Archiv der Kategorie: Natur & Umweltschutz

Neue Waffe im Kampf gegen den Plastikmüll – Solarstrom-betriebenes Müllsammelschiff „Circular Explorer“ in Hamburg getauft

München-Garching, Hamburg (ots) Die Umweltorganisation One Earth – One Ocean e.V. (oeoo) hat mit tatkräftiger Unterstützung des Baustoffkonzerns Holcim Ltd. heute in Hamburg das Müllsammelschiff „Circular Explorer“ an den Start gebracht.

Der Solarstrom-getriebene Katamaran „Circular Explorer“. Die neueste und modernste Waffe im Kampf gegen den Plastikmüll.

Zur Taufe des rein Solarstrom-betriebenen Katamarans war auch der Schweizer Abenteurer Bertrand Piccard gekommen, der als Vorsitzender der von ihm gegründeten Solar Impulse Foundation den Circular Explorer und Holcim als Partner begleitet.

Der „Circular Explorer“ wurde von oeoo (www.oeoo.world) entwickelt und von Holcim (https://holcim.com) finanziert. Er ist eine Weiterentwicklung des bereits im Einsatz befindlichen Müllsammelschiffs „Seekuh“ und kann 4.000 kg Plastikmüll pro Tag aus dem Meer fischen. Nach der Taufe bleibt der Circular Explorer bis Oktober in der Ostsee, um vor Fehmarn Geisternetze aus dem Meer zu bergen und ist als Botschafter für den Schutz der Meere auf der Kieler Woche und der Klimawoche in Hamburg präsent. Im kommenden Jahr wird das Schiff dann in Container verpackt in die Bucht von Manila/Philippinen transportiert, um in einigen der weltweit am stärksten verschmutzten Gewässer als Flaggschiff einer kleinen Flotte elektrisch betriebener oeoo-Müllsammelschiffe den Kampf gegen den Plastikmüll aufzunehmen. Bei jedem Einsatz des Circular Explorers werden begleitend Umweltweiterbildungsprojekte und wissenschaftliche Studien durchgeführt, Kooperationen mit lokalen Behörden und Umweltschutzorganisationen sorgen außerdem dafür, dass der Kampf gegen den Plastikmüll auch dann weitergeführt wird, wenn die Experten von oeoo mit ihrem Circular Explorer zum nächsten Einsatz in andere Gefilde weitergezogen sind.

Alle Unternehmen, die Teil der Lösungen sein wollen, sind willkommen

Günther Bonin hat oeoo gegründet. Er sagt: „Der Circular Explorer ist unsere neueste und modernste Waffe im Kampf gegen den Plastikmüll. Wir sind CEO Jan Jenisch und seinem Unternehmen Holcim sehr dankbar für ihre Unterstützung und freuen uns, gemeinsam gegen den Meeresmüll vorzugehen.“ Im Rahmen der Schiffstaufe rief Bonin weitere global operierende Unternehmen auf, mit oeoo gemeinsame Sache zu machen. Alle Unternehmen und Personen, die Teil der Lösungen sein wollten, seien willkommen, Hilfe werde weiterhin dringend benötigt. Denn ein Circular Explorer alleine reiche nicht, um gegen die Müllflut anzukommen.

Ab 2024 soll dann auch ein aktuell in der Planungsphase befindlicher, umgebauter Mehrzweckfrachter namens „SeeElefant“ eingesetzt werden, der den Müll nicht nur sammeln sondern auch zu 99% in Energie umwandeln und dabei mehrere tausend Tonnen laden und verarbeiten kann.

Jan Jenisch, CEO Holcim: „Jeder hat eine Rolle zu spielen, um unsere Ozeane zu erhalten. Wir sind stolze Unterstützer des Circular Explorer, um einen Teil zur Lösung beizutragen. Es ist inspirierend zu sehen, wie junge Changemaker als Katalysatoren wirken, um einige der größten Herausforderungen unserer Welt zu anzupacken. Die Bildungs- und Wissenschaftsprogramme des Circular Explorer sind darauf ausgerichtet, sie zum Handeln zu mobilisieren.“

Über One Earth – One Ocean e. V. (oeoo)

Die gemeinnützige Umweltorganisation One Earth – One Ocean e.V.(oeoo) mit Sitz in München-Garching und Büros in Hamburg, Kiel, Hong Kong, Battambang/Kambodscha und Rio/Brasilien verfolgt bereits seit 2011 das Ziel, Gewässer weltweit von Plastikmüll, aber auch von Verschmutzungen durch Öl und Chemikalien zu befreien. Das mehrstufige Konzept der „Maritimen Müllabfuhr“ zur Beseitigung küstennaher Meeresverschmutzung durch Plastikmüll sieht vor, das Plastik mit einer Flotte von speziellen Müllsammelschiffen aus Gewässern weltweit einzusammeln und anschließend wiederzuverwerten bzw. in Öl rückzuverwandeln. Projekte zur Beseitigung von Plastikmüll aus Gewässern laufen derzeit in Kambodscha, Brasilien, Indonesien, den Philippinen und Ägypten. Zum Einsatz kommen hierbei speziell konzipierte Müllsammelschiffe namens SeeHamster und SeeKuh. Ab 2024 soll mit dem ersten „SeeElefanten“, einem umgebauten Mehrzweckfrachter, der Anlagen zum Sortieren, Zerkleinern, Verarbeiten und Pressen von Meeresmüll an Bord haben wird, das erste Pilotsystem eines Müllverwertungsschiffs umgesetzt sein. Sobald industrietaugliche Plastics-to-fuel-Anlagen verfügbar sind, soll Plastik direkt an Bord auch zu schwefelfreiem Öl rückverwandelt werden. Zudem engagiert sich der Verein national und international in der Erforschung von Mikroplastik sowie der Bildungs-, Aufklärungsarbeit und Dokumentation zum Thema Marine Littering. Bereits 2013 wurde oeoo für das Konzept der Maritimen Müllabfuhr mit dem renommierten GreenTec Award, Europas größtem Umwelt- und Wirtschaftspreis, ausgezeichnet. 2019 erhielt der Verein für sein Konzept des Müllverwertungsschiffs SeeElefant den Bundespreis ecodesign vom Bundesumweltministerium. Die Arbeit von oeoo wird ausschließlich durch private Spenden und Sponsorengelder finanziert. Namhafte Unternehmen und auch Privatpersonen, darunter die Röchling Stiftung GmbH, die Deutsche Telekom AG und die Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland) unterstützen OEOO in unterschiedlicher Weise. Weitere Informationen zu oeoo und seinen aktuellen Projekten erhalten Sie unter www.oeoo.world.

European Green Cities Award: Bewerbungsfrist bis zum 20. August 2021 verlängert

Berlin (ots) Im Rahmen der EU-Kampagne „Mehr grüne Städte für Europa“ wird Ende des Jahres ein europäisches Projekt ausgezeichnet, das die Vorteile, die mit urbaner Begrünung einhergehen, optimal nutzt.

Mit dem European Green Cities Award 2021 wird grüne Infrastruktur ausgezeichnet Award; Wettbewerb; grün; Infrastruktur; Mehrwert; Stadt; Natur

Es sind daher weiterhin alle Städte, Gemeinden, Landschaftsarchitekturbüros, Planer, Bauträger usw. aufgerufen, sich mit ihren Projekten, die Städte grüner, lebenswerter und nachhaltiger machen, zu bewerben. Die einreichbaren Projekte können dabei sehr vielfältig sein. Denkbar sind beispielsweise Schulgelände, renaturierte Gewerbegebiete, Stadtparks und Krankenhäuser bis hin zu neuen Wohnquartieren und vieles mehr.

Bewerbungsfrist verlängert: Anmeldungen noch bis zum 20. August 2021 möglich

Voraussetzung für die Bewerbung eines Projektes ist, dass dessen Innen- oder Außenbegrünung einen echten Mehrwert für Mensch und Umwelt schafft, wie z. B. einen Beitrag zur Biodiversität, zu Gesundheit und Wohlbefinden oder zu Aspekten von Umweltgerechtigkeit und Klimaschutz. Die teilnehmenden Projekte haben idealerweise „Nachahmerwirkung“, weil sie z. B. verhältnismäßig einfach reproduzierbar sind und über das Potenzial verfügen, neue grüne Infrastrukturprojekte anzustoßen.

Der European Green Cities Award ist eine Initiative des EU-Programms „Mehr grüne Städte für Europa“, in dem aktuell Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, die Niederlande, Polen, Portugal, Ungarn und Schweden zusammenarbeiten, um das Thema Stadtgrün in Europa noch stärker auf die Tagesordnung zu bringen.

Preisverleihung

Nach dem Ende der neuen Bewerbungsfrist am 20. August 2021 wird von jedem teilnehmenden Land jeweils ein nationales Projekt ausgewählt und bei der internationalen Jury eingereicht, die Delegierte aus allen Ländern umfasst. Die teilnehmenden Projekte selbst müssen in den o.g. Ländern angesiedelt sein. Die Jury wählt einen Gewinner aus, der Ende September/Anfang Oktober bekannt gegeben wird.

Weitere Informationen und Anmeldeformular

Das englischsprachige Bewerbungsformular sowie umfangreiche Informationen zum Preis und den Bewertungskriterien finden Sie hier.

Das Formular kann in englischer oder deutscher Sprache ausgefüllt werden und sollte anschließend an den Kontakt für Teilnehmer aus Deutschland gesendet werden:

Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V.

Web: www.gruen-ist-leben.de

Emissionshandel: CO2-Emissionen in vielen Bundesländern weiter gesunken

Größte Emissionsminderung 2020 in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen – Rheinland-Pfalz und Berlin Schlusslichter

Berlin (ots) In Deutschland sind 2020 die CO2-Emissionen der im Europäischen Emissionshandel erfassten stationären Anlagen im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent gesunken. Das entspricht einem Rückgang auf 320 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente (CO2-Äq). Der Rückgang der Emissionen geht maßgeblich auf Minderungen in der Energiewirtschaft zurück. Aufgrund der konjunkturellen Lage durch die COVID-19-Pandemie sanken aber auch die Emissionen der energieintensiven Industrie das zweite Mal im Verlauf der dritten Handelsperiode.

Infografik: Die Reform des Europäischen Emissionshandels zeigt Wirkung.

Das geht aus dem neuen Bericht über die Treibhausgasemissionen der emissionshandelspflichtigen stationären Anlagen und im Luftverkehr für Deutschland im Jahr 2020 (VET-Bericht) hervor, den die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt (UBA) jährlich herausbringt.

Im Bundesländer-Vergleich gab es die stärksten Rückgänge in Hamburg mit 39 Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern mit 26,6 und in Bremen mit 24,5 Prozent weniger als 2019. Schlusslichter sind Rheinland-Pfalz mit einem Anstieg um 1,9 Prozent und Berlin mit 4,0 Prozent mehr Emissionen im Vergleich zum Vorjahr.

Langfristiger Rückgang in fast allen Bundesländern

Der Europäischen Emissionshandel ist in mehrjährigen Handelsperioden organisiert. Seit dem Start der aktuellen Handelsperiode, die den Zeitraum 2013 bis 2020 umfasst, sanken die Gesamtemissionen der rund 1.820 erfassten deutschen Anlagen um 33 Prozent. Am stärksten war der Rückgang der Emissionen im Saarland mit 54 Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern mit 40,7 Prozent und in Nordrhein-Westfalen mit 37,4 Prozent. Das geringste Minus verzeichneten Schleswig-Holstein mit 6,3 und Rheinland-Pfalz mit 5,9 Prozent. In Hamburg stiegen die CO2-Emissionen der im Europäischen Emissionshandel erfassten Anlagen um 21,7 Prozent.

Zielvorgabe für 2030 bereits 2020 erreicht

Im starken Rückgang der Emissionen der deutschen Anlagen im EU-ETS spiegelt sich auch die erfolgreiche Reform des europäischen Emissionshandels im Jahr 2018 wider. Dadurch stiegen die Preise für CO2-Zertifikate stark an. Die Emissionen aller am EU-ETS teilnehmenden Anlagen (in den 27 EU Mitgliedstaaten und Großbritannien, Island, Liechtenstein, Norwegen) sanken 2020 in ähnlichem Maße wie in Deutschland: Nach Angaben der Europäischen Kommission gingen die Emissionen im Jahr 2020 um elf Prozent zurück und beliefen sich auf rund 1,33 Milliarden Tonnen CO2-Äq. Gegenüber 2005 sind die ETS-Emissionen europaweit um rund 43 Prozent und damit noch stärker zurückgegangen als in Deutschland mit etwa 38 Prozent. Das Europäische Klimaziel für die vom EU-ETS umfassten Bereiche – minus 21 Prozent im Jahr 2020 gegenüber 2005 – wird damit deutlich übererfüllt. Jürgen Landgrebe, der Leiter des Fachbereichs V Klimaschutz, Energie, Deutsche Emissionshandelsstelle, weist darauf hin, dass das aktuelle europäische Emissionsniveau bereits jetzt der geltenden Zielvorgabe für 2030 entspricht. Er plädiert für eine schnelle, weitere Absenkung der Emissionsobergrenzen im EU-ETS. So kann der Emissionshandel seine in den letzten Jahren wiedergewonnene Rolle als zentraler Eckpfeiler der europäischen Klimapolitik auch in dieser für den Klimaschutz entscheidenden Dekade wahrnehmen.

Der Europäische Emissionshandel (EU-ETS) ist das zentrale Klimaschutzinstrument zur Reduktion der CO2-Emissionen (genau genommen der CO2-Äquivalente) in der Europäischen Union. Der EU-ETS wurde 2005 eingeführt und umfasst Energieanlagen, Anlagen in der energieintensiven Industrie sowie seit 2012 auch den innereuropäischen Luftverkehr.

Über die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt)

Die DEHSt ist die nationale Behörde für die Umsetzung des EU-ETS. Zu ihren Aufgaben gehören die Zuteilung und Ausgabe kostenloser Emissionsberechtigungen, die Prüfung der Emissionsberichte und der Überwachungspläne sowie die Verwaltung von Konten im EU-Emissionshandelsregister. Sie steuert die Auktionen und informiert die Öffentlichkeit und Marktteilnehmer über die Versteigerungsergebnisse. Sie ist zudem zuständig für die administrativen Belange bei der Nutzung der projektbasierten Mechanismen, Joint Implementation und Clean Development Mechanism. Die DEHSt ist zudem die nationale Bewilligungsbehörde für die Zahlung von Beihilfen für stromintensive Unternehmen zur Kompensation indirekter CO2-Kosten (Strompreiskompensation). Die DEHSt ist außerdem zuständig für die Umsetzung des 2021 gestarteten nationalen Emissionshandels für Brennstoffe.

Über co2online

Die gemeinnützige co2online GmbH (https://www.co2online.de) setzt sich dafür ein, den klimaschädlichen CO2-Ausstoß zu senken. Seit 2003 helfen die Energie- und Kommunikationsexperten privaten Haushalten, ihren Strom- und Heizenergieverbrauch zu reduzieren. Unterstützt wird co2online dabei von der Europäischen Kommission, dem Bundesumweltministerium sowie einem Netzwerk mit Partnern aus Medien, Wissenschaft und Wirtschaft. co2online unterstützt die Deutsche Emissionshandelsstelle im Umweltbundesamt bei der Öffentlichkeitsarbeit zum Klimaschutzinstrument Europäischer Emissionshandel.

Web: https://www.co2online.de

Nationalpark Harz für Zuhause

Komm mit uns in die Wildnis – neue Folge: Waldbilder

Lust auf Wildnis? Wir bringen den Nationalpark Harz auch nach Hause.

Neue Folge

In diesem Teil unserer Nationalpark-für-Zuhause-Reihe erklärt euch Nationalpark-Rangerin Steffi, warum der Wald im Nationalpark Harz in verschiedenen Höhenlagen unterschiedlich aussieht, wie der Nationalpark in den letzten Jahren mit über 5,2 Millionen gepflanzten jungen Laubbäumen die Rückkehr der früher heimischen Laubwälder unterstützt und welchen Nutzen die aktuell vielerorts sichtbaren stehenden und liegenden abgestorbenen Altfichten für die nächste Waldgeneration haben.

Komm mit uns in die Wildnis – neue Folge: Waldbilder

Nationalpark-Revierförster Klaus-Dieter Schultze nimmt euch mit in einen Bereich, in dem vor ein paar Jahren junge Buchen gepflanzt wurden und zeigt, wie diese Starthilfe die Natur auf dem Weg zur neuen Wildnis unterstützt. Im Jahr 2021 ist übrigens die Pflanzung von weiteren 600.000 jungen Laubbäumchen geplant. Unterstützen können Sie  diese Hilfe zur Selbsthilfe für die Natur beispielsweise mit der Teilnahme am Großen Baum-Schenken von Radio Brocken. Wir danken allen, die schon mitgemacht haben oder es noch planen! Und jetzt viel Spaß bei unserem Video.

https://www.nationalpark-harz.de

Harzklinikum pflanzt im Nationalpark Harz einen „Dorothea-Wald“

Die ersten 100 Laubbäume für einen künftigen „Dorothea-Wald“ sind im Nationalpark Harz unweit von Drei Annen Hohne gepflanzt worden. 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben – aus der Pflege, dem ärztlichen Dienst und der Verwaltung aus den Krankenhäusern in Blankenburg, Quedlinburg und Wernigerode – haben gemeinsam mit Vertretern aus dem Nationalpark Harz am 24. Juni 2021 100 Buchensetzlinge gepflanzt.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben und Vertreter des Nationalparks Harz am Pflanzort für den künftigen „Dorothea-Wald“ bei Drei Annen Hohne im Harzkreis (Foto: Harzklinikum)

Auch als ein Zeichen der Wertschätzung wird das kommunale Harzklinikum für jede seiner Mitarbeiterinnen, für jeden seiner Mitarbeiter einen Baum pflanzen: 2.000 Beschäftigte bedeuten 2.000 Bäume im Harzer Nationalpark, der die Region verbindet, in der das Klinikpersonal nicht nur arbeitet und wohnt, in der wir gern leben.

Mit diesem weithin sichtbaren Bekenntnis zur Harzregion ist zugleich ein erster öffentlicher Auftakt für die Kampagne „Dorothea 25“ vollzogen worden. Ein Ziel dieser Kampagne ist, bis zum Jahr 2025 – dann wird die Klinik-Namensgeberin Dorothea Christiane Erxleben 310 Jahre – zu den Top-Arbeitgebern über die Region hinaus zu gehören. Bis dahin sollen in verschiedenen Projekten Vorhaben zur besseren Mitarbeiterbeteiligung, zur Verbesserung von interdisziplinärer Zusammenarbeit auf den Stationen, zur Mitarbeitergesundheit und mehr erfolgreich umgesetzt sein. Das Ziel ist, dem Fachkräftemangel dadurch zu begegnen, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein – für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, gleichermaßen für langjährige Kolleginnen und Kollegen.

Der „Dorothea-Wald“ – auf diesen Namen haben sich der Nationalpark und das Harzklinikum gern verständigt – ist ein Symbol und Signal an die Bevölkerung im Harzkreis, denn das kommunale Krankenhaus engagiert sich auch für seine Region: Umweltschutz, Nachhaltigkeit, ökologische Verantwortung, Wald als touristisches Erlebnis und Erholungsort – selbstverständlich auch für das eigene Klinikpersonal. Die Pflanzfläche ist ca. einen Hektar groß und befindet sich in der Nähe des HSB-Bahnhofs Drei Annen Hohne, der Hohne-Loipe sowie der Landesstraße gen Schierke und ist somit gut erreichbar – für Pflanzaktionen und für die pflanzenden Kolleginnen und Kollegen später bei Wanderungen mit ihrer Familie wieder leicht auffindbar. Die für den „Dorothea-Wald“ vorgesehene Fläche liegt im sogenannten 500-Meter-Sicherungsstreifen zu den benachbarten Landesforsten, deshalb musste dort der Borkenkäfer aktiv bekämpft werden. Die entstandene Freifläche bietet die Chance, dort die Natur bei der Entwicklung eines naturnahen Mischwaldes zu unterstützen, hat Nationalpark Harz-Leiterin Sabine Bauling zum Pflanzstart erläutert. Vorgesehen ist, dort Buche, Esche und Bergahorn zu pflanzen. Nach dem symbolischen Pflanzstart sind im Herbst Aktionstage für und mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Harzklinikum geplant. Gemeinsam werden Baumsetzlinge gepflanzt, im Anschluss wird es Spiel, Spaß und Gespräche bei gutem Imbiss und erfrischenden Getränken im „HohneHof“ geben. Zunächst jedoch wurden jetzt die ersten 100 Buchenbäumchen unseres Harzklinikums gut in den Boden gebracht. Auf dass sie prächtig wachsen und den Wald im Harz wieder erlebbar werden lassen.

Web: https://www.nationalpark-harz.de

Design für mehr Nachhaltigkeit: Neuer Wassersprudler von BRITA macht Umstieg auf Leitungswasser noch attraktiver

Taunusstein (ots) Elegante Form, intuitives Handling und erfrischender Geschmack: Mit dem neuen Wassersprudler sodaONE landet BRITA einen Coup für umweltbewussten Wasserkonsum im eigenen Zuhause. Der moderne Sprudler in mattem Weiß oder Schwarz passt perfekt in jede Küche und erleichtert den Umstieg auf Leitungswasser.

Wassersprudler sodaONE von BRITA in Mattweiß und Mattschwarz

Das Design des neuen Wassersprudlers sodaONE von BRITA gibt dem Trinken von Leitungswasser in Deutschland einen weiteren Schub. Nun haben auch Liebhaber moderner Lifestyle-Geräte einen guten Anlass, Wasser aus dem Hahn in der Küche zu trinken. Damit liegen sie im Trend, denn laut einer Nielsen-Wasserstudie aus dem Jahr 2020 trinkt bereits mehr als ein Drittel der Deutschen hauptsächlich Leitungswasser. Die Gründe sind vorrangig der Verzicht auf Einweg-Plastikflaschen sowie das Wegfallen des Kistenschleppens.[1] Zudem kostet 1 Liter Leitungswasser durchschnittlich nur 0,2 Cent.

Design und Funktionalität – für den Esstisch und unterwegs

Zum sodaONE gehört eine 1-Liter-Flasche aus glasklarem, BPA-freiem Kunststoff mit Akzenten aus gebürstetem Edelstahl. Die Flasche lässt sich mit nur einem Handgriff in den Sprudler eindrehen. Mit einem Gewicht von ca. 230 Gramm ist die Flasche auch ideal für unterwegs geeignet. Das Sprudeln erfolgt per Knopfdruck auf der Oberseite des Geräts. Ein Überdruckventil im Gerät sorgt dabei für Sicherheit und ermöglicht so die minimalistische und pflegeleichte Form.

Features

– Schlankes, platzsparendes Design (B 12,9 x T 24 x H 44,6 cm) – Bruchsichere PET-Flasche, BPA-frei, mit Schraubverschluss und Fuß aus gebürstetem Edelstahl, nicht spülmaschinengeeignet
– Erhältlich in Mattweiß und -schwarz
– Eindrehen und Wechsel des Zylinders mit einfachen Handgriffen
– Individueller Sprudelgrad (leicht perlend bis stark sprudelnd) per Knopfdruck
– Preis: 79,99 Euro inklusive einer Flasche und einem CO2-Zylinder
– Erhältlich ab sofort unter https://www.brita.de/wassersprudler

Der CO2-Zylinder

Der mitgelieferte Zylinder enthält 425g Kohlenstoffdioxid (CO2), das Ihr Leitungswasser auf Knopfdruck mit Kohlensäure versetzt und zu prickelndem Sprudelwasser verwandelt. Der mitgelieferte BRITA CO2-Zylinder reicht für bis zu 60 Liter Sprudelwasser. Leere Zylinder können im Einzelhandel gegen neue ausgetauscht werden. Der BRITA yource Onlineshop bietet zudem das 4er-Pack CO2-Zylinder im umweltfreundlichen und cleveren Tauschmodell an. Nach Gebrauch können die leeren Zylinder per Retourenschein gegen volle CO2-Zylinder getauscht werden. In den sodaONE passen alle handelsüblichen 425g Universalzylinder mit Drehgewinde.

BRITA mit langjähriger Sprudlererfahrung

Der sodaONE ist nicht der erste Wassersprudler von BRITA. Das Unternehmen verfügt bereits über langjährige Erfahrung im Sprudelmarkt in Deutschland mit den BRITA yource Wasserbars. Seit 2016 werden bereits zwei Produkttypen der leitungsgebundenen Wasserspender für Zuhause im Direktvertrieb angeboten: eine 4-Wege Armatur für die Küche, die den klassischen Wasserhahn ersetzt, sowie ein ansprechendes Auftischgerät. Beide Produkte bieten auf Knopfdruck gekühltes, gefiltertes Wasser, wahlweise frisch aufgesprudelt – in beliebiger Menge. Auch für die Wasserbars gibt es entsprechende CO2-Zylinder und einen speziellen Filter mit einem Leistungsvolumen von bis zu 3.000 Liter pro Jahr.

Die Nachhaltigkeitsinitiative #hahntrinker

Ende 2020 initiierte Wasserexperte BRITA die Bewegung #hahntrinker. Dabei regen überzeugte Leitungswassertrinker andere Menschen zum Umstieg auf nachhaltiges Wassertrinken an.

Mehr Infos unter #hahntrinker auf Instagram oder www.hahntrinker.de

Zu gut, um nicht mehr gefeiert zu werden: Gülcan und Oli.P machen sich mit #WirSindTooGoodToGo für mehr Wertschätzung stark

Berlin (ots) Bedeutet neu wirklich gleich besser? Macht eine größere Auswahl zufriedener? Und ist ein perfektes Äußeres auch tatsächlich ein Zeichen für guten Geschmack? In der heutigen Konsum- und Wegwerfgesellschaft lautet die Devise oft: frischer, makelloser, mehr. Das gilt sowohl für die Promi-Welt, als auch die Lebensmittelindustrie. Dass das nicht nachhaltig sein kann, leuchtet ein.

Gülcan spricht im Interview über einen nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln

Im Rahmen der #WirSindTooGoodToGo-Kampagne setzen TV-Moderatorin Gülcan sowie Schauspieler und Sänger Oli.P deshalb jetzt ein Zeichen für mehr Wertschätzung. Mit viel Humor und jeder Menge Selbstbewusstsein erinnern sich beide an ihre Anfänge in den späten 90er- und frühen 00er-Jahren zurück und stellen fest: Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes „Too Good To Go“. Damit beweisen sie, dass trotz der Schnelllebigkeit heutzutage vieles länger gut ist, als so manche meinen.

Oli.P rettet Lebensmittel über die Too Good To Go-App

„Too Good To Go“, das trifft auch auf Lebensmittel zu. Trotzdem wird ein Drittel aller Lebensmittel weltweit weggeworfen. Vieles davon noch viel zu gut, um nicht gegessen zu werden. Allein in Deutschland sind es 18 Millionen Tonnen pro Jahr. Konkret bedeutet das: Jährlich wandern pro Kopf mehr als 75 Kilogramm an Lebensmitteln und damit zwei volle Einkaufswagen einfach in die Tonne.

Dagegen können alle etwas tun – ohne großen Aufwand, jeden Tag. Too Good To Go hilft mit der gleichnamigen App dabei, unverkaufte Lebensmittel zu retten und inspiriert die Menschen, sich im Alltag gegen Food Waste stark zu machen. Allen voran Gülcan und Oli.P, denn auch die beiden wissen: Wenn wir bewusster mit Lebensmitteln umgehen, schonen wir nicht nur wertvolle Ressourcen, sondern auch die Umwelt. Höchste Zeit also, Lebensmitteln mehr Wertschätzung entgegenzubringen.

Wertschätzung von Lebensmitteln: Für Gülcan selbstverständlich

Kaum jemand weiß, dass Gülcan vor ihrer steilen Karriere als Moderatorin beim TV-Sender VIVA ein ernährungswissenschaftliches Abitur abgeschlossen hat und heute studierte Ökotrophologin ist. Das Interesse für Lebensmittel und Gesundheit begleitet Gülcan, die mittlerweile auch als Ernährungsberaterin arbeitet, schon von Kindesbeinen an: „Für mich sind Nachhaltigkeit und Wertschätzung von Lebensmitteln immer sehr wichtige Faktoren in meinem Leben gewesen. Ich habe das zuhause so vorgelebt bekommen und kenne es überhaupt nicht anders. Egal, wo ich gelebt habe, ich habe immer darauf geachtet, mit den Ressourcen unseres Planeten vernünftig umzugehen. Ich finde es einfach schön, wenn man Lebensmittel, aber auch Menschen und eigentlich all das, was für einen selbst einen gewissen Wert hat, mit Liebe und Respekt behandelt“, so Gülcan.

Neu ist nicht gleich besser: Oli.P schon immer nachhaltig unterwegs

Der Sänger und Schauspieler Oli.P, der Ende der 1990er vor allem durch die beliebte Daily Soap ‚Gute Zeiten, schlechte Zeiten‘ und seine Cover-Songs bekannt wurde, ernährt sich seit vielen Jahren rein pflanzlich. So liegt es nah, dass das Thema Nachhaltigkeit und ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln in seinem Leben eine wichtige Rolle spielen. Mit einem Augenzwinkern bemerkt er: „Die meisten Leute werden denken: ‚Stimmt, den Nachhaltigkeitsgedanken hatte Oli schon immer.‘ ‚Flugzeuge im Bauch‘ und ‚So bist du‘ waren beides Nummer-eins-Hits. Die gab es davor schon, aber warum neue Songs schreiben, wenn die alten noch gut sind?“

Beim Thema Lebensmittel ist es für ihn wichtig, sich wieder auf die „Basics“ zu besinnen: Regionalität und Saisonalität findet Oli.P, der privat viel selbst kocht, in diesem Zusammenhang entscheidend. Aber auch in der digitalen Entwicklung sieht er große Chancen: „Allein der Gedanke, Lebensmittel per App zu retten, ist doch großartig. Man öffnet einfach die App und schaut, was im Umkreis gerade angeboten wird. Dann zieht man los und holt sich eine Überraschungstüte mit übrig gebliebenem Essen ab – beim Bäcker vielleicht ein leckeres Brot, im Supermarkt dann noch eine Tüte mit Gemüse. Mit ein wenig Gewürzen und Öl hat man dann zu Hause schnell ein leckeres Gericht mit Sachen gezaubert, die noch zu gut zum Wegwerfen sind. Ganz einfach über die Too Good To Go-App – besser geht’s gar nicht!“

Lebensmittelretten per App: Wenig Aufwand, große Wirkung

Too Good To Go ist Europas führende App zur Lebensmittelrettung. Das junge Unternehmen bringt Restaurants, Cafés, Supermärkte & Co. mit Selbstabholer*innen zusammen und sorgt dafür, dass unverkaufte Lebensmittel nicht weggeworfen werden müssen. Stattdessen erhalten sie zum reduzierten Preis eine zweite Chance. So konnten in Deutschland schon 8 Millionen Mahlzeiten vor der Verschwendung gerettet und damit rund 20.000 Tonnen CO2-Äquivalente eingespart werden. Um eine zweite Chance geht es auch bei der #WirSindTooGoodToGo -Kampagne. Sie möchte die Menschen auf humorvolle Weise inspirieren, das eigene Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen und mehr Wertschätzung an den Tag zu legen – egal ob bei heiß geliebten Stars von früher oder eben beim Thema Lebensmittel.

Gülcans & Oli.Ps Top drei Tipps gegen Food Waste

Gülcans Tipp Nr. 1: Öfter mal den Kühlschrank aufräumen

Um den Überblick zu behalten und ältere Lebensmittel zuerst aufzubrauchen, greift Gülcan beim Aufräumen ihres Kühlschranks auf einen altbewährten Trick zurück: „Produkte, die in nächster Zeit aufgebraucht werden müssen, stelle ich immer ganz nach vorne, genau wie im Supermarkt“, verrät sie. Mit Hilfe der sogenannten „First In First Out“-Methode (was zuerst reinkam, wird auch zuerst rausgenommen) wird nichts in den Tiefen des Kühlschranks vergessen.

Gülcans Tipp Nr. 2: Das Mindesthaltbarkeitsdatum als Richtwert sehen

„Ein Tipp, den ich allen mitgeben möchte, ist, nicht zu dogmatisch auf das Mindesthaltbarkeitsdatum zu achten“, so Gülcan. Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) wird oft missverstanden und Produkte entsorgt, sobald sie dieses erreicht haben. Nach Überschreiten des MHDs ist ein Lebensmittel aber nicht automatisch unverzehrbar. Mit der „Oft länger gut„-Kampagne klärt Too Good To Go über den Unterschied zwischen MHD und Verbrauchsdatum auf und regt dazu an, die eigenen Sinne zu nutzen. Durch Schauen, Riechen und Probieren stellt man bei vielen Lebensmitteln fest, dass sie noch weit über das angegebene MHD hinaus genießbar sind.

Gülcans Tipp Nr. 3: Ein Herz für „hässliche“ Lebensmittel fassen

Wir neigen dazu, mit unseren Augen einzukaufen und haben über die Jahre „gelernt“, unästhetische Produkte abzulehnen. Deshalb bleiben eine gepunke Banane oder eine krumme Zucchini oft im Regal liegen. Aber Obst und Gemüse wächst in allen möglichen Formen, Größen und Farben – die keinerlei Einfluss auf ihren Geschmack und Nährwert haben. „Deshalb greife ich beim Einkaufen bewusst zu den Produkten, die von anderen Leuten wahrscheinlich nicht gekauft werden“, sagt Gülcan.

Oli.Ps Tipp Nr. 1: Mit Einkaufszettel einkaufen gehen

Fehlende oder schlechte Planung sind Hauptgründe für Lebensmittelverschwendung. „Auch wenn es super simpel klingt, es hilft mir total, eine Einkaufsliste zu schreiben“, meint Oli.P. „Dafür suche ich mir die Rezepte für die Mahlzeiten raus, die ich kochen möchte, und schreibe auch die genauen Zutatenmengen auf. Davor checke ich, was wir sowieso schon zuhause haben und versuche die Lebensmittel unterzubringen, die dringend aufgebraucht werden müssen. Bei unserem Einkauf auf dem Wochenmarkt halte ich mich dann an diese Liste und kaufe nur das, was ich wirklich brauche.“ Weitere nützliche Tipps für die optimale Planung des anstehenden Supermarkt-Besuchs finden sich auch auf dem Too Good To Go-Blog.

Oli.Ps Tipp Nr. 2: Reste mit Familie und Freund*innen teilen

Auch wer wie Oli.P ganz gut abschätzen kann, was die Woche über so an Lebensmitteln gebraucht wird, hat beim Kochen doch immer mal etwas übrig. Sein Tipp: „Das gebe ich dann gerne an Familie und Freund*innen weiter, in meinem privaten Umfeld hat sich mittlerweile ein richtiges Verteiler-Netzwerk entwickelt. Wenn wir zum Beispiel zwei Portionen Pilz-Gulasch übrig haben, rufe ich einfach meine Schwiegermutter an und frage, ob sie sich das abholen möchte. Meine Schwägerin backt gerne Kuchen, da fällt auch oft das ein odere andere Stück für uns ab. Sehr praktisch!“ Wer die Schwägerin oder Schwiegermutter nicht um die Ecke hat, kann u.a. fertig zubereitete Mahlzeiten oder Kuchen, die den Tag über unverkauft geblieben sind, über die Too Good To Go App retten: Einfach im App Store oder bei Google Play herunterladen.

Oli.Ps Tipp Nr. 3: Alles verwerten

„Alles was übrig bleibt, wird bei uns verwertet“, so Oli.P. Deshalb gibt es im Hause Petszokat auch oft Reste-Pfanne mit Gemüse. Das brät der Künstler für ein richtig schönes Röstaroma gerne mit Erdnussöl und etwas Sojasauce im Wok an. Beim Kochen fragt sich Oli.P außerdem ganz bewusst, ob Schale, Blätter und Co. nicht doch noch Verwendung in seinem Gericht finden können. „Am besten ist es, von Blatt bis Wurzel alles zu verwenden. Zum Beispiel Karotten, die müssen nicht unbedingt geschält werden, waschen reicht völlig aus. Oder der Brokkolistrunk, den kann man genauso gut mitessen!“, weiß Oli.P. Weitere Tipps für die Zero Waste Küche gibt es auf dem Too Good To Go-Blog.

Web: toogoodtogo.de

European Green Cities Award 2021: Jetzt bewerben!

Es werden inspirierende Projekte aus dem Bereich grüne Infrastruktur gesucht. Im Herbst 2021 wird erneut der European Green Cities Award verliehen

Berlin (ots) Im Rahmen der EU-Kampagne „Mehr grüne Städte für Europa“ wird Ende des Jahres ein europäisches Projekt ausgezeichnet, das die Vorteile, die mit urbaner Begrünung einhergehen, optimal nutzt.

Mit dem European Green Cities Award 2021 wird grüne Infrastruktur ausgezeichnet Preisverleihung; Grüne Städte; Nachhaltigkeit; Architektur; Green Cities; Award; Grün; Klimaschutz

Ab sofort sind daher alle Städte, Gemeinden, Landschaftsarchitekturbüros, Planer, Bauträger usw. aufgerufen, sich mit ihren Projekten, die Städte grüner, lebenswerter und nachhaltiger machen, zu bewerben. Die einreichbaren Projekte können dabei sehr vielfältig sein. Denkbar sind beispielsweise Schulgelände, renaturierte Gewerbegebiete, Stadtparks und Krankenhäuser bis hin zu neuen Wohnquartieren und vieles mehr.

Anmeldung bis zum 23. Juli 2021 möglich

Voraussetzung für die Bewerbung eines Projektes ist, dass dessen Innen- oder Außenbegrünung einen echten Mehrwert für Mensch und Umwelt schafft, wie z. B. einen Beitrag zur Biodiversität, zu Gesundheit und Wohlbefinden oder zu Aspekten von Umweltgerechtigkeit und Klimaschutz. Die teilnehmenden Projekte haben idealerweise „Nachahmerwirkung“, weil sie z. B. verhältnismäßig einfach reproduzierbar sind und über das Potenzial verfügen, neue grüne Infrastrukturprojekte anzustoßen.

Der European Green Cities Award ist eine Initiative des EU-Programms „Mehr grüne Städte für Europa“, in dem aktuell Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, die Niederlande, Polen, Portugal, Ungarn und Schweden zusammenarbeiten, um das Thema Stadtgrün in Europa noch stärker auf die Tagesordnung zu bringen.

Preisverleihung

Nach dem Ende der Bewerbungsfrist am 23. Juli 2021 wird von jedem teilnehmenden Land jeweils ein nationales Projekt ausgewählt und bei der internationalen Jury eingereicht, die Delegierte aus allen Ländern umfasst. Die teilnehmenden Projekte selbst müssen in den o.g. Ländern angesiedelt sein. Die Jury wählt einen Gewinner aus, der Ende September/Anfang Oktober bekannt gegeben wird.

Weitere Informationen und Anmeldeformular

Das englischsprachige Bewerbungsformular sowie umfangreiche Informationen zum Preis und den Bewertungskriterien finden Sie hier.

Das Formular kann in englischer oder deutscher Sprache ausgefüllt werden und sollte anschließend an den Kontakt für Teilnehmer aus Deutschland gesendet werden:

Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V.

gatzemeier@gruen-ist-leben.de

Über „Mehr grüne Städte für Europa“

Die Kampagne „Mehr grüne Städte für Europa“ wurde vom europäischen Baumschulverband ENA (European Nurserystock Association) initiiert und ist die Folgekampagne von „Grüne Städte für ein nachhaltiges Europa“, welche von 2018 bis 2020 durchgeführt wurde. Ihr Ziel ist es, kommunale Entscheider, Stadtplaner, Landschaftsarchitekten sowie Garten- und Landschaftsbauer für eine grüne Stadtentwicklung zu begeistern. In Deutschland wird die Kampagne vom Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. durchgeführt. Der BdB repräsentiert Deutschland als eines von dreizehn Teilnehmerländern neben Belgien, Bulgarien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, den Niederlanden, Polen, Portugal, Ungarn und Schweden.

Über den Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V.

Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. ist die berufsständische Vereinigung und Interessenvertretung der Baumschulen. Als Vertretung der rund 900 angeschlossenen Betriebe hat der BdB die Aufgabe, die Baumschulwirtschaft nach innen und außen zu stärken, wettbewerbsfähig zu machen und zu halten. Die Branche kultiviert Gehölze auf aktuell 20.000 Hektar mit einem jährlichen Produktionswert von 1 Mrd. Euro. Auf Landesebene ist der BdB in 14 Landesverbände unterteilt, in denen zum großen Teil kleine und mittelständische Baumschulunternehmen organisiert sind. Die Betriebe vereinigen sich unter dem Leitmotiv der Branche „Grün ist Leben – Baumschulen schaffen Leben“. Seit 1993 ist der BdB zusammen mit weiteren Verbänden des Gartenbaus Gesellschafter der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) und ist an der Planung und Umsetzung von Bundesgartenschauen (BUGAs) und Internationalen Gartenbauausstellungen (IGAs) beteiligt.

Web: www.gruen-ist-leben.de

TeeGschwendner kürt die Gewinner seiner Nachhaltigkeitskampagne

Finanzielle Unterstützung für „Think Global – Act Local“ Preisträger

Bei der TeeGschwendner Kampagne „Think Global – Act Local“ haben sich Umweltschutzvereine mit ihren Projekten für eine finanzielle Unterstützung von insgesamt 10.000 Euro beworben – jetzt stehen die Preisträger fest.

Erster Platz der TeeGschwendner Think Global – Act Local Kampagne für den VKJ Ruhrgebiet e.V

Nach einer Vorentscheidung der Experten-Jury des Teefachhändlers entschied die Online-Community in einer Abstimmung über die Top 3 und damit auch über die Verteilung des Preisgeldes. Platz eins und 5.000 Euro sicherte sich der Essener VKJ Ruhrgebiet e.V. mit seinem Erlebnisgarten für Klein und Groß. Den zweiten Platz mit 3.000 Euro belegt der Förderverein der Martin-Luther-Europaschule mit seiner Kleinwindkraftanlage für Ökostrom aus Herten. Der dritte Platz und 2.000 Euro gehen an den SoLocal Energy e.V. aus Kassel mit seinen Balkonkraftwerken für die lokale Energiewende.

Verantwortliches Handeln ist für TeeGschwendner seit jeher in der Unternehmensphilosophie verankert – sowohl in der eigenen Wertschöpfungskette als auch mithilfe verschiedener Projekte global sowie lokal. „Wir freuen uns, dass wir mit dieser Kampagne unser Engagement im Bereich Nachhaltigkeit und Umweltschutz ausbauen und regionale Vereine und Initiativen in ihren Bemühungen für eine bessere Welt unterstützen können“, sagt Jonathan Gschwendner, Geschäftsführer von TeeGschwendner. „Die drei Gewinner haben tolle Projekte ins Leben gerufen, die aus den zahlreichen schönen Bewerbungen besonders hervorgestochen haben. Wir sind stolz, sie mit dem wohlverdienten Preisgeld in ihren weiteren Ambitionen und Zielen zu fördern.“

Platz eins für den VKJ Ruhrgebiet e.V.

Mit seinem Umweltschutzprojekt rund um einen Erlebnisgarten für Klein und Groß geht der Verein als Sieger der Kampagne hervor und erhält eine finanzielle Unterstützung von 5.000 Euro. In seinen 25 Kindertagesstätten wurden Gärten und Hochbeete angelegt, um für Kinder während ihrer KiTa-Zeit die verschiedenen Anbauphasen eines Gartens erlebbar zu machen. In einem Teilprojekt, das 2018 ins Leben gerufen wurde, besuchen die Kinder wöchentlich ein Seniorenzentrum und die „alten Gartenhasen“ können so ihr Wissen an die „jungen Hüpfer“ weitergeben – und andersrum. Mit der Unterstützung von TeeGschwendner soll die Zahl der Seniorenzentren erweitert und mehr „Generationen-Gärten“ ins Leben gerufen werden.

Platz zwei für den Förderverein der Martin-Luther-Europaschule

Der Verein sichert sich Platz zwei auf dem Podium und damit ein Preisgeld von 3.000 Euro für sein Projekt zum Ausbau einer Kleinwindkraftanlage für Ökostrom. Der Förderverein unterstützt die Schüler bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Ideen für eine ressourcenschonende und naturnahe Gestaltung der Schulumgebung – mit dabei die Entwicklung und der Bau einer Kleinwindkraftanlage auf dem Schuldach. Jetzt soll das Projekt nicht nur 100 Prozent Ökostrom für das schulische Elektrofahrzeug liefern, sondern auch um eine Ladestation für E-Scooter, zusätzliche Solareinsätze und E-Fahrräder erweitert werden.

Platz drei für den SoLocal Energy e.V.

Mit auf das Treppchen schafft es auch das Projekt der Balkonkraftwerke, mit dem sich der Verein 2.000 Euro zum Ausbau der erneuerbaren Energien sichert. Balkonkraftwerke ermöglichen es Mietern, konkret an der urbanen Energiewende teilzuhaben und mit günstigen und handlichen Stecker-Solaranlagen bis zu 20 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs einzusparen. Jetzt ist ihr Ziel für 2021 in greifbarere Nähe gerutscht: die Umsetzung von 200 Balkonkraftwerken, die Installation von 15 größeren Dachsolaranlagen im Selbstbauprinzip und die Begleitung von 30 Menschen in Nachbarschaftskreisen.

Näheres zu den drei Preisträgern und ihren Projekte finden Sie unter: https://www.teegschwendner.de/community-voting

Eine Übersicht über das Nachhaltigkeitsengagement sowie die Umweltschutzprojekte von TeeGschwendner finden Sie unter www.teegschwendner.de/nachhaltigkeit/ und www.teegschwendner.de/nachhaltigkeit/teegschwendner-projekte/.

Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.teegschwendner.de

Essbare Trinkhalme Wegknabbern statt wegwerfen

Ab Juli ist der Einwegstrohhalm aus Plastik verboten. Die Stiftung Warentest hat sechs essbare Alternativen aus Stärke, Getreide und Zucker geprüft. Die aus Zucker sind Murks, die aus Getreide relativ stabil. Auch wiederverwendbare Alternativen stehen zur Wahl.

Test Trinkhalme

Von sechs essbaren Trinkhalmen im Test sind drei aus Hartweizengrieß, einer aus Reis und Tapioka und zwei aus Zucker. Schadstoffe fanden die Tester, wenn überhaupt, nur in geringen Mengen, die nicht ins Gewicht fallen. Den Unterschied macht die Standfestigkeit. Am verlässlichsten präsentieren sich die Röhrchen aus Getreide, am instabilsten die aus Zucker.

Die essbaren Halme aus Zucker schmecken kräftig süß und ein Röhrchen entspricht mehr als zwei Stück Würfelzucker. Das ist unnötig. Am gefälligsten lassen sich die drei Getreideprodukte wegknabbern. Zwei von ihnen sind mit 7 Cent pro Stück die günstigsten im Test. Beide sind allerdings in Plastik verpackt.

Neben den essbaren Halmen gibt es auch wiederverwendbare aus Metall oder Glas. Sie erfordern zwar in der Herstellung mehr Energie als solche aus Kunststoff, mit jeder Nutzung reduziert sich aber die Belastung.

Der Test essbare Trinkhalme findet sich in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/trinkhalme abrufbar.