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„Infektions-GPS“: Neue Technologie verspricht Lockdown-Exit & effektive Covid19-Öffnungsstrategie

Frankfurt am Main (ots) Frankfurter IT-Unternehmen will mit innovativer Entwicklung die Lücken in der Nachverfolgung von Infektionsketten final schließen und so Deutschland den Weg aus dem Lockdown ermöglichen.

Die HIWIFI-API schließt essentielle Lücken bei der aktuellen Verfolgung von Infektionsketten und liefert erstmalig valide, verlässliche Daten zum Infektionsort.

Während die Corona-Warn-App verfolgt, ob Menschen Kontakt hatten, können Luca- und ähnliche Apps erkennen, welche Menschen an den gleichen Orten waren. Kombiniert man beide Apps, gewinnt man einen höheren Grad der Kontaktverfolgung. Mehr jedoch nicht. Der (wahrscheinliche) Großteil an potentiellen Infektionsorten bleibt nach wie vor unerfasst: Öffentlicher Verkehr, Innenstädte, Plätze, Busse, Bahnen, Supermärkte, Schulen usw.. Die Lücken und Schwächen beider Apps und ähnlicher Konzepte traten in den letzten Tagen medial viel diskutiert zu Tage. Eine neuartige API-Technologie verspricht nun, den „Missing Link“ zu liefern. Nicht nur bei der Rückverfolgung von Infektionsketten. Die Technologie kann mehr: Schnell und bereits im Lockdown eingesetzt, kann sie erstmals exakt definitive Infektionsübertragungsorte lokalisieren. Darunter auch Orte, die bisher gar nicht erfasst werden – wie Discounter, Busse, Bahnen, Straßen und Plätze. Dank erstmals vollständig zuverlässiger Daten kann die „Innovation made in Frankfurt“ tatsächlich den Weg aus anhaltenden Lockdowns ebnen, effektiv Öffnungsstrategien ermöglichen und später nachhaltig die Wiederbelebung deutscher Innenstädte ermöglichen.

Die gute Nachricht: Die patentierte Technologie der Frankfurter ist auch kompatibel mit allen bereits eingesetzten Apps am Markt, vor allem aber: schnell und sofort einsetzbar.

Dass sie überzeugend und sicher funktioniert, davon konnten die Entwickler bereits Entscheider in der Wirtschaft überzeugen. So wird die HIWIFI API-Technologie bereits bei der Deutschen Bahn eingesetzt: Sie ermöglicht hier wichtige Funktionen der DB Navigator App, die immerhin über 12 Millionen Menschen täglich nutzen. Auch Mobilgerätehersteller haben an der Entwicklung bereits Interesse angemeldet. So ist man beispielweise mit SAMSUNG in Verhandlung, die API-Technologie der Frankfurter in über 600 Millionen Geräten einzusetzen. Bereits heute verarbeitet die API über 40 Millionen Datensätze täglich. Das System ist nach oben hin problemlos skalierbar. Eine Überlastung (wie bei aktuell eingesetzten Apps) ist ausgeschlossen.

Die sogenannte HIWIFI API-Technologie löst laut Entwicklern nicht nur die Schwächen und Probleme bereits eingesetzter Apps, die das QR Code Verfahren nutzen, sie vernetzt auch lückenlos automatisiert, flächendeckend und barrierefrei. Die innovative Schnittstelle arbeitet automatisiert mit allen nutzbaren WLANs einer Stadt und kombiniert diese zu einem „Seamless WLAN“ (also einem übergangslosen WLAN-Netz). Ein- und Ausgangstempel zu Locations (wie Einzelhandel, Gastronomie, Friseure, Fitness-Studios usw.) vergibt die neuartige Schnittstelle automatisiert. Damit könnte nicht nur QR-Code-Scannen bald der Vergangenheit angehören. Die Möglichkeiten der Technologie gehen jedoch viel weiter: Dank der Nutzung vieler sogenannter „Access Points“ innerhalb einer Location, ist die API fähig, einen Infektionsradius effektiv und sehr genau einzugrenzen. Vor allem dort, wo bisher nur ein QR-Code für große Locations reichen musste (z.B. bei Flächen über 50qm²). Das kann nachhaltig für niedrige Inzidenzwerte in deutschen Städten sorgen und erstmals eine wirklich überzeugende, weil lückenlose Öffnungsstrategie ermöglichen.

Digitale Technologie beseitigt essentielle Schwachstellen aller Check-In-Apps.

Aktuelle Öffnungsstrategien basieren auf der Kombination verschiedener Apps, lassen dabei jedoch große Teile des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens außen vor. Bei aktuellen Check-In-Apps müssen Locations oft mit nur einem QR-Code für das gesamte Gelände auskommen. Eine schlüssige Kontaktverfolgung bei einer solchen Größe scheint aussichtslos. Weiter werden u.U. relevante Infektions-Übertragungsorte nicht erfasst: ÖPNV, Discounter, öffentliche Plätze, Parks usw. Die neuartige API-Technologie der Frankfurter IT’ler schließt diese Lücke: schnell implementierbar, ohne Aufwand, kompatibel mit allen gängigen Apps wie der Luca App, der Corona-App oder den Apps der Start-Up-Initiative „Wir für Digitalisierung“.

Wie GPS: Aber outdoor, indoor und 100% zuverlässig.

Die patentierte HIWIFI API-Technologie basiert auf dem Konzept „Seamless WLAN“, also der Summe aller öffentlichen und privaten WLAN-Netze einer Kommune. Dank neuartiger, aber ausgiebig erprobter Technologie werden die WLANs einer Stadt (in denen sich die User bewegen) automatisiert erkannt. Hierfür ist es nicht zwingend notwendig, dass der User im WLAN eingeloggt ist. Das ermöglicht der API anonymisiert, potentielle Infektions-Sektoren genau zu lokalisieren. Und im Gegensatz zum altbekannten, satellitengestützten GPS-System, funktioniert die API nicht nur unter freiem Himmel, sondern auch indoor (z.B. in Gebäuden) zuverlässig.

Datenschutz – Hand in Hand mit Infektionsschutz.

Die innovative Schnittstelle liefert zu keiner Zeit datenschutzrechtlich relevante Nutzerdaten. HIWIFI arbeitet in allen Mobilgeräten zu jeder Zeit anonymisiert. Nur mit der Zustimmung des Users in der App, die die neue Schnittstelle nutzt, kann dessen Handy über ein anonyme UID (Unique identifier) mit Accesspoints des lokalen WLAN-Netzes kombiniert werden. Zum Beispiel im Falle einer realen Infektion: Dann ist u.U. kein mühevolles Abtelefonieren potentieller Kontaktpersonen des Infizierten durch überlastete Gesundheitsämter mehr nötig. Diese können mit automatisierter, kontextsensitiver Push-Nachricht in Echtzeit gewarnt werden. Dabei werden alle Gefährdeten anonym erfasst, auch jene, die vielleicht vergessen haben, sich mittels QR-Code am Infektionsort einzuchecken bzw. wieder auszuchecken. Sofern dieser denn überhaupt über einen QR-Code zur Identifikation verfügt.

Künstliche Intelligenz, die nicht überlistet werden kann.

Darüber hinaus deckt die Technologie automatisiert die Infektionsorte ab, die mit aktuellen Check-In-Konzepten gar nicht abgedeckt werden, wie z.B. in Einkaufszentren, Schulen, Bahnhöfen, Bussen & Bahnen usw.. Anders als mit aktuellen QR-Code-Lösungen, können Gesundheitsämter nach Angaben der Entwickler damit auf absolut valide Daten zur Nachverfolgung von Infektionsketten und zur Bestimmung eines realen Infektionsradius zurückgreifen. Unabhängig davon, ob sich der User tatsächlich mittels QR-Code in Locations ein- und auscheckte. Genau das ist die aktuell größte Schwachstelle von Check-In-Apps: Allein durch das Abscannen eines QR-Codes checkten hier Tausende User (darunter Jan Böhmermann) vom Sofa aus an weit entfernten Orten (wie einem geschlossen Zoo oder einem kleine Laden) ein, demonstrierten damit nicht nur die Unzuverlässigkeit dieses Systems, sondern brauchten die Apps auch teilweise zum Absturz. Kann mit der HIWIFI API-Technologie nicht passieren, behaupten deren Entwickler: Bewegt sich der User mit seinem Handy nicht tatsächlich vor Ort, ist das System nicht zu überlisten.

Team-Up: Die Innovation arbeitet problemlos mit gängigen Apps.

Die HIWIFI API-Technologie ersetzt keine bereits etablierten Anwendungen: Sie benötigt eine App, um anzudocken. Zwar können die Entwickler diese ebenfalls zur Verfügung stellen, weisen aber darauf hin, dass ihre Schnittstelle problemlos in jede gängige APP (wie Corona-App, Luca oder andere) implementiert werden kann. Das sind die besten Voraussetzungen für ihren schnellen Einsatz, schließlich haben sich bereits mehrere Bundesländer – neben der staatlichen Corona-App – die Luca-App gesichert. Wenn diese nun von der beschriebenen HIWIFI API-Technologie komplettiert würde, wären alle gefährlichen Lücken in der Nachverfolgung von Infektionsketten zuverlässig ausgeräumt. Darüber hinaus sind nach Angaben der Frankfurter öffentliche Verkehrsmittel und Supermärkte bereits in der API erfasst: Orte, die keinerlei Check-In-Konzepte nutzen und die damit „schwarze Löcher“ in der Rückverfolgung von Infektionsketten bilden.

Aktuell befinden sich die Entwickler bereits in Gesprächen mit Vertretern von Politik und Wirtschaft. Aber: Die Räder mahlen langsam. So kontaktierten die Frankfurter bereits deutsche Städte in dreistelliger Zahl – das Feedback auf die revolutionäre Entwicklung fiel dabei erstaunlicherweise sehr verhalten aus. Bis auf einige Kommunen, die in jüngster Vergangenheit ohnehin durch die Umsetzung aktiver Öffnungsstrategien von sich Reden machten (wie Tübingen oder Rostock), meldete überraschenderweise keine deutsche Stadt Interesse an der Technologie an. Das mag auch daran liegen, dass das Konzept der Innovation schwerer zu vermitteln ist, als das einer App.

Web: wifi-connect.eu

Studie der Uni Bochum: Nasenspray reduziert 99,9% Corona Viren

Bochum (ots) Das Produkt „Plasma Liquid Nasensprühgel“ wurde auf Wirksamkeit gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geprüft. Durchführend war das anerkannte unabhängige Prüflabor Dr. Brill + Partner GmbH, Institut für Hygiene und Mikrobiologie in Zusammenarbeit mit der Ruhr-Universität Bochum. In der Untersuchung nach Prüfnorm EN 14476:2013+A2:2019 wurde die Anwendung mit künstlichem Nasensekret simuliert.

Nasenspray reduziert 99,9% Corona Viren

Die Prüfung ergab eine Reduktion der Coronaviren von 3,33 log10 Stufen, was einer Reduktion von über 99.9 % durch Plasma Liquid Nasensprühgel entspricht.

Die REGENO GmbH ist ein Medizinprodukteunternehmen, dass mit zertifizierten Medizinprodukteherstellern kooperiert. Seit drei Jahren am Markt, konnten wir mittlerweile nahezu eine halbe Million Menschen mit teils schwerst chronischen Erkrankungen signifikante Besserung verschaffen.

Die Plasma Liquid Produkte sind zertifizierte Medizinprodukten der Klasse IIA. Es kommt zu einer 99,9%igen Keimreduktion aller relevanten Keime, einschließlich MRSA! Neben den Wund- und dermatologischen Anwendungen mit dem Wundsprüh-Gel oder der Wundspülung, ist die Behandlung mit dem Nasensprüh-Gel bei z. B. Sinusitis und Stirnhöhlen-Erkrankungen sowie Pollenallergien erstklassig möglich. Hervorragende Haut- und Schleimhautverträglichkeit zur effizienten und schmerzarmen Reinigung, Infektionsprophylaxe und Dekontamination, auch bei MRSA/MRE.

Unsere Produkte sind nebenwirkungsfrei, Keime können keine Resistenzen dagegen bilden. Plasma Liquid ist in der Regel gut verträglich und auch für Schwangere und Kinder geeignet. Ein Gutachten der Reproduktionstoxikologie der Universitätsklinik Ulm belegt das. Die Produkte sind frei von Chemie, Alkohol oder Medikamente und wirken rein physikalisch. Eine Ladung von 850 mV (Redoxpotential) bewirkt einen osmotischen Druck, dem Strukturen von Keimen nicht widerstehen können, sie werden zerstört.

Herr Dr. med. Horst Luckhaupt, der bekannteste HNO-Infektiologe Deutschlands, Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, äußert sich im der ZEIT vom 15. Oktober 2020 in einem Interview über die Plasma Liquid Produkte.

Sein Fazit: Die Produkte sind wirksam gegen Viren, Bakterien, Sporen und Mykosen (Pilze). Infektionen und Entzündungen können damit erstklassig verhindert oder therapiert werden.

Web: www.plasma-liquid.de

Exklusiv im Vorverkauf: BD Rowa startet mit Cool Connect-Lösung für Impfungen

Kelberg (ots) Mit einer exklusiven Vorverkaufskampagne startet BD Rowa Cool Connect, eine Lösung, die Medizinkühlschrank mit bestandsgeführten Regalschächten und einer Online-Terminbuchungsplattform verbindet. Insgesamt 100 Lösungen sind vorerst für eine Anzahlung in Höhe von 300 Euro auf der Kampagnenwebsite erhältlich. Die Kampagne startet ab sofort, die Auslieferung der Lösung im Sommer.

BD Rowa Cool Connect

„In Deutschland zeigt sich verstärkt der Wunsch von Endkunden Impfungen und weitere Gesundheitsleistungen in der Apotheke zu erhalten. Auch Apotheken sehen immer mehr Chancen in zusätzlichen Angeboten, wie Impfungen, aber auch Kosmetik- und Ernährungsberatung“, erläutert Dirk Bockelmann, Global Commercial Director bei BD Rowa. „Logistisch ist solch eine einfache Dienstleistung allerdings eine Herausforderung. Denn die Terminbuchung vor Ort in der Apotheke oder via Telefon, die Reservierung von Raum, Ressourcen und die Verfügbarkeit der benötigten Materialien ist bisher ein manueller Prozess.“

Die BD Rowa Cool Connect-Lösung wird diesen Prozess jetzt automatisieren und kombiniert daher einen Medizinkühlschrank eines bekannten Markenherstellers mit bestandsgeführten Regalschächten (BD Rowa Vshelf) sowie einer Online-Buchungsplattform. Die Buchungsplattform kann direkt auf der Website der Apotheke eingebunden werden. Wird ein Termin vereinbart, werden Ressource, Raum und Impfstoff direkt reserviert. Auch Stornierungen und Terminänderungen sind über das Buchungsportal möglich und werden für den Apotheker sofort ersichtlich. Die Apotheke muss lediglich einmal das verfügbare Personal und die Räume anlegen, die verfügbare Ware wird über eine Schnittstelle direkt vom Kühlschrank in die Plattform übertragen.

„Damit wird Impfen für die Apotheke eine wertvolle Zusatzleistung für ihre Kunden. Das System kann darüber hinaus auch für Buchungen von Veranstaltungen und Dienstleistungen aller Art verwendet werden“, erläutert Dirk Bockelmann. „Eine weitere potentielle Einsatzmöglichkeit liegt für Apotheken beispielsweise bei Arztpraxen oder Kliniken im Rahmen des Sprechstundenbedarfs- dort kann BD Rowa Cool Connect genutzt werden, um auch einen Überblick über den aktuellen Bestand und mögliche Nachbestellungen zu haben.“

BD Rowa startet im Rahmen der Vorbestellung des BD Rowa Cool Connect eine digitale Launchkampagne. Insgesamt 100 BD Rowa Cool Connect-Lösungen können in diesem Zuge erst einmal über die Kampagnenwebsite https://rowa.de/de/page/impfen-in-der-apotheke ab einem Preis von 4.900,00 Euro inkl. Montage und Lieferung zzgl. 79,00 Euro monatlicher Gebühr für Service und Lizenzen, bestellt werden. 300,00 Euro des Gesamtpreises werden sofort bei der Bestellung fällig, der restliche Betrag nach der Lieferung. Diese erfolgt im Sommer.

Über BD Rowa

BD Rowa steht für innovative und zuverlässige Produkte rund um die Arzneimittellogistik. Als Vorreiter im Bereich Automatisierung und Digitalisierung entwickelt und fertigt das Unternehmen am Hauptsitz Kelberg (Deutschland) Lösungen für Apotheken, Krankenhäuser, die pharmazeutische Industrie und Blisterzentren. Weltweit engagieren sich 900 Mitarbeiter für die kompetente und zuverlässige Betreuung der Kunden. Rowa gehört zum globalen Medizintechnikunternehmen Becton Dickinson (BD). Unsere gemeinsame Vision: die Gesundheitsversorgung sicher und zukunftsfähig zu gestalten.

Web: bd.com

CBD-Unternehmen erhält Förderung des Wirtschaftsministeriums

Der Berliner Hersteller von CBD-Extrakten Becanex erhält Forschungsgelder für die Entwicklung neuer Lebensmittelzusätze

Berlin (ots) Das High Tech Food Startup Becanex hat vom Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) 227.000 Euro Fördergelder für Forschung und Produktentwicklung erhalten. Das Berliner Unternehmen hat sich auf die Extraktion von Cannabidiol (CBD) und anderer Inhaltstoffe aus Industriehanf spezialisiert. Mit den Fördermitteln wird Becanex eine cannabinoidhaltige Emulsion entwickeln, die sich stabil in der industriellen Lebensmittelproduktion verarbeiten lässt. Gerade die notwendige Stabilität ist bei den gängigen Lösungen am Markt nicht gegeben.

Becanex Geschäftsführer Sebastian Kamphorst in der Produktionsstätte Berlin-Adlershof

Die Nachfrage nach Functional Foods mit CBD steigt kontinuierlich. Bisher bestand eine der größten Herausforderungen jedoch darin, dass CBD und andere Cannabinoide instabil und nicht wasserlöslich sind. Dies erschwert die Produktentwicklung.

Durch die Entwicklung gebrauchsfertiger Formulierungen will Becanex zum Hauptlieferanten für Cannabinoid-Extrakte für die Lebensmittelbranche werden. Das Unternehmen plant die Entwicklung des neuen Verfahrens Ende 2022 abzuschließen. Becanex rechnet damit bis zu diesem Zeitpunkt auch die benötigte Novel Food Lizenz für seine CBD-Extrakte erhalten zu haben. Diese ist Voraussetzung für den Vertrieb von cannabinoidhaltigen Lebensmitteln. Das gesamte Projektvolumen umfasst 505.000 Euro. 45 Prozent davon werden von ZIM gefördert. Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand ist ein bundesweites Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWI), welches die Entwicklung technischer Innovationen in Unternehmen unterstützt.

„Wir sind dankbar für die ZIM-Förderung. Sie zeigt, dass von Bundesseite reges Interesse an der Etablierung einer hiesigen Forschung zu Cannabinoiden und deren Anwendung besteht. Durch die Nutzung unserer patentierten One-Step Extraktionstechnologie können wir nun unseren technologischen Vorsprung bei der Extraktion auf die Produktentwicklung übertragen. Unser Ziel ist es eine Emulsion herzustellen, die THC-frei ist, aber ansonsten alle Cannabinoide und Terpene enthält, die in der Hanfpflanze zu finden sind.“, erklärt Sebastian Kamphorst, Geschäftsführer und Gründer von Becanex.

Die Antragsstellung erfolgte im Rahmen des deutsch-kanadischen Netzwerkes Cannabis-Net, welches ebenfalls durch das BMWI gefördert wird. Das Netzwerkmanagement unterstützt die Unternehmen bei der Antragsstellung. Gleichzeitig findet eine enge Vernetzung mit anderen mittelständischen Unternehmen im Bereich Cannabis statt, um den Wissensaustausch zu fördern. Die Leiterin des Netzwerkes Prof. Dr. Simone Graeff-Hönninger: „Wir gratulieren Becanex zur erfolgreichen Antragsstellung und freuen uns, dass junge innovative Startups über die ZIM-Förderung die Möglichkeit erhalten, ihre zukunftsweisenden Ideen in die Realität umzusetzen und sich somit neue Märkte erschließen können. Die Projektidee, die Becanex nun umsetzen kann, schafft für den Cannabismarkt und die gesamte Branche neue Möglichkeiten. Darüber hinaus liefert sie ein interessantes Ausgangsprodukt für cannabinoidhaltige Lebensmittel, von denen wir auch nach den aktuellen BGH-Urteilen sicher mehr in den Lebensmittelregalen finden werden.“

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Pressemitteilung in Ihrer Berichterstattung aufgreifen und stehen Ihnen für Fragen und Interviewtermine gern zur Verfügung.

Über Becanex

Becanex ist deutschlandweit das erste Extraktionsunternehmen, das sich auf die Extraktion von Cannabinoiden und Terpenen aus Industriehanf spezialisiert hat. Das High-Tech Food Startup produziert hochwertige CBD-Extrakte und entwickelt für seine Kunden Produkte im Lebensmittel- und Kosmetikbereich. Basis dafür ist das eigens entwickeltes und patentiertes One-Step-Extraktionsverfahren, das ein natürliches und besonders mildes Extrakt herstellt. Becanex wurde 2018 von Geschäftsführer Sebastian Kamphorst und dem heutigen Technischen Direktor Eral Osmanoglou gegründet und beschäftigt mehr als 30 Mitarbeiter. Produziert wird in Berlin-Adlershof. Zu den Kunden zählen Markenhersteller aus Deutschland, Europa, Südafrika und Australien.

www.becanex.com

Innovationswettbewerb „Gravity Challenge“ findet erstmals in Deutschland statt

München (ots) Innovationen fallen nicht vom Himmel, auch wenn sie dort vielfach eine frühe Anwendung finden. Um Technologien aus der Luft- und Raumfahrttechnik für neue Lösungsansätze auf der Erde einzusetzen, führt Deloitte Deutschland in diesem Jahr erstmals die „Gravity Challenge“ durch.

Innovationswettbewerb „Gravity Challenge“ findet erstmals in Deutschland statt / Innovationen fallen nicht vom Himmel, auch wenn sie dort vielfach zu finden sind. Die Deloitte Gravity Challenge fördert Innovationen aus dem Bereich Luft- und Raumfahrttechnik.

Gemeinsam mit 12 Partner-Unternehmen – darunter NASA Harvest und Lufthansa Technik ebenso wie die Stadt Aachen und Amazon Web Services – hat Deloitte 16 Aufgabenstellungen aus 12 Ländern ausgewählt. Auf die Lösung dieser Challenges können sich ab Dienstag (13. April) Teams aus Wissenschaft, Wirtschaft und der Start-up-Szene in Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Großbritannien, USA, Österreich, Tschechien, Ungarn, Polen, Rumänien, Australien sowie Japan bewerben.

„Offene Netzwerke und diverse Denkweisen sind eine grundlegende Voraussetzung für innovative Lösungen“, sagt Egbert Wege, Consulting-Partner bei Deloitte. „Mit der Gravity Challenge holen wir jetzt eine global vernetzte Innovationsplattform nach Deutschland, mit der wir in anderen Ländern erfolgreich neue Ansätze gefördert haben.“

Die ausgewählten Herausforderungen sind vielfältig: So sucht zum Beispiel NASA Harvest nach technologiebasierten Lösungen, um landwirtschaftliche Flächen mit den zugehörigen Feldfrüchten auf Satellitenbildern korrekt zu identifizieren; Lufthansa Technik will die Internet-Konnektivität in Passagierflugzeugen verbessern und die Stadt Aachen möchte den innerstädtischen Verkehrsfluss optimieren, um damit Emissionen zu reduzieren.

„Angebote für klimaschonende Mobilitätslösungen sind für die Stadt Aachen als Wissenschaftsstandort selbstverständlich, vernetzt in der ganzen Welt werden hier Lösungen für die Menschen vor Ort entwickelt und umgesetzt“, sagt Sibylle Keupen, Oberbürgermeisterin für Aachen. „Dabei sind wir auf moderne Technologien angewiesen und sind sehr gespannt, welche neuen Impulse uns die Gravity Challenge bei dieser Herausforderung geben wird.“

Teams, die sich für die Gravity Challenge qualifizieren, erhalten für die Dauer des Wettbewerbs exklusiven Zugang zu Daten aus der Weltraumtechnologie. „Mit der Gravity Challenge stellen wir die Bewerberteams nicht nur vor einige der spannendsten Herausforderungen unserer Zeit, sondern wir fördern damit auch den Austausch zwischen Innovatoren, Wissenschaft und Unternehmen“, so Wege. „So mancher Ansatz, der hier in den nächsten neun Monaten diskutiert wird, mag noch wie Zukunftsmusik klingen. Doch angesichts der Herausforderungen einer globalen Wirtschaft sind wir gut beraten, innovative und zukunftsfähige Ideen frühzeitig in allen Branchen und Lebensbereichen zu fördern.“

Mit rund 20 Experten aus den Bereichen Data Science, Space Technology und Innovation wird Deloitte die Auswahl vielversprechender Lösungsansätze begleiten und den Austausch zwischen ausgesuchten Teams und den jeweiligen Unternehmen orchestrieren. Pro Challenge wählt eine Jury fünf Teams aus, um die Lösungsansätze erarbeiten. Ab September wird ein Team mit der jeweiligen Firma in die konkrete Umsetzung und Implementierung gehen.

Die Gravity Challenge wurde 2019 von Deloitte Australien ins Leben gerufen. Weiterführende Informationen finden Sie hier: https://gravitychallenge.space/