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Folgen der Klimakrise: Delegation unter Leitung von Bundestagsvizepräsidentin Roth besucht die indisch-pazifische Region

Eine Delegation unter Leitung der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Claudia Roth reist vom 23. Februar bis 8. März in die indisch-pazifische Region. Sie besucht dort Länder, die besonders stark von den Folgen der Klimakrise betroffen sind: Bangladesch, Kiribati und Fidschi. Schwerpunkte des Besuchsprogramms sind Klimakrise, internationale Verantwortung, klimabedingte Migration.

Für die Menschen in diesen Ländern ist die Klimakrise längst kein theoretisches Phänomen mehr. Sie bedeutet Überschwemmung und Ernteverlust, wirkt verstärkend auf bestehende Konflikte und führt vermehrt zum Verlust von sicherem Zuhause und jahrtausendealten Kulturgütern. In Bangladesch befinden sich 30 Prozent des bebaubaren Landes in einer von Überflutungen gefährdeten Küstenregion, die 35 Millionen Menschen beheimatet. In Fidschi mussten bereits weitreichende Umsiedlungen durchgeführt werden. Und Kiribati gehört gar zu jenen Inselstaaten, die in ihrer gesamten Existenz bedroht sind.

Die Abgeordneten beschäftigen sich nicht nur mit der Frage, wie Umsiedlungen und andere Maßnahmen finanziert und wie eine frühzeitige und selbstbestimme Migration ermöglicht werden können – sondern auch, welche völkerrechtliche Antwort die internationale Gemeinschaft auf den drohenden Untergang ganzer Staatsgebiete geben will.

In allen Ländern sind ein offener Meinungsaustausch und Gespräche über klimabedingte Migration und Flucht, über den notwendigen Klimaschutz und die gebotene Zusammenarbeit auf bilateraler sowie internationaler Ebene geplant. Insbesondere werden Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Parlamente, der Regierungen sowie der Kirchen und Nichtregierungsorganisationen stattfinden.

Weitere Teilnehmer der Delegation sind Prof. Dr. Matthias Zimmer (CDU/CSU) und Dr. Frithjof Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen).
 

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