standort Leipzig erheblich aus und eröffnet einen neuen Standort des „Digital Center of Excellence“ (DCE). Damit reagiert der europäische Marktführer für Ingenieurberatung und F&E-Dienstleistungen auf die rasant steigende Nachfrage nach digitaler Expertise in der Region. Insgesamt werden 250 neue Arbeitsplätze für hochqualifizierte Fachkräfte vor Ort geschaffen.

Dr. Jens Katzek (Geschäftsführer ACOD), Tino Glatzel (Leiter AKKAdemy & DCE), Dr. Peter Mehrle (AKKA CEO BU Germany), Ines Fröhlich (Staatssekretärin), Jean-Franck Ricci (AKKA Group Managing Director) und Clemens Schülke (kommissarischer Leiter des Dezernats für Wirtschaft, Arbeit und Digitales der Stadt Leipzig) (von links) /

Mit dem Exzellenzzentrum beschleunigt AKKA digitale Innovationsprojekte und treibt die digitale Transformation seiner Kunden aktiv voran. Das Unternehmen bietet hochinnovative Lösungen in den Bereichen Cloudarchitektur, Softwareentwicklung und -testing, Embedded Softwareentwicklung, KI, Machine Learning und Data Analytics.

Die bereits seit 2019 in Leipzig ansässige AKKAdemy, die Toptalenten und erfahrenen Ingenieuren neueste Trainingsprogramme bietet, zieht gemeinsam mit dem Digital Center of Excellence an einen neu geschaffenen Standort an der Alten Messe Leipzig. Durch die räumliche Vereinigung entsteht in Leipzig ein in Deutschland einmaliges, digitales Kompetenzzentrum. Mit der signifikanten Investition unterstreicht AKKA die hohe strategische Bedeutung des Standorts Leipzig und unterstützt die aufstrebende Entwicklung der Stadt zum „Digital Hub des Ostens“. Zugleich stärkt AKKA die digitale Forschungs- und Entwicklungslandschaft in Sachsen. Der Freistaat fördert das Kompetenzzentrum mit rund 2,6 Millionen Euro im Rahmen der sogenannten Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

Der neu eröffnete Standort des digitalen Kompetenzzentrums befindet sich in einem attraktiven Innovationsumfeld an der Alten Messe 6 in Leipzig. Auf 1000 m2 bietet AKKA den Top-Absolventen und Ingenieuren moderne Büroräumlichkeiten und flexible Arbeitsplatzkonzepte, die einen optimalen Rahmen für kollaborative Entwicklungsprojekte schaffen.

„Der digitale Innovationsdruck auf unsere Kunden wächst kontinuierlich; und damit auch die Nachfrage nach Expertise und Beratung. Davon profitiert wiederum AKKA. Wir bieten unseren Kunden genau die Expertise, die sie für die Skalierung ihrer digitalen Transformation brauchen. Mit unserem digitalen Kompetenzzentrum wollen wir die stetig wachsende Nachfrage in der Region weiter erschließen. Das hier gebündelte Know-How wird bei Bedarf auch AKKA-Teams in Deutschland und international zur Verfügung stehen“, betont Dr. Peter Mehrle, AKKA CEO BU Germany.

„Um die Digitalisierung in unserem Land voran zu treiben, brauchen wir qualifizierte Fachkräfte. Insbesondere Nachwuchsingenieure müssen für Prozesse der digitalen Transformation fit gemacht werden. Mit seinem digitalen Kompetenzzentrum leistet AKKA einen Beitrag zur Smart-Industry, unterstützt bei der Gewinnung und Ausbildung von Fachkräften und sorgt für Know-How- und Wissenstransfer“, äußert sich Thomas Jarzombek, Beauftragter des BMWi für die Digitale Wirtschaft und Start-ups und Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt.

Ines Fröhlich, Staatssekretärin des sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, hebt hervor: „Ich begrüße die Firma AKKA sehr herzlich im Freistaat Sachsen. Die Entscheidung zur Eröffnung eines neuen Standortes in Leipzig beweist einmal mehr, wie attraktiv Sachsen für innovative Unternehmen ist, die sich der digitalen Transformation und der Entwicklung zukunftsfähiger innovativer Technologien im direkten Umfeld namhafter Kunden widmen. AKKA findet in einer der dynamischsten Städte Deutschlands ausgezeichnete Bedingungen, entsprechende Kooperationsmöglichkeiten und den notwendigen Geschäftsaustausch vor. Diese Neuansiedelung wird den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort und insbesondere sein mittlerweile landesweit anerkanntes digitales Ökosystem weiter voranbringen.“

„Leipzig zieht hochqualifizierte Menschen aus Mitteldeutschland und darüber hinaus an, weil Leipzig eine lebenswerte Stadt ist: grün, mit erschwinglichen Mieten und kurzen Wegen. Dies ist bedeutender Standortfaktor für High-Tech Unternehmen. Ich freue mich, dass sich AKKA für Leipzig als Standort für sein Exzellenzzentrum entschieden hat und damit ein wichtiger Akteur des Forschungs- und Entwicklungsstandortes „Alte Messe“ Leipzig wird“, sagt Clemens Schülke, kommissarischer Leiter des Dezernats für Wirtschaft, Arbeit und Digitales der Stadt Leipzig.

ÜBER AKKA

AKKA ist der führende europäische Anbieter auf dem Gebiet der Ingenieurberatung und F&E-Dienstleistungen. Unser umfassendes Portfolio an digitalen Lösungen, kombiniert mit unserer Expertise im Ingenieurswesen, versetzt uns in die einzigartige Lage unsere Kunden bei der Nutzung vernetzter Daten und Beschleunigung ihrer Innovationen optimal zu unterstützen und die Zukunft der intelligenten Industrie voranzutreiben. AKKA begleitet führende Industrieunternehmen in einer Vielzahl von Branchen über den gesamten Lebenszyklus ihrer Produkte mit modernsten digitalen Technologien (KI, ADAS, Internet der Dinge, Big Data, Robotik, Embedded Computing, maschinelles Lernen usw.). Als Ingenieurs- und Entwicklungsdienstleister unterstützt AKKA ihre Kunden dabei, ihre Produkte und Geschäftsprozesse neu zu überdenken. AKKA wurde 1984 gegründet und hat eine stark unternehmerisch geprägte Kultur sowie eine breite globale Präsenz. Unsere weltweit 20.000 Mitarbeiter sind alle leidenschaftlich an Technologie interessiert und teilen AKKAs Werte Respekt, Mut und Ehrgeiz. Der Konzern erzielte 2020 einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro. AKKA ist an der Euronext Paris und Brüssel börsennotiert – Segment A – ISIN code: FR0004180537.

Weitere Informationen unter www.akka-technologies.com

Folgen Sie uns auf Twitter: https://twitter.com/AKKA_Tech

Opinary-Gründerin Pia Frey erhält scoop Award 2021: „Müssen Medienhäuser weg vom All-inclusive-Abo?“

Hamburg (ots) Mit Online-Umfragen verleiht sie Millionen Menschen im Netz eine Stimme. Publisher auf der ganzen Welt verwenden ihre Technologie. Ihr Start-up ist eines der erfolgreichsten und am schnellsten wachsenden Deutschlands. Heute ist Pia Frey, Gründerin von Opinary, mit dem scoop Award für digitalen Pionier- und Unternehmergeist im Medienbusiness ausgezeichnet worden.

Opinary-Gründerin Pia Frey erhält den scoop Award 2021. Foto: Marcelo Hernandez

Juliane Leopold, Chefredakteurin Digitales bei ARD-aktuell, hielt die Laudatio auf die Preisträgerin und überreichte ihr den scoop Award im Rahmen des scoopcamp 2021 im Hamburger designxport.

„Pia Frey vereint Eigenschaften, die selten zusammenkommen: sie denkt unternehmerisch und journalistisch zugleich. Sie geht Risiken ein, ohne sich Feedback zu verschließen. Deswegen hat sie es in unglaublich kurzer Zeit zu einer Ausnahmeerscheinung in den deutschen Medien gebracht. Mit Opinary hat Pia Redaktionen ein einfach zu verstehendes digitales Werkzeug an die Hand gegeben, ihr Publikum besser zu verstehen. Das hilft dem Journalismus, besser zu werden. Deswegen ist sie eine würdige Preisträgerin des scoop Awards 2021“, so Juliane Leopold in ihrer Laudatio.

Mit den scoop Awards ehren die Veranstalter jedes Jahr herausragende Persönlichkeiten der Medien- und Digitalwirtschaft, die Journalismus weiterdenken und auf innovative Weise mit den Möglichkeiten neuer Technologien verknüpfen. Pia Frey spricht in ihrer Keynote „Was die Verlagswelt von der Creator Economy lernen kann (und sollte!)“ über die Zukunft und Herausforderungen von Abo-Modellen.

Opinary ermöglicht Lesern auf redaktionellen Webseiten, mit einem Klick ihre Meinung zu einem Thema abzugeben. Ob Kanzlerfrage oder Corona-Debatte, mitten im Content visualisieren die Tools von Opinary nach Abstimmung den Stand der Debatte und fördern so das Nutzer-Engagement. Zudem generieren Verlage durch Opinary zusätzlichen Umsatz über gesponserte Umfragen und erhalten wertvolle Erkenntnisse über ihre Zielgruppen in der Post-Cookie-Ära.

Der scoop Award wurde beim scoopcamp 2021 zum bereits achten Mal vergeben: In den Vorjahren durften sich bereits Jeff Jarvis (City University of New York), Shazna Nessa (The Wall Street Journal), Jochen Wegner (ZEIT online), Jigar Mehta (Fusion Media), Verena Pausder (Fox & Sheep), Marten Blankesteijn (Blendle) und Burt Herman (Storify) über die begehrte Auszeichnung freuen.

Über das scoopcamp:

Das scoopcamp ist die Innovationskonferenz für Medien. Seit 2009 lädt Hamburg@work – und seit 2014 nextMedia.Hamburg – jährlich zusammen mit der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH mehr als 250 Experten, Entscheidern und Innovatoren der IT- und Medienbranche zur Diskussion über Trends und aktuelle Themen an der Schnittstelle zwischen Redaktion, Programmierung und Produktentwicklung ein. Im Fokus stehen Themen wie „Data Journalism“, „Social Media“ und „New Storytelling“ in digitalen Medien.

Über nextMedia.Hamburg:

nextMedia.Hamburg ist die Standortinitiative für die Hamburger Medien- und Digitalszene. Die Initiative unterstützt eine innovationsorientierte Zusammenarbeit zwischen Medien- und Digitalunternehmen, Hochschulen, ihren Studierenden sowie engagierten Treibern aus Hamburg. Ziel von nextMedia.Hamburg ist es, Hamburgs Spitzenposition als Medien- und Digitalstandort auszubauen. Die Initiative versteht sich als Knotenpunkt in einem starken Netzwerk. Sie ist Teil der Hamburg Kreativ Gesellschaft mbH.

Abonnieren Sie jetzt den Newsletter und erhalten Sie regelmäßig aktuelle Informationen aus der Medien- und Digitalbranche sowie zu unseren Programmen und Events. Weitere Informationen unter www.nextmedia-hamburg.de.

Mit nur 100 Followern zum Influencer werden

Hamburg (ots) „Jeder dritte Millennial & Gen-Z wäre gerne Influencer. Diesen Traum verwirklichen nun drei junge Hamburger Gründer. Sie demokratisieren mit ihrer App den Influencer Markt und machen so ihre Altersgenossen zu Markenbotschaftern.“

Das Team von yamuntu.

yamuntu macht das Game wieder authentisch. Die Community wird nicht wie marktübliche Influencer durch Unsummen motiviert, fremden Leuten Produkte zu empfehlen. Sie kaufen das Produkt selbst und geben anschließend ihr authentisches Feedback und zeigen damit, wofür sie stehen. Vor allem, wenn die User Empfehlungen für ihren engsten Freundeskreis aussprechen, müssen sie an erster Stelle selbst vom Produkt überzeugt sein. Und wieso nicht gleich Geld dabei machen?

Das Prinzip: Story posten & Geld verdienen

Sobald der User die yamuntu App heruntergeladen hat, kann dieser bei einem der 25 Partnershops das aktuelle Lieblingsprodukt einkaufen und – sobald das Produkt bei ihm ankommt – über die App eine Story oder TikTok dazu posten. In der Story wird mit einem kleinen Sticker auf den Partner und das Sponsoring verwiesen, bei dem eingekauft wurde. Innerhalb von 48 Stunden bekommt man dann sein Cashback über Paypal ausgezahlt. Mit nur zwei Minuten Aufwand kann der User bis zu 30 Euro an seiner Story verdienen. So kann jetzt Jeder von Brands gesponsert werden. Der Partner erhält dagegen authentischen Content und nutzt die organische Reichweite seiner Kunden.

Wieso das vorher noch niemand gemacht hat? Das fragte sich auch Wunni, der heute 22-jährige Gründer von yamuntu. Mit nur 18 Jahren kam er auf die Idee, die Reichweite von Social Media Usern zu nutzen. Zwei Jahre später arbeiten nun schon 15 Mitarbeitern aus 7 verschiedenen Nationen an der App. Darunter Martin Westphal, der seine gut bezahlte Rolle als Tech Evangelist bei ABOUT YOU verlassen hat, um den Posten als CTO zu übernehmen.

yamuntu soll als Social Commerce Plattform der Shopping-Standard für ihre Generation werden. Millennials und Gen-Z sollen die spannendste Einkaufserfahrung erleben und einen Ort finden, an dem sie sich inspirieren und ihr Umfeld daran teilhaben lassen können. yamuntu möchte Jedem dazu verhelfen, seinen Impact wahrzunehmen, motivieren, diesen auszuleben und zu zeigen, wofür er steht. Dabei spielt es keine Rolle, wie viele Follower man hat.

Selbst erfolgreiche Gründer und Unternehmer wie Rolf Schrömgens (trivago), Robert Kabs (moebel.de), Philipp Frenkel (Mister Spex) und Tim Ringel (Global CEO @ Spring Studios) glauben an die Idee und haben in der letzten 7-stelligen Finanzierungsrunde einiges an Kapital zugesteuert.

Web: www.yamuntu.com

Arbeitgeberverband HessenChemie erhält MediaVAward

Talentsharing-Plattform Ausbildungsradar mit Sonderpreis prämiert

Wiesbaden (ots) Auf der Preisverleihung des MediaVAwards in Köln ist die Talentsharing-Plattform „Ausbildungsradar“ des Arbeitgeberverbands HessenChemie mit dem Sonderpreis für „Herausragende Kreativität im Bereich Recruiting“ ausgezeichnet worden. Das Tool wurde gemeinsam mit Vertretern aus Mitgliedsunternehmen und dem Fuldaer Start-up stafftastic GmbH entwickelt.

v.l.: Jürgen Funk – HessenChemie; Malte Bürger, Hendrik Heil, Jan Herold Müller – stafftastic GmbH

„Mit dem Ausbildungsradar haben wir eine innovative Idee aus der Mitgliedschaft für unsere Mitgliedsunternehmen umgesetzt, die das Problem des Fachkräftemangels in der chemisch-pharmazeutischen Industrie angeht“, so Jürgen Funk, der für Ausbildungsthemen zuständige Geschäftsführer von HessenChemie. „Es freut uns, dass die Jury das Potenzial der Talentsharing-Plattform erkannt und mit der Auszeichnung gewürdigt hat.“

Mit der Talentsharing-Plattform Ausbildungsradar können Mitgliedsunternehmen des Arbeitgeberverbandes talentierte Bewerber, denen sie trotz Eignung aus Kapazitätsgründen keinen Ausbildungsplatz anbieten können, an andere Unternehmen im Verbandsnetzwerk weiterempfehlen. Die Bewerber haben dadurch die Chance, doch noch einen Ausbildungsplatz in ihrem Wunschberuf zu finden. Beim Ausbildungsradar gilt das Motto: „Empfehlen ist besser als absagen“, erläutert Funk die Funktionsweise der Plattform.

Der MediaVAward ist ein Wettbewerb für Verbände, der jährlich durch den Verbändereport, ein Fachmagazin für Verbandsführungskräfte, durchgeführt wird und in dreizehn Kategorien herausragende Kommunikationsprojekte, Druckstücke, Onlineauftritte und Nachwuchskräftekampagnen auszeichnet. HessenChemie hatte sich mit der Talentsharing-Plattform Ausbildungsradar gemeinsam mit einer TikTok-Kampagne zum Ausbildungsmarketing des Bundesarbeitgeberverbands Chemie und einer Kampagne zum Ausbildungsberuf als Immobilienkaufmann/-frau des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen aus einer Vielzahl an Einreichungen für die TOP Drei in der Kategorie „Beste Nachwuchsinitiative“ qualifiziert. Das Projekt wurde auf der Preisverleihung mit dem Sonderpreis für „Herausragende Kreativität im Bereich Recruiting“ jedoch besonders gewürdigt.

„Der Sonderpreis ist eine bedeutende Auszeichnung unserer geleisteten Arbeit. Er würdigt die innovative Idee des Ausbildungsradars und trägt dem Alleinstellungsmerkmal unserer Talentsharing-Plattform im Markt Rechnung“, so Funk.

Über HessenChemie

Im Arbeitgeberverband HessenChemie sind 310 Mitgliedsunternehmen mit 105.000 Beschäftigten der chemisch-pharmazeutischen und kunststoffverarbeitenden Industrie sowie einiger industrienaher Serviceunternehmen zusammengeschlossen. Derzeit befinden sich ca. 4.600 junge Menschen in Ausbildung. HessenChemie vertritt die tarif- und sozialpolitischen Interessen seiner Mitglieder gegenüber Gewerkschaft, Politik und Öffentlichkeit und unterstützt seine Mitglieder unter anderem durch die Kampagne Elementare Vielfalt und den Ausbildungsradar bei der Nachwuchskräftesicherung.

Weitere Informationen zum Ausbildungsradar sind unter www.ausbildungsradar.de/hessenchemie abrufbar.

Internet: www.hessenchemie.de

Bundeswehr erweitert digitale Kommunikationssysteme der Deutschen Marine

Koblenz (ots) Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat am 26.08.2021 mit der Firma Motorola Solutions Germany GmbH einen Vertrag über die Lieferung und den Einbau von 16 Digitalfunksystemen für ausgewählte Schiffe und Boote der Deutschen Marine unterzeichnet. Daneben ist die Installation einer stationären Ausbildungsanlage an der Marinetechnikschule in Parow sowie einer Referenzanlage am Marinearsenal in Wilhelmshaven vorgesehen.

Auch die Fregatte Hessen wird mit dem neuen Kommunikationssystem ausgerüstet.

Nach einer umfangreichen Testphase ist die Integration der ersten Systeme bereits Mitte 2022 geplant.

Bei den Bündelfunknetzen handelt es sich um zellular betriebene Funksysteme, ähnlich zivilen Mobilfunksystemen, die Sprach- und Schmalband-Datenübertragung über den Standard „Terrestrial Trunked Radio“ (TETRA) ermöglichen. Die Nutzung dieser marktverfügbaren Funktechnologie bietet neben der Realisierung der geforderten Dienste und Reichweiten auch die Einbindung in Netze der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Deutschland.

Somit ist neben der internen Funkkommunikation auf dem jeweiligen Schiff auch die organisationsübergreifende Kommunikation mit zivilen Einsatzkräften, insbesondere in Krisenlagen und Katastrophensituationen, sichergestellt.

„Als Kommunikationssystem auf Schiffen und Booten der Marine leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag in der gesetzlich vorgeschriebenen Sicherstellung der Schadensabwehr im Falle eines Brandes oder Leckage an Bord von Schiffen und Booten der Marine“, so der zuständige Projektleiter im BAAINBw, Oberstleutnant Andreas Wack. „Mit der Realisierung dieses Projektes stellen wir den Besatzungsmitgliedern ein wichtiges, modernes Kommunikationsmittel zur Verfügung.“

Web: bundeswehr.org