Veranstaltungsinformation Stiftung Händel-Haus

„Musik hinterfragt“ widmet sich Chorknaben als Mitgestaltern der städtischen Musik im 17. Jahrhundert.

Die Kammermusikreihe „Schätze Mitteldeutschlands“ feiert Jubiläum: Das 10. Konzert der Reihe, gestaltet von gleich zwei Leitern des Akademischen Orchesters.

Mittwoch, 12. Januar 2022, 19.30 Uhr

Händel-Haus, Kammermusiksaal

Vortragsreihe „Musik hinterfragt“

„… daß izo die Music immer höher steiget“ – Chorknaben als Mitgestalter der städtischen Musik im 17. Jahrhundert

Die städtische Musik wurde nach der Reformation von den Knaben der Latein­schulen bestritten. Der Kantor als Lehrer dieser höheren Schulen leitete die Auf­tritte, die für die Reputation der Schule, ja der ganzen Stadt, sorgten. Zur Blütezeit der protestantischen Musik Anfang des 17. Jahrhunderts erklangen die Werke solch bedeutender Komponisten wie Heinrich Schütz, Johann Hermann Schein, Samuel Scheidt, aber auch modernste italienische Motetten, die Abraham Schade in seinem dreibändigen Werk zusammenstellte, oder solistisch besetzte Konzerte von Johann Rosen­müller, Giovanni Rovetta und Claudio Monteverdi. Zahlreiche Kataloge, teilweise auch Notensammlungen früher Drucke, aber auch Archivalien, Schul- und Kirchen­ordnungen geben Auskunft von dieser Praxis.

Referentin: Dr. Dietlinde Rumpf ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Schulpädagogik und Grundschuldidaktik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Vorsitzende des Freundes- und Förderkreises des Händel-Hauses zu Halle e.V.

Eintritt frei, 2G-Zutritt

Die Vorträge der Reihe „Musik hinterfragt“ werden vom Freundes- und Förderkreis des Händel-Hauses zu Halle e.V. freundlicherweise unterstützt.

Donnerstag, 13. Januar 2022, 18.00 Uhr

Händel-Haus, Kammermusiksaal

Schätze Mitteldeutschlands

10. Konzert der Kammermusikreihe

Dem großen Jubiläum diesen Jahres – 100 Jahre Händel-Festspiele – geht ein kleines voran: Die Kammermusikreihe Schätze Mitteldeutschlands feiert nach mehrfacher, pandemiebedingter Verschiebung endlich ihr 10. Konzert.

Gleich zwei Leiter des Akademischen Orchesters gestalten den Abend: Mit dieser Veranstaltung wird Matthias Erben seinem Nachfolger Daniel Spogis nach der Leitung des Orchesters auch die Konzertreihe Schätze Mitteldeutschlands übergeben.

Gemeinsam mit Musiker*innen des Orchesters spannen die beiden einen weiten musikalischen Bogen, ausgehend von vergangenen Größen mitteldeutscher Universitätsmusik wie Carl Stamitz und Daniel Gottlob Türk bis hin zu Georg Friedrich Händel und Wolfgang Amadeus Mozart.

Es spielen: Cilja Busack & Franziska Vieregge (Violine), Matthias Erben (Viola), Lea Hähnel (Violoncello), Alain Tissier (Oboe) und Daniel Spogis (Cembalo, Klavier)

Programm:

G. F. Händel, Oboenkonzert g-Moll HWV 287

C. P. E. Bach, Trio-Sonate G-Dur H. 583

sowie Ausschnitte aus:

C. Stamitz, Bratschensonate B-Dur

W. A. Mozart, Klavierquartett g-Moll KV 478

W. A. Mozart, Oboenquartett F-Dur KV 370

u. a.

Karten zu 5€, erm. 3€ an der Abendkasse, 2G-Zutritt

Stiftung Händel-Haus
Große Nikolaistraße 5
06108 Halle (Saale)

Tel.         +49 (0) 345/50090 126
Fax:        +49 (0) 345/50090 416

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