Gunnar-Uldall-Wirtschaftspreis 2021 vergeben – Friedrich Merz folgt als Schirmherr auf Dr. Wolfgang Peiner

Hamburg (ots) Das Hamburger Start-up Plancraft hat beim Gunnar-Uldall-Wirtschaftspreis 2021 den ersten Platz belegt, der mit 10.000 Euro belohnt wird.

Die Gewinnerinnen und Gewinner des Gunnar-Uldall-Wirtschaftspreises 2021

Das junge Unternehmen überzeugte das Kuratorium mit seiner cloudbasierten Software zur Auftragsverwaltung für Handwerksbetriebe. Verliehen wurde die Auszeichnung gestern Abend im Kleinen Festsaal des Hotel Atlantic. Die Festrede hielt der neue Schirmherr des Wirtschaftspreises, Friedrich Merz. Er folgt auf Hamburgs ehemaligen Finanzsenator Dr. Wolfgang Peiner.

In einem starken Bewerberfeld setzten sich drei junge Unternehmen als Preisträger durch: Neben Plancraft auch Foodlab, ein Coworking Space für Food Start-ups, und Wetterheld, eine Versicherungsplattform für wetterbedingte Umsatzeinbußen. Dank des hohen praktischen Nutzens und der technologischen Alleinstellung der App setzte sich Plancraft am Ende knapp durch. Ihre cloudbasierte Software deckt die Auftragsabwicklung im Handwerk von der Angebotserstellung über die Projektdokumentation bis hin zur Rechnungsstellung vollständig ab. Über 3.000 bzw. 2.000 Euro Preisgeld durften sich auch Wetterheld auf Platz zwei und Foodlab auf Platz drei freuen. Allen drei Start-ups attestiert das Kuratorium des Gunnar-Uldall-Wirtschaftspreises solide geplante Geschäftsmodelle mit Zukunftspotenzial.

Der neue Schirmherr Friedrich Merz betonte, dass die Soziale Marktwirtschaft alles andere als überholt sei. Sie habe sich als anpassungsfähiges Wirtschafts- und Gesellschaftmodell stets bewährt. „Wir können darauf vertrauen, auch die klimapolitischen Aufgaben meistern zu können, wenn wir in den kommenden Jahren die Soziale Marktwirtschaft ökologisch erneuern und vor allem wieder Innovationsführer werden. Damit können wir nachweisen, dass ökologische Fortschritte mit wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit und sozialer Teilhabe Hand in Hand gehen. Andernfalls wird uns außerhalb Deutschlands niemand ernst nehmen“, so Friedrich Merz.

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