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Genieße Weihnachten nachhaltig mit dem Fleur de Sel der Alpen

Bad Reichenhall (ots) Gerade in unsicheren Zeiten möchte man sich zu Weihnachten was Besonderes gönnen und mit der Familie mit gutem Gewissen feiern. Dazu gehört eine schön gedeckte Tafel, leckeres Essen und liebevoll ausgewählte Geschenke.

Bio-Lachstartar veredelt mit den Bad Reichenhaller Salzblüten

Doch welche Produkte kann man in Zeiten der Klimakrise und Energieknappheit noch ohne Bedenken kaufen und welche sind besonders nachhaltig?

Bio und regional einkaufen

Achten Sie beim Kauf von Lebensmitteln verstärkt auf regionale und Bio-Produkte. Der Besuch eines Hofladens oder Ihres Bauers vor Ort lohnt sich und unterstützt die regionale Landwirtschaft. Auch im Supermarkt finden Sie viele Lebensmittel aus regionaler Erzeugung oder Bio-Anbau. Bio-Geflügel und Bio-Fleisch ist frei von Antibiotika, es wird auf Turbomast verzichtet und sie können in den Genuss von besonders wohlschmeckendem Fleisch kommen. Auch bei Obst, Gemüse und Fisch lohnt es sich, auf regionale Herkunft und Bio-Qualität zu achten. Die Produkte haben oftmals sogar einen besseren Geschmack.

Auch bei Salz und Gewürzen auf Nachhaltigkeit achten

Bad Reichenhaller Salzblüten – das „Fleur de Sel der Alpen“

Viele Kräuter und Gewürze kann man im eigenen Garten oder Hochbeet selbst anbauen und für den Winter trocknen oder einfrieren. Bei gekauften Gewürzen sollte die regionale Herkunft oder das Bio-Siegel im Vordergrund stehen.

Salz ist das Würzmittel Nummer 1 in Deutschland. Entsprechend ist die Auswahl groß: es gibt eine Vielzahl von Salzen aus aller Welt. Exotische Herkunft heißt aber lange Transportwege mit hohem CO2Ausstoß. Dabei gibt es Alternativen aus Deutschland. Die Bad Reichenhaller Salzblüten – das „Fleur de Sel der Alpen“ werden in einer kleinen Manufaktur im Herzen der bayerischen Alpen in reiner Handarbeit hergestellt. Ein edles, naturbelassenes Salz aus reiner Natursole. Die einzigartigen Salzkristalle ähneln einem Fleur de Sel und sind nachhaltig verpackt in einem schönen Glas mit Korkdeckel. Mit diesem Salz können Sie bei Ihren Gästen glänzen und Ihre Speisen veredeln – mit gutem Gewissen. Und wenn Sie noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk oder Mitbringsel für Ihre Liebsten sind, bietet sich das „Fleur de Sel der Alpen“ perfekt an.

WEB: salzwerke.de

Repräsentative Umfrage: Zwei Drittel der Deutschen für Cannabis-Legalisierung zu Genusszwecken

Eckpunktepapier der Regierung trifft auf geteilte Meinungen

Berlin (ots)

  • Eine große Mehrheit der deutschen Bevölkerung (66 Prozent) befürwortet die Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken
  • Vorerfahrungen mit Medizinalcannabis führen zu einer insgesamt offeneren Einstellung
  • Junge Menschen erhoffen sich von der Legalisierung bessere Produktkontrolle
  • Die im Eckpunktepapier festgehaltenen Pläne der Bundesregierung zur Legalisierung begrüßen insgesamt 34 Prozent der Deutschen; die Zustimmung liegt bei jüngeren Befragten bei über 50 Prozent und nimmt mit zunehmendem Alter immer weiter ab
  • Im Osten des Landes wird das Papier kritischer gesehen als im Rest des Landes

Im Auftrag des Berliner Cannabisunternehmens Sanity Group haben das Marktforschungsinstitut Statista und das Meinungsforschungsinstitut Civey in den vergangenen Monaten die Einstellung in Deutschland zur Legalisierung von Cannabis für Erwachsene zu Genusszwecken untersucht. Das Ergebnis: Zwei Drittel der Deutschen befürworten die geplante Legalisierung, Wähler:innen der Regierungsparteien sind mehrheitlich dafür. Das Eckpunktepapier der Regierung findet jede:r Dritte gut, fast genauso viele bewerten es umgekehrt als nicht gut.

Eine Mehrheit der Deutschen befürwortet die Genusscannabis-Legalisierung. Bei den Plänen im Eckpunktepapier gehen die Meinungen auseinander.

Die deutsche Bundesregierung hat Ende Oktober offiziell die Eckpunkte für eine Cannabis-Legalisierung in Deutschland vorgestellt. Unter anderem sollen Cannabis und der Wirkstoff THC demnach rechtlich nicht mehr als Betäubungsmittel eingestuft werden, für den Eigenkonsum sollen 20 bis 30 Gramm Cannabis straffrei sein, ein Eigenanbau von bis zu drei Pflanzen pro volljähriger Person soll erlaubt werden, ebenso der Verkauf an Erwachsene in lizenzierten Fachgeschäften und eventuell Apotheken.

Pläne im Eckpunktepapier finden besonders bei jüngeren Menschen zwischen 18 und 39 Jahren Zustimmung

Ingesamt begrüßen 34 Prozent der Deutschen die im Eckpunktepapier der Bundesregierung vorgestellten Pläne zur Cannabis-Legalisierung zu Genusszwecken, fast ebenso viele (37,8 Prozent) bewerten sie umgekehrt als nicht gut, wie eine Anfang November 2022 durchgeführte repräsentative Civey-Umfrage im Auftrag der Sanity Group ergab. Dabei spielt das Alter eine große Rolle: Die Zustimmung liegt bei jüngeren Befragten bei über 50 Prozent und nimmt mit zunehmendem Alter immer weiter ab. So bewerten 56,4 Prozent der 18- bis 29-Jährigen und 46,9 Prozent der 30- bis 39-Jährigen die Eckpunkte positiv, bei den 40- bis 49-Jährigen sieht immer noch eine knappe Mehrheit (38,8 Prozent) die Pläne der Regierung positiv. Unentschieden ist die Gruppe der 50- bis 64-Jährigen. Klar negativ bewerten Menschen über 65 Jahren die Pläne (47,3 Prozent). Interessant ist auch ein Blick auf die Zustimmungswerte je Bevölkerungsdichte: Je dichter besiedelt eine Region ist, desto positiver fällt das Urteil zu den Plänen der Regierung aus. So stehen den knapp 54 Prozent der Stadtbewohner:innen, die die Eckpunkte positiv sehen, rund 27 Prozent derjenigen, die auf dem Land wohnen und die Pläne kritisch sehen, entgegen. Im Osten des Landes wird das Papier grundsätzlich kritischer gesehen (45,1 Prozent negativ) als im Rest des Landes (35,7 Prozent negativ).

Sollten auch Edibles erlaubt werden?

Die Bundesregierung möchte laut Eckpunktepapier bei einer Cannabislegalisierung Darreichungsformen zum Rauchen, Inhalieren, zur nasalen und oralen Aufnahme in Form von Kapseln, Sprays und Tropfen erlauben – Edibles, also Kekse und Co., sind nach Eckpunktepapier zunächst nicht geplant. Gefragt danach, ob der Verkauf von Edibles nach einer Cannabis-Legalisierung auch erlaubt werden sollte, zeigt sich fast jede:r zweite Befragte zwischen 30 und 49 Jahren offen dafür; ab 50 Jahren überwiegt die Abneigung dem gegenüber (50,2 Prozent bei den 50- bis 64-Jährigen; 67,3 Prozent ab 65 Jahren) – dies könnte damit zusammenhängen, dass ältere Befragte tendenziell eher gegen eine Cannabis-Legalisierung sind.

Starkes Interesse an der politischen Diskussion

Das grundsätzliche Interesse am Thema Cannabis-Legalisierung ist insgesamt sehr groß: 70 Prozent der Befragten einer repräsentativen Statista-Umfrage unter Bundesbürger:innen im Alter zwischen 18 und über 70 Jahren im Auftrag der Sanity Group verfolgen nach eigenen Angaben die Diskussion darum. In der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 87 Prozent. Dabei gaben 39 Prozent aller Befragten an, noch nie Cannabis konsumiert zu haben und es auch nicht ändern zu wollen, auch nicht im Falle einer Legalisierung. Ein knappes Viertel (23 Prozent) hat zwar ebenfalls noch nie Cannabis konsumiert, kann sich aber vorstellen, es auszuprobieren. Zwei Prozent der Befragten haben bereits aus gesundheitlichen Gründen Erfahrungen mit Cannabis gesammelt – von ihnen befürworten 89 Prozent die Legalisierung.

Mehrheit befürwortet Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken

Insgesamt befürwortet eine Zweidrittelmehrheit der Befragten (66 Prozent) die Legalisierung von Cannabis. Ein signifikantes Gefälle besteht hierbei zwischen den verschiedenen Altersgruppen: Während 80 Prozent der 18- bis 29-Jährigen sich dafür aussprechen, sinkt der Anteil der Befürworter:innen mit zunehmendem Lebensalter; bei den 30- bis 49-Jährigen hält noch eine große Mehrheit von 68 Prozent das angestrebte Gesetz für eine gute Idee, bei den 50- bis 69-Jährigen sind es immerhin noch 65 Prozent. Bedenkenträger:innen finden sich vor allem bei den Senior:innen: Ab 70 Jahren aufwärts ist eine knappe Mehrheit von 51 Prozent sogar gegen eine Legalisierung.

Dafür, dass Cannabisbesitz grundsätzlich straffrei bleiben sollte, spricht sich ebenfalls eine signifikante Mehrheit aus – auch hier scheint das Alter Einfluss auf die Einstellung zu nehmen: Für 68 Prozent der Befragten zwischen 18 und 29 Jahren sowie 67 Prozent zwischen 30 und 49 Jahren sollte der Besitz von Rauschhanf prinzipiell erlaubt sein. In der Gruppe der 50-69-Jährigen sind 61 Prozent der gleichen Ansicht. Erst bei den Über-70-Jährigen sinkt der Anteil der Befürworter:innen unter den der Gegner:innen stark: Mit 49 Prozent findet immerhin noch knapp die Hälfte der Senior:innen, dass niemand für den Besitz von Cannabis bestraft werden sollte.

Darüber, wo Cannabis nach einer Legalisierung verkauft werden sollte, gibt es unterschiedliche Ansichten: Jede:r Zweite spricht sich für einen Verkauf in lizenzierten Fachgeschäften aus, wie von der Bundesregierung angestrebt; zwei von drei Personen können sich auch den Kauf in einer Apotheke vorstellen. Immer noch 27 Prozent wären einverstanden mit ausgewählten staatlichen Institutionen. Persönliche Erfahrungswerte scheinen ausschlaggebend dafür zu sein, wie weit man die Abgabe lockern würde: Wer selbst bereits krankheitsbedingt medizinisches Cannabis konsumiert hat, kann sich mit 23 Prozent deutlich häufiger einen unkomplizierten Verkauf an der Supermarktkasse bzw. mit 16 Prozent am Kiosk vorstellen. Von den Menschen, die selbst noch keine Erfahrung mit Medizinalcannabis haben, teilen hingegen nur sieben Prozent diese Meinung. Knapp die Hälfte der Befragten (54 Prozent) würde eine Deckelung der Verkaufsmenge pro Person befürworten.

Wie eine Legalisierung sich gesellschaftlich auswirken könnte, schätzen die Befragten erneut nach Alter unterschiedlich ein: Bei den Befragten über 70 Jahren befürchten 74 Prozent einen ansteigenden Konsum unter Jugendlichen und 80 Prozent einen steigenden Konsum insgesamt. Hingegen glauben 67 Prozent der jüngeren Befragten, dass die Legalisierung unerwünschte Nebenwirkungen abmildern wird.

Wie denken jeweils die Wähler:innen?

In einer weiteren Umfrage durch das Befragungsinstitut Civey im Auftrag der Sanity Group wurde u. a. untersucht, in welchem Zusammenhang Wahlabsicht und Meinung zur Legalisierung stehen: Demnach sind unter den Wähler:innen der Regierungsparteien 64,3 Prozent der Grünen-Wählerinnen, 45,5 Prozent der FDP-Wähler:innen und 43,7 Prozent der SPD-Wähler:innen für eine Cannabislegalisierung zu Genusszwecken; für die Verwendung von Cannabis nur zu medizinischen Zwecken sind jeweils 23,5 Prozent der Grünen-, 28,4 Prozent der FDP- bzw. 40 Prozent der SPD-Wähler:innen. Linke-Wähler:innen sind zu 50 Prozent für eine Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken (31,3 Prozent für die medizinische Verwendung); rund jede:r fünfte Unions-Wähler:in (21,8 Prozent) begrüßt eine Legalisierung – die Mehrheit der Wähler:innen von CDU/CSU (44,3 Prozent) findet, Cannabis sollte nur für medizinische Zwecke legal bleiben. Interessant ist ein genauerer Blick in die Antworten von jüngeren Unions-Wähler:innen: Unter den 18- bis 39-Jährigen stimmen 35,8 Prozent für eine kontrollierte Abgabe von Cannabis zu Genusszwecken, weitere 7,9 Prozent sind der Ansicht, dass Cannabis zumindest entkriminalisiert sein sollte, 37,2 Prozent sind für die Beibehaltung von Cannabis in der Medizin und 17,7 Prozent sind der Meinung, Cannabis sollte illegal sein. AfD-Anhänger:innen sind zu 27,1 Prozent für eine Legalisierung von Genusscannabis (34,5 Prozent für die Beibehaltung für medizinische Zwecke).

Interessant ist auch ein Blick auf die Antworten ausgewertet nach Familienstand: So sind 49 Prozent derjenigen, die Kinder im Haushalt haben, für eine Legalisierung zu Genusszwecken; bei den Menschen ohne Kinder im Haushalt sind es hingegen nur knapp 39 Prozent.

Sortiert nach Wahlabsichten, fällt auch die Zustimmung bzw. Ablehnung gegenüber den im Eckpunktepapier festgehaltenen Plänen der Regierung unterschiedlich aus. So bewerten Anhänger:innen der SPD, Grünen und Linken die Pläne im Eckpunktepapier mehrheitlich positiv, während – wenig überraschend – Wähler:innen aus dem konservativen Lager die Eckpunkte negativer sehen. Interessant ist die Ansicht der FDP-Wähler:innen, die die Eckpunkte mit knapp 44 Prozent als eher negativ bewerten (35,5 Prozent positiv) – möglich, dass den Liberalen die Pläne noch nicht weit genug gehen.

WEB: www.sanitygroup.com

Arbeit muss sich für Trennungseltern lohnen – angemessene Erhöhung des notwendigen Eigenbedarfs

Die Kritik unterhaltspflichtiger Mütter und Väter an den großzügigen Regelungen beim Bürgergeld reißt nicht ab.

Kindesunterhalt – Selbstbehalt: – Bürgergeld

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hebt immer wieder hervor: „Arbeit lohnt sich immer.“ Aber das nehmen ihm Trennungseltern, Unterhaltspflichtige mit geringem und mittlerem Einkommen nicht ab. Sie vergleichen die Segnungen des Bürgergeldes mit dem eigenen Status. Kritisiert werden die hohen Vermögensfreigrenzen, die Abschaffung von Sanktionen, bessere Hinzuverdienste, Vorrang der Ausbildung vor Aushilfsjob, gesicherte Anpassung und Anhebung der Grundsicherung an die Teuerungsrate. „Die Politikverdrossenheit unterhaltspflichtiger Mütter und Väter mit mittlerem und niederem Einkommen ist groß. Sie müssen mit 1160 EURO – klarkommen. Seit drei Jahren wurde der Selbstbehalt trotz Inflation, Explosion der Miet- und Energiekosten nicht erhöht. Gleichzeitig stieg der Kindesunterhalt um fast 15 Prozent. Einseitig wurden Unterhaltspflichtige schlechter gestellt. Jetzt muss der notwendige Eigenbedarf, der Selbstbehalt, auf 1482 EURO angehoben werden“, fordert die ISUV-Vorsitzende Melanie Ulbrich.

Notwendiger Eigenbedarf: Erhöhung von Regelbedarf, Wohnungspauschale,

ISUV fordert eine Anhebung des notwendigen Eigenbedarfs für Unterhaltspflichtige auf Grund von Nachholbedarf sowie jetzt inflationsbedingt von 1160 EURO auf 1482 EURO pro Monat ab 1. Januar 2023. „Wir fordern eine angemessene Erhöhung des notwendigen Eigenbedarfs der berufstätigen unterhaltspflichtigen Trennungseltern, wie ihn Sozialminister Heil den nicht erwerbstätigen Bürgergeldempfänger/Innen zusichert“, fordert ISUV-Pressesprecher Josef Linsler.

Die stellvertretende ISUV-Vorsitzende, Rechtsanwältin Maren Waruschewski macht folgende Rechnung auf: Ausgangspunkt ist der Regelsatz nach SGB II – zukünftig „Bürgergeld“, der ab 1. Januar 2023 von 449 auf 502 EURO angehoben wird. Folglich muss der Regelbedarf auch plus 10 Prozent Selbstbedarf auf 552 Euro angehoben werden. Des Weiteren „müssen“ im Rahmen des notwendigen Eigenbedarfs die Wohnkosten von monatlich 430,00 € auf 600,00 € erhöht werden. Für 600 EURO – bisher für 430 EURO – sollen Unterhaltspflichtige eine angemessene – warme – Wohnung finanzieren. „Mir ist bewusst, dass dies nur in einigen Fällen zu schaffen sein wird. Da bleibt dann nur die Klage auf höheren Selbstbehalt – oder Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen“, schränkt Waruschewski ein. „Das Wohngeld wird ab 1.1.2023 kräftig erhöht und ausgeweitet, entsprechend muss auch die Wohnungspauschale berufstätiger Trennungseltern angehoben werden. Was immer außer Acht gelassen wird, sie brauchen eine Wohnung, in der sie auch Kinder betreuen können“, hebt Waruschewski hervor.

Entsprechend dem Motto von Sozialminister Heil – „Arbeit lohnt sich immer“ muss sich dies im Selbstbehalt niederschlagen. Entsprechend dokumentiert der Erwerbstätigenselbstbehalt um wieviel EURO sich Arbeit lohnt. Jetzt sind das monatlich 200,00 €, die einem Erwerbstätigen gegenüber einem Nichterwerbstätigen zugebilligt werden. Diesen Lohnabstand möchte ISUV auf 300,00 € angehoben wissen. „Auch in der Krise muss klar sein: Erwerbstätigkeit muss sich lohnen. Arbeit lohnt sich immer, sagt der Bundesarbeitsminister, das muss beim Selbstbehalt deutlich hervortreten“, fordert Waruschewski. Im Selbstbehalt wird zudem auch eine Versicherungspauschale von monatlich 30 EURO eingerechnet, was dann die Summe von 1482 EURO ergibt.

Was Trennungseltern am Bürgergeld kritisieren

„Die Ansätze des Bürgergelds, die von der Ampel hervorgehoben werden – mehr Respekt vor der Lebensleistung, weniger Sanktionen, vertrauensvolle Kooperation zwischen Arbeitssuchenden und Job-Center, verlässliche Existenzsicherung, lange Karenzzeiten für die Unterkunftskosten, ausgeweitetes Schonvermögen – sind mir zwar sympathisch, aber unterhaltspflichtige Trennungseltern erleben das anders. Sie vergleichen die Regelungen im Unterhaltsrecht mit den Regelungen beim Bürgergeld. Berufstätige Trennungseltern fühlen sich grob benachteiligt, respektlos behandelt“, hat Ulbrich festgestellt.

Im Einzelnen wird kritisiert:

Hohes Schonvermögen: „Wenn es um Kindesunterhalt geht, muss jeder Euro abgegeben werden, obwohl man arbeitet. Jemand der nicht arbeitet darf 60 000 EURO behalten, bekommt den Lebensunterhalt bezahlt, obwohl er den selbst zahlen kann“, wird in einer Mail kritisiert.

Zur Abschaffung der Sanktionen: „Ich kann den Mindestunterhalt nicht zahlen für meine zwei Kinder. Die Richterin hat mir gesagt, dass ich einen zweiten Job suchen soll. Warum soll ich noch arbeiten, mit Bürgergeld geht es mir besser, ohne zu arbeiten.“

Verlässliche Existenzsicherung: „Ich lebe seit 5 Jahren vom Selbstbehalt, hoffe seitdem darauf, dass der Selbstbehalt angehoben wird, ich mir eine größere Wohnung leisten kann, die Kinder bei mir übernachten können, ich nicht mehr schwarzarbeiten muss, um einigermaßen über die Runden zu kommen.“

Übergangszeit bei Wohnen: „Stimmt es, dass das Jobcenter in den ersten zwei Jahren die Miete und die Heizung bezahlt, auch wenn ich Geld gespart habe. Bei der Trennung hat mich mein Mann aus der Wohnung geklagt. Ich musste meine Ersparnisse einsetzen, zahle für eine viel kleinere Wohnung 630 EURO und Heizkosten 89 EURO monatlich. Für die Einrichtung der Wohnung hat mein Erspartes nicht mehr gereicht. Dafür gehe ich jeden Tag arbeiten und zahle Mindestunterhalt.“

Unterhaltspflichtige Trennungseltern aus den Augen verloren?

Die Ampel rechtfertigt die Regelungen, schiebt Kritik beiseite und bezichtigt Kritiker der „sozialen Kälte“. „Bei Trennungseltern dringt die Regierung damit nicht durch. Trennungseltern nehmen zurecht in Anspruch Leistungsträger zu sein, verweisen darauf voll berufstätig zu sein, Kinder zu betreuen, den eigenen Unterhalt und den der Kinder sowie Steuern nach Steuerklasse I zu zahlen. Sie fühlen sich von der Politik im Vergleich zu Bürgergeld-Beziehern im Stich gelassen, respektlos behandelt. Benachteiligt die Ampel Berufstätige, hat sie die Probleme von Familien, Trennungsfamilien mit mittlerem und geringem Einkommen aus den Augen verloren?“ fragt ISUV-Pressesprecher Linsler.

ISUV – Kompetenz im Familienrecht seit über 45 Jahren Der ISUV vertritt als größte deutsche und überparteiliche Solidargemeinschaft die Interessen von Bürgern, die von Trennung, Scheidung und den damit zusammenhängenden Fragen und Problemen – elterliche Sorge, gemeinsame Elternschaft trotz Trennung, Umgangsrecht, Unterhalt für Kinder und ehemaligen Eheatten, Vermögensausgleich Ausgleich der Rentenansprüche – betroffen sind. ISUV ist unabhängig, bundesweit organisiert und als gemeinnützige Organisation anerkannt. Der ISUV finanziert sich ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Unterstützen Sie unser Anliegen durch Ihre Mitgliedschaft und Ihre Spenden.

WEB: ISUV.de

Wer gewinnt die Oscars der Campingbranche?

PiNCAMP präsentiert die Nominierten der ADAC Camping Awards 2023

Berlin (ots)

  • International: ADAC Camping Award Nominierte kommen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Kroatien, Dänemark, den Niederlanden und der Schweiz
  • Deutschland: deutsche Nominierungen in den drei Kategorien Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein, Demografischer Wandel und Barrierefreiheit sowie ADAC Camping Booking
  • Crippa Concept offizieller Partner der ADAC Camping Awards 2023
Camping Harfenmühle aus Asbacherhütte in Rheinland-Pfalz: Nominiert für die ADAC Camping Awards 2023 in der Kategorie Demografischer Wandel und Barrierefreiheit

PiNCAMP, das Campingportal des ADAC, gibt die Nominierten der ADAC Camping Awards 2023 bekannt. Eine international besetzte Kommission aus 40 Camping-Experten hatte die Nominierten unter hunderten von Vorschlägen aus der Campingbranche ermittelt. So international wie die Auswahl-Kommission ist auch das Feld der nominierten Campingplätze besetzt: Die für die ADAC Camping Awards vorgesehenen Plätze kommen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Kroatien, Dänemark, den Niederlanden und der Schweiz. Die Preisträger der prestigeträchtigsten Camping-Auszeichnung Europas werden anlässlich der ADAC Camping Gala am 13. Januar 2023 in Stuttgart bekanntgegeben. Die zukünftigen Preisträger – der auch als Oscar der Campingbranche titulierten ADAC Camping Awards – messen sich in den Bereichen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein, Innovation und Fortschritt, Demografischer Wandel und Barrierefreiheit sowie ADAC Camping Booking Award. Uwe Frers, Geschäftsführer der ADAC Camping GmbH, erläutert: „Wir suchen die Trendsetter der Branche, die mit herausragenden Leistungen und Ideen die Entwicklung des modernen Campingtourismus befördern.“

Gleich drei deutsche Campingplätze wurden für die ADAC Camping Awards 2023 nominiert:

  • Campingpark Havelberge, Mecklenburg-Vorpommern (Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein)
  • Camping Harfenmühle, Rheinland-Pfalz (Demografischer Wandel und Barrierefreiheit)
  • Ostseequelle.Camp, Mecklenburg-Vorpommern (ADAC Camping Booking)

Die Nominierten in der Kategorie „Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein“

  • Camping du Domaine de Massereau (Frankreich)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-du-domaine-de-massereau

ADAC Klassifikation: 5 Sterne, Nutzerbewertung: Gut (3,6)

Der mit 5 Sternen ausgezeichnete ADAC Superplatz Camping du Domaine de Massereau setzt auf eine nachhaltige und umweltgerechte Nutzung der Campinganlage in allen Bereichen. So versorgt die 2021 fertiggestellte Photovoltaik-Anlage die Campinganlage zu 100 % mit Strom – einmalig in Europa. Die gesamte Kommunikation mit den Gästen geschieht papierlos via App. Ein nachhaltiges Abfall-, Energie- und Wassermanagement und die Sensibilisierung der Gäste für einen ressourcenschonenden Umgang mit ihrer Umwelt sind Beleg für die gelungene Umsetzung eines verantwortungsvollen Camping-Tourismus.

  • Campingpark Havelberge (Deutschland)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/campingpark-havelberge

ADAC Klassifikation: 5 Sterne, Nutzerbewertung: Sehr Gut (4,0)

Das Flaggschiff der Haveltourist-Gruppe, der Campingpark Havelberge in Mecklenburg-Vorpommern, beweist schon seit Jahren, dass eine konsequent nachhaltige Bewirtschaftung und der ökonomische Erfolg sich nicht widersprechen. Ganz im Gegenteil: Der ADAC Superplatz ist auch Dank seiner nachhaltigen Ausrichtung ein echter Camperliebling. Die Betreiber des Campingparks arbeiten intensiv am Ausbau nachhaltiger Strukturen, zum Beispiel beim konsequent auf Ressourcenschutz ausgelegten Sanitärgebäude. Als erster Campingplatz in Deutschland nimmt das Unternehmen am Projekt Voluntourismus teil. Camper helfen im Rahmen dieses Projekts bei Arbeiten zum Schutz der Natur. Der Campingpark Havelberge hat sich auch der strengen Umweltprüfung nach den Kriterien des EU Ecolabel unterzogen und die Auszeichnung im Herbst 2021 erhalten.

  • Nysted Strand Camping (Dänemark)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/nysted-strand-camping

ADAC Klassifikation: 4,5 Sterne, Nutzerbewertung: Fabelhaft (4,3)

Nysted Strand Camping wurde als erster und bisher einziger Campingplatz Dänemarks mit dem EU ECOLABEL ausgezeichnet. Die nachhaltige, umweltverträgliche Bewirtschaftung des Platzes auf der Ostseeinsel Lolland ist damit schon hinreichend dokumentiert. Was den dänischen Platz so besonders macht, ist die Einbindung der Gäste in Aktivitäten in der Natur und rund um das Thema Umweltschutz. Ziel: Die Camper zu einem nachhaltigen und umweltbewussten Lebensstil zu inspirieren, zwanglos und ohne erhobenen Zeigefinger.

Zum Gästeprogramm gehören unter anderem ein Naturquiz für Kinder, Wanderungen und Radtouren mit erfahrenen Naturführern, Meditationen unterm Sternenhimmel und das gemeinsame Pflanzen von Bäumen.

Die Nominierten in der Kategorie „Innovation und Fortschritt“

ADAC Klassifikation: 3,5 Sterne, Nutzerbewertung: Gut (3,5)

Der erste Glampingplatz Europas im Herzen der Chianti Region präsentiert eine große Vielfalt von Glamping-Unterkünften. Von der zweistöckigen Airlodge mit Sternenblick über die im Vintage-Look gestaltete Bohemian Lodge bis hin zum als Feriendomizil umgebauten US School Bus – für jeden Glamping-Geschmack wird etwas geboten. Die Betreiber entwickeln ständig neue Glamping-Ideen und setzen diese auf dem großzügigen Gelände gekonnt in Szene. Jüngste Glamping-Idee mit dem gewissen „Wow“-Effekt: Ein zum Luxusheim umgebauter Airstream-Wohnwagen mit Lounge-Terrasse und Hot Tub.

  • Camping & Resort Sanguli Resort (Spanien)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-resort-sanguli-salou

ADAC Klassifikation: 5 Sterne, Nutzerbewertung: Fabelhaft (4,5)

Dieser Platz an der sonnenverwöhnten Costa Daurada (Costa Dorada) bietet seinen Gästen eine ganze Menge Attraktionen und Annehmlichkeiten, die das Camperleben schöner und angenehmer machen. Allein fünf verschiedene Wasserwelten sowie ein umfangreiches Sport- und Animationsangebot erwarten den Campinggast. Die innovativen Elemente liegen hier eher im Detail. Besonders auffällig: die Architektur des neuen Sanitärblocks mit beheiztem Badebereich und online buchbaren Privatkabinen. Besonders pfiffig: Der kostenlose Geschirrspülerservice mit Express-Waschgängen: maximale Effizienz in nur 5 Minuten!

  • TCS Pop Up Glamping (Schweiz)

https://www.tcs-glamping.ch

Wer hat’s erfunden? Die Schweizer! Mit dem TCS Pop-Up Glamping haben die Schweizer Campingexperten des Touring Club Schweiz ein exklusives Glamping-Erlebnis oberhalb der Waldgrenze in den Alpen kreiert. Von Ende Juni bis Mitte September genießen die Glampinggäste Luxuscamping auf 2000 Meter Höhe inmitten der Schweizer Bergwelt. Das Pop-Up Dorf, bestehend aus 20 komfortablen Zelteinheiten und zwei Zelt-Suiten, verbindet Natur mit Komfort, exzellentem Service, hervorragendem Essen und erlesenen Weinen aus der Region. Der Glamping-Tag beginnt mit einem Frühstück, das in einer liebevoll arrangierten Box direkt ans Luxuszelt geliefert wird. Am Abend werden die Gäste mit einem 3-Gang-Menü im nahegelegenen Restaurant verwöhnt. Wer die Zweisamkeit sucht, kann sich im Restaurant mit Getränken eindecken und den Abend auf der eigenen Terrasse bei Kerzenschein ausklingen lassen.

Die Nominierten in der Kategorie „Demografischer Wandel und Barrierefreiheit“

  • Camping Harfenmühle (Deutschland)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-harfenmuehle

ADAC Klassifikation: 4 Sterne, Nutzerbewertung; Fabelhaft (4,6)

Ein kleiner Platz in Rheinland-Pfalz, Camping Harfenmühle, zeigt den Großen, wie man die Idee von „Camping für Alle“ erfolgreich umsetzt. Mit viel Herz, Engagement und Verstand wird hier der barrierefreie Zugang zu allen Bereichen geschaffen. Familiengerechte Sanitäranlagen mit ebenerdigen Duschen und unterfahrbaren Waschbecken gehören ebenso dazu, wie barrierefreie Parkplätze, Restaurants und Mobilheime.

  • Holiday Village Florenz (Italien)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/holiday-village-florenz

ADAC Klassifikation: 4,5 Sterne, Nutzerbewertung: Sehr Gut (4,1)

Der Campingplatz ist schon seit Jahren V4A-zertifiziert – das heißt, sowohl die gesamte Ferienanlage als auch die dazugehörigen Strände sind für alle – auch und insbesondere für Gäste mit Einschränkungen – nutzbar. Dazu gehören barrierefreie Zugänge zu Sanitäranlagen und barrierefreie Mobilheime. Auch die Fahrt zu den Stränden ist für Rollstuhlfahrer kein Problem. Neu seit 2022 ist, dass nun auch Sehbehinderte und Blinde den Platz nutzen können. Das gesamte Camping-Dorf kann über taktile Karten und Informationsmaterial in Blindenschrift erkundet werden.

  • Les Jardins de la Pascalinette (Frankreich)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-de-la-pascalinette

ADAC Klassifikation: 4,5 Sterne, Nutzerbewertung: Fabelhaft (5,0)

Der in ein Weingut eingebettete Campingplatz Les Jardins de la Pascalinette im Département Var wurde bereits 2012 mit dem Label „Tourisme & Handicap“ ausgezeichnet. Zu Recht. Denn nahezu alle Bereiche sind barrierefrei und an die Bedürfnisse von Menschen mit mobilen Einschränkungen und geistigen Behinderungen angepasst. Ob Mobilheime, Standplätze für Wohnmobile und Zelte oder Sport- und Freizeiteinrichtungen, alles ist auf den ungehinderten Zugang für alle Gäste ausgerichtet.

Die Nominierten in der Kategorie „ADAC Camping Booking“

  • Camping De Kleine Wolf (Niederlande)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/camping-de-kleine-wolf

ADAC Klassifikation: 5 Sterne, Nutzerbewertung: Außergewöhnlich (4,9)

Bei Camping De Kleine Wolf im niederländischen Stegeren ist man dem Gast gerne einen digitalen Schritt voraus, damit er oder sie den Urlaub in vollen Zügen genießen kann. Das Digital-Paket zur Customer Journey von De Kleine Wolf macht’s möglich. Angefangen bei der Online-Buchung mit Informationen zu Zahlungsbedingungen und Kennzeichenerkennung bis hin zur „De Kleine Wolf-App“ mit Infos zu An- und Abreise, touristischen Ausflugstipps und Standplatzinfos ist alles digital „vorbereitet“. Bei aller Digitalisierung kommt das Menschliche, das Persönliche nicht zu kurz. So erfolgt die Anmeldung immer noch in der Rezeption und alle Infos sind auch persönlich, telefonisch und/oder per E-Mail abrufbar. Eine gelungene Mischung!

  • Ostseequelle.Camp (Deutschland)

https://www.pincamp.de/campingplaetze/ostseequelle-camp

ADAC Klassifikation: 3 Sterne, Nutzerbewertung: Gut (3,7)

Hier kommt niemand auf den an der mecklenburgischen Ostseeküste gelegenen Platz, der nicht zuvor online gebucht hat. Der komplette Buchungsprozess ist digitalisiert. Nur Online-Buchungen werden akzeptiert. Gäste, die ohne vorherige Buchung anreisen, nutzen zum Online Check-in ein Terminal am ehemaligen Rezeptionsgebäude. Den Zugang zum Platz regelt eine Schranke mit Kennzeichenerkennung. Vorteil für den Camper: Keine Wartezeiten beim Ein- und Auschecken, der Wunschplatz kann sofort angesteuert werden. Vorteil für den Campingplatzbetreiber: Statt langwieriger An- und Abmeldung hat er mehr Zeit, um sich um seine Gäste und seinen Campingplatz zu kümmern.

ADAC Klassifikation: 5 Sterne, Nutzerbewertung: Gut (4,4)

Das Zaton Holiday Resort in der Nähe von Zadar ist ein Vorreiter der Digitalisierung im Campingbereich. Schon sehr früh setzten die kroatischen Campingexperten auf die Online- Buchung über die eigene Website und über Schnittstellen zu weiteren Buchungsplattformen wie zum Beispiel PiNCAMP. Mit großem Erfolg: Das Zaton Holiday Resort zählt zu den meistgebuchten Campingplätzen auf PiNCAMP.de.

Die Preisverleihung der ADAC Camping Awards 2023 wird wieder als Live-Event im Rahmen der ADAC Camping Gala in Stuttgart am 13. Januar 2023 stattfinden. Die Bekanntgabe der Gewinner der ADAC Camping Awards 2023 wird von CrippaConcept vorgenommen. CrippaConcept ist der größte Hersteller von Mobilheimen und Lodgezelten in Italien und offizieller Partner der ADAC Camping Gala 2023.

Download: Pressemitteilung, Fotos, Dokumente und Abbildungen Pressebereich: https://presse.pincamp.de Zahlen und Fakten: PiNCAMP Statistik-Service

Alle Rechte liegen bei der ADAC Camping GmbH. Veröffentlichung erlaubt unter Nennung der Quelle (Print: www.pincamp.de , Online: Link auf https://www.pincamp.de).

PiNCAMP ( www.pincamp.de) ist die digitale Campingplattform der ADAC SE. Das Portal listet alle Inhalte des ADAC und insgesamt mehr als 11.000 Campingplätze, 8.000 Reiseziele in ganz Europa sowie 53.000 Nutzerbewertungen. Diese Informationen vereint PiNCAMP zu einem inspirierenden Service- und Content-Angebot bestehend aus News, Reiseberichten, Interviews und Fahrzeug-Tipps. Zudem prüfen ADAC-Experten im Rahmen jährlicher, objektiver Inspektionen die Qualität der Campingplätze. Die Plattform finanziert sich u.a. über B2B-Services für Betreiber, Verbraucher nutzen PiNCAMP kostenfrei. Geleitet wird das Berliner Unternehmen von Tourismus-und Startup-Experte Uwe Frers.

Sicher durch den Winter in jeder Wetterlage

Hannover (ots)

  • Schnee, Nässe und Nebel beeinflussen das Fahrverhalten in der kalten Jahreszeit
  • Reifen spielen bei winterlichen Straßenverhältnissen eine entscheidende Rolle für die Sicherheit
  • Continental gibt Tipps, wie Autofahrer herausfordernde Fahrsituationen im Winter meistern und dabei sicher ans Ziel kommen
Bildquelle: Continental Reifen GmbH

60 Euro und ein Punkt in Flensburg – das droht Autofahrern, die bei winterlichen Straßenverhältnissen mit einem Fahrzeug ohne Winterreifen nach §2 StVO unterwegs sind.[1] Denn in Deutschland gilt eine situative Winterreifenpflicht. Das bedeutet, dass Autofahrer bei Schnee, Glatteis und Schneematsch ausschließlich mit Reifen fahren dürfen, die auch bei diesen Bedingungen die nötige Sicherheit bieten. Die Höhe der Strafe bei Verstoß gegen diese Pflicht macht die Bedeutung von Reifen für die Fahrsicherheit deutlich: Beim Fahren sind sie der einzige Kontaktpunkt mit der Fahrbahn. Deshalb haben Winterreifen ein spezielles Profil, das auf vereisten und schneebedeckten Straßen für besseren Grip sorgt. Sie können anhand des geprüften dreigezackten Bergsymbols mit der Schneeflocke an der Flanke der Reifen identifiziert werden.

Neben Schnee sorgen auch Nebel und Regen für Herausforderungen beim Autofahren im Winter. Mit einer gründlichen Vorbereitung sowie der richtigen Fahrweise sind Autofahrer sicherer unterwegs. Andreas Schlenke, Continental Reifenexperte, gibt Tipps, mit denen sie trotz der teils schwierigen Wetterlage im Winter sicher ans Ziel kommen.

Mit regelmäßig geprüften Reifen auf Nummer sicher

Bei fallenden Temperaturen sowie eisigen und glatten Straßen steigt das Risiko für Autofahrer, die Kontrolle über ihr Fahrzeug zu verlieren. Daher sollten sie noch vor dem ersten Schneefall geeignete Vorsichtsmaßnahmen treffen und den Fahrstil anpassen. Die Reifen spielen dabei eine wichtige Rolle: „Das sichere Fahren bei Schnee und Nässe wird von der Profiltiefe, dem Profildesign und der Gummimischung der Reifenlauffläche beeinflusst. Je geringer die Profiltiefe, desto geringer ist die Bremsleistung auf nassen und schneebedeckten Straßen“, weiß Schlenke. „Die gesetzlich vorgeschriebene Mindesttiefe von 1,6 Millimetern darf hier keinesfalls unterschritten werden. Außerdem sorgt der richtige Reifendruck für ein besseres Handling und eine optimale Kraftstoffeffizienz. Wir empfehlen Autofahrern daher, die Reifen grundsätzlich regelmäßig zu überprüfen und Reifen rechtzeitig zu wechseln.“

Die richtige Vorbereitung ist das A und O

Damit Autofahrer auf schneebedeckten und vereisten Straßen sicher von A nach B kommen, sollten sie einige Regeln beachten. „Bevor es losgeht, empfehlen wir eine vorausschauende Routenplanung. Dazu gehört, sich über die aktuelle Wetter- und Verkehrslage zu informieren, um auf mögliche Schwierigkeiten vorbereitet zu sein“, rät Schlenke. „Autofahrer bevorzugen daher bestenfalls immer Hauptstraßen, da diese zuerst geräumt und gestreut werden.“ Außerdem sollte das Auto inklusive aller Scheiben von Eis und Schnee befreit werden und der Behälter der Scheibenwaschanlage mit einem Frostschutzmittel aufgefüllt werden, damit das Wasser nicht auf der Windschutzscheibe gefriert.

Sicher unterwegs trotz Schnee und Eis

Ob beim Bremsen, Lenken, Beschleunigen oder Schalten: „Grundsätzlich gilt bei Fahren im Schnee und bei Eis stets langsam und behutsam vorzugehen. Autofahrer sollten vorausschauend und möglichst immer mit Abblendlicht fahren sowie abrupte Beschleunigungen meiden“, weiß Schlenke. Mit einem größeren Abstand zum Vorausfahrenden haben sie ausreichend Zeit zum Bremsen. Dazu Schlenke: „Wir empfehlen einen zehnmal größeren Abstand als bei normalen Witterungsverhältnissen.“ Autofahrer sollten sanft und mit geringer Drehzahl beschleunigen. Bei einem Schaltgetriebe sollte außerdem zügig in einen höheren Gang geschalten werden. „Wenn das Heck ausbricht und das Fahrzeug zu rutschen beginnt, gilt es Ruhe zu bewahren und leicht gegenzulenken. Die Hände bleiben dabei immer am Lenkrad und der Fuß fern vom Bremspedal“, erklärt Schlenke. Bei nicht geräumten Straßen ist es besonders wichtig, keinesfalls in der Spur des vorausfahrenden Autos zu fahren, sondern im frischen Schnee. Der Schnee in der Fahrspur verdichtet sich schnell zu Eis und ist deshalb rutschiger.

Sicherheit hängt bei Regen auch vom Fahrerverhalten ab

Auch wenn es regnet, verändern sich die Fahrbedingungen. Schlenke warnt: „Regen beeinträchtigt nicht nur die Sichtverhältnisse, sondern erschwert auch das Bremsen. Zudem besteht das Risiko einer Aquaplaning-Situation. Die Grundvoraussetzung für eine sichere Fahrt an regnerischen Tagen sind neue beziehungsweise gut erhaltene Reifen mit einer optimalen Profiltiefe.“ Nicht zuletzt spielt das Verhalten des Autofahrers eine zentrale Rolle für die Sicherheit. Um künftige Regenfahrten souverän zu meistern, sind drei goldene Regeln zu befolgen: 1. Geschwindigkeit beachten. Je langsamer gefahren wird, desto höher ist die Kontrolle über das Fahrzeug und das Bremsen wird einfacher. 2. Licht einschalten: Das Abblendlicht sorgt für eine bessere Sicht und Sichtbarkeit. 3. Abstand zu anderen Fahrzeugen: Bei nassen Fahrbahnen verlängert sich der Bremsweg.

Continental entwickelt wegweisende Technologien und Dienste für die nachhaltige und vernetzte Mobilität der Menschen und ihrer Güter. Das 1871 gegründete Technologieunternehmen bietet sichere, effiziente, intelligente und erschwingliche Lösungen für Fahrzeuge, Maschinen, Verkehr und Transport. Continental erzielte 2021 einen Umsatz von 33,8 Milliarden Euro und beschäftigt aktuell mehr als 190.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 58 Ländern und Märkten. Am 8. Oktober 2021 hat das Unternehmen sein 150-jähriges Jubiläum gefeiert.

Der Unternehmensbereich Tires verfügt über 24 Produktions- und Entwicklungsstandorte weltweit. Continental ist einer der führenden Reifenhersteller und erzielte im Geschäftsjahr 2021 in diesem Unternehmensbereich mit mehr als 57.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz in Höhe von 11,8 Milliarden Euro. Continental ist einer der Technologieführer im Bereich der Reifenproduktion und bietet eine breite Produktpalette für Personenkraftwagen, Nutz- und Spezialfahrzeuge sowie Zweiräder an. Durch kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung leistet Continental einen wichtigen Beitrag zu sicherer, wirtschaftlicher und ökologisch effizienter Mobilität. Das Portfolio des Reifenbereichs umfasst dazu Dienstleistungen für den Reifenhandel und für Flottenanwendungen sowie digitale Managementsysteme für Reifen.

WEB: https://www.continental.com

Entspannungsbad trotz Gaskrise?

Kneipp Berechnungen klären über Selfcare und therapeutische Bedürfnisse im Kontext rekordhoher Energiekosten auf

Würzburg (ots) Baden und Duschen sind wichtige Bestandteile des alltäglichen Lebens und bleiben auch im Kontext der Energiekrise hoch relevant – neben der selbstverständlichen Hygiene gilt dies umso mehr für therapeutische Bedürfnisse und Selfcare. Exemplarische Berechnungen von Kneipp zeigen: Wer smart duscht und badet, kann von den Effekten auf die physische und mentale Gesundheit profitieren, ohne auf Nachhaltigkeit zu verzichten.

Duschen und Baden sind für das eigene Wohlbefinden sowie die physische und mentale Gesundheit wichtig – und stehen Nachhaltigkeit und Energiesparen nicht im Weg.

Angesichts der aktuellen Inflation und Energiekrise hinterfragen viele Konsument*innen ihr Verhalten im Alltag. Kürzere Duschzeiten, Kaltduschen und der Verzicht auf das Entspannungsbad werden diskutiert. Dabei sind Duschen und Baden für das eigene Wohlbefinden elementar. Baden bei Muskelverspannungen, zur Stressreduktion oder bei Erkältungsbeschwerden; die Dusche als „Wachmacher“ am Morgen oder zum Tagesabschluss – diese Bedürfnisse verschwinden nicht einfach. Ganz im Gegenteil: Umfragen wie die des Robert-Koch-Instituts zeigen, dass psychische Probleme in Deutschland weiter zugenommen haben. Nur noch 40 Prozent der Befragten bewerten ihre allgemeine psychische Gesundheit in diesem Jahr als sehr gut oder ausgezeichnet. Umso wichtiger ist es, Selbstfürsorge und individuelle Gesundheitsbedürfnisse nicht zu vernachlässigen.

Mehr als nur Hygiene: Kneipp fordert differenzierte Betrachtung in der Energiepreisdebatte

Durchschnittliche Kosten für Baden und Duschen im Vergleich

„Ich empfinde viele Empfehlungen in Sachen Energiesparen als zu kurz gedacht. Baden und Duschen dürfen angesichts der vielfältigen therapeutischen und gesundheitlichen Effekte nicht gegen Nachhaltigkeit ausgespielt werden. Smart umgesetzt stehen sie dem Energiesparen keinesfalls im Weg“, betont Alexander C. Schmidt, CEO der Kneipp Gruppe, einem der führenden Anbieter von Bade-, Körperpflege- und Wellnessprodukten. Konsument*innen benötigen Transparenz darüber, was eine Dusche oder ein Bad sie konkret kostet – an Geld und an Ressourcen. Dann kann jede*r für sich abwägen, wie er oder sie mit der Situation umgeht.

Vor diesem Hintergrund zeigt Kneipp eine Reihe von exemplarischen Fakten und Berechnungen, um Konsument*innen mögliche Sparpotenziale für ein smartes Badezimmer aufzuzeigen, das Gesundheit und Selfcare nicht außer Acht lässt. Die wichtigsten Stellschrauben sind dabei die Reduzierung der Wassermenge und der Temperatur: So fielen für ein Bad mit rund 150 Litern Wasser bei 40 Grad Wassertemperatur im Jahr 2021 rund 1,11 EUR Wasser- und Energiekosten an. Selbst bei weiteren Preissteigerungen am Gasmarkt auf ca. 30 Cent je kWh würde das gleiche Bad rund 2,00 EUR kosten. Verringert man das Wasservolumen jedoch auf 100 Liter und die Temperatur auf rund 36 Grad, wie von Dermatologen empfohlen, liegt der Preis noch bei ca. 1,20 EUR. Auch die regelmäßige Dusche bietet Einsparpotenzial: Eine Dusche mit einer Dauer von sieben Minuten und einer Wassertemperatur von 40 Grad kostet bei knapp 30 Cent je kWh rund 1,40 EUR. Reduziert man die Duschdauer um eine Minute und verringert die Wassertemperatur auf 36 Grad, spart man im Schnitt 32 Cent. Für die Entscheidung zwischen Dusche und Badewanne entscheidend: Wer sieben Minuten duscht, verbraucht mit einem Standard-Duschkopf bereits mehr Wasser und Energie als bei einem 100-Liter-Bad. Gerade für therapeutische Effekte, zum Beispiel bei Gelenkbeschwerden oder Einschlafschwierigkeiten, ist damit das Bad sogar nachhaltiger – ein vergleichbarer Effekt wie mit dem Bad kann mit einer Dusche nur schwer bis gar nicht erzielt werden.

Selfcare-Momente bleiben auch in der Energiekrise bezahlbar

„Es ist entscheidend, dass Verbraucher*innen sich weiterhin um ihre gesundheitlichen und therapeutischen Bedürfnisse kümmern und nicht aus Angst vor den Kosten darauf verzichten“, betont Alexander C. Schmidt.

Die Berechnungen und Vergleiche zeigen, dass wichtige Selfcare-Momente wie die morgendliche Dusche oder das Entspannungsbad am Abend auch in Zeiten hoher Energiepreise und knapper Ressourcen erschwinglich bleiben – sofern sie smart angegangen werden. Das gilt auch, wenn man diese im Vergleich zu anderen kleinen Auszeiten im Alltag betrachtet: Der Becher Kaffee bei der Rösterei mit ca. 3,00 EUR oder der Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt mit durchschnittlich bei 3,13 EUR sind hier nur zwei Beispiele.

Ausführliche Informationen zum nachhaltigeren Baden und Duschen finden sich unter https://www.kneipp.com/de_de/nachhaltiges-badezimmer/

Tarnkappe fürs Internet: COMPUTER BILD testet VPN-Dienste

Hamburg (ots) Wer sich im Internet tummelt, hinterlässt Datenspuren, macht sich durch Hacker angreifbar und kann auf einige Angebote wegen Länderbeschränkungen nicht zugreifen. Viele Nutzer wünschen sich deshalb mehr Sicherheit, Anonymität und Freiheit, wenn sie online sind. VPN-Dienste versprechen genau das. Aber welcher Anbieter ist wirklich gut? COMPUTER BILD hat 16 VPN-Dienste getestet.

COMPUTER BILD-Ausgabe 23/2022

Ein VPN-Anbieter verschlüsselt den Datenverkehr seiner Nutzer und verschleiert ihre Identität im Internet. Dabei wird die eigene IP-Adresse wird durch eine neue des Anbieters ersetzt. Hierfür händigen Nutzer ihre Daten nicht mehr ihrem Internetprovider aus, sondern vertrauen sie dem VPN-Dienst an. Der Anbieter sollte daher verantwortungsvoll mit Daten umgehen. Prima: Kein Dienst zeichnet das Nutzungsverhalten seiner Kundschaft auf. Gute, verständliche Datenschutzerklärungen liefern etwa NordVPN oder CyberGhost.

Ein VPN lässt sich auch zum Umgehen von Ländersperren einsetzen. So können Nutzer im Ausland shoppen oder sie greifen auf ausländische Mediatheken von Streaming-Diensten zu. Fürs Streaming muss ein VPN stabil und schnell sein. Die VPN-Dienste von Bitdefender und Kaspersky lagen mit hervorragendem Tempo an der Spitze, dicht gefolgt von NordVPN.

Fazit: NordVPN holt mit überzeugendem Gesamtpaket den Testsieg. Dicht dahinter und ebenfalls „sehr gut“ ist Surfshark, das sich die Auszeichnung als bestes Streaming-VPN sichert. Bitdefender bietet mit seinem Premium-VPN das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Den vollständigen Test lesen Sie in der aktuellen COMPUTER BILD-Ausgabe 23/2022, die ab dem 4. November 2022 im Handel verfügbar ist.

Abdruck mit Quellenangabe „COMPUTER BILD“ honorarfrei.

COMPUTER BILD ist für über 10 Millionen Nutzer pro Monat der wichtigste Anlaufpunkt für Technik-Kaufberatung und nutzwertige Tipps in der digitalen Welt. Seit mehr als 25 Jahren liefert COMPUTER BILD ihren Lesern fundierte Einschätzungen zu Technik-Trends und gibt klare Produktempfehlungen – von A wie Android-Smartphone bis Z wie elektrische Zahnbürste. Die Experten der Redaktion bieten bestmögliche Beratung auf Basis unabhängiger Tests aus dem einzigartigen COMPUTER BILD-Labor.

WEB: axelspringer.de

Minijob: Höhere Verdienstgrenzen, mehr Steuerfreiheit

Neustadt a. d. W. (ots)

Seit 1. Oktober 2022 dürfen Menschen im Minijob mehr verdienen, nämlich bis zu 520 Euro im Monat. Wie häufig und aus welchen Gründen die Grenze überschritten werden darf, ohne dass gleich Steuern und Sozialabgaben fällig werden, erklärt der Lohnsteuerhilfeverein Verenigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH).

Der Mindestlohn steigt, die Minijob-Verdienstgrenze auch

Der Deutsche Bundestag hatte im Sommer beschlossen, den gesetzlichen Mindestlohn auf 12 Euro brutto pro Stunde zu erhöhen.

Minijob: Höhere Verdienstgrenzen, mehr Steuerfreiheit

Gleichzeitig steigt auch die Minijob-Grenze, damit eine Wochenarbeitszeit von zehn Stunden zum Mindestlohn möglich ist. Seit 1. Oktober dürfen Minijobber deshalb bis zu 520 Euro im Monat verdienen. Zuvor waren es noch maximal 450 Euro monatlich.

Die Verdienstgrenze für Minijobber wird künftig mit jeder weiteren Erhöhung des Mindestlohns gleitend angepasst: Steigt der Mindestlohn, steigt künftig auch automatisch die Entgeltgrenze für Minijobs, wie die Deutsche Rentenversicherung Bund mit Sitz in Berlin bekannt gibt.

Minijobber dürfen jetzt zweimal im Jahr mehr verdienen

Laut der Deutschen Rentenversicherung arbeiten rund 6,7 Millionen Menschen in Deutschland als geringfügig Beschäftigte in einem Minijob (Stand Oktober 2022). Wer das ganze Jahr über als Minijobber beschäftigt ist, kann mit dem neu geltenden monatlichen Höchstverdienst von 520 Euro insgesamt bis zu 6.240 Euro im Jahr einnehmen.

Seit Oktober dieses Jahres gilt: Minijobber dürfen ihre jährliche Verdienstgrenze in zwei Monaten außerplanmäßig überschreiten. Das heißt: In zwei Monaten eines Kalenderjahres darf ein Minijobber mehr als 520 Euro verdienen, und zwar maximal den doppelten Betrag, also bis zu 1.040 Euro. Ein Verdienst von 7.280 Euro statt 6.240 Euro pro Jahr ist also möglich, wenn die Überschreitung unvorhersehbar und gelegentlich eintritt.

Als „unvorhersehbar“ gilt hier zum Beispiel, wenn eine Arbeitskollegin kurzfristig aus Krankheitsgründen ausfällt und der Minijobber für sie einspringt. Was allerdings nicht erlaubt ist: Wenn der Minijobber als Urlaubsvertretung einspringt. Eine solche Mehrarbeit würde dann als vorhersehbar gelten.

Wichtig: Zur Berechnung der Jahressumme werden nicht nur die laufenden, sondern auch einmalige Zahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld hinzugerechnet.

Minijobs sind prinzipiell steuerpflichtig

Einnahmen aus dem Minijob können entweder pauschal versteuert werden oder individuell nach Lohnsteuermerkmalen. Welche Art der Besteuerung gewählt wird, entscheidet der/die Arbeitgeber/in. Die wahrscheinlich häufigste Variante ist die Pauschalbesteuerung, denn dann sind für den Minijobber keine Steuern fällig.

In diesem Fall zahlt der Arbeitgeber die Lohnsteuer in Höhe von zwei Prozent des monatlichen Bruttogehaltes. Darin ist auch die Kirchensteuer enthalten. Der Minijobber muss seinen Verdienst nicht in seiner Steuererklärung angeben. Dafür kann er allerdings auch keine Fahrtkosten oder andere Werbungskosten von der Steuer absetzen.

Übrigens: Arbeitgeber können den Minijobbern nach den allgemeinen steuerlichen Regeln zusätzlich zum Gehalt Fahrtkosten zur Arbeit erstatten oder bezuschussen.

Welche Art der Besteuerung des Minijobs im individuellen Fall am günstigsten ist, prüfen beispielsweise die Beraterinnen und Berater der VLH.

Weitere Informationen zu den neuen Regelungen für Mini- und auch Midijobber finden Interessierte auf den Seiten der Minijob-Zentrale.

Balkonkraftwerke helfen sparen – Wie schaut es mit dem Versicherungsschutz aus?

Coburg (ots) Tipps für den Alltag

Mit Balkonkraftwerk Energiekosten senken

  • Mieter dürfen Balkonkraftwerk installieren
  • In der Hausratversicherung und Wohngebäudeversicherung eingeschlossen
Mit einem Balkonkraftwerk lassen sich Energiekosten senken.

Aktuell explodieren die Energiepreise. Laut den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes stiegen sie von August 2021 bis August 2022 um 35,6 Prozent. Lange Zeit hatten Mieter keine Möglichkeit, ihre Energiekosten durch den Einbau von Photovoltaik selbst zu reduzieren. Der Vermieter bestimmte, ob eine Photovoltaikanlage auf das Dach kam. Seit es Balkonkraftwerke gibt, sieht das anders aus.

Mieter können diese Mini-Photovoltaikanlagen jederzeit auf ihrem Balkon oder ihrer Terrasse aufstellen. Nachdem die Anlagen im Sommer oft nicht verfügbar waren, rüsten viele Menschen auch jetzt noch nach. Die Erlaubnis ihres Vermieters benötigen sie nicht. Nur bei Anlagen, die an der Balkonaußenseite oder der Fassade befestigt werden, sieht das anders aus. Hier kann der Vermieter mitreden. Auf dem Balkon sind die Module Naturgewalten wie Sturm, Hagel und Blitzschlag ausgesetzt. Schäden, die dadurch entstehen am Kraftwerk entstehen, deckt – wie die HUK-COBURG mitteilt – die Hausratversicherung ab. Gerade im Herbst, wenn Stürme über das Land ziehen, ist der Versicherungsschutz wichtig. Aber auch im Winter bei Eis und Schnee können sie bedenkenlos draußen bleiben.

Eine andere Konstellation: Die Minisolaranlage brennt wegen eines technischen Defekts und schädigt einen Dritten. Solche Schäden reguliert die Privathaftpflichtversicherung. Voraussetzung ist, dass die Anlage zu einer selbst bewohnten Immobilie gehört. Dazu gehören nicht nur Eigentumshäuser und -wohnungen, sondern auch Mietimmobilien. Art und Umfang des Versicherungsschutzes können variieren: Ein persönliches Gespräch mit dem eigenen Versicherer sorgt für Klarheit.

Doch Balkonkraftwerke – an Außenwänden oder auf Garagendächern – sind auch für viele Immobilienbesitzer inzwischen eine Option. Hängen sie an der Außenwand, sind sie in der Wohngebäudeversicherung mitversichert. Ausschlaggebend für den Umfang des Versicherungsschutzes ist, welche Gefahren in der eigenen Police versichert wurden. Am besten bespricht man auch diese Frage mit seinem Versicherer.

WEB: huk-coburg.de

Vergiftungsgefahr durch Heiz-Experimente

Berlin (ots)

  • Mediziner, Schornsteinfeger und Feuerwehr empfehlen zum Schutz vor Kohlenmonoxid-Vergiftungen CO-Warngeräte in jedem Haushalt
  • Kohlenmonoxid (CO) dringt nachweislich durch Wände und Decken
  • Wände und Möbel geben auch nach dem Lüften CO wieder ab
Kaminofen im Wohnzimmer – CO-Melder schützt vor Kohlenmonoxid-Vergiftung

In der aktuellen Energiekrise befürchten der Deutsche Feuerwehrverband und das Schornsteinfegerhandwerk einen Anstieg von Bränden und CO-Unfällen im Haushalt. Sie warnen eindringlich vor Wärme-Experimenten in Wohnräumen und halten genau wie die Intensiv- und Notfallmediziner Kohlenmonoxid-Warngeräte in jedem Haushalt für sinnvoll.

Improvisierte Heizungen sind lebensgefährlich

„Viele Menschen wollen Heizkosten sparen, deshalb werden sie in diesem Winter vermehrt mit Kaminen und Öfen heizen. Besonders gefährlich wird es, wenn Notfeuerstätten durch den Verbraucher selbst aktiviert werden oder alternative Heizmethoden wie brennstoffbetriebene Geräte in Innenräumen zum Einsatz kommen. Hier besteht Lebensgefahr“, so Andreas Walburg, Vorstand Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks und empfiehlt zum Schutz vor Kohlenmonoxid-Vergiftungen den Einbau von CO-Warnmeldern.

Nur CO-Melder warnen vor der tödlichen Gefahr

„Der Mensch selbst kann Kohlenmonoxid weder riechen, sehen noch schmecken. Nur technische Sensoren können das lebensgefährliche Kohlenmonoxid in der Raumluft zuverlässig detektieren“, erklärt Prof. Dr. Björn Jüttner, Sprecher der Sektion Hyperbarmedizin in der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Er ergänzt: „Gemäß unserer neuen S2K-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der CO-Vergiftung ist deshalb der Einsatz von Kohlenmonoxid-Warnmeldern in jedem Haushalt sinnvoll.“ CO-Melder überwachen permanent die Umgebungsluft in Wohnräumen und schlagen bei gesundheitsgefährdenden CO-Konzentrationen sofort Alarm.

CO dringt durch Decken und Wände

Besonders gefährlich: Giftiges Kohlenmonoxid kann nachweislich durch Wände, Fußböden sowie Decken dringen und dadurch in Mehrfamilienhäusern Bewohner sämtlicher Etagen und angrenzender Häuser in Lebensgefahr bringen. Selbst Lüften hilft nicht, um die Gefahr zu bannen. Wände und Möbel nehmen das Atemgift auf und geben es nach dem Lüften wieder an die Umgebung ab. Einen wirksamen Schutz vor Kohlenmonoxid-Vergiftungen bieten nur CO-Warnmelder in den eigenen vier Wänden.

Über die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen:

Die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen wurde im Jahr 2018 gegründet. Zu den Mitgliedern gehören der Bundesverband der Ärztlichen Leiter Rettungsdienste (ÄLRD), die Bundesarbeitsgemeinschaft Notärzte (BAND), der Deutsche Feuerwehrverband (DFV), der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV), der BHE Bundesverband Sicherheitstechnik sowie die Netze BW und verschiedene Hersteller von Kohlenmonoxid-Meldern.

WEB: co-macht-ko.de

Nasses Laub macht Bürgersteige rutschig: Wer muss räumen?

Coburg (ots)

Tipps für den Alltag:
Herbst: Wer muss Bürgersteig vom Laub freihalten?

  • Reinigungspflicht kann übertragen werden
  • Wer haftet bei Unfällen

Viele genießen den goldenen Herbst, wenn das Laub sich langsam verfärbt. Mit sinkenden Temperaturen verlieren Bäume aber auch ihre Blätter, Niederschläge nehmen zu. Beides zusammen verwandelt Bürgersteige in Rutschbahnen. Ohne Räumen ist ein Unfall schnell passiert.

Gefährlich: Nasses Herbstlaub kann Bürgersteige schnell in rutschige Flächen verwandeln. Räumen ist deshalb für Hauseigentümer oder Mieter in vielen Kommunen Pflicht. Foto: HUK-COBURG

Wer zum Besen greifen muss, regeln die meisten Kommunen in ihren Satzungen. Hier schreiben sie fest, ob und in welchem Umfang sich Hauseigentümer um die Reinigung der Bürgersteige kümmern müssen. Wer sich der Reinigungspflicht dauerhaft entzieht, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Den Eigentümern eines Mietshauses steht es offen, die Reinigungspflicht über den Mietvertrag an die Mieter weiterzugeben.

Ereignet sich ein Unfall, hat der nicht nur eine strafrechtliche Seite. Hier geht es, wie die HUK-COBURG mitteilt, auch um persönliche Haftung. Bricht sich ein Passant beispielsweise das Bein, weil vergessen wurde, die Blätter wegzufegen, muss der Verantwortliche für den Schaden aufkommen. Ohne Haftpflichtversicherung kann das teuer werden: Im geschilderten Fall können dem Geschädigten Schmerzensgeld und falls er arbeitet auch eine Entschädigung für seinen Verdienstausfall zustehen. Bleiben nach einem Unfall dauerhafte Schäden zurück, können sogar lebenslange Rentenzahlungen fällig werden.

Ob und in welchem Umfang ein säumiger Laubräumer haftet, hängt allen Regeln zum Trotz oft von den speziellen Umständen des Einzelfalls ab. Sollte der Geschädigte den Rechtsweg beschreiten, steht die Haftpflichtversicherung ihrem Kunden zur Seite.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Kehrpflicht im Herbst | HUK-COBURG

Trotz Bürojob abnehmen – Simon Mathis gibt 5 Tipps, wie die Pfunde purzeln

Rankweil (ots) Simon Mathis ist Fitness- und Ernährungs-Trainer. Gemeinsam mit Malcolm Kessler führt er die Mathis FitLife GmbH. Mit ihrem individuellen Schritt-für-Schritt-System unterstützen die beiden Experten Unternehmer, Selbstständige und Führungskräfte dabei, effizient und langfristig fitter, gesünder und schlanker zu werden – ohne anstrengenden Verzicht, Jo-Jo-Effekt oder stundenlanges Training.

Simon Mathis

Studien zufolge arbeitet fast die Hälfte der Deutschen im Sitzen. Dabei ist der menschliche Körper eigentlich gar nicht dafür gemacht – schließlich waren unsere Vorfahren echte Jäger und Sammler. Heute verläuft unser Alltag dagegen völlig anders: Schon morgens sitzen wir auf dem Weg zur Arbeit im Auto, im Bus oder im Zug. Es folgen acht Stunden im Büro, die wir größtenteils ebenfalls im Sitzen verbringen. Nach der Arbeit fühlen wir uns oft müde und erschöpft – und machen es uns dann am liebsten auf dem Sofa gemütlich. „Abends noch zum Sport zu gehen oder etwas Gesundes zu kochen – dafür sind Zeit und Energie meist einfach nicht da“, weiß Simon Mathis, Fitness- und Ernährungs-Trainer bei der Mathis FitLife GmbH. „All das ist natürlich alles andere als förderlich für unseren Körper, der laut Weltgesundheitsorganisation eigentlich mindestens 10.000 Schritte pro Tag zurücklegen sollte, um gesund zu bleiben.“ Diese Vorgabe täglich einzuhalten, wenn man von Montag bis Freitag einem Bürojob nachgeht, erscheint auf den ersten Blick unmöglich. Dabei lässt sich mit etwas Hilfe auch im Büro erfolgreich abnehmen, wenn man ein paar Dinge beachtet. Wie die Pfunde trotz Bürojob purzeln, hat Simon Mathis in fünf Tipps zusammengefasst.

Tipp 1: Smart statt hart arbeiten

Gerade Menschen, die im Alltag nicht die Zeit und Energie haben, nach der Arbeit noch Sport zu machen, profitieren davon, regelmäßig Schritte in den Tag einzubauen – und zwar so, dass es keinen zeitlichen Mehraufwand bedeutet. Soll heißen: Wenn man zum Beispiel ein Telefonat führt, für das man nicht am PC sitzen muss, kann man mit Kopfhörern im Ohr während dem Telefonieren spazieren gehen, um Schritte zu sammeln. Auch in der Mittagspause kann man Schritte zurücklegen, indem man einen kleinen Spaziergang macht, statt am Mittagstisch sitzen zu bleiben. So sorgt man nicht nur für mehr Bewegung, sondern schnappt gleichzeitig frische Luft – und bekommt so den Kopf wieder frei. Wer sich diese Strategie angewöhnt, verbrennt im Laufe der Woche so viele Kalorien wie jemand, der zweimal pro Woche zum Sport geht.

Tipp 2: Aufs Frühstück verzichten

In vielen Magazinen liest man häufig, ein ausgewogenes Frühstück sei wichtig, um durch den Tag zu kommen. Tatsächlich gibt es Menschen, die eigentlich kein Frühstück brauchen, weil sie morgens schlichtweg keinen Hunger verspüren. Zählt man zu dieser Gruppe, ist es nicht nötig, sich dazu zu zwingen, Frühstück zu essen. Nicht zu frühstücken kann sogar starke Vorteile haben, da man den Rest des Tages deutlich mehr essen kann, weil man ja eine komplette Mahlzeit ausgelassen hat.

Tipp 3: Heißhunger vermeiden

Heißhunger ist der größte Feind, wenn es darum geht, gesund und langfristig abzunehmen. Denn wer Heißhunger hat, denkt nicht mehr rational. Entsprechend wichtig ist es, die Lust auf Süßes, Fettiges und Ungesundes von vornherein zu vermeiden, indem man ausreichend und regelmäßig isst. Als sehr hilfreich hat es sich erwiesen, nahrhafte Snacks im Büro zu haben, die einen zufriedenstellen, wenn man mal Stress hat oder einen der Hunger überkommt. Gut geeignet sind zum Beispiel Obst, hochwertige Proteinriegel und Nüsse.

Tipp 4: Immer ausreichend trinken

Der menschliche Körper besteht zu mehr als 70 Prozent aus Wasser. Entsprechend wichtig ist es, immer ausreichend zu trinken. Ob beim Sport oder am Arbeitsplatz: Wasser hilft dem Körper, leistungsfähig zu bleiben, denn sowohl das Gehirn als auch die Muskulatur benötigen Wasser, um zu arbeiten. Durch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr profitiert man aber nicht nur von mehr Energie und Leistungsfähigkeit bei der Arbeit – man fühlt sich auch gesättigter und verbrennt etwas mehr Kalorien, was wiederum bei der Gewichtsabnahme hilft. Entgegen der landläufigen Meinung ist übrigens auch Kaffee dazu geeignet, die Flüssigkeitsversorgung zu gewährleisten. Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass das Koffein einen zusätzlich zum Arbeiten antreibt.

Tipp 5: Sich keinen Stress machen

Viele Abnehm-Coaches behaupten, wer abnehmen wolle, müsse seine Mahlzeiten immer selbst kochen. In diesem Zusammenhang hört man häufig den Ratschlag, eine halbe Stunde früher aufzustehen, um sich eine Tupperdose mit einem gesunden Mittagessen zu füllen. Unternehmer, Selbstständige und Führungskräfte können mit diesem Ratschlag nur selten viel anfangen, da der zeitliche Mehraufwand für sie nicht zu stemmen ist. Tatsächlich ist es völlig okay, im Supermarkt etwas zu kaufen, ins Restaurant zu gehen oder etwas beim Lieferdienst zu bestellen, solange man weiß, welche Lebensmittel zum Abnehmen geeignet sind. Immer alles selbst zu kochen, ist also nicht nötig – und sorgt im schlimmsten Fall nur für unnötigen Stress, der wiederum den Abnehmerfolg behindert.

Wollen auch Sie sich bewusster ernähren, die überschüssigen Pfunde loswerden und wieder in die Kleidung von früher passen? Melden Sie sich jetzt bei Simon Mathis und vereinbaren Sie einen Termin!

Jahreswechsel gleich Arbeitsplatzwechsel

Dustin Müller gibt 5 Tipps, wie Pflegebetriebe neue Bewerber besonders zum Jahresende von sich überzeugen

Elz (ots) Dustin Müller ist der Gründer und Geschäftsführer der JobAdvertiser PMR GmbH. Das Unternehmen entwickelt und vermarktet über die Recruiting-Agenturen Mehr-Pflegetalente.de, Kein-Bock-zu-pendeln.de und Mehr-Kraftfahrer.de Produkte für ein erfolgreiches E-Recruiting. Gemeinsam mit seinem Team hilft der Experte Pflegedienstleistern, Arbeitgebern aus der Region und Logistikunternehmen bei der Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter.

JobAdvertiser PMR GmbH

Der Fachkräftemangel im Pflegebereich ist eine der zentralen Herausforderungen für die Zukunft, denn mit dem demografischen Wandel steigt auch der Bedarf an geeignetem Pflegepersonal. Vom Personalnotstand besonders betroffen ist auch die Alten- und Krankenpflege: Hier liegt der Versorgungsengpass Studien zufolge bereits heute bei rund sieben Prozent. „Hinzu kommt die hohe Wechselbereitschaft im Pflegebereich“, erklärt Dustin Müller, Gründer und Geschäftsführer der JobAdvertiser RMP GmbH. „Nur jede dritte Pflegekraft kann sich aktuell vorstellen, den Beruf bis zur Rente auszuüben.“ Pflegebetriebe, die auf der Suche nach neuen Bewerbern sind, sollten nun alles daransetzen, in die Mitarbeiterbindung zu investieren, indem sie den Pflegeberuf attraktiver machen. „Mit den richtigen Methoden ist es auch heute durchaus möglich, gute Fachkräfte zu finden und das Unternehmenswachstum aktiv anzukurbeln“, weiß der Experte. „Unsere digitalen Strategien greifen genau dort an, wo die meisten Unternehmen typische Fehler machen.“ Wie Pflegebetriebe neue Bewerber besonders zum Jahresende von sich überzeugen können, hat Dustin Müller in fünf Tipps zusammengefasst.

Tipp 1: Zum Jahresende aktiv Stellenanzeigen schalten

Viele Unternehmer glauben, der Dezember sei für die Jobsuche ein toter Monat. Die Bewerbungsprozesse und die Personalbeschaffung lägen auf Eis – schließlich seien Bewerber zu dieser Jahreszeit gedanklich bereits im Weihnachtsurlaub. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: Zum Jahresende herrscht in vielen Personalabteilungen noch einmal Hochkonjunktur. Pflegebetriebe, die auf der Suche nach neuen Bewerbern sind, sollten daher gerade jetzt aktiv Stellenanzeigen schalten, denn der Jahreswechsel wird von vielen Menschen intensiv genutzt, um sich nach anderen Jobs umzusehen.

Tipp 2: Zeitnahes Feedback

Um die Sichtbarkeit bei passenden Pflegekräften zu erhöhen, sollten Pflegebetriebe den Bewerbungsprozess so optimieren, dass Bewerber schnell und einfach mit ihnen in Kontakt treten können. Auch zum Jahresende sollte es daher immer einen erreichbaren Ansprechpartner geben. Viele Unternehmen begehen den Fehler, zwischen den Jahren zwar Bewerbungen zu akzeptieren, dann aber erst in der zweiten Januarwoche Feedback zu geben – genug Zeit für die Kandidaten, um sich für einen anderen Betrieb zu entscheiden. Pflegebetriebe sollten darum darauf achten, Bewerber nicht zu lange warten zu lassen und ihnen ein zeitnahes Feedback zu geben.

Tipp 3: Hürdenloser Bewerbungsprozess

Viele Unternehmer vermuten, dass sich Menschen, die auf der Suche nach einem anderen Job sind, zwischen den Jahren nicht bewerben. Tatsächlich ist es aber nicht die Saison, die diese Menschen davon abhält, sondern komplizierte Bewerbungsprozesse. Das gilt vor allem zum Jahresende, wenn die meisten vor allem Zeit mit der Familie verbringen möchten. Statt auf herkömmliche Bewerbungen mit Lebenslauf und Anschreiben zu setzen, tun Pflegebetriebe daher gut daran, ihren Bewerbungsprozess zu optimieren. Hier punktet, wer potenziellen Kandidaten eine möglichst hürdenfreie Bewerbung ermöglicht. Das reduziert die Chancen, geeignete Kandidaten an die Konkurrenz zu verlieren, erheblich.

Tipp 4: Neuen Mitarbeitern Weihnachtsgeld auszahlen

Noch das Weihnachtsgeld mitnehmen, dann den Job wechseln – so mancher Arbeitnehmer macht sich in diesem Zusammenhang zu Recht Sorgen, bereits erhaltenes Weihnachtsgeld wieder zurückzahlen zu müssen. Das ist immer dann der Fall, wenn eine Stichtagsklausel existiert, durch die der Anspruch auf Weihnachtsgeld unter bestimmten Bedingungen entfallen kann. Pflegebetriebe können sich diesen Umstand bei der Suche nach neuen Bewerbern zunutze machen, indem sie in der Stellenanzeige aktiv damit werben, neuen Mitarbeitern das Weihnachtsgeld auszuzahlen, damit keine Verluste für sie entstehen.

Tipp 5: Urlaub im nächsten Jahr gewähren

Wer kennt es nicht? Zum Jahresende ist der Urlaub für das Folgejahr bereits geplant. Arbeitnehmer, die zum Jahresende eine neue Stelle beziehen wollen, sorgen sich daher nicht selten darum, ob sie ihren Urlaub auch wie geplant wahrnehmen können. Pflegebetriebe können den potenziellen Kandidaten auch hier entgegenkommen, wenn sie bereits in der Stellenanzeige kommunizieren, dass der geplante Urlaub gewährt wird. Das wirkt attraktiv auf potenzielle Interessierte und fördert ihre Entscheidung, sich zu bewerben.

Suchen auch Sie qualifiziertes Personal für Ihren Pflegebetrieb und wünschen sich einen Experten an Ihrer Seite, der Sie dabei unterstützt? Melden Sie sich jetzt bei Dustin Müller und vereinbaren Sie ein kostenloses Beratungsgespräch!

Mit dem Super Sparpreis Senioren ab 15,90 Euro schnell und günstig Freunde besuchen und Deutschland entdecken

Fankfurt (ots) Ab 1.10.2022 reisen alle ab 65 Jahre mit dem Super Sparpreis Senioren auf ausgewählten Strecken mit der Deutschen Bahn schon ab 15,90 Euro durch ganz Deutschland

Mit dem Super Sparpreis Senioren ab 15,90 Euro schnell und günstig Freunde besuchen und Deutschland entdecken

Die Bahn bringt Senior:innen deutschlandweit zu einzigartigen Ausflugszielen oder zu ihren Liebsten: ob kulinarischer Kurzurlaub in der mittelalterlichen Stadt Nürnberg, Wandertour mit Freunden im Harz oder Familienbesuch in der nächsten Großstadt – am besten reist es sich mit der Deutschen Bahn. Und auf allen Verbindungen kommen Reisende mit dem ICE besonders schnell ans Ziel, ohne jeden Stau und Straßenverkehr. Ab sofort bleibt dabei noch mehr Urlaubsbudget für den Restaurant- oder Museumsbesuch, denn mit dem Super Sparpreis Senioren der Deutschen Bahn fahren Senior:innen besonders günstig durch ganz Deutschland. Ein besonderer Tipp: Mit dem DB Gepäckservice können Deutsche Bahn-Kund:innen ihren Koffer vorausschicken, ohne schwer tragen zu müssen.

Der Super Sparpreis Senioren bietet allen ab 65 Jahren die Möglichkeit, ab 15,90 Euro mit dem Fernverkehr auf ausgewählten Strecken eine Vielzahl deutscher Städte zu entdecken. Eine Stornierung ist ausgeschlossen. Mit dem Sparpreis Senioren ist dies ab 19,90 Euro möglich. Das Ticket ist vor dem ersten Geltungstag gegen ein Entgelt stornierbar. Beide Angebote sind nur online unter bahn.de/senioren oder in der DB Navigator App verfügbar und nur für die 2. Klasse erhältlich.

Das Angebot gilt vom 1. Oktober bis zum 10. Dezember 2022. Wer vor dem 12.10.2022 bucht, kann bis zum 10.12.2022 reisen. Ab dem 12.10.2022 kann sogar bis zu 6 Monate im Voraus gebucht werden. Somit steht auch einem Besuch bei Freunden oder Familie zur Weihnachtszeit oder in den Osterferien nichts mehr im Wege.

Weitere Informationen zum Angebot unter bahn.de/senioren

Schnelles Wachstum durch die Cloud

5 Vorteile, auf die Unternehmen nicht mehr verzichten können

Eschborn (ots) Paul Niebler ist Cloud-Experte und gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Phillip Pham Gründer der Pexon Consulting GmbH. Das Unternehmen unterstützt die Kunden dabei, die Digitalisierung voranzutreiben. Dabei spielt die Cloud eine wichtige Rolle, um ein Projekt skalieren zu können.

Pexon Consulting GmbH

Die Pandemie war der Auslöser für einige große Schritte, die Deutschland in der Digitalisierung gegangen ist. Trotzdem ist auf diesem Gebiet noch viel zu tun. Dabei stellt die Digitalisierung Unternehmen in Deutschland vor große Herausforderungen – sie schafft jedoch ebenso große Möglichkeiten. Um also am Zahn der Zeit zu bleiben und in der Masse nicht unterzugehen, müssen Unternehmen sich unbedingt mit der Digitalisierung befassen und sie selbst umsetzen. Einen Treiber für die digitale Zukunft sieht Paul Niebler von der Pexon Consulting GmbH in der Nutzung der Cloud. Diese bietet viele Vorteile, wie der ortsunabhängige Zugriff auf Daten und Anwendungen.

Der Experte hat früh das Potenzial dieser Technologie erkannt und hilft Unternehmen, dieses Potenzial optimal zu nutzen. „Die Cloud schafft die Grundlage für alle schnellen Softwareentwicklungen“, erklärt Niebler. Im Folgenden erfahren Sie die 5 wichtigsten Vorteile, die Unternehmen durch den Einsatz der Cloud erwarten dürfen.

1. Vorteil: Auslagerung

Die IT-Infrastruktur ist für jedes Unternehmen ein erheblicher Kostenfaktor. Soll das Geschäft wachsen, sind regelmäßig enorme Investitionen nötig, um den Bedarf an Rechenleistung zu decken. Hinzu kommen aufwendige Wartungsarbeiten und regelmäßige Erneuerungskosten. Dieser Aufwand entfällt bei der Nutzung einer Cloud. Dabei stellt der Provider die komplette Server-Infrastruktur zur Verfügung. Zum Service gehört die Bereitstellung aller IT- und Security-Aufgaben.

Auch die sicherheitsrelevanten Themen werden dem Nutzer vom Cloud-System abgenommen. So sparen die Unternehmen Mitarbeiter, die im Zuge von Updates häufig viel manuelle Arbeit verrichten müssen. In der Cloud hingegen sind alle Systeme jederzeit auf dem neusten Stand. Dadurch werden bekannte Sicherheitslücken effektiv und ohne Verzögerung geschlossen. Die Sicherheit liegt in den Händen der Security-Abteilungen renommierter Anbieter, die jährlich Milliarden von Dollars investieren, um einen exzellenten Datenschutz zu garantieren.

2. Vorteil: Mehr Dynamik

Start-ups und kleinere Firmen haben einen großen Vorteil gegenüber Großunternehmen: Sie können einen modernen, nicht festgefahrenen Arbeitsablauf etablieren, ohne hohe Umstrukturierungskosten stemmen zu müssen. Für große Unternehmen ist dies häufig ein Problem, weil sie für die Entwicklung neuer Produkte in bestehende Prozesse eingreifen müssten. Bei der Nutzung der Cloud ist dies allerdings nicht nötig. Hier bleiben bewährte Lösungen der Vergangenheit unberührt und können weitergenutzt werden. Neue Entwicklungen erfolgen parallel und können bei Erfolg beliebig skaliert werden. Dies ermöglicht auch großen Unternehmen ein schnelles Wachstum.

3. Skalierbarkeit

Cloudlösungen lassen sich genau an den Bedarf des Unternehmens anpassen. Mit nur wenigen Klicks lassen sich hier Kapazitäten erweitern oder reduzieren. Bezahlt wird nur, was in der aktuellen Situation gerade benötigt wird. Der Vorteil liegt auf der Hand: Wenn die Firma erfolgreich ist und wächst, muss nicht erst Hardware zur Servererweiterung gekauft werden. Stattdessen kann das Unternehmen die zusätzlichen Leistungen einfach dazubuchen. Die Verfügbarkeit kann praktisch unbegrenzt erweitert werden.

Besonders interessant ist dies, wenn eine unvorhergesehene Nachfrage auftritt. So kann beispielsweise ein Saisongeschäft effizient organisiert werden. Sinkt das Interesse der Kunden wieder, reduziert das Unternehmen die Leistungen der Cloud wieder – so muss nur das bezahlt werden, das wirklich benötigt wird.

4. Geschwindigkeit

Innerhalb der Standorte und auch über mehrere Standorte hinweg können Arbeits- und sogar komplette Fertigungsprozesse miteinander vernetzt werden. Sie lassen sich dennoch einfach auslesen, jederzeit optimieren und zentral zusammenfassen. Intranet-Anwendungen sowie extern gerichtete Services und Anwendungen können vom Provider oder einem Third-Party-Anwender integriert werden. Dadurch lassen sich Prozesse beschleunigen und die eigenen Entwicklungskosten reduzieren. Das Unternehmen kann Projekte zügiger und kosteneffizienter vorantreiben. Dies verschafft ihnen den entscheidenden Vorsprung gegenüber den Wettbewerbern und die Kunden können sich auf eine schnellere Lieferung freuen.

5. Nachhaltigkeit

Eigene Server sind sehr kostenintensiv, besonders seit die Energiekosten deutlich gestiegen sind. Hinzu kommt die ineffiziente Nutzung der Kapazitäten. Hier bieten die Clouds eine wesentlich bessere Bilanz: Da der Bedarf an Leistungen jederzeit an die Erfordernisse angepasst werden kann, lässt sich Leerlauf reduzieren oder gar ganz vermeiden. Damit sinken die Energiekosten für den eigenen Standort.

Bei Servern im eigenen Haus ist eine effiziente Auslastung der Server nicht gegeben. Die meisten IT-Abteilungen sehen aus Sicherheitsgründen immer eine üppige Reserve vor. Sie ist aufgrund der einfachen Zubuchung und Reduzierung der Kapazitäten bei der Nutzung einer Cloud nicht nötig. Cloudlösungen helfen zudem, den digitalen CO2-Fußabdruck zu messen und zu optimieren. Unternehmen können so auch ihre Kunden transparent über ihre Fortschritte im Bemühen für mehr Klimaschutz informieren.

Sie wollen das Wachstum Ihres Geschäfts beschleunigen und die Vorteile einer Cloudlösung nutzen? Ihre IT soll effizienter aufgestellt werden? Dann vereinbaren Sie jetzt einen Termin mit Paul Niebler und lassen Sie sich von ihm über individuelle Lösungswege beraten.

Webseite: https://pexon-consulting.de