Archiv der Kategorie: KirchenInfos

Das säkulare Jahrzehnt: Wie sich Deutschland verändern wird

2022 wird der Bevölkerungsanteil der Katholiken und Protestanten erstmals unter 50 Prozent fallen, spätestens 2032 werden die konfessionsfreien Menschen die absolute Mehrheit in Deutschland stellen. In seiner Neujahrsansprache hat gbs-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon ausgeführt, welche politischen Veränderungen mit diesem gesellschaftlichen Wandel einhergehen sollten.

„Der Staat als unparteiischer Schiedsrichter“: Collage aus dem gbs-Neujahrsvideo 2022

In den letzten 150 Jahren hat sich der Bevölkerungsanteil der Konfessionsfreien vervierzigfacht und der Anteil der Katholiken und Protestanten halbiert. Wie Schmidt-Salomon in seiner Ansprache betonte, hat mit Olaf Scholz erstmals in der deutschen Geschichte ein Konfessionsfreier die Regierungsverantwortung übernommen und haben fast die Hälfte der Kabinettsmitglieder auf die traditionelle Gottesformel bei der Vereidigung ins Amt verzichtet. Diese „neue Säkularität der verantwortlichen Politikerinnen und Politiker“ äußere sich, so der gbs-Sprecher, auch in dem Koalitionsvertrag, den SPD, FDP und Grüne ausgehandelt haben, etwa in der Streichung des umstrittenen §219a (die sogenannte „Werbung für den Schwangerschaftsabbruch“) aus dem Strafgesetzbuch.

Das säkulare Jahrzehnt: Wie sich Deutschland verändern wird

Diese Streichung sei ein wichtiger erster Schritt, meinte Schmidt-Salomon, aber er dürfe keineswegs der letzte sein. Denn die Bandbreite der religiös begründeten Gesetze, welche die Freiheiten der Bürgerinnen und Bürger unzulässig einschränkten, reichten „von der Wiege bis zur Bahre, ja sogar darüber hinaus, nämlich vom sogenannten Embryonenschutz, der zur Kriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs geführt hat, bis hin zum Friedhofszwang, der uns verbietet, die Asche unserer Verstorbenen im eigenen Garten zu verstreuen“. Derartige Gesetze müssten in den nächsten Jahren fallen, forderte der Stiftungssprecher: „Denn warum auch sollte sich eine konfessionsfreie Mehrheit weiterhin Gesetzen unterwerfen, die von überkommenen religiösen Dogmen bestimmt sind?!“

Eine starke säkulare Lobbyorganisation

Es bestehe Hoffnung, dass die neue Bundesregierung „die historische Chance zu einer neuen, säkularen Rechtspolitik“ ergreife, allerdings werde dieses Projekt „kein Selbstläufer“ sein. Es brauche gesellschaftlichen Druck, damit sich die Dinge ändern, nötig sei nun vor allem „eine starke säkulare Lobbyorganisation, die den Politikerinnen und Politikern auf den Füßen steht und sie daran, erinnert, dass die Mehrheit der Deutschen – ob konfessionsfrei oder nicht – längst schon ein Leben jenseits religiöser Gängelungen führen will“. Im Rahmen des Schwerpunktthemas „Das säkulare Jahrzehnt“ werde die Giordano-Bruno-Stiftung die Etablierung einer solchen Lobbyorganisation mit ihren Mitteln maßgeblich unterstützen, nämlich den Aufbau des „Zentralrats der Konfessionsfreien“, der sich 2022 erstmals der Öffentlichkeit präsentieren wird.

Bis 2032, also bis zum Ende dieses ersten säkularen Jahrzehnts, will Schmidt-Salomon einiges erreicht haben: „So sollte die Kriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs bis 2032 Geschichte sein. 150 Jahre lang hat die Frauen-Bewegung gegen diese Kriminalisierung gekämpft, wir wollen alles daransetzen, dass es am Ende keine 160 oder noch mehr Jahre sein müssen. Fallen sollten natürlich auch die historischen Staatsleistungen, die seit über 100 Jahren verfassungswidriger Weise an die Kirchen gezahlt werden. Ebenso fallen muss das kirchliche Arbeitsrecht, das nicht nur Konfessionsfreie, sondern auch Juden und Muslime, Schwule und Lesben diskriminiert.“

Für einen modernen, weltanschaulich neutralen Staat

Am Schluss seiner Neujahrsansprache stellte der gbs-Vorstandssprecher klar, dass das Schwerpunktthema „Das säkulare Jahrzehnt“ zwar eine „Kampfansage an die herrschenden Rechtsverhältnisse“ sei, keineswegs aber eine „Kampfansage an Gläubige“: „Wir wissen sehr wohl, dass es in den Kirchen viele Menschen gibt, die die Dinge ähnlich sehen wie wir. Auch sie wollen in einer offenen Gesellschaft leben, in der niemand aufgrund seines Glaubens oder Unglaubens privilegiert oder diskriminiert wird.“

Diese säkulare Haltung werde auch wichtig sein, um der Herausforderung des politischen Islam zu begegnen: „Denn der moderne Rechtsstaat kann Muslimen nicht verwehren, was er Christinnen und Christen gewährt. Wer also nicht will, dass die Muslimbrüder in die Lage versetzt werden, religiöse Sonderrechte für ihre Propaganda-Zwecke auszunutzen, darf diese Möglichkeit auch den christlichen Kirchen nicht einräumen.“ Insofern sei der „Einsatz für den weltanschaulich neutralen Staat“ zugleich auch ein „Einsatz zur Verteidigung der offenen Gesellschaft gegen ihre wiedererstarkten Feinde“.

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Die Neujahrsansprache von Michael Schmidt-Salomon wurde von Ricarda Hinz Ende Dezember 2021 im Virtuellen Studio Düsseldorf (VR3) aufgenommen und am Neujahrstag 2022 auf dem gbs-YouTube-Kanal veröffentlicht (direkter Link zum Video). Einen Einblick in die Problematik der religiös begründeten Gesetze in Deutschland vermittelt der Aufsatz „Der blinde Fleck des deutschen Rechtssystems“ (2018), die politischen Forderungen, die sich hieraus ergeben, findet man in der gbs-Broschüre „Abschied von der Kirchenrepublik“ (2019).

Web: https://www.giordano-bruno-stiftung.de

Korrespondenzort projekt Das Erbe der Prämonstratenser

Begleitend zur Sonderausstellung „Mit Bibel und Spaten. 900 Jahre Prämonstratenserorden“ im Kulturhistorischen Museum Magdeburg (08.09.2021 – 09.01.2022) findet ein kulturtouristisches Korrespondenzortprojekt unter dem Titel „Das Erbe der Prämonstratenser“ statt.

Es thematisiert die heute noch erlebbare kulturgeschichtliche Bedeutung des Prämonstratenserordens an authentischen Orten in Sachsen-Anhalt und in angrenzenden Bundesländern. Hierbei werden die Prämonstratenser in ihrer kulturlandschaftsgestaltenden und wirtschaftlichen Bedeutung vorgestellt.

Quedlinburg

Zu Weihnachten 1121 gründete Norbert von Xanten († 1134) im französischen Prémontré mit einer kleinen Gruppe „frommer Aussteiger“ eine neue Glaubensgemeinschaft. 2021 schaut der Prämonstratenser-Orden feierlich auf sein 900-jähriges Bestehen zurück, dem das Kulturhistorische Museum Magdeburg die Sonderausstellung „Mit Bibel und Spaten. 900 Jahre Prämonstratenser-Orden“ widmet.

Gesamtfilm „Das Erbe der Prämonstratenser“

Beteiligt im Projekt sind der Klosterverein Rehna in Mecklenburg-Vorpommern, die Domprobstei Ratzeburg in Schleswig-Holstein, das Dommuseum und die Stadt Brandenburg an der Havel, sowie in Sachsen-Anhalt das Prignitz-Museum und die Domgemeinde in Havelberg, die Stiftung Kloster Jerichow, Schloss Leitzkau in der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, der Förderverein St. Wiperti in Quedlinburg, Klosterrode in der Gemeinde Blankenheim, das Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen in Magdeburg und das Kulturhistorische Museum Magdeburg. Alle Partner bereichern 2021/22 das kulturtouristische Angebot der Region mit Sonderöffnungszeiten und Veranstaltungen zu Geschichte und Kultur des Ordens.

Web: https://mittelalterausstellungen.de

D-NEWS.TV – Magdeburger Dom an der Elbe

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Magdeburger Dom an der Elbe

Der Magdeburger Dom, der offizieller Name ist Dom zu Magdeburg Sankt Mauritius und Katharina, ist Predigtkirche des Landesbischofs der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, evangelische Pfarrkirche und zugleich das Wahrzeichen der Stadt Magdeburg.
Die Geschichte des Magdeburger Domes reicht zurück bis in die Ära Ottos des Großen, der im Jahre 936 im Alter von 24 Jahren die Nachfolge seines soeben verstorbenen Vaters Heinrich des Ersten. als sächsischer König antrat. Schon ein Jahr darauf, im Jahr 937, gründete Otto auf dem Magdeburger Domhügel ein Benediktinerkloster unter dem Patronat des heiligen Mauritius. Es ist uns gelungen über Jahre auch Fotos ohne Baugerüst zu erstellen. Denn es wird am Magdeburger Dom ständig gebaut. Der Dom ist die erste von Anfang an gotisch konzipierte und die am frühesten fertiggestellte Kathedrale der Gotik in Deutschland. Er wurde ab dem Jahr 1207 als Kathedrale des Erzbistums Magdeburg gebaut und im Jahr 1363 geweiht. Der Dom ist Grabkirche Ottos des Großen. Im Jahre 946 wurde dort seine erste Gemahlin Edith bestattet. Im Jahr 1567 wurde der Dom protestantisch, am Ersten Advent feierte man dort den ersten evangelischen Gottesdienst. Der Magdeburger Dom ist eine dreischiffige Kreuzbasilika mit Umgangschor. Nach schweren Beschädigungen durch alliierte Luftangriffe auf Magdeburg 1944/1945 und Restaurierung nach dem Krieg konnte der Dom 1955 wieder eröffnet werden. Während der Wende in der DDR wurde der Dom im Herbst 1989 zum Ausgangspunkt der friedlichen Revolution in Magdeburg. Sehr schön ist natürlich der Blick zum Dom von der Elbe aus, bei Niedrigstand der Elbe kann man den Domfelsen begehen. Der Dom befindet sich im Eigentum der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt. Also besuchen Sie den Magdeburger Dom.
Ihre Pia. Danke.

Rossini-Quartett spielt in Benneckenstein im Harz

Abschluss Werckmeister-Festival
„Werckmeister weihnachtlich“
Adventliche Andacht
Rossini Quartett & Gäste

Das letzte Konzert des Werckmeister-Festivals lädt am Sonntag, 19.12.2021, um 17 Uhr, in die St.- Laurentiuskirche nach Benneckenstein ein. Pandemiebedingt gibt es hier eine Programmänderung.

Rossini- Quartett Magdeburg
Yoichi Yamashita (Violine), Marco Reiß (Violine),
Marcel Körner (Violoncello), Wolfram Wessel (Kontrabass)
& Gäste Undine Dreißig (Mezzosopran),
Thorsten Fabritius (Orgel)

Statt der Uraufführung eines Werks von und mit Reinhard Seehafer
und Solisten gestaltet das Magdeburger Rossini-Quartett, erweitert um Kammersängerin Undine Dreißig und den Organisten Thorsten Fabrizi ein weihnachtliches Programm.

In der adventlichen, musikalischen Andacht erklingen Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Georg Philipp Telemann sowie Weihnachtslieder. Die Predigt hält Pfarrer Ernst Wachter.
Der Eintritt zum Konzert ist frei, um Kollekte wird gebeten.

KULTURREVIER HARZ e. V.
Bahnhofstraße 22c
38877 Oberharz am Brocken / OT Benneckenstein
Web: www.kulturrevier-harz.de

Licht aus dem Osten wird in die Häuser von Flutopfern getragen

Kirchengemeinde Sinzig erhält 30 Herrnhuter Sterne aus Sachsen.

Sinzig (ots)

Im Flur von Kerstin Laubmann versperrt ein riesiges Paket den Weg. Es enthält – Licht. Licht für die leeren, dunklen Fenster in den Sinziger Straßenzügen, die im Juli von der Flutkatastrophe betroffen waren. „Im Augenblick erzählen die leeren Fenster vom Warten: darauf, dass das Haus trocknet; darauf, dass die Handwerker kommen“, sagt Laubmann. Ab dem ersten Advent ziehen die Pfarrerin und ihre Kollegin Johanna Kuhn los, um das Licht aus dem Paket zu verteilen – in Gestalt kleiner, weißer Herrnhuter Sterne.

Pfarrerin Kerstin Laubmann aus Sinzig packt die Herrenhuter Sterne aus, die eine Kirchengemeinde aus Sachsen für die Flutopfer im Ahrtal geschickt hat. / Licht aus dem Osten wird in die Häuser von Flutopfern getragen / Kirchengemeinde Sinzig erhält 30 Herrnhuter Sterne aus Sachsen

Die Sterne sind ein Symbol dafür, wie sehr die Naturgewalt im Sommer alles verändert hat, selbst die vertrauten Hilfswege. Nord hilft Süd, West hilft Ost, das kennt man. Aber plötzlich bedankt sich die rheinische Kirche für Hochwasser-Spenden aus Afrika. Und die Evangelische Kirchengemeinde Remagen Sinzig, zu Hause dort, wo die Ahr in den Rhein mündet, erhält 30 Herrnhuter Sterne aus Sachsen, um „Licht in die Häuser zu tragen“, wie Kerstin Laubmann es formuliert.

Zusammensetzen des Herrnhuter Sterns leitet den Advent ein

Schmuck? Für Kerstin Laubmann ist der Herrnhuter Stern viel mehr als das. „Er ist gefüllt“ – gefüllt mit unverbrüchlichen Erinnerungen an den Beginn der Adventszeit. In einem Begleitbrief schildert sie sehr persönlich das behutsame jährliche Zusammensetzen der Pergamentspitzen durch ihren Vater, bis der Stern schließlich fertig war. „Wenn er den dann in unserem Kinderzimmer aufhängte, dann war für mich Advent.“ Bis heute verbinde sie daher mit diesem Stern „die Stille und Konzentration und das liebevolle Basteln meines Vaters, um uns Kindern diesen schönen Stern für den Advent zu schenken, alle Jahre wieder. Und das milde weiße Leuchten an den Abenden.“

Im Nahen Osten spielt die Weihnachtsgeschichte

Dass dieses Leuchten jetzt aus dem Osten an die Ahr kommt, bettet die Pfarrerin in einen vielschichtigen Zusammenhang ein. Im Osten geht die Sonne auf, von dort dringt das Licht in den Tag vor. Der Osten ist auch der Ursprung der Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam. Im Nahen Osten spielt die Weihnachtsgeschichte. „Jedes Jahr hören wir auch von den drei Weisen aus dem Morgenland, die einem Stern folgen und etwas finden, das sie nicht erwartet und dennoch erhofft haben.“ Und jetzt der Wunsch, dass auch von diesem Stern aus dem Osten Deutschlands Hoffnung ausstrahlt. Und zwar in jeder Lage: Wo die Leitungen wieder funktionieren, gibt es Sterne mit Stromanschluss; wo nicht, hilft Batteriebetrieb.

Buchhandlung übernimmt Verpackung und Versand

Matthias Weismann hat zugesehen, dass er die Sendung noch vor dem ersten Advent auf den Weg brachte. Die christliche Buchhandlung in Meißen, bei der er die Sterne in der Kürze aufgetrieben hatte, war von der Idee so angetan, dass sie Verpackung und Versand übernahm. Dabei ist die Kollekte, die das Ganze finanzieren soll, noch gar nicht erfolgt: Der Theologische Seniorenkonvent „Schwarzer Kaffee“ in Dresden, bei dem sich einmal im Monat emeritierte Pfarrer, Pfarrerinnen, Ehepartner, Witwen und Witwer treffen, wird coronabedingt voraussichtlich auf sein für Montag geplantes Adventstreffen verzichten müssen. „Aber das kriegen wir schon hin“, ist Weismann überzeugt. Hauptsache, dass die Sterne rechtzeitig eingetroffen sind. „Ein bisschen Licht für die Schwestern und Brüder“, Licht aus dem Osten.

Zwei sächsische Gemeinden steuern ihre Kollekten bei

Inzwischen ist weitere Unterstützung aus Sachsen angekündigt. Die Evangelisch-Lutherische St.-Martins-Kirchgemeinde Oberlungwitz war nach zwei Fluthilfe-Überweisungen auf das Spendenkonto der Diakonie auf der Suche nach einem konkreten Projekt. Nun soll die Heiligabend-Kollekte nach Sinzig gehen. Und auch die Evangelisch-Lutherische Marienkirchgemeinde Gersdorf, den Oberlungwitzern mittlerweile als Schwesterkirchgemeinde verbunden, wird sich anschließen und ihre Silvester-Kollekte zur Verfügung stellen. Noch vor dem Lichtfest Epiphanias am 6. Januar werden also viele weitere Sterne etwas Licht in die Dunkelheiten des Ahrtals bringen können. Die Idee zieht Kreise, das Licht aus dem Osten breitet sich aus.

Web: www.ekir.de

Das Erbe der Prämonstratenser: Auf kulturhistorischer Spurensuche zwischen Südharz, mittlerer Elbe und Lauenburger Land

Magdeburg Weihnachten 1121 gründete Norbert von Xanten im französischen Prémontré den nach diesem Ort benannten Orden der Prämonstratenser, der sich binnen weniger Jahrzehnte in ganz Europa ausbreitete. In Magdeburg, wo Norbert 1126 zum Erzbischof ernannt worden war, entwickelte sich mit dem Kloster Unser Lieben Frauen ein wichtiges Zentrum des Ordens. Die Prämonstratenser gründeten von hier aus weitere Niederlassungen im mittel- und nordostdeutschen Raum.

Das Erbe der Prämonstratenser

Aus Auslass des 900. Ordensjubiläums der Prämonstratenser lädt das in Magdeburg ansässige Zentrum für Mittelalterausstellungen zu einer kulturhistorischen Spurensuche zwischen Südharz, mittlerer Elbe und Lauenburger Land ein. Brandenburg an der Havel, Havelberg, Jerichow, Klosterrode, Leitzkau, Magdeburg, Pretzien, Quedlinburg, Ratzeburg und Rehna haben sich im Korrespondenzortprojekt „Das Erbe der Prämonstratenser“ zusammengefunden, um an das Wirken der Prämonstratenser zu erinnern. Über das Mittelalter hinaus reicht deren Erbe in Gestalt beeindruckender Bauten, landschaftlicher Prägungen und bedeutsamer historischer Dokumente bis in unsere Gegenwart hinein.

Die Website www.erbe-praemonstratenser.de hält alle Informationen zu den beteiligten Partnern, Museen, Kirchen und Vereinen bereit. Darüber hinaus informieren Ortsportraits und Videos auf anschauliche Weise über die Bedeutung der Prämonstratenser an den verschiedenen historischen Stätten. Damit bieten sich auch in der vorweihnachtlichen Zeit vielfältige Möglichkeiten für Ausflüge und Reisen in die historische Kulturlandschaft Sachsen-Anhalts und seiner Nachbarn.

Stephan Brandner: DITIB-Muezzinruf in Deutschland darf es nicht geben

Berlin (ots) Die umstrittene türkisch-islamische DITIB-Gemeinde will für die Kölner Zentralmoschee im Stadtteil Ehrenfeld die Genehmigung von Muezzin-Rufen beantragen und sieht darin ein Zeichen dafür, dass die Gesellschaft pluraler und vielfältiger geworden sei.

Stephan Brandner, stellvertretender Bundessprecher der Alternative für Deutschland. / Stephan Brandner: DITIB-Muezzinruf in Deutschland darf es nicht geben!

Aus Sicht von Stephan Brandner, stellvertretender Bundessprecher der Alternative für Deutschland, handelt es sich beim DITIB um eine Vereinigung, die türkisch-islamische, radikale und verfassungsfeindliche Inhalte hat und auch dafür steht. Brandner wörtlich:

„Der Muezzin-Ruf hat keinen Platz in Deutschland und steht weder für Pluralität, noch für Vielfalt, sondern schlicht und einfach für die Unterwerfung unter die potenziell islamistischen Inhalte dieses Vereins. Wir lehnen jedwede Bestrebungen dieser Art ab!“

Web: afd.de

D-NEWS.TV – Kloster Huysburg bei Halberstadt im Harz

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D-NEWS.TV – Kloster Huysburg bei Halberstadt im Harz

Ich berichte heute von der Huysburg bei Halberstadt im Harz. Das Kloster Huysburg ist ein Benediktinerkloster auf einem bewaldeten Höhenrücken nördlich des Harzes und neun Kilometer nordwestlich von Halberstadt im Harzkreis des Landes Sachsen-Anhalt. Staatsrechtlich der Gemeinde Huy zugeordnet, gehört das Benediktinerkloster Huysburg kirchenrechtlich zum Bistum Magdeburg, ist darin jedoch exemt. Patronin ist Maria. Nach der Unterwerfung der Sachsen durch Karl den Großen errichteten die Franken um 790 auf dem Huy eine Militärstation. Sie diente zur Sicherung der Region gegenüber den Slawen. Nach dem Ausbau Magdeburgs durch Kaiser Otto den Großen verlor die Huysburg an strategischer Bedeutung. Der Haupteingang der Kirche mündet in einer breiten Vorhalle in das westliche Joch des südlichen Seitenschiffes. Der Hochaltar mit dem lebensgroßen Figurenschmuck wurde unter Abt Engelbert Engemann von dem Halberstädter Bildhauer Stubenitzki geschaffen. Im Festsaal, dem sogenannten Kaisersaal, sind Deckengemälde vom Halberstädter Malers Schape zu sehen. Die Orgel auf der Westempore schuf im Jahr 1760 der Orgelbaumeister Adolar Papenius. Der Halberstädter Bildhauer Bartholdi fertigte den Orgelprospekt mit Rokokoskulpturen musizierender Engel auf mehrfach geschwungener und auch an der Unteransicht geschnitzter Empore. Die Marienkapelle war ursprünglich der Gebetsraum für die Einsiedlerinnen am Gottesdienst. Die Statue der Muttergottes ist eine Kopie der romanischen Madonna vom Paradiesportal des Domes in Paderborn. Die Wiedervereinigung im Jahr 1990 brachte neue Möglichkeiten, denn nun war die Isolation des Priorats beendet. Nach Verhandlungen wurden zum 1. Juni 1992 alle Gebäude und Flurstücke innerhalb der Klostermauern, die nicht im kirchlichen Besitz waren, vom Bischöflichen Amt in Magdeburg erworben. Durch den Förderverein der Huysburg werden die Bauvorhaben auf der Huysburg sowie die kirchliche und kulturelle Arbeit der Mönche und des Bistums Magdeburg finanziell unterstützt und inhaltlich begleitet.
Ihre Pia. Danke.

Beatrix von Storch: „Bedford-Strohms Politisierung der evangelischen Kirche lässt Gläubige verzweifeln und sich abwenden“

Berlin (ots) Heinrich Bedford-Strohm sieht ein „Verbreitetes Desinteresse junger Leute an der Kirche“. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sagte laut ntv: „Kirche gilt als uncool. Die traditionelle Form unserer Institution Kirche spricht junge Leute oft nicht mehr an.“

Beatrix von Storch, stellvertretende Bundessprecherin der Alternative für Deutschland, erklärt:

Beatrix von Storch, stellvertretende Bundessprecherin der Alternative für Deutschland.

„Bedford-Strohm verwechselt Ursache und Wirkung, wenn er tatsächlich glaubt, dass mangelnde ‚Coolness‘ der Grund für den Mitgliederschwund der evangelischen Kirche sei. Es ist eben gerade dieser verzweifelte Versuch, auf der Welle des politisch-korrekten Zeitgeists zu surfen, der die Gläubigen von der evangelischen Kirche entfremdet. Wer sich an Fridays-for-Future, Seenot-Schlepper und andere links-kriminelle Organisationen anbiedert, muss sich nicht über sein offensichtliches Scheitern wundern. Wer sich zu diesen Ersatzreligionen hingezogen fühlt, entscheidet sich gleich für das Original. Das Ergebnis der rot-grünen Politisierung der evangelischen Kirche ist eine Entfremdung der Gläubigen von ihrer Kirchenführung: Der Kern des Glaubens, die christliche Botschaft der Nächstenliebe, kommt vor allem dann noch zum Tragen, wenn die Betroffenen weit, weit entfernt sind. Die Gläubigen in der Gemeinde fühlen sich so im Stich gelassen von Zeitgeist-Predigern wie Bedford-Strohm, denen ihr Glaube an den Klimawandel wichtiger scheint als der an Gott.“

Web: afd.de

Heute ist Reformationstag in Deutschland

Der Reformationstag, das Reformationsfest oder der Gedenktag der Reformation wird von evangelischen Christen in Deutschland und Österreich am 31. Oktober im Gedenken an die Reformation der Kirche durch Martin Luther gefeiert. In der Schweiz gilt der erste Sonntag im November als Reformationssonntag, der zeitlich in Anlehnung an den deutschen Reformationstag festgelegt ist.

Lutherdenkmal in Wittenberg

Laut der Überlieferung soll der Mönch und Theologieprofessor Martin Luther am Abend vor Allerheiligen 1517 an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg 95 Thesen in lateinischer Sprache zu Ablass und Buße angeschlagen haben, um eine akademische Disputation herbeizuführen. Damit leitete er die Reformation der Kirche ein. Im Kern bestritt er die herrschende Ansicht, dass eine Erlösung von der Sünde durch einen Ablass in Form einer Geldzahlung möglich sei. Dies sei schon durch das Opfer Jesu Christi am Kreuz geschehen.

Luther hatte seine Thesen in Briefform mehreren geistlichen Würdenträgern und Bischöfen des Reiches zugesandt. Als die Bischöfe nicht reagierten, soll er die 95 Thesen an die Schlosskirche Wittenbergs angeschlagen haben. Ob der Thesenanschlag tatsächlich stattgefunden hat, ist jedoch nicht zweifelsfrei erwiesen und wird kontrovers diskutiert.[1][2][3] Der Kirchenhistoriker Thomas Kaufmann hält Luthers Schrift An den christlichen Adel deutscher Nation (1520) ohnehin für wesentlich wichtiger als die Thesen.[4]

Bereits im Reformationsjahrhundert finden sich vereinzelte Jahresfeiern. Zunächst wurden auch der 10. November und der 18. Februar (Luthers Geburts- und Todestag) als Gedenktage gefeiert. Zudem galt der 25. Juni als Tag der Augsburger Konfession als Festtag.

Web: https://de.wikipedia.org