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Mission: Sauberer Nationalpark Harz

Erfolgreiches Umweltbildungs-Seminar zur Müllvermeidung

Vom 18. – 20. Februar fand in unserem Nationalpark-Jugendwaldheim Brunnenbachsmühle ein Seminar zum Thema Müll und Müllvermeidung im Nationalpark Harz statt. TeilnehmerInnen waren die Freiwilligen des Nationalparks. Sie unterstützen das Schutzgebiet beispielsweise in einem Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) oder im Ökologischen Bundesfreiwilligendienst (ÖBFD) aktiv beim Umwelt- und Naturschutz. Sophie und Tatjana, die aktuell im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus eingesetzt sind, hatten die Planung und inhaltliche Gestaltung des Seminars übernommen. Ziel war, zu diesem Thema zu informieren und Aktionen zur Sensibilisierung der Nationalpark-Gäste auf die Beine zu stellen.

Insbesondere wurden Ideen und Konzepte für Banner und einen Flyer entwickelt. Die Banner sollen an Parkplätzen darauf hinweisen, den Müll nicht in den Wald zu werfen. „Wir sind schon gespannt auf die Früchte unserer Arbeit“, sagte Johannes, aktuell Freiwilliger am Natur-Erlebniszentrum HohneHof.

Direkt zu Beginn kam in einer Gesprächsrunde mit dem Ranger Robby Meißner die besondere Müll-Problematik am Brocken zur Sprache. Da der Brocken ein beliebtes Ausflugsziel ist und nicht jeder seinen Müll wieder mitnimmt, bleibt dort viel Abfall liegen. Dieser verweht teilweise in die Natur und schadet so dem Ökosystem Wald mit den Tieren und Pflanzen.

Inspirierend war auch das Gespräch mit Jennifer Timrott vom Verein „Küste gegen Plastik“, die die ReplacePlastic-App entwickelt hat. Mit dieser App kann man per Barcode Produkte einscannen, bei denen man sich weniger Plastikverpackung wünscht. Die Anfragen werden gesammelt und an den Hersteller weitergeleitet. Seitdem es die App gibt, haben bereits einige Hersteller ihre Produkte nachhaltig verbessert.

Ein weiterer Programmpunkt war das Müllsammeln an einem nicht besonders stark begangenen Wanderweg – trotzdem kamen innerhalb einer Stunde zwei Säcke zusammen.

Den Abschluss der Projekttage bildete ein Besuch bei den Junior-Rangern in Bad Harzburg, die sich ebenfalls mit dem Thema Müll befasst haben. „Wir fanden die Tage cool und freuen uns auf weitere Projekte, bei denen wir uns einbringen können“, sind sich die Freiwilligen einig. Das Seminar schloss in diesem Sinne nach dem guten alten Naturschutz-Motto: Leave no traces – Hinterlasst nichts als Eure Fußspuren!

Übrigens: Problem der Hundekotbeutel

Das Hundehalter die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner vom Weg einsammeln und fachgerecht entsorgen, ist prima. Betonung liegt hier auf fachgerecht. Wir fragen uns ersthaft, was sich Hundefreunde dabei denken, wenn sie erst den Hundekot im Tütchen einsammeln und dieses dann aber im Wald entsorgen. Also entweder Tüte mitnehmen und in der Mülltonne entsorgen oder die Hinterlassenschaft auf natürliche Weise ohne Plastikverpackung verrotten lassen – aber bitte möglichst nicht mitten auf dem Weg. Das Bild, dass einer unserer Ranger auf seiner Tour durch den Wald festgehalten hat, verdeutlicht das Problem eindrücklich.

https://www.nationalpark-harz.de


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