Konzert in Clausthal-Zellerfeld – Werckmeister improvisiert

Sa., 30.10., 19.00 Uhr, Clausthal-Zellerfeld, Marktkirche zum Heiligen Geist „Werckmeister improvisiert“ Warnfried Altmann /Saxofon, Hermann Naehring /Schlagzeug

Bach und Händel stehen im Mittelpunkt der Improvisationen, die im Konzert von Warnfried Altmann und Hermann Naehring am Sonnabend, 30.10., 19 Uhr, in der Marktkirche zum Heiligen Geist in Clausthal-Zellerfeld zu erleben sind.

Das Konzert Saxofonisten und des Schlagwerkers läuft im Rahmen des WERCK|MEISTER – Festivals. Der Eintritt zum Konzert ist frei, es gilt die 2-G-Regel. Warnfried Altmann und Hermann Naehring sind seit Beginn ihrer musikalischen Karriere in der Weltmusik und der freien Improvisation zu Hause. Die Konzerte der beiden Musiker bieten kammermusikalische Geschlossenheit und improvisatorische Fantasie. In der Spannung, die zwischen diesen Polen entsteht, darf und soll auch der Zuhörer seiner Fantasie freien Lauf lassen. Hin und wieder tauchen bekannte Melodien auf, an denen man Halt findet. So wagen sich Musiker und Publikum gemeinsam in emotionale Höhen und Tiefen. Beide schöpfen aus einem umfangreichen Repertoire von Bach bis zu meditativen asiatischen Rhythmen und machen die Verbindungslinen zwischen Musik solch unterschiedlicher Herkunft in ihrem Spiel deutlich.

WARNFRIED ALTMANN, geboren 1958, studierte in Dresden Saxofon und arbeitete einige Jahre als Musiker in Big Bands.

WARNFRIED ALTMANN

Seit Anfang der 80er Jahre spielt er in verschiedenen Jazzformationen und komponiert. Hauptschaffensfeld ist für ihn die Improvisation, die ihn auch mit Künstlern anderer Bereiche, wie Tanz, bildende Kunst und Literatur zusammengeführte. Seine musikalische Arbeit wurde in zahlreichen Rundfunk – und Fernsehaufnahmen und CD-Produktionen dokumentiert. Eine intensive Konzerttätigkeit führt ihn jedes Jahr durch ganz Deutschland und das europäische Ausland.

HERMANN NAEHRING absolvierte sein Musikstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin im Fach Klavier und Schlagzeug sowie ein Zusatzstudium asiatischer und afroamerikanischer Musik in Indien.

HERMANN NAEHRING

Nach seiner 10jährigen Tätigkeit als Studiomusiker im Rundfunkorchester Berlin wurde er freischaffender Musiker. Er hat in Sinfonieorchestern gespielt und in Jazzbands, Musik komponiert für Hörspiele, Filme und Theater. Naehring umgibt sich mit einem Riesenaufgebot an Percussionsinstrumenten europäischer, afrikanischer, asiatischer Provenienz, die den Sound der
„Weltmusik“ hereintragen, dabei nie überladen, laut oder gar lärmend, baut er sensible Spannungsbögen, läßt Melodisches behutsam ausschwingen. Er wirkte an über 60 Schallplatten- und
CD-Produktionen mit.

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