Lehrerkongress der Chemie in Baden-Württemberg

Experimentieren und Informieren für einen spannenden Chemie-Unterricht.

Bruchsal (ots) Auf dem diesjährigen Lehrerkongress der chemischen Industrie Baden-Württemberg in Bruchsal trafen sich am Mittwoch knapp 100 Lehrerinnen und Lehrer aus allen Regionen des Landes.

Endlich wieder eine Präsenzfortbildung: Lehrerinnen und Lehrer aus allen Regionen kamen nach Bruchsal zum Lehrerkongress der Chemie in Baden-Württemberg. Die Veranstaltung fand unter den „2G“-Regeln statt. Foto: Chemie.BW/Frank Eppler

Die landesweite Fortbildung für Chemie- und andere naturwissenschaftliche Pädagogen veranstalten die Verbände der Branche (Chemie.BW) aus Baden-Baden. Die baden-württembergische Kultusministerin Theresa Schopper betonte in ihrem Grußwort die lange Tradition des Dialog Schule – Chemie: „Projekte werden gefördert, die wichtige Bestandteile unserer schulischen und außerschulischen Mintbildung sind“. Der Austausch bringe neue Impulse und neue Ideen: „Die Lehrerinnen und Lehrer können mit Experimenten schnell das Interesse und die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler wecken und gewinnen“, so Schopper weiter.

Lehrerinnen und Lehrer probieren die Versuche des Experimentiersets „Redox-Kiste“ der Kaufmännischen Schulen Offenburg aus: Die „Kiste 2.0“ bringt 11 Versuche in einem handlichen Paket zusammen. Foto: Chemie.BW/Frank Eppler

Auf dem Lehrerkongress stand genau das im Mittelpunkt: Durch praktische Experimente in Workshops und den Experimentalvorträgen wurden neue und innovative Möglichkeiten für das naturwissenschaftliche Arbeiten im Klassenverbund vermittelt.

Prof. Dr. Matthias Ducci zeigte den Lehrern spannende und in der Schule gut nachzuvollziehende Versuche mit leuchtenden Effekten. Foto: Chemie.BW/Frank Eppler

Martin Haag, der Landesvorsitzende des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) Baden-Württemberg freute sich in der Begrüßung besonders darüber, dass die Veranstaltung gemeinsam in Präsenz, unter „2G“-Regularien, erfolgreich angeboten werden konnte.

Zur chemischen Industrie in Baden-Württemberg

In den Verbänden der chemischen und pharmazeutischen Industrie in Baden-Württemberg sind derzeit insgesamt 471 Mitgliedsunternehmen mit 108.000 Beschäftigten organisiert. Der Jahresumsatz betrug 2020 ca. 41 Milliarden Euro. Die größten Teilbranchen sind Pharma (37 Prozent), Lacke, Farben und Bautenschutz (12 Prozent), Leime, Klebstoffe und Mineralöl (8 Prozent) sowie Körperpflege und Waschmittel (7 Prozent). Derzeit bilden die Unternehmen etwa 3.500 Jugendliche aus.

Als Chemie.BW treten die Verbände mit Sitz in Baden-Baden gemeinsam in der Öffentlichkeit auf. Es handelt sich dabei um

– den tarif- und sozialpolitisch tätigen Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e.V. (agvChemie)

– den wirtschaftspolitischen Verband der Chemischen Industrie e.V., Landesverband BadenWürttemberg (VCI).

Der VCI hat in Baden-Württemberg zwei eigenständige Fachverbände:

– den Landesverband Baden-Württemberg des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI), und

– die Bezirksgruppe Baden-Württemberg des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V. (VdL).

Web: https://newsroom.chemie.com