Israelitisches Krankenhaus eröffnet Fachinstitut für Darmgesundheit und Ernährung

Hamburg (ots) Das Israelitische Krankenhaus (IK) Hamburg hat heute feierlich das Ikaneum, sein neues Fachinstitut für Darmgesundheit und Ernährung eröffnet. Mit einem interdisziplinären Team aus Ärztinnen und Ärzten, Ökotrophologinnen, Diätassistentinnen, Psychologinnen und medizinischen Fachangestellten bietet das Ikaneum vor allem Beratungen und Behandlungen von Patienten mit chronischen Bauchbeschwerden an.

Prof. Dr. Peter Layer (l-r), Direktor des Ikaeneums, Dagmar Berghof, Vorstandsvorsitzende des Freundeskreises des Israelitschen Krankenhauses, Marcus Jahn, Geschäftsführer des Israelitischen Krankenhauses und Dr. Viola Andresen, Leiterin des Ikaeneums am Israelitischen Krankenhaus, eröffnen mit dem Durchschnitt eines Bandes symbolisch das neue Institut.

Schon lange sind Diagnostik und Therapie von Leiden des Verdauungstraktes Schwerpunkt des Israelitischen Krankenhauses. Als viszeralmedizinsches und viszeralonkologisches Zentrum nimmt die Klinik deutschlandweit eine führende Rolle in der Behandlung von Erkrankungen des Verdauungstraktes ein. Im neuen Institut werden Bauchbeschwerden ganzheitlich diagnostiziert und behandelt. Dabei profitieren Patientinnen und Patienten vom Wissen der Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen. „Der Wunsch, mit interdisziplinärer Fachkompetenz für Menschen mit chronischen Verdauungsbeschwerden da sein zu können, hat uns zu der Entscheidung bewogen, das Ikaneum zu eröffnen“, sagt Prof. Dr. Peter Layer, Direktor des neuen Instituts.

Das Angebot des Ikaneums fußt auf drei Säulen: spezialisierter ärztlicher Beratung und Diagnostik bei Patienten mit unklaren Bauchbeschwerden, professioneller Ernährungsberatung und psychologischen Angeboten, wie der Darmhypnose, die besonders bei Patienten mit Reizdarmsyndrom gute Ergebnisse zeigt.

„Bei chronischen Problemen mit dem Verdauungstrakt ist oft medizinische Detektivarbeit gefragt. So arbeiten wir unter anderem mit speziellen Atemtests, um z.B. spezielle Zucker-Unverträglichkeiten, bakterielle Überwucherungen des Dünndarms oder Bauchspeicheldrüsen-Schwäche zu diagnostizieren. Denn erst, wenn wir die Ursache der Beschwerden gefunden haben, können wir eine passende Therapie für die Betroffenen entwickeln“, erklärt Prof. Dr. Peter Layer, Direktor des Ikaneums. Bei der Ursachenforschung unklarer Bauchbeschwerden profitiert das neue Institut von der räumlichen Nähe zum Funktionslabor des Israelitischen Krankenhauses. Hier stehen Untersuchungsmethoden zur Verfügung, die es bundesweit nur in der Klinik im Norden Hamburgs gibt. „Viele Menschen haben oftmals bereits eine langjährige Odyssee von Arzt zu Arzt hinter sich, bevor sie bei uns vorstellig werden“, berichtet Dr. Viola Andresen, leitende Ärztin des Ikaneums. Ist die Ursache der Beschwerden erkannt, so erhalten Patientinnen und Patienten im Ikaneum umfassende Behandlungsempfehlungen, zu denen neben Medikamenten z.B. auch die Darmhypnose und eine professionelle und umfängliche Ernährungsberatung gehören, ganz auf den individuellen Bedarf maßgeschneidert. Das Ernährungsteam berät u.a. auch bei spezifischen Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und ist zudem spezialisiert auf die ernährungsmedizinische Begleitung von Menschen mit einer Krebserkrankung. Auch eine präventive Beratung für alle, die Orientierung im Dschungel der verschiedenen „Ernährungstrends“ suchen, wird im Ikaneum angeboten. Mit diesem einzigartigen Angebot bietet das Ikaneum eine Anlaufstelle für alle, die gesundheitliche Probleme mit dem Verdauungstrakt haben und auch für diejenigen, die sich Beratung zu gesunder Ernährung im Allgemeinen wünschen. „Ich bin vom Angebot des Ikaneums durchweg überzeugt und begrüße es sehr, dass die Klinik sich so an den Patientenbedürfnissen orientiert und für die Zukunft aufstellt. Ich fühle mich sehr mit dem Haus verbunden, und es ist Ehrensache für mich, das Ikaneum mit zu eröffnen“, freut sich Dagmar Berghoff, Vorsitzende des Freundeskreises des Hauses.

Web: ikaneum.de