Schlagwort-Archive: Messe & Ausstellungen

Winterträume – Der verzaubernde Treffpunkt in Magdeburg

Vom 29. bis 31. Oktober 2021 verwandeln sich die Messehallen in Magdeburg wieder in ein Paradies für Weihnachtsfans und Winterliebhaber*innen.

Winterträume in der Messe Magdeburg

Hier finden Sie die neuesten Trends der Saison und schlendern durch die vorweihnachtlich geschmückten Messehallen in verzaubernder Atmosphäre – der Treffpunkt für die ganze Familie. Rund 85 Aussteller zeigen handgefertigte Unikate, Wohnaccessoires, Kunst, Dekoideen, Kleidung, Beauty- und Wellnessprodukte sowie Geschenkideen und Altbewährtes.

Heute startet der Ticketvorverkauf für die Messe Winterträume in der Messe Magdeburg.

Tägliches Gewinnspiel
Die Messe wird mit einem feierlichen Countdown eingeläutet. Ab dem 19. Oktober können Besucher*innen der Winterträume-Webseite jeden Tag ganz besondere Preise von den ausstellenden Betrieben im Countdownkalender gewinnen – unter anderem Gutscheine und Produkte von der Messe. Mehr Informationen zur Teilnahme und zu den Preisen gibt es ab dem 19. Oktober.

Web : Wintertraeume.com

Die größte europäische Messe für Naturschätze The Munich Show ist zurück

München (ots) Vom 22. bis 24. Oktober findet die MUNICH SHOW mit den beiden Bereichen Mineralientage München und Gemworld auf dem Münchner Messegelände statt. Über 800 Aussteller bieten eine riesige Auswahl an Kristallen, Mineralien und Fossilien sowie Edelsteinen und Schmuck.

BEST OF MINERALS: MUNICH SHOW – MINERALIENTAGE MÜNCHEN UND GEMWORLD VOM 22.-24. OKTOBER AUF DEM MESSEGELÄNDE MÜNCHEN

Die MUNICH SHOW öffnet vom 22. bis 24. Oktober auf dem Münchner Messegelände ihre Türen und lässt Besucherinnen und Besucher in die Welt der Naturschätze eintauchen. Von funkelnden Edelsteinen über hochwertigen Manufakturschmuck bis hin zu neuen Trends und Zubehör finden Schmuckbegeisterte ein breit gefächertes und hochwertiges Angebot in den beiden Hallen der Gemworld. Im Bereich der Mineralientage faszinieren Mineralien, Steine und Fossilien mit ihrer besonderen Ästhetik und ihrer Entstehungsgeschichte. Sammlern und Interessierten bieten diese zwei Hallen eine Schatzkammer mit seltenen Sammlerstufen aus aller Welt, alpinen Mineralien, Körper- und Spurenfossilien sowie Meteoriten. Auch Accessoires und Dekorationsartikel wie Trommelsteine, versteinertes Holz, Edelsteingravuren, Amethystdrusen, Bernsteinlampen oder Therapie- und Wellness-Steine gibt es dort zu kaufen.

Der kulturelle und edukative Charakter durch Ausstellungen in Zusammenarbeit mit Museen und Sammlern bleibt ein wichtiger und fester Bestandteil der Veranstaltung – wenn auch in kleinerem Umfang als gewohnt. Die Sonderschau 2021 präsentiert sich unter dem Motto „Die Magie der Steine“ und zeigt mit Top-Funden aus Nordamerika Leihgaben der Harvard Universität. „Magische Fossilien“ stellt das Landesamt für Umwelt an seinem Stand aus. Die Themen der Sammlervitrinen, in denen private Sammler ihre Schätze zeigen, reichen von Turmalin, Granat, Fluorit, Feldspat bis hin zu Fossilien. Im Bereich „Best of Minerals“ präsentieren Händlerinnen und Händler eine der weltweit größten Auswahl an besonders kostbaren und seltenen Mineral Specimens. Gleichzeitig bietet dieser Bereich für jede Besucherin und jeden Besucher die einmalige Gelegenheit, die ganze Farb- und Formenpracht der Mineralien aus nächster Nähe zu bestaunen. Zahlreiche Fachverlage, Vereine, Verbände und Museen nutzen die Gelegenheit, sich endlich wieder zu präsentieren und sich sowohl innerhalb der Branche als auch mit allen Interessierten persönlich auszutauschen.

Die sonst so beliebten Kinder-Mitmach-Stationen können dieses Jahr aufgrund der Hygiene-Auflagen nicht wie gewohnt live auf der Messe stattfinden. Stattdessen werden spannende Aktionen mit direktem Bezug zu geologischen und paläontologischen Themen zum Mitnehmen angeboten. Sie können in der Halle A5 erworben und zu Hause ausprobiert werden.

Für die Veranstaltung wurde ein umfangreiches Konzept zur Umsetzung von Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen ausgearbeitet. Voraussetzung für den Zutritt zur MUNICH SHOW für Aussteller, Besucher und Medienvertreter ist ein Nachweis über eine vollständige Impfung oder ein Nachweis über die Genesung nach einer Covid-19 Erkrankung, die nicht länger als 180 Tage und nicht kürzer als 28 Tage zurückliegt oder ein digitaler Nachweis über einen vor maximal 24 Stunden vorgenommenen negativen Antigen-Schnelltest oder einen vor maximal 48 Stunden vorgenommenen negativen PCR-Test. Alle Besucherinnen und Besucher werden gebeten, bereits getestet zur Veranstaltung zu kommen. Eine Testmöglichkeit vor Ort gibt es nicht. Voraussetzungen für den Zutritt sind außerdem die Registrierung der Kontaktdaten. (Name, Vorname, Anschrift, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse) sowie das ständige Tragen einer medizinischen Maske (abhängig von der bayerischen Krankenhausampel). Daneben tragen digitale Registrierungs- und Zutrittssysteme, optimale Belüftung, lückenlose Kontaktnachverfolgung, Flächen- und Kapazitätsmanagement sowie Besucherlenkung zu einem sicheren Messebetrieb bei. Die Besucher werden gebeten, sich ihre Tickets bevorzugt vorab online im Ticketshop unter www.munichshow.de zu kaufen. Der Veranstalter bittet um Verständnis, dass es aufgrund des 3G-Checks am Einlass zu Wartezeiten kommen kann.

Über die Munich Show

Veranstalter: Münchner Mineralientage Fachmesse GmbH

Veranstaltungsort: Messegelände München, Eingang Ost

Öffnungszeiten: Fr-So 9:00 – 18:00 Uhr

Mehr Informationen und Tickets gibt es unter www.munichshow.de.

Die BUGA Erfurt 2021 im Faktencheck

Erfurt (ots) BundesgartenCIAO

Die BUGA verabschiedet sich aus Erfurt: nach 171 Tagen voller Blütenpracht, einem Sommer voller Gartenlust, nach mehr als 4000 Veranstaltungen, 112 vergebenen Goldmedaillen und vielen unvergesslichen BUGA-Momenten.

Erfurt , 23.04.2021 , BUGA Erfurt 2021 , Die BUGA 2021 ist offiziell eröffnet Im Bild: Bodo Ramelow, Thüringer Ministerpräsident, Lutze von Wurmb, BGL-Präsident, Andreas Bausewein, Oberbürgermeister der Stadt Erfurt und Kathrin Weiß, Geschäftsführerin der BUGA2021 in Erfurt öffnen die Türen zur BUGA Foto: Steve Bauerschmidt

Was bleibt: die Erfurter waren bemerkenswerte Gastgeber, Gartenbau- und Gartenschautradition Erfurts haben bundesweit für Interesse gesorgt, die Schönheit der Landeshauptstadt und die vielen grünen Kleinode der Parks und Gärten haben sich als beeindruckende touristische Ziele erwiesen und der Tourismus hat nach den lähmenden Monaten der Pandemie wieder deutlich Fahrt aufgenommen.

Erfurt , 27.04.2021 , BUGA Erfurt 2021 , egapark Im Bild: BUGA2021 im egapark, Ausstellung, Bund Deutscher Landschaftsarchitekten Foto: Steve Bauerschmidt

In unserer Übersicht finden sich viele bemerkenswerte Fakten zur Bundesgartenschau.

Zahlen und Fakten zur BUGA

BUGA-Team

– 65 Mitarbeiter

– 190 ehrenamtliche Helfer von 18 Jahren bis 85 Jahren

– über 35.000 h ehrenamtliche Arbeit

– durchschnittlich 30 Helfer/Tag

– 59 % Frauen, 41 % Männer, die meisten aus Erfurt und näherer Umgebung, aber auch mehrere mit einem Anfahrtsweg von über einer Stunde

Chronologie – Start mit Schwierigkeiten

Kunst auf der BUGA
  • Eröffnung am 23.04.2021 unter starken Einschränkungen durch die Coronaregelungen (nur Freigelände, keine Ausstellungen und Hallenschauen, keine Veranstaltungen, nur To-Go-Gastronomie, keine touristischen Reisen oder Übernachtungen erlaubt)
  • Testpflicht für alle Besucher ab Tag 2
  • Teilweise Aufhebung der Regelungen ab 9.5.2021 (Wegfall Testpflicht, Öffnung Außengastronomie)
  • – ab 3. Juni Öffnung Wüsten- und Urwaldhaus Danakil und weitere Ausstellungen
  • Start Veranstaltungen und BUGA-Klassenzimmer ab 9.6.21

Gärtnerische Präsentationen und Wettbewerbe

  • 253 Einzelaussteller (Gärtner, GaLa-Bauer und Floristen) aus allen Teilen des Landes
  • 18 Ausstellergemeinschaften
  • 125 Preisrichter mit 283 Einsätzen in den Wettbewerben
  • 3.385 Aufgaben
  • 31 Neuheiten

Preise

  • 39 Staatsehrenpreise
  • 112 Große Goldmedaillen
  • 90 Ehrenpreise
  • 1433 Goldmedaillen (913 Halle/425 Freiland)
  • 927 Silbermedaillen (640 Halle/
  • 490 Bronzemedaillen

Besucher

Woher kamen unsere Besucher?

Erfurt , 23.04.2021 , BUGA Erfurt 2021 , Die BUGA 2021 ist offiziell eröffnet Im Bild: BUGA2021 im egapark Foto: Steve Bauerschmidt

Die Quellgebiete für unsere Planung waren die fünf Nachbarbundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Bayern, Hessen plus: Koblenz und Heilbronn. Die Besucher kamen aus allen Bundesländern.

Sponsoring

  • Hauptsponsoren: Sparkasse Mittelthüringen und Sparkassen- und Giroverband Hessen – Thüringen
  • neun Sponsoren
  • ein Gesundheitspartner
  • fünf Medienpartner
  • sieben Gastronomiepartner
  • vier Gänseblümchenpartner
  • 54 Kooperationspartner
  • Insgesamt: 95 Sponsoren und Kooperationspartner

Vertrieb

  • Der Dauerkartenvorverkauf startete am 15. Mai 2020.
  • Der Verkauf der Tageskarten startete am 02.11.2020

Der Vertrieb war durch Corona stark gestört, da die Vertriebspartner ihre Vertriebsstellen bis zur Eröffnung, teilweise darüber hinaus, geschlossen hatten. Wir haben uns im Marketing darauf eingestellt und unseren Online-Ticketshop und damit die online-Buchbarkeit stark in den Vordergrund gerückt. Somit hat sich der Online-Absatz der Eintrittskarten um mehr als der Dreifache gegenüber der Planung erhöht.

Erfurt , 23.04.2021 , BUGA Erfurt 2021 , Die BUGA 2021 ist offiziell eröffnet Im Bild: Tüte mit Blüte, die ersten Besucher erhalten Blumen Foto: Steve Bauerschmidt

In der Anfangszeit der BUGA war es notwendig, sich vor dem Besuch einen Zutritt zu buchen, um einerseits die erlaubten Besucherzahlen nicht zu überschreiten und andererseits die Kontaktverfolgung sicherzustellen.

Insgesamt konnten wir rund 120 Verkaufsstellen bundesweit für den Vertrieb der BUGA-Eintrittskarten gewinnen. Dazu kommen noch 494 Reiseveranstalter, die sich bei der BUGA akkreditiert haben.

Kartenverkauf

Tageskarten = 75,9% davon

  • Erwachsene 51,2%
  • Junge Erwachsene 2,4%
  • Schüler 3,7%
  • Kind 2,9%
  • Ermäßigt 4,5%
  • Gruppe 7,3%
  • Feierabendkarte 1,4%
  • BUGA Klassenzimmer 1%
  • Sonstige 1,5%

Dauerkarten = 24,1% davon

  • Erwachsene 17,2%
  • Junge Erwachsene 0,9%
  • Schüler 1,1%
  • Kind 2,2%
  • Ermäßigt 2,7%

Höchste Nutzung einer Dauerkarte durch eine Person = 173x. 15x Personen haben die Dauerkarte über 100x genutzt

Die zehn besucherstärkten Tage insgesamt

  • 25.08.2021 19.800
  • 21.08.2021 18.788
  • 20.09.2021 18.697
  • 11.08.2021 18.293
  • 02.10.2021 18.073
  • 25.09.2021 17.884
  • 10.07.2021 17.000
  • 03.10.2021 16.628
  • 18.09.2021 16.623
  • 14.08.2021 16.545

Dauerkarten

  • Bis 31.12.2020 sind 14.000 Dauerkarten verkauft worden, davon nur im Dezember 6.100. Ab Januar bis zur Eröffnung sind weitere 24.000 Dauerkarten verkauft worden.
  • 84% der Dauerkarten wurden vom Ticketing selbst produziert, da es pandemiebedingt keine Vorverkaufsstellen gab.
  • Insgesamt waren es 47.000 Dauerkarten.
  • Geschäftskunden: Es sind 8.802 Bestellungen für Vertriebspartner bearbeitet wurden

Veranstaltungen und Kultur

Zahlen

  • Anzahl Verträge: ca. 800
  • Abgesagte Veranstaltungen (durch Corona) ohne Ausstellungen: 1.365
  • durchgeführte Veranstaltungen ohne Ausstellungen: 4.425
  • Abgesagte Veranstaltungen inkl. Ausstellungen (durch Corona): 1.744
  • Durchgeführte Veranstaltungen inkl. Ausstellungen: 6.275
  • Konzerte: 717
  • Familienprogramm: 444
  • 84 Lesungen: 36 x Geschichten unterm Lesebaum (davon 2 x Theater), 17 x Thüringer Lesebühne,
  • Sportkurse: 212 (davon mussten nur 10 Kurse wetterbedingt abgesagt werden)
  • Vorträge/Workshops: 1.270
  • 15.000 Beteiligten am Programm
  • Themenwochen: von 25 Wochen wurden 7 nicht durchgeführt (z.B. Vive la France – Die französische Woche, In Blau gewandet – Die Waidwoche“); durchgeführt wurden z.B. „Mit Kind und Kegel – Die Familienwoche“, „Schätze der Natur – Die Woche der Nationalen Naturlandschaften“, „BUGA bunt – Die Woche der interkulturellen Begegnung“, „Mit allen Sinnen genießen – Die Genusswoche“,

auch Themenwochen mit besonderem ökologischen Fokus, z.B. Alles klar?! – Die Wasserwoche

  • Veranstaltungsreihen: 16, z.B. Jazzy Sundowner, Darf ich bitten?, Zentangle – Meditatives Zeichnen, Thüringer Lesebühne, BUGA Lounge, Die bunte Welt der Stadtwerke – En Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie zum Mitmachen, Wohlfühlen und Verweilen
  • Veranstaltungstechnik: 116 Lampen, 44 Lautsprecher, 1400 m Kabel eingesetzt, ca. 1600 Stück Batterien in den Akkusets wurden gewechselt

Besondere Höhepunkte im Veranstaltungsprogramm:

  • Element of Crime
  • Die Physikanten
  • Northern Lite
  • Mine
  • Gestört aber geil
  • Die Ross Anthony Show
  • A4U – Die ABBA Revival Show
  • Fools Garden
  • Der Traumzauberbaum
  • Volker Rosin
  • Nerly Big Band
  • Stegreif Orchester mit Gruß an die Stadt
  • Der Mistkäfer – Theater Erfurt
  • Thüringer Blasmusiktreffen 2021
  • Luftwaffenmusikkorps
  • Landesmeisterschaft im Poetry Slam
  • Besuch der MAUS und weitere KIKA Figuren, Tanzalarm
  • Harald Lesch
  • Planetarium des Außenstandorts Jena
  • Landschaftsgärtnercup des FGL

Gastronomie

Was wurde verzehrt?

– ca. 50.000 Liter Eis

– 37,5 t Bratwurst zum 01.10.21

– 300.000 Liter Getränke zum 04.10.2021

– 2.517 Gastronomiemitarbeiter waren im Einsatz

Geländeservice

– über 4.000 km wurden vom Geländeservice mit dem Golfcart zurückgelegt.

– ca. 5 km Fahrrad pro Tag = 855 km per Fahrrad

– ca. 12.000 Schritte pro Tag = 2.052.000 Schritte gesamt = ca. 1.000 gelaufene Kilometer

– über 2.000 l Desinfektionsmittel wurden in die Spender gefüllt

– Toilettenpapier Kleinrollen: 4992 Stück verbraucht

– Toilettenpapier Großrollen: 5784 Stück verbraucht

Besonderheiten auf den Geländen

  • Desinfektionsmittelspender: 75 Stück (50 egapark/ 25 Petersberg)
  • 10.000 Münzen (Grabungsspielplatz)
  • 300 Rutschenmatten
  • eine Metall- und Stoffskulptur Heilige Elisabeth
  • Die Fundstücke auf dem Grabungsspielplatz: unter anderem Ritterrüstung, Plattenarmschienen, Holzkisten, Pickelhauben, Holzschutzschild, Hufeisen, Holzkrüge, etc.)
  • die Steck-Schriftzüge (Gartenbeschreibung des Epochengartens)
  • die Wurmkisten Kreativgarten
  • die Schiedsrichterstühle
  • die zwei Giraffen

Medieninteresse für die BUGA

  • Akkreditierung von 330 Pressevertretern, darunter 15 aus anderen Ländern.
  • Versendung von 188 Presseinformationen
  • Fünf Livesendungen wurden auf der BUGA produziert (ARD, MDR, ZDF)
  • 180 Filme wurden für den eigenen YouTube-Kanal BUGA live produziert.
  • Mehr als 1000 Abonnenten und 280.000 Aufrufe auf dem Kanal.
  • Mehr als 34.000 Aufrufe des Imagefilmes.
  • 10.869 Facebook-Abonnenten
  • Mehr als 9000 Instagram-Follower

BUGA-App:

  • Ca. 40.000 Downloads der App

Gießbert, Kannelore und Co. – Die Maskottchenfamilie

  • 21.000 Gießkannen waren insgesamt im Verkauf. Davon sind bislang 19.000 ausgeliefert oder verkauft.
  • Die erste Charge, die sogenannte „Edition Erfurt“, war nach drei Tagen ausverkauft. Die zweite Charge war nach ca. drei Monaten restlos ausverkauft, online bereits nach 10 Tagen.
  • Am ersten Verkaufswochenende der letzten Charge wurden rund 25%, also 2.500 Gießkannen verkauft. Unsere kleinen Freunde Blumian und Gießabella waren innerhalb von 10 Tagen komplett ausgeliefert und wenige Tage später komplett vergriffen.

Verkehrskonzept

  • In die Ein- und Zweitages-Karten war die Nutzung des ÖPNV inkludiert.
  • Sieben nagelneue Straßenbahnen waren zur BUGA im Einsatz.
  • Insgesamt haben die sieben 42 Meter langen Bahnen seit Mai 2021 55.000 Kilometer zurückgelegt. Die beiden ersten Fahrzeuge knackten jeweils die 10.000er-Marke.
  • Der Erfurter Nahverkehr erreichte auch dank der BUGA 98 % der Fahrgastzahlen der Vorpandemiezeit.

(Nicht ganz ernst gemeinte) TOP 10 der häufigsten Fragen

  1. Was ist das für eine Pflanze?
  2. Kann man die Blumen irgendwo kaufen, die auf dem großen Blumenbeet wachsen?
  3. Wo befinden sich die Toiletten?
  4. Wie komme ich zum Petersberg?
  5. Wann gibt es die Gießkannenmaskottchen wieder?
  6. Was passiert mit den Blumen nach der BUGA?
  7. Was machen die Gärtner anders, dass die Blumen so schön sind?
  8. Sind die Pilze in der Ausstellung giftig?
  9. Wieso wird das Gemüse im Festungsgraben nicht geerntet, das könnte doch gleich in der Gartenküche gekocht werden?
  10. Warum beginnt der Auszug (Petersberg) erst mitten am Berg und nicht in der Tiefgarage?

Positives erstes Halbjahr: Fairtrade-Umsätze steigen wieder

Köln (ots) Erholung nach Corona-Delle: Zur Lebensmittelmesse Anuga veröffentlicht Fairtrade Deutschland positive Halbjahreszahlen.

  • Positive Bilanz: Umsatz mit Fairtrade-Produkten steigt um 4 Prozent
  • Neue Verbraucherstudie zeigt Chancen des fairen Handels auf
  • Fairtrade als Aussteller auf der Anuga – besuchen Sie uns!

Am Samstag, den 9. Oktober, startet die Anuga in Köln, die weltweit größte Lebensmittelmesse.

Der Gewinner unter den Fairtrade-Produkten im ersten Halbjahr 2021 ist eindeutig die Tafelschokolade. Die Umsätze mit gesiegelter Ware wachsen wieder.

Alle zwei Jahre werden dort Produktneuheiten und Lebensmitteltrends aus aller Welt präsentiert. Seit 28 Jahren zählt auch Fairtrade Deutschland zu den Ausstellenden. Im Rahmen der Messe präsentiert der gemeinnützige Verein, der das bekannte Fairtrade-Siegel vergibt, neue Umsatzzahlen und zieht eine erste Bilanz. Für das erste Halbjahr 2021 verzeichnet der Umsatz mit Fairtrade-gesiegelten Produkten in Deutschland ein Plus von 4 Prozent.

„Die Corona-Pandemie ist noch nicht ausgestanden, aber wir merken schon jetzt, dass sich Branchen wie etwa die Gastronomie, die im vergangenen Jahr besonders zu kämpfen hatten, langsam erholen“, sagt Dieter Overath, Vorstandsvorsitzender von Fairtrade Deutschland e.V. „Die Halbjahreszahlen machen Mut – die Corona-Delle ist ausgebügelt und die Nachfrage nach nachhaltigen Lebensmitteln scheint ungebrochen. Allein im vergangenen Halbjahr sind 30 neue Lizenzpartner hinzugekommen, die Produkte mit dem Fairtrade-Siegel anbieten“, so Overath.

Aufgrund der Corona-Pandemie und den zum Teil anhaltenden Reisebeschränkungen findet die Anuga in diesem Jahr erstmals hybrid statt – passend zum diesjährigen Motto der Messe, „Transformation“. Ein Motto, dem sich Fairtrade gerne anschließt: „Auch wir wollen den Lebensmittelmarkt transformieren, und zwar lieber heute als morgen. Das Ziel muss globale Handelsgerechtigkeit sein“, so Overath.

Fairtrade-Umsätze steigen trotz anhaltender Pandemie

Der Gewinner unter den Fairtrade-Produkten ist im ersten Halbjahr 2021 eindeutig die Tafelschokolade, die um 35 Prozent zulegt. Für den großen Absatzzuwachs sind vor allem die neuen Eigenmarken des Handels wie „Way-to-Go“, „Very Fair“ und „ChocoChanger“ verantwortlich, mit denen sich Einzelhändler wie Rewe, Lidl und Aldi gezielt für eine bessere Einkommenssituation im Kakaoanbau einsetzen. Ein ähnlich starkes Absatzwachstum mit satten 34% verzeichnet Fairtrade-Tee. Bei Kaffee und Säften konnten die Absätze gehalten werden – trotz der historisch guten Entwicklung des Vorjahres durch Corona-bedingte Hamsterkäufe. Fairtrade-Zucker legt um 13% zu. Zum einen dank des anhaltenden Home-Baking-Trends, aber auch dank Neueinführungen im Lebensmitteleinzelhandel. Der Großteil der in Deutschland verkauften Fairtrade-Lebensmittel, etwa 60 Prozent, sind zusätzlich Bio-zertifiziert.

Rheingold stellt Verbraucherstudie zu nachhaltigem Konsum vor

Während sich der Außer-Haus-Markt zunehmend von der Pandemie zu erholen scheint, hinterlässt diese gerade bei Verbraucherinnen und Verbrauchern Spuren – und zwar nachhaltig. Durch die Corona-Krise beschäftigen sich die Menschen verstärkt mit sich selbst. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie des renommierten Rheingold-Instituts in Köln. „Nachhaltigkeit wird heute weniger als globale Herausforderung betrachtet. Für viele Verbraucher rückt das direkte Umfeld in den Fokus, der Erhalt regionaler Landwirtschaft und Umwelt. Dabei ist Nachhaltigkeit ohne globale Dimension nicht nachhaltig. Fairtrade hat inmitten dieser Diskussion die besten Voraussetzungen, zu einem Pionier einer globalen Nachhaltigkeit 2.0 zu werden“, so Stephan Grünewald, Geschäftsführer des Rheingold-Instituts. Erste Studienergebnisse wird Stephan Grünewald im Rahmen eines Kurzvortrages auf der digitalen Hauptbühne der Anuga vorstellen: Am 11. Oktober um 13:15 bis 13:45 Uhr.

Weitere Infos zur Veranstaltung unter: www.anuga.de/event/fairtrade_der_globale_pionier_einer_wirklich_nachhaltigen_nachhaltigkeit

Gaffen tötet! Anti-Gaffer-Projekt startet auf Fachmesse Florian

Pilotprojekt wird bundesweit ausgerollt und wissenschaftlich begleitet.

Berlin (ots) Auf der Messe Florian zeigen die Johanniter zum ersten Mal den großflächigen QR-Code auf einem Rettungswagen, der die technische Abnahme durch die DEKRA durchlaufen hat.

Der großflächige QR-Code zu „Gaffen tötet!“ auf einem Berliner Rettungswagen der Johanniter-Unfall-Hilfe. / Gaffen tötet! Anti-Gaffer-Projekt startet auf Fachmesse Florian / Pilotprojekt wird bundesweit ausgerollt und wissenschaftlich begleitet

Mit diesem digitalen Feature wollen die Johanniter dem täglichen Voyeurismus an Unfallorten Einhalt gebieten und damit Menschenleben retten. „Aber nicht mit Strafandrohung, sondern mit Aufklärung. Gaffer sollen ihr Verhalten überprüfen“, betont Jörg Lüssem, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Dazu setzt die Hilfsorganisation auf großflächige QR-Codes beispielsweise auf Rettungswagen. Erfasst das Smartphone eines Schaulustigen das Fahrzeug, erkennt die Kamera den QR-Code und schlägt eine Weiterleitung auf die Seite www.gaffen-toetet.de vor. Dort erscheint die Warnung: „Achtung! Gaffen tötet! Es kann Rettungskräfte behindern und zur Straftat werden.“ Außerdem finden sich auf der Seite kurze Verhaltenshinweise.

Die Johanniter verfolgen damit keine kurzfristige Effekthascherei. Vielmehr will die Hilfsorganisation aufklären und das Verhalten am Unfallort wissenschaftlich untersuchen. Unter die Lupe nimmt das fünfköpfige Team um Prof. Marisa Przyrembel von der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften diverse Hypothesen aus der Notfall-, Sozial- und Motivationspsychologie. Die begleitende Studie soll nun die lange überfällige Zahlenbasis liefern. Ausgewertet werden die Klicks auf den QR-Code, Informationen der Einsatzkräfte vor Ort sowie die Umgebungsbedingungen. Dabei geht das Team der Johanniter-Hochschule folgenden Fragen nach: Wie viele Gaffer gibt es im Durchschnitt? Wie genau stören die? Inwiefern machen Gaffer die Rettungskräfte nervös? Wie stark werden diese von der eigentlichen Aufgabe abgelenkt? Ziehen viele Rettungsmittel oder ein Hubschrauber die Gaffer erst richtig an? Wann werden die „Zeugen“ zu Behinderern oder gewalttätigen Störern? Gaffen-toetet.de soll am Ende belegen, welches Vorgehen störendes Verhalten unterbindet oder Gaffer ganz abhält.

Aus Sicht der Fachleute ist Aufklärung und Selbstreflektion besser als Strafe, „denn hinter dem Gaffen verbergen sich zutiefst menschliche Züge“, betont Przyrembel: „Aus der Notfallpsychologie wissen wir: Es spielen viele Motive eine Rolle. Kaum jemand hat den Vorsatz, Menschenleben in Gefahr zu bringen. Menschen werden zu Gaffern, weil sie unbedingt das Video mit der ‚Sensation‘ aufnehmen wollen, oder auch, um mit ‚guter Absicht‘ das Geschehen zu dokumentieren. Zudem ist die Reaktion verständlich. Hat es irgendwo geknallt, möchte fast jeder wissen: Was ist los und muss ich meinen Stamm, meine Sippe in Sicherheit bringen? Evolutionsbiologisch war das ein klarer Überlebensvorteil.“ Einige beobachten, weil sie die Expertise der Rettungskräfte bewundern und „ihren Helden“ nah sein möchten. „Die Leute stehen aber tatenlos im Weg, weil das die anderen auch tun und niemand hilft“, erklärt die promovierte Psychologin Przyrembel: „Wir nennen das Verantwortungsdiffusion: Der sogenannte Bystander-Effekt führt dazu, dass jeder sich darauf verlässt, der andere werde schon richtig handeln. Mein Stück vom Verantwortungskuchen wird mit zunehmender Zahl der Anwesenden immer kleiner. Das sind gut erforschte gruppendynamische Prozesse.“

Zudem geht von einem Unfall eine „magische“ Anziehungskraft aus. Das belegen Eye-Tracking-Studien – also Laborversuche, bei denen die Augenbewegung ausgewertet wird: Im Schnitt sehen die Vorbeifahrenden 12 Sekunden zu. Niemand schaut nicht hin. Schon nach 2 Sekunden des „Gaffens“ werden durch die Ablenkung Folgeunfälle wahrscheinlich. Fast alle wissen, das ist sozial nicht erwünscht. „Deshalb bestreiten die Probanden das in direkten Befragungen“, ergänzt Przyrembel. „So haben solche ‚Erkenntnisse‘ kaum Aussagekraft. Hier wollen wir Licht ins Dunkel bringen.“

Auch, wenn die Motive nachvollziehbar sind, Gaffen ist kein Kavaliersdelikt. Schnell wird daraus eine Ordnungswidrigkeit nach § 113 OWiG oder Straftat nach den §§ 201a oder 232c StGB. Die Vorabbefragungen der Einsatzkräfte haben zudem ergeben, dass sie sich durch Beobachter und Kameras unter Stress gesetzt fühlen – auch eine zutiefst menschliche Regung, welche die Fehlerwahrscheinlichkeit steigert. „Selbst bei bester Ausbildung und intensivem Training steht hier das Wohl der Menschen auf dem Spiel“, unterstreicht Lüssem. Deshalb haben die Johanniter gemeinsam mit der Agentur Scholz & Friends überlegt, wie man diese „Störenfriede“ überzeugen kann, hilfreich zu sein. Klar war von Anfang an, das Rettungspersonal hat keine Zeit für pädagogische Vorträge am Einsatzort. Ihre Aufmerksamkeit gilt den Verletzten.

Das Pilot-Projekt läuft ein Jahr – bundesweit an 22 Standorten.

Als Interviewpartner stehen auf der Messe Florian am 7. Oktober, ab 12:00 Uhr bereit:

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.: Kevin Grigorian, Notfallsanitäter und Bereichsleiter Rettung & Medizinische Dienste sowie Mitglied der Projektgruppe „Gaffen tötet!“

Akkon Hochschule für Humanwissenschaften: Prof. Marisa Przyrembel/Denis Martin, Wiss. Mitarbeiter

Bitte kontaktieren Sie uns für die Koordination der Interviews.

Den Stand der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. finden sie auf der Fachmesse Florian:

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. , Halle 4/Stand B6, Freigelände P5, F70, Besuchszeiten: 09:00 – 17:00 Uhr

MESSE DRESDEN, Messering 6, 01067 Dresden, www.messe-florian.de/

Messe Indoor-Air am 5. bis 7. Oktober 2021 in Frankfurt: Wie lässt sich der Gesundheitsschutz in Gebäuden optimieren?

Frankfurt am Main (ots) Gebäude beschützen uns vor Kälte, Hitze und Unwettern. Aber schützen sie auch unsere Gesundheit? Und schützen sie unsere Daten?

Drees & Sommer SE präsentiert sich als Experte für Protective Buildings auf der Indoor Air – vom 5. bis 7. Oktober 2021 in Frankfurt am Main.

Spätestens seit Corona stehen solche Fragen buchstäblich immer häufiger im Raum. Das auf den Bau und Immobilien spezialisierte Planungs- und Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE geht das Thema „Protective Buildings“ ganzheitlich an und liefert Antworten auf die Frage, was Bauherren, Planer und Behörden unternehmen können, damit Gebäude auch in Zukunft ein sicherer Ort für ihre Nutzer sind: Welche Maßnahmen muss es geben, um zum Beispiel das Ansteckungsrisiko zwischen Menschen zu reduzieren? Und wie lassen sich Gebäudedaten und die IT-Infrastruktur zuverlässig schützen? Welche Maßnahmen tragen dazu bei, Baukonstruktion, Gebäudetechnik und Produktion zu sichern?

Erfahren Sie dazu mehr auf der Frankfurter Messe Indoor-Air am Drees & Sommer-Stand E76 sowie im Fachvortrag von Thomas Hofbauer, Partner der Drees & Sommer SE, am Dienstag 5.10.2021 um 14:00 Uhr: „Wie lässt sich der Gesundheitsschutz in Gebäuden optimieren? Mit Abstand, Technik und Hygiene zu erfolgreichen Resilienz-Strategien“.

Haben Sie Interesse an der Messe Indoor-Air, am Thema Protective Buildings und unserem Messevortrag? Dann seien Sie unser Gast auf der Indoor-Air in Frankfurt am Main vom 05. – 07.10.2021. Kontaktieren Sie uns gerne über presse@dreso.com.

Zur Messe Indoor-Air:

Die Indoor-Air ist die Fachmesse für Lüftung und Luftqualität im deutschsprachigen Raum. Sie findet vom 5. – 7. Oktober 2021 in Frankfurt am Main statt.

Frische Luft braucht frische Lösungen! Die Veranstaltung für Raum – Luft – Technik präsentiert Planern, Entscheidern und Betreibern von Anlagen und Gebäuden im öffentlichen wie privaten Raum relevante Strategien, Technologien und Produkte rund um gesunde Luft in Innenräumen. Auch die Reduktion des Infektionsrisikos stellt einen wesentlichen Schlüssel dar, wenn es um Gesundheit und Hygiene geht.

„Luft als Lebensmittel“ und die Vorteile zukunftsweisender Anlagenkonzepte in der Raumlufttechnik zeigen sich auf der Indoor-Air in all ihren Facetten: von Raumübergabesystemen und Luftentkeimungsgeräten über Gebäudetemperierung bis hin zu raumlufttechnischen Gesamtsystemen – einsetzbar für öffentliche Gebäude, große Gebäudekomplexe genauso wie in Hotellerie, Gastronomie, Schulen oder dem Einzelhandel. Mehr unter Indoor-Air – Raum.Luft.Technik. (messefrankfurt.com)

Automechanika: Zum Erreichen der Klimaziele brauchen wir alle Technologien

Bonn (ots) Wie können die Ziele der Bundesregierung erreicht werden, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 55 Prozent und weiter bis 2050 zu reduzieren? Das war die Kernfrage auf der Podiumsdiskussion, die der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) auf der Automechanika in Frankfurt am Main veranstaltet hat.

An der lebhaften Diskussion beteiligt waren: V.l.: Reinhard Houben MdB (FDP), Dr. Joachim Damasky (VDA), Karsten Schulze (ADAC), Wilhelm Hülsdonk (ZDK), Detlef Braun (Messe Frankfurt), Moderator Philipp Sternberg (FabuCar)

Es diskutierten Wilhelm Hülsdonk, ZDK-Vizepräsident und selbstständiger Kfz-Unternehmer, VDA-Geschäftsführer Dr. Joachim Damasky, ADAC-Technikpräsident Karsten Schulze, sowie Reinhard Houben MdB, Wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP.

Wie sind die CO2-Ziele zu erreichen? | Live-Podiumsdiskussion

Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, begrüßte die Diskutanten und unterstrich, dass der Klimaschutz eines der zentralen Themen sei, das den gesamten Planeten bewege. Auch der Straßenverkehr müsse dafür einen erheblichen Beitrag leisten und dabei offen für neue und innovative Technologien sein.

„Wir dürfen für die Erreichung der CO2-Ziele nicht nur neue Fahrzeuge ins Visier nehmen. Deshalb plädiert das Kraftfahrzeuggewerbe für Technologieoffenheit bei den Energieträgern, sprich neben der Elektromobilität auch die Förderung grüner Kraftstoffe und von Wasserstoff“, forderte Wilhelm Hülsdonk. Die Kfz-Meisterbetriebe seien schon bestens vorbereitet, um auch Elektrofahrzeuge warten und reparieren zu können. „Wir tun alles, um die Klimaziele zu erreichen, aber wir brauchen auch die richtigen politischen Verordnungen und die richtigen Produkte der Autoindustrie, damit wir unsere Kunden nach ihren Bedürfnissen beliefern können.“

„Wir stehen sehr klar zu den Klimazielen von Paris. Diese lassen sich jedoch nur dann erreichen, wenn wir alle Potentiale nutzen und Fahrzeuge technologieoffen weiterentwickeln. Nur so kann es gelingen, für jeden Bedarf, jedes Fahrprofil und für die globale Perspektive emissionsfreie Lösungen zu finden“, so Karsten Schulze. Deshalb sei etwa die stärkere Beimischung grüner Kraftstoffe sinnvoll. Außerdem müsse Mobilität für jeden möglich und bezahlbar sein. Beim Plug-In-Hybrid sieht er zwei Entwicklungen: Der private Nutzer fahre so viel elektrisch, wie es nur ginge. Dienstwagenfahrer hätten dagegen ein deutliches Aufholpotenzial: „Mitarbeiter von Unternehmen haben in der Regel eine Tankkarte, die der Arbeitgeber bezahlt. Den Ladestrom zu Hause zahlt er aber selbst. Dennoch dürfen wir den Plug-In-Hybrid nicht grundsätzlich verteufeln. Er ist für viele der Einstieg in die Elektromobilität.“

Auch Dr. Joachim Damasky will nicht, dass Plug-In-Hybride nur aus fiskalischen Gründen gekauft werden, etwa die Hälfte der Strecke solle elektrisch gefahren werden. „Wir werden alle Technologien benötigen, um die Klimaziele zu erreichen. Wir brauchen die Elektromobilität für die Erreichung der Flottengrenzwerte bis 2030, auch weil derzeit die großen Mengen grüner Kraftstoffe noch nicht zur Verfügung stehen. Die Förderung ist als Anschubfinanzierung wichtig, doch E-Mobilität wird nur dann funktionieren, wenn wir den Ausbau der Ladeinfrastruktur hinbekommen. Das ist momentan unser größtes Problem. Trotzdem werden wir Lösungen brauchen, die den Verbrennungsmotor auch nach 2035 noch ermöglichen. Um eine CO2-Reduktion für die 46 Millionen Verbrenner im Bestand zu erreichen, können wir auf grüne bzw. synthetische Kraftstoffe nicht verzichten“, so Damasky.

In der Technologieoffenheit sieht auch Reinhard Houben den entscheidenden Schlüssel: „Wenn wir vorgeben wollen, mit welcher Technik die CO2-Ziele erreicht werden sollen, werden wir scheitern, weil auch die Bedürfnisstruktur der Menschen im Land sehr unterschiedlich ist.“ Deshalb müssten unterschiedliche Technologien angeboten werden, und man dürfe nicht nur auf eine Technik setzen, vor allem wenn diese so hoch subventioniert sei wie im Moment. Der Verbrenner habe eine Chance – mit den entsprechenden klimaneutralen Kraftstoffen. „Wenn wir individuelle Mobilität wollen und brauchen, dann müssen wir einen vernünftigen Mix finden. Ein E-Auto ist nicht per se CO2-neutral. Wir müssen deshalb den Energieverbrauch über den gesamten Lebenszeitraum betrachten, einschließlich Produktion und Recycling.“ Das bedeute auch, dass auf der anderen Seite die Verwendung von E-Fuels in Verbrennungsmotoren auf den Flottenverbrauch angerechnet werden sollte.

Den gesamten Videomitschnitt der Podiumsdiskussion finden Sie auf YouTube unter https://www.youtube.com/watch?v=culDCCqo0i8

Web: kfzgewerbe.de

Berlin loves you! – Die deutsche Hauptstadt lädt ein

Berlin (ots)

3.000 Berlinerinnen und Berliner inszenieren gemeinsam eine Einladung an Besucher aus aller Welt: „Berlin loves you!“

Berlin Freedom Dinner 2021

Foto und Kurzfilm des Events jetzt hier verfügbar

Neustart für die Tourismus- und Messemetropole

Beim Berlin Freedom Dinner feiern heute Abend 3.000 Berlinerinnen und Berliner auf der Startbahn des ehemaligen Flughafen Tegel ein besonderes Event, um damit die Botschaft „Berlin loves you!“ in alle Welt zu senden. Der gleichlautende rund 800 Meter lange und 60 Meter breite Schriftzug wurde aus 1.018 Dinner-Tischen geformt. Die Tourismus- und Messemetropole Berlin setzt damit ein Zeichen für den Neubeginn und freut sich darauf, wieder Gastgeber für Veranstaltungen und Besucher*innen sein zu können. Gleichzeitig verabschieden sich die Berlinerinnen und Berliner vom Flughafen Tegel, der für die Stadt lange Zeit das Tor zur Welt war und nun zur innovativen „Urban Tech Republic“ wird.

Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin: „Wir freuen uns, dass wir heute gemeinsam mit vielen Berlinerinnen und Berlinern ein Willkommenszeichen setzen können – und das an einem ganz besonderen Ort, auf der Landebahn des ehemaligen Flughafen Tegel. Berlin ist wieder da und lädt Besucher ein, die Stadt der Freiheit zu erleben.“

Martin Ecknig, Geschäftsführer der Messe Berlin: „Das Berlin Freedom Dinner ist ein wunderbares Beispiel für den Willen Berlins, wieder durchstarten zu wollen. Gemeinsam haben wir ein einzigartiges Open-Air-Event auf die Beine gestellt. Genau für solche Erlebnisse sind wir als Messe Berlin aber bestens vorbereitet – und daher freue ich mich umso mehr, wenn für alle sichtbar aus vielen Teilen ein großes Ganzes wird und die Welt erfährt: Berlin sagt Herzlich Willkommen! BERLIN LOVES YOU!“

Eindrücke unter dem Hashtag #berlinlovesyou

Eindrücke vom Event sammeln Veranstalter und Gäste unter dem Hashtag #berlinlovesyou auf Twitter, Facebook und Instagram.

Eingeladen zu diesem besonderen Abend haben der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, und die Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop, gemeinsam mit der Messe Berlin und visitBerlin. Im begleitenden Musik- und Tanzprogramm spielten mehr als 50 Künstler, u.a. Andrej Hermlin & Family, die Show-Trommler BÄM von Peter Fox, die Stepptanzgruppe TAP Connection und weitere Berliner Tanz- und Musik-Acts. Um das Event sicher zu gestalten, wurde ein spezielles Hygienerahmenkonzept entwickelt. Mehr Informationen unter visitBerlin.de/berlin-freedom-dinner

Messe Berlin

Die Messe Berlin zählt zu den zehn umsatz- und wachstumsstärksten Messegesellschaften weltweit. Sie konzipiert, vermarktet und veranstaltet jedes Jahr hunderte von Liveevents in Berlin und auf der ganzen Welt. Zu ihrem breiten Portfolio gehören die globalen Marken und Leitmessen IFA, InnoTrans, ITB, FRUIT LOGISTICA und die Internationale Grüne Woche, ebenso, wie Großkonferenzen und herausragende Events, so zum Beispiel die Fanmeile am Brandenburger Tor. Mit rund 90 Auslandsbüros vertreibt die Messe Berlin ihre Veranstaltungen in über 170 Ländern. Allein bei den Veranstaltungen am Stammsitz unter dem Funkturm in Berlin akkreditieren sich jedes Jahr rund 30.000 Medienvertreter aus der gesamten Welt. Damit fördert und treibt die Messe Berlin die Entwicklung der Metropole Berlin. Ziel ist, auf allen Veranstaltungen der Messe Berlin den Besuchern ein herausragender Gastgeber zu sein, bestmögliche Geschäftsimpulse für den Einzelnen zu geben und faire Bedingungen für Jeden zu gewährleisten. Dieses Selbstverständnis spiegelt sich im Unternehmensmotto: Messe Berlin –
Hosting the World. www.messe-berlin.de

Ausstellung „Die Gogotten und Judith Milberg“ im Dinosaurier Museum Altmühltal eröffnet

„Einzigartige Symbiose aus Natur und Kunst“

Denkendorf (ots) Traumstart in einer Sommernacht: Mit einem Festakt ist die Ausstellung „Die Gogotten und Judith Milberg“ am Samstagabend im Dinosaurier Museum Altmühltal im bayerischen Denkendorf eröffnet worden.

Feierliche Ausstellungseröffnung „Die Gogotten und Judith Milberg“ mit Schauspielerin Maria Furtwängler, Dinosaurier Museum-Gründer Michael Völker, Künstlerin Judith Milberg, Kuratorin Mon Muellerschoen, Schauspieler Axel Milberg (von links nach rechts). / Ausstellung „Die Gogotten und Judith Milberg“ im Dinosaurier Museum Altmühltal eröffnet / „Einzigartige Symbiose aus Natur und Kunst“

In einer Weltpremiere bringt das Museum die größte Sammlung der „Gogotten“ genannten Sandsteinformationen mit Kunstwerken der Münchner Künstlerin Judith Milberg zusammen. „Dies ist eine einzigartige Symbiose aus Natur und Kunst“, sagte der Gründer des Dinosaurier Museums Altmühltal, Michael Völker zur Eröffnung, „aus dieser Verbindung entstehen neue Kräfte – und Inspirationen für die Gäste der Ausstellung.“

Etwa 30 Millionen Jahre alter Sandstein: eine Gogotte / Ausstellung „Die Gogotten und Judith Milberg“ im Dinosaurier Museum Altmühltal eröffnet / „Einzigartige Symbiose aus Natur und Kunst“

Die von der renommierten Kunstberaterin Mon Muellerschoen kuratierte Ausstellung ist ein lebendiges Wechselspiel zwischen den 30 Millionen Jahre alten Mineralienraritäten und dem Werk einer zeitgenössischen Künstlerin.

Judith Milberg sagte: „Die Gogotten sind aus Sandstein gerundete und verschlungene Skulpturen. Unglaublich, dass allein die Natur hier modelliert hat. In ihrer Dynamik und Formensprache fand ich etwas wieder, was mich schon immer in meiner künstlerischen Arbeit beschäftigt hatte.“ Michael John Gorman, Gründungsdirektor des Biotopia Naturkundemuseums Bayern, erklärte: „Zu oft sind Wissenschaft und Kunst getrennt. Hier kommen beide zusammen. Aus Kontrasten entstehen so neue Perspektiven und Visionen.“

Gogotten, die ausschließlich in der Nähe der französischen Stadt Fontainebleau gefunden wurden, sind eine extrem seltene Rarität. Die Sonderausstellung im Dinosaurier Museum Altmühltal präsentiert die Gogotten in einer bisher nie ereichten Vielfalt. Es ist die erste jemals in Deutschland kuratierte Ausstellung der kalkweißen Naturphänomene. Zu sehen sind herausragende Exemplare ihrer Gattung. Sie sind bis zu 2,50 Meter lang und bis zu einer Tonne schwer.

Der feierlichen Ausstellungseröffnung wohnten diverse Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur bei, unter anderem die Schauspielerin Maria Furtwängler und Schauspieler Axel Milberg, der Generaldirektor des Bayerischen Nationalmuseums Dr. Frank Matthias Kammel, Annette Heuser von der Otto Beisheim Stiftung, Steffi Czerny, Gründerin DLD sowie Marianne Wille, Dallmayr Kaffee.

Die Ausstellung läuft bis zum 7. November 2021.

Web: dinopark-bayern.de

Multitalent Staude: Vom Urban Jungle bis in Prärie und Steppe

Große Staudenschau auf der BUGA Erfurt 2021 Zeichen des Klimawandels

Erfurt (ots) Geschwungene Rasenwege durchziehen das üppige Grün der großen Staudenschau im egapark. Der Regen der letzten Wochen hat den hier wachsenden Pflanzen einen enormen Wachstumsschub verliehen, es blüht und grünt. Die Einladung zum Bummel durch das Beet statt nur entlang nehmen viele Besucher gern an.

Große Staudenschau im egapark – Multitalente zeigen ihr Können zum Thema Klimawandel

Alle Sinne können so die Gartenlust genießen: Nase, Auge und Hände finden eine Beschäftigung. Die Betrachter verschwinden auf ihrem Weg zwischen den mannshohen Pflanzen oder hinter einer der Eibenhecken. Die unterschiedlichen Höhen schaffen Spannung, nicht alle Pflanzideen sind so auf einen Blick zu erkennen, müssen erlaufen oder entdeckt werden. Planerideen und Gärtnerfleiß verschmelzen hier zu einer wunderbaren Symbiose auf 4000 m².

Große Staudenschau im egapark – Luftbild

Der Klimawandel und seine Einflüsse auf die Gestaltung von Gärten und Parks sind ein aktuelles Thema für den egapark und für die Ausstellungsbeiträge der Bundesgartenschau in Erfurt. Wie sich Garten zu diesem Thema künftig darstellen kann, zeigt die große Staudenschau im egapark. Während der BUGA ist das repräsentative Beet im historischen Parkbereich mit Sichtachse zum Deutschen Gartenbaumuseum Teil des gärtnerischen Wettbewerbes der Gärtner und Züchter.

Im Bild: Staudenschau egapark und Sternwarteturm

Das Pflanzkonzept stammt von Petra Pelz, die bereits auf vielen Bundes- und Landesgartenschauen als Planerin tätig war. Im egapark tragen der neue Rosengarten und der Gräsergarten sowie während der BUGA Erfurt 2021 auch Wechselflorflächen ihre Handschrift. Petra Pelz kombiniert Farben und Stimmungen, ihre Beete sind eine Sinfonie in Blumen. Auf dem Staudenbeet an der Wasserachse werden verschiedene Themen unter dem Oberbegriff Klimawandel präsentiert, sie alle unterstreichen die Vielseitigkeit der Stauden. Der Frühlingsgarten am Beginn der Wasserachse leitet über in den Klimawandelgarten. Was blüht uns morgen? Als Antwort auf die Fragestellung: erlebt der Betrachter eine Kombination von Stauden und Gräsern aus den Vegetationszonen Steppe, Prärie und dem mediterranen Gebiet. Ein Erfurter Indian Summer soll hier im Herbst zu bewundern sein, verspricht Pflanzplanerin Petra Pelz. Dann verfärben sich die Blätter der ausgewählten Pflanzen. Formal geschnittene Eibenhecken begrenzen das Beet wie ein Bilderrahmen. Sie stammen aus der ursprünglichen Bepflanzung und sind wie viele Bereiche im egapark Teil des denkmalgeschützten Ensembles. Eine einzelne junge Säulenpappel ergänzt wieder das ursprüngliche Pflanzbild in er Sichtachse zum Deutschen Gartenbaumuseum.

In den Fensterbeeten gegenüber dem Gräsergarten wird das Thema Klimawandelgarten mit einer mediterran anmutenden Pflanzung fortgeführt. Hier wachsen Lavendel, Salbei, Rosmarin, Bratblumen und weitere bienenfreundliche Stauden und betören mit ihrem Duft nicht nur Insekten. Hier erleben die Besucher den Urban Jungle. Stauden, deren besondere Zierde die Blätter sind, die mit Formen und verschiedenen Grüntönen Akzente setzen, schaffen Urwaldfeeling. Hierfür wurden Stauden aus verschiedenen Ländern kombiniert: Elfenblumen, Farne, Gräser, Hostas und so manch exotisch anmutende Pflanze gibt es hier zu entdecken. Eine lehrreiche Reise für alle, die den Schattenbereich ihrer Gärten verschönern wollen.

„Auf den verschlungenen Rasenwegen können die Besucher die unterschiedlichen Pflanzthemen für sich entdecken und die Gartengestaltung auf sich wirken zu lassen“, schwärmt Pflanzplanerin Petra Pelz. Sie liebt den direkten Kontakt zu Salbei, Baptisia oder Röhrenstern.

Bevor alles im üppigen blühenden Grün seine Fasson gefunden hatte und eine Bühne für aktuelle Gartenthemen bieten konnte, war eine komplette Umgestaltung der Fläche mit Bodenaustausch notwendig.

Planerin Petra Pelz ist von der Größe des Beets beeindruckt. „Es ist wie ein leeres Blatt Papier, das man jetzt füllen kann“, erklärt sie, Im ersten Jahr wachsen die Blumen flächig, im zweiten erreichen sie dann die gewünschte Höhe und Wirkung. Deshalb lag ein Jahr zwischen Umgestaltung und BUGA-Eröffnung.“ Petra Pelz hat schon bei vielen Bundes- und Landesgartenschauen ihre Handschrift hinterlassen hat. Eine so große Fläche ist auch für sie etwas Besonderes. Ihre Ideen dürfen nach der BUGA weiterwachsen, denn die Staudenschau gehört zu dem, was von der BUGA im egapark dauerhaft bleiben wird.

Web: buga2021.de