Archiv der Kategorie: Natur & Umweltschutz

Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus erstrahlt in neuem Glanz

Projekt zur Verbesserung der Außenwirkung und der Sichtbarkeit des Nationalparks Harz

Wer in Laufe des Sommers über Torfhaus gefahren oder gewandert ist, hat es vielleicht schon bemerkt: das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus erstrahlt in einem neuen Glanz. Zur Verbesserung der Sichtbarkeit als Nationalpark- und Naturschutzeinrichtung wurden diverse Maßnahmen umgesetzt. Am Giebel prangt von Weitem sichtbar der Schriftzug ‚Harzwildnis entdecken‘. Diverse Tier- und Pflanzenfiguren laden zu einem Besuch der Ausstellung ein. Der Name der Einrichtung leuchtet nun auf einer bordeauxroten Blende, die das Zentrum ringsum umgibt.

Wer sich bereits im Vorfeld oder außerhalb der Öffnungszeiten über den Nationalpark Harz informieren möchte, findet nun eine großformatige Infotafel an der Außenwand. Hier laden Wandertipps zum Entdecken der Wildnis ein und diverse Waldbewohner werden vorgestellt.

Auch im Inneren gibt es einige Neuerungen: lassen Sie sich bei Ihrem Besuch überraschen.

Zum Jahresbeginn 2023 erfolgt dann noch der Start zweier neuer Filme ‚Herz der Wildnis‘ und ‚Der Schatz der Wildnis‘.

Hintergrundinformationen zum Projekt:
Gemeinsam mit ihrem Partner BUND Landesverband Niedersachsen e. V. setzte die Nationalparkverwaltung Harz das Projekt zur Attraktivitätssteigerung des Nationalpark-Besucherzentrums TorfHaus um. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt mit Mitteln aus dem Förderprogramm „Landschaftswerte“ des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

WEB: https://www.nationalpark-harz.de

Filmdreh mit den Junior Rangern im Nationalpark Harz

Volunteer-Ranger*innen stellen im KIKA das JuniorRanger-Programm und seinen ehrenamtlichen Einsatz für die Natur vor

Für die Dreharbeiten zur KIKA-Sendung TickTack Tu Was im Nationalpark Harz organisierten die JuniorRanger unter anderem eine Pflanz- und Müllsammelaktion (Foto: Annika Schröder)

Große Aufregung bei den Junior Rangern – die Zwillinge Lisa und Lena, bei einem jungen Publikum bekannte TikTok- und Youtube-Stars, kamen im Juli 2022 zum Filmdreh in den Nationalpark Harz. Hintergrund ist die Sendereihe „TickTack – Tu was”, wobei sich die aktuelle Sendung mit dem Thema Ehrenamt und Naturschutz beschäftigt. Zu sehen war die Folge “Ranger: Abenteuer im Wald” Anfang November im KiKA-Fernsehprogramm. Wer sie verpasst hat, kann Sie hier in der ARD-Mediathek nachschauen.

Unsere beiden Volunteer-Rangerinnen Derya und Meral führten Lisa und Lena durch das Programm und erläuterten den beiden die Arbeit der Ranger, die Aufgaben der Volunteer-Ranger und die Idee des Junior-Ranger Progamms. Anhand einer Pflanz- und Müllsammelaktion erklärten insbesondere Meral und Derya sowie auch einige unserer Junior-Ranger den Zwillingen Lisa und Lena den Nationalpark Harz und machten auf aktuelle Probleme und Sorgen im Naturschutz aufmerksam.

Da staunten nicht nur die Zwillinge, sondern auch das gesamte Filmteam nicht schlecht, wie engagiert, interessiert und informiert die Junior Ranger sind. Mit dabei waren auch unsere langjährigen Gruppenbetreuer der „Wölfe” und „Hirsche” Bernd Boy und Robby Meißner, so dass das Gefühl aufkam, ein ganz normaler Junior-Ranger-Aktionstag stünde an – nur dass die Aktionen eben öfters mal wiederholt werden mussten, bis die Kamera alles im Kasten hatte

Die Dreharbeiten waren eine spannende Erfahrung für alle Teilnehmenden (Foto: Annika Schröder)

Und wie haben Derya und Meral den Filmdreh mit Lena und Lisa im Nationalpark Harz erlebt?

Ihre Rückschau auf einen ganz besonderen Tag

Über 13 Millionen Follower haben Lisa und Lena – natürlich kannten auch wir die beiden schon lange von ihren Social-Media-Kanälen. Auch im Fernsehen waren die Zwillinge schon öfter zu sehen gewesen. Gerade bei uns jungen Leuten haben sie absoluten Promi-Status. Und nun erfuhren wir im Frühjahr von unseren Jugendgruppenleitern, dass die beiden eine Doku im Nationalpark Harz über junge Menschen im Ehrenamt machen wollten. Und wir wurden gefragt, ob wir da mitmachen möchten. Natürlich wollten wir!

Aber warum eigentlich wir und was machen wir so Besonderes? Schon immer hatten Derya und ich eine enge Verbindung zur Natur. Nach dem Waldkindergarten sind wir dann direkt in die Junior-Ranger-Jugendgruppe vom Nationalpark Harz gegangen. Hier haben wir uns regelmäßig mit Gleichgesinnten getroffen und wurden mit ganz viel Spaß von unseren Gruppenleitern, echten Rangern, ausgebildet. Nach unserer Prüfung zu Junior-Rangern wurden wir dann Volunteer-Ranger. Inzwischen sind wir beide mit die „dienstältesten” Volunteer-Ranger in unseren Nationalpark-Harz-Jugendgruppen. Von unseren Jugendgruppenleitern wurden wir beide also für das Projekt vorgeschlagen. Den Kontakt zum Filmteam hatte der Nationalpark und wir bekamen von unseren Jugendgruppenleitern dann das Drehbuch, das wir vorab gemeinsam besprochen haben.

Gut vorbereitet und echt aufgeregt starteten wir dann am Drehtag mittags in Braunlage. Hier trafen wir dann auf weitere Junior-Ranger aus der Braunlager Jugendgruppe, die uns in dem Beitrag besonders bei der Baumpflanzaktion unterstützen sollten. Und dann standen sie vor uns: Lisa und Lena! So wie man sie kennt: Locker, fröhlich und überhaupt nicht eingebildet. Lisa und Lena sind echte Profis und haben uns mit ihrer Natürlichkeit von Anfang an auch die Scheu vor der Kamera genommen. Uns war von Anfang an freigestellt worden, ob wir die Dialoge aus dem Drehbuch übernehmen oder aber frei sprechen möchten. Wir haben uns beide für letzteres entschieden. Die Thematik war für uns ja nicht neu und es kam uns deutlich natürlicher und authentischer vor, wenn wir unsere eigenen Worte verwenden.

Der Drehtag war ein absolut tolles Erlebnis. Es war interessant, mit einem professionellen Filmteam zu drehen und zu sehen, wie so etwas genau abläuft. Unser Einsatz als Darsteller war auch völlig neu für uns. Mit Lisa und Lena haben wir uns prima verstanden und sie haben uns unseren Part mit ihrer Natürlichkeit und ihrer Professionalität sehr erleichtert. So hatten wir die einzelnen Beiträge auch schneller „im Kasten” als ursprünglich geplant. Bei Einbruch der Dunkelheit haben wir uns dann von den beiden herzlich verabschiedet. Sie hatten bereits am nächsten Tag ihren nächsten Kameraeinsatz in Hannover.

Natürlich haben wir mehr gedreht als letzten Endes bei der Doku tatsächlich im Fernsehen gesendet wird. So waren wir dann auch gespannt auf das Endergebnis, das am 08.11.22 auf Kika gesendet wurde und nun auch in der ARD-Mediathek abrufbar ist. Insgesamt gibt der Beitrag einen guten Überblick über unser Wirken im und für den Nationalpark Harz und Naturschutz allgemein.

Wir danken unseren Mitarbeitenden und Rangern vom Nationalpark Harz für dieses einmalige und tolle Erlebnis. Viele Grüße und Dank auch an die anderen Junior-Ranger, die im Hintergrund mitgewirkt und damit den Beitrag sehr bereichert haben.

Wir hatten mit dieser Doku die Möglichkeit, das Engagement und die Bedeutung unserer Junior-Ranger-Gruppen für den Nationalpark Harz und den Naturschutz allgemein ziemlich umfassend vorzustellen. Aus unserer eigenen Erfahrung können wir sagen, dass wir sehr viel Wissen, das wir hier von unseren Ausbildern mit viel Spaß vermittelt bekommen haben, in die Schule und in unseren Alltag mitnehmen können. Nachhaltigkeit wird immer mehr zum Schlüssel für unsere Zukunft. Während andere erst darüber nachdenken, sind wir mit unseren Junior-Ranger-Gruppen schon lange dabei, es umzusetzen. Wir verstehen uns alle als Botschafter für die Natur und hoffen, dass dieser Beitrag weitere Kinder und Jugendliche inspiriert, sich unseren Gruppen oder ähnlichen Organisationen anzuschließen oder sich auch mal bei einer Aktion zu beteiligen. Gemeinsam haben wir dabei immer sehr viel Spaß. Lasst uns gemeinsam weitermachen. Die Natur braucht uns!

Hier ist noch mal der Link zu der Doku: https://www.ardmediathek.de/video/ticktack-tu-was/ranger-abenteuer-im-wald/das-erste/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE3NTAyMDY

Eure Derya und Meral von der Harzburger Junior-Ranger-„Bären”-Gruppe

Erinnerungsfoto nach den Dreharbeiten im Nationalpark Harz: Lisa und Lena (außen) mit Derya und Meral (mitte) (Foto: Annika Schröder)

WEB:https://www.nationalpark-harz.de

Commerzbank-Umweltpraktikum: Bewerbungsphase für 2023 hat begonnen

Vier Open-Air-Semester im Nationalpark Harz ausgeschrieben – Bewerbung bis 15. Januar 2023

Die Bewerbungsphase für das Commerzbank-Umweltpraktikum 2023 ist gestartet. Ab sofort können sich Studierende mit Naturbegeisterung um einen von 60 Praktikumsplätzen in 22 Nationalparks und Biosphärenreservaten bewerben. Die Frist läuft noch bis zum 15. Januar 2023. Bewerbungen für das Open-Air-Semester sind online möglich. Hier gehts direkt zu den Stellen im Nationalpark Harz.

Commerzbank-Umweltpraktikum im Nationalpark Harz – Jetzt bewerben!

Im Nationalpark Harz gibt es jeweils einen Praktikumsplatz in diesen vier Einsatzstellen: Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, Natur-Erlebniszentrum HohneHof, Team Nationalpark-Bildung Sankt Andreasberg und Nationalparkhaus Sankt Andreasberg.

Das Commerzbank-Umweltpraktikum dauert mindestens drei Monate. Teilnehmen können Studierende aller Fachbereiche aus Deutschland und der EU. Bewerbungen für das Open-Air-Semester sind ausschließlich online möglich. Hier gehts direkt zu den Stellen im Nationalpark Harz.

Die Arbeit der Praktikant*innen ist dabei im Nationalpark Harz sehr vielfältig – von geführten Wanderungen über Gespräche zu den Wäldern im Wandel zur Wildnis, die Mitarbeit an Forschungsprojekten bis hin zur Vorbereitung und Durchführung von Junior-Ranger-Fahrten und Camps ist fast alles dabei…

Logo des Commerzbank-Umweltpraktikums

Commerzbank-Praktikant*innen sammeln wertvolle Praxiserfahrung in freier Natur und knüpfen berufliche Kontakte, engagieren sich für Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung und realisieren eigene Projekte in den Bereichen Umweltbildung, Besucherbetreuung und Öffentlichkeitsarbeit. Neben einzigartigen Naturerlebnissen und lehrreichen Erfahrungen erhalten sie ein Praktikumsentgelt. Die Kosten für die Unterbringung werden ebenfalls übernommen.

Einen kleinen Einblick in Aufgaben und Erfahrungen im Commerzbank-Umweltpraktikum gibt es im Video. Dale unterstützte 2021 im Rahmen eines Commerzbank-Umweltpraktikums das Team am Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus im Nationalpark Harz.

WEB: https://www.nationalpark-harz.de/

Bergwaldprojekt-Freiwillige pflanzen 200.000 Bäume in Deutschland

Nicht um den Klimawandel zu stoppen, sondern um den Wald für uns und das sich rasch ändernde Klima fit zu machen

Würzburg (ots) An vielen Orten Deutschlands pflanzen aktuell Freiwillige des Bergwaldprojekts Bäume auf geschädigten Waldflächen.

Bis zu 150 Freiwillige kommen jeweils für die Wiederbewaldung von Kahlflächen zu den öffentlichen Pflanztagen des Bergwaldprojektes – wie hier im Taunus bei Oberursel 2021. Einweisungen und Erläuterungen durch Pflanzexperten sorgen für bestmögliche Pflanzqualität.

Ob im Harz, im Pfälzerwald, im Sauerland oder im Taunus: Mit der Vielfalt standortsheimischer Baumarten unterstützt das Bergwaldprojekt mit seinen freiwilligen Helfern derzeit den notwendigen Waldumbau und die ökologische Wiederbewaldung mit 200.000 Baumpflanzungen bis Jahresende. Entgegen der verbreiteten Meinung ist damit aber weder der Klimawandel zu stoppen noch zu verlangsamen. Dies ist nur mit einer schnellen und deutlichen CO2-Emissionsreduzierung und klimaverträglichen Verhaltensänderungen möglich.

In den letzten drei Jahren gingen weit mehr als 500.000 Hektar und damit 5 Prozent der deutschen Wälder durch die Folgen der Erderwärmung (Trockenheit, Stürme, Insektenkalamitäten) verloren. „Verstärkt wurden diese Folgen leider durch teilweises schlechtes Flächenmanagement bei großen Kahlflächen mit Humusschwund und idealen Bedingungen für Schalenwild“, so Peter Naumann, Vorstand des Bergwaldprojekts. Betroffen waren hauptsächlich Bestände mit den labilen Hauptbaumarten Fichte und Kiefer.

Keine CO2-Kompensation durch Baumpflanzungen

Die aktuellen Baumpflanzungen in Europa dienen primär der Wiederbewaldung der Sturm- und Schadflächen in bestehenden Wäldern, womit kein zusätzlicher Kompensationseffekt für CO2-Emissionen erreicht wird. Erstaufforstungen auf Wiesen- oder Ackerflächen sind sogar zusätzliche CO2-Quellen. Landwirtschaftlich genutzte Böden, auf welchen neue Bäume gepflanzt werden, haben in ihrem Humus einen eigenen CO2-Kreislauf und eigenen CO2-Speicher. Durch die Pflanzung der Bäume wird dieser Kreislauf unterbrochen und CO2 wird auf diesen Pflanzungsflächen freigesetzt. Die gepflanzten Bäume nehmen zwar auch CO2 bei ihrem Wachstum auf, der Boden gibt aber für lange Zeit größere Mengen ab, als der Baum aufnehmen kann. Erst nach etwa 40-60 Jahren wirkt die Pflanzung als Kohlenstoffsenke. „Nach Erkenntnissen der Klimaforschung reicht diese Zeit jedoch nicht mehr, um eine irreversible Klimakrise zu verhindern. Der Pflanzboom kann also nicht zum Klimaretter werden, auch wenn er als Problemlösung noch so charmant wäre„, fasst Naumann die Lage zusammen. „Daher bleibt es dringend nötig, endlich unser aller Verhalten klimaverträglich zu gestalten!“

Bäume pflanzen ist dennoch notwendig

Der Umweg über langsam entstehende Pionierwälder auf den Kahlflächen aus Birken, Weiden u. a. dauert zu lange, um den für uns Menschen wichtigen Erosionsschutz und die vielen Nutzfunktionen des Waldes dauerhaft zu gewährleisten. Daher setzt das Bergwaldprojekt auch weiterhin auf Pflanzungen und Saaten als Ergänzung zur Naturverjüngung. Naumann dazu: „Diese ist zwar der Königsweg für die Wiederbewaldung. Wo aber weit und breit keine Samenbäume zu finden sind und ein zu hoher Wildbestand die Naturverjüngung ausbremst, ist die ergänzende Pflanzung standortheimischer Bäume notwendig und sinnvoll.“ Sonst werden aus Fichtenreinbeständen zunächst wieder von Fichten dominierte Bestände.

Eine rasche Wiederbewaldung mit einer Mischung der passenden standortheimischen Bäume am richtigen Standort sorgt auch für einen künftigen klimaresilienten Wald. Mit mehr zukunftsfähigen Bäumen pro Fläche entsteht mehr Biomasse als nur mit wenigen. Mit einem erfolgreichen Jagdmanagement (wenig Verbiss durch Schalenwild) und extensiver naturnaher Bewirtschaftung entsteht so in Jahrzehnten ein artenreicher Mischwald mit horizontalen und vertikalen Strukturen, der viel wertvollen Humus anreichert und dadurch Nährstoffe, Wasser und auch langfristig wieder Kohlenstoff speichert.

Nur standortsheimische Baumarten

Statt auf importiere Baumarten aus anderen Klimazonen zu setzen, pflanzt das Bergwaldprojekt nur standortsheimische Baumarten, die mit Trockenheitsphasen gut zurechtkommen. Ihr entscheidender Vorteil: „Diese Arten haben in den letzten 12.000 Jahren eine Koevolution durchlaufen. Mit heimischen Pilzen und Bodenbakterien sind sie zusammen ein eingespieltes Team“, weiß Forstingenieur Nauman. Dies sind für die Mittelgebirgslagen bevorzugt Laubhölzer wie Traubeneiche, Winterlinde, Elsbeere, Speierling, Walnuss, Esskastanie, Baumhasel und Spitzahorn sowie Weißtanne und Lärche.

Bester Pflanzzeitpunkt ist der Herbst, da sich die Pflanzen vor dem Frühjahrsaustrieb an den neuen Standort gewöhnen können und in dieser Zeit mit mehr Niederschlägen zu rechnen ist. Für den bestmöglichen Anwuchserfolg sorgen die Verwendung von sogenannten Containerpflanzen (mit stark ausgebildeten Wurzelballen) und die fachgerechte Pflanzung nach Anleitung von Forstfachleuten. Devise: „Pflanzen nur Andrücken statt Festtreten!“

Bergwaldprojekt e.V.

Das Bergwaldprojekt organisiert deutschlandweit Freiwilligen-Einsätze für Moorwiedervernässungen, Waldentwicklung und -pflege sowie für Biotop- und Artenschutz. 2022 beteiligen sich gut 4.000 Freiwillige in 160 Projektwochen und einem Dutzend Einzelpflanztagen an mehr als 80 Einsatzorten.

Der Verein engagiert sich seit 30 Jahren in der ökologischen Waldentwicklung in ganz Deutschland und hat mit Freiwilligenarbeit und der Pflanzung mehrerer Millionen Bäume bereits Tausende Hektar naturfernen Wald in resiliente und naturnahe Mischwälder umgebaut.

Aktuelle Pflanzprojekte

Die Freiwilligen des Bergwaldprojekts pflanzen in Absprache mit den zuständigen Forstbehörden sowohl in Einsatzwochen als auch an Einzeltagen. In den kommenden Wochen pflanzen jeweils bis zu 150 Freiwillige in Hamburg und Oberursel (29. 10.), Hemer / Sauerland (5.11.), Karlsruhe und München (12.11.), Würzburg und Thüngersheim / Mainfranken (19.11.), Neumarkt i. d. Oberpfalz (26.11.) und bei Berlin (17.12.). Zudem wurden in den aktuellen Einsatzwochen (23.10.-29.10.) im Pfälzerwald Weißtannen und Edelkastanien und in Sangerhausen im Vorharz Weißtannen gepflanzt und Eichen gesät sowie in Neuhäusel / Westerwald (30.10.-5.11.) weitere entstandene Kahlflächen wieder bepflanzt. Freiwillige können sich für die Einsätze jederzeit über die Webseite www.bergwaldprojekt.de anmelden.

Neue Junior-Ranger des Nationalparks Harz

38 Kinder für ihr Engagement für die Natur ausgezeichnet

Die Auszeichnungsaktion der Junior-Ranger fand in diesem Jahr am Natur-Erlebniszentrum HohneHof statt. Insgesamt wurden 38 Kinder für ihr Engagement für die Natur ausgezeichnet. Fünf wurden noch am gleichen Tag früh morgens geprüft – alle haben mit Bravour bestanden und sind nun offiziell Junior-Ranger des Nationalparks Harz. Nationalparkleiter Dr. Roland Pietsch überreichte den Junior-Rangern ihre Plaketten und Urkunden.

Alle ausgezeichneten Junior-Ranger der diesjährigen Auszeichnungsaktion mit Nationalparkleiter Dr. Roland Pietsch (Foto: Thomas Schwerdt)

Bei mildem Herbstwetter trafen sich Kinder, Eltern und das Team des Nationalparks Harz kürzlich zu dieser fröhlichen Veranstaltung in toller Kulisse. Vor der eigentlichen Auszeichnung entdeckten die Kinder das Gelände des HohneHofs und seine Naturschätze beim „Chaos-Spiel“. Hierbei galt es, knifflige Rätsel zu lösen und möglichst schnell mit seiner Gruppe an ein Ziel zu gelangen. Die Eltern waren währenddessen zu einer Exkursion mit einem Ranger eingeladen, rund um den Hohnehof durch den Nationalpark Harz. Um 14 Uhr fand dann die eigentliche Auszeichnung statt.

Vier Junior-Ranger-Gruppen im Nationalpark Harz

Im Nationalpark Harz gibt es an drei Standorten vier Junior-Ranger-Gruppen: die Wölfe in Braunlage, die Hirsche in Drei Annen Hohne und die Bären und Luchse in Bad Harzburg. Die Kinder ab 7 Jahre treffen sich regelmäßig, einmal im Monat oder alle zwei Wochen, sie lernen die Natur kennen und beschäftigen sich mit dem Nationalpark Harz und weiteren, vielseitigen Themen.

Auch in diesem Jahr haben die Junior Ranger wieder viel mit ihren Gruppenbetreuer*innen erlebt: Da wurde beispielsweise Müll aus Vogelnestern gesammelt und dokumentiert, dem Verlauf der Bode gefolgt und Bäume gepflanzt. Außerdem waren die Junior-Ranger auf Schatzsuche im Sommercamp im Jugendwaldheim des Nationalparks, erlebten auf der Sommerfahrt die Wildnis des Sollings und einige trafen die TikTok-Stars Lisa und Lena, die bei einem Filmdreh des WDR den Nationalpark Harz und die tollen und wichtigen Aufgaben der Junior-Ranger kennen lernten. Es war ein tolles und erlebnisreiches Jahr für die jungen Naturschützer.

Infos und Kontakte zu den Junior Rangergruppen im Nationalpark Harz

WEB: https://www.nationalpark-harz.de

NORMA veröffentlicht den siebten Nachhaltigkeits Bericht

… und zeigt klare Strategie für die grüne Unternehmenszukunft/Weitere Fortschritte bei der Reduktion von Plastikmüll in allen Sortimentsbereichen

Nürnberg (ots) NORMA setzt weiterhin stark auf Bio, Regionalität und Nachhaltigkeit – das geht aus dem für das Jahr 2021 veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht hervor. In dem 118 Seiten starken Report, der im Oktober vorgestellt wurde, legt der Nürnberger Lebensmittel-Discounter transparent dar, welche Erfolge und Fortschritte im vergangenen Jahr in Sachen Nachhaltigkeit erreicht werden konnten und wo zukünftige Potenziale liegen.

Der NORMA-Nachhaltigkeitsbericht 2021 – der siebte Bericht des Nürnberger Lebensmittel-Discounters seit 2015 – zeigt Entwicklungen, Erfolge und Potenziale auf insgesamt 118 Seiten auf. Der Report erscheint in gedruckter Form und ist zudem auf der Unternehmenswebsite abrufbar.

Vor allem der Reduktion von Plastikabfällen hat sich das Unternehmen verschrieben, genauso auch dem Ausbau erneuerbarer Energiequellen rund um beziehungsweise auf den Filialen und Niederlassungen. Ein vielfältiger Maßnahmenmix, zusammengefasst in der Nachhaltigkeitsstrategie von NORMA, soll helfen, die ambitionierten Ziele zu erreichen.

In dem Bericht wird ebendiese grundlegende Strategie hin zu nachhaltigem Wirtschaften tiefgehend erläutert. Auch die Bedeutung für das Management, Rohstoffe und Lieferketten sowie die umfangreiche Qualitätskontrolle sind Thema. Hinzu kommen das starke Bekenntnis zum Kunden und der Gesellschaft, eine klare Haltung im Umgang mit den Mitarbeitenden sowie eine genaue Analyse der Standorte und der zahlreichen Initiativen zum Schutz von Umwelt und Ressourcen. Das freiwillig veröffentlichte Dokument dient zum einen als Zeugnis dessen, was erreicht wurde, und zum anderen auch intern als Ansporn dafür, im kommenden Jahr noch mehr im Sinne der Nachhaltigkeit zu tun.

Spürbare Erfolge für mehr Nachhaltigkeit

NORMA wurde 2021 als GREEN BRAND zertifiziert und bekam diese Auszeichnung als erster Discounter überhaupt. Damit wird bereits deutlich, dass auch externe Institute die Entwicklungen bei NORMA aufmerksam beobachten und positiv bewerten. Die Eigenmarke BIO SONNE wurde bereits zuvor von GREEN BRAND zertifiziert. 2006 eingeführt, entwickelte sich die Bio-Marke zum Dauerbrenner und bewies, dass Discountpreise und Bio-Qualität zusammenpassen. Gleiches verdeutlicht NORMA nun auch bei der Nachhaltigkeit.

Der Regionalansatz im Produktsortiment wurde beispielsweise weiter ausgebaut. Damit werden Erzeuger vor Ort gestärkt, die Transparenz der Lieferketten erhöht und Emissionen reduziert. Kürzere Lieferwege für frisches Obst, Gemüse, Käse und eine Vielzahl weiterer Waren sind ein strategischer Grundpfeiler der Nachhaltigkeitsoffensive und haben dazu beigetragen, dass in den vergangenen Jahren bei NORMA tausende Tonnen Treibhausgase eingespart wurden. Auch der Kampf gegen Plastikabfälle wurde in weiteren Sortimentsbereichen spürbar und sichtbar. Immer weniger Produkte werden in Plastik verpackt, wo es möglich war, wurde der Rezyklatanteil in Verpackungen erhöht und zugleich die Folienstärke reduziert – alles in allem Schritte, die der Umwelt helfen. Alleine die Umstellung der Verpackung von AA- und AAA-Batterien spart jährlich rund 20 Tonnen Plastik ein, bei den Bierflaschen im Sortiment sind es durch den erhöhten Rezyklatanteil sogar über 245 Tonnen.

„Mit dem Nachhaltigkeitsbericht wollen wir die große Bedeutung des ökologischen Handelns auch im Discounter-Segment herausstellen. Der Report dient nicht nur dazu, dass wir unsere Erfolge noch einmal Revue passieren lassen, sondern soll vor allem auch immer ein Blick in die Zukunft sein. Wenn wir alle gemeinsam ein Ziel vor Augen haben, die Potenziale erkennen und anpacken, dann können wir die Welt nachhaltiger gestalten. Genau das tun wir bei NORMA jeden Tag ein kleines Stück!“, erklärt Christian Sitzmann, Mitglied der NORMA-Geschäftsleitung und Verantwortlicher für Corporate Responsibility.

Die Nachhaltigkeit als Teil der Unternehmensphilosophie

Der Nachhaltigkeitsbericht 2021 zeigt, dass sich die NORMA-Geschäftsleitung ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist.

NORMA strebt auch zukünftig danach, die erreichten Ziele jährlich zu übertreffen und die Vorreiterrolle in Sachen Bio, Regionalität und Nachhaltigkeit zu behalten.

Der NORMA-Nachhaltigkeitsbericht 2021 erscheint in gedruckter Form und ist zudem online abrufbar: NORMA-Nachhaltigkeitsbericht 2021

Mondelez International investiert insgesamt 1 Milliarde US-Dollar in Nachhaltigkeits Programm Cocoa Life bis 2030

Bremen (ots)

  • Nachhaltigkeit ist eine der vier Säulen der langfristigen Wachstumsstrategie des Unternehmens
  • Nächste Phase von Cocoa Life wird bis 2030 mit zusätzlichen 600 Millionen US-Dollar unterstützt – seit Beginn des Programms sind es nun insgesamt 1 Milliarde US-Dollar
  • Ziel ist es, bis 2030 das Programm zu erweitern und mit rund 300.000 Bäuerinnen und Bauern zusammenzuarbeiten
  • Aufruf zu mehr Zusammenarbeit und öffentlich-privaten Partnerschaften im Kakaosektor, um systemische Herausforderungen zu bewältigen und die Lebensbedingungen der Bäuerinnen und Bauern zu verbessern
Im Rahmen der Unternehmensstrategie „Snacking Made Right“ hat Mondelez International die nächste Phase seines globalen „Cocoa-Life“-Nachhaltigkeitsprogramms für Kakao bekannt gegeben. Dieses wird bis 2030 mit zusätzlichen 600 Millionen US-Dollar unterstützt – seit Beginn des Programms sind es nun insgesamt 1 Milliarde US-Dollar.

Mondelez International (Nasdaq: MDLZ) hat die nächste Phase seines globalen Cocoa-Life-Nachhaltigkeitsprogramms für Kakao bekannt gegeben, das bis 2030 mit zusätzlichen 600 Millionen US-Dollar unterstützt wird. Damit belaufen sich die Investitionen seit Beginn des Programms auf insgesamt 1 Milliarde US-Dollar. Diese sind mit dem Ziel verbunden, das Kakaovolumen in großem Maß zu steigern und bis 2030 mit rund 300.000 Bäuerinnen und Bauern zusammenzuarbeiten. Mit dieser Investition ist Mondelez International bestrebt, eine groß angelegte Zusammenarbeit in der Branche anzustoßen, um systemische Umwelt- und Menschenrechtsprobleme zu lösen und die Lebensbedingungen der Kakaobäuerinnen und -bauern zu verbessern.

„Als eines der weltweit führenden Snacking-Unternehmen hat für uns Priorität, unsere wichtigsten Zutaten wie Kakao weiterhin richtig zu beziehen, und Cocoa Life ist das Herzstück dieser Strategie“, sagte Dirk Van de Put, Chairman & CEO von Mondelez International. „Wir freuen uns über die vielversprechenden Ergebnisse unserer Investitionen, aber wir fordern auch mehr sektorweite Bemühungen und Maßnahmen, um eine größere Wirkung zu erzielen, einschließlich neuer öffentlich-privater Partnerschaften. Wir wollen eine umfassende Zusammenarbeit anregen, um den Kakao gemeinsam voranzubringen.“

Mondelez International hat Cocoa Life im Jahr 2012 ins Leben gerufen, um die Beschaffung von nachhaltigerem Kakao zu sichern und einen integrierten Ansatz zu entwickeln, der danach strebt, die Ursachen für systemische Probleme im Kakaosektor zu bekämpfen. Dazu gehört die Produktivität der Farmen, sprich die Lebensgrundlage der Bäuerinnen und Bauern, die Entwicklung der Gemeinden, die Bekämpfung von Kinderarbeit und Abholzung – und das in einem einzigen Programm. Zehn Jahre später hat das Programm mit über 200.000 teilnehmenden Bäuerinnen und Bauern und Investitionen in Höhe von 400 Millionen US-Dollar bis Ende 2022 ein bemerkenswertes Ausmaß erreicht und messbare Ergebnisse erzielt:

  • Die Nettoeinkommen der Bäuerinnen und Bauern sind in Ghana um 15 % und in der Elfenbeinküste um 33 % gestiegen.
  • Höhere Kakaoerträge und zweistellige Steigerungsraten bei den Bäuerinnen und Bauern, die ein existenzsicherndes Einkommen erzielen.
  • 61 % der Cocoa-Life-Gemeinden in Westafrika sind mit Überwachungs- und Abhilfesystemen für Kinderarbeit ausgestattet, mit dem Ziel, bis 2025 100 % zu erreichen.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus den letzten zehn Jahren werden es Mondelez International ermöglichen, das Cocoa-Life-Nachhaltigkeitsprogramm zu beschleunigen, da noch viel zu tun ist. Möglich wird dies unter anderem durch die Anwendung eines integrierten Ansatzes, der dazu beiträgt, die Wirkung in einem für die Bäuerinnen und Bauern, die Gemeinschaft und die Landschaft geeigneten Umfang zu erzielen. Zudem liegt ein Fokus darauf, den Bäuerinnen und Bauern zu ermöglichen, ihr Einkommen zu steigern – sei es durch die Beschleunigung von Innovationen in der Kakaoproduktion, Anreize zur Professionalisierung des kleinbäuerlichen Kakaoanbaus oder die Einführung klimaresistenter, neuer Produktionsmodelle.

Bis 2030 will Cocoa Life die Zahl der Bauernhaushalte erhöhen, die ein existenzsicherndes Einkommen erzielen, die Systeme zum Schutz von Kindern und den Zugang zu hochwertiger Bildung in den Cocoa-Life-Gemeinschaften verbessern und die Abholzung von Wäldern auf den Cocoa-Life-Farmen weltweit verhindern. Zu den Schwerpunktbereichen des Programms gehören:

  • Einkommen der Bäuerinnen und Bauern: Zusammenarbeit bei der Entwicklung eines Mechanismus, der einen angemessenen Preis für Bäuerinnen und Bauern unterstützt. Außerdem Zusammenarbeit mit Frauengruppen, um zusätzliche Geschäftschancen zu entwickeln.
  • Kinderschutz und Bildung: Weiterer Ausbau der Überwachungs- und Abhilfesysteme für Kinderarbeit und aktive Beteiligung an öffentlich-privaten Partnerschaften zur Verbesserung der Bildungsqualität.
  • Keine Entwaldung: Unterstützung bei der Stärkung von Überwachungssystemen für die Entwaldung, Förderung der Agroforstwirtschaft und Steigerung der Attraktivität des Waldschutzes.

„Wir feiern das 10-jährige Bestehen von Cocoa Life und freuen uns, die nächste Phase ankündigen zu können“, so Christine Montenegro McGrath, Senior Vice President und Chief Impact and Sustainability Officer von Mondelez International. „Auch wenn bereits Fortschritte und Auswirkungen erzielt wurden, stehen die Kakaobäuerinnen und -bauern und ihre Gemeinden noch immer vor großen Herausforderungen. Wir setzen uns leidenschaftlich für einen dauerhaften Wandel im gesamten Kakaosektor ein und investieren in den integrierten Ansatz von Cocoa Life, denn wir wissen, dass nur eine langfristige Strategie für den gesamten Sektor, unterstützt durch Maßnahmen aller Akteure der Branche, der Regierungen der Erzeuger- und Verbraucherländer und der Zivilgesellschaft, zu einer dauerhaften Wirkung führen wird.“

Nachhaltigkeit ist eine der vier Säulen der langfristigen Wachstumsstrategie des Unternehmens. Sie strebt an, einen langfristigen Wert für das Unternehmen und seine Stakeholder entlang der Wertschöpfungskette zu schaffen. Dazu baut die zusätzliche Investition in Cocoa Life auf den wichtigsten Erkenntnissen auf, die durch den integrierten Ansatz von Cocoa Life und zehn Jahre messbare Ergebnisse gewonnen wurden. Außerdem ist ein Ziel, die Wirkung im Kakaosektor in großem Maßstab zu beschleunigen.

Über Mondelez International

Mondelez International Inc. (NASDAQ: MDLZ) bestärkt Menschen in über 150 Ländern darin, auf die richtige Art und Weise zu snacken. 2021 verzeichnete das Unternehmen einen Netto-Umsatz von rund 29 Milliarden US-Dollar und ist ein führender Snacking-Anbieter mit beliebten Marken wie Milka, Oreo, TUC, LU und Toblerone.

Mit der Strategie „Snacking made Right“ bietet das Unternehmen Konsumenten für jeden Anlass den richtigen Snack, zum richtigen Zeitpunkt, auf die richtige Art und Weise hergestellt, an. Denn rund um den Globus werden kleine Mahlzeiten und Snacks im flexibler werdenden Alltag der Menschen immer wichtiger. Mondelez International ist im Standard & Poor’s 500 Index, im NASDAQ 100 und im Dow Jones Sustainability Index gelistet.

Mehr über uns erfahren Sie unter www.mondelezinternational.com

So belegen Unternehmen Nachhaltigkeit in der Kommunikation

Hamburg (ots) Wenn Unternehmen zu ihrem Nachhaltigkeitsengagement kommunizieren, belegen sie es überwiegend mit formellen Formaten wie dem Nachhaltigkeitsbericht, Zertifizierungen oder eigenen Verhaltens- bzw. Lieferantenkodizes. Das ist ein zentrales Ergebnis aus dem aktuellen PR-Trendmonitor von news aktuell und Faktenkontor. An der Befragung zur Bedeutung von Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitskommunikation haben 244 Kommunikationsprofis aus Deutschland und der Schweiz teilgenommen.

Bei Nachhaltigkeitskommunikation belegen Unternehmen ihr Engagement am häufigsten mit Nachhaltigkeitsberichten, Zertifizierungen und eigenen Verhaltens- bzw. Lieferantenkodizes. Das ist ein Ergebnis aus dem PR-Trendmonitor von news aktuell und Faktenkontor. An der Befragung zum Themenkomplex Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitskommunikation haben 244 Kommunikationsprofis aus Deutschland und der Schweiz teilgenommen.

Demnach wird Nachhaltigkeit zwar bereits bei der überwiegenden Mehrheit der deutschen und schweizerischen Unternehmen großgeschrieben: 83 Prozent der Befragten geben an, dass sie in ihrer Firma eine sehr wichtige bzw. eher wichtige Rolle spielt. Doch nur bei einer Minderheit ist Nachhaltigkeit fester Bestandteil der Unternehmensstrategie und somit stark integriert im Unternehmen (45 Prozent). Etwas weniger integriert, aber dennoch strategisch angegangen wird Nachhaltigkeit bei einem guten Viertel der Befragten: 22 Prozent haben eine eigene Nachhaltigkeitsstrategie neben der Unternehmensstrategie. In fast jedem dritten Unternehmen gibt es hingegen keine Strategie für Nachhaltigkeit (29 Prozent).

Ebenso ein gutes Drittel kommuniziert bisher nicht über die eigene Nachhaltigkeit (34 Prozent). Bei einer deutlichen Mehrheit der Befragten findet allerdings bereits Nachhaltigkeitskommunikation statt (63 Prozent). Dabei belegen die meisten ihr Engagement mit formellen Formaten: An erster Stelle steht der Nachhaltigkeitsbericht (62 Prozent), an zweiter Stelle Zertifizierungen (60 Prozent) und an dritter Stelle Verhaltens- bzw. Lieferantenkodizes (39 Prozent).

Eine Minderheit untermauert das eigene Nachhaltigkeitsengagement mit anderen Kommunikationsformaten wie z.B. Vorträgen, Videos, Newslettern und Pressemitteilungen (13 Prozent) oder durch sonstiges Engagement wie etwa der Teilnahme an Initiativen, Awards oder Studien (9 Prozent). Jedes zehnte Unternehmen kommuniziert zwar über die eigene Nachhaltigkeit, liefert aber keine Belege (11 Prozent).

Umweltaspekte nehmen den meisten Platz in der Nachhaltigkeitskommunikation der befragten Unternehmen ein: 91 Prozent berichten etwa über ihren Beitrag zu Klima- und Umweltschutz oder zu ihren CO2-Emissionen. An zweiter Stelle der kommunizierten Nachhaltigkeit stehen soziale Aspekte: 74 Prozent informieren z.B. über Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen, Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder Ausbildungsprogramme im Unternehmen. Etwas seltener wird hingegen über unternehmerisches Wirken zum Wohl der Gesellschaft berichtet, etwa durch Spenden, Stiftungen oder Corporate Volunteering-Angebote (67 Prozent). Der verantwortungsvolle Umgang mit den Marktteilnehmenden – z.B. durch faire Kunden- und Dienstleisterbeziehungen oder Antikorruptionsmaßnahmen – ist bei der Hälfte der Befragten Thema der Nachhaltigkeitskommunikation (51 Prozent).

Die Ergebnisse auf einen Blick:

1. Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in Ihrem Unternehmen?

  • Sehr wichtig + eher wichtig 83%
  • Eher unwichtig + vollkommen unwichtig 15%
  • Weiß nicht 2%

2. Wie integriert ist Nachhaltigkeit in Ihrem Unternehmen?

  • Nachhaltigkeit ist fester Teil der Unternehmensstrategie 45%
  • Es gibt keine Nachhaltigkeitsstrategie 29%
  • Es gibt eine Nachhaltigkeitsstrategie neben der Unternehmensstrategie 22%
  • Weiß nicht 4%

3. Kommuniziert Ihr Unternehmen über die eigene Nachhaltigkeit?

  • Ja 63%
  • Nein 34%
  • Weiß nicht 3%

4. Wie belegt Ihr Unternehmen sein Nachhaltigkeitsengagement in der Kommunikation?

  • Nachhaltigkeitsbericht 62%
  • Zertifizierungen 60%
  • Verhaltens- bzw. Lieferantenkodizes 39%
  • Sonstige Kommunikation und PR 13%
  • Nachhaltigkeitsengagement wird nicht belegt 11%
  • Sonstiges (Initiativen, Awards, etc.) 9%
  • Weiß nicht 3%

5. Zu welchen Aspekten von Nachhaltigkeit kommuniziert Ihr Unternehmen?

  • Umwelt (Klima- und Umweltschutz, CO2-Emissionen, etc.) 91%
  • Mitarbeitende (Arbeits- und Gesundheitsschutz, Diversity, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Aus- und Weiterbildung, etc.) 74%
  • Gesellschaft (Corporate Volunteering, Stiftung, Spenden, Sponsoring, etc.) 67%
  • Markt (Kundenbeziehungen, Qualität, Menschenrechte, Korruptionsbekämpfung, etc.) 51%

Quelle: Online-Umfrage von news aktuell und Faktenkontor im Februar 2022 unter 244 (Fragen 1-3) bzw. 142 (Fragen 4-5) Kommunikationsprofis aus Unternehmen, Organisationen und Agenturen in Deutschland und der Schweiz.

Über news aktuell

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Heizen mit 100 % Wasserstoff: Remeha ist Teil des ersten Projektes in Deutschland

Holzwickede/Emsdetten (ots) Seit dem 20. Oktober fließt erstmals reiner Wasserstoff im Erdgasnetz der Westenergie AG Essen. In einem Pilotprojekt in Holzwickede bei Dortmund werden drei Gewerbeimmobilien über das bestehende Erdgasnetz mit dem grünen Energieträger versorgt. Unter Verwendung von insgesamt vier Remeha Wasserstoffkesseln wird so die Wärmeversorgung der Gebäude sichergestellt. Heizen mit 100 % Wasserstoff ist damit nicht länger nur eine Vision.

NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (3.v.r.), Remeha Geschäftsführer Heinz Werner Schmidt (2.v.r.), Katherina Reiche, Vorstandsvorsitzende der Westenergie AG (links) sowie weitere Projektbeteiligte vor dem Wasserstoffspeicher, aus dem das 500 Meter lange Test-Netz gespeist wird.

Remeha-Geschäftsführer Heinz Werner Schmidt war stolzer Teilnehmer der Einweihung des Projektes: „Remeha und die BDR Thermea Gruppe haben bereits frühzeitig die Chancen für den Einsatz von Wasserstoff im Wärmemarkt Europa erkannt und sich bereits im März 2019 als Innovationsführer unter den Heizgeräteherstellern mit einem Wasserstoff-Heizgerät auf der Messe ISH präsentiert. Wir freuen uns sehr, hier als Projektpartner den realen Schritt zur emissionsfreien Wasserstoffanwendung in der Gebäudewärmeversorgung unter Beweis stellen zu können.“

V.l.n.r.: Remeha Geschäftsführer Heinz Werner Schmidt, Vertriebsleiter Franz Killinger und Peter Kiewardt (Leiter Regenerative Energien) im eigens für das Projekt eingerichteten Showroom. Hier können sich Besucher und Journalisten über das Projekt und die dabei verwendete Technologie informieren. Der 100 % Wasserstoffkessel von Remeha ist da natürlich zentrales Element.

Die Bedeutung von Wasserstoff in der Wärmeversorgung wird nicht nur von der Industrie schon seit langer Zeit betont. Auch die Politik hat realisiert, dass die Energiewende nur gelingt, wenn sämtliche Sektoren miteinander gekoppelt werden und man technologieoffen an das Thema herangeht. Das unterstreicht im aktuellen Projekt auch die Anwesenheit von NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur. Die Grünen-Politikerin betonte in ihrer Rede, dass dieses Projekt echte Pionierarbeit leiste. „Es wird in NRW immer Teile geben, die nicht elektrifiziert werden können“, so die Ministerin. Und fügte hinzu: „Gerade die Zusammenarbeit mehrerer Unternehmen aus NRW beeindruckt mich. Da ist Kooperation, keine Konkurrenz. Wir gehen heute 500 wichtige Meter in Richtung Klimaneutralität.“

In dem Projekt namens H2HoWi wurde eine circa 500 Meter lange Erdgasleitung der öffentlichen Gasversorgung auf 100 Prozent grünen Wasserstoff umgestellt. Die vorhandene Erdgasleitung wurde dazu vom Verteilnetz getrennt und an einen Wasserstoffspeicher angeschlossen. Neben der Umstellung der Erdgasleitung waren auch kleinere Anpassungen bei den drei beteiligten Kunden erforderlich. Bislang auf dem Markt erhältliche Erdgas-Brennwertgeräte können reinen Wasserstoff nicht verbrennen. Daher wurden bei den drei Unternehmen die für 100 Prozent Wasserstoff geeigneten Brennwertgeräte von Remeha installiert. Diese sind bereits seit 2019 in Pilotprojekten in den Niederlanden, England und Frankreich im Einsatz und verfügen über das Prüfzeichen für Feldtestanlagen vom Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVWG). Die Kessel haben eine Leistung von 24 Kilowatt und verbrennen den reinen Wasserstoff nahezu emissionsfrei.

Remeha mit Sitz im münsterländischen Emsdetten ist Teil der internationalen BDR Thermea Gruppe. Neben dem 100 % Wasserstoffkessel mit einer Leistung von 24 kW, der inzwischen dutzende Male in Pilotprojekten installiert wurde, hat die BDR Thermea Gruppe jetzt auch einen 100 % Wasserstoffkessel mit einer Leistungsfähigkeit von 45 kW entwickelt. Dieser soll noch in 2022 in den Niederlanden erstmals in Betrieb genommen werden. In künftigen Projekten soll dabei auch die Kombination eines 100 % Wasserstoffkessels mit einer Wärmepumpe getestet werden. BDR Thermea sieht eine solche Hybrid-Konstellation, in der der Wasserstoffkessel als Spitzenlastkessel zum Einsatz kommt und die Grundlast elektrisch abgedeckt wird, als schnellen, reibungslosen und erschwinglichen Übergang zum Heizen mit erneuerbaren Energien. Weitere Informationen und Pressematerialien zum Thema Heizen mit Wasserstoff unter www.remeha.de/wasserstoff

Die Jagd zum Vergnügen ist überholt – lasst sie uns abschaffen – Petition

Mainz (ots) Die Skepsis gegenüber der Jagd nimmt auch in Europa kontinuierlich zu. Selbst im EU-Umweltkommissariat scheint man seit einigen Jahren zu sehen, dass die als Freizeitgaudi willkürlich ausgeübte Hobbyjagd erheblichen Schaden im Hinblick auf die Biodiversität anrichtet. Wildtierschutz Deutschland beobachtet, dass den Jägern nicht nur in Deutschland der Filzhut brennt.

Das Bild kann kostenfrei genutzt werden.

Auf Landesebene – wie derzeit in Hessen – wie auch auf europäischer Ebene gibt es Petitionen der Jägerschaft für den Erhalt der Jagd. So langsam sieht die Jägerschaft die Felle davonschwimmen.

Mit einer aktuellen Petition wendet sich Wildtierschutz Deutschland e.V. an die zuständigen Ministerien in Deutschland und an das EU-Umweltkommissariat.

„Die Jagd erfüllt keinen ökologischen Zweck, sondern dient in all ihren Facetten beinahe ausschließlich nur eigenen individuellen Interessen, der Pflege von Traditionen und der Lust am Töten,“ sagt Lovis Kauertz, Vorsitzender von Wildtierschutz Deutschland. „Jagd und Jäger sind Teil unserer Naturschutzprobleme und stellen eine große Belastung für die Natur dar.“

Das werde auch dadurch deutlich, dass das Jagdrecht von allen arten-, natur- und tierschutzrechtlichen Neuregelungen der letzten Jahrzehnte abgeschottet wurde. Das Jagdrecht hat sich den Allgemeininteressen endgültig entzogen. Deshalb hat der Gesetzgeber auch die Möglichkeit, die Interessen des Tier- und Naturschutzes höher zu gewichten als die Eigentumsinteressen der Grundbesitzer und damit der Jagdausübungsberechtigten.

Die Kürzung von Jagdzeiten und ganzjährige Schonzeiten für viele Tierarten – wie derzeit in Hessen für Rebhühner und Feldhasen vorgesehen – kann deshalb schon heute rechtlich gerichtsfest begründet werden.

Wildtierschutz Deutschland fordert in seiner Petition deshalb:

  • Jagdstopp in sämtlichen europäischen Schutzgebieten
  • Sofortiger Stopp der Jagd auf gefährdete Tierarten (Rote Liste ab Vorwarnstufe)
  • Keine Jagd auf Großraubtiere wie Luchs oder Wolf
  • Keine Jagd auf Beutegreifer wie Fuchs, Dachs, Goldschakal und Co.
  • EU-weites Verbot von tierquälerischen Jagdmethoden (Fallenjagd, Baujagd, Bogenjagd u.a.)
  • Streichung aller Vogelarten aus dem Katalog der jagdbaren Arten
  • Schluss mit der Hobbyjagd

Auch in Konfliktsituationen im Bereich des Naturschutzes, des Waldumbaus, bei Wildtierkrankheiten oder wirtschaftlichen Schäden ist die vergnügungsgeleitete Hobbyjagd keine Lösung. Das zeigt u.a. die Entwicklung der Bestände von Wildschweinen oder Waschbären in Deutschland, die trotz – oder gerade wegen – der intensiven Jagd seit Jahrzehnten zunehmen. Auf der anderen Seite zeitigen aber auch die Hegebemühungen der Jägerschaft für im Bestand bedrohte Tierarten wie Feldhase oder Rebhuhn keine nachhaltigen Erfolge. Die Natur ist ein dynamisches, eigengesetzliches, grundsätzlich zur Selbsterhaltung fähiges, aber eben auch störungsanfälliges Wirkungsgefüge.

Dort, wo es offensichtlich zu Konflikten mit Wildtieren kommt, sollten jeweils im Einzelfall konkrete Managementpläne durch die Naturschutzbehörden erarbeitet und verfolgt werden. Zwingend erforderlich in diesem Zusammenhang hält Wildtierschutz Deutschland eine Beurteilung aller Maßnahmen (Evaluierung) hinsichtlich ihrer Zielerreichung in jeweils kurzen Zeiträumen. Das findet bis heute bei jagdlichen Maßnahmen so gut wie nicht statt.

Bitte unterstützen Sie unsere Petition. Sie finden sie auf www.wildtierschutz-deutschland.de/hobbyjagd

Über Wildtierschutz Deutschland e.V.: Wildtierschutz Deutschland wurde 2011 gegründet und setzt sich seitdem gegen tierquälerische Jagdmethoden ein und für eine Reduzierung der jagdbaren Arten auf die Tierarten, für die ein vernünftiger Grund zur Bejagung im Sinne des Tierschutzgesetzes besteht. Außerdem engagiert sich der Verein für die Aufnahme, Versorgung und Auswilderung von in Not geratenen Wildtieren.

Mitbegründer des www.aktionsbuendnis-fuchs.de

Clean-up Day des BAUHAUS Service Center Deutschland

50 fleißige Helfer befreien die Grünflächen entlang des Neckars von 200 kg Abfall

Mannheim (ots)

BAUHAUS hat aufgeräumt. 50 Mitarbeitende des BAUHAUS Service Center Deutschland in Mannheim waren dabei und haben am 29. September nach Arbeitsende die Grünflächen entlang des Neckars von achtlos weggeworfenem Abfall bereinigt. Aufgesammelt haben die fleißigen Umweltschützer rund 200 Kilogramm in insgesamt 50 Säcken. BAUHAUS zeigt damit erneut, wie sehr dem Unternehmen der Schutz der Umwelt am Herzen liegt.

Clean-up Day bei BAUHAUS: 50 Mitarbeitende des BAUHAUS Service Center Deutschland in Mannheim waren dabei und haben am 29. September nach Arbeitsende die Grünflächen entlang des Neckars von achtlos weggeworfenem Abfall bereinigt.

Ausgestattet mit Handschuhen, Zangen und Müllsäcken steuerten die Teilnehmer nach einer kurzen Einweisung los Richtung Neckar. Das Ziel: die Grünflächen entlang des Flusses. Mit ihrer Müllsammelaktion möchten die Mitarbeiter von BAUHAUS einen wertvollen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz quasi vor der eigenen Haustür leisten.

In festem Schuhwerk und mit Warnweste oder sonstiger auffälliger Kleidung zogen die Umweltschützer los. Kunststoff- und Glasflaschen, Zigarettenkippen und Bonbonpapier verschwanden nach und nach in den Säcken. Das Laub unter Büschen, Bäumen und auf Beeten galt es liegen zu lassen. „Es bietet den Pflanzen Schutz vor der Kälte des kommenden Winters. Außerdem sind hier eine Vielzahl von Kleinlebewesen zu Hause“, erklärt Oliver Koopmann, Leiter Nachhaltigkeit bei BAUHAUS.

Nach rund zwei Stunden deponierten die fleißigen Helfer ihre Beute am Sammelpunkt unweit des Mannheimer Collini-Centers. Dort holte die Stadtreinigung die Säcke anschließend ab, um die Abfälle fachgerecht zu entsorgen.

„Nachhaltigkeit nimmt bei BAUHAUS einen wesentlichen Stellenwert ein, was zum einen unser unlängst veröffentlichter Nachhaltigkeitsbericht verdeutlicht, zum anderen aber auch freiwillige Aktionen wie der heutige Clean-up Day. Denn Nachhaltigkeit lebt maßgeblich vom konkreten Umsetzen. Umso mehr freut es uns, dass die Aktionstag in Mannheim einen so breiten internen Zuspruch gefunden hat. Bereits in der Vergangenheit haben einige Fachcentren vergleichbare Mitmachaktionen umgesetzt, die sicherlich auch in Zukunft an unseren bundesweiten Standorten weitere Nachahmer finden werden“, so das zufriedene Fazit von Oliver Koopmann.

BAUHAUS – Der Spezialist für Werkstatt, Haus und Garten

Bereits 1960 brachte BAUHAUS eine neue Idee nach Deutschland: Markenprodukte verschiedenster Fachsortimente in Selbstbedienung, angeboten unter einem Dach. Nach diesem erfolgreichen Konzept sind in Deutschland über 150 Fachcentren entstanden. Europaweit ist BAUHAUS in 19 Ländern über 270 Mal vertreten. Jedes der Fachcentren ist in 15 Fachabteilungen untergliedert. Seinem Grundkonzept – Fachhandelsqualität und Produktvielfalt zu besten Preisen – ist BAUHAUS bis heute treu geblieben und hat dieses kontinuierlich weiterentwickelt.

WEB: bauhaus-ag.de

Unternehmen gehen für mehr Klimaschutz auf die Straße

Berlin (ots) Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW) unterstützt auch in diesem Jahr den globalen Klimastreik. Dem Aufruf von Fridays For Future (FFF) folgend, ruft der BNW seine Mitgliedsunternehmen dazu auf, sich an den heutigen Demonstrationen zu beteiligen.

Der Demozug des BNW zum Klimastreik

„Die Klimakrise macht keine Pause – sie wartet nicht, bis sich aktuelle Verwerfungen in der Wirtschaft beruhigt haben. Daher ist es gerade in diesem Jahr entscheidend, den Druck auf die Bundesregierung nicht abreißen zu lassen“, so Dr. Katharina Reuter, BNW-Geschäftsführerin und Mit-Initiatorin der Entrepreneurs For Future.

Der heutige Klimastreik findet auch in diesem Jahr in zahlreichen Ländern und Städten statt. Er soll die Politik in aller Welt an ihre selbstgesteckten Ziele erinnern und klarmachen, dass ambitionierter Klimaschutz die einzige Antwort auf die Krisen unserer Zeit ist. „Wir sehen jetzt in Deutschland das dramatische Ausmaß des Verschleppens und Verzögerns der Energiewende in den letzten 16 Jahren. Unabhängigkeit von fossiler Energie – das wissen wir heute, ist kein Traum von Ökospinnern, sondern knallharte Sicherheits- und Wirtschaftspolitik. Dafür gehen wir auf die Straße!“, so Katharina Reuter weiter.

Der Klimastreik ist auch für Unternehmen ein wichtiger Anlass, um der Politik zu zeigen, dass sie für eine nachhaltige und zukunftssichere Wirtschaft bereit sind. Die Forderungen des BNW und der Entrepreneurs For Future, die gemeinsam für mehr als 5.500 Unternehmen stehen, sind am 1,5 Grad Klimaziel ausgerichtet. Für einen geminderten Energie- und Ressourcenverbrauch braucht es vor allem mehr Effizienz und Suffizienz in der Wirtschaft. Die Bundesregierung muss noch deutlicher mit einer Förder-Offensive in diesen Bereichen aktiv werden. Die geplante Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie bietet ebenfalls Chancen, die Weichen für einen klimafreundlichen Umbau der Produktionsprozesse zu stellen – hin zur Dekarbonisierung der Wirtschaft.

WEB: https://www.bnw-bundesverband.de/

Zeit für Seele und Sinne im Nationalpark Harz

Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus startet neues Angebot rund um Natur und Gesundheit

Noch bis 29. Oktober startet das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus ein neues Angebot, das Naturerleben mit Entschleunigen und Wohlfühlen kombiniert. Mit allen Sinnen in die wilde Natur um Torfhaus eintauchen, voller Aufmerksamkeit in der Naturdynamik des Nationalparks „baden“, ist das Motto der Veranstaltung, die jeweils samstags von 10:00 bis 14:00 Uhr in Torfhaus stattfindet.

„Sich selbst überlassene Natur sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken lässt uns aus dem Gedankenkarussell aussteigen und öffnet den Zugang zu unserer eigenen Natur und Wahrnehmung“, verspricht Ina Schoppe, Natur-Resilienz-Trainerin und Leiterin der Veranstaltung. Inspiriert von ihrem Bundesfreiwilligendienst im TorfHaus entwickelte die Naturwissenschaftlerin das Programm mit dem Ziel, Seele und Sinnen mit sanften Impulsen Zeit und Raum zu geben und so Körper und Geist zur Ruhe kommen zu lassen. Auch eine Heidelbeere spielt bei der Exkursion eine wichtige Rolle.
Die Leiterin des Besucherzentrums TorfHaus, Heike Albrecht-Fechtler, freut sich über diese kreative, gesundheitsbezogene Facette der Nationalpark-Bildungsarbeit.
Es werden nur kurze Stecken zurückgelegt (max. 5 km). Warme und bequeme Kleidung sowie Rucksackverpflegung werden daher empfohlen. Das Programm ist kostenpflichtig.

Informationen

Zeitraum: 24.09. bis 29.10.2022 jeweils Samstag
Dauer: 10.00-14.00 Uhr
Alter: ab 16 Jahren empfohlen
Teilnehmerzahl: mindestens 6 bis maximal 12 Teilnehmende
Treffpunkt: Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus, Torfhaus 8, 38667 Torfhaus
Anmeldung: E-Mail: post@torfhaus.info
Telefon: 05320-33179-0

Hintergrundinformationen

Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus

Das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus ist eine der zentralen Einrichtungen der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit des Nationalparks Harz mit einem breiten Angebot an Führungen, Exkursionen und Seminaren. Betrieben wird es vom BUND-Landesverband Niedersachsen e.V. in einem Trägerverbund mit der Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz e.V. und der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld. Das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus ist Einsatzstelle für bis zu 3 BFDler:innen, zwei FÖJler:innen und bei Bedarf weitere Praktikant:innen.

Nationalpark Harz

Der Nationalpark Harz ist seit 2006 der erste bundesländerübergreifende Nationalpark in Deutschland und gleichzeitig der größte Waldnationalpark Deutschlands. Hier werden auf etwa 250 km² die einheimischen Fichten-, Misch- und Buchenwälder geschützt. Auf mittlerweile fast 75 % der Fläche gilt das Motto „Natur Natur sein lassen“. In manchen Bereichen werden Waldentwicklungsmaßnahmen durchgeführt, um eine naturnahe Entwicklung der ehemaligen Nutzwälder zu unterstützen. Neben dem Naturschutz zählt die Bildungsarbeit zu den gesetzlichen Aufgaben eines Nationalparks, um die Natur erlebbar und verständlicher zu machen.

WEB: https://www.nationalpark-harz.de

Naturstoffe statt Plastik

DAS FUTTERHAUS startet Kooperation mit Hamburger Startup traceless materials

Elmshorn (ots) Etwa elf Millionen Tonnen Kunststoff landen derzeit jährlich im Meer, und die Zahl droht sich in den kommenden Jahrzehnten mehr als zu verdoppeln.

traceless materials-Gründerinnen Johanna Baare und Anne Lamp.

Im Kampf gegen die weltweite Plastikverschmutzung haben die jungen Gründerinnen Anne Lamp und Johanna Baare des Hamburger Startups traceless materials eine ganzheitlich nachhaltige Alternative für Kunststoffe und Biokunststoffe entwickelt.

Das innovative Material wird aus pflanzlichen Nebenprodukten der Agrarindustrie hergestellt und ist in kürzester Zeit in der freien Natur vollständig kompostierbar.

Das innovative Material aus pflanzlichen Nebenprodukten der Agrarindustrie ist in kürzester Zeit in der freien Natur vollständig kompostierbar und leistet damit einen Beitrag gegen die globale Plastikverschmutzung, den Klimawandel und zur Abkehr von fossilen Ressourcen.

„Plastikmüll ist eine der großen Bedrohungen für Umwelt, Meere und damit auch für uns Menschen. Die Möglichkeit, mit der innovativen Technologie von traceless eine umweltfreundliche Alternative zu Plastik nutzen zu können, ist absolut zukunftsweisend und hat uns sofort begeistert. Umso mehr freut es uns, gemeinsam mit den Begründerinnen Anne Lamp und Johanna Baare und ihrem Team in die Entwicklung erster Einsatzgebiete für unsere Märkte zu gehen“, so Kristof Eggerstedt, Geschäftsführer von DAS FUTTERHAUS.

Erster Schritt im Rahmen der Kooperation mit traceless wird die Entwicklung von Beuteln für das Unverpackt-Konzept an der Futterbar in den Märkten sein. Viele weitere Ideen zur Anwendung des nachhaltigen Materials sind in konkreter Planung. Das Unternehmen traceless wurde für seine innovative Idee in dieser Woche mit dem Deutschen Gründerpreis ausgezeichnet.

WEB: futterhaus.com

Aktion „Spende Dein Pfand“ feiert zehn Millionen gesammelte Flaschen

Dank Pfanderlösen von 2,5 Millionen Euro 39 Arbeitsplätze geschaffen

Köln (ots) Die Aktion „Spende Dein Pfand“ an acht deutschen Flughäfen hat zehn Millionen Einwegflaschen gesammelt und damit 2,5 Millionen Euro an Pfandgeldern gemeinnützigen Zwecken zugeführt.

Spende Dein Pfand: 10 Millionen Flaschen gesammelt.

„‚Spende Dein Pfand‘ ist in doppelter Hinsicht ein Gewinn. Menschen, die keinen Zugang mehr zum ersten Arbeitsmarkt haben, erhalten eine Perspektive und zugleich wird die Umwelt geschützt“, so Jörg Deppmeyer, Geschäftsführer Der Grüne Punkt, zur Aktion, die im nächsten Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiern darf und vorbildlich Umwelt- und Ressourcenschutz mit sozialem Engagement vereint. „Der Grüne Punkt hat von Anfang an sehr gern sein Know-how als versierter Pfand-Dienstleister in dieses Projekt eingebracht und dankt allen, die sich bei ‚Spende Dein Pfand‘ engagieren.“

Idee von Studierenden kommt ganz groß raus

Die Aktion „Spende Dein Pfand“, von „Enactus“-Studierenden der Universität Regensburg erdacht, startete 2013 am Flughafen in Stuttgart. Die Idee dahinter: Bepfandete Einweggetränkeflaschen, die nicht mit an Bord genommen werden dürfen, an den Sicherheitskontrollen in Flughäfen über speziell gekennzeichnete, transparente Sammelbehälter erfassen und das so gesammelte Pfandgeld zur Einrichtung von Arbeitsplätzen für sozial benachteiligte Menschen einsetzen. Mit dem eingenommenen Geld wurden bisher 39 Stellen mit Zugang zur Sozialversicherung möglich gemacht.

Die Arbeitsplätze werden durch gemeinnützige Organisationen gestellt und betreut. Meist ehemalige Langzeitarbeitslose erledigen dabei als „Pfandbeauftragte“ die Entleerung, Säuberung und Pflege der Behälter. Sie sortieren auch die Flaschen nach Einweg und Mehrweg und verpacken sie in spezielle Säcke. Der Grüne Punkt kümmert sich dann um alles Weitere. Er übernimmt die gesammelten und sortierten Flaschen, sorgt für die gesamte Logistik und führt das eingenommene Pfandgeld direkt an das jeweilige Projekt zurück.

www.spendedeinpfand.de