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Schmerztherapie hat heute viele Optionen

Berlin (ots)

Ein Loch in den Schädel bohren, um den bösen Geist des Kopfschmerzes rauszulassen galt vor über 6.000 Jahren als moderne Schmerztherapie.

Gegen verschiedene Schmerzen helfen unterschiedliche Therapien.Quellenangabe: „obs/BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie/Shutterstock/Oleksandr Khoma“

Glücklicherweise sind wir heute weiter: Schmerzen können mit verschiedenen Therapieansätzen behandelt werden – in vielen Fällen auch mit Hilfe von Arzneimitteln. Sinnvoll eingesetzt, helfen sie Patienten bei ihren Leiden. Noch sind die Nebenwirkungen ein Problem. Doch Forscher arbeiten bereits daran, sie verträglicher zu machen. Gute Nachrichten für die Patienten.

Die Geschichte der Schmerztherapie ist von Fortschritt geprägt: Verwendete man im Mittelalter noch siedendes Öl und Brenneisen gegen Schussverletzungen, kamen später Äther und Lachgas als erträglichere Therapien hinzu. Heute gibt es verschiedene Therapieansätze gegen den Schmerz. Bei leichteren Schmerzen können schon gängige Arzneimittel aus der Selbstmedikation Linderung verschaffen. Für schwere Fälle können Ärzte nach sorgfältiger Abwägung auch starke Medikamente indizieren. Die Therapie chronischer Schmerzen ist aber heutzutage immer ein Zusammenspiel verschiedener Therapieansätze durch Ärzte, Psychologen und Physiotherapeuten. Ein Bestandteil dieser Therapie kann die medikamentöse Behandlung sein.

Ärzte greifen hier als letzten Schritt auf die Wirkstoffgruppe der Opioide zurück. Diese starken Arzneimittel wirken, indem sie sich an die körpereigenen Rezeptoren im zentralen Rückenmark und im Gehirn andocken, und so die Botenstoffe an der Weiterleitung der Schmerzsignale an den Körper hindern. Bei strenger ärztlicher Indikationsstellung lindern Opioide effektiv die dauerhaften Beschwerden der Patienten. Allerdings ist diese Therapieform mit teils starken Nebenwirkungen und der Gefahr einer Abhängigkeit verbunden. Nutzen und Sinn der Medikation muss bei jedem Patienten deshalb in regelmäßigen Abständen ärztlich überprüft werden. Forscher suchen aktuell nach neuen Wirkstoffen, die ebenso gut, aber besser verträglich wirken.

Weitere Informationen finden Sie im BPI-Themendienst „Schmerz“.

Terminhinweis: BPI-Hauptversammlung am 4. Juni 2019 in Nürnberg

Der BPI macht sich von jeher dafür stark, dass Innovationen als das gesehen werden, was sie sind: Investitionen in die Gesundheitsversorgung der Menschen. Und Innovationen gedeihen überall dort, wo Chancen ergriffen werden können. Bei der diesjährigen Ordentlichen Hauptversammlung in Nürnberg diskutieren wir über vernetzte Unternehmungen aus der Region, sprechen mit erfolgreichen Akteuren über ihre innovativen Projekte und fragen die Politik, wie sie Vernetzung und Zusammenarbeit unterstützt.

Wir freuen uns auf interessante Beiträge und Impulse u. a. von

   - Dr. Georg Kääb (Managing Director Corporate Communications, BioM
     Biotech Cluster Development GmbH),
   - Dennis Radtke, MdEP,
   - Bernhard Seidenath, MdL (Vorsitzender Ausschuss für Gesundheit 
     und Pflege) und
   - Jörg Trinkwalter (Mitglied der Geschäftsleitung, Medical Valley 
     EMN e.V ). 

Wir laden Sie zum Öffentlichen Teil der BPI-Hauptversammlung ein, am

Dienstag, den 4 Juni 2019 
von 9.30 Uhr bis ca. 14.00 Uhr 
im Sheraton Carlton Hotel Nürnberg 
Eilgutstraße 15 
90443 Nürnberg 

Das Programm finden Sie hier (https://www.bpi.de/de/termine/detail/bpi-hauptversammlung-2019).


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