Expertentipp: Zukunft des Zuhauses schützen: Risikoschutz für die Immobilienfinanzierung

Saarbrücken (ots) Karriere, Heirat, Geburten – es gibt viele Anlässe, zu denen sich die Menschen in Deutschland Gedanken über die finanzielle Zukunft der Liebsten machen. Auch der Erwerb einer Immobilie gehört dazu. Eine Risikolebensversicherung sichert die Finanzierung des Eigenheims ab und kann der Familie im Fall der Fälle das Zuhause bewahren.

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Der Bauboom in Deutschland reißt nicht ab. Mittlerweile beträgt die Gesamtsumme der in Deutschland an private Haushalte vergebenen Wohnungsbaukredite mehr als 1,4 Billionen Euro[1]. Und eine forsa-Umfrage[2] im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland, ergab: Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der aktuell in Deutschland zur Miete Wohnenden zwischen 20 und 50 Jahren wünschen sich eine eigene Immobilie. Warum eine Risikolebensversicherung bei der Immobilienfinanzierung wichtig ist, erklärt Karina Hauser, Vorsorgeexpertin von CosmosDirekt.

WARUM IMMOBILIE ABSICHERN?

Banken verleihen größere Geldsummen wie einen Immobilienkredit nicht ohne Sicherheiten und erwarten daher in den meisten Fällen, dass die Baufinanzierung abgesichert wird. „Eine Möglichkeit hierfür ist eine fallende Risikolebensversicherung. Sie ist eine günstige Lösung, um den Verlust des Zuhauses im Notfall zu vermeiden. Denn entfällt ein Einkommen aufgrund eines Todesfalls, kann die Restschuld mit der Versicherungssumme beglichen werden“, sagt Karina Hauser.

FALLLENDE RISIKOLEBENSVERSICHERUNG MIT PASSGENAUEM SCHUTZ

Immobiliendarlehen können unterschiedlich ausgestaltet sein, eine fallende Risikolebensversicherung kann hier dem Verlauf des Darlehens angepasst werden. „Dabei haben Eigenheimbesitzer in der Regel die Wahl, wie die Versicherungssumme sich im Zeitverlauf entwickeln soll: Zum einen kann sie analog zur Kreditsumme fallen, die ja durch die Abzahlung der Raten kontinuierlich fällt. Zum anderen kann die Versicherungssumme einfach gleichmäßig abnehmen.“ Karina Hauser erklärt zudem: „Bei Vertragsabschluss legt man auch fest, ob die Versicherungssumme sofort oder erst nach einiger Zeit zu sinken beginnen soll.“

Die fallende Risikolebensversicherung wird bei vielen Banken bei Abschluss der Baufinanzierung mit angeboten und kann über den Kredit mitfinanziert werden. Karina Hauser rät aber dazu, auch alle anderen Anbieter und Modelle auf dem Markt zu vergleichen: „Wer eine fallende Risikolebensversicherung über den Bankkredit mitfinanziert, nimmt sich Flexibilität. Denn oft sind während der Laufzeit keine Anpassungen möglich.“

ZUSÄTZLICHER SCHUTZ FÜR DIE LIEBSTEN

Eine fallende Risikolebensversicherung sichert in erster Linie die Verbindlichkeiten gegenüber einer Bank ab. Beim Verlust eines geliebten Angehörigen ist damit aber die finanzielle Zukunft der Familie meist nicht vollständig gewährleistet: Laufende Ausgaben, Ausbildungskosten usw. können dann zusätzlich eine hohe Belastung für die Familie sein. Daher empfiehlt Karina Hauser eine weitere Absicherung: „Eine Risikolebensversicherung mit gleichbleibender Versicherungssumme kann dafür sorgen, dass die Hinterbliebenen in dieser schwierigen Zeit nicht noch zusätzlich finanzielle Sorgen bewältigen müssen.“ Als Faustregel gilt: Bei Familien mit Kindern sollte das Drei- bis Fünffache des Brutto-Jahreseinkommens abgesichert werden.

[1] Quelle: Statista https://ots.de/3YsaS1

[2] Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Zukunft Wohnen“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Im Juli 2021 wurden in Deutschland 1.003 Männer und Frauen zwischen 20 und 50 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland befragt.

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