Die private Vermarktung besteht aus der Idee, es einfach einmal zu versuchen und sich zu sagen, wenn es nicht klappt, kann ich immer noch auf professionelle Hilfe zurückgreifen. Doch dieser Gedanke birgt Risiken, die bei der Suche des passenden Verkaufspreises beginnen. Die mühselige Durchforstung verschiedener Immobilienportale bringt eine große Preisspanne hervor. Resultat ist ein falscher, meist zu niedriger Marktwert. Eine Marktwertermittlung muss daher ausschließlich auf Fakten, Daten und Zahlen abgestimmt sein. Eine professionelle Bewertung wird zur adäquaten Ermittlung mit speziellen Tools berechnet.
Der erste Schritt zur Berechnung und fundierten Einschätzung ist der Termin vor Ort. Hierbei werden die generellen Daten der Immobilie, wie Baujahr, Grundstücksgröße, Wohnfläche, Sanierungsstand, Ausstattung und Gebäudetypus ermittelt. Mit diesen Daten erfolgt eine kostenlose Marktwertermittlung, die eine genaue Analyse zu Marktumfeld, Lage sowie die regionale Betrachtung von Angebot und Nachfrage umfasst.
Zur perfekten Objektaufbereitung werden fehlende Dokumente, wie etwa Grundbuchauszug, eventuelle Baulasten, Baupläne und Energieausweis bei Behörden oder Versicherungen eingeholt. Zudem wird von den Spezialisten ein 3D-Grundriss für eine bessere räumliche Darstellung angefertigt. Somit entsteht eine vollumfängliche Übersicht über die Immobilie. Alle Informationen werden anschaulich in einem Exposé im Hochglanzdruck zusammengefasst.
Mit diesen vollumfänglichen Unterlagen kann der Interessent die Immobilie bei seiner Bank zur Finanzierung vorstellen. Das Vorhandensein kompletter Unterlagen garantiert schnelles Handeln mit einem zügigen Immobilienverkauf. Praktisch ein Rund-um-Sorglospaket. Geschäftsinhaberin Astrid Heuser erklärt: „Der Vorteil für den Verkäufer ist hierbei der Zeitaspekt. Wenn alle wichtigen Daten und Unterlagen vorhanden sind, muss die finanzierende Bank des Käufers nicht nach fehlenden Unterlagen fragen, die im Nachgang mühselig beschafft werden müssen. Das spart Zeit. Grundsätzlich geht bei uns jede Immobilie nur mit allen relevanten Unterlagen an den Markt.“
Die Erstellung der Bilder erfolgt durch einen professionellen, auf Immobilien spezialisierten-Fotograf. Eine ausführliche textliche Darstellung erklärt die Besonderheiten der Räumlichkeiten. Im passenden Sprachstil werden der einzigartige Schimmer des Kamins, die warmen Füße aufgrund der Fußbodenheizung oder die Behaglichkeit des Echtholzparketts anschaulich und gefühlvoll erläutert. Alles in allem eine emotionale Abholung des Kaufinteressenten.
Auch bewegte Bilder für unterschiedliche Käufer-Impressionen gehören bei Heuser Immobilien zum Standard, denn Visio-Marketing ist heute wichtiger Bestandteil in der Immobilienvermarktung. Short-Reels auf unterschiedlichen Plattformen wie Instagram und YouTube sowie kurze Werbefilme auf Immo-Portalen erhöhen die Aufmerksamkeit.
Es gibt viele unterschiedliche Häuser und Wohnungen. Wichtig ist den Experten von Heuser Immobilien die Erkennung des Potentials. „Wir zeigen, was man auch aus einer einfachen Immobilie machen kann und begeistern die Leute dafür. Ein Immobilienverkauf hat sehr viel mit Emotionen zu tun. Man darf nicht vergessen, da bekommt jemand ein neues Zuhause. Bei vielen Menschen ist das ein Lebenswerk und mit einem großen Investment verbunden„, erläutert Astrid Heuser.
Zielgruppenermittlung und Offmarket-Prozess
So unterschiedlich, wie die Objekte auf dem Markt sind, sind die Menschen, die sie kaufen. Das Reihenhaus ist dabei eher für Familien und Loft- oder Penthaus-Wohnungen eher für architektonisch anspruchsvolle Kunden relevant. Daher ist eine genaue Zielgruppenanalyse im Vorfeld notwendig, die über verschiedene Tools und Selektionen definiert wird.
Bevor ein Angebot mit der gefertigten Profianzeige online und für jeden sichtbar auf Immobilienportalen eingestellt wird, bietet Heuser Immobilien das Objekt vorrangig in einem Offmarket-System an und schafft damit eine enorme Reichweite. Knapp 10.000 Kunden, die einen Suchwunsch auf dem internen System getätigt haben, werden selektiert und entsprechend der verfügbaren Immobilie ausgefiltert. Die ermittelte Zielgruppe erhält die Immobilieninformationen sowie einen vorrangigen Besichtigungstermin.
„Resultat muss immer sein, mehrere Interessenten zu wecken und eine große Reichweite zu schaffen, um für den Verkäufer den bestmöglichen Preis zu erzielen„, sagt Immobilienexperte Tim Zingler. Seine Erfahrung zeigt, dass auf 30 Besichtigungen etwa acht Kaufpreisagebote kommen, die bereits den Nachweis ihrer Bonität mitbringen. Denn professionelle Vermarktung heißt auch, wer kaufen will, muss seine Zahlungsfähigkeit belegen können.
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