Spitzenleistungen in Sport und Studium: Auftakt der Online-Wahl „Sport-Stipendiat:in des Jahres“ 2024

Frankfurt am Main (ots) Öffentliche Wahl unter fünf Top-Athlet:innen auf www.sportstipendiat.de / Deutsche Bank und Sporthilfe würdigen mit der Auszeichnung die besonderen Leistungen studierender Spitzensportler:innen

Zum zwölften Mal suchen Sporthilfe und Deutsche Bank den:die „Sport-Stipendiat:in des Jahres„. Ab heute stehen fünf Top-Athlet:innen, denen die Kombination aus Spitzensport und Studium in besonderer Weise gelingt, öffentlich zur Wahl. Sportsfans können ab sofort und bis zum 25. Juli auf www.sportstipendiat.de abstimmen.

Stehen bis zum 25. Juli auf www.sportstipendiat.de zur Wahl (v.l.n.r.): Nico Paufler (Kanurennsport), Flora Kliem (Para-Bogenschießen), Luka Herden (Leichtathletik), Tabea Botthof (Eishockey) und Sonja Zimmermann (Hockey) Bildrechte: Sporthilfe
Fotograf: Ulrich F. Beyle

Zur Wahl stehen (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Tabea Botthof, WM-Sechste im Eishockey und Humanmedizin-Studentin
  • Luka Herden, EM-Achter im Weitsprung und Humanmedizin-Student
  • Flora Kliem, EM-Neunte im Para-Bogenschießen und Lehramtsstudentin
  • Nico Paufler, WM-Dritter im Kanurennsport und Maschinenbau-Student
  • Sonja Zimmermann, EM-Dritte im Hockey und Studentin „Kultur und Wirtschaft französisch“

Unter allen, die auf www.sportstipendiat.de abstimmen, wird eine Garmin-Fitness-Smartwatch vívoactive® 5 verlost. Zusätzlich zur Abstimmung auf der Website fließen ebenfalls alle Likes unter den Social-Media-Posts der jeweiligen Kandidat:innen sowie unter den YouTube-Videos im Sporthilfe-Kanal in die Wahlwertung ein.

Kriterien bei der Wahl „Sport-Stipendiat:in des Jahres“ sind die sportliche Leistung sowie Erfolge und Fortschritte im Studium, die in der Zeit von Mai 2023 bis April 2024 erzielt wurden. Bewerben konnten sich die rund 300 studierenden Athlet:innen, die über die Sporthilfe das Deutsche Bank Sport-Stipendium erhalten. Eine Jury aus Sport, Politik, Wirtschaft und Medien hat aus zahlreichen Bewerbungen die Top 5 ausgewählt, die ab heute in der öffentlichen Online-Wahl gegeneinander antreten.

Die Deutsche Bank, seit 2001 Partner und seit 2008 Nationaler Förderer der Sporthilfe, vergibt gemeinsam mit der Stiftung bereits zum zwölften Mal den Titel „Sport-Stipendiat:in des Jahres“. Sie unterstützt damit aus Überzeugung junge Menschen dabei, Leistungssport und berufliche Perspektiven miteinander zu vereinbaren und ihre Ziele sowohl im Spitzensport als auch an der Hochschule zu erreichen. Die Deutsche Bank verdoppelt dem oder der Sieger:in das monatliche Stipendium für 18 Monate von 300 Euro auf 600 Euro. Die anderen vier Nominierten erhalten für den gleichen Zeitraum die Hälfte des Betrags als Zusatzförderung.

Im Vorjahr wurde Ricarda Bauernfeind, Radsportlerin und Lehramtsstudentin, als „Sport-Stipendiatin des Jahres“ ausgezeichnet. Frühere Preisträger:innen sind u.a. die drei Olympiasieger:innen Thomas Röhler (2018/MBA/Speerwurf), Malaika Mihambo (2014/Politikwissenschaft/Weitsprung) und Martin Häner (2013/Humanmedizin/Hockey).

Die Studierenden unter den Spitzensportler:innen haben besondere Herausforderungen bei der Doppelbelastung von Sport und Studium zu bewältigen. Gemeinsam mit der Deutschen Bank bestärkt die Sporthilfe geförderte Athlet:innen, zusätzlich zur sportlichen auch die berufliche Karriere voranzutreiben.

Die fünf Top-Kandidat:innen für das Online-Voting „Sport-Stipendiat:in des Jahres“

Tabea Botthof, Eishockey:

Mit ihren 24 Jahren hat Tabea Botthof schon viel erlebt: Nach Aufenthalten in den USA und in Schweden kehrte die gebürtige Landshuterin in der vergangenen Eishockey-Saison in die Bundesliga zurück und spielt seither in Mannheim. Mit der deutschen Nationalmannschaft der Frauen belegte die Verteidigerin 2024 Platz sechs bei der WM in den USA. Darüber hinaus studiert sie Humanmedizin im 2. Semester an der Universität Heidelberg. Die Ziele sind angesichts des anstehenden Staatsexamens und dem darauffolgenden Olympiajahr groß. „Ohne meine Disziplin und mein Zeitmanagement wäre es im Eishockey neben dem Studium schwierig geworden. Aber ich bringe schon mein ganzes Leben lang erst Schule und jetzt mein Studium mit dem Spitzensport unter einen Hut.“ ;> ;> ;> zum Interview mit Tabea Botthof…

Luka Herden, Leichtathletik:

Bei der diesjährigen Leichtathletik-EM in Rom machte Luka Herden jüngst von sich reden: Mit gleich zwei Sätzen über die 8-Meter-Marke erreichte der Weitspringer aus Münster nicht nur das Finale, sondern landete auch auf einem starken achten Platz. Im Februar stellte er zudem bei der Deutschen Meisterschaft eine neue Hallenbestleistung auf und sicherte sich Rang zwei. Seit Ende 2023 widmet sich der Humanmedizin-Student der Ausarbeitung seiner Doktorarbeit in der Neurochirurgie. Thema: Sport bei Patient:innen mit Hirntumoren. „Die Unterstützung durch das Deutsche Bank Sport-Stipendium ist bei der Kombination von Sport und Studium sehr hilfreich. Langfristig sind die Olympischen Spiele 2028 mein großes Ziel. Deshalb liegt der Fokus jetzt erst mal auf dem Sport, aber ich werde auch an meiner Doktorarbeit weiterschreiben.“ ;> ;> ;> zum Interview mit Luka Herden…

Flora Kliem, Para-Bogenschießen:

2023 belegte Para-Bogenschützin Flora Kliem Platz 9 bei der Premiere der European Para-Championships in Rotterdam. Damit sicherte sich die 26-Jährige einen Quotenplatz für die Paralympics in Paris. Beeindruckend: In nur drei Monaten vor der EM lernte die Göttingerin nach einer Beinamputation das Laufen mit Beinprothese. Auch in ihrem Studium zeigt die Studentin für das Grundschul-Lehramt Durchhaltevermögen. Schon kurz nach der OP legte sie erfolgreich anstehende Prüfungen ab. Darüber hinaus liegt ihr das Thema Inklusion am Herzen. Sie setzt sich dafür ein, dass Sport für alle zugänglich ist. „Durch das Deutsche Bank Sport-Stipendium brauche ich keinen Nebenjob und kann mich gut auf die Paralympics vorbereiten. Es ist wichtig, dass man Menschen hat, die an einen glauben und dann auch investieren, nur dadurch ist Leistungssport in der Form möglich.;> ;> ;> zum Interview mit Flora Kliem…

Nico Paufler, Kanurennsport:

Nico Paufler erlebte 2023 das erfolgreichste Jahr seiner Karriere. Auf die erstmalige Nominierung für die A-Nationalmannschaft der Kanuten ließ er Bronze im Einer bei der Heim-WM in Duisburg auf der 5.000-Meter-Strecke folgen. „Treibende Kraft“ für den Erfolg war nach eigener Aussage sein vor zwei Jahren verstorbener Vater und Trainer. Den Master in Maschinenbau schloss der 25-Jährige mit „sehr gut“ ab, begann seine Promotion und wurde in ein Doktorandenprogramm für nachhaltige Metallurgie aufgenommen.„Ich wollte bei der Masterarbeit nichts geschenkt bekommen, sondern vernünftig arbeiten, und das ist mit viel Zeitaufwand verbunden. Da ist die Unterstützung durch das Deutsche Bank Sport-Stipendium teilweise überlebenswichtig, denn für den Sport verschiebt sich der Berufsstart.“ ;> ;> ;> zum Interview mit Nico Paufler…

Sonja Zimmermann, Hockey:

Auf den Sieg in der Euro Hockey League und Bronze bei der Heim-EM 2023 folgte für Sonja Zimmermann eine besondere Ehre: Als erst dritte deutsche Hockeyspielerin überhaupt wurde Sonja Zimmermann für die Wahl der „Welthockeyspielerin des Jahres“ nominiert. Am Ende erreichte sie Platz vier. Obendrein schloss die 24-Jährige ihren Master in Business-Administration ab. Zusätzlich zum Sport entschied sie sich anschließend für ein weiteres Studium: An der Uni Mannheim absolviert sie aktuell den Bachelor-Studiengang „Kultur und Wirtschaft Französisch“.

„Mein BWL-Studium war eine anspruchsvolle Zeit, es hat sehr viel Disziplin und Durchhaltevermögen erfordert. Aber auch jetzt passt mein Zweitstudium parallel zum Sport gut im Hinblick auf Olympia, ich wollte neben dem Sport noch etwas anderes machen.“ ;> ;> ;> zum Interview mit Sonja Zimmermann…