Magdeburger Schiffshebewerk Rothensee soll UNESCO-Welterbe werden

Das Schiffshebewerk in Magdeburg Rothensee könnte zusammen mit dem Pretziener Wehr zum Unesco-Weltkulturerbe werden: Bei einem Termin am Schiffshebewerk Rothensee informierten heute Staats- und Kulturminister Rainer Robra, der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg, Dr. Lutz Trümper, und der Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts, Tjark Hildebrandt, über das Denkmal und stellten das weitere Bewerbungsverfahren vor.

Schiffshebewerk in Magdeburg Rothensee

Mit Blick auf das Schiffshebewerk stellte Robra fest: „Das Hebewerk Rothensee ist für die Magdeburger mit ihrer großen Tradition als Industriestadt ein Ausdruck von Stolz und Können dieser Region. Es steht weithin sichtbar für eine besondere ingenieurtechnische Meisterleistung.“ Trümper ergänzte: „Dass das Rothenseer Schiffshebewerk im 83. Jahr seines Bestehens die Chance erhält, sich um den Titel UNESCO-Weltkulturerbe zu bewerben, erfüllt mich und alle Magdeburgerinnen und Magdeburger mit viel Freude und großem Stolz.“ Das Schiffshebewerk Rothensee ist Teil des landesweiten touristischen Netzwerkes „Das Bauhaus Dessau und die Moderne in Sachsen-Anhalt“, das die Bauhaus-Stätten in Dessau-Roßlau mit anderen prägenden Orten aus der Zeit der Moderne verbindet. Sollten beide Kandidaten tatsächlich UNESCO-Welterbe werden, würden sie die „6 STAUNENSWERTE“ erweitern. Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH hatte im Auftrag der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur Sachsen-Anhalt Ende des vergangenen Jahres eine Kampagne ins Leben gerufen, mit der die UNESCO-Welterbestätten gemeinsam noch weiter ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden sollen.
Zur Webseite #6Staunenswerte:

https://www.welterbe-sachsen-anhalt.de/