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Ford College Community Challenge 2019

15.000 Euro gehen nach Köln, Bochum und Passau

Köln (ots)Auch in diesem Jahr hat Ford wieder 15.000 Euro an drei Studierendenteams ausgeschüttet, die Projekte zum „Aufbau einer nachhaltigen Gesellschaft“ ins Leben gerufen haben.

Die diesjährigen Gewinner kommen von den Universitäten Köln, Bochum und Passau. Jedes Gewinnerprojekt erhielt die auf jeweils 5.000 Euro dotierte Auszeichnung.

Jocelyn Rick und Sarah Hohenner von der Universität Passau freuen sich über ihre Ford Auszeichnung: 15.000 Euro gehen nach Köln, Bochum und Passau. Quellenangabe: „obs/Ford-Werke GmbH“

Ein Gewinner 2019 ist eine Gruppe von Studierenden der Universität zu Köln. Sie überzeugten die Ford Jury mit ihrem Projekt www.socialbnb.net. Damit haben die 14 Studentinnen und Studenten eine Online-Plattform geschaffen, die es NGOs ermöglicht, selbstständig Einnahmen zu erzielen, indem sie nicht genutzten, eigenen Wohnraum vermieten. Auf der anderen Seite wissen Reisende, dass ihr Übernachtungspreis einer sozialen, lokalen Einrichtung zu Gute kommt. Bislang kamen so mehr als 200 Übernachtungen zusammen, geplant sind rund 800 Buchungen bis Ende dieses Jahres zur Unterstützung gemeinnütziger Projekte.

Zweiter Gewinner ist ein Projekt der Ruhr-Universität Bochum. Von Bochum aus wird „Gaia Greenhouses“ in Ruanda unterstützt, die Anzuchtpakete an lokale Farmer verschenken, mit dessen Hilfe der Farmer z.B. Kartoffeln anpflanzen kann. Darüber hinaus wird der Farmer mit dem nötigen Knowhow versorgt, Saatgut auszubringen, Pflanzen großzuziehen sowie Ernte einzufahren. Im letzten Schritt sorgt die Initiative für einen Ankauf der Ernte durch lokale weiterverarbeitende Betriebe und Supermärkte zu einem fairen Preis. Mit dem Erlös werden weitere Anzuchtpakete finanziert, die wie bei einem Schneeballsystem an mehr Farmer vergeben werden, so dass immer mehr Menschen sich selbst versorgen können und darüber hinaus noch über ein eigenständiges Grundeinkommen verfügen.

Dritter Gewinner im Bunde ist die Universität Passau mit „Inn.mybag“. Dort hatte ein sechsköpfiges Studierendenteam die Idee, alte Werbebanner zu recyceln und daraus Taschen und Rucksäcke zu nähen. In Zusammenarbeit mit dem ebenfalls von Studierenden initiierten FrauenCafé in Passau wurden zwei geflüchtete Frauen aus Syrien gefunden, die nähen können. Leitgedanke ist, Frauen, die nur von zu Hause arbeiten können, zu einer sinnvollen und nachhaltigen Beschäftigung zu verhelfen. Dieses Upcycling-Projekt verbindet so gelungen ökologische und sozialunternehmerische Ziele.

Bereits seit elf Jahren schüttet die globale Ford College Community Challenge jedes Jahr Preisgelder an innovative Studentenprojekte aus. Insgesamt wurden so durch den Ford Fund, der gemeinnützigen Stiftung der Ford Motor Company, schon über 3 Millionen US-Dollar Preisgelder an studentische Teams weltweit vergeben. In Deutschland läuft das Programm seit vier Jahren in Zusammenarbeit mit dem an 37 deutschen Universitäten und Hochschulen gemeinnützig tätigen Partnerverein Enactus mit über 1.700 engagierten Studierenden.

Weitere Informationen zu der Ford College Community Challenge finden Sie unter https://www.fordblueovalnetwork.org/ford-college-community-challenge und zu den Projekten unter http://enactus.de/.


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