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Übernachten während Corona: Das gilt für Camper und Co.

Wiederherstellung der Fahreignung contra Ausgangssperre

München (ots) Übernachten auf öffentlichen Parkplätzen stellt für Fahrer von Pkw, Wohnmobilen und Caravangespannen normalerweise kein Problem dar.

Zur Wiederherstellung der Fahrtauglichkeit darf als „Notfallausnahme“ (StVO) eine Nacht auf Parkplätzen und am Straßenrand im eigenen Fahrzeug verbracht werden. Maximal zehn Stunden darf diese Pause lang sein, während der aber „campingmäßiges Leben“ nicht erlaubt ist – also keine Campingmöbel vor dem Fahrzeug oder eine ausgefahrene Markise.

Jedoch herrscht in den deutschen Landkreisen mehrheitlich derzeit eine Corona-Inzidenz von über 100, und damit gilt eine nächtliche Ausgangssperre. Das stellt für manche Fahrer ein Dilemma dar – eine Fahrt quer durch die Republik kann sich durchaus in die Nacht hinziehen. „Reisende sollten jedoch eine bewusste Zwischenübernachtung vermeiden und ihre Fahrt so planen, dass sie nicht in den Zeitraum der nächtlichen Ausgangssperre fällt“, raten ADAC Juristen. Ob Übernachtungen im Fahrzeug im Geltungsbereich der nächtlichen Ausgangssperre erlaubt sind, ist bisher gerichtlich nicht entschieden worden. Es droht hier ein Bußgeld wegen des Verstoßes gegen die nächtliche Ausgangssperre.

Web: ADAC.de

Bremer Piloten-Legende verlässt das Cockpit

München (ots) Abschied von „Christoph 6“-Stationsleiter Rüdiger Engler nach über 40 Dienstjahren – In der ADAC Luftrettung die Rolle seines Lebens gefunden – Verabschiedung im Klinikum Links der Weser – Nachfolger Marc Fahning

Pilot und Stationsleiter der ADAC Luftrettungsstation „Christoph 6“ Rüdiger Engler.

Nach rund 24 Jahren bei der gemeinnützigen ADAC Luftrettung und über 40 Jahren als Pilot fängt mit dem heutigen Tag für Rüdiger Engler ein neuer Lebensabschnitt an. In einer Corona-konformen und sehr persönlichen Veranstaltung im Klinikum Links der Weser würdigten zahlreiche Mitarbeiter des Klinikums und des ADAC, ehemalige Crewmitglieder, Kolleginnen und Kollegen und weitere Gäste aus dem persönlichen Umfeld die beruflichen Leistungen des langjährigen Piloten und Leiters der Luftrettungsstation „Christoph 6“ in Bremen per Videobotschaft.

Nach seiner Ausbildung zum Polizeibeamten ließ sich der gebürtige Schleswig-Holsteiner zum Hubschrauberpiloten ausbilden. Im Jahr 1985 wechselte er zur Bremer Luftrettung. Hier flog Engler zunächst für den Bundesgrenzschutz (BGS). Als die ADAC Luftrettung 1997 die Station in der Hansestadt übernahm, benötigte die gemeinnützige Luftrettung auch Piloten, so dass Hubschrauberpiloten vom BGS zur ADAC Luftrettung wechselten. Auch der langjährige Stationsleitende Pilot Rüdiger Engler stieg vom „natogrünen“ in den „gelben“ Helikopter um. Die Station der ADAC Luftrettung am Klinikum Links der Weser leitete er sehr engagiert bis heute. Engler ist seit über 40 Jahren Pilot, unfallfrei, mit fast 8000 Flugstunden und über 30000 Landungen.

Pilot und Stationsleiter der ADAC Luftrettungsstation „Christoph 6“ Rüdiger Engler im Cockpit.

„Die Station des ‚Christoph 6‘, mit seinem stets gut gelaunten Leiter Rüdiger Engler, ist etwas ganz Besonderes. Die Zusammenarbeit mit allen in Bremen an der Luftrettung beteiligten Partnern – von Klinikum, Rettungsdiensten, Feuerwehren bis zu den Polizeidienststellen – sowie dem örtlichen ADAC ist herausragend. Dass das so ist, haben wir unter anderem der Begeisterung und dem Engagement Rüdiger Englers zu verdanken“, würdigte Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung, die Arbeit des fliegenden Gelben Engels.

Die Geschichte der Luftrettung begann 1970 mit „Christoph 1“ in München. Drei Jahre später begann „Christoph 6“ seinen Auftrag als Katastrophenschutzhubschrauber in Bremen. Bereits in der Zeit betreute der ADAC die Station mit. Das Klinikum Links der Weser stellte Anästhesisten, der Arbeiter-Samariter-Bund die Rettungssanitäter. Die Piloten kamen damals vom Bundesgrenzschutz (heute: Bundespolizei) der Grenzschutzfliegerstaffel Küste aus Bad Bramstedt, Schleswig-Holstein.

1996 gab es Bestrebungen seitens des Bundes, „Christoph 6“ abzuziehen. Bremen wollte seinen Rettungshubschrauber behalten und die ADAC Luftrettung erhielt ein Jahr später den Zuschlag zur Übernahme der Station am Krankenhaus Links der Weser. Seitdem sorgt ein festes Team dafür, dass der Hubschrauber seine Patienten sicher erreicht und transportiert: Ein Pilot der ADAC Luftrettung, Notärzte des Klinikums sowie Notfallsanitäter des Arbeiter-Samariter-Bundes.

Am Ende der Veranstaltung bedankte sich Rüdiger Engler für die zahlreichen Videobotschaften, fasste seine Zeit als Hubschrauberpilot zusammen und sprach noch mal über die Zeit, nach dem Pilot sein. „Wäre ich ein Schauspieler, würde ich sagen: In der ADAC Luftrettung habe ich die Rolle meines Lebens gefunden!“ und: „Ich habe einen Traumberuf!“, so der Leitspruch von Rüdiger Engler. „Ich habe vor, viel Zeit mit meiner Familie zu verbringen, ich bin bereits stolzer Großvater und möchte selbst Musik machen. Gerne möchte ich im sozialen Bereich tätig sein, Zeit mit Personen mit Behinderungen verbringen, wo und wann, weiß ich noch nicht,“ so Engler weiter.

Die Nachfolge von Rüdiger Engler wird bereits seit mehreren Monaten gründlich vorbereitet. Als neuer Stationsleiter wird Marc Fahning berufen.

Über die ADAC Luftrettung gGmbH

Mit mehr als 50 Rettungshubschraubern und 37 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem, werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. „Gegen die Zeit und für das Leben“ lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Seit 2017 ist die ADAC Luftrettung ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.

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Web: ADAC.de

Keine Jagd ohne vernünftigen Grund – bundesweite Wildtierschutzkampagne

Berlin (ots) Mit Großflächenplakaten in Berlin, Bonn und Hannover und der Website stopkilling.info bewerben derzeit zehn Tierschutzorganisationen unter dem Dach von Wildtierschutz Deutschland die Kampagne „Keine Jagd ohne vernünftigen Grund“.

Weitere Motive zur Plakatkampagne in Berlin, Bonn, Hannover auf www.stopkilling.info

Ziel der Kampagne ist es, Öffentlichkeit und Politik dafür zu sensibilisieren, die bisherigen jagdrechtlichen Regelungen insbesondere auf ihre Vereinbarkeit mit dem nun bereits seit über 18 Jahren bestehenden Staatsziel Tierschutz zu überprüfen und bestehende Defizite zu bereinigen. Zwar wird über das Tierschutzgesetz bereits geregelt, „wie“ die Jagd tierschutzkonform auszuführen ist, nicht aber „ob“ es überhaupt einen vernünftigen Grund für jede der über 100 jagdbaren Tierarten gibt. Eine solche Regelung gehört nach Meinung der Tierschutzverbände in jedes Jagdgesetz.

Vor diesem Hintergrund ist es längst überfällig, die über 80 Jahre alte Liste der jagdbaren Tierarten anzupassen. Dabei sind die aktuellen wissenschaftlichen, wildbiologischen und wildökologischen Erkenntnisse, insbesondere auch über die Populationsdynamik zu berücksichtigen. Für viele Tierarten besteht schon deshalb kein vernünftiger Grund für deren Bejagung, weil eine Bestandsregulierung mit jagdlichen Mitteln nicht erfolgreich möglich ist oder weil die Tierart in der Regel nicht sinnvoll als Lebensmittel verwertet wird.

Verdeutlicht wird das Thema anhand von Beispielen zur Fuchs- und zur Vogeljagd und auch anhand der Regelung zum Jagdschutz. Das Töten von Haustieren wird dort auf Länderebene meist aufgrund der gesetzlichen Vermutung geregelt, dass z.B. eine Katze ab einer Entfernung von 300 Metern zum nächsten bewohnten Haus wildert.

Die Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht (DJGT) hat zum vernünftigen Grund beispielhaft Stellungnahmen zum einen zur Fuchsjagd und zum anderen zur Jagdschutzregelung zum Töten von Haustieren erstellt. Die Autorinnen prüfen systematisch, ob überhaupt ein anerkennungsfähiger Grund für die Bejagung der entsprechenden Tierart vorliegt bzw. inwiefern die Jagd verhältnismäßig ist. Es wird also danach gefragt, ob jeweils ein legitimer Zweck für die Jagd der entsprechenden Tierart gegeben ist, ob die Jagd oder das Töten von Tieren der Tierart geeignet ist, diesen Zweck zu erfüllen, ob es überhaupt erforderlich ist, das Tier zu töten und ob das Nutzungsinteresse das beeinträchtige Integritäts- und Wohlbefindensinteresse des Tieres wesentlich überwiegt. Sowohl hinsichtlich der Fuchsjagd, als auch bezüglich des Abschusses von Haustieren kommen die Rechtsexperten zu dem Ergebnis, dass jeweils kein vernünftiger Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes vorliegt.

Weitere Informationen zur Kampagne, rechtliche Stellungnahmen und Plakatmotive auf www.stopkilling.info.

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Über Wildtierschutz Deutschland e.V.: Wildtierschutz Deutschland wurde 2011 gegründet und setzt sich seitdem gegen tierquälerische Jagdmethoden ein und für eine Reduzierung der jagdbaren Arten auf die Tierarten, für die ein vernünftiger Grund zur Bejagung im Sinne des Tierschutzgesetzes besteht. Außerdem engagiert sich der Verein für die Aufnahme, Versorgung und Auswilderung von in Not geratenen Wildtieren.

Mitbegründer des www.aktionsbuendnis-fuchs.de Mitglied der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht (DJGT)

Deutsche GT-Meisterschaft 2021 überzeugt mit starkem Feld und hochkarätigen Fahrern

München (ots) Ein starkes Feld, hochkarätige Fahrer und Markenvielfalt mit sieben Herstellern: Das ADAC GT Masters überzeugt für die 15. Saison, in der es erstmals um den Titel des Internationalen Deutschen GT-Meisters geht, mit einem starken Paket.

ADAC GT Masters, Testfahrten Oschersleben 2021 – Foto: Gruppe C Photography, Phoenix Racing Audi R8 LMS

Beim offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben bei Magdeburg präsentierten ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk, ADAC Vorstand Lars Soutschka und ADAC Motorsportchef Thomas Voss am Dienstag das ADAC GT Masters 2021. Insgesamt 31 Supersportwagen von 20 Teams und sieben unterschiedlichen Marken planen in diesem Jahr an den Start zu gehen. Die Fahrzeuge von Audi, BMW, Corvette, Honda, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche sind mit mehr als 30 Profi-Fahrern hochkarätig besetzt. Der neue TV-Partner NITRO, der ab diesem Jahr alle Rennen der Deutschen GT-Meisterschaft live überträgt, stellte ebenfalls seine Pläne vor.

„Die Fans können sich auch in diesem Jahr auf ein tolles Starterfeld in der Deutschen GT-Meisterschaft freuen“, sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. „Ein Teilnehmerfeld in dieser Größe und Stärke ist in diesen Zeiten nicht selbstverständlich und unterstreicht die weiter steigende Attraktivität der Serie. Wir freuen uns auf eine spannende Debütsaison der Internationalen Deutschen GT-Meisterschaft. Unser neuer TV-Partner NITRO spielt dabei eine wichtige Rolle und ist mit einem kompetenten Team gut aufgestellt.“

„Das ADAC GT Masters ist auch in diesem Jahr die wohl stärkste GT-Sprint-Serie in Europa. Die Qualität des Starterfeldes sowie die Anzahl der Fahrzeuge und Marken suchen ihresgleichen. Mit den Liveübertragungen bei NITRO und der Zusammenarbeit mit der Mediengruppe RTL haben wir großartige Möglichkeiten und werden in diesem Jahr noch mehr Fans begeistern. Unser Anspruch ist klar: Das ADAC GT Masters soll die beste GT-Sprintserie in Europa sein“, sagt ADAC Vorstand Lars Soutschka.

NITRO setzt auf Team mit viel Motorsport-Expertise

In Oschersleben präsentierte auch NITRO sein On-Air-Team.Das Quartett vor der Kamera punktet mit jahrelanger Erfahrung in der Sportberichterstattung und auch mit viel Know-how im aktiven Rennsport. Moderatorin Eve Scheer begrüßt zukünftig die Zuschauer und führt durch die Live-Übertragungen des ADAC GT Masters bei NITRO. Komplettiert wird die Präsentation von Nico Menzel, kommentiert werden die Rennen vom ehemaligen Rennfahrer Dirk Adorf. Die Reporterin und Moderatorin Anna Nentwig vervollständigt das TV-Team. Die Liveübertragungen von NITRO starten in diesem Jahr um 16 Uhr und damit später als gewohnt. Rennstart ist samstags und sonntags immer um 16.30 Uhr, nur am Red Bull Ring und am Lausitzring beginnen die Rennen zu einer anderen Zeit. Neben NITRO wird auch der Nachrichtensender n-tv weiterhin über das ADAC GT Masters berichten.

NITRO-Senderchef Oliver Schablitzki: „Gemeinsam mit Europas größtem Mobilitätsclub freuen wir uns ab der kommenden Saison des ADAC GT Masters auf ein beispielloses Motorsportpaket. Dabei ist unsere On-Air-Crew Ausdruck der starken Motorsport-Kompetenz der Mediengruppe RTL: Hier kommen journalistische Expertise und echte Renn-Erfahrung zusammen. Ob 56 Siege in der ‚Grünen Hölle‘, 20 Jahre Moderationserfahrung in diversen Rennserien oder der Eifer eines jungen Motorsport-Nachwuchstalents – in unserem Team steckt jede Menge Begeisterung für diesen außergewöhnlichen Sport.“

Bunte Markenvielfalt im Feld des ADAC GT Masters

Mit neun eingeschriebenen Fahrzeugen ist der Audi R8 LMS erneut der bei den Rennställen beliebteste Rennwagen im ADAC GT Masters. Die ehemaligen Meisterteams Montaplast by Land-Motorsport und Rutronik Racing by Tece vertrauen ebenso auf zwei der Mittelmotorsportwagen wie die belgische Mannschaft Team WRT. Jeweils einen R8 LMS betreuen Car Collection Motorsport sowie die Rückkehrer Yaco Racing und Phoenix Racing. Dazu plant auch Aust Motorsport den Einsatz von einem Audi.

Auf jeweils sieben Rennwagen kommen Lamborghini mit dem Huracán GT3 Evo und Porsche mit dem Vorjahresmeisterauto 911 GT3 R . Das Aufgebot der „Elfer“ führen die Titelverteidiger SSR Performance an, die wie im Vorjahr ein Auto einsetzen. Jeweils zwei 911 GT3 R kommen vom Küs Team Bernhard und Precote Herberth Motorsport. MRS GT-Racing kehrt nach mehreren Saisons mit anderen Marken wieder in die Reihe der Porsche-Teams zurück und startet genau wie Neueinsteiger Team Joos Sportwagentechnik mit einem der Boxermotor-Boliden. Die Lamborghini verteilen sich auf zwei Rennställe: Das österreichische GRT Grasser Racing Team baut sein Aufgebot aus und setzt gleich vier Huracán GT3 Evo ein. T3 Motorsport setzt im ersten Jahr auf drei Lamborghini Huracán.

Mercedes-AMG schickt vier Autos in die Rennen. Mit zwei der bulligen V8-Sauger tritt das Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing an, Toksport WRT und das Mann-Filter Team Landgraf HTP-WWR mit jeweils einem. Abgerundet wird das abwechslungsreiche Starterfeld von einem BMW M6 GT3, einem Honda NSX GT3 Evo und einer Corvette C7 GT3-R. Während der BMW mit Schubert Motorsport von einem der erfahrensten Teams betreut wird, steigt das Profi-Car Team Honda aus der ADAC TCR Germany in die Deutsche GT-Meisterschaft auf. Callaway Competition, das erfolgreichste Team in der Geschichte der Serie, arbeitet noch daran, auch in diesem Jahr die eigenentwickelte Corvette einzusetzen.

Fahrer mit Rang und Namen

62 Piloten aus mehr als zehn Ländern, darunter acht ehemalige Meister und mehr als 30 Profis – das internationale Starterfeld des ADAC GT Masters überzeugt nicht nur mit Quantität, sondern auch mit Qualität. Gleich zwei Champions hat SSR Performance in seinen Reihen: An der Seite von Titelverteidiger Michael Ammermüller gibt Porsche-Werksfahrer Mathieu Jaminet, Meister 2018, ein Comeback in der Deutschen GT-Meisterschaft. Für das Küs Team Bernhard starten Christian Engelhart, der zweite Titelverteidiger, und Porsche-Werksfahrer Thomas Preining. Precote Herberth Motorsport tritt unter anderem mit Robert Renauer, dem Champion von 2018, und der Porsche-Werksfahrerin Simona De Silvestro, der einzigen Dame im Feld, an. Die Ex-Champions Christopher Haase, Christopher Mies (beide Montaplast by Land-Motorsport) und Patric Niederhauser (Phoenix Racing) starten für Audi. Jules Gounon, Titelträger 2017, kehrt mit Zakspeed in die Serie zurück. Knapp der Hälfte der insgesamt 60 Fahrer konnte in der Vergangenheit bereits ein ADAC GT Masters-Rennen gewinnen. Im Feld vertreten sind auch sieben Fahrer mit Formel-1-Erfahrung: Während Audi-Fahrer Markus Winkelhock bereits Grand-Prix-erfahren ist, waren Ammermüller, Bortolotti, Perera, De Silvestro und Mercedes-AMG-Fahrer Raffaele Marciello sowie Marco Holzer (Team Joos Sportwagentechnik) bereits als Testfahrer in der Königsklasse des Motorsports im Einsatz.

Neuer Partner für das ADAC GT Masters

In Oschersleben stellte das ADAC GT Masters auch einen neuen Partner vor. Das Wassertechnologieunternehmen BWT setzt sich in der Internationalen Deutschen GT-Meisterschaft zusammen mit dem ADAC für mehr Nachhaltigkeit an den Rennstrecken ein. Getreu der Botschaft „Change the world, sip by sip“ wird das Fahrerlager bei der langfristigen Partnerschaft zwischen BWT und dem ADAC GT Masters zu einer „Bottle Free Zone“ werden. Das Ziel: unnötige Transporte von Trinkwasser zu reduzieren und zugleich auf die Verwendung von Einwegflaschen zu verzichten. Zuschauer und Teams können zukünftig im Fahrerlager Einwegflaschen gegen wiederbefüllbare Wasserbehälter von BWT eintauschen, die an BWT-Wasserspendern aufgefüllt werden können.

Web: adac.de

DIE WALDBÜHNE IN BENNECKENSTEIN WIRD FESTIVAL-FEIN.

Kulturrevier Harz e. V. trifft erste Vorbereitungen für das diesjährige Festival der Darstellenden Künste THEATERNATUR um die Waldbühne in Benneckenstein.

Nicht nur der Winter wird ausgetrieben. Sicher ist: Der Verein hat einiges vor, um das Gelände wie auch das Festival noch attraktiver zu machen. Mit einem großen Arbeitseinsatz startete am Wochenende 16./17. April 2021 der Veranstalter Kulturrevier Harz e. V. in die Festival-Saison 2021 und begann mit umfangreichen Vorbereitungen und Umbauarbeiten um und am Haupt-FestivalGelände der Waldbühne in Benneckenstein.

Die Outdoor-Anlage im Wald direkt gegenüber dem ehemaligen Traditionslokal „Waldschlösschen“ gelegen wurde aus dem Winterschlaf geweckt und für die neue Saison hergerichtet. Aber auch umfangreiche Umbau- und Ergänzungsarbeiten sind geplant, die bis zum Festivalbeginn am 06. August 2021 beendet sein und die Waldbühne in gewohntem, aber auch neuem Bild zeigen werden.

Die maroden Geländebebauungen der letzten Jahre sind abgetragen. Hier greifen neue Konzepte. So wurden drei in ansprechenden Festival-THEATERNATURBlautönen gestaltete mobile Container angeschafft, die derzeit aus- und umgebaut werden und erstmals Festival-Technik, -Gastronomie und Kassenbereich beherbergen werden. Sie können zukünftig das ganze Jahr für Veranstaltungen an der Waldbühne genutzt werden. Dafür engagieren sich auch Handwerksbetriebe der Region, die die aktuellen Arbeiten hilfreich unterstützen und mittragen. So auch Carsten Hecht, Zimmerermeister und Inhaber der Zimmerei „Der Holzhecht“, der das Festival für gut und wichtig für die Region hält: „Festivals machen einfach Spaß. Und für Benneckenstein ist das THEATERNATUR das Wichtigste, das in den letzten Jahren passiert ist. Weil wir erstmals Zugriff haben auf eine Aufmerksamkeit, die wirklich
weitreichend, ja überregional ist.

Mit den geplanten in den THEATERNATUR-Farben gestalteten Containern solle sich, so Hecht „ein einheitliches wiedererkennbares Bild ergeben, das auch einen gehobenen Anspruch erkennen lässt.“

DIE WALDBÜHNE ALS KULTURELLES ZENTRUM
Der Bürgermeister von Benneckenstein, Kay Rogge, spricht sich ebenfalls mit Nachdruck für das Festival und die damit einhergehenden notwendigen Infrastrukturmaßnahmen aus, und er hat gute Gründe dafür: „Die Waldbühne ist zusammen mit der Waldschneise nicht nur ein bedeutendes kulturelles Zentrum von Benneckenstein, nein, sie wurde vor nunmehr über 70 Jahren auch komplett in Eigenleistung erschaffen. Es freut mich, dass unsere Bühne in Vereinsarbeit nun zu neuem Leben erweckt wurde. Neben der Erneuerung der Infrastruktur sind es vor
allem die hochanspruchsvollen Aufführungen aller Metiers, welche den Ruf Benneckensteins über die Stadtgrenzen hinaustragen. Genau das war es auch, was die Erbauer*innen, damals im Jahr 1950, bezweckten. Hier wieder anschließen zu können, erfüllt mich als Bürgermeister mit besonderem Stolz und ich bedanke mich bei allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.“ Finanziert und gefördert werden die für das Festival nötigen Infrastrukturmaßnahmen sowohl aus Eigenmitteln des Vereins Kulturrevier Harz e. V. sowie durch Mittel aus dem Förderprogramm „Neustart Kultur“ der „Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien“ und in Zusammenarbeit mit der DTHG, der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft. Das Projekt wird mit etwa 100 000 Euro gefördert, wobei ein 10-prozentiger Eigenanteil zu leisten ist.
Neu in diesem Jahr ist darüber hinaus das sogenannte „Wald|Mobil“ – eine mobile Bühne, die zum Festival, in Zukunft aber auch für andere Veranstaltungen wie Lesungen oder Konzerte zur Verfügung steht und ebenso außerhalb des Bereiches der Waldbühne Einsatz finden soll. Geplant ist eine über das Festival hinausgehende Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Seitab der Stadt“. Ein neues Projekt, das der Verein ins Leben ruft und über das zukünftig noch berichtet wird. Nutzbar ist das
„Wald|Mobil“ auch für Veranstaltungen für und an Schulen und ähnlichen Orten.

THEATERNATUR

Festival der Darstellenden Künste 6. – 22. August 2021
Waldbühne Benneckenstein / Harz                          
www.theaternatur.de 

Veranstalter: 

KULTURREVIER HARZ e. V.
Bahnhofstraße 22c
38877 Oberharz am Brocken / OT Benneckenstein

www.kulturrevier-harz.de

Social Media-Kampagne #impfklar: Ernährungsindustrie ist bereit zum Impfen

Berlin (ots) In diesen Tagen finden die ersten Corona-Impfungen von Personen der Priorisierungsgruppe 3 statt, dazu gehören auch die Mitarbeitenden der Ernährungsindustrie.

„Es ist erfreulich, dass die Impfungen durch die Einbeziehung der Hausärzte endlich an Fahrt gewinnen“, sagt Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE), „aber jetzt ist es wichtig, dass es mit derselben Intensität weitergeht, denn nur über die breite Immunisierung finden wir zurück zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Normalzustand. Freiwerdende Impfdosen, die für Betriebsärzte vorgesehen sind, sollten daher zuerst an die priorisierten Gruppen wie die Ernährungsbranche gehen.“

Statement zur #impfklar-Kampagne von Stefanie Sabet, Hauptgeschäftsführerin der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG).

„Unsere Branche wünscht sich schnellstmögliche Impfangebote für alle Mitarbeitenden. Idealerweise können die Impfungen mit ausreichend Impfstoffverfügbarkeit dann vor Ort in den Unternehmen stattfinden und dadurch noch besser in die betrieblichen Abläufe integriert werden“, sagt Stefanie Sabet, Hauptgeschäftsführerin der Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG).

Die BVE und die ANG begrüßen die geplante Einbeziehung der betriebs- und hausärztlichen Infrastrukturen in die flächendeckende Corona-Schutzimpfung und begleiten die Unternehmen der Branche in den verschiedenen Phasen der Impfstrategie.

„Mehr verpflichtende Tests und ewiges Lockdown-Auf-und-Ab sind für uns keine Lösung“, so Sabet weiter. Ziel müsse es jetzt sein, Unternehmen und ihre Mitarbeitenden auf die bevorstehenden Impfangebote vorzubereiten, damit die betrieblichen Abläufe bestmöglich darauf abgestimmt werden können.

Die Social Media-Kampagne #impfklar der BVE mit Unterstützung der ANG unterstreicht dieses Angebot:Darin erklären Vertreter der Ernährungsindustrie ihre Bereitschaft, ihren Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zu leisten.

Erstunterstützer von #impfklar sind:

– Bundesverband der Deutschen Fleischwarenindustrie (BVDF)
– Bundesvereinigung der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI)
– Crespel & Deiters Group
– Kellogg
– Kulinaria Deutschland e. V.
– Loryma GmbH
– Mühle Rüningen
– Nestlé
– PepsiCo
– Rubin Mühle
– Rügenwalder Mühle
– Südstärke
– Südzucker
– Wirtschaftliche Vereinigung Zucker (WVZ)

Web: bve-online.de

ADAC Luftrettung trainiert Windenrettung in Friesland

Flugmanöver zur Rettung aus Lebensgefahr vom 12. bis 23. April 2021
Spezialeinsätze auf offener See, am Außenhafen Hooksiel und am Hooksmeer

Spezialeinsätze der Crew von „Christoph 26“ auf offener See, am Außenhafen Hooksiel und am Hooksmeer: Die gemeinnützige ADAC Luftrettung trainiert in Friesland zwölf Tage lang die hochanspruchsvolle Windenrettung.

München (ots) Rettung aus Lebensgefahr in schwer erreichbarem Gelände: Die gemeinnützige ADAC Luftrettung trainiert vom 12. bis 23. April 2021 das Bergen mit der Rettungswinde im Raum Wangerland. Auf dem Programm des von der Luftrettungsstation Sanderbusch organisierten Trainings stehen Einsatzszenarien auf offener See, an der Einfahrt des Außenhafens Hooksiel, am Radarturm Hooksielplate und im Wald am Hooksmeer. Der in Sanderbusch stationierte ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 26“ bleibt während des zwölftägigen Trainings voll einsatzfähig. Die Flugmanöver werden mit einem zusätzlichen Helikopter geflogen.

Spezialeinsätze der Crew von „Christoph 26“ auf offener See, am Außenhafen Hooksiel und am Hooksmeer

Die Übungseinsätze finden unter der Woche von 9 bis 16 Uhr statt. In den ersten Tagen sind nur vereinzelte Trainingsflüge mit der 90 Meter langen Rettungswinde für medizinische Rettungskräfte in Ausbildung in der Nähe der Luftrettungsstation Sanderbusch geplant. Ab 16. April trainieren die ADAC Luftretter täglich eingeteilt in zwei Teams bestehend aus Notarzt, Notfallsanitäter (Technical Crew Member Helicopter Emergency Medical Services, kurz TC HEMS) und Windenoperator (Technical Crew Member Helicopter Hoist Operator, TC HHO) vier verschiedene Rettungswindeneinsätze. Ausgangspunkt ist der Außenhafen Hooksiel, wo mit Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes zwei Zelte für die Einsatzkräfte aufgestellt werden.

Spezialeinsätze der Crew von „Christoph 26“ auf offener See, am Außenhafen Hooksiel und am Hooksmeer:

„Um bestens auf die hochanspruchsvollen Windenrettungseinsätze vorbereitet zu sein, trainieren wir zweimal im Jahr. Jedes Besatzungsmitglied ist bei mindestens einem Termin dabei“, erklärt Stationspilot Johannes Faulstich, der das Programm koordiniert. „Wir danken den Anwohnern schon jetzt für ihre Umsicht und ihr Verständnis und den regionalen Rettungsorganisationen für ihre kollegiale Unterstützung.“

Die ADAC Luftrettung weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei diesem Training um keine öffentliche Veranstaltung handelt. Das Übungsgebiet sollte daher weiträumig gemieden werden und Passanten einen Sicherheitsabstand von mindestens 50 Metern zum Hubschrauber und den Rettungskräften einhalten. Das Coronavirus erschwert auch dieses Jahr die Trainingsbedingungen. Da der Infektionsschutz bei der ADAC Luftrettung allergrößte Priorität hat, finden die Einsätze unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen statt. Dazu gehören unter anderem tägliche Tests, Maskenpflicht und eine reduzierte Teilnehmerzahl.

Für die Windenrettung vom Schiff auf offener See ist täglich mindestens ein Schiff der Wasserschutzpolizei Niedersachsen oder des Bundes vor Ort. Bei der Bergung mit Rettungswinde muss der Pilot exakt vom TC HHO angewiesen werden, um den Hubschrauber so zu steuern, dass Notarzt und TC HEMS schnell „abgewincht“, also mit der Winde zum Deck hinuntergelassen werden können. Dort üben sie die Erstversorgung an einer Rettungspuppe und bereiten das Aufwinchen und den Abtransport vor.

An der Einfahrt zum Außenhafen Hooksiel trainieren die Crews Windenrettungen von der schmalen, unebenen Mole. Diese Fertigkeiten benötigen sie etwa für die Rettung von verletzten Wattwanderern. Bergen aus unübersichtlichem Gelände steht im Wald am Hooksmeer auf dem Plan. Durch die dichten Baumkronen erkennen die Retter kaum, wo sich der Verunglückte, beispielsweise ein Waldarbeiter nach einem Arbeitsunfall, befindet. Auch hier muss der TC HHO den Piloten exakt dirigieren, damit die Windenbergung schnell und sicher erfolgen kann. Am Radarturm Hooksielplate üben die Luftretter ein Winden-Bergemanöver wie an einem Hafenkran, auf dem sich ein Verletzter befindet: Abwinchen, Anamnese, Erstversorgung, Aufwinchen und Abtransport.

Am letzten Tag steht für die TC HEMS und TC HHO das Übungsszenario Wasserrettung auf dem Programm. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) stellt freiwillige Schwimmer, die abgetriebene Personen im Wasser mimen. Motorboote von der DLRG und dem Technischen Hilfswerk (THW) transportieren die Schwimmer und sichern vom Wasser aus, bis sie vom Luftretter an der Hubschrauberwinde aus dem Meer geborgen werden.

Die Luftrettungsstation am Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch wird seit 1983 von der gemeinnützigen ADAC Luftrettung geleitet. 20 Notärzte vom Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch und dem Bundeswehrkrankenhaus Westerstede, sieben Piloten, drei Co-Piloten, zehn TC HEMS und drei TC HHO rücken von dort mit dem ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 26“ aus. Als einzige Station in der Region sind die Crews 24 Stunden am Tag einsatzbereit. Dank spezieller Ausbildung und Nachtsichtgeräten, sogenannten Night-Vision-Imaging-Systemen (NVIS), übernehmen sie auch die sehr anspruchsvollen Rettungseinsätze in der Dunkelheit.

„Christoph 26“ ist seit 2003 mit einer Rettungswinde ausgestattet, um Menschen auch dort zu retten, wo ein Rettungswagen schlecht hinkommt. Dazu zählen Wasser, Watt, Wald, Industrieanlagen, Containerbrücken oder Kräne – also allgemein schwer zugängliches Gelände. Insgesamt rückten die fliegenden Gelben Engel aus Sanderbusch im Jahr 2020 zu 1.269 Einsätzen aus. Diese erfolgten beispielsweise in den Landkreisen Leer (155 Einsätze), Aurich (317), Wittmund (162) und Emden (11) sowie auf den Nordseeinseln Baltrum (31), Borkum (89), Juist (88), Norderney (101), Langeoog (91), Spiekeroog (38) und Wangerooge (125).

Am 29. Mai 2021 lädt die Station zu einem virtuellen Tag der offenen Tür ein. Bei diesem bekommen die Besucher filmische Einblicke in den Stationsalltag, können zu einem Einsatz fliegen und „Christoph 26“ sowie die Crew besser kennenlernen – mit pandemiesicherem Abstand und von jedem beliebigen Ort aus. Um künftig eine noch bessere Versorgungsqualität sicherzustellen, wird die ADAC Luftrettungsstation Sanderbusch demnächst umfassend modernisiert. Im Mai 2021 macht die Station Platz für die Bagger und zieht vorübergehend bis etwa Sommer 2022 auf den Flugplatz Mariensiel. Der Rettungsbetrieb läuft nahtlos weiter.

Über die ADAC Luftrettung gGmbH

Mit mehr als 50 Rettungshubschraubern und 37 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem und werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. „Gegen die Zeit und für das Leben“ lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Seit 2017 ist die ADAC Luftrettung ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.

Web: adac.de

D-NEWS.TV – Burg Freckleben bei Aschersleben im Vorharz.

Willkommen bei D-NEWS.TV
Mein Name ist PIA, ich berichte hier im ersten virtuellen TV Studio von und für Deutschland, auf dem Portal: Deutschland-Journal.de

Burg Freckleben

Ich berichte heute von der Burg Freckleben. Die Fotos stammen von Paul Bertrams. Die Burg Freckleben ist eine romanische Höhenburg in Freckleben im Vorharz. Es sind bedeutende Reste von wahrscheinlich karolingischen Wallanlagen und gut erhaltene romanische Gebäude aus der Zeit um 1200 zu sehen. Die Entstehung der ersten Befestigungsanlage in Freckleben ist zeitlich noch nicht genau einzuordnen. Eine erste urkundliche Erwähnung des Ortes im Jahr 762 im Fuldaer Stiftungsbuch. Möglicherweise sind die umfangreichen bis heute erhaltenen Wallanlagen noch auf diese Zeit zurückzuführen. Das etwa ovale Burgareal hat in seinen größten Abmessungen eine Ausdehnung von 300 mal 600 Metern. Das in Spornlage gelegene Terrain ist an drei Seiten durch steile Hänge geschützt. Die Südseite wurde durch ein System von drei hintereinander gelegenen Wällen mit dazwischen gelegenem doppeltem Graben geschützt. Hier am Modell kann man es gut erkennen. Der letzte Vertreter der Familie von Stade, Graf Udo von Freckleben, wurde am 15. März im Jahr 1130 von den Mannen Albrechts des Bären in Aschersleben erschlagen. Kaiser Lothar der Dritte zog die Herrschaft als herrenloses Lehen ein und vergab sie als Reichslehen. Um 1200 wurde der Bergfried 3 errichtet. Der in den unteren vier Geschossen rechteckige Turm geht im vierten Obergeschoss in einen achteckigen Grundriss über. Das dritte und das vierte Obergeschoss sind mit Kamin und Aborterker zu Wohnzwecken erbaut. Die Außenbereiche sind frei zugänglich, die Besteigung des Bergfrieds ist über Leitern möglich. Die obersten zwei Etagen sind mit Drehspindelleitern ausgestattet, welche in Deutschland einmalig sind.
Ihre Pia. Danke.

D-NEWS.TV – Endorfer Windmühle bei Ermsleben im Salzlandkreis

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Endorfer Windmühle

Heute berichte ich über die Endorfer Windmühle. Die schöne Endorfer Turmwindmühle liegt zwischen den Flüssen Eine und Selke an der Landstraße bei Endorf auf einer Hochebene unmittelbar am Harzrand. Die Fotos stammen von Paul Bertrams aus Aschersleben. Der herrliche Blick ins Land reicht vom Brocken im Westen bis hin zum Petersberg im Osten. Ursprünglich war die Endorfer Windmühle mit zwei Mahlgängen ausgestattet. Erst nachträglich wurde ein Walzenstuhl eingebaut. Über viele Generationen diente die Mühle den Bauern der umliegenden Ortschaften, um aus ihrem Korn Mehl zu mahlen bzw. Tierfutter zu schroten. Seit 1972 standen die Räder in dieser Mühle still. Im Jahre 1991 übernahm der „Förderkreis Konradsburg“ die völlig desolate Windmühle. Ein Ziel dieses gemeinnützigen Vereins ist die geschichtlich gewachsene Kulturlandschaft der Region zu erhalten. Seit November 1993 drehen sich die neu angefertigten Flügel im Wind. Unter Verwendung der noch brauchbaren alten Substanz wurde das stark restaurierungsbedürftige Innenleben der Mühle wieder in annähernd originalen Zustand versetzt. Seit dem 1. Deutschen Mühlentag im Jahre 1994 ist die voll funktionstüchtige Windmühle zu besichtigen.
Ihre Pia. Danke.

D-NEWS.TV – Konradsburg in Ermsleben am Harz

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Konradsburg bei Ermsleben im Harz

Heute berichte ich von der Konradsburg bei Ermsleben, ein romanisches Kleinod am Harz. Die anderthalb Kilometer südlich von Ermsleben gelegene Konradsburg, am nordöstlichen Harzrand, gehört mit dem um 1200 errichteten Chor zu den bedeutendsten Monumenten der Späht romanik im Harz. Zu verdanken ist die Berühmtheit vor allem der reich gestalteten Krypta mit ihren Pfeilern und Säulen. Weit zurück reicht die Geschichte der Konradsburg. Schon im 11ten Jahrhundert war sie die Stammburg der Edlen von der Konradsburg. Um das Jahr 1120 wurde sie zugunsten eines neuen Wohnsitzes des „Falkensteins“ oberhalb des Selketals aufgegeben. Sie wurde daher in ein Kollegiatstift umgewandelt, das schon bald von den Benediktinern übernommen wurde. Mit dieser Stiftung sollte der Mord an Adalbert von Ballenstedt gesühnt werden. Für den heutigen Besucher ist die einstige Klosterkirche, errichtet um das Jahr 1200 von den Benediktinern, ein eindrucksvolles Bauwerk an der „Straße der Romanik“. Erhalten blieb ein Teil des Querhauses und der schlichte Chor. Der Höhepunkt einer jeden Besichtigung ist die schon erwähnte fünfschiffige Hallenkrypta, die zu den bedeutendsten Denkmalen der spätromanischen Architektur des Harzes zählt. Eine Attraktion ganz anderer Art stellt das Brunnenhaus auf dem Klosterhof dar. Dabei wurde das Wasser mittels Esel-Tretrad nach oben gefördert. Vielen engagierten Bürgern ist es zu verdanken, dass in den 80er Jahren der Verfall der Konradsburg aufgehalten werden konnte. Bis heute ist der „Förderkreis Konradsburg“ hier sehr aktiv. Den Besuchern werden nicht nur sach- und fachkundige Führungen angeboten, auch ein Cafè und eine schwarze Küche stehen für die Gäste bereit. In Letzterem kann der Besucher zu besonderen Anlässen auch mittelalterliche Köstlichkeiten genießen. Viel Platz im Klosterhof macht die Konradsburg zu einem idealen Gelände gerade für Kinder.
Ihre Pia. Danke.