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Zahl der Woche: 68 | Vom eigenen Dach in die Steckdose: Die Mehrheit würde gerne Photovoltaik nutzen

Saarbrücken (ots) 68 Prozent der Menschen in Deutschland zwischen 20 und 50 Jahren würden gerne eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach installieren.

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Wasser, Wind und Sonne spielen eine zunehmend größere Rolle in Deutschlands Energieversorgung. Erneuerbare Energien deckten 2020 mehr als 45 Prozent des Gesamtstromverbrauchs hierzulande ab. Die Photovoltaik konnte dabei mehr als 50.000 Gigawatt-Stunden beisteuern. Für die Menschen in Deutschland anscheinend noch nicht genug, denn mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der 20- bis 50-Jährigen würden gerne eine solche Anlage auf ihrem Dach installieren – zusätzlich zu den 15 Prozent, die eine solche bereits nutzen. Das ergab eine aktuelle forsa-Umfrage[3] im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland.

Auch in anderen Bereichen würden viele Bundesbürger ihr Verhalten gerne anpassen, um künftig nachhaltiger und umweltfreundlicher zu wohnen. Jeweils 57 Prozent würden gerne eine Wärmepumpe, Solarthermie-Anlage oder Pellet-Heizung einbauen bzw. bei Hausbau und -renovierung nur natürliche Materialien verwenden. Eine Mehrheit von 53 Prozent möchte gerne die Wärmedämmung in ihrer Wohnung optimieren. Für fast genauso viele (52 Prozent) geht der Blick in den Garten, wo sie gerne eine Zisterne zur Nutzung von Regenwasser installieren würden. Und immer noch gut jeder Zweite (51 Prozent) würde gerne künftig nachhaltige Möbel kaufen.

BEI NEUANSCHAFFUNGEN VERSICHERUNGSSCHUTZ PRÜFEN

So wünschenswert die Anschaffung von umweltfreundlicher Technologie wie zum Beispiel Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlagen ist – sie sind eine durchaus kostenintensive Investition in die Zukunft. Daher sollten sie laut Sandra Kniesigk, Versicherungsexpertin bei CosmosDirekt, auch gut abgesichert sein: „Wer bereits eine Wohngebäudeversicherung für sein Eigenheim besitzt, sollte seinen Versicherer über die neue Photovoltaik-Anlage informieren, damit der bestehende Vertrag angepasst werden kann. Gleiches gilt für Geothermie- und Wärmepumpen-Anlagen, die den Wert des Gebäudes in der Regel ebenfalls um mehrere zehntausend Euro erhöhen.“ Grundsätzlich ist die Solar-Anlage im Rahmen einer Wohngebäudeversicherung gegen Feuer-, Sturm- und Hagel- sowie Leitungswasserschäden geschützt. Wer sich darüber hinaus auch gegen weitere Gefahren wie etwa Diebstahl absichern möchte, benötigt einespezielle Photovoltaikversicherung.

www.cosmosdirekt.de
www.generali.de

Ideen gesucht: LBS fördert 50 nachhaltige Projekte in NRW und Bremen

Bundesumweltministerin Svenja Schulze startet Vorausdenker-Wettbewerb 2021

Münster (ots) Sie kam schwungvoll mit dem Fahrrad zum Pressetermin: Bundesumweltministerin Svenja Schulze startete am Donnerstag bei der LBS in Münster den diesjährigen Vorausdenker-Wettbewerb für nachhaltige Projekte.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze startete mit LBS-Chef Jörg Münning am Donnerstag den diesjährigen Vorausdenker-Wettbewerb für nachhaltige Projekte.

Insgesamt stehen 90.000 Euro für bis zu 50 Projekte in NRW und Bremen zur Verfügung, die Einzelförderung liegt bei maximal 5.000 Euro. Ab sofort können Projektideen unter lbs-vorausdenker.de eingebracht werden.

„Es sind gerade die Menschen in unseren Vereinen und gemeinnützigen Organisationen, die richtig gute nachhaltige Ideen entwickeln“, sagte die Ministerin, die die Schirmherrschaft über die Aktion übernommen hat. Gefördert werden dieses Jahr nachhaltige Projekte aus den drei Themenbereichen Umweltschutz/Umweltbildung, Familie und Kinder/Grundversorgung sowie Bauen/Wohnen und Digitalisierung.

Um eine möglichst große Vielfalt zu erzielen, werden die Bewerbungen erst ab 30. August für alle sichtbar. Ein Teil der Gewinner wird dann über ein öffentliches Voting ab 13. September ermittelt. „Hier zeigt sich die Vernetzung der Initiativen vor Ort, denn es gilt, möglichst viele Mitbürger für die Idee zu gewinnen“, erläutert LBS-Chef Jörg Münning die Spielregeln. Das eingereichte Projekt solle einen Neuigkeitscharakter haben und der Allgemeinheit in der Region auf längere Zeit zu Gute kommen. So könne es Ideengeber für weitere Gemeinden sein.

Darüber hinaus wird eine Fachjury weitere Preise für richtungsweisende Projekte vergeben, 10.000 Euro sind dabei für Wiederaufbau-Projekte in den Gebieten der Flutkatastrophe reserviert. Zur Jury gehören neben Ministerin Svenja Schulze auch Bürgermeister sowie Vertreter von Kinder- und Jugendorganisationen.

Große Bandbreite an Ideen ist gefragt

Beispiele für die diesjährigen Schwerpunktthemen Bauen/Wohnen und Digitalisierung sind Betreutes Wohnen, Wohnangebote für Menschen in Notsituationen oder Nachbarschaftsnetzwerke, für die Kategorie Umweltschutz/Umweltbildung Natur- und Tierschutzaktionen, Ressourceneffizienz oder Workshops zum nachhaltigen Konsum sowie für den Bereich Familie und Kinder/Grundversorgung Betreuungs- und Freizeitangebote, Aufwertung von Aufenthaltsplätzen oder auch neue Formen von Dorfläden.

Jede Idee ist – neben der Wirkung vor Ort und als Beispiel für andere – noch in einem dritten Sinne nachhaltig: „Pro erfolgreicher Projekteinreichung finanziert die LBS zehn neu gepflanzte Bäume – im Idealfall also 1.500 Bäume“, verspricht Jörg Münning. Teilnahmebedingungen unter www.lbs-vorausdenker.de

Elektromobilität: Sechs Tipps auf dem Weg zur passenden Wallbox

München (ots) Die private Ladeinfrastruktur ist ein zentraler Punkt beim Ausbau der Elektromobilität. Denn: die meisten Ladevorgänge werden zu Hause durchgeführt. Was gilt es auf dem Weg zur eigenen Stromtankstelle zu beachten? ADAC SE und E.ON haben grundlegende Tipps zusammengestellt.

Der ADAC bietet seinen Mitgliedern vergünstigt Wallboxen an. Der ADAC Preisvorteil kommt als „Zusatzeffekt“ zur Wallboxförderung hinzu.

1. Sich über verschiedene Fördermöglichkeiten informieren

Die bundesweite KfW-Förderung läuft nun weiter. Der Bund stockt bei der Förderung privater Ladestationen um 300 Millionen Euro auf. Anträge sind wieder möglich. Es gibt außerdem regionale und kommunale Förderprogramme. Förderdatenbanken, wie die von E.ON, helfen bei der Orientierung und zeigen auch, welche Voraussetzungen für eine finanzielle Unterstützung erfüllt werden müssen. Ein bisschen recherchieren lohnt sich also.

2. Die richtige Wallbox auswählen

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Modellen am Markt, die zu allen modernen Elektro-Autos mit dem standardisierten Typ-2-Stecker passen. Die Wallboxen unterscheiden sich aber im Funktionsumfang. So gibt es zum Beispiel vernetzte Boxen, bei denen der Ladevorgang bequem über eine Smartphone-App gesteuert und eingesehen werden kann. Wenn Ihre Wallbox öffentlich zugänglich ist, etwa in einer Tiefgarage oder am Carport, ist darauf zu achten, sie vor unbefugter Nutzung zu schützen. Das ist entweder mit einem klassischen Schlüssel, einer App-Freischaltung oder per RFID-Karte möglich. Bei der Außenmontage sollte man auch daran denken, dass die Box wettergeschützt sein muss. Viele Boxen gibt es außerdem in Ausführungen mit oder ohne bereits fest angeschlossenem Ladekabel. Während die Versionen ohne Kabel in der Regel günstiger sind, bieten solche mit Ladekabel mehr Komfort: Das Ladekabel muss nicht jedes Mal erst aus dem Auto geholt werden, sondern wartet schon an der Wallbox auf seinen Einsatz.

3. An den Fehlerstrom-Schutzschalter denken

Wichtig ist auch der so genannte Fehlerstrom-Schutzschalter, kurz auch FI-Schalter, der bei Überlastung den Stromkreis sofort unterbricht: Nur wenige Wallboxen verfügen über einen integrierten FI-Schalter. Achten Sie bei der Wahl der Wallbox darauf, ob Sie für die Installation einen vorgelagerten und günstigeren FI Typ A oder einen FI Typ B benötigen – Infos gibt’s dazu im Datenblatt des jeweiligen Produkts.

4. Autostrom mit passender Ladeleistung

Bei der Ladeleistung gibt es Unterschiede: Standard sind heute 11 kW Ladeleistung, das ist ausreichend, um Ihr E-Auto bequem über Nacht vollzuladen. Das Nachladen für eine Strecke von 300 km dauert bei einer 11 kW-Wallbox etwa sechs Stunden. Neben der 11 kW-Option gibt es aber auch leistungsstärkere Modelle mit 22 kW, die die Akkus entsprechend schneller füllen können. Wichtig: Wallboxen mit bis zu 11 kW Ladeleistung müssen beim jeweiligen Verteilnetzbetreiber angemeldet werden. Für Wallboxen mit einer höheren Ladeleistung benötigt man dagegen eine Genehmigung vom Verteilnetzbetreiber. Beides muss man unbedingt vor der Installation erledigen. Außerdem ist vorab zu klären, ob das E-Auto höhere Ladeleistungen überhaupt nutzen kann. Der Strom muss also zum Auto passen, nur das ergibt den richtigen Autostrom.

5. Platzierung der Wallbox planen und Kosten kalkulieren

Weiterer Tipp: Gut überlegen, wo die Wallbox montiert werden soll und beachten, wo sich der Ladeanschluss des E-Autos befindet. Eine gute Planung vermeidet spätere Stolperfallen durch im Weg liegende Kabel und hilft bei der Kostenkalkulation. Ein Angebot für die Wallbox-Installation bekommt der Verbraucher vom Elektriker direkt oder online, zum Beispiel beim ADAC: Beim Online-Installationscheck von E.ON und ADAC beantworten Interessierte kurze Fragen zur individuellen Wohn- sowie Parksituation und erhalten sofort online ihr passendes Angebot, das gleich mit beauftragt werden kann. Mehr als ein Metermaß und ein paar Minuten Zeit sind für den Online-Check nicht notwendig.

6. Stromtarif wählen

Besonders klimafreundlich sind E-Autos unterwegs, wenn sie rein mit Ökostrom geladen werden. Und nicht vergessen: Der Bezug von grünem Strom für die Wallbox ist oft Voraussetzung für eine Förderung – und er ist gut fürs Klima. Wichtig: Es gibt auch smarte Tarife, mit denen Elektroautofahrer ihren Stromer abends und nachts günstiger mit Ökostrom aufladen können.

Zum Produktangebot mit den verschiedenen Wallboxen: www.adac.de/wallbox

forsa-Studie über Elektromobilität – Mit dem E-Roller zum Date: peinlich oder cool?

Autos galten lange als Symbol für Macht, Reichtum oder Männlichkeit. Heute haben protzige Karren weniger Bedeutung, denn andere Werte wie der funktionale Nutzen oder die Umweltfreundlichkeit eines Fahrzeugs stehen zunehmend im Fokus. Aber ist grüne, emissionsfreie Mobilität auch sexy?

Beliebt, vor allem bei Millennials: Der E-Roller

Ist es beispielsweise eine gute Idee, mit einem Elektroroller beim Date aufzutauchen? Eine Antwort liefert Vattenfall mit einer neuen forsa-Umfrage zur E-Mobilität.

Elektroroller punkten bei Verabredungen

Ein gemeinsamer Ausflug steht bevor, doch anstatt mit dem schicken Sportwagen vorzufahren, kommt das Date mit einem E-Roller – Wären die meisten in so einem Moment peinlich berührt? Keineswegs: 45 Prozent der Deutschen sehen dies als gute Gelegenheit, sich umweltschonend fortzubewegen. Und das gilt laut forsa-Studie nicht nur für Dates, sondern auch für Verabredungen mit Freunden, Bekannten oder der Familie. Neben dem Umweltaspekt spielt bei vielen auch die Neugierde eine Rolle: Etwa jeder Dritte (31 %) wollte schon immer einmal mit einem E-Roller fahren und würde die Gelegenheit dafür nutzen.

Unter 30-Jährige begrüßen Umweltbewusstsein

Der Elektromobilität stehen somit im sozialen Umfeld alle Türen offen, ganz besonders in der jungen Generation. Unter den 18- bis 29-Jährigen sieht die klare Mehrheit (58 %) den E-Roller bei der Verabredung positiv und als gute Gelegenheit, sich umweltschonend fortzubewegen. Etwas weniger Begeisterung zeigen die 30- bis 44-Jährigen mit 40 Prozent. Mit Blick auf alle Altersgruppen zeigt sich dennoch: Peinlich findet es fast keiner (4 %) mit einem Elektroroller abgeholt zu werden.

Hinweis: Für die repräsentative forsa-Erhebung wurden im Auftrag der Vattenfall Europe Sales GmbH vom 16. September bis zum 21. September 2020 insgesamt 1.030 Personen befragt. Die Ergebnisse sind unter der Quellenangabe „Vattenfall-Studie“ frei zur Veröffentlichung.

Web: vattenfall.de

Fakt der Woche | Heißer Titelkandidat für kleine und große BBQ-Fans: Dieser Grill liegt bei Familien vorn

Berlin (ots) Jeder zweite Haushalt mit Kindern (48 Prozent) würde sich für einen Gasgrill entscheiden

Heißer Titelkandidat für kleine und große BBQ-Fans: Gasgrill liegt bei Familien vorn

Steigende Sommertemperaturen und sinkende Corona-Zahlen: Besser könnten die Aussichten für gemeinsame Fußball-Grill-Events mit der Familie nicht sein. Und während Top-Nationen wie Frankreich, Deutschland oder Spanien ihre Titelambitionen durch Gruppensiege noch bestätigen müssen, ist die Favoritenrolle bei den Grills bereits geklärt: 48 Prozent der Befragten mit Kindern würden sich einen Gasgrill kaufen. Das ergab eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Verbandes Flüssiggas e.V. (DVFG)[1]. Damit ist der Gasgrill klarer Familien-Favorit und liegt vor dem Holzkohlegrill (36 Prozent) und dem Elektrogrill (9 Prozent).

Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG): „Gasgrills sind ideale Grills für Familien. Nicht nur zu besonderen Anlässen wie der Fußball-Europameisterschaft spielen sie ihre Stärken voll aus: viel Platz auf der Grillfläche, sofort einsatzbereit vor dem Spiel oder für einen Snack in der Halbzeitpause, exakte Temperaturkontrolle und optimal geeignet für Balkon und Terrasse. Das sind entscheidende Vorzüge, die Grill- und Fußballfans aller Generationen überzeugen.“

Noch nicht finaltauglich im Umgang mit Gasgrills? Hier erklärt der Experte, worauf BBQ-Fans beim Grillen mit Flüssiggas achten sollten.

[1] Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Präferenzen beim Grillkauf“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag des Deutschen Verbandes Flüssiggas. Im Mai 2021 wurden 1.000 Personen ab 18 Jahren befragt.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

Web: dvfg.de

Schule aus Schleswig-Holstein mit Deutschlands bestem Klimaschutz-Projekt

Silber für Baden-Württemberg, Bronze für Saarland bei bundesweitem Energiesparmeister-Wettbewerb

Berlin (ots) Die Stadtschule Bad Oldesloe ist Bundessieger beim Klimaschutz-Wettbewerb für Schulen (www.energiesparmeister.de). Das hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze heute Nachmittag per Livestream aus dem Bundesumweltministerium verkündet.

Energiesparmeister 2021: Bundessieger aus Schleswig-Holstein (oben) mit co2online-Geschäftsführerin Tanja Loitz, Moderator Ben und Bundesumweltministerin Svenja Schulze (von links nach rechts)

Die Grundschule aus Schleswig-Holstein gewinnt den mit 5.000 Euro und Sachpreisen dotierten Titel „Energiesparmeister Gold“.

Wettbewerbsfinale: Über 50.000 Stimmen für beste Schulprojekte

Die Stadtschule Bad Oldesloe gehört zu den sechszehn Landessiegern des Energiesparmeister-Wettbewerbs. Bei einer Online-Abstimmung hat die Grundschule in den vergangenen zwei Wochen um den Bundessieg gekämpft. Mehr als 8.000 der rund 50.000 abgegebenen Stimmen entfielen auf die Grundschule.

Das Gymnasium Isny aus Baden-Württemberg hat den zweiten Platz erreicht. Drittplatzierte Schule beim Energiesparmeister-Wettbewerb ist das Marie-Luise-Kaschnitz-Gymnasium in Völklingen aus dem Saarland. Eine ausführliche Beschreibung aller Preisträger-Projekte mit Fotos und Videos ist zu finden auf www.energiesparmeister.de/preistraeger.

So schützt die Grundschule aus Schleswig-Holstein das Klima

Seitdem sich die Grundschüler 2019 mit der „Fridays for Future“-Bewegung solidarisiert haben, steht jeder Freitag an der Stadtschule Bad Oldesloe unter einem bestimmten Klimaschutz-Motto. Für die Zukunft ist neben der Teilnahme an Demonstrationen ein „müllfreier und autofreier Freitag“ geplant.

Die als erste Klimawald-Grundschule Deutschlands ausgezeichnete Ganztagsschule schafft mit vielen verschiedenen Projekten wie dem „zu Fuß zur Schule“-Aktionstag und Müllsammelaktionen einen nachhaltigen Lebensort für die Kinder. Bei den jährlichen Klimawochen befassen sich die jungen Klimaschützer seit 2015 intensiv mit klimarelevanten Themen und beteiligen sich an der europaweiten Kindermeilen-Kampagne.

Preisverleihung online – Sonderpreis für Schule aus Bayern

Zum dreizehnten Mal hat der Energiesparmeister-Wettbewerb an Schulen die besten Klimaschutzprojekte aus ganz Deutschland prämiert und dabei Preise im Gesamtwert von 50.000 Euro vergeben. Die Preisverleihung fand aufgrund der Corona-Pandemie online statt und wurde per Livestream übertragen.

Alle sechzehn Energiesparmeister-Landessieger erhalten 2.500 Euro Preisgeld. Die Energiesparmeister Gold, Silber und Bronze werden für ihre Klimaschutz-Projekte auch mit hochwertigen Sachpreisen belohnt. Für den Energiesparmeister-Titel Gold gibt es weitere 2.500 Euro Preisgeld. Den mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis für nachhaltiges Engagement hat die Grund- und Mittelschule Aitrachtal aus Mengkofen in Bayern gewonnen.

Paten und Unterstützer des Wettbewerbs

Neben Geld- und Sachpreisen werden die Energiesparmeister mit einer Patenschaft eines Partners aus Wirtschaft und Gesellschaft belohnt. Die Paten unterstützen ihre Schule bei der Öffentlichkeitsarbeit. Die diesjährigen Paten des Wettbewerbs sind: Ackerdemia e.V., atmosfair gGmbH, BKK ProVita, Brandenburger Isoliertechnik GmbH & Co. KG, Bremer Energiehaus-Genossenschaft eG, eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, ENGIE Deutschland, Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH, Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH, Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH, Ostdeutscher Sparkassenverband, Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg, Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen, die Sparkassen in Niedersachsen und Sparkasse Saarbrücken.

Zusätzlich unterstützen den Wettbewerb a&o Hostels, Florida-Eis Manufaktur GmbH, memo AG, Spreeprint Textildruck e.K., Vaude GmbH & Co. KG und Zentralverband Sanitär Heizung Klima. Als Medienpartner agieren der auf pädagogisch-didaktische Fachzeitschriften spezialisierte Friedrich-Verlag, das Naturkostmagazin Schrot&Korn sowie das bundesweite Jugendmagazin YAEZ. Unterstützt wird der Wettbewerb auch von Deutschlandfunk Kultur mit Berichterstattung in der Sendung „Kakadu“.

Web: https://www.energiesparmeister.de

Sommeranfang, Heizung aus? Richtig heizen in den Sommermonaten

Berlin (ots) Abschalten oder nicht: Das hängt von der Art der Heizungsanlage ab. – Auf „Nur Warmwasser“ umzuschalten verhindert, dass die Heizung bei einem kurzfristigen Temperatursturz unnötig anspringt und Energie verschwendet wird. – Da im Sommer meist nicht geheizt werden muss, ist dies die perfekte Jahreszeit, um alte Heizungsanlagen zu modernisieren – und damit Energie zu sparen.

Sommeranfang, Heizung aus? Richtig heizen in den Sommermonaten

Endlich Sommer, endlich warm, endlich Heizung aus? Nicht immer ist das Abschalten der Heizungsanlage die effizienteste Möglichkeit, um Energie und Heizkosten zu sparen. Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e. V., erklärt, was zum Sommeranfang in punkto Heizungssteuerung zu beachten ist.

Nicht Heizperiode ist entscheidend, sondern Innen- und Außentemperaturen

Generell gilt der Zeitraum zwischen 1. Oktober bis 30. April als Heizperiode. Doch gesetzlich festgelegt ist dies nicht. Denn maßgeblich für den Betrieb der Heizungsanlage sind nicht spezifische Zeiträume, sondern die Innen- und Außentemperaturen. Für Innenräume bedeutet das: Sinkt die Temperatur in Mietwohnungen durch eine längere kühle Witterung unter 18 Grad, müssen Vermieter auch in den Sommermonaten die Heizungsanlage betreiben. Zudem sind sie verpflichtet, die Heizungsanlage einzuschalten, sobald die Außentemperatur an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter 12 Grad fällt. „Vermieter können zwar die Heizfunktion der Anlage über den Sommer abstellen, die Warmwasseraufbereitung muss jedoch das ganze Jahr über sichergestellt sein“, sagt Markus Lau.

Moderne Heizungsanlagen: Auf „Nur Warmwasser“ umschalten

Den Umstieg zum Sommerbetrieb leisten moderne Heizungsanlagen mit smarter Regelung automatisch. Unterschreiten die Innen- oder Außentemperaturen voreingestellte Werte, springt die Heizung automatisch an. Dies ist allerdings nicht immer effizient: So kann es passieren, dass ein Außentemperaturfühler aufgrund eines Unwetters oder kurzfristigen Temperatursturzes die Heizung unnötig in Gang setzt. Damit keine Energie verschwendet wird, ist es sinnvoll, die Anlage im Sommer auf „Nur Warmwasser“ umzuschalten. Dann wird kein Heizungswasser mehr aufbereitet, sondern nur noch Warmwasser für Küche und Bad. Und es geht auch noch klimafreundlicher: „Bei einer modernen Flüssiggas-Brennwertheizung in Kombination mit einer Solarthermie-Anlage auf dem Dach wird die Sonnenenergie für die Warmwasseraufbereitung genutzt“, sagt Markus Lau. „So lassen sich die Vorzüge der wärmeren Jahreszeit auch mit Blick auf die Energiekosten optimal nutzen.“

Alte Heizungsanlagen: Die Fachkraft machen lassen

Bei älteren Heizungsanlagen ohne Sommerbetriebsfunktion und automatischer Regelung müssen sämtliche Einstellungen manuell vorgenommen werden – idealerweise von einer Fachkraft für Sanitär, Heizung und Klima. Häufig ist das Abschalten älterer Heizungsanlagen in den Sommermonaten sinnvoll, da sie für die Erfordernisse im Winter voreingestellt sind. Diese „Teilzeit-Funktionalität“ ist im Vergleich zu modernen Anlagen ein großer Nachteil – und verursacht höhere Heizkosten sowie unnötige CO2-Emissionen. Allerdings: „Wenn die Heizungsanlage auch der Warmwasseraufbereitung dient, sollte sie auch in den Sommermonaten nicht ausgeschaltet werden. Empfehlenswert ist jedoch eine Anpassung der Brennerregelung sowie der Speichertemperatur durch einen Experten“, sagt Markus Lau.

Aus alt mach effizient: Mit Modernisierung bis zu 40 Prozent Kostenerstattung sichern

Der Sommer ist die perfekte Jahreszeit, um alte Heizungsanlagen zu modernisieren, da meist nicht geheizt werden muss. Und die Vorteile liegen auf der Hand: „Wer von Heizöl zu Flüssiggas wechselt und in eine moderne Flüssiggasheizung investiert, kann mit der effizienteren Heiztechnik seinen Brennstoffverbrauch um bis zu 30 Prozent reduzieren“, sagt Markus Lau. Hinzu kommen attraktive finanzielle Anreize, beispielsweise durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude, die den Einbau von effizienten Wärmeerzeugern finanziell fördert. „Wer zu einer modernen Flüssiggas-Hybrid-Heizung wechselt und beispielsweise durch Solarthermie mindestens 25 Prozent erneuerbarer Energie einbindet, erhält eine Kostenerstattung bis zu 40 Prozent“, sagt Markus Lau.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird für Heiz- und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

Web: dvfg.de

Energiewende: Aus sicherer Quelle

Stuttgart (ots) Keine Frage: Die Transformation der Energiesysteme ist zweifellos die Herausforderung schlechthin, die wir als Menschheit im 21. Jahrhundert bewältigen müssen.

„Aus sicherer Quelle – Sonne oder Wind? Wärme oder Wasserstoff? Erneuerbare Energie hat viele Gesichter“.

Die Expertinnen und Experten von Drees & Sommer begleiten zahlreiche Projekte, um die Energieversorgung und die Energieeffizienz für Städte, Quartiere, Immobilien und auch die Infrastruktur nachhaltiger und besser zu machen. Das reicht vom Ausbau unseres Stromnetzes – und wie es mittlerweile sogar mit intelligenten Immobilien kommunizieren kann – über eine kluge Abwärmenutzung bei Rechenzentren oder den Rückbau sowie die Umnutzung von Großkraftwerken bis hin zu Einsatzmöglichkeiten des grünen Wasserstoffs in Quartieren oder im Verkehr. Viele Informationen dazu gibt es im Energie-Dossier: Aus sicherer Quelle.

Energie Dossier (dreso.com)

M-net wächst weiter auf Basis erfolgreicher Glasfaser-Strategie

München (ots) Geschäftsjahr 2020 mit Rekordumsatz

M-net wächst weiter auf Basis erfolgreicher Glasfaser-Strategie

– Umsatzsteigerung um rund 5 Prozent auf mehr als 272 Millionen Euro – M-net bietet rund 790.000 Haushalten einen Glasfaseranschluss an (+3 Prozent)
– 70 Prozent dieser Haushalte haben Zugriff auf einen Glasfaseranschluss bis ins Haus bzw. die Wohnung (FTTB/FTTH)
– Zahl der aktiven Kundenanschlüsse wächst um 4 Prozent auf mehr als 503.000
– Starke Entwicklung der Geschäftsbereiche Wohnungswirtschaft und Wholesale
– der Open Access Vermarktung der M-net Glasfaserinfrastruktur an andere Anbieter

M-net Zentrale in München

Der führende bayerische Glasfaseranbieter M-net hat im Geschäftsjahr 2020 den Infrastrukturausbau weiter vorangetrieben und erneut ein deutliches Wachstum erzielt. Während der Telekommunikationsmarkt in Deutschland insgesamt stagnierte, konnte das Unternehmen den Umsatz deutlich um rund 5 Prozent auf einen neuen Rekordwert von mehr als 272 Millionen Euro steigern. Grundlage für die positive Entwicklung war vor allem die erfolgreiche Umsetzung der Glasfaser-Strategie: So wuchs die Zahl der per Glasfaser bis zum Kabelverzweiger (FTTC), bis ins Haus (FTTB) oder bis in die einzelne Wohnung (FTTH) angeschlossenen Haushalte um 3 Prozent auf rund 790.000 Haushalte. Unter diesen Haushalten konnte der Anteil der per FTTB/H erschlossenen Haushalte um 5 Prozentpunkte auf über 70 Prozent ausgebaut werden. Die Zahl der aktiven Verträge mit Privat- und Geschäftskunden stieg um 4 Prozent auf mehr als 503.000. Eine starke Entwicklung verbuchten auch die Geschäftsbereiche Wohnungswirtschaft und Wholesale – also die Open Access Vermarktung der M-net Glasfaserinfrastruktur an andere Anbieter.

Im Mittelpunkt des anhaltenden Geschäftserfolges von M-net steht die zukunftsorientierte Glasfaser-Strategie. Demnach wird das eigene Netzgebiet in Kooperation mit Infrastrukturpartnern sukzessive um neue Glasfaserbestände erweitert, allem voran in der Landeshauptstadt München: In zwei Ausbauphasen statten dort die Stadtwerke München (SWM) und M-net bereits seit 2010 Haushalte mit zukunftsfähigen FTTB/H-Glasfaseranschlüssen aus. Bis Ende des laufenden Jahres bieten die SWM und M-net dann mehr als 630.000 Münchner Haushalten und Unternehmen einen zuverlässigen und leistungsfähigen Internetanschluss; bis Ende 2023 sollen weitere 3.200 Gebäude mit insgesamt 17.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten folgen. 70 Prozent der Münchnerinnen und Münchner sowie mehr als 80.000 Gewerbebetriebe werden so zum Teil der Gigabit-Gesellschaft.

Ebenso schreitet in Augsburg der Glasfaserausbau weiter voran: Gemeinsam mit den Stadtwerken Augsburg (swa) startete M-net im vergangenen Geschäftsjahr 2020 die zweite Augsburger Glasfaseroffensive. Mindestens 11.000 private Haushalte sowie fast 1.500 Gewerbeeinheiten erhalten bis 2027 hochmoderne Telefonie- und Internetanschlüsse – größtenteils per FTTH bis in die Wohnung oder ins Büro. Das neue Netz bietet für die angeschlossenen Haushalte und Unternehmen Datenübertragungsraten im Gigabit-Bereich und nahezu unbegrenzte Leistungsreserven für die Zukunft. Nach Abschluss der zweiten Ausbaustufe werden insgesamt über 37.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten in Augsburg vom Glasfasernetz von M-net und swa profitieren.

Das jüngste Großprojekt ist die zu Beginn des Jahres 2021 geschlossene Kooperation von M-net und Deutsche Glasfaser für den Glasfaserausbau in Bayerisch-Schwaben sowie im Westen Münchens. Bei der neuen, langfristig angelegten Zusammenarbeit handelt es sich um eine Open Access Partnerschaft, bei der M-net und Deutsche Glasfaser ihre Kräfte für einen beschleunigten Netzausbau bündeln und ihre individuellen Produkte im Wettbewerb um den Kunden über ihre jeweils eigene aktive Technik auf demselben passiven Glasfasernetz anbieten. Der gemeinsame Projektplan sieht innerhalb von 12 bis 24 Monaten den Ausbau von rund 60.000 reinen Glasfaseranschlüssen vor.

„Durch die konsequente Umsetzung unserer Glasfaser-Ausbaustrategie ist es uns als regionaler Anbieter gelungen, gegen den Trend einer insgesamt stagnierenden Telekommunikationsbranche in Deutschland ein deutliches Wachstum zu erreichen“, erklärt Nelson Killius, Sprecher der Geschäftsführung von M-net. „Unser Ziel ist es, die Glasfaser – wo immer es möglich ist – direkt bis zum Kunden zu bringen. Denn ein direkter Glasfaseranschluss ist weltweit die beste und zukunftsfähigste Anschlusstechnologie und bringt für Nutzer wie auch für Immobilieneigentümer den maximalen Mehrwert.“

Nachfrage nach schnellem Internet in Corona-Zeiten

In der Corona-Krise hat sich einmal mehr die Bedeutung einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur gezeigt – der Internet-Anschluss ist in Zeiten der Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen für Privatpersonen und Unternehmen das Tor zur Welt geworden. Das hat Auswirkungen auf die Auslastung der Infrastruktur: Mit Beginn der Corona-Krise im März 2020 ist der Datenverkehr für Internet und Telefonie in den Netzen von M-net sprunghaft um rund 50 Prozent angestiegen. Der Upstream-Traffic hat sich aufgrund von Home-Schooling und Home-Office sogar mehr als verdreifacht. Beim Video- und Musikstreaming ist ein Zuwachs von 30 Prozent zu verzeichnen. Eine verstärkte Nachfrage stellt M-net auch beim eigenen IPTV-Dienst „TVplus“ fest – hier erreicht das Datenvolumen neue Rekordwerte mit Steigerungen um bis zu 20 Prozent.

Auch die Produktnachfrage im Corona-Zeitraum bestätigt diese Trends: Dort, wo schnelle Internetanschlüsse für Privatkunden verfügbar sind, entscheiden sich heute nahezu 100 Prozent der Neukunden für einen Anschluss mit mindestens 100 Mbit/s – ein Jahr zuvor waren dies nur gut 80 Prozent. Rund drei Viertel der Neukunden wählen heute sogar einen Anschluss mit 300 Mbit/s und mehr, während diese Geschwindigkeit noch im März 2020 nur von etwa jedem zehnten Kunden nachgefragt wurde. Die Buchungszahl dieser Anschlüsse hat sich somit im Jahreszeitraum von April 2020 bis März 2021 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verzehnfacht. Gleichzeitig ist auch die Zahl der Privatkunden, die sich aus ihrem Vertrag heraus für ein Upgrade auf eine Bandbreite von mindestens 100 Mbit/s entschieden, um mehr als 50 Prozent gestiegen. Die Zahl der Bestandskunden, die ihre Bandbreite auf 300 Mbit/s und mehr erhöht haben, hat sich im selben Zeitraum im Vergleich zum Vorjahr sogar verzehnfacht.

Auch im Geschäftskundenbereich ließ sich ein deutlich verändertes Buchungsverhalten feststellen. So hat sich die Zahl der Unternehmen, die im Jahresverlauf von April 2020 bis einschließlich März 2021 ihren bestehenden M-net Anschluss auf 1 Gigabit pro Sekunde oder sogar 10 Gigabit pro Sekunde beschleunigt haben, mehr als verdoppelt. Und auch Firmen-Neukunden entscheiden sich häufiger gleich von Anfang an für einen Gigabit-Anschluss: Im Jahreszeitraum seit April 2020 stieg die Zahl der Buchungen von Geschäftskunden-Anschlüssen mit mindestens 1 Gbit/s im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als 50 Prozent.

Glasfaser mit immensen Kapazitäten

„Trotz der signifikant gesteigerten Nutzungsverhaltens und des deutlich erhöhten Daten- und Telefonverkehrs ist unser Glasfasernetz stabil und bietet nach wie vor große Leistungsreserven“, betont Dr. Hermann Rodler, Technischer Geschäftsführer von M-net. „Die Bandbreitenkapazität der Glasfaser ist immens, weshalb Kunden bei M-net auf eine außergewöhnlich hohe Netzstabilität vertrauen können. Dazu trägt insbesondere auch unser Bayernring bei, den wir im vergangenen Geschäftsjahr in Betrieb genommen haben. Er steigert die Kapazität unseres Kernnetzes um das 50-fache und macht M-net zum idealen Partner für die digitale Gesellschaft der Zukunft.“

Der Bayernring des führenden bayerischen Glasfasernetzbetreibers verbindet als Quantennetz die großen bayerischen Ballungsräume über eine durchgängige Glasfaserinfrastruktur mit dem größten Internetknoten weltweit, dem DE-CIX in Frankfurt. Durch intensives Netzmonitoring und Bandbreitenerweiterungen nach Bedarf kann M-net den Anschluss für private Nutzer sowie insbesondere auch für Kliniken, Behörden und Wirtschaft auch in Ausnahmezeiten mit hohem Datenaufkommen sicherstellen.

Das beste Netz Bayerns

Die herausragende Leistungsfähigkeit von M-net als Nummer 1 unter den Telekommunikationsanbietern in Bayern bestätigte im vergangenen Geschäftsjahr auch erneut der renommierte Festnetztest der Fachzeitschrift connect. So wurde M-net im Jahr 2020 zum fünften Mal in Folge als regionaler Anbieter mit dem besten Netz Bayerns ausgezeichnet. Der aufwändige Test gilt als aussagekräftiger Qualitäts-Check für die Internet-, Telefon- und TV-Dienste der deutschen Netzbetreiber und dient vielen Kunden als unabhängiger Ratgeber bei der Wahl ihres Anbieters.

Doch damit nicht genug: Bayerns führender Glasfaseranbieter wurde 2020 vom Fachmagazin FOCUS Money auch zum besten Ausbildungsbetrieb im Bereich Telekommunikationsanbieter gekürt. Dem folgten weitere Auszeichnungen, beispielsweise als Deutschlands innovativstes Unternehmen 2020 durch FOCUS Money sowie jüngst als Deutschlands bester MINT-Arbeitgeber im Sektor Telekommunikation von Technology Review und heise online. Und nicht zuletzt wurde M-net im Mai 2021 vom IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung sowie dem F.A.Z. Institut für die Übernahme sozialer Verantwortung als vorbildliches Unternehmen in der Krise ausgezeichnet.

Gesellschaftliche Verantwortung – auch in schweren Zeiten

Gerade vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Herausforderungen im vergangenen Jahr war es eine besondere Verpflichtung für M-net, sein soziales Engagement auch in Zeiten von Kontaktverboten und einer veränderten Freizeitgestaltung weiter hoch zu halten. Denn als Anbieter aus der Region für die Region sieht sich Bayerns führender Glasfaseranbieter der Heimat mit jeder Faser verbunden.

So rief M-net im vergangenen Sommer gemeinsam mit egoFM die Hofkonzerte in München ins Leben und ermöglichte damit knapp 11.000 Menschen ein Kultur-Erlebnis im privaten Umfeld. Ebenso viele Menschen konnten beim Pop-up Autokino einen Kinobesuch Corona-regelkonform, aber doch gemeinsam erleben. M-net förderte mit dem Zuhause-Festival den Austausch von Künstlerinnen und Künstlern und ihrem Publikum, unterstützte als Partner den „BFV eSports Cup powered by M-net“ sowie den M-net Firmenlauf Augsburg 2020 in digitaler Form und verhalf im Rahmen einer gemeinsamen Spendenaktion mit dem Bayerischen Roten Kreuz in Zeiten des Lockdowns rund 150 Menschen zu einem Tablet oder Smartphone für den sozialen Austausch. Auch im Rahmen einer Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein Refugees Online e.V. förderte M-net die digitale Teilhabe und soziale Integration, indem Flüchtlingsunterkünfte in Bayern mit Hard- und Software sowie mit Internetanschlüssen zu einem vergünstigten Tarif ausgestattet wurden.

Zudem wurden im Sommer 2020 an der Unternehmenszentrale in München im Rahmen eines Mitarbeiterprojekts als Beitrag zur Artenvielfalt zwei Bienenvölker mit insgesamt 30.000 Honigbienen angesiedelt. Mit seiner Benefiz-Aktion „M-net Herzenswunsch“ unterstützte M-net darüber hinaus auf Vorschlag von Mitarbeitenden vier soziale Einrichtungen an den Unternehmensstandorten München, Augsburg, Nürnberg und Kempten mit Spenden zu Weihnachten. Und vom laufenden Geschäftsjahr 2021 an wird das private gemeinnützige Engagement von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in M-net Regionen durch die neue Unternehmens-Initiative „M-net Heimathelden“ gezielt medial unterstützt und finanziell gefördert.

Über M-net

M-net ist der führende Glasfaseranbieter Bayerns und bietet seinen Kunden schnelles Internet, günstige Telefon- und Mobilfunkanschlüsse sowie ein breites Fernsehangebot. Auch Geschäftskunden sind bei M-net an der richtigen Adresse: Sie erhalten bei M-net Internet-, Telefonie-, Vernetzungs- und Rechenzentrumsleistungen und eine individuelle Betreuung vor Ort. Als Anbieter aus der Region für die Region vernetzt M-net die Gemeinschaft vor Ort und schafft jeden Tag neue Möglichkeiten in der digitalen Welt. Das Unternehmen ist Vorreiter beim Einsatz der zukunftsfähigen Glasfasertechnologie und wurde beim Connect Festnetztest viermal in Folge als bester lokaler Anbieter Deutschlands ausgezeichnet.

Das Versorgungsgebiet von M-net umfasst große Teile Bayerns, den Großraum Ulm und den hessischen Main-Kinzig-Kreis. Hinter M-net steht mit den Stadtwerken München und Augsburg, dem Allgäuer Überlandwerk, der N-ERGIE, infra fürth und den Erlanger Stadtwerken ein Gesellschafterkreis namhafter Regionalversorger. M-net zählt rund 503.000 Verträge mit Geschäfts- und Privatkunden, beschäftigt ca. 850 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von rund 272 Millionen Euro.

Weitere Informationen unter www.m-net.de/ueber-m-net

Größter öffentlicher Schnellladepark Europas für alle E-Autos: EnBW baut Flagship-Standort am Kamener Kreuz

Karlsruhe (ots) Die EnBW plant einen neuen Flagship-Ladepark am Kamener Kreuz in Nordrhein-Westfalen. Mit 52 Ladepunkten wird der Standort der größte öffentliche Schnellladepark Europas. Die HPC-Ladepunkte (High Power Charger) verfügen über eine Leistung von bis zu 300 Kilowatt. E-Autofahrer*innen können dort je nach Fahrzeug in nur fünf Minuten Strom für 100 Kilometer Reichweite laden.

EnBW baut Europas größten Schnellladepark. Ende des Jahres können am Kamener Kreuz über 50 Autos schnellladen.

Wie an allen EnBW-Ladepunkten fließt auch hier 100 Prozent Ökostrom. „Der Standort in Kamen ist der nächste Schritt beim Schnellladen, nachdem wir seit mehr als einem Jahr im Schnitt täglich einen neuen Schnellladestandort in Betrieb nehmen. Er zeigt, wie das Laden heute und in Zukunft einfach und schnell funktioniert“, sagt Timo Sillober, Chief Sales and Operations Officer bei der EnBW. Der Schnellladepark soll noch in diesem Jahr in Betrieb gehen.

Die Ladesäulen im neuen Park sind überdacht und beleuchtet. Eine Photovoltaik-Anlage versorgt den Standort mit einer Leistung von bis zu 120 Kilowatt mit Strom und speist überschüssige Energie in das örtliche Netz ein. Zudem gibt es vor Ort eine Toilette – damit kommt die EnBW einem vielfach geäußerten Kundenwunsch nach. Direkt an der Ausfahrt Kamen am Kamener-Kreuz gelegen, befindet sich der Standort an einer hochfrequentierten Fernverkehrsader in der Metropolregion Rhein-Ruhr. In unmittelbarer Umgebung befinden sich Restaurants und Einkaufsgeschäfte.

Bis 2025: mehr Schnellladestandorte als Tankstellen

„Der Standort in Kamen zeigt die Qualität und den Fortschritt beim Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland“, sagt Sillober. „Wo heute noch eine grüne Wiese ist, werden in rund einem halben Jahr über 50 Autos gleichzeitig schnellladen können. Mit unserem konsequenten Ausbau der öffentlichen Schnellladeinfrastruktur treiben wir die Mobilitätswende in Deutschland mit Nachdruck voran.“ Bis 2025 möchte die EnBW bundesweit 2.500 Schnellladestandorte betreiben. Das sind mehr Standorte als es bei Deutschlands führenden Mineralölunternehmen jeweils Tankstellen gibt.

Allein seit Anfang 2020 hat das Unternehmen bundesweit 13 große Schnellladeparks mehr als 350 Schnellladestandorte vor allem im urbanen und suburbanen Raum fertiggestellt. Die EnBW hat zusätzlich 50 Großstandorte in Realisierung und Projektierung und plant weitere 300 bis 400 kleinere Schnellladestandorte. Für den flächendeckenden Ausbau der Schnellladeinfrastruktur investiert sie jährlich 100 Mio. Euro.

„Egal, ob E-Autofahrer*innen schnell was in der Stadt erledigen, einkaufen gehen oder eine lange Fahrt planen: Mit dem EnBW HyperNetz bringen wir öffentliches Laden dorthin, wo E-Mobilist*innen es brauchen“, erklärt Sillober die Ausbaustrategie der EnBW: „Dafür setzen wir sowohl auf eigene Standorte wie in Kamen oder Rutesheim als auch und auf Kooperationen mit starken Partnern aus verschiedenen Branchen.“

Über das EnBW HyperNetz

Das EnBW HyperNetz® bietet E-Autofahrer*innen Zugang zu mehr als 150.000 Ladepunkten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich und Italien. Die EnBW Mobility+ App findet überall dort stets die nächste Lademöglichkeit. E-Autofahrer*innen können über die App auch bequem und kontaktlos bezahlen. Dabei gelten an allen Ladepunkten im EnBW HyperNetz transparente Preise je Kilowattstunde. Mit diesem Angebot gewann die EnBW wiederholt den Test zum besten Elektromobilitätsanbieter Deutschlands (connect 07/2020 und 12/2020) sowie den Test zur besten Elektromobilitäts-App (connect 05/2021).

Elektromobilität bei der EnBW

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG ist mit rund 24.000 Mitarbeiter*innen eines der größten Energieunternehmen in Deutschland und Europa und versorgt rund 5,5 Millionen Kund*innen mit Strom, Gas und Wasser sowie mit Energielösungen und energiewirtschaftlichen Dienstleistungen. Im Bereich E-Mobilität hat sich die EnBW in den vergangenen Jahren zu einem der Marktführer entwickelt und deckt als Full-Service-Anbieter mit ihren Tochterunternehmen die komplette Bandbreite ab: von der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen über den Auf- und Ausbau sowie den Betrieb von Ladeinfrastruktur bis zu digitalen Lösungen für Verbraucher*innen. Die Netze BW als unabhängiges EnBW-Tochterunternehmen sorgt darüber hinaus für den sicheren Betrieb von Verteilnetzen. Als einer der deutschen Marktführer für Heimspeicher und Photovoltaik-Anlagen verknüpft die EnBW zudem Solar-, Speicher- und Stromcloud-Lösungen mit Elektromobilitätsangeboten zu einem kompletten Energie-Ökosystem für ihre Kund*innen.

Web: www.enbw.com